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(11) |
EP 0 102 060 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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26.11.1986 Patentblatt 1986/48 |
| (22) |
Anmeldetag: 24.08.1983 |
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Vorrichtung zur selbsttätigen Regelung der Vorabstreiferhöhe eines Gleitschalungsfertigers
Device for automatically controlling the height of the preliminary strike-off of a
conforming plate finisher
Dispositif de réglage automatique de la hauteur de la lame d'arasement d'une finisseuse
à plaque conformatrice
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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BE DE FR |
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Priorität: |
27.08.1982 DE 3232020
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.03.1984 Patentblatt 1984/10 |
| (71) |
Anmelder: Heilit & Woerner Bau-AG |
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D-81677 München (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Sonntag, Gerd
D-4018 Langenfeld (DE)
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| (74) |
Vertreter: Weickmann, Heinrich, Dipl.-Ing. et al |
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Patentanwälte
H. Weickmann, Dr. K. Fincke
F.A. Weickmann, B. Huber
Dr. H. Liska, Dr. J. Prechtel, Dr. B. Böhm
Postfach 86 08 20 81635 München 81635 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Gleitschalungsfertiger mit einem an einem Rahmen höhenverstellbar
angebrachten Vorabstreifer, einer von diesem beabstandeten, eine obere Gleitschalung
bildenden Druckplatte und einer Rütteleinrichtung im Zwischenbereich.
[0002] Ein Gleitschalungsfertiger dieser Art ist aus der DE-A-30 32495 bekannt. Bei der
Herstellung von Beton-Fahrbahndecken mittels derartiger Gleitschalungsfertiger muß
das Einbaumaterialniveau im Bereich zwischen Vorabstreifer und Druckplatte innerhalb
relativ enger Grenzen von beispielsweise ± 2 cm um einen Sollwert von beispielsweise
5 cm oberhalb der Druckplattenunterseite gehalten werden. Bei zu tiefem Niveau schneidet
die Druckplatte zu stark in den flüssigen Schlämmebereich ein, so daß dementsprechend
weniger Einbaumaterial unter die Druckplatte gelangt, was entsprechende Fehlstellen,
insbesondere Löcher, in der Betondecke zur Folge haben kann. Hinzu kommt, daß die
oberste Schicht der auf diese Weise hergestellten Fahrbahndecke geringere Festigkeit
aufweist und zu Trockenschwund neigt. Ist das Niveau des Einbaumaterials in diesem
Bereich zu hoch, so schneidet die Druckplatte zu weit unterhalb der bei gegebener
Betonfeuchtigkeit angenähert gleichbleibend dicken Schlämmeschicht in das Betonmaterial
ein. Die Folge ist, daß das unter die Druckplatte gelangende Betonmaterial zu trocken
ist, so daß eine ebene glatte Fahrbahnoberfläche nicht mehr erzielt werden kann. Eine
Regelung des Einbaumaterialniveaus von Hand durch ständige Beobachtung des Niveaus,
Absenken des Vorabstreifers bei zu hohem Niveau und Anheben bei zu niedrigem Niveau,
erfordert erfahrene Fachkräfte. Als besonders problematisch erweist sich die manuelle
Nachregelung im Falle einer Fahrbahndeckenfertigung in zwei Schichten. Bei dieser
kostensparenden Bauweise wird auf die zuerst aufgetragene Unterbetonschicht eine Oberbetonschicht
gelegt. Bei der Fertigung dieser Oberbetonschicht entsteht im Bereich zwischen Vorabstreifer
und Druckplatte aufgrund des geringeren Betonvolumens eine Schlämmeschicht geringerer
Dicke. Die entsprechend genauere Niveau-Regulierung ist manuell nicht immer erreichbar.
[0003] Aus der US-A-3 354 801 ist ein Gleitschalungsfertiger ohne Vorabstreifer bekannt,
bei welchem die auf die Rütteleinrichtung folgende, eine obere Gleitschalung bildende
Druckplatte von einer Gummischürze gebildet ist, die sich an einem höhenverstellbaren
Querbalken sowie an einer auf den Querbalken folgenden Sensorplatte abstützt. Durch
diese Anordnung wird verhindert, daß bei zu hohem Einbaumaterial-Druck unterhalb der
Gummischürze diese nach dem Vorbeigang der Gummischürze aufwallt (boil up). Bei zu
hohem Einbaumaterial-Druck wird nämlich die am Rahmen angelenkte Sensorplatte von
der Schürze nach oben geschwenkt, woraufhin eine Regeleinrichtung betätigt wird, die
einen Höhenverstellantrieb für den Querbalken in Richtung einer Verringerung des Überdrucks
steuert, also durch entsprechendes Absenken des Querbalkens. Bei zu niedrigem Einbaumaterial-Druck
unterhalb der Gummischürze wird dementsprechend der Querbalken selbsttätig angehoben.
Bei dieser bekannten Anordnung ohne Vorabstreifer bildet der Raum vor der Druckplattenschürze
einen Vorratsraum für das Einbaumaterial, so daß sich ein mehr oder weniger großer
Einbaumaterialberg an der in die Schürze übergehenden rahmenfesten vertikalen Querwand
anstaut. Eine bis etwa in den Bereich der Druckplattenunterseite reichende Schlämmeschicht,
die wesentlich zur Erzielung einer glatten, ebenen Plattenfahrbahnoberfläche beiträgt,
ergibt sich hier, im Gegensatz zur Erfindung, nicht. Auch sei angemerkt, daß die zwangsläufig
auftretenden Schwenkbewegungen der Sensorplatte ein ungleichmäßiges Fertigungsniveau
zur Folge haben. Bei der bekannten Einrichtung gemäß der US-A-3 354 801 ist demzufolge
auch anschließend an die von der Gummischürze gebildete Gleitschalung eine aus zwei
in Querrichtung orientierten Förderschnecken sowie einem Abförderband bestehende Einrichtung
vorgesehen zur genauen Einstellung der Dicke der Fahrbahnschicht. Da diese Einrichtung
die Schichtoberfläche aufrauht, folgt eine Glättwalze sowie eine Glättbohle. Bei der
Erfindung dagegen erfolgt die Regelung der Vorabstreiferhöhe unabhängig von der nachfolgenden
Druckplatte, so daß man konstante Schichtdicke erhält.
[0004] Die Aufgabe der Erfindung liegt darin, einen Gleitschalungsfertiger der eingangs
genannten Art mit verbesserter Fertigungsqualität und vereinfachtem Betrieb aufgrund
selbsttätiger Regelung der Vorabstreiferhöhe bereitzustellen.
[0005] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß ein Schlämme-Niveausensor im Bereich zwischen
Vorabstreifer und Druckplatte für das Einbaumaterial, ein Höhenverstellantrieb für
den Vorabstreifer und eine Regeleinrichtung, welche ein ermitteltes Schlämme-Ist-Niveau
mit einem Schlämme-Soll-Niveau vergleicht und, in Richtung einer Verringerung der
Niveaudifferenz, den Höhenverstellantrieb steuert,vorgesehen sind.
[0006] Besonders einfacher Aufbau ergibt sich dann, wenn die Regeleinrichtung einen vom
Niveausensor betätigbaren Drei-Punkt-Schalter - umfaßt, mit den Schaltstellungen "Neutralstellung",
"Vorabstreifer anheben" und "Vorabstreifer absenken".
[0007] Es kann sich als notwendig erweisen, von Hand das Soll-Niveau abzuändern, insbesondere
zur Anpassung an wechselnde Betonqualitäten. Hierzu ist vorzugsweise eine Folgeregelung
mit von Hand eingebbaren, unterschiedlichen Soll-Niveauwerten vorgesehen.
[0008] Als Niveausensor kommt bevorzugt eine Schwimmkörperanordnung in Betracht, welche
das Schlämmeniveau unmittelbar anzeigt.
[0009] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist Vorgesehen, daß die Schwimmkörperanordnung
einen Schwimmkörper und einen an einem Ende den Schwimmkörper tragenden und am anderen
Ende am Vorabstreifer angelenkten Verbindungslenker umfaßt, und daß der Verbindungslenker
zwischen dem Anlenkpunkt und dem Schwimmkörper mit einer Meßstange verbunden ist,
die mit dem am Rahmen angebrachten Drei-Punkt-Schalter verkoppelt ist.
[0010] Hierdurch wird bei vereinfachtem, mechanisch robustem Aufbau besonders zuverlässige
Funktion sichergestellt. Eine Schlämme-Niveauänderung führt sogleich zu einem Anheben
bzw. Absenken des Schwimmkörpers und in der Folge zu einer Schwenkbewegung des Verbindungslenkers,
die über die Meßstange auf den Drei-Punkt-Schalter unmittelbar übertragen wird. Entsprechend
schnell und feinstufig kann die Nachregelung der Vorabstreiferhöhe erfolgen. Da der
Niveausensor nunmehr am Vorabstreifer angelenkt ist, erübrigt sich die Höhenverstellung
des Anlenkpunkts bei einer Veränderung des Soll-Niveaus des Vorabstreifers.
[0011] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, daß der Verbindungspunkt
zwischen dem Verbindungslenker und der Meßstange einen Abstand vom Anlenkpunkt zwischen
1/4 und 1/3, besser 1/3 bis 2/3, am besten etwa der Hälfte des Abstandes zwischen
dem Anlenkpunkt und dem Auftriebsmittelpunkt des vorzugsweise sphärischen oder zylindrischen
Schwimmkörpers aufweist. Bevorzugt ist hierbei der Schwimmkörper sphärisch oder zylindrisch
ausgebildet mit dem Vorteil einfacher Herstellung und mechanischer Robustheit.
[0012] Vorzugsweise ist ein an der Meßstange in verschiedenen Positionen längs der Meßstange
wahlweise anbringbares Schalterbetätigungselement für den Drei-Punkt-Schalter vorgesehen,
welches ein einfaches und schnelles Einstellen bzw. Nachstellen des Soll-Niveaus ermöglicht.
[0013] Hierbei kann vorgesehen sein, daß das Schalterbetätigungselement mit einem Schalthebel
des Drei-Punkt-Schalters gelenkig verbunden ist, und daß das Schalterbetätigungselement
die Meßstange umgreift und mittels einer Feststellschraube an der Meßstange festlegbar
ist.
[0014] Ferner wird vorgeschlagen, daß der Höhenverstellantrieb wenigstens einen vorzugsweise
doppelt wirkenden Hydraulikzylinder umfaßt. Vorzugsweise greift dabei der Hydraulikzylinder
über einen an der Druckplatte angelenkten Doppelarmhebel an den Vorabstreifer an.
Die optimale Höhendifferenz zwischen Vorabstreifer und Druckplatte ist im wesentlichen
unabhängig von der Höhe der Druckplatte. Der zulässige Schwenkbereich des an der Druckplatte
angelenkten Doppelarmhebels kann demnach auch bei stark unterschiedlichen Druckplattenhöhen
in einem konstanten kleinen Bereich liegen.
[0015] Es ist denkbar, daß der Drei-Punkt-Schalter unmittelbar eine entsprechende Hydraulikeinrichtung
für den wenigstens einen Hydraulikzylinder steuert. Bevorzugt ist jedoch eine elektrische
Regelschaltung vorgesehen, welche mit dem elektromechanischen Drei-Punkt-Schalter
verbunden ist und eine mit dem wenigstens einen Hydraulikzylinder verbundene Hydraulikeinrichtung
steuert. Eine derartige Regelschaltung läßt sich bei zuverlässiger Funktion im Bedarfsfalle
einfacher abändern, insbesondere in bezug auf ihre Regeleigenschaften.
[0016] Die Erfindung wird im folgenden an einem bevorzugten Ausführungsbeispiel anhand der
Zeichnung erläutert.
[0017] Es zeigt:
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht teilweise im Längsschnitt eines erfindungsgemäßen
Gleitschalungsfertigers; und
Fig. 2 das Detail 11 der Fig. 1 in vergrößertem Maßstab mit einem vereinfachten Hydraulik-Schaltschema.
[0018] Die beiden Figuren sind rein schematischer Art.
[0019] In den Fig. 1 und 2 ist das Planum mit 10 bezeichnet. Auf diesem Planum soll eine
ein-oder zweischichtige Betonfahrbahndecke 12 errichtet werden. Zur Errichtung dieser
Betonfahrbahndecke 12 werden zunächst beidseits von deren Längsrändern Hilfsbankette
14 errichtet, wie in Fig. 1 angedeutet. Nach der Fertigstellung der Hilfsbankette
14 gemäß DE-A-30 32 495 werden diese von einem Gleitschalungsfertiger befahren, der
ganz allgemein mit 16 bezeichnet ist. Der Gleitschalungsfertiger kann jedoch auch
in herkömmlicher Weise auf Schienen laufen, welche unmittelbar auf dem Planum ruhen.
Im dargestellten Beispiel umfaßt der Gleitschalungsfertiger 16 zwei seitliche Raupenfahrwerke
18 zum Befahren der Hilfsbankette 14 oder von auf diese aufgelegten stationären Schalungs-
und Laufschienen 44. Die Raupenfahrwerke 18 sind mit Gummistollen 20 bestückt. Am
vorderen Ende des Gleitschalungsfertigers 16 ist ein Verteiler 22 für das Einbaumaterial
24 angeordnet, wobei dieser Verteiler 22 eine senkrecht zur Zeichenebene der Fig.
1 hin- und hergehende Bewegung ausführt. Weiter umfaßt der Gleitschalungsfertiger
16 eine Gleitschalung, welche aus einer horizontalen Druckplatte 26 und vertikalen
Seitenschalungen besteht, welche bei Verwendung der Schalungsund Laufschienen 44 auch
weggelassen werden können. In Fahrtrichtung vor der Druckplatte 26 sind über die Breite
der entstehenden Fahrbahndecke 12 verteilt, Rüttlerelemente in Form sog. Rüttlerflaschen
30 angeordnet, welche in das von dem Verteiler 22 verteilte Einbaumaterial 24 eintauchen.
Zwischen den Rüttlerflaschen 30 und dem Verteiler 22 ist ein Vorabstreifer 32 angeordnet.
Wie im nachfolgenden noch näher erläutert werden wird, wird die Höhe des Vorabstreifers
32 selbsttätig geregelt. Hierzu ist der Vorabstreifer 32 starr an einem Ende eines
abgeknickten Doppelarmhebels 49 befestigt, welcher an der vertikalen Vorderwand 26a
der Druckplatte 26 im Knickbereich angelenkt ist und über einen Hydraulikzylinder
50, dessen Kolbenstange 52a am anderen Hebelende angreift, um eine horizontale Schwenkachse
54 verschwenkbar ist.
[0020] Auf dem Gleitschalungsfertiger 16 ist am rückwärtigen Ende ein Dübelsetzgerät 34
angeordnet, welches in vertikaler Richtung auf-und abbeweglich ist und dazu bestimmt
ist, Dübel 36 in die Fahrbahndecke 12 einzusetzen. Im Bereich dieser Dübel 36 wird
in einem nachfolgenden Arbeitsgang eine Trennfuge als Sollbruchstelle eingeschnitten.
[0021] In Fig. 2 ist der prinzipielle Aufbau der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur selbsttätigen
Regelung derVorabstreiferhöhe dargestellt. Zur Vereinfachung ist hierbei der Verteiler
22 weggelassen. Der Vorabstreifer 32 in Form einer länglichen Platte mit unterer horizontaler
Längskante und leicht in Richtung zur Druckplatte 26 geneigter Oberkante schiebt einen
Berg Einbaumaterial 24 vor sich her. Der erfindungsgemäße Gleitschalungsfertiger eignet
sich sowohl für einschichtigen Deckenaufbau (Fig. 1) als auch für zweischichtigen
Aufbau (Fig. 2). In letzterem Falle wird auf die vorgefertigte erste Schicht 12a aus
kostengünstigerem Rundkorn-Beton eine zweite Schicht 12b aus verschleißfestem Splitbeton
in einem zweiten Arbeitsschritt aufgetragen, der in Fig. 2 dargestellt ist.
[0022] Bei der Verdichtung des Einbaumaterials mit Hilfe der Rüttler 30 bildet sich eine
besonders wasserreiche Schlämmeoder Schlempe-Schicht 57 an der Oberfläche des Materials
24 aus. Die Dicke dieser Schlämmeschicht 57 ist bei vorgegebener Feuchtigkeit des
zugelieferten Einbaumaterials 24 angenähert konstant. Wie in Fig. 2 angedeutet, liegt
die horizontale Unterseite der Druckplatte 26 annähernd in Höhe des Bodens der Schlämmeschicht
57. Bei der kontinuierlichen Vorwärtsbewegung des Gleitschalungsfertigers 16 in Richtung
A gelangt ein gewisser Anteil der Schlämmeschicht 57 unter die abgerundete Vorderkante
26b der Druckplatte 26 und damit mit dem sonstigen Einbaumaterial 24 unter die Druckplatte
26. Dieser Anteil ist wesentlich für einen glatten oberen Deckenabschluß. Bei zu niedrigem
Schlämmeanteil ist das Einbaumaterial unterhalb der Druckplatte 26 zu trocken, so
daß sich Löcher, Poren oder dergl. in der Fahrbahndecke ergeben. Bei zu hohem Schlämmeanteil
bildet sich eine Deckschicht feinen Betons, die nicht die erforderliche Festigkeit
aufweist und dazu neigt, beim Trocknen zu schrumpfen, was Unebenheiten und Risse zur
Folge hat. Da, wie sich aus vorstehendem ergibt, die Dicke der Schlämmeschicht auf
dem Einbaumaterial unterhalb der Druckplatte 26 vom Niveau c des vom Vorabstreifer
32 abgezogenen Einbaumaterials vor der Druckplatte 26 abhängt, kann man diese Dicke
durch Änderung des Schlämmeniveaus vor der Druckplatte 26 nachregulieren. Der Nachregelung
kann das Niveau h der Schlämmeoberfläche zugrunde gelegt werden, da die Schlämmeschicht
57 vor der Druckplatte 26 bei gleichbleibender Betonkonsistenz im wesentlichen konstante
Dicke d aufweist. Es ist ersichtlich, daß man das Niveau dadurch anheben kann, daß
man den Vorabstreifer 32 anhebt. Zum Erniedrigen des Niveaus senkt man dementsprechend
den Vorabstreifer 32 ab. Zur Feststellung des Niveau-Istwertes dient ein zylindrischer
Schwimmkörper 56 mit horizontaler, quer zur Bewegungsrichtung A verlaufender Zylinderachse
56a, welcher in die Schlämmeschicht 57 im Bereich oberhalb der Flaschen 30 eintaucht.
Der Schwimmkörper 56 ist über einen angenähert horizontal verlaufenden Verbindungslenker
58 an der Innenseite des Vorabstreifers 32 an diesem angelenkt (Gelenkbolzen 60).
Am Verbindungslenker 58 ist wiederum eine angenähert vertikale Meßstange 62 angelenkt
und zwar in einem Punkt (Bezugspunkt 64), der etwa auf halbem Wege des Abstands a
Zylinderachse 56 und Gelenkbolzen 60 liegt. Das obere Ende der Meßstange 62 durchsetzt
eine entsprechende Bohrung eines Schalterbetätigungselementes 66; eine im Bezug auf
die Meßstangenachse radiale Feststellschraube 66a erlaubt eine Festlegung des Schalterbetätigungselements
66 in verschiedenen Höhenpositionen an der Meßstange 62.
[0023] Am Rahmen 16a des Gleitschalungsfertigers 16 ist im Bereich des oberen Meßstangenendes
ein elektromechanischer Drei-Punkt-Schalter 68 befestigt, dessen Schalthebel 68a in
einer Mittel-oder Neutralstellung horizontal verläuft und aus dieser Stellung in vertikaler
Ebene nach oben in eine obere Endstellung und nach unten in eine untere Endstellung
verschwenkbar ist (in Fig. 2 strichliert bzw. punktiert angedeutet). In Fig. 2 ist
ein der Hebelbewegung folgender beweglicher Kontakt 68b angedeutet, welcher in der
Mittelstellung des Hebels 68a frei liegt, in der oberen Endstellung des Hebels den
festen Kontakt 70a berührt und in der unteren Endstellung des Hebels den festen Kontakt
70b. Ähnlich der Thermostatregelungen kann die Umschaltung aus der Mittelstellung
in die obere Kontaktstellung und zurück mit einer Schalthysterese versehen sein. Gleiches
kann auch beim Übergang in die untere Schaltstellung und zurück vorgesehen sein.
[0024] Die beiden festen Kontakte 70a und 70b sind über entsprechende strichpunktiert angedeutete
elektrische Leitungen 72a und 72b mit einer Regelschaltung 74 verbunden. Die Schaltung
74 steuert ein Vier/Drei-Wegeventil 76 über eine Steuerleitung 78. Die beiden oberen
Anschlüsse des Ventils 76 sind zum einen an eine Hydraulikleitung 80a angeschlossen,
welche zum Druckanschluß einer Hydraulikpumpe 82 führt und zum anderen an eine Rückführleitung
80b, welche in einem Hydrauliköl-Vorratsbehälter 84 mündet. Die Pumpe 82 wird über
eine Leitung 80c mit Druckfluid aus dem Vorratsbehälter 84 versorgt. Die beiden in
Fig. 2 unteren Anschlüsse des Ventils 76 sind über Hydraulikleitungen 80d und 80e
mit den beiden Anschlüssen 50a und 50b des doppelt wirkenden Zylinders 50 verbunden.
Ein an der Kolbenstange 52a im Zylinderinnenraum vorgesehener Arbeitskolben 52b teilt
den Zylinderinnenraum in zwei Arbeitsräume, wobei der die Kolbenstange 52a planar
umgebende Arbeitsraum mit dem Anschluß 50b und der andere mit dem Anschluß 50a verbunden
ist.
[0025] In der in Fig. 2 dargestellten Mittelstellung des Ventils 76 ist die Leitung 80a
mit der Leitung 80b verbunden; die Leitungen 80d und 80e dagegen werden durch das
Ventil 76 abgesperrt. Der Kolben 52b kann sich demnach innerhalb des Zylinders 50
nicht in axialer Richtung bewegen, so daß dementsprechend der Vorabstreifer 32 über
die blockierte Kolbenstange 52a und den Doppelarmhebel gegenüber der Druckplatte 26
unbeweglich ist. Steigt nun aus irgendwelchen Gründen das Niveau des Einbaumaterials
24 einschließlich Schlämmeschicht 57 relativ zur Druckplatte 26, so wird der Schwimmkörper
56 angehoben und mit diesem die Meßstange 62, jedoch um die Hälfte des Weges.
[0026] Da das freie Ende des Schalthebels 68a des Schalters 68 am Schalterbetätigungselement
66 angelenkt ist, verschwenkt der Schalthebel 68a entsprechend der Meßstangenbewegung.
Sobald die obere Endstellung des Hebels 68a erreicht wird, schaltet der Schalter 68
um, was zu einem Schließen der Kontakte 68b und 70a führt. Ein dementsprechendes Signal
wird der Regelschaltung 74 über die Leitung 72a zugeführt, die daraufhin die aus der
Pumpe 82 und dem Ventil 76 gebildete Hydraulikeinrichtung derart steuert, daß der
Vorabstreifer 32 gesenkt wird. Hierzu wird der Ventilkörper des Ventils 76 in Fig.
2 nach links in die entsprechende Schaltstellung verschoben, in der die Leitung 80a
mit der Leitung 80d und die Leitung 80b mit der Leitung 80e verbunden sind. Falls
die Pumpe 82 nicht ständig läuft, wird diese über eine Leitung 74a von der Schaltung
74 angeworfen, woraufhin der entsprechende Hydraulikdruck ein Ausfahren der Kolbenstange
52a veranlaßt und damit ein Senken des Vorabstreifers 32. Da sich das Niveau h erst
mit relativ großer Zeitverzögerung nach dem Beginn des Absenkens des Vorabstreifers
32 entsprechend ändert, bildet die Zylinderachse 56a bezüglich des Verbindungslenkers
58 eine momentan räumlich konstante Schwenkachse beim Absenken des Vorabstreifers
32. Demzufolge senkt sich die Meßstange 62 um die Hälfte des vom Vorabstreifers 32
vertikal nach unten zurückgelegten Weges nach unten bis schließlich der Schalter 68
wieder in seine neutrale Mittelstellung umschaltet. Daraufhin schaltet die Regelschaltung
74 das Ventil 76 wieder in die in Fig. 2 dargestellte Mittelstellung, in der der Vorabstreifer
32 relativ zur Druckplatte 26 stillsteht.
[0027] Bei zu niedrigem Niveau h und entsprechender Umschaltung des Schalters 68 in dessen
untere Endstellung schaltet die Regelschaltung 74 das Ventil 76 in die dritte Schaltstellung,
in der die Leitungen 80a und 80e sowie die Leitungen 80b und 80d miteinander verbunden
sind. Bei laufender Pumpe 82 wird demzufolge die Kolbenstange 52a in den Zylinder
50 eingeschoben und dementsprechend der Vorabstreifer angehoben bis schließlich über
die sich mitbewegende Schaltstange 62 der Schalter 68 in seine Mittelstellung. umgeschaltet
wird.
[0028] Falls es sich ergibt, daß das gewählte Soll-Niveau nicht dem optimalen Niveau entspricht,
kann man das Soll-Niveau in einfacher Weise dadurch ändern, daß man die Feststellschraube
66a lockert, das Schalterbetätigungselement 66 entsprechend verschiebt und mit der
Feststellschraube 66a erneut an der Meßstange 62 festlegt. Zur Erhöhung des Soll-Niveaus
muß man das Schalterbetätigungselement 66 an einen vergleichsweise tieferen Punkt
der Meßstange 62 an dieser befestigen; zur Erniedrigung des Soll-Niveaus muß das Schalterbetätigungselement
66 nach oben verschoben werden.
[0029] Mit Hilfe der vorstehend beschriebenen selbsttätigen Regeleinrichtung für die Vorabstreiferhöhe
h läßt sich unter geringem mechanischen Aufwand zuverlässig die Sollhöhe h in einem
Bereich von 11 ± 2 cm halten, bei einer Dicke der Oberschicht 12b von 6 bis 7 cm.
[0030] Die Dicke der Unterschicht 12a beträgt hierbei etwa 15 cm. Wie aus vorstehendem hervorgeht,
wird der Höhenregelung die Höhe h' des Bezugspunktes 64 als Istwert zugrundegelegt.
Dementsprechend ergibt sich als Sollwert die Summe aus dem Schlämmeniveau-Sollwert
und dem Abstand b der den Auftriebsmittelpunkt des Schwimmkörpers 56 bildenden Zylinderachse
56 von der Schlämmeoberfläche. Die Höhe h setzt sich ihrerseits zusammen aus der Dicke
c der eigentlichen Betonschicht und der Dicke d der flüssigen Schlämmeschicht 57.
[0031] Bei größeren Fahrbahnbreiten besteht erfindungsgemäß die Möglichkeit, den Vorabstreifer
in horizontaler Richtung in mehrere Vorabstreiferteile zu unterteilen, die jeweils
gesondert mittels einer Regelvorrichtung gemäß Fig. 2 in ihrer Höhe selbsttätig regelbar
sind.
1. Gleitschalungsfertiger (16) mit einem an einem Rahmen (16a) höhenverstellbar angebrachten
Vorabstreifer (32), einer von diesem beabstandeten, eine obere Gleitschalung bildenden
Druckplatte und einer Rütteleinrichtung (30) im Zwischenbereich,
gekennzeichnet durch
einen Schlämme-Niveausensor (56, 58, 62) im Bereich zwischen Vorabstreifer (32) und
Druckplatte (26) für das Einbaumaterial (24),
einen Höhenverstellantrieb (49, 50, 82) für den Vorabstreifer (32) und
eine Regeleinrichtung (68, 74, 76), welche ein ermitteltes Schlämme-Ist-Niveau mit
einem Schlämme-Soll-Niveau vergleicht und, in Richtung einer Verringerung der Niveaudifferenz,
den Höhenverstellantrieb steuert.
2. Gleitschalungsfertiger nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Regeleinrichtung (68, 74, 76) einen vom Niveausensor betätigbaren Drei-Punkt-Schalter
(68) umfaßt.
3. Gleitschalungsfertiger nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Folgeregelung mit von Hand eingebbaren, unterschiedlichen Soll-Niveauwerten
vorgesehen ist.
4. Gleitschalungsfertiger nach einem der Ansprüche 1 - 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Niveausensor eine Schwimmkörperanordnung (56, 58) umfaßt.
5. Gleitschalungsfertiger nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schwimmkörperanordnung einen Schwimmkörper (56) und
einen an einem Ende den Schwimmkörper tragenden und am anderen Ende am Vorabstreifer
(32) angelenkten Verbindungslenker (58) umfaßt, und daß der Verbindungslenker (58)
zwischen dem Anlenkpunkt (60) und dem Schwimmkörper (56) mit einer Meßstange (62)
verbunden ist, die mit dem am Rahmen (16a) angebrachten Drei-Punkt-Schalter (68) verkoppelt
ist.
6. Gleitschalungsfertiger nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Verbindungspunkt (64) zwischen dem Verbindungslenker (58) und der Meßstange
(62) einen Abstand vom Anlenkpunkt zwischen 1/4 und 1/3, besser 1/3 bis 2/3, am besten
etwa der Hälfte des Abstandes zwischen dem Anlenkpunkt und dem Auftriebsmittelpunkt
des vorzugsweise sphärischen oder zylindrischen Schwimmkörpers (56) aufweist.
7. Gleitschalungsfertiger nach Anspruch 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Meßstange (62) am Verbindungslenker (58) angelenkt ist.
8. Gleitschalungsfertiger nach Anspruch 7,
gekennzeichnet durch
ein an der Meßstange (62) in verschiedenen Positionen längs der Meßstange wahlweise
anbringbares Schalterbetätigungselement (66) für den Drei-Punkt-Schalter (68).
9. Gleitschalungsfertiger nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Schalterbetätigungselement (66) mit einem Schalthebel (68a) des Drei-Punkt-Schalters
(68) gelenkig verbunden ist.
10. Gleitschalungsfertiger nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Schalterbetätigungselement (66) die Meßstange (62) umgreift und mittels einer
Feststellschraube (66a) an der Meßstange festlegbar ist.
11. Gleitschalungsfertiger nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Höhenverstellantrieb wenigstens einen, vorzugsweise doppelt wirkenden Hydraulikzylinder
(50), umfaßt, welcher vorzugsweise über einen an der Druckplatte (26) angelenkten
Doppelarmhebel (49) an den Vorabstreifer (32) angreift.
12. Gleitschalungsfertiger nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine elektrische Regelschaltung (74) vorgesehen ist, welche mit dem elektromechanischen
Drei-Punkt-Schalter (68) verbunden ist und eine mit dem wenigstens einen Hydraulikzylinder
verbundene Hydraulikeinrichtung (76,82) steuert.
13. Gleitschalungsfertiger nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Vorabstreifer (32) in wenigstens zwei Vorabstreiferteile unterteilt ist, welche
jeweils für sich höhenregelbar sind.
1.) Sliding formwork maker (16) having a pre- scraper (32) fitted vertically adjustably
on a frame (16a), a pressure plate spaced therefrom and forming an upper sliding formwork
and a vibrator (30) in the intermediate region, characterised by a silt level sensor
(56, 58, 62) in the region between pre-scraper (32) and pressure plate (26) for the
fill material (24), a vertical adjustment drive (49, 50, 82) for the Pre-scraper (32)
and a regulating device (68, 74, 76) which compares an ascertained actual silt level
with an ideal silt level and controls the vertical adjustment drive in the direction
of a reduction of the difference of level.
2.) Sliding formwork maker according to Claim 1, characterised in that the regulating
device (68, 74, 76) comprises a three-point switch (68) actuatable by the level sensor.
3.) Sliding formwork maker according to Claim 1 or 2, characterised in that a follower
regulating system is provided having manually introducible different ideal level values.
4.) Sliding formwork maker according to one of Claims 1 - 3, characterised in that
the level sensor comprises a float arrangement (56, 58).
5.) Sliding formwork maker according to Claim 4, characterised in that the float arrangement
comprises a float (56) and a connecting link (58) carrying the float at one end and
articulated to the pre-scraper (32) at the other end, and in that the connecting link
(57) is connected, between the articulation Point (60) and the float (56), with a
measuring rod (62) which is coupled with the three-point switch (68) fitted on the
frame (16a).
6.) Sliding formwork maker according to Claim 5, characterised in that the connection
point (64) between the connecting link (58) and the measuring rod (62) has a spacing
from the articulation Point between 1/4 and 1/3, better 1/3 to 2/3, optimally about
half of the distance between the articulation point and the centre of buoyancy of
the preferably spherical or cylindrical float (56).
7.) Sliding formwork maker according to Claim 5 or 6, characterised in that the measuring
rod (62) is articulated to the connecting link (58).
8.) Sliding formwork maker according to Claim 7, characterised by a switch actuation
element (66) fittable on the measuring rod (62) according to choice in various positions
along the measuring rod, for the three-point switch (68).
9.) Sliding formwork maker according to Claim 8, charactcrised in that the switch
actuation element (66) is articulatedly connected with a switch lever (68a) of the
three-point switch (68).
10.) Sliding formwork maker according to Claim 9, characterised in that the switch
actuation element (66) grasps around the measuring rod (62) and is securable to the
measuring rod by means of a securing screw (66a).
11.) Sliding formwork maker according to one of the preceding Claims, characterised
in that the vertical adjustment drive comprises at least one preferably double-acting
hydraulic cylinder (50) which acts upon the prescraper (32) preferably through a double-armed
lever (49) articulated to the pressure plate (26).
12.) Sliding formwork maker according to Claim 11, characterised in that an electric
regulator circuit (74) is provided which is connected with the electro-mechanical
three-point switch (68) and controls a hydraulic apparatus (76, 82) connected with
the at least one hydraulic cylinder.
13.) Sliding formwork maker according to one of the preceding Claims, characterised
in that the pre-scraper (32) is divided into at least two pre- scraper parts which
are each individually vertically regulable.
1. Finisseur à coffrage glissant (16), avec une lame d'arasement (32) disposée avec
possibilité de réglage en hauteur sur un châssis (16a), une plaque de pression disposée
à distance de la lame (32) et formant un coffrage glissant supérieur, et un vibreur(30)
dans la zone intermédiaire, caractérisé en ce qu'il est prévu:
un détecteur du niveau de coulis (56, 58, 62) disposé dans la zone comprise entre
la lame d'arasement (32) et la plaque de pression (26), destiné au mélange à poser
(24),
un dispositif de déplacement en hauteur (49, 50, 82), destiné à la lame d'arasement
(32), et un dispositif de réglage (68, 74, 76), qui compare le niveau de coulis réel
mesuré à un niveau de consigne, et commande le dispositif de déplacement en hauteur
en vue de réduire la différence de niveau.
2. Finisseur à coffrage glissant selon la revendication 1, caractérisé en ce que le
dispositif de réglage (68, 74, 76) comprend un commutateur par plus ou moins (68)
actionnable par le détecteur de niveau.
3. Finisseur à coffrage glissant selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce
qu'il est prévu un réglage séquentiel, à l'aide de valeurs de consigne de niveau différentes,
allouables manuellement.
4. Finisseur à coffrage glissant selon une des revendications 1 à 3, caractérisé en
ce que le détecteur de niveau comprend un système à flotteur (56, 58).
5. Finisseur à coffrage glissant selon la revendication 4, caractérisé en ce que le
système à flotteur comprend un flotteur (56) et un élement d'articulation (58) qui
porte le flotteur à une extremité et qui est articulé à la lame d'arasement (32) à
l'autre extrémité, et en ce que l'élément d'articulation (58) est, entre le point
d'articulation (60) et le flotteur (56), relié à une barre de mesure (62) qui est
accouplée au commutateur par plus ou moins (68) monté sur le châssis (16a).
6. Finisseur à coffrage glissant selon la revendication 5, caractérisé en ce que le
point d'assemblage (64) de l'élément d'articulation (58) à la barre de mesure (62)
se trouve à une distance du point d'articulation comprise entre 1/4 et 1/3 -et mieux
entre 1/3 et 2/3, et de préférence environ égale à la moitié- de la distance entre
le point d'articulation et le centre de flottaison du flotteur (56) -lequel est de
préférence sphérique ou cylindrique.
7. Finisseur à coffrage glissant selon la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce
que la barre de mesure (62) est articulée à l'élément d'articulation (58).
8. Finisseur à coffrage glissant selon la revendication 7, caractérisé en ce qu'il
est prévu un élément d'actionnement (66) du commutateur par plus ou moins (68), élément
qui peut être disposé aux choix en différentes positions le long de la barre de mesure
(62).
9. Finisseur à coffrage glissant selon la revendication 8, caractérisé en ce que l'élément
d'actionnement (66) est relié de manière articulée à un levier de commutation (68a)
du commutateur par plus ou moins (68).
10. Finisseur à coffrage glissant selon la revendication 9, caractérisé en ce que
l'élément d'actionnement (66) entoure la barre de mesure (62), et peut être lixé sur
cette dernière au moyen d'une vis de blocage (66a).
11. Finisseur à coffrage glissant selon une des revendications précédentes, caractérisé
en ce que le dispositif de déplacement en hauteur comprend au moins un vérin hydraulique
(50), de préférence à double action, qui agit de préférence sur la lame d'arasement
(32) par l'intermédiaire d'un levier à bras double (49) articulé sur la plaque de
pression (26).
12. Finisseur à coffrage glissant selon la revendication 11, caractérisé en ce qu'il
est prévu un circuit électrique de réglage (74), qui est relié au commutateur électromécanique
plus ou moins (68), et qui commande un dispositif hydraulique (76,82) relié au(x)
vérin(s) hydraulique(s).
13. Finisseur à coffrage glissant selon une des revendications précédentes, caractérisé
en ce que la lame d'arasement (32) est subdivisée en au moins deux parties, réglables
individuellement en hauteur.

