[0001] Die Erfindung betrifft eine transportable Duscheinrichtung für Camping-oder ähnliche
Zwecke, die es ermöglicht, rasch und einfach ein Duschbad zu nehmen, und die den Benutzer
insoweit von stationären Einrichtungen unabhängig macht.
[0002] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Duscheinrichtung zu schaffen, die
es dem Benutzer ermöglicht, diese an jedem beliebigen Ort aufzustellen und anzuwenden,
und zwar in einfachster Weise. Weiterhin besteht die Aufgabe, die Duscheinrichtung
so klein wie möglich und leicht zu gestalten, damit sie in zusammengelegtem Zustand
so wenig wie möglich Platz zur Unterbringung erfordert.
[0003] Zur Lösung dieser Aufgaben wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, eine transportable
Duscheinrichtung für Camping-oder ähnliche Zwecke in der im Patentanspruch 1 angegebenen
Form auszubilden. Weitere vorteilhafte Gestaltungsformen und Merkmale dieser Duscheinrichtung
gehen aus den Unteransprüchen hervor.
[0004] In den Figuren 1 bis 5 ist der Gegenstand der Erfindung anhand einiger bevorzugter
Ausführungsbeispiele dargestellt, welche nachstehend im einzelnen näher beschrieben
sind.
[0005] Die gemäß der Erfindung ausgebildete transportable Duscheinrichtung besteht aus einem
wasserdicht gekapselten Motor-Pumpen-Aggregat 11, einer Handbrause 12 und einem diese
beiden Teile miteinander verbindenden Wasserleitungsschlauch 13, durch welchen hindurch
das von der Pumpe angesaugte und geförderte Wasser der Handbrause 12 zugeführt wird.
Das Motor-Pumpen-Aggregat 11 wird in das Wasser eingetaucht, welches dessen Pumpe
11a fördern soll. Beispielsweise kann das Motor-Pumpen-Aggregat 11 in einen wassergefüllten
Eimer 14 eingestellt oder auch einfach in einen Bach hineingelegt werden.
[0006] Der Antriebsmotor 11b für die Pumpe 11a wird von einer Batterie oder einem Akku gespeist.
Vorteilhafterweise wird ein 12 V-Gleichstrom-Antriebsmotor vorgesehen, der über ein
wasserdicht aus dem Aggregatgehäuse herausgeführtes Anschlußkabel 14 mittels des an
seinem freien Ende befindlichen Steckers in einfacher Weise an eine Autobatterie,
beispielsweise über den elektrischen Zigarettenanzünder, anschließbar ist. Es ist
aber auch möglich, die erforderlichen Batterien oder Akkus im Handgriff 12a der Handbrause
12 oder in einem an diesem zu befestigenden Gehäuse 17 unterzubringen. Ein solches
Gehäuse 17 kann beispielsweise an dem Handgriff 12a festgeklemmt werden, wobei an
dem Gehäuse angeordnete Kontaktstifte die erforderliche elektrische Verbindung mit
Kontakten im Handgriff 12a herstellen.
[0007] Am Handgriff 12a der Handbrause 12 befindet sich ein Schalter 18, der über ein Verbindungskabel
19 mit dem Antriebsmotor 11b verbunden ist. Dieses Verbindungskabel kann entweder
an der Außenseite des Wasserschlauchs 13 befestigt oder im Innern desselben geführt
sein; auch ist es möglich, das Verbindungskabel 19 in die Wandung des Wasserleitungsschlauchs
zu integrieren, wie dies aus-den Fig. 2a, 2b und 2c hervorgeht. Die Befestigung des
Verbindungskabels 19 am Wasserleitungsschlauch 13 kann besonders zweckmäßig dadurch
geschehen, daß an dessen Außenseite zwei Leisten 20 mit zueinander geneigten Schenkeln
angeordnet sind, so daß zwischen ihnen und der Oberfläche des Schlauchs ein Hohlraum
gebildet wird, in den das Verbindungskabel 19 in einfacher Weise einlegbar ist.
[0008] An und für sich kann das Duschgerät in der vorbeschriebenen Form benutzt werden,
indem man die Handbremse mit einer Hand am Handgriff hält. Um aber die Handbrause
auch stationär aufhängen zu können, ist zweckmäßigerweise eine Halterung 21 vorgesehen,
an deren Kupplungsstück 22 der Handgriff 12a der Handbrause 12 ansteckbar ist. Mit
dem Kupplungsstück 22 ist über ein Gelenk 23 die Kupplungshülse 24 verbunden, die
beispielsweise auf einen Stab 25 aufsteckbar ist, der in den Boden hineingesteckt
worden ist. Anstelle des Stabes kann auch ein Gestänge, beispielsweise in Form eines
dreibeinigen Stativs 26, vorgesehen sein, das der stationären Aufhängung der Handbrause
dient, wobei dessen Füße vorteilhafterweise mittels Saugnäpfen 27 an vertikalen oder
geneigten glattwandigen Flächen ansetzbar sind, so wie dies aus Fig. 3 hervorgeht.
[0009] Wie aus Fig. 4 hervorgeht, kann der das Ein- und Abschalten des Pumpenmotors 11b
bewirkende Schalter 18' auch in dem Verbindungskabel 15' zwischen dem Pumpenmotor
11b und der Stromquelle angeordnet sein. Vorteilhafterweise ist dieser als wasserdicht
gekapselter Fußschalter ausgebildet.
[0010] Da der Pumpenmotor 11b vorteilhafterweise mit Niederspannung von vorzugsweise 12
V angetrieben wird, ist in weiterer Ausbildung der erfindungsgemäßen transportablen
Duscheinrichtung vorgesehen, den Anschlußstecker 16' am freien Ende des elektrischen
Anschlußkabels 15
t mit einer Steckdose 28 an dem einen Transformator und einen Gleichrichter enthaltenden
Gehäuse 29 zu verbinden. Der Anschlußstecker 16 bzw. 16' ist vorzugsweise derart ausgebildet,
daß er sowohl in den Zigarettenanzünder eines Kraftfahrzeugs als auch in die Steckdose
28 am Transformator/Gleichrichtergehäuse 29 einsteckbar ist. Dadurch läßt sich die
Duscheinrichtung außerordentlich universell anwenden.
[0011] Wie aus Fig. 5 hervorgeht, kann das die Halterung 21' für die Handbrause 12' tragende
Stativ 26' aus einem Teleskoprohr 30 und einer Schraubzwinge 31 bestehen, zwischen
welchen vorzugsweise ein Gelenk 32 angeordnet ist.
[0012] Um die Duscheinrichtung möglichst kompakt zusammenlegen zu können, ist das Motor-Pumpen-Aggregat
11 bzw. dessen Gehäuse als auch die Handbrause 12 derart ausgebildet, daß sie eng
aneinander anliegend kleinstmöglichen Raum einnehmen. Um sie zusammenzuhalten, können
die einzelnen Teile mit miteinander korrespondierenden Klemmverbindungselementen versehen
sein.
1. Transportable Duscheinrichtung für Camping- oder ähnliche Zwecke, gekennzeichnet
durch
a) ein wasserdicht gekapseltes, in Wasser eintauchbares Motor-Pumpen-Aggregat (11),
welches über einen flexiblen Wasserleitungsschlauch (13) mit einer Handbrause (12)
verbunden ist;
b) ein zwischen dem Pumpenmotor (11b) und einer Stromquelle angeordnetes elektrisches
Verbindungskabel (15, 15') mit Anschlußstecker (16, 16'),
c) einen den Pumpenmotor (11b) ein- bzw. abschaltbaren Schalter (18, 18').
2. Duscheinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter (18)
am Handgriff (12a) der Handbrause (12) oder am Wasserleitungsschlauch (13) angeordnet
ist und daß sich das elektrische Verbindungskabel (19, 19') zwischen dem Pumpenmotor
(11b) und dem Schalter (18) längs des Wasserleitungsschlauchs (13) erstreckt.
3. Duscheinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungskabel
(19) an der Außenseite des Wasserleitungsschlauchs (13) befestigt oder in die Wandung
des Wasserleitungsschlauchs (13') integriert ist.
4. Duscheinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungskabel
(19) im Innern des Wasserleitungsschlauchs (13) geführt ist.
5. Duscheinrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromquelle
für den Pumpenmotor (11b) in Form von Batterien oder Akkus in einem Hohlraum des Handgriffs
(12a) der Handbrause (12) gelagert ist.
6. Duscheinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Hohlraum
für die Aufnahme von Batterien oder Akkus in einem am Handgriff (12a) der Handbrause
(12) lösbar angebrachten, mit elektrischen Kontaktelementen versehenen Gehäuse (17)
befindet.
7. Duscheinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Fuß betägbare,
wasserdicht gekapselte Schalter (181) für das Ein- und Abschalten des Pumpenmotors (11b) im elektrischen Verbindungskabel
(151) zwischen dem Pumpenmotor (11b) und dem Anschlußstecker (16, 16') zur Verbindung
mit der Stromquelle (29) angeordnet ist.
8. Duscheinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromquelle aus
dem Akkumulator eines Kraftfahrzeugs besteht.
9. Duscheinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromquelle aus
einem an das Wechselstromnetz angeschlossenen Transformator mit Gleichrichter (29)
besteht.
10. Duscheinrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Halterung (21) mit
einem den Handgriff (12a) der Handbrause (12) aufnehmenden Kupplungsstück (22) und
einer mit diesem vorteilhafterweise gelenkig verbundenen Kupplungshülse (24) zur Aufnahme
eines mit einem Stativ (26, 261) verbundenen Haltestabs (25) oder dgl..