(19)
(11) EP 0 103 650 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
28.03.1984  Patentblatt  1984/13

(21) Anmeldenummer: 82108580.0

(22) Anmeldetag:  17.09.1982
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)3B65D 33/36, B65D 30/24
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE

(71) Anmelder: Walter Dürbeck Papiersackfabriken GmbH & Co. KG
D-6420 Lauterbach/Hessen 1 (DE)

(72) Erfinder:
  • Linke, Dieter
    D-6423 Wartenberg 1 (DE)

(74) Vertreter: Olbricht, Karl Heinrich, Dipl.-Phys. 
Patentanwalt Karl Olbricht, Postfach 11 43
35095 Weimar
35095 Weimar (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       


    (54) Kastenventilsack


    (57) Die Erfindung betrifft einen Kastenventilsack (10) insbesondere für körnige und pulverförmige Stoffe. Er besteht aus einer zwei- oder mehrlagigen Hülle (14), insbesondere aus Papier, gegebenenfalls mit einem Kunststoffolien-Innensack (12). Nahe einem der beiden Böden (16, 18), deren Klappen (20) an einem Falz (26) verleimt und mit einem Deckblatt (28) überklebt sein können, ist zumindest eine Perforation (30) angeordnet, bevorzugt in Umfangsrichtung (-) und/oder bodenparallel. Die einzelnen Papierlagen (14a, 14b, 14c usw.) können entweder übereinanderliegende oder versetzte bzw. gestaffelte Perforationen (30a, 30b, 30c usw.) haben, gegebenenfalls auch nur an einem oder jedem Bodendreieck (24). Ferner kann bei der bzw. jeder Perforation (34) eine kerbfreier Abschnitt (32) vorhanden sein. Unterschiedliche Gestaltungen der Perforationen (40a, 40b, 40c, 40d) sind möglich.




    Beschreibung


    [0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Kastenventilsack nach dem Oberbegriff von Anspruch 1 zur Verwendung insbesondere für körnige und pulverförmige Stoffe.

    [0002] Es ist in jüngerer Zeit zunehmend üblich geworden, körnige oder pulverige Materialien in Mengen von z.B. 25 kg abzupacken, um auch kleinere Verbraucher wie Heimwerker zu beliefern. Wenn der Inhalt vor Feuchtigkeit dauerhaft geschützt werden muß, ist ein innerer Kunststoffbeutel, eine Zwischenlage oder Sperrschicht notwendig, z.B. eine dichte Umhüllung beispielsweise mit einem Polyäthylen-Folienbeutel, der außen von bis zu 6 Papierlagen umgeben sein kann.

    [0003] Die gefüllten Säcke müssen aus Gründen des rationellen Transports palettierbar sein. Problematisch ist hierbei vor allem, daß die gewöhnlich prall gefüllten Säcke sich nicht leicht öffnen lassen. Für den Verbraucher ist, abgesehen von etwaigen Aufdrucken, an einem abgepackten Sack dieser Art nicht ohne weiteres zu erkennen, wo oben oder unten ist und ob sich vielleicht ein Ende besser öffnen ließe. Vielmehr ist, da die ursprüngliche Füllöffnung grundsätzlich nicht mehr verwendbar ist, zur Entnahme des abgepackten Stoffes die Zerstörung des Sackes erforderlich. Sie darf jedoch, damit keine Materialvergeudung eintritt, nicht an beliebiger Stelle erfolgen, sondern nur nahe einem der beiden Böden. Ohne-Werkzeug lassen sich die festen Papierlagen allgemein nicht öffnen.

    [0004] Man hat zwar schon früher Säcke vorgeschlagen, bei denen Aufreißfäden oder -bänder zwischen den Bodenklappen seitlich herausgeführt wurden. Sie haben sich aber entweder in der rauhen Praxis nicht bewährt oder in der Herstellung als unwirtschaftlich erwiesen. Aus der DE-OS 14 86 379 ist ein Ventilsack bekannt, bei dem an wenigstens einer Ecke aus den Bodenklappen und dem Eckeinschlag mittels einer Verklebung eine Tasche gebildet ist, in die man von Hand einzugreifen hat, um den Sack aufzureißen. Gerade das ist jedoch bei prall gefüllten Säcken fastimmer unmöglich, so daß ein Werkzeug angesetzt werden muß.

    [0005] Ein wichtiges Ziel der Erfindung ist daher die Überwindung dieser und weiterer Nachteile des Standes der Technik und die Schaffung von insbesondere vollpalettierbaren Kastenventilsäcken mit der Möglichkeit zur Materialentnahme auf einfache Weise auch bei praller Füllung ohne Zuhilfenahme eines Werkzeugs.

    [0006] Die Hauptmerkmale der Erfindung sind im kennzeichnenden Teil von Anspruch 1 angegeben. Ausgestaltungen sind Gegenstand der Ansprüche 2 bis 14.

    [0007] Insbesondere sieht die Erfindung vor, daß die Hülle wenigstens eine Perforation aufweist, vorzugsweise in Umfangsrichtung und/oder bodenparallel. Diese sehr einfache Maßnahme wurde von der Fachwelt bisher für undurchführbar gehalten, weil befürchtet wurde, die Reißfestigkeit des Sackes würde dadurch entscheidend gefährdet. Um so überraschender ist die erfindungsgemäße Feststellung, daß derartige Säcke den praktischen Beanspruchungen durchaus standhalten. Zwar mindert die Perforation eines Sackes allgemein seine Haltbarkeit etwas, doch haben Versuche ergeben, daß die verbleibende Festigkeit bei geeigneter Perforationsausbildung und -führung für alle Bedürfnisse der Praxis vollauf genügt. Zugleich unterscheidet sich die Erfindung aber wesentlich von älteren, gattungsfremden Vorschlägen wie etwa dem DE-GM 71 17 691, wonach ein Beutel aus einer einzige Kunststofffolie neben einer Verschlußnaht noch eine Perforation aufweist. Der Beutel ist mithin nicht dicht und der Inhalt also nicht gegen das Eindringen von Staub, Feuchtigkeit usw. geschützt. Überdies können nur lose Einzelteile locker verpackt werden, da eine pralle Füllung die Perforation schon bei geringer Transportbeanspruchung aufreißen würde.

    [0008] Demgegenüber ist bei dem Kastenventilsack nach der Erfindung eine zwei- oder mehrlagige Hülle vorhanden, die gemäß Anspruch 2 mit übereinanderliegenden oder gestaffelten Perforationen versehen ist. Dies läßt sich herstellungsmäßig ohne Schwierigkeit erreichen, weil die einzelnen Bahnen über getrennte Rollen zugeführt werden und erst vor einer Beleimungsstation zusammenlaufen.

    [0009] Indem die bzw. jede Perforation laut Anspruch 3 bodennahe angeordnet ist, zumindest innerhalb eines Drittels der Sacklänge, ist ein bequemes öffnen an oder nahe einem Ende gewährleistet. Daher geht die Materialentnahme überaus verlustarm bzw. verlustfrei vor sich. Anspruch 4 sieht vor, daß mindestens eine Perforation im äußeren Bodendreieck angeordnet ist, so daß überhaupt nur eine (wiederauflegbare) Deckkappe von dem Sack abgenommen werden muß, um an seinen. Inhalt zu gelangen. Ein Wiederabdecken des einmal geöffneten Sackes erlaubt auch die Weiterbildung gemäß Anspruch 5, die darin vorteilhaft ist, daß sie an einem kerbfreien Abschnitt den Zusammenhang mit einer aufgerissenen Kappe sicherstellt.

    [0010] In den Rahmen der Erfindung fallen unterschiedliche Perforationen, z.B. nach Anspruch 6 solche mit unregelmäßigen Unterbrechungen bzw. kerbfreien Abschnitten. Insbesondere können laut Anspruch 7 an verschiedenen Lagen der Papierhülle unterschiedliche Perforationen vorgesehen sein, um die Reißfestigkeit nach Bedarf optimal zu gestalten-.

    [0011] Fertigungstechnisch höchst einfach ist ein Glattschnitt laut Anspruch 8, doch kann der Sack gemäß Anspruch 9 auch im Staffelschnitt mit einer zweiten Perforation gefertigt werden, die leichter reißbar ist und zur Trennung auf Formatlänge dient.

    [0012] Für Transport und Lagerung von hygroskopischen Füllgütern, z.B. von Baustoffen, ist der Feuchtigkeitsschutz wichtig, weshalb gemäß Anspruch 10 ein Innensack aus Kunststoffolie vorgesehen sein kann, der Zweckmäßig zum Aufreißen vorbereitet ist (Anspruch 11), insbesondere durch eine Materialschwächung, so daß eine Sollreißstelle gegeben ist.

    [0013] Eine Ausgestaltung der Erfindung sieht laut Anspruch 12 vor, daß die H'ülle - in an sich bekannter Weise - aus einer Anzahl von Papierlagen besteht, von denen wenigstens eine gemäß Anspruch 13 mit einer Beschichtung aus Kunststoff oder sonstigen Sperrschichtstoffen versehen ist. Dies ermöglicht ein dauerhaftes Abpacken der verschiedensten Füllgüter. Deren Lagerfähigkeit kann noch weiter verbessert werden, wenn wenigstens eine Hüllenlage aus einem Sperrschichtmaterial besteht, namentlich aus Polyäthylen, Polypropylen u.dgl.

    [0014] Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung. Darin zeigen:

    Fig. 1 eine Draufsicht auf einen erfindungsgemäßen Sack,

    Fig. 2 eine ähnliche Draufsicht auf eine abgewandelte Ausführungsform,

    Fig. 3 eine schematisierte Schrägansicht des Bodenteils eines erfindungsgemäßen Sackes und

    Fig. 4a bis 4e Beispiele verschiedener Perforationen.



    [0015] Im Interesse der Anschaulichkeit sind die Zeichnungen und Teile davon stark schematisiert und nicht maßstabsgetreu.

    [0016] Fig. 1 zeigt einen allgemein mit 10 bezeichneten Kastenventilsack, der aus einer mehrlagigen Hülle 14 besteht und gegebenenfalls einen Innensack 12 (Fig. 3) aufweisen kann. Links im Bild ist ein "oberer" Boden 16 dargestellt, während rechts ein gewöhnlich ebenfalls in Blickrichtung gefalteter "unterer" Boden 18 zur Verdeutlichung nach unten weggeklappt gezeichnet ist. Im linken Teil von Fig. 1 sind ferner versetzte Perforationen 30a, 30b, 30c angedeutet, die das Ein- und Aufreißen des "oberen" Bodens 16 ermöglichen. Derartige versetzte Perforationen 30a, 30b, 30c usw. können sich über den Boden hin fortsetzen, wie in Fig. 1 gestrichelt veranschaulicht ist.

    [0017] Im rechten Teil von Fig 1 ist gezeigt, daß eine Perforation 30 nahe dem "unteren" Boden 18 bevorzugt parallel dazu, in der durch einen Doppelpfeil gekennzeichneten Umfangsrichtung verlaufen kann. Die Erfindung sieht insbesondere vor, daß eine derartige Perforation 30 von dem betreffenden Boden höchstens ein Drittel der Sacklänge, d.h. des Bodenmittenabstandes L; entfernt angeordnet ist, weil eine pralle Füllung des Sackes 10 dessen Bauch durch größere Belastung beim Transport und bei der Handhabung stärker gefährden kann.

    [0018] Fig. 2 zeigt eine schematisierte Draufsicht auf einen rechts noch offenen Kastenventilsack 10, bei dem links ein "oberer" Boden 16 von herkömmlichem Aufbau dargestellt ist. Die in diesem Beispiel vierlagige Papierhülle 14 hat übliche Bodenklappen 20, die unter Bildung von'Bodendreiecken 24 an einem Bodenfalz 26 miteinander verleimt sind. An einem Boden, beispielsweise dem "oberen" Boden 16, ist ein Ventil 22 eingelegt, das zum Einfüllen des abzupackenden Materials dient. Ein punktiert angedeutetes Deckblatt 28 kann den verleimten Boden 16 überdecken. Perforationen 30a, 30b, 30c können an wenigstens einem Bodendreieck 24 vorhanden sein.

    [0019] Man erkennt in Fig. 2 außerdem einen bevorzugt aus Kunststofffolie bestehenden Innensack 12, der eine Materialschwächung 36 parallel zur Perforation 30 der Hülle 14 aufweisen kann. Statt des Innensackes 12 oder zusätzlich.kann eine (nicht gezeichnete) Zwischenlage und/oder eine Sperrschicht an wenigstens einer Papierlage vorgesehen sein. Die Enden jeder Papierlage 14a, 14b, 14c, 14d überlappen sich an den in Längsrichtung verlaufenden (im Staffelschnitt hier nicht gezeichneten) Verleimungsstellen. Seitlich kann an wenigstens einer Papierlage, z.B. 14d, eine Stufe 38 vorhanden sein.

    [0020] Die Perforation 30 muß sich nicht über die ganze Umfangslänge erstrecken, sondern kann zumindest einen kerbfreien Abschnitt 32 haben (Fig. 3). Dieser gewährleistet den Zusammenhang der an einer Perforation 34 einreißbaren Kappe, welche den zugehörigen Boden überdecken kann, im Beispiel Fig. 3 den "unteren" Boden 18

    [0021] Unterschiedliche Perforationen 40a bis 40d sind in den Fig. 4a bis 4d gezeigt. Es kann sich um mittlere (40a), längere (40b) oder gruppenförmig angeordnete kürzere (40c) Perforationen handeln. Auch Mischformen (40d) sind möglich. Kaum geeignet ist hingegen eine Nadelstich-Perforation gemäß Fig. 4e, wie sie üblicherweise - lageabhängig - für bestimmte Füllgüter zu Belüftungszwecken angebracht wird. Derartige Nadellöcher sind für die Aufreißfunktion untauglich, weil sie entweder - bei zu kleinen Löchern und/oder zu großen Abständen - kein leichtes Einreißen gestatten oder - im Falle größerer bzw. dicht angeordneter Löcher - ein unbeabsichtigtes Einreißen erlauben wurden, so daß die Transportfähigkeit und die sichere Handhabung des gefüllten Sackes nicht mehr gewährleistet wären.

    [0022] In den Rahmen der Erfindung fallen weitere Abwandlungen, etwa die (nicht dargestellte) Schrägführung von Perforationen, die von Bodendreiecken 24 aus zu den seitlichen Randteilen des Sackes 10 verlaufen. Auch ist es möglich und erfindungsgemäß vorgesehen, am Innensack 12 insbesondere parallel zu den Perforationen 30, 34 usw. eine Materialschwächung (z.B. 36) vorzusehen.

    [0023] Sämtliche aus den Ansprüchen, der Beschreibung und der Zeichnung hervorgehenden Merkmale und Vorteile, einschließlich konstruktiver Einzelheiten, räumlicher Anordnungen und Verfahrensschritten, können sowohl für sich als auch in den verschiedensten Kombinationen erfindungswesentlich sein.

    Legende PA 371 EP



    [0024] 

    ↔ (U) Umfangsrichtung

    L Sacklänge

    10 Kastenventilsack

    12 Innensack

    14 Papierhülle

    14a,b,c... Papierlagen

    16 "oberer"

    Boden

    18 "unterer"

    20 Bodenklappen

    22 Ventil

    24 Bodendreieck

    26 Bodenfalz

    28 Deckblatt

    30 Perforation

    30a,b,c... gestaffelte Perforationen

    32 kerbfreier Abschnitt

    34 Perforation

    36 Materialschwächung

    38 Stufe

    40a,b,c... unterschiedliche Perforationen




    Ansprüche

    1. Kastenventilsack (10) insbesondere für körnige oder pulverförmige Stoffe, mit einer zwei- oder mehrlagigen Hülle (14) und mit Böden (16, 18) aus überlappend gefalteten, verklebten sowie gegebenenfalls von einem Deckblatt (28) überdeckten Bodenklappen (20), wobei an einem Boden (z.B. 16) ein Ventil (22) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülle (14) wenigstens eine Perforation (30) aufweist, vorzugsweise in Umfangsrichtung (↔) und/oder bodenparallel.
     
    2. Sack nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehr Lagen (14a,b,c...) der Hülle (14) mit übereinanderliegenden oder gestaffelten Perforationen (30a,b,c...) versehen sind.
     
    3. Sack nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich-n e t, daß die Perforation (30) bodennahe angeordnet ist, zumindest innerhalb eines Drittels der Sacklänge (L).
     
    4. Sack nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Perforation (30a,b,c...) im äußeren Bodendreieck (24) angeordnet ist.
     
    5. Sack nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die bzw. zumindest eine Perforation (34) nur bis zu einem kerbfreien Abschnitt (32) der Papierhülle (14) geführt ist, der wenigstens 10% der Umfangslänge (U) ausmacht.
     
    6. Sack nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine Perforation unregelmäßige Unterbrechungen (kerbfreie Abschnitte). aufweist.
     
    7. Sack nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an verschiedenen Lagen (14a,b,c...) der Papierhülle (14) unterschiedliche Perforationen (40a,b,c...) vorgesehen sind.
     
    8. Sack nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß er als Schlauch im Glattschnitt gefertigt ist.
     
    9. Sack nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß er als Schlauch im Staffelschnitt mit einer zweiten Perforation gefertigt ist, die zur Trennung auf Formatlänge dient.
     
    10. Sack nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein Innensack (12) vorhanden ist, insbesondere aus Polyäthylenfolie.
     
    11. Sack nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Innensack (12) zum Aufreißen vorbereitet ist, z.B. durch eine Materialschwächung.
     
    12. Sack nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülle (14) aus einer Anzahl von Papierlagen besteht.
     
    13. Sack nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der Papierlagen mit einer Beschichtung, z.B. aus Kunststoff oder sonstigen Sperrschichtstoffen versehen ist.
     
    14. Sack nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine Lage der Hülle (14) aus einem Sperrschichtmaterial besteht, z.B. aus Polyäthylen.
     
    1. Kastenventilsack (10) namentlich für körnige oder pulverförmige Stoffe, mit einer zwei- oder mehrlagigen Hülle (14) und mit Böden (16, 18) aus überlappend gefalteten, verklebten sowie gegebenenfalls von einem Deckblatt (28) überdeckten Bodenklappen (20), wobei an einem Boden (z.B. 16) ein Ventil (22) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülle (14) wenigstens eine Perforation (30)'aufweist, die vorzugsweise in Umfangsrichtung (↔) und/oder bodenparallel verläuft und insbesondere bodennahe angeordnet ist, bevorzugt in einem Abstand zu dem betreffenden Boden von höchstens einem Drittel der Sacklänge (L).
     
    2. Sack nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehr Lagen (14a,b,c.:.) der Hülle (14) mit übereinanderliegenden oder gestaffelten Perforationen (30a,b,c...) versehen sind.
     
    3. Sack nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine Perforation (30a,b,c...) im äußeren Bodendreieck (24) angeordnet ist.
     
    4. Sack nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die bzw. zumindest eine Perforation (34) nur bis zu einem kerbfreien Abschnitt (32) der Papierhülle (14) geführt ist, der wenigstens 10 % der Umfangslänge (U) ausmacht.
     
    5. Sack nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß-zumindest eine Perforation unregelmäßige Unterbrechungen (kerbfreie Abschnitte) aufweist.
     
    6. Sack nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an verschiedenen Lagen - (14a,b,c...) der Papierhülle (14) unterschiedliche Perforationen (40a,b,c...) vorgesehen sind.
     
    7. Sack nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß er entweder als Schlauch im Glattschnitt oder als Schlauch im Staffelschnitt mit einer zweiten Perforation gefertigt ist, die zur Trennung auf Formatlänge dient.
     
    8. Sack nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein Innensack (12) vorhanden ist, insbesondere aus Polyäthylenfolie.
     
    9. Sack nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Innensack (12) zum Aufreißen vorbereitet ist, z.B. durch eine Materialschwächung.
     
    10. Sack nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülle (14) aus einer Anzahl von Papierlagen besteht.
     
    11. Sack nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der Papierlagen mit einer Beschichtung z.B. aus Kunststoff oder sonstigen Sperrschichtstoffen versehen ist.
     
    12. Sack nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine Lage der Hülle (14) aus einem Sperrschichtmaterial besteht, z.B..aus Polyäthylen.
     




    Zeichnung










    Recherchenbericht