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EP 0 103 298 A1 |
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EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
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Veröffentlichungstag: |
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21.03.1984 Patentblatt 1984/12 |
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Anmeldetag: 13.09.1983 |
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE FR GB SE |
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Priorität: |
15.09.1982 DE 3234214
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Anmelder: MASCHINENFABRIK REINHAUSEN GMBH |
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D-93025 Regensburg (DE) |
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Erfinder: |
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- Bleibtreu, Alexander
D-8400 Regensburg (DE)
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Entgegenhaltungen: :
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Zylindrisches Ölgefäss für Stufenschalter von Stufentransformatoren |
(57) Zylindrisches Ölgefäß für Stufenschalter von Stufentransformatoren, das im wesentlichen
aus einem mittels eines Wikkeldorns hergestellten Wickelhohlkörper (1) aus harzgetränkten
Fäden besteht und zur Aufnahme beweglicher mittels einer zentral im Ölgefäß gelagerten
Schaltwelle betätigbarer Kontaktsysteme dient. Der Wickelhohlkörper (1) geht hierbei
unmittelbar in ein das Ölgefäß nach unten abschließendes Bodenteil (2) über, und in
der im Bodenteil für den Lagerzapfen des Wickeldorns erforderlichen zentralen Öffnung
(3) sitzt ein fest mit dem Ölgefäß verbundenes Lagerteil (4, 41) für die Schaltwelle.
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[0001] Die Erfindung betrifft ein zylindrisches Ölgefäß für Stufenschalter von Stufentransformatoren
gemäß Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] Bei derartigen Ölgefäßes ist üblicherweise ein metallischer Boden an einen Isolierzylinder
angeflanscht, der durch eine größere Anzahl von Schrauben oder Nieten, die die Zylinderwand
des Ölgefäßes durchdringen und dann fest im Flansch sitzen, befestigt wird. Diese
Ausführung des Bodens ist aufwendig. Ein weiteres Problem liegt darin, daß der aus
Metall bestehende Boden des Ölgefäßes im Betriebszustand des Stufenschalters ein unbestimmtes
elektrisches Potential annehmen kann, weshalb der Boden nach Möglichkeit durch eine
elektrische Leitung an das Ableitpotentiäl des Stufenschalters angelenkt wird.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, bei den genannten Ölgefäßen für Stufenschalter eine
Verbesserung sowohl bezüglich der Verbindung zwischen Boden und Zylinder wie auch
bezüglich der Potentialverschleppung zu erreichen. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß
durch die im Kennzeichen des Anspruches 1 angegebenen Mittel gelöst.
[0004] Der mit der Erfindung erzielte Vorteil liegt in folgendem: Es ist kein getrenntes
Bodenteil mehr vorhanden und somit entfällt auch eine spezielle Befestigung des Bodens
am Isolierzylinder. Es kann eine besonders kostengünstige Herstellung des Ölgefäßes
erfolgen. Ein unbestimmtes elektrisches Potential kann im Zusammenhang mit dem Boden
des Ölgefäßes nicht mehr auftreten, und es sind somit auch keine besonderen elektrischen
Verbindungsleitungen zum Anlenken eines metallischen Bodenteils mehr erforderlich.
[0005] In zweckmäßiger Weise werden in Weiterführung der Erfindung die am Bodenteil zur
Zylindermitte auslaufenden Fäden an ein Lagerteil für die Schaltwelle angewickelt
und mittels des ausgehärteten Tränkharzes mit diesem verbunden. Das Lagerteil erhält
hierbei eine zentrale Bohrung für den Lagerzapfen des Wickeldorns, die dann bei betriebsbereitem
Stufenschalter mittels einer Ölablaßschraube verschlossen ist.
[0006] Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung ausschnittsweise dargestellt.
Sie werden nachstehend näher beschrieben.
[0007] Gemäß Figur 1 ist an einem zylindrischen Wickelhohlkörper 1 ein das Ölgefäß nach
unten abschließendes Bodenteil 2 angeformt, wobei die Innenkontur des Wickelhohlkörpers
1 einschließlich Bodenteil 2 dem an seinem Ende abgerundeten Wickeldorn entspricht.
Die ursprünglich für den Lagerzapfen des Wickeldorns im Wickelhohlkörper erforderliche
zentrale Öffnung 3 ist durch ein in diese Öffnung eingesetztes Lagerteil 4, das der
Aufnahme einer zentralen im einzelnen nicht näher dargestellten Schaltwelle dient,
verschlossen. In der Wand des Ölgefäßes sitzen feststehende Stufenkontakte 6, die
mit einem inneren nicht dargestellten Kontaktsystem zusammenarbeiten und die zugleich
als äußere Anschlußkontakte des Stufenschalters dienen.
[0008] Ein ähnliches wie zuvor beschriebenes Ölgefäß zeigt Figur 2. Hier sind jedoch die
im Wickelhohlkörper 1 angewickelten Fäden, die über das eingeformte Bodenteil 2 zur
Mitte auslaufen an ein zentrales Lagerteil 41 angewickelt und mittels des ausgehärteten
Tränkharzes mit diesem verbunden. Das Lagerteil 41 dient wiederum der Aufnahme einer
zentralen nicht dargestellten Schaltwelle zur Betätigung eines mit den feststehenden
Stufenkontakten 6 zusammenarbeitenden Kontaktsystems. Die im Lagerteil 41 vorgesehene
Bohrung 42 dient bei der Herstellung des Wickelhohlkörpers der Aufnahme des Lagerzapfens
des Wickeldorns, und sie dient bei fertiggestelltem Stufenschalter als Ölablaßbohrung,
die bei betriebsbereitem Stufenschalter mittels einer Ölablaßschraube verschlossen
ist.
1. Zylindrisches Ölgefäß für Stufenschalter von Stufentransformatoren, das im wesentlichen
aus einem mittels eines Wickeldorns hergestellten Wickelhohlkörper aus harzgetränkten
Fäden besteht, zur Aufnahme beweglicher mittels einer zentral im Ölgefäß gelagerten
Schaltwelle betätigbarer Kontaktsysteme, dadurch gekennzeichnet, daß der Wickelhohlkörper
(1) unmittelbar in ein das Ölgefäß nach unten abschließendes Bodenteil (2) übergeht,
wobei die für den Lagerzapfen des Wickeldorns erforderliche zentrale Öffnung (3) im
Bodenteil ein fest mit dem Ölgefäß verbundenes Lagerteil (4) für die Schaltwelle aufnimmt.
2. Zylindrisches Ölgefäß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die am Bodenteil
zur Zylindermitte auslaufenden Fäden (5) an das Lagerteil (41) für die Schaltwelle
angewickelt und mittels des ausgehärteten Tränkharzes mit diesem verbunden sind, wobei
das Lagerteil (41) eine zentrale Bohrung (42) für den Lagerzapfen des Wickeldorns
besitzt, die bei betriebsbereitem Stufenschalter mittels einer Ölablaßschraube verschlossen
ist.
