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EP 0 102 513 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.01.1986 Patentblatt 1986/04 |
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Anmeldetag: 27.07.1983 |
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Trockentransformator mit in Giessharz eingegossenen Wicklungen
Air-cooled transformer with windings embedded in cast resin
Transformateur à sec avec enroulements fondus dans une résine de coulée
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
06.08.1982 DE 3229480
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.03.1984 Patentblatt 1984/11 |
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Anmelder: TRANSFORMATOREN UNION AKTIENGESELLSCHAFT |
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D-7000 Stuttgart 50 (DE) |
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Erfinder: |
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- Altmann, Gerhard, Dipl.-Ing.
D-7312 Kirchheim/Unter Teck (DE)
- Alber, Friedrich
D-7316 Köngen (DE)
- Brzuska, Lothar
D-7314 Wernau (DE)
- Seeliger, Klaus
D-7315 Weilheim (DE)
- Schaich, Walter
D-7312 Kirchheim/Unter Teck (DE)
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| (74) |
Vertreter: Mehl, Ernst, Dipl.-Ing. et al |
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Postfach 22 13 17 80503 München 80503 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Trockentransformator mit in Gießharz eingegossenen Wicklungen
mit als Kühlkanal ausgebildetem Hauptstreukanal und mit mindestens einem zusätzlichen
axialen Kühlkanai zwischen den einzelnen koaxial angeordneten Wicklungsteilen einer
oder mehrerer Wicklungen. vorzugsweise in der radial außerhalb des Hauptstreukanals
liegenden Wick-Jung.
[0002] Im Zuge des Ausbaues und der Optimierung von Elektrizitätsverteilungsnetzen ist man
häufig bestrebt, die Nennspannung und/oder die Einheitsleistung von Transformatoren
zu vergrößern. Dabei werden in vielen Fällen Trockentransformatoren eingesetzt. Deren
Einheitsleistung und Nennspannung ist jedoch nach oben begrenzt, weil zum einen Probleme
mit der Wärmeabfuhr aus dem Kern und den Wicklungen auftreten und weil zum anderen
auch die Stückgewichte der von Gießharz umhüllten Wicklungen sowie der diese einhüllenden
Gießharzkörper aus physikalischen und technischen Gründen Begrenzungen unterliegen.
[0003] Durch die DE-B-21 04 112 ist bereits eine gießharzisolierte Transformatorwicktung
mit innerhalb des Gießharzkörpers liegenden in diesen eingeformten zusätzlichen axialen
Kühlkanälen, bekannt. Dieser eine Transformatorwickfung umhüllende Gießharzkörper
ist vorzugs weise radial außerhalb des Hauptstreukanals angeordnet. Die Herstellung
derartiger Wicklungen umnüllender Gießharzkörper ist jedoch fertigungstechnisch sehr
aufwendig. Dies gilt vor allem dann, wenn die radialen Abmessungen der zusätzlichen
Kühlkanäle klein gehalten werden. Darüber hinaus wird durch diese bekannte Wicklungsgestaltung
an dem gegebenen Verhältnis zwischen dem Stückgewicht der Gießharzkörper und der Nennleistung
des Transformators nichts geändert. Im Prinzip ändert sich daran auch dann nichts,
wenn die Wicklungen axial in mehrere Teilwicklungen aufgeteilt sind. Bei technisch
brauchbaren und ausreichend wirtschaftlichen Transformatorm muß daher die Nennleistung
Starker wachsen als das Stückgewicht der Gießharzkörper.
[0004] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, für gießharzisolierte Transformatorwicklungen
mit zusätzlichen Kühlkanälen den Wicklungsaufbau so zu gestalten, daß allein durch
die Anordnung der Teile Kühlkanäle entstehen und dabei alle Teile unter Anwendung
von an sich bekannten Verfahren ohne besondere Schwierigkeiten herstellbar sind und
daß trotzdem ohne Erhöhung der Stückgewichte der Gießharzkörper eine wesentliche Erhöhung
der maximal möglichen Einheitsleistungen der mit diesem Wicklungsaufbau versehenen
Transformatoren gewährleistet ist.
[0005] Diese Aufgabe wird bei einem Trockentransformator der eingangs genannten Art erfindungsgemäß
dadurch gelöst, daß jeder der koaxial angeordneten Wicklungsteile in einer eigenen
Gießform mit Gießharz umgossen ist, daß diese Wicklungsteile Querschnittsabmessungen
aufweisen, die zwischen einander benachbarten Wicklungsteilen kühlkanalbildende Abstände
freihalten, daß in Umfangsrichtung um 180° gegeneinander versetzte Verstärkungen der
Gießharzschicht auf dem Außenmantel des äußersten Gießharzkörpers Netzanschlußklemmen
und Anzapfklemmen tragen und außerdem axial verlaufende Verbindungsleiter zur Verschaltung
der Wicklungsteile aufnehmen und daß die jeweils zur selben Wicklung gehörenden Wicklungsteile
durch Einspannen zwischen aiien Wicklungen bzw. Wicklungsteilen gemeinsamen elastischen
Klötzen montiert und anschließend vor den Stirnseiten der Gießharzkörper galvanisch
miteinander verbunden sind.
[0006] Durch die DE-B 2246 235 ist zwar bekannt, die in Gießharz eingeschlossenen -Wicklungen
von Transformatoren zwischen allen Wicklungen gemeinsamen elastischen Klötzen einzuspannen.
jedoch wird bei dieser bekannten Anordnung eine in radialer Richtung jeweils einstückige
Ausführung jeder der Wicklungen des Transformators vorausgesetzt. Diese Voraussetzung
erfüllen auch axial unterteilte Wicklungen, deren Teilstücke mechanisch miteinander
verbunden sind.
[0007] Nach zweckmäßigen Weiterbildungen der Erfindung ist vorgesehen, daß die radial außerhalb
des Hauptstreukanals liegende einen zusätzlichen Kühlkanal aufweisende Wicklung die
Oberspannungswicklung ist und daß die Isolierung des zwischen dem Hauptstreukanal
und dem zusätzlichen Kühlkanal liegenden Wicklungsteils für die volle Nennspannung
und die Isolierung des außerhalb des zusätzlichen Kühlkanals liegenden Wicklungsteiles
für etwa die halbe Nennspannung ausgelegt ist. Dabei sind die Koaxial angeordneten
Wicklungsteile dieser Oberspannungswicklung jeweils aus in Reihe geschalteten Einzeispulen
so aufgebaut, daß die galvanischen Verbindungen dieser Einzeispulen beim innenliegenden
Wicklungsteil in einer von der Eingußöffnung der Gießform gebildeten Leiste auf dem
Außenmantel des Gießharzkörpers untergebracht sind, und beim außenliegenden Wicklungsteil
in der die Netzanschlußklemmen tragenden Verstärkung des Gießharzkörpers liegen. Hierbei
sind diese Wicklungsteile selbst elektrisch in Reihe geschaltet und liegen die Eingangswindungen
aller Wicklungsteile räumlich in demselben Wicklungsende.
[0008] Nach weiteren vorteilhaften Ausgestaltungen der Erfindung liegen die zur Verbindung
der koaxial angeordneten Wicklungsteile dienenden Wickelleiterenden im Bereich der
Stirnseiten der Gießharzkörper in Isolierschläuchen, die während des Gießvorganges
gleichzeitig als Dichtung zwischen dem Wickelleiterende und einer Gießform dienen.
Bei der erfindungsgemäßen Wicklungsanordnung ist der Querschnitt der Gießharzkörper
vorteilhafterweise angenähert ringförmig. Abstützleisten sind nicht erforderlich und
würden zudem die elektrische Festigkeit im zugehörigen Kühlkanal ungünstig beeinflussen.
[0009] Erfindungsgemäß aufgebaute Trockentransformatoren sind sehr vorteilhaft, denn sie
erlauben eine Vergrößerung der Einheitsleistung von gießharzisolierten Transformatoren
unter Beibehaltung der zu ihrer Herstellung schon bisher üblichen Fertigungseinrichtungen
und Fertigungsverfahren.
[0010] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand einer Zeichnung näher erläutert.
Figur 1 ist eine Draufsicht auf eine Wicklungsanordnung.
Figur 2 zeigt die Wicklungsanordnung nach Fig. 1 im achsparallelen Schnitt im Bereich
von die Wicklungen haltenden Klötzen,
Figur 3 im Bereich von Netzanschlußklemmen und
Figur 4 im Bereich von Anzapfklemmen.
[0011] Um einen lamellierten Eisenkern 1 sind radial von innen nach außen eine Unterspannungswicklung
2 (Wicklung Wl) und eine Oberspannungswicklung (Wicklung WII) aus einem inneren Wicklungsteil
4 sowie einem äußeren Wicklungsteil 5 angeordnet. Die Unterspannungswicklung 2 und
der innere Wicklungsteil 4 schließen einen Hauptstreukanal 3, der gleichzeitig als
Kühlkanal wirkt, ein. Die koaxial ineinanderstehenden Wicklungsteile 4 und 5 der Oberspannungswickiung
flankieren einen zusätzlichen Kühlkanal 6. Im Hinblick auf die bessere Wärmeabfuhr
von dem äußeren Wicklungsteil 5 sind in diesem etwas mehr als die Hälfte der Windungen
der Oberspannungswicklung angeordnet.
[0012] Die Unterspannungswicklung 2 sowie die Wicklungsteile 4 und 5 werden durch mindestens
teilweise elastische Klötze 7 in ihrer Einbaulage gehalten, wobei die Klötze 7 einerseits
mit Nasen in den Hauptstreukanal 3 und den zusätzlichen Kühlkanal 6 eingreifen und
sich andererseits in nicht näher dargestellter Art und Weise an einem auch den Eisenkern
des Transformators zusammenhaltenden Preßgestell abstützen. Die elastischen Klötze
7 sind annähernd gleichmäßig auf den Umfang der Unterspannungswicklung 2 sowie der
Wicklungsteile 4 und 5 verteilt und bilden mit der Transformatorlängsachse vorzugweise
Winkel von etwa 45°.
[0013] Die in den Figuren 3 und 4 dargestellten achsparallelen Schnitte der Wicklungsanordnung
zeigen die Anordnung von Netzanschlußklemmen 8 bzw. von Anzapfklemmen 9. In einer
Ebene mit den Netzanschlußklemmen 8 sind darüber hinaus Spulenverbindungen 11 zur
galvanischen Verbindung der Einzelspulen in den Wicklungsteilen 4 und 5 sowie axial
verlaufende Verbindungsleiter zur elektrischen Verschaltung der Wicklungsteile 4.und
5 untergebracht.
[0014] Die axial verlaufenden Verbindungsleiter sind bis durch die Stirnseiten aus den Gießharzkörpern
hinausgeführt und durch isolierte Brücken 12 zu einer sogenannten Einzellagenschaltung
der beiden Wicklungsteile 4 und 5 miteinander verbunden. Dabei dienen zur Gewährleistung
-der erforderlichen Isolationsabstände innerhalb des Gießharzkörpers Verstärkungen
10 der Gießharzschicht an dem äußeren Wicklungsteil 5 der Oberspannungswicklung. An
dem inneren Wicklungsteil 4 kann zur Unterbringung der Spulenverbindungen 11 erforderlichenfalls
ein gleichzeitig von der Gießformeinfüllöffnung mitgeformter, nicht dargestellter
Steg Verwendung finden. Die aus den Gießharzkörpern in Achsrichtung durch die Stirnflächen
herausgeführten Wickelleiterenden liegen in Schläuchen aus elastischem Isolierwerkstoff,
oder aus einem anderen geeigneten Isolierwerkstoff, der gleichzeitig die Abdichtung
zwischen den Wickelleitern und der Gießform bewerkstelligt.
[0015] Die Netzanschlußklemmen 8 liegen auf an den äußeren Gießharzkörper angegossenen dornartigen
Ansätzen und tragen eine Schaltleiste 13, durch die die Oberspannungswicklungen des
Transformators, vorzugsweise in Dreiecks-Schaltung, miteinander verbunden sind. Die
Brücken 12 dienen zusammen mit den axial verlaufenden Verbindungsleitern innerhalb
einer der Verstärkungen 10 zur oben bereits erwähnten Einzellagenschaltung der Wicklungsteile
4 und 5. Durch die Einzellagenschaltung wird über die gesamte Länge des zusätzlichen
Kühlkanals 6 eine gleichmäßige Spannungsbelastung in Höhe von etwa der Hälfte der
Nennspannung erzwungen. Dabei führt vorzugsweise der Wickungsteil 4 die höhere Spannung,
so daß die Isolierung des Wicklungsteiles 5, abgesehen von dem oberspannungsseitigen
Netzanschluß nur für die halbe Nennspannung zu dimensionieren ist.
[0016] Den Netzanschlußklemmen 8 gegenüber, auf der anderen Seite des äußeren Wicklungsteiles
5 ist eine weitere Verstärkung 10 vorgesehen, auf der in ebenfalls radial vorstehenden
Erhöhungen Anzapfklemmen 9 angeordnet sind, die im jeweils spannungslosen Zustand
durch Schaltbrücken 14 eine stufenweise Anpassung des Übersetzungsverhältnisses des
Transformators an unterschiedliche Netzbelastungen gestatten. Zur Gewährleistung symmetrischer
Feldverteilungen sind dabei die Anzapfwindungen in den mittleren Einzelspulen des
äußeren Wicklungsteiles 5 der Oberspannungswicklung vorgesehen. Dabei sind anstelle
von zwei auch mehr Anzapfungen möglich.
1. Trockentransformator mit in Gießharz eingegossenen Wicklungen (WI, WII), mit als
Kühlkanal ausgebildetem Hauptstreukanal (3) und mit mindestens einem zusätzlichen
axialen Kühlkanal (6) zwischen den einzelnen koaxial angeordneten Wicklungsteilen
(4, 5) einer oder mehrerer Wicklungen (WI, WII), vorzugsweise der radial außerhalb
des Hauptstreukanals (3) liegenden Wicklung (Wil), dadurch gekennzeichnet,
- daß jeder der koaxial angeordneten Wicklungsteile (4, 5) in einer eigenen Gießform
mit Gießharz umgossen ist,
- daß diese Wicklungsteile (4, 5) Querschnittsabmessungen aufweisen, die zwischen
einander benachbarten Wicklungsteilen (4, 5) kühlkanalbildende Abstände freihalten,
- daß in Umfangsrichtung um 180° gegeneinander versetzte Verstärkungen (10) der Gießharzschicht
auf dem Außenmantel des äußersten Gießharzkörpers (5) Netzanschlußkiemmen (8) und
Anzapfklemmen (9) tragen und außerdem axial verlaufende Verbindungsleiter zur Verschaltung
der Wicklungsteile (4. 5) aufnehmen und
-- daß die jeweils zur selben Wicklung (WII) gehörenden Wicklungsteile (4, 5) durch
Einspannen zwischen allen Wicklungen (WI, Wll) bzw. Wicklungsteilen (4, 5) gemeinsamen
elastischen Klötzen (7) montiert und anschließend vor den Stirnseiten der Gießharzkörper
galvanisch miteinander verbunden werden.
2. Trockentransformator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die radial außerhalb
des Hauptstreukanals (3) liegende, einen zusätzlichen Kühlkanal (6) aufweisende Wicklung
(WII) die Oberspannungswicklung ist und daß die Iso-Iierung des zwischen dem Hauptstreukanal
(3) und dem zusätzlichen Kühlkanal (6) liegenden Wicklungsteils (4) für die volle
Nennspannung und die Isolierung des außerhalb des zusätzlichen Kühlkanals (6) liegenden
Wicklungsteils (5) für etwa die halbe Nennspannung ausgelegt ist.
3. Trockentransformator nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die koaxial angeordneten Wicklungsteile (4, 5) in Einzellagenschaitung elektrisch
in Reihe ge- ' schaltet sind und dabei die Eingangswindungen aller Wicklungsteile
(4, 5) in räumlich benachbarten Wicklungsenden liegen.
4. Trockentransformator nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die koaxial angeordneten Wicklungsteile (4, 5) jeweils aus in Reihe geschalteten
Einzelspulen aufgebaut sind, und daß die galvanischen Verbindungen dieser Einzelspulen
beim innenliegenden Wicklungsteil (4) in einer von der Eingußöffnung der Gießform
gebildeten Leiste auf dem Außenmantel des Gießharzkörpers untergebracht sind, und
bei außenliegendem Wicklungsteil (5) in. der die Netzanschlußklemmen (8) tragenden
Verstärkung (10) des Gießharzkörpers liegen.
5. Trockentransformator nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die koaxial angeordneten Wicklungsteile (4, 5) sich in ihrer Einbaulage gegenseitig
nicht berühren und Luftisolierstrecken erhalten bleiben.
6. Trockentransformator nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die zur Verbindung der koaxial angeordneten Wicklungsteile (4, 5) dienenden Wickelleiterenden
im Bereich der Stirnseiten der Gießharzkörper in Isolierschläuchen liegen, die während
des Gießvorganges gleichzeitig als Dichtung zwischen dem Wickelleiterende und einer
Gießform dienen.
7. Trockentransformator nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der Querschnitt der Gießharzkörper angenähert ringförmig ist.
1. An air-cooled transformer comprising windings (WI, WII) which are embedded in cast
resin, a main leakage channel (3) which forms a cooling channel, and at least one
additional axial cooiing channel (6) between the individual coaxially arranged parts
(4, 5) of one or more windings (WI, Wll), preferably of the winding (WII) which is
radially arranged outside the main leakage channel (3), characterised in
- that each of the coaxially arranged winding parts (4. 5) is embedded with casting
resin in a separate mould,
- that the winding parts (4, 5) have cross- sectional dimensions which maintain free
spaces which form the cooling channel between mutually adjacent winding parts (4.
5),
- that reinforcements (10) of the cast resin layer which are staggered by 180° in
the peripheral direction, support mains connection terminals (8) and tapping terminals
(9) on the outer casing of the outer cast resin body (5), and also accomo- date connecting
conductors which extend axially and serve to connect the winding parts (4, 5) and
- that the winding parts (4. 5) which are assigned to the same winding (Wll), are
mounted by clamping between elastic blocks (7) which are common to all the windings
(WI. WII) or winding parts (4, 5), and are subsequently galvanically connected to
one another in front of the end faces of the cast resin bodies.
2. An air-cooled transformer as claimed in Claim 1, characterised in that the winding
(WIi) which is arranged radially outside the main leakage channel (3) and has an additional
cooling channel (6) is the secondary winding ; and that the insulation of the winding
part (4), which is arranged between the main leakage channel (3) and the additional
cooling channel (6), is designed for the full nominal voltage, and the insulation
of the winding part (5) which is arranged outside the additional channel (6), is designed
for approximately half the nominal voltage.
3. An air-cooled transformer as claimed in one of Claim 1 or 2, characterised in that
the coaxially arranged winding parts (4, 5) are electrically connected in series in
a single layer connection ; the initial turns of all the winding parts (4, 5) thereby
being arranged in spatially adjacent winding ends.
4. An air-cooled transformer as claimed in one of Claims 1 to 3, characterised in
that the coaxially arranged winding parts (4, 5) are respectively formed from series-connected
individual coils ; and that, in the case of the inner winding part (4), the galvanic
connections of the individual coils are accommodated in a strip which is formed by
the pouring opening of the mould, on the outer casing of the cast resin body, and,
in the case of the outer winding part (5), the galvanic connections of the individual
coils are arranged in the reinforcement (10) of the cast resin body which supports
the mains connection terminals (8).
5. An air-cooled transformer as claimed in one of Claims 1 to 4, characterised in
that the coaxially arranged winding parts (4, 5) do not contact one another in their
installed position and air insulating paths are retained.
6. An air-cooled transformer as claimed in one of Claims 1 to 5, characterised in
that in the region of the end faces of the cast resin bodies, the winding conductor
ends which serve to connect the coaxially arranged winding parts (4, 5) are arranged
in insulating tubes which, during the casting process, simultaneously serve as sealing
between the winding conductor end and a mould.
7. An air-cooled transformer as claimed in one of Claims 1 to 6, characterised in
that the cross- section of the cast resin bodies is approximately annular.
1. Transformateur à sec comportant des enroulements (WI, Wil) noyés dans une résine
moulée et comportant un canal de fuite principal (3) réalisé sous la forme d'un canal
de refroidissement et au moins un canal de refroidissement axial supplémentaire (6)
disposé entre les différents éléments d'enroulement (4, 5) disposés coaxialement,
d'un ou de plusieurs enroulements (WI, WII), de préférence dans l'enroulement (WII)
situé radialement à l'extérieur du canal de fuite principal (3), caractérisé par le
fait :
- que chacun des éléments d'enroulement (4, 5) montés coaxialement est enrobé par
la résine moulée dans un moule de coulée particulier.
- que ces éléments d'enroulement (4, 5) possèdent, en coupe transversale, des dimensions
qui permettent de conserver des écartements délimitant des canaux de refroidissement,
entre des éléments d'enroulement (4, 5) mutuellement voisins,
- que les renforcements (10), décalés mutuellement de 180° suivant la direction circonférentielle,
de la couche de résine moulée sur l'enveloppe extérieure du corps extérieur de résine
moulée (5) portent des bornes (8) de raccordement au réseau et des bornes formant
prises (9) et logent en outre les conducteurs de liaison axiaux servant à réaliser
le câblage des éléments d'enroulement (4, 5), et
- que les éléments d'enroulement (4, 5) appartenant respectivement au même enroulement
(WII) sont montés moyennant le serrage de blocs élastiques (7) communs entre tous
les enroulements (WI, Wll) ou des éléments d'enroulement (4, 5) et sont ensuite reliés
entre eux galvanique- ment sur l'avant des faces frontales des corps en résine moulée.
2. Transformateur à sec suivant la revendication 1, caractérisé par le fait que l'enroulement
(Wll), qui est situé radialement à l'extérieur du canal de fuite principal (3) et
qui possède un canal de refroidissement supplémentaire (6), est l'enroulement de haute
tension et que l'isolant de l'élément d'enroulement (4), situé entre le canal de fuite
principal (3) et le canal de refroidissement supplémentaire (6), est conçu pour la
tension nominale complète. et que l'isolant de l'élément d'enroulement (5) situé à
l'extérieur du canal de refroidissement supplémentaire (6) est conçu pour approximativement
la moitié de la tension nominale.
3. Transformateur à sec suivant l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé par le
fait que les éléments d'enroulement (4. 5) montés coaxialement selon une disposition
en couches individuelles sont branchés électriquement en série et que les spires d'entrée
de tous les éléments. d'enroulement (4, 5) sont situées dans des extrémités d'enroulement
voisines dans l'espace.
4. Transformateur à sec suivant l'une des revendications 1 à 3, caractérisé par le
fait que les éléments d'enroulement (4. 5) disposés coaxialement sont formés respectivement
par des bobines individuelles branchées en série, et que les liaisons galvaniques
de ces bobines individuelles sont logées, dans le cas de l'élément de bobinage intérieur
(4), dans une baguette formée par l'ouverture de coulée du moule, dans l'enveloppe
extérieure du corps en résine moulée et sont 1 situées, dans le cas de l'enroulement extérieur (5), dans le renfoncement (10), portant
les bornes (8) de raccordement au réseau, du corps en résine moulée.
5. Transformateur à sec suivant l'une des revendications 1 à 4, caractérisé par le
fait que les éléments d'enroulement (4, 5) montés coaxialement ne se contactent pas
mutuellement dans leur positon de montage et que des voies d'air servant à l'isolation
sont subsistent.
6. Transformateur à sec suivant l'une des revendications 1 à 5, caractérisé par le
fait que les extrémités des conducteurs d'enroulement, qui servent à relier les éléments
d'enroulement (4, 5) montés coaxialement, sont situées dans la zone des faces frontales
des corps en résine moulée dans des tuyaux isolants qui, pendant le processus de coulée,
servent simultanément à réaliser l'étanchéité entre l'extrémité du conducteur d'enroulement
et un moule de coulée.
7. Transformateur à sec suivant l'une des revendications 1 à 6, caractérisé par le
fait que la section transversale du corps en résine moulée possède une forme approximativement
annulaire.

