[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Ventilator mit zur Vermeidung unerwünschter
Drehzahlen selbsttätig um eine Längsachse drehbaren Flügeln gemäß Oberbegriff des
Patentanspruchs 1 bzw. des Patentanspruchs 3; ein derartiger Ventilator ist aus der
DE-A-862 280 bzw. der FR-A-1 553 046 bekannt.
[0002] Bei dem durch die DE-A-862 280 bekannten Ventilator werden die Flügel des Verstellpropellers
zur besonders einfachen Erzielung einer Anfahrstellung drehzahlabhängig mittels Fliehkraftreglern
derart verstellt, daß sie bei Stillstand und sehr geringen Drehzahlen in eine steilere
Stellung und somit einen kleineren Winkel gegenüber der Windrichtung gebracht werden.
Die Fliehkräfte arbeiten dabei über Übertragungsmittel auf die jeweilige Flügelachse.
Nach einer Ausgestaltung der Erfindung soll die Fliehkrafteinrichtung sowohl für die
Verstellung im Anlaufbereich als auch im Arbeitsbereich verwendet werden. Die bekannte
Einrichtung wird besonders vorteilhaft für die Verwendung von Windkraftmotoren für
kleine Anlagen angesehen, da der Propeller einerseits mit großen Momenten anlaufen
kann und andererseits als Schnell-Läufer im eigentlichen Arbeitsbereich des Flügelrades
selbsttätig drehzahlabhängig derart verstellbar ist, daß sich eine Regelung auf annähernd
gleichbleibende Drehzahl oder auf gleichbleibende Leistung ergibt.
[0003] Im Falle der FR-A-1 553 046 soll erreicht werden, daß einem mit einem Windrad verbundenen
Generator ab einer bestimmten Windgeschwindigkeit keine zusätzliche Energie mehr zugeführt
wird. Zur Leistungsbegrenzung der dauernd im Turbinenbetrieb arbeitenden Windräder
werden diese mit einer Feder zunächst gegen einen Anschlag gezogen; abhängig von der
Windgeschwindigkeit und insbesondere von der Einstellung bzw. der Kraft der Feder
hebt der Flügel im Betrieb von dem Anschlag ab, so daß sich der aerodynamische Anstellwinkel
vergrößert. Eine stromabwärts am Flügel angeordnetes Gewicht ist vorgesehen, um bei
einer Beschleunigung des Windrades den Anstellwinkel wegen besonderer Trägheitseffekte
zu verkleinern.
[0004] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mit einfachen Mitteln den
Ventilator vor einer schädlichen Drehzahlerhöhung im Störfall einer externen, den
Ventilator unter Beibehaltung seiner Drehrichtung nach dem Prinzip einer Windturbine
antreibenden Druckwelle durch die in der Druckwelle auftretenden Strömungskräfte zu
schützen. Ein solcher Störfall ist insbesondere dann zu betrachten, wenn der gesicherte
Nebenkühlkreis eines Kraftwerkblocks, bestehend aus Zellenkühlern mit Ventilator,
auch gegen den Lastfall "äußere Explosion" auszulegen ist. Nach den Vorschriften der
Genehmigungsbehörden ist die Explosionsdruckwelle durch eine Druck-ZeitFunktion zu
idealisieren, die u.a. durch eine kurzzeitige, jedoch sehr hohen Druckanstieg bzw.
Geschwindigkeitsanstieg zu Begin der anlaufenden Druckwelle gekennzeichnet ist. Wäre
eine aufgabengemäß vorgesehene Sicherheitskonstruktion des Ventilators nicht vorhanden,
so würde gegebenenfalls die anlaufende Druckwelle die Betriebsdrehzahl des Ventilators
auf eine solche Spitzendrehzahl ansteigen lassen, daß selbst Werkstoffe großer Reißlänge
dieser Belastung nicht widerstehen könnten.
[0005] Ausgehend von der Erkenntnis, daß bei dem angenommenen Störfall einer externen, den
Ventilator nach den Winkraftmaschinenprinzip antreibenden Druckwelle ein Vorzeichenwechsel
in der auf jeden Lüfterflügel einwirkenden resultierenden Luftkraft eintritt und somit
diese Luftkraft dann in entgegengesetzter Richtung auf den Lüfterflügel einwirkt,
kann die gestellte Aufgabe bei einem Ventilator der eingangs genannten Art durch die
Lehre gemäß Kennzeichen des Patentansprüches 1 bzw. des patentanspruchs 3 gelöst werden;
vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind jeweils Gegenstand der Unteransprüche
2 und 4. Durch die Gegengewichte wird im Zusammenwirken mit den um ihre speziellen
Längsachsen verstellbaren Flügel und den einwirkenden Luft- und Zentrifugalkräften
erreicht, daß die verstellbaren Flügel einerseits im Normalbetrieb bei der gemäß Lehre
des Patentanspruchs 1 vorgesehenen Konstruktion durch die Zentrifugalkraft nicht in
Schließ-Stellung mit nahezu senkrecht zur Lüfterachse verlaufender Flügelsehne verdreht,
sondern gegen den ersten Anschlag gedrückt bzw. bei der gemäß Lehre des Patentanspruchs
3 vorgesehenen Konstruktion mit mäßiger und im Störfall überwindbarer Kraft gegen
den ersten Anschlag gedrückt und andererseits im Störfall durch das auslösende Kriterium
der beim Übergang von einem Pump- auf einen Turbinenbetrieb charakteristischen Umkehrung
der resultierenden Luftkraft aus ihrer ersten Betriebs-Stellung in die zweite Störfall-Stellung
kippen und in dieser, eine unerwünschte Drehzahlerhöhung vermeidenden Stellung entweder
durch den zweiten Anschlag oder in der Nullauftriebs-Gleichgewichtsstellung ohne gesonderten
Anschlag gehalten werden.
[0006] Bei der gemäß der Lehre des Patentanspruchs 1 vorgesehenen Konstruktion sma nur etwa
die Hälfte der gesamten am Umfang der Ventilatornabe angeordneten Flügel selbsttätig
verstellbar auszubilden, da in vorteilhafter Weise der zweite Anschlag eine derartige
Flügelstellung bewirkt, daß das Antriebsmoment der verstellten Flügel dem Antriebsmoment
der nicht verstellten Flügel in seiner absoluten Größe entspricht, in seiner vektoriellen
Wirkungsrichtung jedoch derart entgegengerichtet ist, daß sich die Umfangskomponenten
der Luftkräfte gerade aufheben oder zumindest nur ein solches resultierendes Antriebsmoment
erlauben, das keine unzulässige Drehzahlerhöhung des Laufrades bewirkt.
[0007] Die Erfindung wird in folgenden anhand zweier, schematisch dargestellter Ausführungsbeispiele
in der Zeichnung näher erläutert; darin zeigen:
Fig. 1 eine radiale Draufsicht auf einen Teil der Laufradnabe mit einem in Schnitt
dargestellten drehbaren Flügel und daran wirkenden Luftkräften in normaler Betriebs-Stellung,
Fig. 2 die Darstellung gemäß Fig. 1 jedoch mit den wirkenden Luftkräften unmittelbar
nach Auftreffen der Störfall-Druckwelle,
Fig. 3 die Darstellung gemäß Fig. 1 jedoch mit in Störfall-Stellung verdrehtem Flügel
und daran wirkenden Luftkräften,
Fig. 4 in verkleinertem Maßstab eine Draufsicht auf einen Teil der abgewickelten Laufradnabe
mit vier dargestellten Flügeln, von denen jeder zweite in Störfall-Gegenstellung zu
den übrigen Flügeln verdreht ist,
Fig. 5 eine radiale Draufsicht auf einen Teil der abgewickelten Laufradnabe mit einem
im Schnitt dargestellten, um eine im ersten Viertel der Flügeltiefe befindliche Längsachse
drehbaren Flügel und daran wirkenden Luftkräften in normaler Betriebs-Stellung,
Fig. 6 die Darstellung genäß Fig.5 jedoch mit in Störfall-Stellung verdrehtem Flügel
und daran wirkenden Luftkräften,
Fig. 7 in verkleinertem Maßstab eine Draufsicht auf einen Teil der abgewickelten Laufradnabe
mit vier in Betriebs-Stellung dargestellten Flügeln, von denen jeder um eine Längsachse
in ersten Viertel der Flügeltiefe drehbar ist,
Fig. 8 den Teil der Laufradnabe gemäß Fig. 7 jedoch mit in Störfall-Stellung verdrehten
Flügeln.
[0008] Bei dem in den Figuren 1 bis 4 dargestellten Ausführungbeispiel ist wechselweise
jeder zweite Flügel 2 als selbständig verdrehbarer Flügel 3 ausgebildet, während die
übrigen Flügel 2 fest am Umfang der Laufradnabe 1 angeordnet sind. Fig. 4 zeigt dazu
in einem Teilausschnitt in Draufsicht auf eine abgewickelte Laufradnabe 1 zwei am
Umfang dieser Laufradnabe fest angeordnete Flügel 2 und jeweils zwei un ihre Längsachse
31 drehbare Flügel 3. Die drehbaren Flügel 3 sind in Fig. 4 in Störfall-Stellung eingetragen,
in der sie mit ihren anströmseitigen Enden gegen Anschläge 7 anliegen Im Anfahr- und
in normaler Betriebs- Stellung sind die drehbaren Flügel 3 derart um ihre Längsachse
31 verschwenkt, daß sie mit ihren abströmseitigen Enden an Anschlägen 6 anliegen und
eine zu den fest angeordneten Flügeln 2 äquivalente Flügel-Stellung einnehmen. Die
an den drehbaren Flügeln 3 erfindungsgemäß fest angeordneten Fliehgewichte sind in
Fig. 4 nicht miteingezeichnet.
[0009] Anhand der Figuren 1 bis 3 soll im folgenden die aufgrund der in normalen Betriebsfall
bzw. in Störfall jeweils wirkenden Luft- und Fliehkräfte sich selbsttätig einstellende
Verdrehung der in ihrer Schwereachse 31 drehbar gelagerten Flügel 3 näher erläutert
worden:
[0010] Dazu zeigt Fig. 1 im Schnittbild einen einzelnen Flügel 3, der in normaler Betriebs-Stellung
aufgrund der angenommenen Drehrichtung:n bzw. Anströmrichtung: L der Luft, der Lagerung
in der Schwereachse 31 und des dargestellten Gegengewichtes 5 mit seinem abströmseitigen
Ende gegen den ersten Anschlag 6 gedrückt wird.
[0011] Durch die Gegengewichte 5 wird einerseits der Einfluß der Zentrifugalkräfte kompensiert,
die ansonsten die drehbaren Flügel in Schließ-Stellung (Flügelsehne senkrecht zur
Laufradachse) zu drehen versuchen und andererseits erreicht, daß auch beim Anfahren
des Laufrades die drehbaren Flügel mit einem definierbaren Druck gegen den Anschlag
6 gedrückt werden. Im Sinne vorliegender Erfindung sind die Gegengewichte dazu jeweils
im Quadranten eines angenommenen Koordinatensystems angeordnet, dessen Koordinaten-Ursprung
gemäß Fig. 1 in Schwerepunkt der Längsachse 31 liegt und dessen Abszisse x in Drehrichtungn
des Laufrades bzw. dessen Ordinate y in Richtung L der Luftströmung verläuft.
[0012] In Fig. 1 ist zusätzlich die im normalen Ventilatorbetrieb am Flügel 3 angreifende
resultierende Luftkraft F, eingetragen, die sich aufgrund des eingetragenen Geschwindigkeitsdreiecks
mit den angenommenen Geschwindigkeiten: Durchtrittsgeschwindigkeit c
m Umfangsgeschwindigkeit u sowie der Relativ- bzw. Anströmgeschwindigkeit w (bei Vernachlässigung
der hinter dem Laufrad vorhandenen Drallkomponente) im flügelfesten Koordinatensystem
ergibt.
[0013] Beim Auftreffen bzw. beim Durchgang einer angenommenen definierten Druckwelle (Lastfall:
"äußere Explosion") erhöht sich plötzlich - wie in Fig. 2 angedeutet - die Durchtritts-
bzw. Meridiangeschwindigkeit c
m z.B. um das Zehnfache auf einen Wert c
m'; demzufolge wird auch die Relativ- bzw. Anströmgeschwindigkeit W
4 auf W ' vergrößert, während die Geschwindigkeitskomponente u der Umfangsgeschwindigkeit
sich nur wenig ändert. Dieser Übergang vom Pumpbetrieb auf einen Turbinenbetrieb bei
Beibehaltung der Drehrichtung ist durch eine Umkehrung des Vorzeichens der resultierenden
Luftkraft am Flügel gekennzeichnet, so daß die Luftkraft F,' im Störfall in entgegengesetzter
Richtung zur Luftkraft F, im normalen Betriebs-Fall an Flügel 3 angreift. Der Vorzeichenwechsel
der resultierenden Luftkraft und die sich dadurch ergebene entgegengesetzte Wirkungsrichtung
der resultierenden Luftkraft wird nun benutzt, und den drehbaren Flügel 3 aus der
normalen Betriebs- Stellung mit Anlage an dem ersten Anschlag 6 in die in Fig. 3 dargestellte
Störfall-Stellung mit Anlage an dem zweiten Anschlag 7 zu verdrehen.
[0014] Durch die wechselweise Anordnung jeweils eines fest angeordneten und eines verdrehbar
angeordneten Flügels am Umfang der Laufradnabe 1 ergibt sich dann die in Fig.4 in
der Abwicklung eines Teils der Laufradnabe 1 dargestellte Zuordnung der verschiedenen
Flügel 2 bzw. 3. Durch die Lagewahl des Anschlags 7 kann dafür gesorgt werden, daß
die Gesamtheit der auf die Flügel 2, 3 wirkenden Umfangskomponenten der Luftkräfte
sich gerade auflieben oder zumindest nur ein solches resultierendes Antriebsmoment
zulassen, das nicht zu einer schädlichen Drehzahlerhöhung des Laufrades führt.
[0015] Die Figuren 5 bis 8 zeigen eine weitere Ausführung eines erfindungsgemäß ausgebildeten
druckfesten Axialventilators bei wiederum angenommener Drehrichtung: n sowie Anströmrichtung:
L der Luft. Dazu sind sämtliche am Umfang der Laufradnabe 1 angeordneten Flügel 4
drehbar gelagert. Die Drehung erfolgt um eine Längsachse 41 im ersten Viertel der
Flügeltiefe. Jeder Flügel ist wiedeirum mit einem gemäß Fig. 5 bzw. Fig. 6 im stromaufwärts
liegenden Bereich der Laufradnabe 1 angeordneten Gegengewicht 5 fest verbunden. Die
Gegengewichte 5 sind in der schematischen Abwicklung der Laufradnabe 1 gemäß Fig.
7 bzw. Fig. 8 nicht eingezeichnet.
[0016] Ähnlich wie bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 bis Fig. 4 ist auch beim vorliegenden
Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3 bis Fig. 8 jeder Flügel 4 aufgrund des Zussammenwirkens
der Luft- und Fliehkräfte in normalen VentilatorBetrieb an seinem abtriebsseitigen
Ende in der Anfahr- bzw. Betriebs-Stellung gegen einen ersten Anschlag β gedrückt.
Jeder einzelne Flügel wird sich bei der vorgesehenen Lagerung in Nullauftriebsrichtung
verstellen, falls die Luftkraft F
2 nach Auftreffen der Druckwelle ihr Vorzeichen ändert und gemäß Fig. 6 am Flügel angreift.
Im Normalbetrieb, d.h. vor Auftreffen einer Druckwelle, bewirkt die Luftkraft ein
Anlegen jedes Flügels gegen seinen Anschlag 8. Das in Betrieb infolge von Fliehkräften
auf die Flügel wirkende unerwünschte Verstellmoment wird wiederum durch Gegengewichte
5 kompensiert. Dabei ist im Sinne der Erfindung das Gegengewicht wiederum im Quadranten
111 eines angenommenen Koordinatensystems angeordnet, dessen Koordinatenursprung im
Punkt der Längsachse 41 liegt und dessen Abszisse x in Drehrichtung n sowie dessen
Ordinate in Richtung der Luftströmung verlaufen. Das Gegengewicht 5 ist im erfindungsgemäßem
Sinne so bemessen, daß einerseits im Normalbetrieb, insbesondere im Anfahrbetrieb
eine Flügel-Anlage mit definiertem Druck an den Anschlag 8 gewährleistet ist und im
Störfall die relativ geringe Luftkraft den Flügel in die Nullauftriebsstellung zu
kippen vermag.
[0017] Bei Anlaufen einer Druckwelle (Lastfall: "äußere Explosion') gegen die Flügel 4 ändert
sich die Richtung der Relativ- bzw. Anströmgeschwindigkeit w
Q, gemäß Fig. 5 auf negative Anstellwinkel gemäß w'
oo gemäß Fig. 6; durch die Vorzeichenumkehr der resultierenden Luftkraft von F
2 gemäß Fig. 5 auf F
2"gernäß Fig. 6 wird der Flügel 4 von dem ersten Anschlag 8 abgehoben und in Nullauftriebsrichtung
und somit in die Störfall-Stellung gemäß Fig. 6 verdreht. Sobald die Nullauftriebsrichtung
überschritten wird, erfährt der Flügel Verstellkräfte, durch die er wieder in Sinne
einer stabilen Gleichgewichtslage in die Nähe der Nullauftriebsrichtung zurückgedreht
wird. In dieser Gleichgewichtslage bleiben die auf den Flügel wirkenden Kräfte relativ
gering, so daß eine schädliche Drehzahlerhöhung des Laufrades mit Sicherheit vermieden
werden kann.
[0018] Fig. 7 zeigt in einer Teilabwicklung der Laufradnabe 1 die Betriebs-Stellung der
Flügel 4 bei der eingezeichneten angenommenen Drehrichtung n des Laufrades und der
Anströmrichtung L der Druckwelle. Fig. 8 zeigt die gleiche Abwicklung der Flügelradnabe
jedoch mit um ihre jweilige Längsachse 41 in Nullauftriebsrichtung verdrehten Flügeln
4 und bei jeweils vernachlässigter Lagerreibung.
1. Ventilator mit zur Vermeidung unerwünschter Drehzahlen unter Verwendung von Fliehgewichten
und zwer in verschiedenen Richtungen wirkenden Anschlägen selbsttätig auf einer Laufradnabe
eines Ventilators um eine Längsachse drehbaren Flügeln, gekennzeichnet durch folgende
Merkmale:
a) Auf der Laufradnabe (1) sind erste Flügel (2) fest angeordnet und die restlichen
Flügel (3) um ihre Schwereachse (31) frei drehbar gelagert;
b) es ist jeweils ein erster die Betriebsstellung der restlichen Flügel (3) begrenzender
Anschlag (6) und ein zweiter Anschlag (7) vorgesehen, gegen den die restlichen Flügel
(3) in Gegenstellung zu den ersten Flügeln (2) im Störfall anliegen;
c) jeder der restlichen Flügel (3) ist im stromaufwärts liegenden Bereich der Laufradnabe
(1) mit einem Gegengewicht (5) fest verbunden;
d) die restlichen Flügel (3) sind bei niedrigen Anfahrdrehzahlen allein durch das
Gegengewicht (5) und bei normalem Betriebsdrehzahlen zusätzlich durch die Luftkräfte
in einer zur Stellung der ersten Flügel (2) äquivalenten Betriebsstellung gehalten
(Fig. 1 bis 4).
2. Ventilator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß von den am Umfang der Laufradnabe
(1) angeordneten Flügeln (2; 3) wechselweise jeder zweite Flügel als selbsttätig verdrehbarer
Flügel (3) ausgebildet ist.
3. Ventilator mit zur Vermeidung unerwünschter Drehzahlen unter Verwendung von Fliehgewichten
und zumindest einem die Anfahrstellung der Flügel begrenzenden Anschlag selbsttätig
auf einer Laufradnabe eines Ventilators um eine Längsachse drehbaren Flügeln, gekennzeichnet
durch folgende Merkmale:
a) Die Längsachse (41) der drehbaren Flügel (4) liegt im ersten Viertel ihrer Flügeltiefe;
b) die drehbaren Flügel (4) sind im stromaufwärts liegenden Bereich der Laufradnabe
(1) mit einem Gegengewicht (5) fest verbunden;
c) die drehbaren Flügel (4) sind im normalen Ventilatorbetrieb gegen den Anschlag
(8) gedrückt und im Störfall in ihre Nullauftriebsrichtung gedreht (Fig. 5 bis 8).
4. Ventilator nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche,
am Umfang der Laufradnabe (1) angeordneten Flügel in ihrem aerodynamischen Teil die
gleiche Bauform aufweisen.
I. A fan comprising blades which can be automatically rotated about a longitudinal
axis on an impeller hub of the fan, in order to avoid undesired rotation speeds, using
centrifugal weights and two stop means, which are operative in different directions,
characterised by the following features:
a) first blades (2) are permanently arranged on the impeller hub (1) and the remaining
blades (3) are mounted so as to be freely rotatable about their axes of gravity;
b) a first stop means (6) is provided which delimits the operating position of the
remaining blades (3) and a second stop means (7) is provided against which the remaining
blades (3) abut, in the event of a malfunction, in a position opposing the first blades
(2);
c) in an upstream region of the impeller hub (1) each of the remaining blades (3)
is permanently connected to a counter-weight (5);
d) at low starting speeds the remaining blades (3) are maintained solely by the counter-weight
(5) - and at normal operating speeds additionally by the aerodynamic forces - in an
operating position which is equivalent to the position of the first blades (2) (Fig.
1 to 4).
2. A fan as claimed in Claim 1, characterised in that of the blades (2; 3) arranged
at the periphery of the impeller hub (1) every alternate blade represents an automatically
rotatable blade (3).
3. A fan comprising blades which are automatically rotatable about a longitudinal
axis on an impeller hub of the fan, in order to avoid undesired rotation speeds, by
means of centrifugal weights and at least one stop means which delimits the starting
position of the blades, characterised by the following features:
a) the longitudinal axes (41) of the rotatable blades (4) are located in the first
quarter of the blade chord;
b) in an upstream section of the impeller hub (1) the rotatable blades (4) are permanently
connected to a counter-weight (5);
c) in normal fan operation the rotatable blades (4) are pressed against the stop means
(8) and in the case of a malfunction they are rotated into their zero-lift direction
(Fig. 5 to 8).
4. A fan as claimed in one of the Claims 1 to 3, characterised in that all the blades
arranged at the periphery of the impeller hub (1) have the same structural form in
respect of their aerodynamic properties.
1. Rotor ou roue mobile de ventilateur à pales pouvant tourner automatiquement sur
le moyen de la roue mobile, autour d'un axe longitudinal, de manière à éviter des
vitesses de rotation indésirables, grâce à l'utilisation de masselottes et de deux
butées agissant en des directions différentes, remarquable par les caractéristiques
suivantes:
a) des premières pales (2) sont montées fixes sur le moyeu (1) de la roue mobile et
les autres pales (3) sont montées de façon à pouvoir tourner librement autour de leur
axe d'inertie (3);
b) il est prévu respectivement une première butée (6) limitant la position de fonctionnement
des autres pales (3) et une seconde butée (16), contre laquelle les autres pales (3)
s'appliquent dans une position opposée à celle des premières pales (2), dans le cas
d'une perturbation;
c) chacune des autres pales (3) est reliée rigidement à un contrepoids (5) dans la
zone qui est située en amont du moyeu (1) de la roue mobile;
d) les autres pales (3) sont maintenues dans une position de fonctionnement équivalente
à la position des premières pales (2) uniquement par le contrepoids (5) dans le cas
de faibles vitesses de démarrage, et en outre par les forces exercées par l'air, dans
le cas de vitesses normales de rotation. (Figures 1 à 4).
2. Rotor ou roue mobile de ventilateur suivant la revendication 1, caractérisé par
le fait que parmi les pales (2, 3) disposées sur le pourtour du moyeu (1) de la roue
mobile, en alternance une pale sur deux est réalisée sous la forme d'une pale (3)
pouvant tourner de façon automatique.
3. Rotor ou roue mobile de ventilateur comportant des pales pouvant tourner de façon
automatique sur un moyeu de la roue mobile, autour d'un axe longitudinal, afin d'éviter
des vitesses de rotation indésirables, moyennant l'utilisation de masselottes et d'au
moins une butée limitant la position des pales au démarrage, remarquable par les caractéristiques
suivantes:
a) l'axe longitudinal (41) des pales rotatives (4) est situé dans le premier quart
de leur largeur;
b) les pales rotatives (4) sont reliées rigidement à un contrepoids (5), dans la zone,
qui est située en amont, du moyeu (1) de la roue mobile;
c) les pales rotatives (4) sont repoussées contre la butée (8) pendant le fonctionnement
normal du ventilateur et sont amenées par rotation dans leur direction de portance
nulle, dans le cas d'une perturbation (figures 5 à 8).
4. Rotor ou roue mobile de ventilateur suivant l'une des revendications 1 à 3, caractérisé
par le fait que l'ensemble des pales disposées sur le pourtour du moyeu (1) de la
roue mobile possèdent la même forme de construction au niveau de leur partie aérodynamique.