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EP 0 104 334 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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29.01.1986 Patentblatt 1986/05 |
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Anmeldetag: 06.07.1983 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: A63H 33/10 |
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Sicherungselement für Bauteile eines Spielbaukastens
Securing pieces for building components of a construction toy
Eléments de sûreté pour pièces d'un jeu de construction
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
01.09.1982 DE 3232500
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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04.04.1984 Patentblatt 1984/14 |
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Anmelder: fischerwerke Artur Fischer GmbH & Co. KG |
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D-72178 Waldachtal (DE) |
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Erfinder: |
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- Fischer, Artur, Dr. h. c.
D-7244 Tumlingen / Waldachtal 3 (DE)
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Sicherungselementfür Bauteile eines Spielbaukastens, die
mittels hinterschnittenen Nuten und in diese passenden Zapfen miteinander verbindbar
sind.
[0002] Bei einem bekannten Spielbaukasten, dessen Bauteile über hinterschnittene Nuten und
hinterschnittene Leisten bzw. Vorsprünge miteinander verbindbarsind, sind die Toleranzen
dieser Verbin - dungsmittel so gewählt, dass ein Schiebesitz erreicht ist, dessen
Haftreibung die Aufnahme kleiner, in Längsrichtung der Nuten gerichteter Kräfte erlaubt.
Bei grösseren Kräften reicht allerdings die Haftwirkung allein nicht mehr aus. Ferner
werden bei diesem bekannten Spielbaukasten auch bspw. aus Aluminium hergestellte Strangpressprofile
verwendet, deren Längsnuten aufgrund des Herstellverfahrens grössere Toleranzen aufweisen.
Damit sind für stabile Querverbindungen umständliche Verriegelungen und Verstrebungen
erforderlich, die zum einen den Modellaufbau erschweren und zum anderen aus Platzmangel
nicht immer anbringbar sind (z.B. DE-U Nr. 7416917).
[0003] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Möglichkeit zu schaffen, bei
Verbindungen die in Längsrichtung der Nuten gerichteten Kräfte aufzunehmen.
[0004] Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass das Sicherungselement aus zwei
Teilen besteht, wobei jedes Teil mit einer in die Nutder Bauteile eingreifenden, das
Nutprofil teilweise ausfüllenden und in Längsrichtung keilförmigen Leiste versehen
ist, und dass die beiden Teife mit ihren Leisten durch Zusammenschieben in der Nut
der Bauteile festsetzbar sind.
[0005] Zum Festsetzen werden beide Teile des Sicherungselementes in die hinterschnittene
Nute des Bauteileseingefegt und die Leisten der beiden Teile mit ihren schwächeren
Stirnseiten zueinander gekehrt gegeneinander verschoben. Durch die Keilform der Leisten
entsteht dabei eine Verspannung beides Teile in der hinterschnittenen Nut des Bauteiles,
so dass ein fester Klemmsitz erreicht wird. Das Sicherungselement dient nunmehr als
Anschlag für einen Baustein, der mit einem Verbindungszapfen versehen im leichten
Schiebesitz in die Längsnut des Bauteiles einschiebbar ist. Mit einem weiteren, hinter
diesem Baustein festgesetzten Sicherungselement ist dieser nach allen Richtungen hin
gegen Verschieben gesichert. Es können somit genaue, auch bei hohen Kräften festbleibende
Abstände eingestellt werden.
[0006] In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung kann die eine Längsseite der Leister
hinterschnitten und die ander Längsseite plan ausgebildet sein. Die planen Längsseiten
der Leisten bilden die Gleitflächen, während durch die hinterschnittenen Längsseiten
der Leisten die vollständige Ausfüllung des Nutprofils erfolgt. Beide Leisten ergänzen
sich somit zu einem beidseitig hinterschnittenen Verbindungsmittel, so dass neben
der Verklemmung auch eine gegen Abheben gesicherte Formschlussverbindung entsteht.
[0007] In einer weiteren Gestaltung der Erfindung kann die Leiste an ihrer stärksten Stelle
etwas schmäler sein als die lichte Weite der engsten Stelle der hinterschnittenen
Nut des Bauteiles. Diese Gestaltung ermöglicht es, die beiden Teile des Sicherungselementes
von der Aussenseite her in die hinterschnittene Nut des Bauteiles einzusetzen. Das
zeitraubende Einschieben von der Frontseite der Nut her insbesondere bei sehr langen
Bauteilen ist somit nicht erforderlich. Das Sicherungselement kann ferner auch nachträglich
zwischen zwei im Abstand zueinander bereits angeordnete Bausteine eingesetzt werden.
[0008] In einer weiten Ergänzung der Erfindung können die Teile des Sicherungselementes
eine an der Aussenfläche der Bauteile aufliegende Griffplatte aufweisen. Die als Einschiebbegrenzung
dienende Platte erleichtert durch die Auflage auf den Bauteilen die Handhabung des
Sicherungselementes.
[0009] Schliesslich kann in einer weiteren Gestaltung der Erfindung ein Teil des Sicherungselementes
als Winkel ausgebildet sein, wobei jeder Schenkel des Winkels mit einer Leiste versehen
ist. Durch diese besondere Gestaltung des Sicherungselementes können auch stirnseitige
Verbindungen zweier Bauteile gesichert und zusätzlich die Winkelstellung abgestützt
werden. Es können somit sehr stabile Rahmenkonstruktionen bspw. für Spielfahrzeuge
hergestellt werden.
[0010] In derZeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig. das aus zwei Teilen bestehende und in der Nut eines Bauteifes eingesetzte Sicherungselement,
Fig. 2 die Anendungsmöglichkeiten des Sicherungselementes.
[0011] In einer der vier hinterschnittenen Längsnuten 1 des aus einem rohrförmigen Strangpressprofil
bestehenden Bauteiles 2 sind die beiden das Sicherungselement 3 bildenden Teile 3a,
3b derart eingesetzt, dass die Leisten 4 vorfständig von der Nut 1 aufgenommen sind.
Das Profil der Leiste 4 füllt nurteilweise das Nutprofil aus und ist zusätzlich in
Längsrichtung keilförmig ausgebildet. Als Einschiebbegrenzung einerseits und zur besseren
Handhabung andererseits sind die Teile 3a, 3b des Sicherungselementes mit einer an
der Aussenfläehe der Bauteile 2 aufliegenden Platte 5 versehen, deren Aussenfläche
geriffelt sein kann.
[0012] Die sich gegenüberstehenden und als Gleitfläehe dienenden planen Längsseiten 6 der
Leisten 4 der beiden Teile weisen in ihrer Längsrichtung eine Verjüngung von ca. 2
Grad auf. Die Leisten 4 sind doppelt so lang als die Platten 5, so dass beim Zusammenschieben
der Platten 5 die Leisten 4 innerhalb der Platten zur Überdeckung kommen.
[0013] Die voneinander abgekehrten Längsseiten 7 der Leisten 4 sind hinterschnitten. Beim
Zusammenschieben ergänzen sich damit die beiden Leisten 4 zu einem hinterschnittenen
Verbindungsmittel, dessen Aussenmass gegenüber dem Profil der Nut 1 beim Zusammenschieben
um ca. 15% vergrösserbar ist. Dadurch kann eine starke Verklemmung erzielt werden,
so dass das Sicherungselement 3 an jeder gewünschten Stelle der Nut 1 des Bauteiles
2 unverrückbar festgesetzt werden kann. Um das Einsetzen der Teile 3a, 3b in die Nut
von aussen her durchführen zu können, ist die stärkste Stelle der einzelnen Leiste
4 etwas schmäler als die lichte Weite der engsten Stelle der hinterschnittenen Nut
1 des Bauteiles. Die Addition dieser stärksten Stelle mit der schwächsten Stelle der
anderen Leiste ergibt jedoch das zur Verklemmung notwendige Übermass gegenüber dem
Nutprofil.
[0014] Fig. 2 zeigt Anwendungsmöglichkeiten des erfindungsgemässen Sicherungselementes 3.
Für die Eckverbindung wird ein Sicherungselement verwendet, bei dem ein Teil des Sicherungselementes
3' als Winkel ausgebildet ist und jeder Schenkel des Winkels eine Leiste 4 aufweist.
Zur Verklemmung der beiden die Eckverbindung bildenden Bauteile 2 wird auf jeden Schenkel
des Winkels ein weiteres Teil 3b aufgeschoben, so dass durch die sich jeweils überlappenden
Leisten 4 die Verbindung zwischen Sicherungselement 3' und Bauteil 2 hergestellt wird.
In die Längsnut 1 des einen Bauteiles 2 ist mit leichtem Schiebesitz ein mit einem
hinterschnittenen Verbindungszapfen 8 ausgestatteter Baustein 9 bis zur Anlage an
dem Winkel-Sicherungselement 3' eingeschoben. Zu dessen Festsetzung wird dann hinter
diesen Baustein 9 ein weiteres Sicherungselement 3 verklemmt. Damit ergibt sich eine
genaue, auch hohen Kräften standhaltende Abstandsfixierung.
1. Sicherungselement für Bauteile (2) eines Spielbaukastens, die mittels hinterschnittenen
Nuten (1) und in diese passenden Zapfen miteinander verbindbar sind, dadurch gekennzeichnet,
dass das Sicherungselement (3) aus zwei Teilen (3a, 3b) besteht, wobei jedes Teil
mit einer in die Nut (1) der Bauteile (2) eingreifenden, das Nutprofil teilweise ausfüllenden
und in Längsrichtung keilförmigen Leiste (4) versehen ist, und dass die beiden Teile
mit ihren Leisten durch Zusammenschieben in der Nut der Bauteile festsetzbar sind.
2. Sicherungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Längsseite
(7) der Leiste (4) in Anpassung an das Nutprofil hinterschnitten und die andere Längsseite
(6) plan ausgebildet ist.
3. Sicherungselement nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiste
(4) an ihrer stärksten Stelle etwas schmäler als die lichte Weite der engsten Stelle
der hinterschnittenen Nut (1) der Bauteile (2) ist.
4. Sicherungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Teile (3a,
3b) des Sicherungselementes (3) eine an der Aussenfläche der Bauteile (2) aufliegende
Griffplatte (5) aufweisen.
5. Sicherungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennnzeichnet, dass ein Teil des Sicherungselementes
(3') als Winkel ausgebildet ist, und jeder Schenkel des Winkels eine Leiste (4) aufweist.
1. Securing element for components (2) of a toy construction kit that can be connected
to one another by means of undercut grooves (1) and tenons that fit into the grooves,
characterized in that the securing element (3) comprises two parts (3a, 3b), each
part being provided with a strip (4), wege-shaped in the longitudinal direction, which
engages the groove (1) in the component (2) and partially fills the cross-section
of the groove, and that the two parts can be fixed in the groove in the component
by pushing together the strips.
2. Securing element according to Claim 1, characterized in that one longitudinal side
(7) of the strip (4) is undercut to match the cross-section of the groove and the
other longitudinal side (6) is flat.
3. Securing element according to Claims 1 and 2, characterized in that at its thickest
point the strip (4) is somewhat narrower than the inside width of the narrowest point
of the undercut groove (1) in the component (2).
4. Securing element according to Claim 1, characterized in that the parts (3a, 3b)
of the securing element (3) have a gripping plate (5) that rests on the outer surface
of the component (2).
5. Securing element according to Claim 1, characterized in that one part of the securing
element (3') is L-shaped and that each leg of the L-shape has a strip (4).
1. Elément d'arrêt pour parties constitutives (2) d'un jeu de construction solidarisables
au moyen de gorges contre-dépouillées (1 ) et de tenons s'adaptant dans ces gorges,
caractérisé par le fait que cet élément d'arrêt (3) se compose de deux parties (3a,
3b), chaque partie étant pourvue d'une barrette (4) de configuration cunéiforme dans
le sens longitudinal, qui s'engage dans la gorge (1) des pièces constitutives (2)
et comble partiellement le profil de cette gorge; et par le fait que les deux parties
peuvent être bloquées par leurs barrettes, dans la gorge des pièces constitutives,
par un coulissement conjoint.
2. Elément d'arrêt selon la revendication 1, caractérisé par le fait que l'un (7)
des côtés longitudinaux de la barrette (4) est réalisé contre-dépouillé avec adaptation
au profil de la gorge, l'autre côté longitudinal (6) étant de réalisation plane.
3. Elément d'arrêt selon les revendications 1 et 2, caractérisé par le fait que, dans
sa zone la plus épaisse, la barrette (4) est sensiblement plus étroite que la largeur
interne de la zone la plus rétrécie de la gorge contre-dépouillée (1 ) des pièces
consitutives (2).
4. Elément d'arrêt selon la revendication 1, caractérisé par le fait que les parties
(3a, 3b) de cet élément d'arrêt (3) possèdent une plaquette de préhension (5) appliquée
contre la face externe des pièces constitutives (2).
5. Elément d'arrêt selon la revendication 1, caractérisé par le fait qu'une partie
de cet élément d'arrêt (3') est réalisée sous la forme d'une cornière, chaque aile
de cette cornière présentant une barrette (4).
