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EP 0 103 122 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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17.12.1986 Patentblatt 1986/51 |
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Anmeldetag: 26.07.1983 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: B30B 5/06 |
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Doppelbandpresse
Double belt press
Presse à double ruban
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Benannte Vertragsstaaten: |
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FR GB IT SE |
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Priorität: |
14.09.1982 DE 3234082
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.03.1984 Patentblatt 1984/12 |
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Anmelder: Held, Kurt |
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D-78647 Trossingen (DE) |
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Erfinder: |
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- Held, Kurt
D-78647 Trossingen (DE)
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Doppelbandpresse gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1.
[0002] Bei Doppelbandpressen ist es von entscheidender Bedeutung, die Abmessungen der Maschine
ohne völlige Neukonstruktion der jeweiligen Bearbeitungsaufgabe oder den Prozessbedingungen
anpassen zu können. Je nachdem sind dazu isobar oder isochor wirkende Maschinen erforderlich,
deren Realisierung unterschiedliche konstruktive Lösungen verlangt.
[0003] Stand der Technik sind Maschinen, die derzeit gebaut werden nach Prospekten der Firmen
Hymmen GmbH & Co. KG, Kurt Held GmbH (der Firma des Anmelders) und Contipress GmbH
& Co. KG, die beigefügt sind. Ferner sind DE-PS 27 37 629, DE-PS 936 718, DE-PS 20
61 195, DE-OS 23 13 902, AT-PS 176349, US-PS 3 521 552, DE-OS 2 140 105, DE-PS 22
65 401 u.a. als Beispiel dafür zu nennen, dass sich der Stand der Technik nicht damit
beschäftigt hat, die Hauptbauelemente einer Doppelbandpresse so auszubilden und in
der Maschine anzuordnen, dass zur Anpassung der Maschine an die Bearbeitungsaufgabe
nur die- jenigen Elemente angepasst werden, die dieser Anpassung bedürfen, alle anderen
jedoch unverändert Verwendung finden können.
[0004] Die gemäss dem Prospekt der Kurt Held GmbH mit der Bezeichnung "Kontinuierliche Laminiermaschine
E 178" bekannte Doppelbandpresse besitzt zwei übereinanderliegende Bandeinheiten,
die in einem aus Trägerrahmen bestehenden Pressengestell gelagert sind. Jede Bandeinheit
besitzt eine Heiz- und Umlenktrommel, um die ein Pressband geschlungen ist. Die Trommeln
sind im Pressengestell gelagert, wobei ein Lager als Spannlager zur Regulierung der
Spannung des Pressbandes ausgebildet ist.
[0005] Das zu laminierende Gut wird zwischen den Bändern geführt, wobei der Druck auf die
Bandrückseiten mittels Heizplatten, die mit einer Einrichtung zur Stützung der Pressbänder
versehen sind, aufgebracht wird. Diese Heizplatten sind im Pressengestell befestigt.
Die von dem Pressgut ausgehenden Reaktionskräfte werden von seitlich an der Doppelbandpresse
angebrachten Spannplatten, die die obere und untere Bandeinheit miteinander verklammern,
aufgenommen.
[0006] Aufgrund der Patentschrift DE-PS 22 65 401 und der Auslegeschrift DE-AS 28 19 943
sind Doppelbandpressen bekannt geworden, deren Pressengestell aus einzelnen Trägern
besteht. Diese Träger sind seitlich mit Gewindespindeln miteinander verklammert.
[0007] Nachteilig bei diesen Doppelbandpressen ist, dass keine Möglichkeit besteht, die
Höhe des Pressenspaltes zu verändern, um so die Doppelbandpresse den Erfordernissen
unterschiedlichen Pressgutes anzupassen. Ebenfalls ist es nicht möglich, die Pressbänder
einfach und schnell auszutauschen. Weiterhin zwingt dieser Stand der Technik den Maschinenbauer
bisher, die statische Auslegung der tragenden Pressenteile, z. B. für jede Maschinenbreite
neu zu bestimmen und dementsprechend diese Teile neu zu dimensionieren und zu fertigen.
Da sich z. B. mit der Maschinenlänge die Aufbiegung der Druckplatten in Längsrichtung
erhöht, sieht DE-PS 24 51 894 vor, jedes Pressenjoch mit eigener Spaltverstellung
über Gewindespindeln auszustatten, was zu einer teueren Überdimensionierung führen
würde, wenn die Maschine nur für niedrige spezifische Flächendrücke vorzusehen ist.
[0008] Ähnliches gilt für die Ausbildung der Druckplatten, die für isochore Doppelbandpressen
wesentlich anders konstruiert werden müssen als für isobare Maschinen, obwohl alle
übrigen Hauptelemente bei sonst gleichen Anforderungen durch den Prozess unverändert
bleiben könnten. An einen schnellen Wechsel von Druckplatten jeweils für isobaren
oder isochoren Betrieb inderselben Maschine zur Erweiterung ihrer Anwendung und damit
zur Erhöhung ihrer Wirtschaftlichkeit ist bei den bekannten Doppelbandpressen nirgendwo
gedacht.
[0009] Der Erfinder hat sich, ausgehend von diesem Stand der Technik, die Aufgabe gestellt,
die Hauptelemente einer Doppelbandpresse so auszugestalten und einander zuzuordnen,
dass sie durch Variation der Anzahl weniger standardisierter Teile und einfachem Austausch
weniger Komponenten bzw. Hinzufügen weniger weiterer Teile der jeweiligen Bearbeitungsaufgabe
leicht anpassbar ist, ohne dass eine komplette Neukonstruktion mit entsprechender
neuer Dimensionierung des gesamten Pressengestells notwendig ist. Dabei soll sowohl
eine einfache und schnelle Verstellung des Preßspaltes als auch ein einfacher Austausch
der Heizplatten oder Pressbänder gewährleistet sein.
[0010] Die Lösung dieser Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 beschriebene technische
Lehre vermittelt.
[0011] In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Dabei zeigen
Fig. 1 eine Presse in perspektivischer Sicht und Fig. 2 eine Presse im Schnitt.
[0012] Wie anhand der Fig. 2 ersichtlich, besteht das Pressengestell aus einem L-Gestell
16, das an der Rückseite der Doppelbandpresse vertikal stehende Schenkel 15 besitzt.
Diese Schenkel 15 nehmen die untere rückseitige Lagerbrücke 2 auf. Die Stützträger
1 der Doppelbandpresse sind an ihren beiden Enden mit angeschweissten Kopfplatten
I'versehen, in denen sich Sägezahnprofile befinden, z.B. nach DE-PS 27 37 629, Seite
10, Einzelheit X, die wiederum eine hoch belastbare Verbindung zu den Lagerbrücken
2 herstellen. Diese Stützträger 1 sind nebeneinanderliegend quer zur Vorlaufrichtung
der Pressbänder in dem Raum zwischen den Heiztrommeln 19 und den Umlenktrommeln 20
eingebaut, wie insbesondere der Fig. 1 entnommen werden kann.
[0013] Die Verbindung zwischen der oberen Doppelbandeinheit 3 und der unteren Doppelbandeinheit
4 wird unter Verwendung der Spannbrücke 2 als gemeinsamer Träger aller notwendigen
Muttergewinde bei 6, 6', 6", 6"', sinngemäss an beiden Längsseiten der Maschine durch
Verstellgewindespindeln 7 hergestellt.
[0014] Die Heizplatten 8 und 9 sind an den Stützträgern 1 mit Hilfe von Führungsschienen
10 so befestigt, dass sie, nach Entfernen der Schalenkupplungen 11 auf nicht dargestellten
Führungsrollen bewegt, aus der oberen bzw. unteren Doppelbandeinheit herausgezogen
und gegebenenfalls durch solche, z. B. eines anderen Wirkprinzips, ersetzt werden
können.
[0015] Die planparallele Preßspaltverstellung wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass
die Verstellgewindespindeln 7 aus zwei Teilen mit gegensinnigem Gewinde dargestellt
werden, die über demontierbare Schalenkupplungen 11 verdrehsicher miteinander verbunden
und von einer Rollenkette 12 angetrieben werden, die von einem Stellantrieb 13 gezogen
wird.
[0016] Der Pressbandwechsel wird einerseits gelöst durch die schnell demontierbaren Schalenkupplungen
11, andererseits dadurch, dass die obere Doppelbandeinheit 3 gegen Anschläge 14 an
den Schenkeln 15 des L-Gestells 16 und eines auskragenden Ansatzes an der hinteren
oberen Lagerbrücke (2') gefahren wird, wo sich das Gewicht dieser Doppelbandeinheit
3 über die Verstellgewindespindeln 7 in der anliegenden Spannbrücke 2' und durch eine
Spange im Schenkel 15 abstützt, sobald die Schalenkupplungen 11 zum Pressbandwechsel
oder zum Ausziehen der Heizplatten 8 oder 9 entfernt werden. Diese Anordnung ermöglicht,
wie vorerwähnt, auch den Austausch der Heizplatten 8 und 9.
[0017] Die Festlager 17 und die Spannlager 18 sind auf die Stirnseite der Lagerbrücken 2
und 2' aufgeschraubt, ihre Dimensionen können bei Bemessung der einzubauenden Wälzlager
für die grössten vorkommenden Maschinen und bei Verwendung von Pressbandpaketsätzen
nach DE-PS 27 35 142 für alle darzustellenden Maschinengrössen gleich sein. Das gleiche
gilt, von der Länge abgesehen, für die Heiztrommel 19 und die Umlenktrommel 20.
[0018] Die Stützträger haben eine Grundgestalt, die durch zusätzlichen Einbau von Stegen
5', 5", 5"' für einen weiten Bereich von Widerstandsmomenten dargestellt werden kann,
ohne dass sich ihre übrige Gestalt unter zwingenden Kostenüberlegungen ändern muss,
was insbesondere auch für die Kopfplatten 1' gilt.
[0019] Wird höherer spezifischer Druck oder grössere Maschinenbreite verlangt, so werden
neben höheren Widerstandsmomenten höhere Verstellgewindespindelquerschnitte aufgrund.
der erhöhten Presskraft notwendig. Die einfache Lösung, die Verstellgewindespindeln
7 masslich unverändert in entsprechend grösserer Anzahl und mit kleinerem Abstand
in den Lagerbrücken anzuordnen, ändert an den übrigen Teilen der Maschine nichts.
[0020] Bei längeren Druckzonen ändert sich die Lagerbrücken-, die Heizplatten- und die Bandpaketlänge,
während die übrigen Teile gleich bleiben, gegebenenfalls in anderer Anzahl eingehen.
Der Stellantrieb 13 und die Untersetzungsgetriebe 13', ohne nennenswerten Aufwand
von vornherein überdimensioniert, wirken auf alle erforderlichen Verstellgewindespindeln
7 über eine entsprechend längere Rollenkette 12, gegebenenfalls grösseren Querschnitts.
[0021] Soll eine Maschine für isochoren Betrieb nach DE-PS 27 35 142 oder für kombiniert
isochorisobaren Betrieb nach der Offenlegungsschrift DE-At 31 35 031 (veröffentlicht
am 24.3.1983) ausgerüstet werden, so kann man der Auswirkung unterschiedlicher geforderter
Drücke auf das notwendige Widerstandsmoment des Pressbandes und den aus höherem Druck
resultierenden höheren Bandzugkräften durch eine entsprechende Anzahl von Pressbandlagen
in den Bandpaketen, mit denen die Maschine bestückt wird, Rechnung tragen. Mit dieser
Massnahme ist es möglich, den Durchmesser der Heiztrommel 19 und der Umlenktrommel
20 sowie alle davon abhängigen Abmessungen der übrigen Grundelemente der Maschine
unverändert beizubehalten.
[0022] Eine erfindungsgemäss ausgestaltete Maschine erlaubt dem Maschinenbauer nicht nur
den Bau gewisser Grundelemente in grösseren Serien ohne fixierten Auftrag und die
Lieferung innerhalb kürzerer Lieferfristen. Sein Kunde kann jederzeit während der
üblichen Nutzungsdauer seiner Doppelbandpresse auf eine andere Einsatzart oder Bearbeitungsaufgabe
übergehen, die Kapazität erweitern u. ä., lediglich durch Austausch der betroffenen,
von seinem Lieferanten bei Auftreten des geänderten Bedarfs angefertigten Hauptelemente.
1. Doppelbandpresse, die durch austauschbare Grundelemente den jeweiligen Bearbeitungsaufgaben
und Prozessbedingungen anpassbar ist, mit einem Stützträger (1) aufweisenden Pressengestell
zur Aufnahme zweier übereinanderliegender Bandeinheiten (3, 4) wobei das Pressgestell
seitlich angebrachte- übereinanderliegende mit Fest- und Spannlagern verselhene Lagerbrücken
(2) aufweist in denen Heiz- und Umlenktrommein drehbar gelagert sind, mit oberen und
unteren über die Heiz- und Umlenktrommein geführten endlosen und gegensinnig angetriebenen
Pressbändern oder Mehrlagenbandpaketen (21), so dass zwischen dem oberen Trum des
unteren Pressbandes und dem unteren Trum des oberen Pressbandes das zu laminierende
Gut aufgenommen wird, mit auf der Rückseite der Pressbänder in dem Bereich, in dem
das zu laminierende Gut geführt wird, am Pressengestell befestigten, durch Heizplatten
gebildeten Druckkammern, in denen Einrichtungen zur Lagerung der Pressbänder eingebaut
sind, und mit die oberen und unteren Bandeinheiten (3,4) verbindenden und Kräfte aufnehmenden
Gewindespindeln (7), wobei durch diese Grundelemente die Arbeitsbbereiche der Doppelbandpresse
in bezug auf die Länge, die Breite und die Höhe variierbar sind, dadurch gekennzeichnet,
dass das Pressengestell aus einem L-Gestell (16) besteht, das an der Rückseite der
Doppelbandpresse vertikal stehende Schenkel (15) hat, die über die untere, rückseitige
Lagerbrücke (2) in Verbindung mit den Stützträgern (1) der unteren Bandeinheit (4)
stehen, die Stützträger (1) der oberen Bandeinheit (3) in Verbindung mit den oberen
Lagerbrücken (2') stehen, die über die als Verstellgewindespindeln (7) für die Preßspaltverstellung
dienenden Gewindespindeln wiederum in Wirkverbindung mit den unteren Lagerbrücken
(2) stehen, die Stützträger (1), die quer zur Bandvorlaufrichtung in dem von der Umlenk-
und Heiztrommel und den Bandtrummen umschlossenen Raum eingebaut sind je nach dem
benötigten Widerstandsmoment mit mehreren Stegen (5, 5', 5", 5"') und die Lagerbrücken je nach der aufbringbaren Presskraft mit mehreren Muttergewinden
(6,6', 6", 6"'j versehen sind, in denen die Verstellgewindespindeln (7) drehbar gelagert
sind, die Verstellgewindespindeln (7) aus zwei Teilen bestehen, diese beiden Teile
mit lösbaren, verdrehsicheren Schalenkupplungen (11) miteinander verbunden sind, der
Antrieb der Verstellgewindespindeln über ein Getriebe (13') mit Stellantrieb (13)
und Rollenkette (12) oder einem gleichwertigen Kraftübertragungsmittel erfolgt, sowie
die übrigen, Grundelemente so einander zugeordnet sind, dass die Doppelbandpresse
an die von der Bearbeitungsaufgabe geforderten Abmessungen lediglich durch Anderung
der entsprechenden Grundelemente angepasst werden kann und dabei der einfache Austausch
sowohl der Pressbänder oder Mehrlagen-Pressbandpakete (21) als auch der Heizplatten
(8, 9) durch Auseinanderfahren der Doppelbandeinheiten (3, 4) mit den Verstellgewindespindeln
(7) gegen die Anschläge (14) an den Schenkeln (15) des L-Gestells (16) und eines auskragenden
Ansatzes an der hinteren oberen Lagerbrücke (2') unter Abstützung des Gewichtes durch
eine Spange bei demontierten Schalenkupplungen (11) an den vorderen Verstellgewindespindeln
(7) sichergestellt ist.
2. Doppelbandpresse nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung zwischen den Stützträgern (1) und den
Lagerbrücken (2, 2') durch an den Stirnseiten der Stützträger (1) befestigte Kopfplatten
(1'), die Sägezahnprofile tragen und hergestellt wird.
3. Doppelbandpresse nach Anspruch 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, dass die Heizplatten (8, 9) an den Stützträgern (1) mittels
Führungsschienen (10) befestigt sind und nach Entfernung der vorderen Schalenkupplungen
(11) entnommen und durch solche eines anderen Wirkungsprinzips ersetzt werden können.
4. Doppelbandpresse nach Anspruch 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass die aus zwei Teilen bestehenden und mit der Schalenkupplung
(11) miteinander verbundenen Verstellgewindespindeln (7) mit einem gegensinnigen,
d.h. in beiden Richtungen wirkenden Gewinde versehen sind.
5. Doppelbandpresse nach Anspruch 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass beim Arbeiten mit höheren Drücken oder bei grösserer
Maschinenbreite die Verstellgewindespindelquerschnitte vergrössert oder in grösserer
Anzahl und mit kleinerem Abstand in den Lagerbrücken (2, 2') angeordnet sind.
1. Double band press, which is adaptable to the respective processing tasks and process
conditions by exchangeable basic elements, with a press frame displaying support carriers
(1) for the reception of two band units one lying above the other, wherein the press
frame displays laterally mounted bearing bridges (2), which lie one above the other,
are provided with fixed and tightening bearings and in which heating and deflecting
drums are rotatably borne, with upper and lower endless and oppositely driven press
bands or multilayer band packets (21) guided over the heating and deflecting drums
so that the stock to be laminated is received between the upper run of the lower press
band and the lower run of the upper press band, with pressure chambers, which are
fastened to the press frame and formed by heating plates on the rear side of the press
bands in the region, in which the stock to be laminated is guided, and in which equipments
for the bearing of the press bands are installed, and with threaded spindles (7) connecting
the upper and lower band units (5,4) and taking up forces, wherein the operating ranges
of the double band press in respect of the length, the width and the height are variable
through these basic elements, characterised thereby, that the press frame consists
of an L-frame (16), which at the rear side of the double band press has vertically
upright limbs (15), which by way of the lower bearing bridge (2) at the rear side
stand in connection with the support carriers (1) of the lower band unit (4), the
support carriers (1) of the upper band unit (5) stand in connection with the upper
bearing bridges (2'), which in turn stand in operative connection with the lower bearing
bridges (2) by way of threaded spindles serving as threaded adjusting spindles (7)
for the adjustment of the press gap, the support carriers (1) are installed transversely
to the advancing direction of the band in the space enclosed by the deflecting and
heating drum and the band runs and are provided with several webs (5, 5', 5", 5"')
according to the required moment of resistance and the bearing bridges are provided
in accordance with the exertable press force with several nut threads (6, 6', 6",
6"'), in which the threaded adjusting spindles (7) are rotatably borne, the threaded
adjusting spindles (7) consist of two parts, both these parts are each connected with
the other by detachable sleeve couplings (11) secure against relative rotation, the
drive of the threaded adjusting spindles takes place through a gear (15') by setting
drive (15) and roller chain (12) or an equivalent force transmission means, as well
as the remaining basic elements are so associated one with the other that the double
band press can be adapted to the dimensions demanded by the processing task merely
through alteration of the appropriate basic elements and the simple exchange of the
press bands or multilayer band packets (21) as well as also of the heating plates
(8, 9) is thereby secured through moving the double band units (5, 4) apart by the
threaded adjusting spindles (7) against the threaded adjusting spindles (7) against
the abutments (14) at the limbs (15) of the L-frame (16) and of a jutting-out projection
at the rear upper bearing bridge (2') while supporting the weight by a buckle with
the sleeve couplings (11) disassembled at the front threaded adjusting spindles (7).
2. Double band press according to claim 1,
characterised thereby, that the connection between the support carriers (1) and the
bearing bridges (2, 2') is produced by head plates (1'), which fastened at the end
faces of the support carriers (1) and carry sawtooth profiles.
3. Double band press according to claim 1 and
2, characterised thereby, that the heating plates (8, 9) are fastened to the support
carriers (1) by means of guide rails (10) and can be taken out after removal of the
front sleeve couplings (11) and replaced by such of a different principle of operation.
4. Double band press according to claim 1 to 3,
characterised thereby, that the threaded adjusting spindles (7), consisting of two
parts and connected together by the sleeve coupling (11), are provided with an opposite
thread, i.e. acting in both directions.
5. Double band press according to claim 1 to 4,
characterised thereby, that when operating at higher pressures or with greater machine
width, the cross-sections of the threaded adjusting spindles are increased or they
are arranged in greater number and at smaller spacing in the bearing bridges (2, 2').
1°) Presse à double ruban, qui, grâce à un élément de base échangeable, peut s'adapter
aux objets respectifs du travail et aux contitions du processus, comportant un bâti
de presse présentant des dispositifs d'appui (1) pour reprendre deux groupes à ruban
situés l'un au-dessus de l'autre (3,4), étant précisé que le bâti de presse présente
des ponts supports des paliers, rapporté; latéralement, situés l'un au-dessus de l'autre
et dans lesquels se trouvent les paliers fixes et les paliers tendeurs, dans lesquels
tourillonnent les tambours chauffants et les tambours de changement de direction,
avec des rubans ou des paquets de rubans en plusieurs couches (21), supérieurs et
inférieurs, guidés sur les tambours chauffants et les tambours de changement de direction,
sans fin et entrainés à contresens, de façon que le produit à laminer soit repris
entre le brin supérieur du ruban inférieur et le brin inférieur du ruban supérieur;
comportant aussi, sur la face arrière des rubans, dans la zone dans laquelle est conduit
le produit à laminer, des chambres de pression qui sont formées par des plaques chauffantes,
qui sont fixées au bâti de la presse et dans lesquelles sont installés des dispositifs
pour la portée des rubans; et comportant aussi les tiges filetées (7) qui relient
le groupe supérieur et le groupe inférieur à ruban (3, 4) et reprennent les forces,
étant précisé que grâce à ces éléments de base on peut modifier les domaines de travail
de la presse à double ruban au point de vue de la longueur, de la largeur et de la
hauteur,
caractérisée
en ce que le bâti de la presse est constitué d'un bâti en L (16) qui possède des ailes
(15) qui sont situées verticalement sur la face arrière de la presse à double ruban
et qui, par l'intermédiaire du pont inférieur arrière support des paliers (2), sont
en liaison avec les dispositifs d'appui (1) du groupe à ruban inférieur (4); en ce
que les dispositifs d'appui (1) du groupe à ruban supérieur (3) sont en liaison avec
les ponts supérieurs supports des paliers (2') qui sont eux- mêmes en liaison active
avec les paliers inférieurs supports de paliers (2) par l'intermédiaire des tiges
filetées servant de tiges filetées de réglage (7) pour le réglage de la fente de la
presse; en ce que les dispositifs d'appui (1), qui sont installés, transversalement
à la direction d'avancement du ruban, dans l'espace enclos par le tambour de changement
de direction et le tambour chauffant et par les brins de ruban, sont munis selon le
moment de résistance nécessaire, de plusieurs entretoises (5, 5', 5", 5"'); et en
ce que les ponts supports de palier sont munis, selon chaque fois la force depression
à appliquer, de plusieurs taraudages (6, 6', 6", 6"') dans lesquels peuvent tourner
les tiges filetées de réglage (7); en ce que les tiges filetées de réglage (7) sont
en deux pièces; en ce que ces deux pièces sont réunies l'une à l'autre au moyen d'accouplements
à coquille (11) amovibles et à sécurité de rotation, en ce que l'entrainement des
tiges filetées de réglage se fait par l'intermédiaire d'un mécanisme (13') comportant
un entrainement de positionnement (13) et une chaine à rouleaux (12) ou un moyen êquivalent
de transmission de la force; ainsi qu'en ce que les autres éléments de base se correspondent
l'un à l'autre de façon telle que l'on peut adapter la presse à double ruban aux dimensions
demandées par l'objet du travail, simplement en changeant les éléments de base appropriés;
et en ce qu'est alors garanti l'échange simple aussi bien des rubans ou des paquets
de ruban en plusieurs couches (21) que les plaques chauffantes (8, 9) en écartant
l'un de l'autre les groupes à ruban (3,4), les broches filetées de réglage (7) venant
contre les butées (14) qui sont sur les ailes (15) du bâti en L (16) et d'une pièce
en saillie sur le pont supérieur arrière support des paliers (2'), le poids étant
repris par une boucle lors du démontage des accouplements à coquille (11) des tiges
filetées de réglage avant (7).
2°) Presse à double ruban selon la revendication 1, caractérisé en ce que la liaison
entre les dispositifs d'appui (1) et les ponts supports de paliers (2, 2') est rèalisàe
au moyen de plaques de tête (1') qui sont fixées aux faces frontales des dispositifs
d'appui (1) et portent des profils en dents de scie.
3°) Presse à double ruban selon les revendications 1 et 2, caractérisée en ce que
les plaques chauffantes (8, 9) sont fixées aux dispositifs d'appui (1) au moyen de
rails de guidage (10) et peuvent être enlevées, lorsque l'on a retiré les accouplements
à coquille avant (11), et peuvent être remplacées par celles qui correspondent à un
autre principe d'action.
4°) Presse à double ruban selon les revendications 1 à 3, caractérisée en ce que les
tiges filetées de ràglage (7), en deux pièces reliées l'une à l'autre par l'accouplement
à coquille (11), sont munies d'un filetage agissant en sens opposé, c'est-à-dire dans
les deux directions.
5°) Presse à double ruban selon la revendication 1 4, caractérisée en ce que, dans
le cas d'un travail à pression plus élevée ou dans le cas d'une plus grande largeur
de machine, on agrandit la section des tiges filetées de réglage ou bien on en dispose
un plus grand nombre et à plus faible distance sur les ponts supports des paliers
(2,2').

