| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 101 915 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
08.07.1987 Patentblatt 1987/28 |
| (22) |
Anmeldetag: 25.07.1983 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)4: F04D 29/42 |
|
| (54) |
Topfgehäuse für Kreiselpumpen
Housing for a centrifugal pump
Boîtier pour pompes centrifuges
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT CH FR IT LI NL |
| (30) |
Priorität: |
31.08.1982 DE 3232326
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
07.03.1984 Patentblatt 1984/10 |
| (71) |
Anmelder: Klein, Schanzlin & Becker
Aktiengesellschaft |
|
D-6710 Frankenthal (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Feldle, Günter, Dr.
D-6837 St. Leon-Rot 1 (DE)
- Fischer, Klaus
D-6710 Frankenthal (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Furkert, Diethelm |
|
KSB Aktiengesellschaft,
Abteilung TS 67225 Frankenthal 67225 Frankenthal (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Topfgehäuse für Kreiselpumpen gemäß dem Oberbegriff des
Hauptanspruches.
[0002] Aus der US-A-3 153 383 ist eine derartige Pumpenkonstruktion bekannt, bei der ein
durch Zuganker zusammengespanntes Stufengehäusepaket im Bereich der Saugseite an einem
Ansatz des Topfgehäuses anliegt. Das Topfgehäuse weist im saugseitigen Endbereich
einen herausgearbeiteten, innenliegenden Ansatz auf, dessen nach innen gerichtete
Stirnseite eine axiale Anlagefläche für die erste Stufe des Stufengehäusepaketes bildet.
Das Stufengehäusepaket wird durch den druckseitigen Gehäusedeckel des Topfgehäuses
gegen diesen Ansatz gepreßt. Der Ansatz dient zur Aufnahme derjenigen Kräfte, die
innerhalb des Topfgehäuses vorherrschen und durch die Geometrie der hydraulischen
Einbauten sowie der Dichtungskräfte bestimmt sind. Die Anlagefläche für die Stufengehäuse
bildet somit die Trennung zwischen der druckmäßig niedrig belasteten Zulaufseite und
dem hochbelasteten Bereich am Pumpenaustritt bzw. dem die Stufengehäuse umhüllenden
Topfgehäuse. Die an dieser Anlagefläche vorherrschende Flächenpressung bedingt eine
bestimmte radiale Breite und bestimmt somit auch den Innendurchmesser des Topfgehäuses.
Aufgrund dessen ist auf der Zulaufseite, trotz des dort vorherrschenden geringeren
Druckes, das Topfgehäuse in der Regel dicker als auf der Druckseite ausgebildet.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein wenig aufwendiges Topfgehäuse zu entwickeln,
welches bei hoher Belastung einfach zu fertigen ist. Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt
gemäß dem kennzeichnenden Teil des Hauptanspruches.
[0004] Somit kann durch die Verwendung eines einfachen, zylinderförmigen Rohrstückes, in
das ebenso einfach herzustellende Einsätze eingebracht und mit dem Rohrstück dichtend
und/ oder kräfteaufnehmend verbunden werden, mit geringstem Aufwand ein hohe Kräfte
aufnehmendes Gehäuse erstellt werden. Die innerhalb des Rohrstückes befindliche Stirnseite
des oder der Einsätze dient als Anlage für das Stufengehäusepaket und der außerhalb
des Rohrstückes befindliche Teil des Einsatzstückes wirkt als Zulaufseite.
[0005] Eine andere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß der oder die Einsätze innerhalb
des Rohrstückes angeordnet sind. Die äußere Stirnseite kann hierbei mit dem Rohrstück
abschließen oder innerhalb desselben zum Liegen kommen.
[0006] Beiden Ausführungsformen ist zu eigen, daß die Gehäuse mit einem Minimum an spanender
Fertigung auskommen. Das Rohrstück und die Einsätze können aus gegossenen, gewalzten
oder geschmiedeten Rohrstücken hergestellt werden. Nach dem Einbringen und Ausrichten
genügt es, die Teile zu verschweißen, mittels Schraubverbindungen oder formschlüssig
in ihrer Lage zu fixieren. Da von den Einsätzen die innerhalb des Topfgehäuses maximal
auftretende Flächenpressung aufgenommen wird, sollte der Werkstoff der den Absatz
bildenden Einsätze mindestens die Festigkeit des dagegen wirkenden Stufengehäuses
besitzen.
[0007] Mit der Erfindung ist es möglich, die Topfgehäuse für Kreiselpumpen als weisentlich
dünnwandigere Rohlinge zu beschaffen und je nach Größe der einzelnen Pumpe, den jeweils
Anwendung findenden Stufenzahlen und dem maximalen Enddruck gravierende Verringerungen
hinsichtlich der spanenden Bearbeitung sowie des Materialeinsatzes zu erzielen.
[0008] Eine weitere Ausgestaltung sieht vor, daß der innerhalb des Rohrstückes angeordnete
Einsatz ein auftragsgeschweißter Bund ist. Dies Maßnahme bedingt eine weitere Fertigungsvereinfachung.
[0009] In den Zeichnungen werden Ausführungsbeispiele dargestellt und werden im folgenden
näher beschrieben. Es zeigen
Figur 1 skizzenhaft einen Längsschnitt durch die Wand der bisherigen Ausführungsform
eines Topfgehäuses gemäß der US-A-3 153 383,
Figur 2 die neue Ausführungsform mit herausragendem Einsatz,
Figur 3 einen bündig abschließenden Einsatz und
Figur 4 einen auftragsgeschweißten Einsatz.
[0010] Fig. 1 zeigt schematisch am Beispiel des Topfgehäuses gemäß der US-PS 3 153 383,
wieviel Material von einem Rohling zu entfernen ist. Die kreuzschraffierten Bereiche
entsprechen den zu bearbeitenden Flächen. Auch wenn der Rohling beispielsweise schon
abgesetzt geschmiedet war, so bleiben doch genügend aufwendig zu bearbeitende Flächen
übrig.
[0011] In Fig. 2 ist eine Ausführungsform gemäß der Erfindung dargestellt. In dem Rohrstück
1 ist ein ringförmiger Einsatz 2 derart kräfteaufnehmend sowie dichtend eingebracht,
daß sein eines Ende aus dem Rohrstück 1 herausragt und den Niederdruckteil der Topfpumpe
bildet. Gegenüber dem den Hochdruckbereich abdeckenden Rohrstück 1 ist es entsprechend
dünnwandiger ausgelegt. Die Anlagefläche 3 dient zur Abstützung für das gestrichelt
dargestellte Stufengehäusepaket 4, insbesondere als Anlage für das Stufengehäuse der
1. Stufe.
[0012] In Fig. 3 ist eine Ausführungsform gezeigt, bei der ein kürzerer und dünnerer Einsatz
2 in das Rohrstück 1 vollständig eingebracht ist und hier mit dessen Ende bündig abschließt.
Der Zusammenhalt erfolgt hier wie in Fig. 2 mittels einer Schweißverbindung 5. Diese
hat in diesem Beispiel jedoch nur dichtende Funktion, da die auf die Fläche 2 einwirkenden
Kräfte von dem gestrichelt dargestellten Deckel 8 aufgenommen werden konnen.
[0013] Die Fig. 4 zeigt eine Ausfürungsform, bei der der Einsatz 2 mittels einer Auftragsschweißung
erstellt wurde. Dessen Abmessungen sind von den Festigkeitswerten der Anwendung findenden
Werkstoffe abhängig.
[0014] Allen Figuren ist gemeinsam, daß die dargestellten Pfeile die Zuflußrichtung zur
Saugseite der Pumpe und die Abflußrichtung von der Druckseite der Pumpe markieren.
1. Topfgehäuse für Kreiselpumpen, bei dem innerhalb des druckaufnehmenden Topfgehäuses
angeordnete Stufengehäuse an einem gehäusefesten Ansatz zur Anlage gelangen, gekennzeichnet
durch ein mehrteiliges Topfgehäuse, welches ein äußeres, zylinderförmiges Rohrstück
(1) und einen oder mehrere ringförmige Einsätze (2) aufweist, wobei der oder die Einsätze
mit dem Endbereich des Rohrstückes dichtend und/oder kräfteaufnehmend verbunden sind,
und deren nach innen gerichtete Stirnseite eine axiale Anlagefläche (3) für die Stufengehäuse
bildet.
2. Gehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Einsätze (2)
innerhalb des Rohrstückes (1) angeordnet sind.
3. Gehäuse nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der innerhalb des Rohrstückes
(1) angeordnete Einsatz (2) ein auftragsgeschweißter Bund ist.
1. Barrelshaped casing for centrifugal pumps, with stage casings located inside the
pressure- absorbing barrelshaped casing coming into contact with a projection joined
on to the casing, characterized by a multiple-section barrelshaped casing with an
external cylindrical pipe section (1) and one or more ring-shaped inserts (2), whereby
the insert(s) is (are) connected to the end of the pipe section, thus forming a sealing
or load-absorbing element, and their inward-facing front side forming an axial contact
face (3) for the stage casings.
2. Barrelshaped casing according to claim 1, characterized by the insert(s) (2) being
located inside the pipe section (1).
3. Barrelshaped casing according to claims 1 and 2, characterized by the insert (2)
located inside the pipe section (1) being a collar formed by build-up weld.
1. Cuve d'aspiration pour pompes centrifuges, dans laquelle, disposés à l'intérieur
du corps d'aspiration absorbant la pression, les corps d'étages prennant appui sur
un épaulement fixé au corps, caractérisée par une cuve d'aspiration à plusieurs parties,
laquelle présente une pièce tubulaire cylindrique extérieure (1) et un ou plusieurs
inserts annulaires (2), les inserts sont raccordés à la zone d'extrémité de la pièce
tubulaire en rendant étanche et/ou absorbant les forces et la face frontale des inserts,
dirigée vers l'intérieur, forme une surface d'appui axiale (3) pour les corps d'étages.
2. Cuve d'aspiration pour pompes centrifuges suivant la revendication 1, caractérisée
par le fait que un ou plusieurs inserts annulaires (2) sont disposés à l'intérieur
de la pièce tubulaire (1).
3. Cuve d'aspiration pour pompes centrifuges suivant les revendications 1 et 2, caractérisée
par le fait que l'insert (2) disposé à l'intérieur de la pièce tubulaire (1) est un
collet de chargement soudé.
