| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 104 140 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
21.01.1987 Patentblatt 1987/04 |
| (22) |
Anmeldetag: 24.08.1983 |
|
|
| (54) |
Entladevorrichtung für einen Behälter zur Aufnahme von Schüttgut
Discharging device for a container of bulk goods
Dispositif de déchargement pour un conteneur destiné à recevoir des produits en vrac
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE CH DE FR GB IT LI LU |
| (30) |
Priorität: |
16.09.1982 CH 5477/82
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
28.03.1984 Patentblatt 1984/13 |
| (71) |
Anmelder: SCHWEIZERISCHE ALUMINIUM AG |
|
CH-3965 Chippis (CH) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Ritzl, Antal
CH-8047 Zürich (CH)
- Zehnder, Jürg
CH-8142 Uitikon (CH)
|
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Entladevorrichtung für einen Eisenbahnwagen zur Aufnahme
von Schüttgut, mit einem in der Wagenlängsachse angeordneten Längsträger mit beidseits
etwa rechtwinklig abkragendem Fuss, Seitenwänden mit einem Untergurt sowie einem mindestens
teilweise von Klappen gebildeten Behälterboden, welche Klappen mit in Längsrichtung
verlaufenden Achsen schwenkbar verbunden sind, wobei unter den Achsen eine Drehstange
angeordnet ist, deren Drehung auf die Klappen übertragbar ist.
[0002] Diese Entladevorrichtung soll insbesondere bei einem Eisenbahnwagen mit einem in
der Längsachse angeordneten Längsträger mit beidseits etwa rechtwinklig abkragendem
Fuss sowie Seitenwänden mit einem Untergurt Anwendung finden.
[0003] Beispielsweise aus der US-A-3 949 681 ist eine Entladevorrichtung bekannt, welche
aus zwei den Wagenboden bildenden Klappen besteht, die sich in Schliesslage etwa in
der Wagenlängsachse berühren und zum Oeffnen über einen hydraulischen Antrieb nach
aussen geschwenkt werden. Hierbei treten Druckprobleme auf, da die gesamte Last des
Ladeguts auf den Klappen und insbesondere nahe dem Berührungspunkt beider Klappen
ruht. Diese müssen deshalb mittels gesonderter Aufhängungen gehalten werden. Zudem
fehlt hier ein in der Wagenlängsachse angeordneter Längsträger, welcher nicht nur
der Aufnahme von Kupplungsorganen dienen soll, sondern auch die Stabilität und Druckverteilung
des Eisenbahnwagens verbessert.
[0004] Andere Eisenbahnwagen, wie beispielsweise in der DE-A-23 58 079 gezeigt, sind in
einzelne Silos unterteilt, deren Boden durch quer zur Wagenlängsachse angeordnete
Klappen gebildet wird. Jede dieser Klappen weist einen eigenen Antrieb auf, sodass
jedes Silo auch gesondert entleert werden kann. Abgesehen davon, dass hier ebenfalls
der Längsträger fehlt, ist dieses System infolge der einzelnen Klappenantriebe sehr
aufwendig.
[0005] Die US-A-3 805 708 zeigt einen Eisenbahnwagon mit Längsträger und mit einer Entladevorrichtung
parallel zur Längsachse. Diese Entladevorrichtung besteht aus zwei Klappen, wobei
die eine Klappe am Längsträger, die andere Klappe am Unterboden der Seitenwand angelenkt
ist. Die Klappen bilden in Schliesslage einen Trichter und sind an ihrer Berührungsfläche
verriegelt. Nachteilig ist auch hier, dass der gesamte Lastdruck auf den Klappen und
insbesondere auf der Verriegelung lastet, die wiederum keine direkte feste Verbindung
mit einem starren Eisenbahnwagenelement aufweist. Zudem sind einzelne Teile des Antriebes
notwendigerweise im Wageninneren angeordnet und so insbesondere beim Beladen des Wagens
einer möglichen Beschädigung durch das Ladegut unterworfen. Zudem erlaubt diese Anordnung
der Klappen nur ein Entladen auf die etwa unter dem Berührungspunkt der beiden Klappen
angeordneten Schienen. Dies wird als sehr störend empfunden, zumal das auf den Schienen
verbleibende Ladegut beim Wegziehen des Eisenbahnwagens von dessen Rädern überrollt
werden muss.
[0006] Aus der AU-B-476 860 (& US-A-3 868 913) ist eine Entladevorrichtung für einen Eisenbahnwagon
mit Längsträger bekannt, welche beidseits des Längsträgers aus einer an der jeweiligen
Seitenwand angelenkten Klappe besteht, die an eine Unterkante des Längsträgers bzw.
an eine Unterkante einer den Längsträger überdeckenden Rutschfläche anschlägt. Die
Entladevorrichtung wird hydraulisch betätigt, wobei sich der gesamte Antrieb im Wageninneren
befindet und der Hydraulikzylinder über die Rutschfläche am Längsträger festliegt.
Durch den direkten Kontakt mit dem Ladegut unterliegt der Antrieb einem erheblichen
Verschleiss. Weiterhin ist durch diese Anordnung nur eine Entladung zur Wagenmitte
hin möglich.
[0007] Die US-A-3 455 253 schliesslich beschreibt einen Verschlussmechanismus für eine mehrteilig
ausgebildete Behältertüre eines Einsenbahnwagens für Schüttgut. Am Längsträger sind
zwei innere Klappenflügel an je einer Achse befestigt, an den beiden Seitenträgern
je eine äussere Klappe. Unterhalb des Längsträger ist der Antriebsmechanismus angeordnet,
der mit einer Drehstange ausgerüstet ist, der die Klappenflügel durch eine auf ein
Gestänge übertragene Drehbewegung öffnet bzw. schliesst. Dadurch kann beinahe der
ganze Boden des Eisenbahnwagens geöffnet werden, was die Entladungszeit auf ein Minimum
verkürzt. Weiter wird die Schwenkhöhe der Klappen wesentlich vermindert.
[0008] Die Erfinder haben sich die Aufgabe gestellt, eine Entladevorrichtung für einen Eisenbahnwagen
zur Aufnahme von Schüttgut zu schaffen, welche nicht nur ausserhalb des Behälterinnenraums
angeordnet ist und damit von seiten des Ladeguts keiner Beschädigung unterliegt, sondern
einfach konzipiert und zu handhaben ist. Insbesondere soll diese Entladevorrichtung
für Eisenbahnwagen mit einem die Mittelachse bildenden Längsträger geeignet sein und
die Entladung beidseits der Schienen ermöglichen, wobei die Nachteile bekannter Ladevorrichtungen
vermieden werden.
[0009] Die Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass beidseits und parallel zum
Längsträger Firstholme bzw. Achsen mit je zwei Klappenflügeln angeordnet sind, wobei
jeweils ein Klappenflügel zum Längsträger hin gerichtet ist, während der jeweils andere
Klappenflügel an einer Kante eines mit dem Untergurt verbundenen Stützprofils anschlägt.
[0010] Der zum Längsträger hin gerichtete Klappenflügel schlägt an die Unterkante eines
Kastenprofils an, welches wiederum am Längsträger festliegt, wobei dessen Fuss mit
einem zu einer Rutschfläche ausgebildeten Arm übergreift. Bei dieser Anordnung sind
die Tragprofile für die Walzen sowohl an dem Stützprofil als auch an dem Kastenprofil
nahe der jeweiligen Anschlagkante der entsprechenden Klappenflügel angeordnet. Die
Achse, deren Drehung auf die Klappenflügel übertragen wird, ist sowohl beim Be- als
auch beim Entladen des Behälters gegen das Schüttgut gesichert.
[0011] Die Länge der Drehstange entspricht bevorzugt der Länge der Klappenflügel und weist
in bestimmten Abständen sich gegenüberliegende quer zur Drehstangenlängsachse angeordnete
Laschenstreifen und Laschenpaare auf, wobei die Laschenstreifen einen Kniehebel mittels
eines Steckbolzens od. dgl. und die Laschenpaare einen Hebel mittels eines Bolzen
od. dgl. gesichert aufnehmen und Kniehebel einerseits sowie Hebel andererseits an
den Klappenflügel angelenkt sind. Durch eine einfache Drehung der Drehstange um ihre
Längsachse werden die Klappenflügel aus ihrer Schliesslage in eine Oeffnungslage gebracht.
Die Ausgestaltung des Kniehebels einerseits und des Hebels andererseits entspricht
der Kinematik dieser Drehung. Aus diesem Grunde sind die den Kniehebel aufnehmenden
Laschenstreifen kürzer ausgebildet als die den Hebel haltenden Laschenpaare.
[0012] Bei einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Drehstange unterhalb einer Achse
angeordnet ist, wobei die Klappenflügel über Laschen mit der Achse drehbar verbunden
sind und mit an die Klappenflügel angeformten Lappen die Achse übergreifen. Auf diese
Weise bildet sich eine einzige dachförmige Rutschfläche für das Schüttgut. Bevorzugt
übergreifen sich die Lappen in Schliesslage der Entladevorrichtung gegenseitig, wobei
der obere Lappen mit seiner Kante dem unteren Lappen aufliegt und ein Durchrieseln
des Schüttgutes auf die Achse bzw. Drehstange verhindert.
[0013] Bei einer bevorzugten Ausführungsform lagert die Drehstange in einem Hohlprofil,
welches an dem Firstholm festliegt. Die Klappenflügel sind dabei über Scharniere ebenfalls
mit dem Firstholm verbunden. Bei dieser Ausgestaltung muss das Hohlprofil Ausnehmungen
zur Aufnahme der Laschenstreifen und des Kniehebels bei der Drehung der Drehstange
aufweisen.
[0014] Erfindungsgemäss ist zwischen den Kniehebel bzw. den Hebel und die Klappenflügel
ein Riegel eingeschaltet, welcher in Schliesslage in eine Rastvorrichtung eingreift,
welche an einem starren Behälterteil beispielsweise der Seitenwand festliegt. Dadurch
muss der Lastdruck des Ladegutes nicht allein von den Klappen aufgenommen werden,
sondern er wird über die Verriegelung auf andere Behälterteile übertragen. Zudem erfolgt
die Entriegelung sowie die Oeffnung der Klappenflügel allein durch eine Bewegung,
nämlich die Drehung der Drehstange um ihre Längsachse. Es entfällt ein gesondertes
Entriegeln oder - nach Entladung des Wagens - Verriegeln der Klappenflügel.
[0015] Bevorzugt wird der Riegel von einem Gehäuse aufgenommen, welches an den Klappenflügeln
festgeschraubt ist. Hierzu sind den Klappenflügeln beispielsweise hinterschnittenen
Nuten angeformt, welche der Aufnahme entweder des Schraubkopfes oder einer Schraubmutter
dienen. Bei Verschleiss lässt sich hierdurch die gesamte Entriegelungsvorrichtung
leicht austauschen.
[0016] Das Gehäuse umfängt den Riegel, wobei sich dieser über Rollen gegen ein Gehäusedach
abstützt. Die Rollen unterstützen die Bewegung des Riegels. In dem Riegel selbst ist
eine Oeffnung vorgesehen, welche einen Kraftspeicher, bevorzugt eine Schraubenfeder
aufnimmt, der sich nahe der Rastvorrichtung gegen eine an einer Gehäuseunterseite
festgelegte Prallwand und andererseits gegen einen Riegelsteg abstützt. Dieser Kraftspeicher
ist so ausgelegt, dass der Riegel gegen seinen Druck in die Schliesslage führbar ist,
d. h. der Kraftspeicher unterstützt die Entriegelung. Dies hat sich deshalb als günstig
erwiesen, weil in Schliesslage der gesamte Lastdruck des Schüttgutes auf dem Klappenflügel
bzw. dem Riegel lastet und so ein Herausziehen des Riegel aus der Rastvorrichtung
erschwert. Beim Verriegeln nach Entleerung des Wagens braucht das Drehmoment der Drehstange
lediglich den Druck des Kraftspeichers zu überwinden.
[0017] Der Riegel ist zur Rastvorrichtung hin zu einer Rastnase ausgeformt. Die Rastvorrichtung
selbst besteht aus einem Tragprofil, das eine Walze zwischen sich aufnimmt. In Schliesslage
wird die Walze von der Rastnase übergriffen.
[0018] Das Tragprofil ist an einem starren Behälterteil, beispielsweise einer Seitenwand
festgelegt. Zu diesem Zweck sind dem Tragprofil Haken angeformt, welche in Rastorgane
an der beispielsweise Seitenwand einklinken.
[0019] Die Drehung der Drehstangen kann manuell erfolgen. Bevorzugt ist der Drehstange jedoch
ein Antrieb zugeordnet, welcher beispielsweise aus einem hydraulischen oder pneumatischen
Zylinder-Kolben-System besteht. Der Antrieb ist über eine Pleuelstange mit einer exzentrisch
zur Drehstangenachse angeordneten Lagerung in einem Hebelarm mit der Drehstange gekoppelt
und stützt sich andererseits gegen einen Behälterteil ab. Solange nur eine Drehstange
bewegt werden muss, genügt das beschriebene Zylinder-Kolben-System, wobei die Kolbenstange
gleichzeitig als Pleuelstange dient. Beim Antrieb von beispielsweise zwei Drehstangen
werden diese jedoch exzentrisch über eine Pleuelstange verbunden, welche bevorzugt
über ein Pleuelstangenlager mit Lagerbolzen eines Stossrahmens an das Zylinder-Kolben-System
gekoppelt ist. Im Rahmen der Erfindung liegen selbstverständlich an Stelle der Pleuelstange
auch andere Verbindungsmittel wie ein Seilzug oder Kettenantrieb.
[0020] Jedem der Firstholme bzw. jeder Achse ordnet sich eine Drehstange zu, welche von
der Pleuelstange des Antriebs gemeinsam bewegbar sind. Dabei kann der Antrieb an jeweils
einer Wagenstirnseite vorgesehen sein. Bevorzugt liegt er jedoch in der Wagenmitte
quer zur Wagenlängsachse. Dadurch unterteilt er den Wagen zusammen mit dem Längsträger
in vier Entleerungsbereiche mit jeweils einer Entladevorrichtung. Aus diesem Grunde
hat der Antrieb auch vier Drehstangen zu bewegen. Jeweils zwei parallel laufende Drehstangen
würden dabei von einer Pleuelstange verbunden, sodass den Antrieb zwei Pleuelstangen
umgeben. Der Antrieb lagert dementsprechend gehalten von dem Stossrahmen mit seinen
Lagerbolzen in den Pleuelstangenlagern zwischen den beiden Pleuelstangen, während
der Kolben in eine Hülse eindringt, die wiederum an einer an dem Längsträger festgelegten
Zunge angelenkt ist. Auf diese Weise werden zu hohe auf die Drehstange einwirkende
Torsionskräfte vermieden. Es genügt ein einziger Antrieb zum Oeffnen bzw. Schliessen
aller vier Entladevorrichtungen.
[0021] Diese Vorrichtung ist ausserordentlich einfach, kostengünstig und wenig störungsanfällig
aufgebaut. Die Entladung des Schüttgutes erfolgt beidseits der Schiene. Bestechend
ist insbesondere die Entriegelung und Oeffnung sowie das Verschliessen und Verriegeln
der Klappflügel durch jeweils nur zwei gegenläufige Drehbewegungen der Drehstange.
[0022] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnung ; diese zeigt
in
Figur 1 eine schematische Draufsicht auf einen in der Wagenmitte geschnittenen offenen
Eisenbahnwagen, insbesondere zum Transport von Schüttgut ;
Figur 2 eine schematische Ansicht einer in der Wagenmitte geschnittenen Unterseite
des Eisenbahnwagens nach Fig. 1, ohne Darstellung eines Antriebs von Entladeklappen
;
Figur 3 einen vergrösserten Querschnitt entlang Linie 111-111 in Fig. 2 ohne Verriegelungselemente
;
Figur 4 ein schematisch dargestelltes vergrössertes Detail spiegelbildlich zu Fig.
3 in einer anderen Ausführungsform ;
Figur 5 einen Querschnitt durch ein Verriegelungselement ;
Figur 6 eine teilweise geschnittenen Draufsicht auf das Verriegelungselement nach
Fig. 5 ;
Figur 7 eine Ansicht in Blickrichtung einer Wagenlängsachse eines Antriebes für Entladeklappe
;
Figur 8 eine teilweise geschnittene Ansicht in Blickrichtung einer Wagenquerachse
des Antriebes nach Fig. 7 ;
Figur 9 eine Unteransicht des Antriebes nach Fig. 7.
[0023] Ein Eisenbahnwagen R, insbesondere zur Aufnahme von - nicht dargestelltem - Schüttgut,
weist nach Fig. 1 Stirnwände 1, sowie Seitenwände 2 und 3 auf. Von einer Oberkante
4 der Stirnwand 1 neigt sich ins Wageninnere eine Rutschplatte 5, welche einem Wagenlängsschnitt
ein siloartiges Aussehen gibt. Die Stirnwand 1 überragt ein Längsträger 6, welcher
der Aufnahme von - nicht dargestellten - Kupplungsorganen dient. Der Längsträger 6
verläuft entlang einer Längsachse A des Eisenbahnwagens R über dessen gesamte Länge
und wird zum Wageninneren hin von einem Dachfirst 7 überdeckt (siehe auch Fig. 3).
Beidseits vom Längsträger 6 kragt ein Fuss 9 etwa rechtwinklig ab, an dem jeweils
ein Kastenprofil 10 festliegt, welches mit Versteifungsrippen 11 durchsetzt ist, sowie
mit einem verlängerten Teil einer Profilhaut 8 den Fuss 9 umgreift, am Längsträger
6 anschlägt und so eine schräg geneigte Rutschfläche 12 bildet.
[0024] An eine Unterseite 14 des Kastenprofils 10 schlägt ein Klappenflügel 15 an, welcher
an einem parallel zur Längsachse A angeordneten Firstholm 16 angelenkt ist. Ebenso
ist andererseits des Firstholmes 16 ein weiterer Klappenflügel 18 angelenkt, welcher
an eine Kante 19 eines mit Versteifungsrippen 20 versehenen Stützprofils 21 anschlägt.
Das Stützprofil 21 verbindet eine Wandungsplatte 22 mit einem Untergurt 23, welcher
den unteren Abschluss der Seitenwand 2 bzw. 3 bildet. Klappenflügel 15 und 18 sind
fachwerkartig ausgesteift.
[0025] In Wagenmitte verläuft quer zur Längsachse A eine giebelförmige Dachhaut 25 (siehe
auch Fig. 8), welche von dem Längsträger 6 durchbrochen ist, an der aber die Firstholme
16 enden. Diese Dachhaut 25 überdeckt einen Antrieb E (siehe Fig. 7) für die Klappenflügel
15 und 18, welcher auch zur Wagenunterseite hin (siehe Fig. 2) abgedeckt ist. Von
dem Antrieb E werden beidseits von ihm an den Firstholmen 16 angeordnete kurbelwellenartige
Drehstangen 26 bewegt, welche Entriegelungseinheiten G betätigen.
[0026] Nach Fig. 3 lagert die Drehstange 26 drehbar in einem versteiften Hohlprofil 27,
welches unter dem Firstholm 16 festliegt. Ihre Längsachse B querend sind der Drehstange
26 in bestimmten Abständen Laschenstreifen angeformt, wobei einerseits zwei Laschenstreifen
28 einen Kniehebel 29 mit einer Kröpfung zwischen sich aufnehmen, dessen Lagerung
durch einen Steckbolzen 30 gesichert ist, während ein andererseits der Drehstange
26 sich erstreckendes Laschenpaar 31 ebenfalls über einen Bolzen 32 gesichert einen
Hebel 33 halten. Dabei ist der Abstand a von Steckbolzen 30 zu Längsachse B kleiner
als der Abstand b von Bolzen 32 zur Längsachse B (Fig. 4). Diese Anordnung bewirkt,
dass der Kniehebel 29 teilweise zusammen mit dem Laschenstreifen 28 in eine Ausnehmung
34 im Hohlprofil 27 (Fig. 8, dort allerdings der Uebersichtlichkeit halber ohne Kniehebel
29 und Hebel 33 dargestellt) verschwinden kann, ohne den Bewegungsablauf der Oeffnung
der Klappenflügel 15 und 18 zu beeinträchtigen. Diese Oeffnungslage der Klappenflügel
15 und 18 und die dementsprechnende Stellung von Laschenstreifen 28, Kniehebel 29,
Laschenpaar 31 und Hebel 33 ist in Fig. 3 gestrichelt dargestellt.
[0027] An sowohl dem Steckbolzen 30 als auch dem Bolzen 32 fernen Ende des Kniehebels 29
bzw. des Hebels 33 lagert über eine Bolzensicherung 35 ein Riegel 36. Der Uebersichtlichkeit
halber ist diese Riegelvorrichtung in Fig. 5 und 6 gesondert anhand einer den Klappenflügel
15 zum Kastenprofil 10 hin sichernden Ausführungsform dargestellt. Die gleiche Riegelvorrichtung
hält auch den Klappenflügel 18 an dem Stützprofil 21.
[0028] Der Riegel 36 ruht in einem Gehäuse 37, welches über - nicht dargestellte - in an
der Unterkante des Klappenflügels angeordnete hinterschnittene Nuten 38 eingreifende
Schraubverbindungen mit dem Klappenflügel 15 verbunden ist. Die Bohrungen 39 für diese
Schraubverbindungen sind in Fig. 6 gezeigt.
[0029] Der Riegel 36 lagert dabei auf Rollen 40, welche ihn gegen ein Gehäusedach 41 hin
abstützen. Etwa in der Mitte weist er eine Oeffnung 43 auf, in welche eine Prallwand
44 eingreift, die über einen Fuss 45 auf der Gehäuseunterseite 46 sitzt. In der Oeffnung
stützt sich gegen die Prallwand 44 einerseits, sowie gegen einen Riegelsteg 47 andererseits
eine Schraubenfeder 48 ab, welche in der gezeigten Oeffnungslage des Riegels 36 entspannt
ist. Diese Schraubenfeder 48 dient der Unterstützung der Drehmomentübertragung der
Drehstange 26 auf den Riegel 36 zum Oeffnen des Riegels 36 bei beladenem Eisenbahnwagen
R.
[0030] Ueber die Prallwand 44 hinaus ragt der Riegel 36 zu einer Rastnase 49 geformt aus
dem Gehäuse 37. Dieser gegenüber ist an dem Kastenprofil 10 in einem Tragprofil 50
eine Walze 51 gelagert. Das Tragprofil 50 wird mit zwei angeformten Haken 52 in entsprechende
Rastorgane 53 eingeklinkt und über eine Schweissraupe 54 an dem Kastenprofil 10 festgelegt.
In Schliesslage übergreift die Rastnase 49 gegen den Druck der Schraubenfeder 48 die
Walze 51.
[0031] Die Ktappenf füget 15 und 18 sind nach Fig. 3 in üblicher Weise über ein Scharnier
72 unterhalb des Firstholms 16 angelenkt. Bei einer Ausführungsform nach Fig. 4 erübrigt
sich dagegen ein Firstholm. Er wird von zwei Klappenflügel 15a und 18a gebildet, welche
um eine Achse 56 an Laschen 57 drehbar lagern, wobei ihnen die Achse 56 übergreifende
Lappen 58 und 59 angeformt sind. Die Lappen 58 und 59 überdekken sich auch in Oeffnungslage
der Klappenflügel 15a und 18a gegenseitig. In Schliesslage berührt der obere Lappen
58 mit seiner Randkante 60 den unteren Lappen 59 und verhindert so ein Durchrieseln
des Schüttgutes zur Drehachse 56 oder nach aussen.
[0032] Der Antrieb E ist bevorzugt in der Wagenmitte quer zur Wagenlängsachse A angeordnet
und treibt beidseits je zwei Drehstangen 26 über je eine Pleuelstange 62 an. Diese
Pleuelstange 62 greift über eine exzentrisch zur Drehstangenachse B angeordnete Lagerung
63 mit Hebelarm 64 die Drehstange 26 an. Zwischen den beiden Pleuelstangen 62 (Fig.
8 und 9) befindet sich ein Stossrahmen 65, welcher mit Lagerbolzen 66 in entsprechenden
Pleuelstangenlagern 67 steckt. Weiterhin werden beide Pleuelstangen 62 an den jeweiligen
Lagerungen 63 über Stäbe 68 verbunden. welche mit jeweils endwärtigen Bolzenstiften
69 die Lagerungen 63 durchdringen.
[0033] Der Stossrahmen 65 hält einen Zylinder 70, an welchen ein Kolben 71 anschliesst,
der von einer Hülse 73 aufgenommen wird. Diese Hülse 73 umgreift andernends vom Kolben
71 zangenartig einen Zunge 74 und ist mit ihr über einen Bolzen 75 verbunden. Die
Zunge 74 liegt an einem Tragrahmen 76 fest, welcher an die Unterseite 77 des Längsträgers
6 angeschraubt ist.
[0034] Die Bewegung der Pleuelstange 62 erfolgt über einen Hub des Kolbens 71 im Zylinder
70, welcher beispielsweise hydraulisch oder pneumatisch erfolgen kann.
[0035] Dem Antrieb E sind - nicht dargestellt - Regelorgane für die Begrenzung bzw. Rückstellung
der Drehbewegung auf die Drehstangen 26 zugeordnet.
1. Entladevorrichtung für einen Eisenbahnwagen zur Aufnahme von Schüttgut, mit einem
in der Wagenlängsachse (A) angeordneten Längsträger (6) mit beidseits etwa rechtwinklig
abkragendem Fuss (9), Seitenwänden (2, 3) mit einem Untergurt sowie einem mindestens
teilweise von Klappen (15, 18) gebildeten Behälterboden, welche Klappen mit in Längsrichtung
verlaufenden Achsen (56) schwenkbar verbunden sind, wobei unter den Achsen (56) eine
Drehstange (26) angeordnet ist, deren Drehung auf die Klappen (15, 18) übertragbar
ist, dadurch gekennzeichnet, dass beidseits und parallel zum Längsträger (6) Firstholme
(16) bzw. Achsen (56) mit je zwei Klappenflügeln (15,18) angeordnet sind, wobei jeweils
ein Klappenflügel (15) zum Längsträger (6) hin gerichtet ist, während der jeweils
andere Klappenflügel (18) an einer Kante (19) eines mit dem Untergurt (23) verbundenen
Stützprofils (21) anschlägt.
2. Entladevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehstange
(26) mit sich gegenüberliegenden quer zu ihrer Längsachse (B) angeordneten Laschenstreifen
(28) und Laschenpaaren (31) versehen ist, wobei die Laschenstreifen (28) einen Kniehebel
(29) mittels Steckbolzens (30) od. dgl. und die Laschenpaare (31) einen Hebel (33)
mittels eines Bolzens (32) od. dgl. zwischen sich aufnehmen und Kniehebel (29) einerseits
sowie Hebel (31) andererseits an den Klappenflügeln (15 bzw. 18) angelenkt sind.
3. Entladevorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand (a)
der Steckbolzen (30) von der Längsachse (B) kleiner ist als der Abstand (b) des Bolzens
(32) von der Längsachse (B).
4. Entladevorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehstange
(26) unterhalb der Achse (56) angeordnet ist, wobei die Klappenflügel (15a, 18a) über
Laschen (57) mit der Achse (56) drehbar verbunden sind und mit an die Klappenflügel
(15a, 18a) angeformte sich zumindest in Schliesslage der Entladevorrichtung übergreifende
Lappen (58, 59) die Achse (56) überdecken.
5. Entladevorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehstange
(26) in einem Hohlprofil (27) lagert, welches an dem Firstholm (16) festliegt, wobei
die Klappenflügel (15, 18) an dem Firstholm (16) mittels Scharniere od. dgl. angelenkt
sind, wobei das Hohlprofil (27) Ausnehmungen (34) zur Aufnahme der Laschenstreifen
(28) und des Kniehebels (29) aufweist.
6. Entladevorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
dass mit den Klappenflügeln (15, 18) ein Riegel (36) verbunden ist, welcher einends
über eine Bolzensicherung (35) an den Kniehebel (29) bzw. den Hebel (31) anschliesst,
andernends in Schliesslage in eine Rastvorrichtung (50, 51) eingreift.
7. Entladevorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Riegel (36)
in einem Gehäuse (37) lagert, welches über Bohrungen (39) durchsetzende Schraubverbindungen
in hinterschnittenen Nuten (38) an den Klappenflügeln (15, 18) befestigt ist, und
dass sich der Riegel (36) über Rollen (40) gegen ein Gehäusedach (41) einerseits und
gegen eine Gehäuseunterseite (46) andererseits abstützt.
8. Entladevorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet,
dass der Riegel (36) eine Oeffnung (43) aufweist, welche einen Kraftspeicher (48),
vorzugsweise eine Schraubenfeder, aufnimmt, der sich nahe der Rastvorrichtung (50,
51) gegen eine an einer Gehäuseunterseite (46) festgelegte Prallwand (44) und andererseits
gegen ein Riegelsteg (47) abstützt, wobei der Riegel (36) gegen den Druck des Kraftspeichers
(48) in seine Schliesslage führbar ist.
9. Entladevorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
dass der Riegel (36) zur Rastvorrichtung (50, 51) hin zu einer Rastnase (49) ausgeformt
ist, wobei die Rastvorrichtung aus einem an einem Profil (10, 21) angeordneten Tragprofil
(50) besteht, das eine Walze (51) enthält, welche die Rastnase (49) in Schliesslage
übergreift, und dass an das Tragprofil (50) Haken (52) angeformt sind, welche in Rastorgane
(53) am Profil (10, 21) einklinken, und mittels Schweissnähten (54) bzw. Schrauben,
Niete od. dgl. Verbindungselemente positioniert sind.
10. Entladevorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
dass die Drehstange (26) mit einem Antrieb (E) verbunden ist, welcher bevorzugt aus
einem hydraulischen oder pneumatischen Zylinder-Kolben-System (70, 71, 73) besteht,
welches über eine Pleuelstange (62) mit einer exzentrisch zur Drehstangenachse (C)
angeordneten Lagerung (63) in einem Hebelarm (64) mit der Drehstange (26) gekoppelt
ist und sich andererseits gegen einen Behälterteil (74, 76, 6) abstützt, wobei zwischen
das Zylinder-Kolben-System (70, 71, 73) und die Pleuelstange (62) ein Stossrahmen
(65) eingefügt ist.
11. Entladevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Klappenflügel
(15) an einer Unterkante (14) eines Kastenprofils (10) anschlägt, welches an dem Fuss
(9) des Längsträgers (6) festliegt, wobei es diesen mit einem zu einer Rutschfläche
(12) ausgebildeten Arm übergreift.
12. Entladevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 11, dadurch gekennzeichnet,
dass jedem Firstholm (16) bzw. jeder Achse (56) eine Drehstange (26) zugeordnet ist,
welche von der Pleuelstange (62) des Antriebs (E) gemeinsam bewegbar sind.
13. Entladevorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass ein Zylinder
(70) des Antriebs (E) mit dem Stossrahmen (65) verbunden ist und aus dem Zylinder
(70) ein Kolben (71) ausfahrbar ist, welcher in eine Hülse (73) eingreift, die gabelförmig
eine Zunge (74) umfasst und mit ihr über einen Bolzen (75) verbunden ist, wobei die
Zunge an einem Tragrahmen (76) am Längsträger (6) festliegt.
14. Entladevorrichtung nach einem der Ansprüche 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet,
dass der Antrieb in der Wagenmitte quer zur Wagenlängsachse (A) angeordnet ist und
jeweils beidseits des Stossrahmens (65) über eine Pleuelstange (62) je zwei Drehstangen
(26) antreibt.
1. An unloading mechanism for a railway truck for receiving bulk material, having
a longitudinal beam (6) arranged on the longitudinal axis (A) of the truck and having
on both sides feet (9) bracketed out approximately at right angles, sidewalls (2,3)
having a bottom flange as well as a container floor formed at least partially by flaps
(15, 18), the said flaps being connected pivotally by axles (56) running in the longitudinal
direction and a shaft (26) being arranged below the axles (56), the turning of which
may be transmitted to the flaps (15, 18), characterized in that on both sides of and
parallel with the longitudinal beam (6) ridge-beams (16) or respectively axles (56)
are arranged, having two flap wings (15, 18) each, one flap wing (15) being directed
in each case towards the longitudinal beam (6) whilst the other flap wing (18) in
each case comes to rest against one edge (19) of a supporting profile (21) connected
to the bottom flange (23).
2. An unloading mechanism as in Claim 1, characterized in that the shaft (26) is provided
with tongue strips (28) and pairs of tongues (31) lying opposite one another transversely
to the longitudinal axis (B) of the shaft, the tongue strips (28) receiving a cranked
lever (29) between them by means of a cotter pin (30) or the like and the pairs of
tongues (31) receiving a lever (33) between them by means of a pin (32) or the like,
and the cranked lever (29) being hinged on one side as well as the lever (31) on the
other side to the flap wings (15 resp. 18).
3. An unloading mechanism as in Claim 2, characterized in that the distance (a) of
the cotter pins (30) from the longitudinal axis (B) is less than the distance (b)
of the pin (32) from the longitudinal axis (B).
4. An unloading mechanism as in Claim 1 to 3, characterized in that the shaft (26)
is arranged below the axle (56), the flap wings (15a, 18a) being connected to the
axle (56) via tongues (57) so as to be able to turn, and concealing the axle (56)
by fins (58, 59) which are moulded onto the flap wings (15a, 18a) and overlap one
another at least in the closed position of the unloading mechanism.
5. An unloading mechanism as in Claim 1 to 3, characterized in that the shaft (26)
is supported in a hollow profile (27) which is fixed to the ridge-beam (16), the flap
wings (15, 18) being hinged to the ridge-beam (16) by means of hinges or the like
and the hollow profile (27) exhibiting recesses (34) for receiving the tongue strips
(28) and the cranked lever (29).
6. An unloading mechanism as in at least one of the Claims 1 to 5, characterized in
that a bolt (36) is connected to the flap wings (15, 18), which at one end is connected
via a securing pin (35) to the cranked lever (29) or respectively the lever (31) and
at the other end in the closed position engages in a catch mechanism (50, 51).
7. An unloading mechanism as in Claim 6, characterized in that the bolt (36) is supported
in a housing (37) which via bolted connections passing through drilled holes (39)
is fastened into undercut grooves (38) in the flap wings (15, 18), and that the bolt
(36) bears via rollers (40) against the top (41) of the housing on one side and against
the underside (46) of the housing on the other.
8. An unloading mechanism as in at least one of the Claims 6 or 7, characterized in
that the bolt (36) exhibits an opening (43) which receives a power accumulator (48),
preferably a spiral spring which near the catch mechanism (50, 51) bears against a
baffle (44) fastened to the underside (46) of the housing and at the other side bears
against a crosspiece (47) of the bolt, so that the bolt (36) may be carried against
the pressure of the power accumulator (48) into its closed position.
9. An unloading mechanism as in at least one of the Claims 6 to 8, characterized in
that the bolt
(36) is shaped into a catch nose (49) towards the catch mechanism (50, 51), the catch
mechanism consisting of a supporting profile (50) which is arranged on a profile (10,
21) and which contains a roll (51) which engages over the catch nose (49) in the closed
position, and that hooks (52) are shaped onto the supporting profile (50), which snap
into catch members (53) on the profile (10, 21) and are positioned by means of seam
welds (54) or respectively screws, rivets or the like connecting elements.
10. An unloading mechanism as in at least one of the Claims 1 to 9, characterized
in that the shaft (26) is connected to a drive (E) which preferably consists of a
hydraulic or pneumatic cylinder-piston system (70, 71, 73) which is coupled to the
shaft (26) via a connecting-rod (62) having a bearing (63) arranged in a lever arm
(64) eccentrically with respect to the axis (C) of the shaft and bears at the other
side against a part (74, 76, 6) of the container, a connecting frame (65) being inserted
between the cylinder-piston system (70, 71, 73) and the connecting-rod (62).
11. An unloading mechanism as in Claim 1, characterized in that the flap wing (15)
comes to rest against one bottom edge (14) of a box profile (10) which is fixed to
the foot (9) of the longitudinal beam (6) so that it overlaps it by an arm which is
made into a sliding surface (12).
12. An unloading mechanism as in one of the Claims 1 or 11, characterized in that
with each ridge-beam (16) or respectively each axle (56) is associated one shaft (26)
which may be moved jointly by the connecting-rod (62) of the drive (E).
13. An unloading mechanism as in Claim 12, characterized in that one cylinder (70)
of the drive
(E) is connected to the connecting frame (65) and out of the cylinder (70) way be
run a piston (71) which engages in a collar (73) which embraces a tongue (74) in a
fork and is connected to it via a pin (75), the tongue being fixed to a supporting
frame (76) on the longitudinal beam (6).
14. An unloading mechanism as in one of the Claims 12 or 13, characterized in that
the drive is arranged in the centre of the truck transversely to the longitudinal
axis (A) of the truck and drives two shafts (26) at a time via one connecting-rod
(62) on opposite sides of the connecting frame (65).
1. Dispositif de déchargement pour un wagon de chemin de fer destiné à recevoir des
produits en vrac, comportant un longeron (6) disposé dans l'axe longitudinal (A) du
wagon, avec, des deux côtés, un pied (9) qui s'en détache en saillie à peu près perpendiculairement,
comportant aussi des parois latérales (2, 3) avec une membrure inférieure ainsi qu'un
plancher de conteneur formé, au moins partiellement, par des volets (15,18) qui sont
réunis, avec possibilité de pivotement, à des axes (56) qui courent dans la direction
longitudinale, étant précisé que sous les axes (56) est disposée une biellette (26)
dont la rotation peut se transmettre aux volets (15, 18), caractérisé en ce que des
deux côtés du longeron (6), et parallèlement à ce longeron, sont disposés des faîtages
(16) et des axes (56) avec chacun deux vantaux de volet (15, 18), étant précisé que,
respectivement, un vantail de volet (15) est dirigé vers le longeron (6), tandis que
chaque fois l'autre vantail de volet (18) vient buter sur une arête (19) d'un profilé
de soutien (21) relié à la membrure inférieure (23).
2. Dispositif de déchargement selon la revendication 1, caractérisé en ce que la biellette
(26) est munie d'attaches (28) et de jumelles (31) disposées en face l'une de l'autre,
transversalement par rapport à son axe longitudinal (B), étant précisé que les attaches
(28) reprennent un levier coudé (29) au moyen d'une fiche (30) ou analogue et que
les jumelles (31) reprennent entre elles un levier (33) au moyen d'une goupille (32)
ou analogues et étant précisé que le levier coudé (29) d'une part et le levier (31)
d'autre part sont articulés aux vantaux du volet (15 ou 18).
3. Dispositif de déchargement selon la revendication 2, caractérisé en ce que la distance
(a) des fiches (30) à l'axe longitudinal (b) est inférieure à la distance (b) de la
goupille (32) à l'axe longitudinal (B).
4. Dispositif de déchargement selon les revendications 1 à 3, caractérisé en ce que
la biellette (26) est disposée en-dessous de l'axe (56), étant précisé que les vantaux
du volet (15a, 18a) sont réunis, avec possibilité de rotation, à l'axe (56) par l'intermédiaire
d'éclisses (57) et recouvrent l'axe (56) avec des oreilles (58, 59) qui sont venues
de forme sur les vantaux du volet (15a, 18a) et qui viennent en surplomb, au moins
en position de fermeture du dispositif de déchargement.
5. Dispositif de déchargement selon les revendications 1 à 3, caractérisé en ce que
la biellette (26) porte dans un profil creux (27) fixé au faîtage (16), étant précisé
que les vantaux du volet (15, 18) sont articulés au faîtage (16) au moyen de charnières
ou analogues, et que le profil creux (27) présente des évidements (34) pour recevoir
les attaches (28) et le levier coudé (29).
6. Dispositif de déchargement selon au moins l'une des revendications 1 à 5, caractérisé
en ce qu'aux vantaux du volet (15, 18) est relié un verrou (36) qui d'une part se
raccorde, par l'intermédiaire d'une sécurité à goupille (35), au levier coudé (29)
ou au levier (31), d'autre part se loge, en position de fermeture, dans un dispositif
de crantage (50, 51).
7. Dispositif de déchargement selon la revendication 6, caractérisé en ce que le verrou
(36) est porté dans un carter (37) qui est fixé aux vantaux du volet (15, 18), dans
des rainures, obtenues par chambrage par l'intermédiaire de boulons qui passent dans
des perçages (39) ; et en ce que le verrou (36) s'appuie d'une part par l'intermédiaire
de galets (40) contre une face supérieure de carter (41) et d'autre part contre une
face inférieure de carter (46).
8. Dispositif de déchargement selon au moins une des revendications 6 ou 7, caractérisé
en ce que le verrou (36) présente une ouverture (43) qui loge un accumulateur d'énergie
(48), de préférence un ressort hélicoïdal, qui s'appuie près du dispositif de crantage
(50, 51), contre une paroi antichoc (44) fixée contre une face inférieure de carter
(46) et d'autre part contre une traverse de verrou (47), étant précisé que le verrou
(36) peut être guidé dans sa position de fermeture en agissant contre la pression
de l'accumulateur d'énergie (48).
9. Dispositif de déchargement selon au moins l'une des revendications 6 à 8, caractérisé
en ce que le verrou (36), en direction du dispositif de crantage (50, 51), prend la
forme d'un talon de crantage (39), étant précisé que le dispositif de crantage est
constitué d'un profilé-support (50) qui est disposé contre un profilé (10, 21) et
qui contient un rouleau (51) par-dessus lequel vient, en position de fermeture, le
talon de crantage
(49) ; et en ce que, sur le profilé-support (50) sont venus de forme des crochets
(52) qui viennent s'encliqueter dans les organes de crantage (53) sur le profilé (10,
21) et sont positionnés au moyen de cordons de soudure (51) ou de boulons, rivets
ou éléments de liaison analogues.
10. Dispositif de déchargement selon au moins l'une des revendications 1 à 9, caractérisé
en ce que la biellette (26) est reliée à un mécanisme d'entraînement (E) constitué
de préférence d'un système cylindre-piston hydraulique ou pneumatique (70, 71, 73)
qui est accouplé à la biellette (26) par l'intermédiaire d'une bielle (62) dont la
portée (63) est disposée dans un bras de levier (64), excentriquement par rapport
à l'axe de la biellette (C) et s'appuie par ailleurs contre une partie du conteneur
(74, 76, 6), étant précisé qu'entre le système cylindre-piston (70, 71, 73) et la
bielle (62) est inséré un cadre (65).
11. Dispositif de déchargement selon la revendication 1, caractérisé en ce que le
vantail du volet (15) bute contre une arête inférieure (14) d'un profilé caissonné
(10) qui est fixé au pied (9) du longeron (6) et qui le surplombe par un bras conçu
pour servir de goulotte (12).
12. Dispositif de déchargement selon l'une des revendications 1 ou 11, caractérisé
en ce qu'à chaque faîtage (16) ou à chaque axe (56) correspond une biellette et que
ces biellettes peuvent être mises en mouvement ensemble par la bielle (62) du mécanisme
d'entraînement (E).
13. Dispositif de déchargement selon la revendication 12, caractérisé en ce qu'un
cylindre (70) du mécanisme d'entraînement (E) est relié au cadre (65) et en ce que,
du cylindre (70), peut sortir en extension un piston (71) qui se loge dans une douille
(73) qui vient enserrer, à la façon d'une fourchette, une languette (74) à laquelle
elle est reliée par l'intermédiaire d'une goupille (75), étant précisé que la languette
est fixée à un cadre-support (76) sur le longeron (6).
14. Dispositif de déchargement selon une des revendications 12 ou 13, caractérisé
en ce que le mécanisme d'entraînement est disposé dans l'axe du wagon, transversalement
par rapport à l'axe longitudinal du wagon et entraîne respectivement de chaque côté
du cadre (65) deux biellettes (26) par l'intermédiaire d'une bielle (62).