[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Kastenventilsack nach dem Oberbegriff von
Anspruch 1 zur Verwendung insbesondere für körnige und pulverförmige Stoffe.
[0002] Es ist in jüngerer Zeit zunehmend üblich geworden, körnige oder pulverige Materialien
in Mengen von z.B. 25 kg abzupacken, um auch kleinere Verbraucher wie Heimwerker zu
beliefern. Wenn der Inhalt vor Feuchtigkeit dauerhaft geschützt werden muß, ist ein
innerer Kunststoffbeutel, eine Zwischenlage oder Sperrschicht notwendig, z.B. eine
dichte Umhüllung beispielsweise mit einem Polyäthylen-Folienbeutel, der außen von
bis zu 6 Papierlagen umgeben sein kann.
[0003] Die gefüllten Säcke müssen aus Gründen des rationellen Transports palettierbar sein.
Problematisch ist hierbei vor allem, daß die gewöhnlich prall gefüllten Säcke sich
nicht leicht öffnen lassen. Für den Verbraucher ist, abgesehen von etwaigen Aufdrucken,
an einem abgepackten Sack dieser Art nicht ohne weiteres zu erkennen, wo oben oder
unten ist und ob sich vielleicht ein Ende besser öffnen ließe. Vielmehr ist, da die
ursprüngliche Füllöffnung grundsätzlich nicht mehr verwendbar ist, zur Entnahme des
abgepackten Stoffes die Zerstörung des Sackes erforderlich. Sie darf jedoch, damit
keine Materialvergeudung eintritt, nicht an beliebiger Stelle erfolgen, sondern nur
nahe einem der beiden Böden. Ohne-Werkzeug lassen sich die festen Papierlagen allgemein
nicht öffnen.
[0004] Man hat zwar schon früher Säcke vorgeschlagen, bei denen Aufreißfäden oder -bänder
zwischen den Bodenklappen seitlich herausgeführt wurden. Sie haben sich aber entweder
in der rauhen Praxis nicht bewährt oder in der Herstellung als unwirtschaftlich erwiesen.
Aus der DE-OS 14 86 379 ist ein Ventilsack bekannt, bei dem an wenigstens einer Ecke
aus den Bodenklappen und dem Eckeinschlag mittels einer Verklebung eine Tasche gebildet
ist, in die man von Hand einzugreifen hat, um den Sack aufzureißen. Gerade das ist
jedoch bei prall gefüllten Säcken fastimmer unmöglich, so daß ein Werkzeug angesetzt
werden muß.
[0005] Ein wichtiges Ziel der Erfindung ist daher die Überwindung dieser und weiterer Nachteile
des Standes der Technik und die Schaffung von insbesondere vollpalettierbaren Kastenventilsäcken
mit der Möglichkeit zur Materialentnahme auf einfache Weise auch bei praller Füllung
ohne Zuhilfenahme eines Werkzeugs.
[0006] Die Hauptmerkmale der Erfindung sind im kennzeichnenden Teil von Anspruch 1 angegeben.
Ausgestaltungen sind Gegenstand der Ansprüche 2 bis 14.
[0007] Insbesondere sieht die Erfindung vor, daß die Hülle wenigstens eine Perforation aufweist,
vorzugsweise in Umfangsrichtung und/oder bodenparallel. Diese sehr einfache Maßnahme
wurde von der Fachwelt bisher für undurchführbar gehalten, weil befürchtet wurde,
die Reißfestigkeit des Sackes würde dadurch entscheidend gefährdet. Um so überraschender
ist die erfindungsgemäße Feststellung, daß derartige Säcke den praktischen Beanspruchungen
durchaus standhalten. Zwar mindert die Perforation eines Sackes allgemein seine Haltbarkeit
etwas, doch haben Versuche ergeben, daß die verbleibende Festigkeit bei geeigneter
Perforationsausbildung und -führung für alle Bedürfnisse der Praxis vollauf genügt.
Zugleich unterscheidet sich die Erfindung aber wesentlich von älteren, gattungsfremden
Vorschlägen wie etwa dem DE-GM 71 17 691, wonach ein Beutel aus einer einzige Kunststofffolie
neben einer Verschlußnaht noch eine Perforation aufweist. Der Beutel ist mithin nicht
dicht und der Inhalt also nicht gegen das Eindringen von Staub, Feuchtigkeit usw.
geschützt. Überdies können nur lose Einzelteile locker verpackt werden, da eine pralle
Füllung die Perforation schon bei geringer Transportbeanspruchung aufreißen würde.
[0008] Demgegenüber ist bei dem Kastenventilsack nach der Erfindung eine zwei- oder mehrlagige
Hülle vorhanden, die gemäß Anspruch 2 mit übereinanderliegenden oder gestaffelten
Perforationen versehen ist. Dies läßt sich herstellungsmäßig ohne Schwierigkeit erreichen,
weil die einzelnen Bahnen über getrennte Rollen zugeführt werden und erst vor einer
Beleimungsstation zusammenlaufen.
[0009] Indem die bzw. jede Perforation laut Anspruch 3 bodennahe angeordnet ist, zumindest
innerhalb eines Drittels der Sacklänge, ist ein bequemes öffnen an oder nahe einem
Ende gewährleistet. Daher geht die Materialentnahme überaus verlustarm bzw. verlustfrei
vor sich. Anspruch 4 sieht vor, daß mindestens eine Perforation im äußeren Bodendreieck
angeordnet ist, so daß überhaupt nur eine (wiederauflegbare) Deckkappe von dem Sack
abgenommen werden muß, um an seinen. Inhalt zu gelangen. Ein Wiederabdecken des einmal
geöffneten Sackes erlaubt auch die Weiterbildung gemäß Anspruch 5, die darin vorteilhaft
ist, daß sie an einem kerbfreien Abschnitt den Zusammenhang mit einer aufgerissenen
Kappe sicherstellt.
[0010] In den Rahmen der Erfindung fallen unterschiedliche Perforationen, z.B. nach Anspruch
6 solche mit unregelmäßigen Unterbrechungen bzw. kerbfreien Abschnitten. Insbesondere
können laut Anspruch 7 an verschiedenen Lagen der Papierhülle unterschiedliche Perforationen
vorgesehen sein, um die Reißfestigkeit nach Bedarf optimal zu gestalten-.
[0011] Fertigungstechnisch höchst einfach ist ein Glattschnitt laut Anspruch 8, doch kann
der Sack gemäß Anspruch 9 auch im Staffelschnitt mit einer zweiten Perforation gefertigt
werden, die leichter reißbar ist und zur Trennung auf Formatlänge dient.
[0012] Für Transport und Lagerung von hygroskopischen Füllgütern, z.B. von Baustoffen, ist
der Feuchtigkeitsschutz wichtig, weshalb gemäß Anspruch 10 ein Innensack aus Kunststoffolie
vorgesehen sein kann, der Zweckmäßig zum Aufreißen vorbereitet ist (Anspruch 11),
insbesondere durch eine Materialschwächung, so daß eine Sollreißstelle gegeben ist.
[0013] Eine Ausgestaltung der Erfindung sieht laut Anspruch 12 vor, daß die H'ülle - in
an sich bekannter Weise - aus einer Anzahl von Papierlagen besteht, von denen wenigstens
eine gemäß Anspruch 13 mit einer Beschichtung aus Kunststoff oder sonstigen Sperrschichtstoffen
versehen ist. Dies ermöglicht ein dauerhaftes Abpacken der verschiedensten Füllgüter.
Deren Lagerfähigkeit kann noch weiter verbessert werden, wenn wenigstens eine Hüllenlage
aus einem Sperrschichtmaterial besteht, namentlich aus Polyäthylen, Polypropylen u.dgl.
[0014] Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden
Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung. Darin zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen erfindungsgemäßen Sack,
Fig. 2 eine ähnliche Draufsicht auf eine abgewandelte Ausführungsform,
Fig. 3 eine schematisierte Schrägansicht des Bodenteils eines erfindungsgemäßen Sackes
und
Fig. 4a bis 4e Beispiele verschiedener Perforationen.
[0015] Im Interesse der Anschaulichkeit sind die Zeichnungen und Teile davon stark schematisiert
und nicht maßstabsgetreu.
[0016] Fig. 1 zeigt einen allgemein mit 10 bezeichneten Kastenventilsack, der aus einer
mehrlagigen Hülle 14 besteht und gegebenenfalls einen Innensack 12 (Fig. 3) aufweisen
kann. Links im Bild ist ein "oberer" Boden 16 dargestellt, während rechts ein gewöhnlich
ebenfalls in Blickrichtung gefalteter "unterer" Boden 18 zur Verdeutlichung nach unten
weggeklappt gezeichnet ist. Im linken Teil von Fig. 1 sind ferner versetzte Perforationen
30a, 30b, 30c angedeutet, die das Ein- und Aufreißen des "oberen" Bodens 16 ermöglichen.
Derartige versetzte Perforationen 30a, 30b, 30c usw. können sich über den Boden hin
fortsetzen, wie in Fig. 1 gestrichelt veranschaulicht ist.
[0017] Im rechten Teil von Fig 1 ist gezeigt, daß eine Perforation 30 nahe dem "unteren"
Boden 18 bevorzugt parallel dazu, in der durch einen Doppelpfeil gekennzeichneten
Umfangsrichtung verlaufen kann. Die Erfindung sieht insbesondere vor, daß eine derartige
Perforation 30 von dem betreffenden Boden höchstens ein Drittel der Sacklänge, d.h.
des Bodenmittenabstandes L
; entfernt angeordnet ist, weil eine pralle Füllung des Sackes 10 dessen Bauch durch
größere Belastung beim Transport und bei der Handhabung stärker gefährden kann.
[0018] Fig. 2 zeigt eine schematisierte Draufsicht auf einen rechts noch offenen Kastenventilsack
10, bei dem links ein "oberer" Boden 16 von herkömmlichem Aufbau dargestellt ist.
Die in diesem Beispiel vierlagige Papierhülle 14 hat übliche Bodenklappen 20, die
unter Bildung von'Bodendreiecken 24 an einem Bodenfalz 26 miteinander verleimt sind.
An einem Boden, beispielsweise dem "oberen" Boden 16, ist ein Ventil 22 eingelegt,
das zum Einfüllen des abzupackenden Materials dient. Ein punktiert angedeutetes Deckblatt
28 kann den verleimten Boden 16 überdecken. Perforationen 30a, 30b, 30c können an
wenigstens einem Bodendreieck 24 vorhanden sein.
[0019] Man erkennt in Fig. 2 außerdem einen bevorzugt aus Kunststofffolie bestehenden Innensack
12, der eine Materialschwächung 36 parallel zur Perforation 30 der Hülle 14 aufweisen
kann. Statt des Innensackes 12 oder zusätzlich.kann eine (nicht gezeichnete) Zwischenlage
und/oder eine Sperrschicht an wenigstens einer Papierlage vorgesehen sein. Die Enden
jeder Papierlage 14a, 14b, 14c, 14d überlappen sich an den in Längsrichtung verlaufenden
(im Staffelschnitt hier nicht gezeichneten) Verleimungsstellen. Seitlich kann an wenigstens
einer Papierlage, z.B. 14d, eine Stufe 38 vorhanden sein.
[0020] Die Perforation 30 muß sich nicht über die ganze Umfangslänge erstrecken, sondern
kann zumindest einen kerbfreien Abschnitt 32 haben (Fig. 3). Dieser gewährleistet
den Zusammenhang der an einer Perforation 34 einreißbaren Kappe, welche den zugehörigen
Boden überdecken kann, im Beispiel Fig. 3 den "unteren" Boden 18
[0021] Unterschiedliche Perforationen 40a bis 40d sind in den Fig. 4a bis 4d gezeigt. Es
kann sich um mittlere (40a), längere (40b) oder gruppenförmig angeordnete kürzere
(40c) Perforationen handeln. Auch Mischformen (40d) sind möglich. Kaum geeignet ist
hingegen eine Nadelstich-Perforation gemäß Fig. 4e, wie sie üblicherweise - lageabhängig
- für bestimmte Füllgüter zu Belüftungszwecken angebracht wird. Derartige Nadellöcher
sind für die Aufreißfunktion untauglich, weil sie entweder - bei zu kleinen Löchern
und/oder zu großen Abständen - kein leichtes Einreißen gestatten oder - im Falle größerer
bzw. dicht angeordneter Löcher - ein unbeabsichtigtes Einreißen erlauben wurden, so
daß die Transportfähigkeit und die sichere Handhabung des gefüllten Sackes nicht mehr
gewährleistet wären.
[0022] In den Rahmen der Erfindung fallen weitere Abwandlungen, etwa die (nicht dargestellte)
Schrägführung von Perforationen, die von Bodendreiecken 24 aus zu den seitlichen Randteilen
des Sackes 10 verlaufen. Auch ist es möglich und erfindungsgemäß vorgesehen, am Innensack
12 insbesondere parallel zu den Perforationen 30, 34 usw. eine Materialschwächung
(z.B. 36) vorzusehen.
[0023] Sämtliche aus den Ansprüchen, der Beschreibung und der Zeichnung hervorgehenden Merkmale
und Vorteile, einschließlich konstruktiver Einzelheiten, räumlicher Anordnungen und
Verfahrensschritten, können sowohl für sich als auch in den verschiedensten Kombinationen
erfindungswesentlich sein.
Legende PA 371 EP
[0024]
↔ (U) Umfangsrichtung
L Sacklänge
10 Kastenventilsack
12 Innensack
14 Papierhülle
14a,b,c... Papierlagen
16 "oberer"

Boden
18 "unterer"
20 Bodenklappen
22 Ventil
24 Bodendreieck
26 Bodenfalz
28 Deckblatt
30 Perforation
30a,b,c... gestaffelte Perforationen
32 kerbfreier Abschnitt
34 Perforation
36 Materialschwächung
38 Stufe
40a,b,c... unterschiedliche Perforationen
1. Kastenventilsack (10) insbesondere für körnige oder pulverförmige Stoffe, mit einer
zwei- oder mehrlagigen Hülle (14) und mit Böden (16, 18) aus überlappend gefalteten,
verklebten sowie gegebenenfalls von einem Deckblatt (28) überdeckten Bodenklappen
(20), wobei an einem Boden (z.B. 16) ein Ventil (22) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Hülle (14) wenigstens eine Perforation (30) aufweist, vorzugsweise in Umfangsrichtung
(↔) und/oder bodenparallel.
2. Sack nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehr Lagen (14a,b,c...)
der Hülle (14) mit übereinanderliegenden oder gestaffelten Perforationen (30a,b,c...) versehen
sind.
3. Sack nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich-n e t, daß die Perforation (30)
bodennahe angeordnet ist, zumindest innerhalb eines Drittels der Sacklänge (L).
4. Sack nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Perforation (30a,b,c...)
im äußeren Bodendreieck (24) angeordnet ist.
5. Sack nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
bzw. zumindest eine Perforation (34) nur bis zu einem kerbfreien Abschnitt (32) der
Papierhülle (14) geführt ist, der wenigstens 10% der Umfangslänge (U) ausmacht.
6. Sack nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest
eine Perforation unregelmäßige Unterbrechungen (kerbfreie Abschnitte). aufweist.
7. Sack nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an
verschiedenen Lagen (14a,b,c...) der Papierhülle (14) unterschiedliche Perforationen
(40a,b,c...) vorgesehen sind.
8. Sack nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß er
als Schlauch im Glattschnitt gefertigt ist.
9. Sack nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß er
als Schlauch im Staffelschnitt mit einer zweiten Perforation gefertigt ist, die zur
Trennung auf Formatlänge dient.
10. Sack nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß
ein Innensack (12) vorhanden ist, insbesondere aus Polyäthylenfolie.
11. Sack nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Innensack (12) zum Aufreißen
vorbereitet ist, z.B. durch eine Materialschwächung.
12. Sack nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß
die Hülle (14) aus einer Anzahl von Papierlagen besteht.
13. Sack nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der Papierlagen
mit einer Beschichtung, z.B. aus Kunststoff oder sonstigen Sperrschichtstoffen versehen
ist.
14. Sack nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß
wenigstens eine Lage der Hülle (14) aus einem Sperrschichtmaterial besteht, z.B. aus
Polyäthylen.
1. Kastenventilsack (10) namentlich für körnige oder pulverförmige Stoffe, mit einer
zwei- oder mehrlagigen Hülle (14) und mit Böden (16, 18) aus überlappend gefalteten,
verklebten sowie gegebenenfalls von einem Deckblatt (28) überdeckten Bodenklappen
(20), wobei an einem Boden (z.B. 16) ein Ventil (22) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Hülle (14) wenigstens eine Perforation (30)'aufweist, die vorzugsweise in
Umfangsrichtung (↔) und/oder bodenparallel verläuft und insbesondere bodennahe angeordnet
ist, bevorzugt in einem Abstand zu dem betreffenden Boden von höchstens einem Drittel
der Sacklänge (L).
2. Sack nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehr Lagen (14a,b,c.:.)
der Hülle (14) mit übereinanderliegenden oder gestaffelten Perforationen (30a,b,c...)
versehen sind.
3. Sack nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine Perforation (30a,b,c...)
im äußeren Bodendreieck (24) angeordnet ist.
4. Sack nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die bzw. zumindest
eine Perforation (34) nur bis zu einem kerbfreien Abschnitt (32) der Papierhülle (14)
geführt ist, der wenigstens 10 % der Umfangslänge (U) ausmacht.
5. Sack nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß-zumindest eine
Perforation unregelmäßige Unterbrechungen (kerbfreie Abschnitte) aufweist.
6. Sack nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an
verschiedenen Lagen - (14a,b,c...) der Papierhülle (14) unterschiedliche Perforationen
(40a,b,c...) vorgesehen sind.
7. Sack nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß er
entweder als Schlauch im Glattschnitt oder als Schlauch im Staffelschnitt mit einer
zweiten Perforation gefertigt ist, die zur Trennung auf Formatlänge dient.
8. Sack nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Innensack (12) vorhanden ist, insbesondere aus Polyäthylenfolie.
9. Sack nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Innensack (12) zum Aufreißen
vorbereitet ist, z.B. durch eine Materialschwächung.
10. Sack nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß
die Hülle (14) aus einer Anzahl von Papierlagen besteht.
11. Sack nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der Papierlagen
mit einer Beschichtung z.B. aus Kunststoff oder sonstigen Sperrschichtstoffen versehen
ist.
12. Sack nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß
wenigstens eine Lage der Hülle (14) aus einem Sperrschichtmaterial besteht, z.B..aus
Polyäthylen.