[0001] Die Erfindung betrifft einen Glühkerzenstecker, bestehend aus einem Steckerteil und
einem Leiterdrahtteil.
[0002] Bei bekannten Zündkerzensteckern weist der Leiterteil Krallenarme auf, die an einen
elektrischen Leiterdraht angeschlagen werden. Das Steckerteil ist hohlzylinderförmig
und besteht aus zwei - im Querschnitt betrachtet - im Kreisbogen aufeinander zu gebogenen
Federarmen, die sich überlappen, so daß der Zylinder geschlossen ist. Auf dem Steckerzylinder
ist formschlüssig eine Überfeder angeordnet, die im Mantel eine Vertiefung aufweist,
die in eine entsprechende Öffnung des Steckerzylindermantels formschlüssig eingreift,
so daß die Überfeder positioniert ist. Der durchgedrückte Teil der Vertiefung dient
außerdem als Rastmittel für eine Rastringnut im Stecknippel der Zündkerze.
[0003] Eine Verbesserung dieses bekannten System wird durch einen Glühkerzenstecker gemäß
DE-GM 81 37 905 erreicht, der im wesentlichen aus einer an sich bekannten Rundsteckhülse
besteht. Die Rundsteckhülse weist ein Lötanschlußteil und ein hohlzylinderförmiges
Kontaktteil auf, wobei das Lötanschlußteil Drahtdurchführungslöcher besitzt, im Übergangsbereich
zwischen Lötanschlußteil und Kontaktteil eine Lötdichtung angeordnet ist, die vorzugsweise
in einer nach außen gewölbten Ringwulst sitzt,und wobei eine Überfeder mit ihren beiden
Federarmen, die von der Federarmbasis ausgehen, formschlüssig das zylinderförmige
Kontaktteil übergreift.
[0004] Die beschriebenen Stecker werden axial auf den Stecknippel einer Zünd- oder Glühkerze
gesteckt und verrastet. Das axiale Stecken erfordert viel Raum oberhalb des Stecknippels.
Es ist daher die Aufgabe gestellt worden, einen Glühkerzenstecker zu schaffen, der
von der Seite her auf einen Nippel einer Glühkerze gesteckt und verrastet werden kann.
Die Erfindung löst diese Aufgabe mit den Mitteln, die im Hauptanspruch angegeben werden.
Weitere erfindungswesentliche Merkmale sind Gegenstand der Unteransprüche. Anhand
der Zeichnung wird die Erfindung beispielhaft näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf den unverriegelten Stecker (linke Hälfte mit aufgeschnittenem
Sperrgehäuse),
Fig. 2 eine Seitenansicht des quer geschnittenen verriegelten Steckers,
Fig. 3 eine Draufsicht auf den verriegelten Stecker (linke Hälfte mit aufgeschnittenem
Sperrgehäuse).
[0005] Der neue Glühkerzenstecker soll radial auf einen zylinderförmigen Nippel 1 einer
Glühkerze (nicht dargestellt) steckbar sein. Der Nippel 1, von dem nur eine Hälfte
in Fig. 2 abgebildet ist, weist einen oberen flanschartigen Rand 2 und mindestens
einen unteren flanschartigen Rand 3 auf, zwischen denen sich der zylinderförmige Steckbereich
befindet, auf den der Glühkerzenstecker gesteckt werden soll. Neben dem Rand 3 kann
ein weiterer Rand 3a vorgesehen sein.
[0006] Der neue Glühkerzenstecker besteht aus drei Teilen, nämlich dem im wesentlichen rechteckigen
Sperrgehäuse 5 aus Kunststoff, in dem ein Kontaktfederelement 6 und ein Sperrfederelement
7 angeordnet sind. Die Federelemente 6 und 7 sind aus Blechstanzteilen gefertigt.
[0007] Das Kontaktfederelement 6 weist in der Draufsicht betrachtet (Fig. 1) vorderendig
zwei zur Mittenachse 8 symmetrisch seitlich angeordnete Kontaktarme 9 und 10 auf,
die rückwärtig an die parallel zueinander verlaufenden Seitenwände 11 und 12 eines
kastenförmigen Basisteils 13 angebunden sind. Die Federarme 9 und 10.weisen zweckmäßigerweise
jeweils einen nach außen abgeknickten Findungsbereich 14 auf, wodurch eine Art Findungstrichter
für den Steckbereich 4 des Nippels
1 gebildet wird. An den Findungsbereich 14 schließt sich der vorzugsweise kreisbogenförmig
nach außen geschwungene Kontaktbereich 15 an, dessen Radius etwa dem des Steckbereichs
4 des Stecknippels 1 entspricht.
[0008] Der Kontaktbereich 15 geht in den in Verlängerung der Seitenwand 11 bzw. 12 verlaufenden
Basisbereich 16 über.
[0009] Das oben offene kastenförmige Basisteil 13 weist neben den Seitenwänden 11, 12 den
Boden 17 sowie die Vorderwand 18 und die Rückwand 19 auf. Im oberen freien Endbereich
der Seitenwände 11, 12 sind im Bereich der Vorder- und Rückwand 18, 19 kurze Einschnitte
20 vorgesehen, in die entsprechend geformte, an der Vorder- und Rückwand 18, 19 in
gleicher Höhe angeordnete Nasen 21 greifen, so daß die Vorderwand und die Rückwand
in den Seitenwänden verriegelt sind und somit nicht nach vorne oder hinten aufgebogen
werden können.
[0010] Die Vorderwand 18 überragt die Seitenwände 11, 12 nach oben mit einem Raststeg 22,
der im freien Endbereich mit einem nach vorne gerichteten bogenförmig gebogenen Haken
23 endet. Die Rückwand 19 überragt ebenfalls die Seitenwände, und zwar mit gleicher
Höhe, wobei ein Stützsteg 24 gebildet wird, der zweckmäßigerweise rechtwinkelig nach
rückwärts und anschließend rechtwinkelig nach oben abgebogen ist.
[0011] In der Rückwand 19 ist zweckmäßigerweise im Bereich des Bodens 17 eine Öffnung 25
vorgesehen (Fig. 2), durch die der entisolierte Bereich 26 eines Leiterdrahts 27 gesteckt
wird. Der Bereich 26 wird im Basisteil 13 vorzugsweise durch Lötmittel 28 elektrisch
kontaktierend befestigt.
[0012] Es kann vorgesehen sein, daß die Seitenwände 11, 12 im freien rückwärtigen Endbereich
die Rückwand 19 nach hinten überragen und Stützflügelbereiche 29 bilden, die im Sperrgehäuse
5 entsprechende Gegenlagerelemente finden und zwischen denen der Leiterdraht 27 geführt
wird.
[0013] Das Kontaktfederelement 6 lagert im verriegelten Zustand des Steckers (Fig. 2, 3)
mit dem Boden 17 platt auf dem Bodensteg 30 des Sperrfederelements 7. Das Sperrfederelement
7 besteht aus Stahlblech und besitzt eine U-förmig gebogene Federarmbasis 31 mit dem
Bodensteg 30 und den beiden seitlich angebundenen und rechtwinkelig nach oben abgebogenen
Seitenstegen 32. Die Breite des Bodenstegs 30 ist größer als die des Bodens 17 des
Kontaktfederelements 6 und entspricht etwa dem Abstand der Kulminationspunkte der
bogenförmigen Kontaktbereiche 15 der Federarme 9 und 10 des Kontaktfederelements 6.
Die Länge des Bodenstegs 30 entspricht dagegen der Länge des Bodens 17. Die Seitenstege
32 sind gleich hoch wie die Seitenwände 11, 12 des Basisteils 13 des Kontaktfederelements
6, so daß das kastenförmige Basisteil 13 im verriegelten Zustand des Steckers von
der U-förmigen Federarmbasis 31 eingerahmt wird.
[0014] Von jedem Seitensteg 32 erstreckt sich nach vorne ein Federarm 33, der im Bereich
34 der Kontaktbereiche 15 des Federelements 6 bogenförmig nach innen, das heißt auf
den jeweiligen Bereich 15 zu, gebogen ist (Fig. 3). Die Länge der Federarme 33 entspricht
etwa der Länge der Kontaktfederarme 9, 10, so daß das Federelement 6 im verriegelten
Zustand des Steckers vom Federelement 7 auch insoweit umgeben wird (Fig. 3).
[0015] Das Sperrfederelement 7 lagert im kastenförmigen Sperrgehäuse 5, das den Boden 35,
den Deckenteil 36 und die Seitenwände 37, 38 aufweist. Vorne ist eine Stecköffnung
39 und hinten eine Öffnung 40 vorgesehen. Zudem ist im Boden 35 an der Stecköffnung
beginnend eine in der Draufsicht betrachtet (Fig. l, 3) halbkreisbogenförmige Ausnehmung
41 eingebracht, wobei der Radius des Bogens der Ausnehmung 41 dem Krümmungsradius
des Randes 3 des Nippels 1 der Glühkerze entspricht, wobei der lichte Abstand der
Seitenwände 37, 38 nur etwas größer ist als der Durchmesser des Steckbereichs 4 des
Nippels l,und zwar etwa um die Wandstärke der Federarme 9, 10 und 33, so daß eine
nach innen springende Stufe 43 gebildet wird.
[0016] Auf dem Boden 35 lagert der Bodensteg 30 des Sperrfederelements 7, dessen Seitenstege
32 an den Seitenwandungen 37, 38 des Gehäuses 5 anliegen. Die Kanten der freien Endbereiche
der Seitenstege 32 stoßen unter Klemmkanten 42, die von den Seitenwänden 37, 38 innen
um die Materialstärke der Seitenstege 32 in das Kammerinnere ragen, so daß das Sperrfederelement
7 mit einem Preßsitz in der Kammer des Gehäuses 5 steckt. Zweckmäßig ist, die freie
Oberkante der Seitenstege 32 mit einer Verzahnung 44 zu versehen, die sich in die
Oberfläche der jeweiligen Klemmkante 42 eingraben kann, so daß das Sperrfederelement
ortsfest in der Kammer des Gehäuses 5 sitzt. Zudem stützen sich die Federarme 34 mit
ihren freien Endbereichen aufgrund der bogenförmigen Durchbiegung nach innen gegen
die Innenwandung der Kammerseitenwände 37, 38 ab.
[0017] Das Kontaktfederelement 6 lagert im verriegelten Zustand des Steckers - wie beschrieben
- auf dem Bodensteg 30 des Sperrfederelements 7. Es stützt sich gegen den Deckenteil
36 des Gehäuses 5 ab, wobei der Haken 23 und der Stützsteg 24 gegen die Innenwandung
des Deckenteils 36 stoßen (Fig. 2).
[0018] Wesentlich ist, daß der neue Stecker eine Montage- und eine Sperrstellung zuläßt.
Die Fig. 1 und 3 zeigen die beiden Stellungen. Dabei steckt das Kontaktfederelement
6 vor- und zurückschiebbar im Gehäuse 5 und im Sperrfederelement 7. Für die jeweilige
Stellung sind Rastmittel vorgesehen, die die Stellungen markieren. Zweckmäßigerweise
dienen als Rastmittel der Haken 23 und der Stützsteg 24, die mit an der Innenwandung
des Deckenteils 36 angeordneten Rastvertiefungen 45 bzw. Rastkanten 46 zusammenwirken
(Fig. 2). Diese Rastmittel werden durch eine Lücke 45 und die hintere Endkante 46
eines auf der Innenwandung des Deckenteils 36 angeordneten Stegs 47 gebildet.
[0019] In der Montagestellung (Fig. 1) greift der Haken 23 in die Lücke 45 und stößt der
Stützsteg 24 gegen die Kante 46. In der Sperrstellung hintergreift der Haken 23 die
Kante 46. Damit ein mehrmaliges Montieren und Demontieren möglich ist, ist zweckmäßigerweise
die Bogenform des Hakens 23 an die zugeordnete Schrägfläche 46a der Kante 46 und die
Schrägfläche 45a der Lücke 45 derart angepaßt, daß bei Wirkung einer Schub- oder Zugkraft
durch Abgleiten des Hakens auf den Schrägflächen eine Endrastung stattfinden kann,
ohne daß die Rastelemente beeinträchtigt werden.
[0020] Die Montage des neuen Steckers erfolgt, indem der Stekker in der Montagestellung
gemäß Fig. 1 auf den Steckbereich 4 des Nippels 1 gesteckt wird, so daß die Federarme
9 und 10 den Steckbereich 4 umgreifen. Dann wird das Gehäuse 5 mit dem Sperrfederelement
7 über den Federarmbereich des Kontaktfederelements 6 geschoben, wobei der Rand 2
des Nippels 1 unter den Deckenteil 36 bzw. unter den Steg 47 gleitet und der Rand
3 in die Ausnehmung 41 des Bodens 35 greift und die Federarme 9, 10 des Kontaktfederelements
zwischen die Federarme 34 des Sperrfederelements geschoben werden, wobei letztere
etwas auseinandergedrückt werden und ein federndes Widerlager bilden (Fig. 3). Durch
die Verrastung der Rastmittel 23, 46 ergibt sich ein sicherer Sitz des Stekkers auf
dem Nippel 1. Die Federarme 9, 10 stützen sich gegen den auf den Seitenwänden 37,
38 abgestützten Bereich 34 der bogenförmigen Federarme 33 ab, der dafür sorgt, daß
die Federarme 9, 10 ständig gegen den Steckbereich 4 des Nippels 1 gedrückt werden.
[0021] Der neue Stecker sitzt nahezu formschlüssig auf dem Nippel, so daß im Betrieb auftretende
Biegekräfte oder Schwingungen keine Beeinträchtigung des Kontakts verursachen können.
1. Glühkerzenstecker, dadurch gekennzeichnet, daß er radial auf einen Nippel (1) einer
Glühkerze steckbar ist und im wesentlichen aus einem Sperrgehäuse (5) aus Kunststoff
oder dergleichen und einem darin angeordneten Sperrfederelement (6) aus einem Blechstanzteil
besteht, wobei das Kontaktfederelement (6) gabelartige Federarme (9,10) zum kontaktierenden
Umgreifen des Steckbereichs (4) eines Nippels (1) einer Glühkerze aufweist, die an
ein Federarmbasisteil (13) angebunden sind, am Kontaktfederelement (6) ein Leiterdraht
(27) elektrisch kontaktierend befestigt ist, und mindestens im Gehäuseboden (35) eine
Ausnehmung (41) vorgesehen ist, in die der Nippel (1) der Glühkerze paßt.
2. Glühkerzenstecker nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Sperrfederelement (7).
3. Glühkerzenstecker nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Kontaktfederelement
Kontaktfederarme (9 und 10) aufweist, die rückwärtig an die parallel zueinander verlaufenden
Seitenwände (11 und 12) eines kastenförmigen Basisteils (13) angebunden sind, wobei
das oben offene kastenförmige Basisteil (13) neben den Seitenwänden (11, 12) den Boden
(17) sowie die Vorderwand (18) und die Rückwand (19) aufweist.
4. Glühkerzenstecker nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Federarme (9
und 10) einen nach außen abgeknickten Findungsbereich (14) aufweisen, an den sich
der vorzugsweise kreisbogenförmig nach außen geschwungene Kontaktbereich (15) anschließt,
der in den in Verlängerung der Seitenwand (11 bzw. 12) verlaufenden Basisbereich (16)
übergeht.
5. Glühkerzenstecker nach Anspruch 3 und/oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß im oberen
freien Endbereich der Seitenwände (11, 12), im Bereich der Vorder- und Rückwand (18,
19) kurze Einschnitte (20) vorgesehen sind, in die entsprechend geformte, an der Vorder-
und Rückwand (18, 19) in gleicher Höhe angeordnete Nasen (21) greifen.
6. Glühkerzenstecker nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorderwand (18) die Seitenwände (11, 12) nach oben mit einem Raststeg (22)
überragt, der zweckmäßigerweise im freien Endbereich mit einem nach vorne gerichteten
bogenförmig gebogenen Haken (23) endet.
7. Glühkerzenstecker nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rückwand (19) die Seitenwände (11, 12) überragt, wobei ein Stützsteg (24)
gebildet wird, der zweckmäßigerweise rechtwinkelig nach rückwärts und anschließend
rechtwinkelig nach oben abgebogen ist.
8. Glühkerzenstecker nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß in der Rückwand (19) zweckmäßigerweise im Bereich des Bodens (10) eine Öffnung
(25) vorgesehen ist, durch die der entisolierte Bereich (26) eines Leiterdrahts (27)
gesteckt ist, der durch Lötmittel (28) elektrisch kontaktierend befestigt ist.
9. Glühkerzenstecker nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß das Kontaktfederelement (6) im verriegelten Zustand des Steckers mit dem Boden
(17) platt auf dem Bodensteg (30) des Sperrfederelements (7) lagert, wobei das Sperrfederelement
(7) aus Stahlblech besteht und eine U-förmig gebogene Federarmbasis mit dem Bodensteg (30) und den beiden seitlich angebundenen und rechtwinkelig nach oben abgebogenen
Seitenstegen (32) besitzt, die Seitenstege (32) etwa gleich hoch wie die Seitenwände
(11, 12) des Basisteils (13) des Kontaktfederelements (6) sind, wobei von jedem Seitensteg
(32) sich nach vorne ein Federarm (33) erstreckt, der im Bereich (34) bogenförmig
nach innen gebogen ist.
10. Glühkerzenstecker nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß das Sperrfederelement (7) im kastenförmigen Sperrgehäuse (5) lagert, das den Boden
(35), den Deckenteil (36) und die Seitenwände (37, 38) sowie eine Stecköffnung (39)
und-eine hintere Öffnung (40) aufweist, wobei im Boden (35) an der Stecköffnung beginnend
eine in der Draufsicht betrachtet halbkreisbogenförmige Ausnehmung (41) eingebracht
ist, deren Radius dem Krümmungsradius des Randes (3) des Nippels (1) der Glühkerze
entspricht und wobei der lichte Abstand der Seitenwände (37, 38) nur etwas größer
ist als der Durchmesser des Steckbereichs (4) des Nippels (1), und zwar etwa um die
Wandstärke der Federarme (9, 10 und 33).
11. Glühkerzenstecker nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß auf dem Boden (35) der Bodensteg (30) des Sperrfederelements (7) lagert, dessen
Seitenstege (32) an den Seitenwandungen (37, 38) des Gehäuses (5) anliegen, die Kanten
der freien Endbereiche der Seitenstege (32) unter die Klemmkanten (42) stoßen, so
daß das Sperrfederelement (7) mit einem Preßsitz in der Kammer des Gehäuses (5) steckt.
12. Glühkerzenstecker nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die freie Oberkante
der Seitenstege (32) mit einer Verzahnung (44) versehen sind.
13. Glühkerzenstecker nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
daß sich die Federarme (34) mit ihren freien Endbereichen aufgrund der bogenförmigen
Durchbiegung nach innen gegen die Innenwandung der Kammerseitenwände (37, 38) abstützen.
14. Glühkerzenstecker nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet,
daß das Kontaktfederelement (6) im verriegelten Zustand des Steckers auf dem Bodensteg
(30) des Sperrfederelements (7) lagert und sich gegen den Deckenteil (36) des Gehäuses
(5) abstützt, wobei der Haken (23) und der Stützsteg (24) gegen die Innenwandung des
Deckenteils (36) stoßen.
15. Glühkerzenstecker nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet,
daß das Kontaktfederelement (6) vor- und zurückschiebbar im Gehäuse (5) und im Sperrfederelement
(7) steckt.
16. Glühkerzenstecker nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß Rastmittel vorgesehen
sind, die die Montage- und Sperrstellung markieren.
17. Glühkerzenstecker nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß als Rastmittel
der Haken (23) und der Stützsteg (24) dienen, die mit an der Innenwandung des Deckenteils
(36) angeordneten Rastvertiefungen bzw. Rastkanten zusammenwirken.
18. Glühkerzenstecker nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastmittel
durch eine Lücke (45) und die hintere Endkante (46) eines auf der Innenwandung des
Deckenteils (36) angeordneten Stegs (37) gebildet werden, wobei in der Montagestellung
der Haken (23) in die Lücke (45) greift und der Stützsteg (24) gegen die Kante (46)
stößt.
19. Glühkerzenstecker nach einem oder mehreren der Ansprüche 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet,
daß in der Sperrstellung der Haken (23) die Kante (46) hintergreift.
20. Glühkerzenstecker nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Bogenform
des Hakens (23) an die zugeordnete Schrägfläche (46a) der Kante (46) und die Schrägfläche
(45a) der Lücke (45) angepaßt ist.