[0001] Die Erfindung betrifft einen Bimetallschutzschalter und ein Verfahren zu seiner Herstellung.
Sie geht dabei aus von einem Bimetallschutzschalter mit den im Oberbegriff des Anspruchs
1 angegebenen Merkmalen.
[0002] Ein solcher Schalter ist aus der US-A-3 272 944 bekannt. Die US-A-3 272 944 zeigt
einen in Glas eingeschmolzenen Bimetallschutzschalter. Zum Stand der Technik wird
darin erwähnt, es sei bekannt, den Schalter durch einen Wolframdraht als Widerstand
zu überbrücken, welcher durch Strahlungswärme auf das Bimetallelement einwirkt und
sehr heiss wird. Diese Lösung ist praktisch beschränkt auf in Glaskolben hermetisch
eingeschlossene Bimetallschutzschalter, und wie die US-A-3 272 944 selbst dazu sagt,
ist er stossempfindlich und besitzt nur eine geringe Lebensdauer. Dieser in der US-A-3
272 944 als neu beanspruchte Bimetallschutzschalter ist ebenfalls in Glas eingeschmolzen.
Die Zuleitungen zum Schalter laufen in üblicher Weise durch einen Glassockel, und
dieser ist dort, wo die Zuleitungen im Inneren des Kolbens austreten, mit einem Widerstandsmaterial
beschichtet, welches einen Nebenschluss zwischen den Zuleitungen bewirkt. Die bei
geöffnetem Schalter in diesem Widerstand erzeugte Wärme soll durch Wärmeleitung über
die Zuleitungen, also sehr konzentriert, auf das Bimetallelement übertragen werden.
Das bedeutet, dass die Zuleitungen eine Temperatur erreichen müssen, die weit oberhalb
der Schalttemperatur des Schalters liegt. Dadurch wird praktisch ausgeschlossen, dass
dieses Bauprinzip auf andere als in Glas eingekapselte Bimetallschutzschalter übertragbar
ist.
[0003] Es kommt als Nachteil hinzu, dass die Erzeugung des Widerstands in situ auf dem Glassockel
mühsam ist und zu stark schwankenden Widerstandswerten innerhalb einer Serie führt,
wodurch es nötig ist, die nominelle Heizleistung des Widerstands sicherheitshalber
so hoch anzusetzen, dass auch die am unteren Rand des Schwankungsbereichs der Widerstandswerte
gelegenen Widerstände noch zum Offenhalten des Bimetallschutzschalters ausreichen.
Daraus folgt, dass das Gros der Bimetallschutzschalter viel heisser wird, als an sich
nötig wäre, wodurch die Einsatzmöglichkeiten des Schalters begrenzt werden.
[0004] Die DE-A-2 927 475 weist einen Bimetallschutzschalter als bekannt nach, der durch
einen Thermistor überbrückt ist und durch dessen Heizleistung offen gehalten werden
kann. Auch in diesem Fall ist der Bimetallschutzschalter in einem Glaskolben untergebracht.
Die beiden Zuleitungen zu den Schaltkontakten führen durch den Thermistor hindurch
und leiten dessen Wärme ab und übertragen sie auf das Bimetallelement. Insoweit bestehen
ähnliche Nachteile wie beim Schalter der US-A-3 272 944. Es kommt hinzu, dass Thermistoren
stark streuende Widerstandswerte aufweisen, als keramische Elemente vibrationsempfindlich
sind und darüberhinaus relativ teuer sind.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, hier Abhilfe zu schaffen durch einen preiswerten,
von Hand rückstellbaren Bimetallschutzschalter, welcher nicht in Glaskolben gekapselt
sein muss, sondern in offener Bauweise oder auch in Kunststoffgehäuse gekapselt sein
kann, bei dem die Gefahr einer lokalen Überhitzung klein gehalten und die Heizleistung
des überbrückenden Widerstands recht genau einstellbar ist.
[0006] Diese Aufgabe wird gelöst durch einen Bimetallschutzschalter mit den im Anspruch
1 angegebenen Merkmalen.
[0007] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0008] Der Widerstandswert des Dickschichtwiderstands wird in Anpassung an die jeweilige
Schalt-und Überwachungsaufgabe des Schutzschalters so gewählt, dass bei geschlossenem
Schutzschalter (ungestörter Betrieb des überwachten Gerätes) der weit überwiegende
Teil des über den Bimetallschutzschalter fliessenden Stromes den Weg über die Kontaktfeder
und die geschlossenen Schaltkontakte nimmt und nur ein verhältnismässig kleiner Teil
des Stromes über den parallel zu den Schaltkontakten liegenden Dickschichtwiderstand
fliesst, sodass die im Dickschichtwiderstand erzeugte ohmsche Wärme nicht ausreicht,
um das Bimetallelement des Schutzschalters auf seine Schalttemperatur zu erwärmen.
Der Widerstandswert ist andererseits so zu wählen, dass bei geöffnetem Schalter die
infolge höheren Stromdurchgangs durch den Dickschichtwiderstand erzeugte ohmsche Wärme
ausreicht, um das Bimetallelement oberhalb seiner Schalttemperatur und mithin den
Schalter offen zu halten. Die dazu benötigte Heizleistung liegt typisch in der Grössenordnung
von einigen Watt; bei einer Speisespannung von 220 V liegen geeignete Widerstandswerte
für den Dickschichtwiderstand in der Grössenordnung von 10 k Ω, z. B. zwischen 5 k
Q und 25 k Ω.
[0009] Die Rückstellung des Bimetallschutzschalters erfolgt durch Unterbrechung der Stromzufuhr
zum Dickschichtwiderstand. Dies kann im einfachsten Fall durch Ziehen des Netzsteckers
oder durch Öffnen eines ohnehin vorhandenen Netzschalters erfolgen; es kann zu diesem
Zweck aber auch ein gesonderter Unterbrecherschalter vorgesehen sein. Ein solcher
Schalter kann grundsätzlich an beliebiger Stelle des Gerätes vorgesehen sein, sodass
dadurch keine besonderen Einbauprobleme für den rückstellbaren Schutzschalter entstehen.
Da der Schutzschalter eine elektrische Zuleitung in jedem Fall benötigt, entsteht
auch dadurch kein gesondertes Einbauproblem für den neuartigen Schutzschalter. Der
erfindungsgemässe Schalter ist anders als andere Bimetallschutzschalter ein auf elektrischem
Wege einfach - nämlich durch zeitweise Stromunterbrechung - rückstellbares bistabiles
Element und kann deshalb auch zur Herstellung von logischen Verknüpfungen eingesetzt
werden. Er eignet sich besonders zum Einbau in elektrische Kleingeräte, Einbauthermostate,
Kleinmotoren, Kleintransformatoren, Küchen- und Haushaltsgeräte u.ä.
[0010] Dank seines plattenförmigen Aufbaus kann der Dickschichtwiderstand seine Wärme über
eine grosse Fläche verteilt abgeben, z.B. auf eine Gehäusewand eines in Kunststoff
gekapselten Bimetallschalters übertragen, indem man ihn auf diese Gehäusewand auflegt,
oder auf den isolierenden Träger eines offenen Schalters übertragen, indem der Dickschichtwiderstand
z.B. an dessen Unterseite angeordnet wird. Die zum Offenhalten des Thermoschalters
benötigte Heizleistung, welche typisch einige wenige Watt beträgt, verteilt sich über
eine grössere Fläche, sodass lokale Überhitzungen, welche den Bimetallschutzschalter
verformen oder sonstwie schädigen könnten (vor allem, wenn der isolierende Träger
bzw. das isolierende Gehäuse aus einem Kunststoff bestehen), bei Verwendung von Dickschichtwiderständen
nicht zu befürchten sind.
[0011] Ein weiterer Vorteil der Verwendung von Dickschichtwiderständen liegt darin, dass
sie durch Trimmen mittels eines Laserstrahles sehr exakt auf ihren Nennwert des Widerstandes
eingestellt werden können; dementsprechend klein sind die Abweichungen vom Nennwert
des Widerstandes innerhalb einer Serie und man muss - anders als bei den bekannten
Bimetallschutzschaltern - keine «Heizleistungsreserve» zur Sicherheit einplanen.
[0012] Ein weiterer Vorteil der Verwendung von Dickschichtwiderständen liegt darin, dass
es ohne weiteres möglich ist, die Grundfläche des Widerstandes den geometrischen Vorgaben
des Bimetallschutzschalters anzupassen, sodass für jeden Bimetallschutzschalter ein
optimaler Wärmeübergang vom Dickschichtwiderstand auf das Bimetallelement erzielt
werden kann.
[0013] Obendrein ist der Dickschichtwiderstand noch ein sehr preiswertes Bauelement. Erst
durch seinen Einsatz kann dem Bimetallschutzschalter mit Selbsthaltung ein nahezu
unbegrenztes Einsatzgebiet erschlossen werden.
[0014] Üblicherweise befinden sich bei einem Bimetallschutzschalter der ruhende Schaltkontakt
und die Kontaktfeder mit dem beweglichen Schaltkontakt auf einer Seite eines elektrisch
isolierenden Trägers; so ist es auch bei dem erfindungsgemässen Schalter. Der Dickschichtwiderstand
liegt in diesem Fall auf der anderen Seite des Trägers und zwischen dem Dickschichtwiderstand
und dem Bimetallelement bzw. der Kontaktfeder ist eine Durchbrechung im Träger vorgesehen,
wodurch der Wärmeübergang vom Dickschichtwiderstand auf das Bimetallelement erleichtert
wird.
[0015] Zweckmässigerweise wird der Dickschichtwiderstand unmittelbar an den ohnehin vorhandenen
Anschlussfahnen bzw. -stiften des Bimetallschutzschalters befestigt. Um diese Befestigung
nicht durch Massabweichungen innerhalb einer Serie zu erschweren und insbesondere
um eine automatische Befestigung zu erleichtern, werden gemäss dem im Patentanspruch
6 angegebenen Herstellungsverfahren die Anschlussfahnen oder -stifte mit Vorteil zunächst
einstückig in dem Träger fixiert, z. B. mit Kunststoff umspritzt, danach getrennt,
insbesondere im Bereich einer im mittleren Abschnitt des Trägers vorgesehenen Durchbrechung,
und auf den getrennten Anschlussfahnen oder -stiften wird dann der Widerstand z.B.
durch Löten befestigt. Die derart in den Träger eingebetteten Anschlussfahnen weisen
zwangsläufig innerhalb einer Serie stets dieselben Lagen relativ zueinander auf, sodass
die Verbindungspunkte mit dem Dickschichtwiderstand immer an denselben Stellen auf
den Anschlussfahnen bzw. -stiften liegen können.
[0016] Je nach Schalt- und Überwachungsaufgabe kann das Bimetallelement die Kontaktfeder
selbst sein (z. B. wenn der Schutzschalter ein Überstromschutzschalter ist, welcher
den über seine Schaltkontakte fliessenden Strom überwacht), oder kann ein von der
Kontaktfeder gesondertes, aber auf die Kontaktfeder einwirkendes Element sein. Im
letzteren Falle wird eine Ausbildung des Bimetallelements als Schnappscheibe bevorzugt,
weil diese eine besonders scharf definierte Schalttemperatur aufweist und einen besonders
grossen Kontakthub bei der Kontakttrennung bewirkt, was sich günstig sowohl auf die
Schaltsicherheit als auch auf die Zuverlässigkeit des Offenhaltens des Schutzschalters
auswirkt. Aber auch bei Bimetallschutzschaltern, deren Bimetallelement keine Schnappscheibe
ist, wird die Schaltsicherheit unter Vermeidung von unerwünschten Schaltspielen beim
Ansprechen des schleichend abhebenden beweglichen Kontaktstückes erhöht, weil bereits
beim ersten Öffnen des Schalters die Beheizung des Bimetallelements verstärkt und
dadurch der Öffnungsvorgang des Schalters beschleunigt wird.
[0017] Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass Bimetallschalter, welche durch einen
Dickschichtwiderstand beheizt werden, aus der DE-U-7 920 923 bekannt sind; es handelt
sich dabei jedoch nicht um Sicherheitsausschalter, sondern um thermische Zeitschalter,
deren Aufgabe es ist, nach einem Schaltvorgang den Zeitschalter nach einer durch die
Heizleistung bestimmten Zeitspanne ansprechen zu lassen. Eine Überbrückung des Schalters
durch den Widerstand ist ebensowenig beschrieben, wie seine Nutzung zum Offenhalten
des Schalters bis zu einer willkürlichen Rückstellung. Ein typisches Anwendungsbeispiel
für einen solchen bekannten Zeitschalter wäre ein Treppenlichtschalter, welcher nach
vorbestimmter Zeitspanne nach dem Einschalten von Licht im Treppenhaus dieses selbsttätig
wieder ausschaltet.
[0018] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt die beiliegende vereinfachte Zeichnung.
[0019] Es handelt sich um einen Schnitt durch die vertikale Längsmittelebene eines nicht
gekapselten Schutzschalters. Die Erfindung ist natürlich auch auf gekapselte Schalter
anwendbar.
[0020] In einen elektrisch isolierenden flachen Träger 1 eingebettet sind zwei elektrische
Anschlussfahnen 2 und 3 mit Lötösen 4 und 5. Aus den Anschlussfahnen 2 und 3 sind
Zungen 7 und 8 ausgestanzt, stufenförmig hochgestellt und ebenfalls abschnittweise
in den Träger 1 eingebettet. Die Zungen 7 und 8 liegen in Höhe und parallel zur Oberseite
9 des Trägers 1, die Anschlussfahnen 2 und 3 liegen in Höhe und parallel zur Unterseite
6 des Trägers 1.
[0021] Auf der einen Zunge 8 ist mit ihrem einen Ende eine Kontaktfeder 10 befestigt, welche
an ihrem beweglichen Ende einen Schaltkontakt 11 trägt, der mit einem ruhenden Schaltkontakt
12 zusammenarbeitet, welcher auf der anderen Zunge 7 befestigt ist. Zwischen Haken
15 vorn und hinten auf der Kontaktfeder 10 und Laschen 17 seitlich an der Kontaktfeder
10 ist eine Bimetallschnappscheibe 16 lose gehalten.
[0022] An der Unterseite des Trägers 1 ist ein Dickschichtwiderstand 18 angeordnet, welcher
üblicherweise die Gestalt einer flachen, beschichteten Keramikplatte hat.
[0023] Seine beiden starren Anschlussfahnen 20, 21 führen in entgegengesetzte Richtungen
vom Dickschichtwiderstand 18 fort und sind mit den Anschlussfahnen 2 bzw. 3 des Schutzschalters
verlötet.
[0024] Der Träger 1 besitzt eine von unten nach oben durchgehende Durchbrechung 19, durch
welche die im Dickschichtwiderstand 18 erzeugte ohmsche Wärme zur Kontaktfeder 10
und zur Schnappscheibe 16 gelangen kann.
[0025] Bei eingebautem und geschlossenem Schalter fliesst der Strom weit überwiegend über
die Schaltkontakte 11 und 12 und nur zu einem geringen Teil über den Dickschichtwiderstand
18. Spricht jedoch der Schalter an und öffnet, dann fliesst der Strom nur noch über
den Dickschichtwiderstand 18, dieser heizt sich auf und gibt soviel Wärme an die Schnappscheibe
16 ab, dass diese oberhalb ihrer Schalttemperatur bleibt, solange der Strom durch
den Dickschichtwiderstand 18 nicht unterbrochen wird.
1. Bimetallschutzschalter, welcher bei Überschreiten einer vorgewählten Temperatur
durch ein Bimetallelement geöffnet und durch einen ohmschen Widerstand, welcher den
Schalter überbrückt, in geöffnetem Zustand gehalten wird, dadurch gekennzeichnet,
dass der Widerstand (19) ein Dickschichtwiderstand ist, und dass die Kontaktfeder
(10) mit dem beweglichen Schaltkontakt (11) und der ruhende Schaltkontakt (12) des
Bimetallschutzschalters auf der einen Seite eines elektrisch isolierenden Trägers
(1) angeordnet sind, während der Widerstand (18) auf der gegenüberliegenden Seite
des isolierenden Trägers (1) angeordnet ist und dass dieser zwischen dem Widerstand
(18) und der Kontaktfeder (10) durchbrochen ist.
2. Bimetallschutzschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Bimetallelement
(16) eine Schnappscheibe ist.
3. Bimetallschutzschalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnappscheibe
(16) durch Haken (15), Laschen (17) oder dergl. Halterungen auf der Oberseite oder
Unterseite der Kontaktfeder (10) gehalten ist.
4. Bimetallschutzschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktfeder
selbst das Bimetallelement ist.
5. Bimetallschutzschalter nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass der Widerstand (18) an den Anschlussfahnen (2, 3) bzw. -stiften des Bimetallschutzschalters
befestigt ist.
6. Verfahren zur Herstellung eines Bimetallschutzschalters mit den Merkmalen gemäss
Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Anschlussfahnen (2, 3) zunächst
einstückig zusammenhängend im isolierenden Träger (1) fixiert und anschliessend -
z. B. durch einen Stanzvorgang-voneinander getrennt werden, und dass danach der Widerstand
(18) an den Anschlussfahnen (2, 3) bzw. -stiften befestigt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Anschlussfahnen
(2, 3) bzw. -stifte im Bereich der Durchbrechung (19) des Trägers (1) voneinander
getrennt werden.
1. A bimetal protective switch, which in response to a temperature rise above a preselected
value is opened by a bimetal element and which is held in an open state by a resistor
that bypasses the switch, characterized in that the resistor (19) is a thick-film
resistor and that the contact spring (10), the movable switch contact (11) and the
fixed switch contact (12) of the bimetal protective switch are disposed on one side
of an electrically insulating carrier (1) whereas the resistor (18) is disposed on
the opposite side of the insulating carrier (1) and the latter is apertured between
the resistor (18) and the contact spring (10).
2. A bimetal protective switch according to claim 1, characterized in that the bimetal
element (16) is a snap-action disc.
3. A bimetal protective switch according to claim 2, characterized in that the snap-action
disc (16) is held on the upper or lower surface of the contact spring (10) by hooks
(15), lugs (17) or the like retaining means.
4. A bimetal protective switch according to claim 1, characterized in that the contact
spring itself is the bimetal element.
5. A bimetal protective switch according to any of the preceding claims, characterized
in that the resistor (18) is secured to the terminal tags (2, 3) and/or pins of the
bimetal protective switch.
6. A process of manufacturing a bimetal protective switch having the features of claim
5, characterized in that the two terminal tags (2, 3) are first fixed in the insulating
carrier (1) while they are integrally connected and are subsequently separated from
each other, e.g., by a stamping operation, and the resistor (18) is subsequently secured
to the terminal tags (2, 3) and/or pins.
7. A process according to claim 6, characterized in that the two terminal tags (2,
3) and/or pins are separated from each other adjacent to the aperture (19) of the
carrier (1).
1. Interrupteur de protection à bilame qui ouvre par un élément à bilame lorsque une
température présélectionnée est dépassée et qui est tenu dans cette position ouverte
par une résistance ohmique qui se trouve en parallèle à l'interrupteur, caractérisé
en ce que la résistance (19) est une résistance à couche épaisse et que la lame élastique
(10) avec le contact mobile (11) et le contact fixe (12) de l'interrupteur de protection
à bilame sont arrangés sur l'un côté d'un support isolateur électrique (1) tandis
que la résistance (18) est arrangée sur l'autre côté du support isolateur (1) et que
celui-ci est percé entre la résistance (18) et la lame élastique (10).
2. Interrupteur de protection à bilame selon revendication 1, caractérisé en ce que
l'élément à bilame (16) est un disque à ressort.
3. Interrupteur de protection à bilame selon revendication 2, caractérisé en ce que
le disque à ressort (16) est tenu sur la face supérieure ou inférieure de la lame
élastique (10) par des crochets (15), des éclisses (17) ou d'autres attaches semblables.
4. Interrupteur de protection à bilame selon revendication 1, caractérisé en ce que
la lame élastique elle-même est l'élément à bilame.
5. Interrupteur de protection à bilame selon une des revendications précédentes, caractérisé
en ce que la résistance (18) est fixée aux lamelles (2, 3) ou bien des pointes de
l'interrupteur de protection à bilame.
6. Procédé de fabrication d'un interrupteur de protection à bilame avec les caractéristiques
selon revendication 5, caractérisé en ce que les deux lamelles (2, 3) étant rattachées
l'un à l'autre en une pièce sont tout d'abord fixées dans le support isolateur (1)
et puis elles sont détachées l'un de l'autre-par exemple par un processus de découpage
- et que la résistance (18) est fixée sur les lamelles (2, 3) ou bien les pointes
après.
7. Procédé selon revendication 6, caractérisé en ce que les deux lamelles (2, 3) ou
bien les deux pointes sont détachées l'un de l'autre au secteur du percement (19)
du support (1).