(19)
(11) EP 0 104 441 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
04.04.1984  Patentblatt  1984/14

(21) Anmeldenummer: 83108340.7

(22) Anmeldetag:  24.08.1983
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)3E01C 23/04
(84) Benannte Vertragsstaaten:
BE DE FR

(30) Priorität: 27.08.1982 DE 3232021

(71) Anmelder: Heilit & Woerner Bau-AG
D-81677 München (DE)

(72) Erfinder:
  • Schulte, Richard, Dipl.-Ing.
    D-8000 München 71 (DE)

(74) Vertreter: Weickmann, Heinrich, Dipl.-Ing. et al
Patentanwälte H. Weickmann, Dr. K. Fincke F.A. Weickmann, B. Huber Dr. H. Liska, Dr. J. Prechtel, Dr. B. Böhm Postfach 86 08 20
81635 München
81635 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       


    (54) Dübel-Setzgerät


    (57) Bei einem Verfahren zur Herstellung einer aus mit einer oder mehreren Betonschichten (48) gebildeten Betonfahrbahndecke geht man so vor, daß man nach der Fertigung einer oder mehrerer Tragschichten in die oberste noch nicht erhärtete Tragschicht von oben her Stahleinlagen insbesondere Dübel (46) eindrückt und unter Rütteln bis in eine vorgegebene Höhe h oberhalb des Planums (14 a)vorschiebt. Um zuverlässig zu erreichen, daß die Dübel bis zur Verfestigung des Betons diese Höhe beibehalten und um auch bei Fahrbahndecken mit lediglich einer Tragschicht dieses Dübelsetzverfahren anwenden zu können wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß man Stahleinlagen (46) einrüttelt, welche mit der vorgegebenen Höhe h entsprechend ausgebildeten Standfüßen (44) versehen sind.




    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer aus einer oder mehreren Betonschichten bestehenden Betonfahrbahndecke, wobei man nach der Fertigung einer oder mehrerer der Schichten in die noch nicht erhärtete Schicht von oben her Stahleinlagen, insbesondere Dübel, eindrückt und unter Rütteln bis in eine vorgegebene Höhe oberhalb des Planums vorschiebt.

    [0002] Bei der Herstellung moderner Betonfahrbahnen wird die Decke (ein- oder mehrlagige) in einzelne Felder unterteilt). die entweder durch der Deckendicke entsprechend tiefe Fugen voneinander getrennt sind (zumeist in Längsrichtung der Fahrbahn) oder durch Schnitte geringerer Tiefe (meist in Querrichtung), die Sollbruchstellen für die Betonfahrbahndecke bilden. Auf diese Weise verhindert man unkontrollierte Risse in der Betonfahrbahn. Um die Relativbewegungen aneinander angrenzender Felder in Grenzen zu halten, läßt man bei der Fertigung der Decke in den noch nicht erhärteten Beton von oben her Stahleinlagen ein, insbesondere Dübel, die eine in vertikaler Ebene längs der Nut bzw. Fuge verlaufende Relativbewegung stark einschränken, sowie Anker, die einer Vergrößerung der Nut bzw. Fuge entgegenwirken. Diese Stahleinlagen müssen im erhärteten Beton mit nur geringen Toleranzen in einer vorgegebenen Höhe oberhalb des Planums liegen, damit sie ihre Stabilisierungswirkung entfalten können. Gemäß einem bekannten Verfahren bringt man die Stahleinlagen an langgestreckten Drahtkörben an. Diese Drahtkörbe werden vor der Fertigung der ersten Betonschicht an der vorgesehenen Stelle längs des später noch herzustellenden Schnittes am Planum verankert. Anschließend wird der Deckenbeton eingebaut, insbesondere mittels Gleitschalungsfertiger. Aufgrund der Verankerung der Körbe behalten diese zwar in der Mehrzahl der Fälle beim überfahren durch den Fertiger und beim Verdichten des Betons durch Rüttelflaschen oder dergl.ihre vorgesehene Position bei. Nachteilig an diesem Verfahren ist jedoch, daß das Verlegen und Verankern der Körbe auf dem Planum einen relativ großen Aufwand erfordert und nur in geringem Maße mechanisiert ist. Der Materialaufwand für die Körbe ist zudem hoch. Ferner behindern die quer zur Fahrbahnlängsrichtung auf dem Planum befestigten Dübel-Körbe die Bewegung von Baustellenfahrzeugen und Baumschinen. So kommt beispielsweise in diesem Falle kein "Einbau von vorne" in Frage, d.h. eine Fahrbahndeckenfertigung mit Gleitschalungsfertiger, bei welchem das Einbaumaterial von einer vorlaufenden Mischmaschine oder mittels Lastwagen vor den Gleitschalungsfertiger gekippt wird. Zur Beseitigung dieses Nachteils ist es bekannt, bei einer Querreihe von Dübelkörben einen mittleren Dübelkorb wegzulassen und diesen Dübelkorb nach Fertigung einer Tragschicht in eine nachträglich hergestellte, entsprechend große Ausnehmung dieser Schicht einzusetzen. Diese Maßnahme verkompliziert das Verfahren beträchtlich.

    [0003] Bei einem bekannten Verfahren der eingangs genannten Art werden die Stahleinlagen nach Herstellung der unteren Schicht an den vorgesehenen Stellen abgelegt und anschliessend unter Rütteln in eine vorgegebene Höhe eingerüttelt. Die untere Betonschicht sorgt aufgrund ihrer steiferen Konsistenz im allgemeinen dafür, daß die Stahleinlagen während der weiteren Deckenbehandlung ihre vorgesehene Lage, insbesondere Höhe, innerhalb der Fahrbahndecke beibehalten. Dennoch ist es nicht völlig ausgeschlossen, daß die Stahleinlagen während der Weiterverarbeitung aus ihrer vorgesehenen Lage wandern, insbesondere tiefer absinken. Dies kann dann geschehen, wenn die untere Tragschicht wechselnde-Konsistenz aufweist, oder wenn die bei der Herstellung der obersten Deckschicht eingesetzten Vibrations- und Glättbohlen den Beton bis in tiefere Bereiche fließend machen. Dieses bekannte Verfahren eignet sich vor allem nicht für eine einlagige Bauweise mit einer einzigen Tragschicht, da dieser vergleichsweise weichere Beton außerstande ist, die Stahleinlage bis zu seiner Erhärtung in der vorgesehenen Höhe zu halten.

    [0004] Die Aufgabe der Erfindung liegt demgegenüber darin, das Verfahren eingangs genannter Art dahingehend zu verbessern, daß es auch für einlagige Betonfahrbahndecken einsetzbar ist und daß sichergestellt ist, daß die eingerüttelten Stahleinlagen ihre vorgesehene Position innerhalb der Tragschicht beibehalten.

    [0005] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß man Stahleinlagen einrüttelt, welche mit der vorgegebenen Höhe entsprechend ausgebildeten Standfüßen versehen sind. Die Standfüße der eingerüttelten Stahleinlagen stützen sich am Planum ab und stellen daher sicher, daß die Stahleinlagen ihre vorgesehene Position während der nachfolgenden Bearbeitungsschritte im wesentlichen unabhängig von der Konsistenz des Betons beibehalten. Ein"Einbau von vorne"ist ohne weiteres möglich. In Weiterbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß man die Standfüße unmittelbar vor dem Einrütteln an den Stahleinlagen anbringt, vorzugsweise ansteckt. Die Entscheidung darüber, welche Stahleinlagen mit welchen Standfüßen kombiniert werden, kann also vor Ort fallen, was eine schnelle Anpassung an wechselnde Einsatzbedingungen bei geringer Lagerhaltung erlaubt.

    [0006] Bei der Herstellung einer einlagigen Betonfahrbahndecke wird diese vorzugsweise vor dem Einsetzen der Stahleinlagen vorverdichtet. Diese Maßnahme stellt sicher, daß die eingerüttelten Stahleinlagen mit Standfüßen auch bei starken, nachfolgend auftretenden Verdichtungs- und Glätt-Vibrationen ihre Lage beibehalten.

    [0007] Die Erfindung betrifft auch ein Stahleinlagensetzgerät, insbesondere Dübelsetzgerät,zur Durchführung des vorstehend angegebenen Verfahrens mit einer Absenk- und Rütteleinrichtung zum Einsetzen der Stahleinlagen in die Betonfahrbahndecke. Bei einem bekannten Dübelsetzgerät dieser Art werden die Dübel von einem vorlaufenden Absetzgerät auf die Tragschichtoberseite abgeworfen und anschließend von gabelartigen Stützen der Absenk- und Rütteleinrichtung nach unten in den Beton gedrückt. Das vorlaufende Absetzgerät kann ohne wesentliche Erhöhung des Bedienungsaufwandes entfallen, wenn die Absenk- und Rütteleinrichtung mit wenigstens einer Stahleinlagenhalterung versehen ist, welche in eine Bestückungsstellung bewegbar ist. In der Bestückungsstellung werden die Stahleinlagen ggf. von Hand in die Stahleinlagenhalterungen.eingesetzt, die diese solange halten, bis sie bis auf die vorgesehene Höhe in den Beton eingesenkt worden sind. Es können ohne weiteres auch Stahleinlagen mit Standfüßen auf diese Weise eingerüttelt werden, wohingegen dies bei dem bekannten Dübelsetzgerät nur sehr bedingt möglich ist.

    [0008] Eine besonders einfache Bedienung ist gewährleistet, wenn die wenigstens eine Stahleinlagenhalterung um eine horizontale Achse verschwenkbar ist. Bevorzugt ist die Stahleinlagenhalterung mit einer vorzugsweise pneumatisch betätigbaren Haltezange gebildet.

    [0009] Da die Absenk- und Rütteleinrichtung während des Betriebes starken mechanischen Belastungen (Vibrationen!) sowie Schmutzbelastungen ausgesetzt ist, kommt es entscheidend auf den einfachen robusten Aufbau an. Dieser ist gewährleistet, wenn,wie erfindungsgemäß vorgeschlagen, mehrere Stahleinlagenhalterungen nebeinander an einem horizontalen Träger angeordnet sind, welcher über wenigstens ein Stützenparallelogramm mit einem Rahmen des Stahleinlagensetzgeräts verbunden sein kann. Die gewünschte Schwenkbewegung um die Trägerachse zur Bewegung der Stahleinlagenhalterungen in die Bestückungsstellung kann durch eine Verstelleinrichtung für den Stützenparallelogrammwinkel ermöglicht werden. Die Verstelleinrichtung kann hierbei einen Doppelarmlenker umfassen, wobei einer der Arme mit einer Stütze des Stützenparallelogramms und der andere Arm mit einer vorzugsweise hydraulisch verstellbaren Verstellstange gelenkig verbunden ist.

    [0010] In einer Weiterbildung der Erfindung ist im Bereich der Stahleinlagenhalterung wenigstens ein Anschlagelement für den bzw. die an der Stahleinlage angebrachten Standfüße vorgesehen.

    [0011] Die Erfindung betrifft auch eine Stahleinlage mit wenigstens einem Standfuß zur Durchführung des angegebenen Verfahrens. Es wird. vorgeschlagen, daß der Standfuß von einer Biegedrahtkonstruktion gebildet ist. Ein derartiger Standfuß ist kostengünstig herstellbar.

    [0012] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, daß die Stahleinlage von oben her an dem wenigstens einen Standfuß anbringbar, vorzugsweise aufsteckbar ist. Im Falle einer Stahleinlagenhalterung, welche die Stahleinlage vorübergehend festhält, besteht bei einem derartig ausgebildeten Standfuß die Möglichkeit diesen von der späteren Unterseite der Stahleinlage her auf diese aufzustecken, wobei die in dem Bereich der Stahleinlagenhalterung vorgesehene Anschlagselemente für den Standfuß diesen in der vorgesehenen Lage fixieren. Die Anschlagselemente können beispielsweise seitlich an die lediglich aufgesteckten Standfüße angreifen und so deren Rotation um die ggf. stabförmige Stahleinlage verhindern.

    [0013] Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung an einem bevorzugten Ausführungsbeispiel erläutert.

    [0014] Es zeigt:

    Fig. 1 eine teilweise geschnittene, vereinfachte Seitensicht eines erfindungsgemäßen Dübelsetzgeräts als Teil eines im übrigen nicht dargestellten Gleitschalungsfertigers;

    Fig. 2 eine vereinfachte perspektivische Ansicht einer Haltezange des Dübelsetzgeräts gemäß Fig. 1 (Pfeil II in Fig. 1);

    Fig. 3 eine erfindungsgemäße Ausführungsform eines Standfußes; und

    Fig. 4 den prinzipiellen Querschnitt einer Straßendecke im Bereich eines Dübels.



    [0015] Das in Fig. 1 allgemein mit 10 bezeichnete Dübelsetzgerät bildet einen Teil eines im übrigen nicht dargestellten Gleitschalungsfertigers, der seinem prinzipiellen Aufbau nach beispielsweise in der DE-OS 30 32 495 beschrieben ist. Das Dübelsetzgerät 10 ist am hinteren Ende des sich in Richtung A (in Fig. 1 nach links) fortbewegenden Gleitschaltungsfertigers vorgesehen. In Fig. 1 ist mit unterbrochener Linie eine Raupe 12 angedeutet, die entweder auf dem Planum 14 läuft oder auf seitlich vorgesehenen Hilfsbanketten oder Schienen.

    [0016] Ein wesentlicher Teil des Dübelsetzgeräts 10 ist ein kastenförmiger, quer zur Fahrtrichtung verlaufender Träger 16, an welchem eine.Reihe von Haltezangen 18 nebeneinander angeordnet sind, von denen eine in Fig. 2 schematisch dargestellt ist. Der Träger 16 ist an seinen beiden Enden jeweils über ein Stützenparallelogramm 20 an einem Ende eines Schwenkarms 22 gehaltert, dessen anderes Ende jeweils an einer vertikalen Tragsäule 24 angelenkt ist. Die beiden Säulen 24 sind an einem Rahmen 26 des Dübelsetzgeräts starr befestigt. Sowohl das Stützenparallelogramm 20 als auch der Schwenkarm 22 (an beiden Enden des Trägers 16) schwenken in einer vertikalen, zur Fahrtrichtung A parallelen Ebene.

    [0017] An den Schwenkarm 22 greift ein doppelt wirkender Hydraulikzylinder 28 an, welcher sich am Rahmen 26 abstützt. Durch entsprechende Betätigung des Hydraulikzylinders 28 verschwenkt der Schwenkarm 22 aus seiner in Fig. 1 dargestellten horizontalen Ausgangsstellung entweder nach unten in eine nicht dargestellte untere Endstellung oder in eine mit unterbrochener Linie angedeutete obere Endstellung 22'.

    [0018] Das Stützenparallelogramm 20 besteht aus zwei Stützen 20a und 20b. Die Stütze 20a ist an ihrem oberen Ende unmittelbar am Schwenkarm 22 angelenkt und an ihrem unteren Ende an einem Lagerbock 16a an einer Seite (in Fig. 1 der Oberseite) des Trägers 16. Die andere Stütze 20b ist mit ihrem unteren Ende an einem Lagerbock 16b an einer sich anschließenden Seite des Trägers 16 (in Fig. 1 die linke, vertikale Seite) angelenkt. Das obere Ende der Stütze 20b ist an einem -Arm 30a eines abgeknickten Doppelarmlenkers 30 gelenkig angebracht, welcher im Bereich des Knickes am Schwenkarm 22 angelenkt ist mit einer Schwenkachse 32, die mit der Schwenkachse der Stütze 20a zusammenfällt. Der andere Arm 30b des Doppelarmlenkers 30 ist- über eine Verstellstange 34 mit einem Arm 36a eines zweiten geknickten Doppelarmlenkers 36 verbunden. Dieser Lenker 36 ist an der Tragsäule 24 angelenkt, wobei die Schwenkachse 38 mit der Schwenkachse des Schwenkarms 22 an der Tragsäule 24 zusammenfällt. An den anderen Arm 36b des Lenkers 36 greift ein zweiter doppelt wirkender Hydraulikzylinder 40 an, der sich an einem Vorsprung 42 der Tragsäule 24 abstützt. Die beiden Lenker 30 und 36 schwenken also in einer gemeinsamen vertikalen Ebene parallel zur Richtung A; die Verstellstange 34 bildet eine starre Kopplung zwischen beiden Lenkern 32 und 36. Während des Betriebes nimmt der Lenker 36 zwei Endstellungen ein, die in Fig. 1 mit durchgezogener Linie dargestellte Normalstellung sowie die mit unterbrochener Linie angedeutete Endstellung 36', die im folgenden Bestückungsstellung genannt wird.

    [0019] Die vorstehend beschriebene Art der Halterung des Trägers 16 über das Stützenparallelogramm 20 und den Schwenkarm 22 unter Verwendung zweier Lenker 32 und 36 und einer Verstellstange 34 ermöglicht es zum einen, daß sich der Träger 16 bei unbewegtem Schwenkarm 22 und unbewegten Lenkern 30 und 36 relativ zum Rahmen 26 bewegt, wobei sich seine Winkelorientierung im Raum aufgrund des Stützenparallelogramms 20 nicht ändert. Wie im nachfolgenden noch näher erläutert werden wird, kann der Träger 16 während des Absenkvorgangs bezüglich des Planums 14 ortsfest sein, währenddessen der Gleitschalungsfertiger kontinuierlich in Richtung A weiter fährt. Mit zunehmendem Abstand a zwischen Träger 16 und Rahmen 26 verschwenken.die den Träger 16 haltenden Stützen 20a und 20b um die Böcke 16a und 16b des Trägers 16 (im Gegenuhrzeigersinn der Fig. 1). In Fig. 1 ist mit strichpunktierten Linien eine derartige relative Position 16" des Trägers 16 gegenüber dem Rahmen 26 angedeutet.

    [0020] Durch entsprechende Betätigung des Hydraulikzylinders 28 läßt sich der Arm 22 zum Einsenken von mit Standfüßen 44 versehene Dübeln 46 in eine Betonschicht 48 oberhalb des Planums 14 einsetzen. Hierzu wird der Arm 22 allmählich in seine untere Endstellung gesenkt.

    [0021] Wird in der oberen Endstellung 22' des Schwenkarms 22 durch entsprechende Betätigung des Hydraulikzylinders 40 der Lenker 36 in seine Bestückungsstellung 36' verschwenkt, so schwenkt dementsprechend der Lenker 30 in die Stellung 30'. Dies hat zur Folge, daß der Träger 16 derart verschwenkt wird, daß er neben einer geringfügigen Verlagerung eine Drehung um seine Längsachse um einen Winkel von etwa 95° (im Uhrzeigersinn der Fig. 1) erfährt. In dieser mit Bestückungsstellung 16' bezeichneten Stellung des Trägers 16 werden die Dübel 46 in das Dübelsetzgerät 10 von Hand eingesetzt, wie im nachfolgenden noch erläutert werden wird.

    [0022] Der prinzipielle Aufbau der Haltezangen 18 geht aus den Fig. 1 und 2 hervor. Man erkennt, daß an zwei gegenüberliegenden Seiten des Trägers 16 an diesen Blechlaschen 50 angeschweißt sind, welche in der gleichen Richtung über eine dazwischenliegende Trägerseite vorkragen. Unter Zwischenlage jeweils eines Gummielements 52 sind an den Laschen 50 Haltelaschen 54 der Zange 18 befestigt. Die Laschen 54 sind in Richtung senkrecht zur Trägerlängsachse 58 länglich ausgebildet und an ihrem vom Träger 16 entfernten Ende mit einer dem Durchmesser des stabförmig-zylindrischen Dübels 46 angepaßten Aufnahmenut 60 versehen. Die beiden Nuten 60 fluchten miteinander. In geringem Abstand von den Nuten 60 nach einwärts versetzt, sind die beiden Laschen 54 an die beiden Enden eines Bolzens 56 angeschweißt. In Verlängerung dieses Bolzens 56 ist an die andere Seite (in Fig. 2 die Unterseite) einer der beiden Laschen 54 (in Fig. 2 der unteren Lasche) ein Bolzenstück 62 angeschweißt, welches wiederum an seinem freien Ende mit einer Stirnplatte 64. verschweißt ist. Die Stirnplatte 64 ragt soweit über die beiden Laschen 54 vor, daß ein in die Nuten 60 eingelegter Dübel 46 bis zur stirnseitigen Berührung mit der Platte 64 an diese herangeschoben werden kann. An der in Fig. 2 oberen Lasche 54 ist wiederum ein Bolzenstück 66 in Verlängerung des Bolzens 56 angeschweißt. Dieses dient als Drehlagerbock für eine Schwenkplatte 68 mit zur Trägerachse 58 paralleler Schwenkachse. Hierzu ist die Platte 68 mit nach unten U-förmig abstehenden Lappen 69a versehen, die das Bolzenstück 66 an zwei gegenüberliegenden Seiten umfassen. Zum Verschwenken der Platte 68 gegenüber den Teilen 54, 56, 62, 64 ist ein doppelt wirkender Hydraulikzylinder 70 (siehe Fig. 1) vorgesehen, der sich zum einen am trägernahen Ende der Platte 68 abstützt und zum anderen an der unteren Lasche 54. Zur Vereinfachung der Darstellung ist anstelle des Hydraulikzylinders in Fig. 2 lediglich ein Doppelpfeil C eingezeichnet, der eine Kraftlinie symbolisiert. Aus Raumgründen greift der Zylinder 70 an seitliche Auskragungen 54a und 68b der unteren Lasche 54 bzw. der Platte 66 an. Um Gewicht zu sparen, kann zwischen dem Hydraulikzylinder 70 und beispielsweise der unteren Auskragung 54a ein in Zylinderrichtung verlaufender Abstandskörper 71 vorgesehen sein. Aus Fig. 1 ist ersichtlich, daß bei einer entsprechenden Betätigung des Hydraulikzylinders 70`die Platte 68 in Richtung des Doppelpfeils D hin- und herverschwenkt werden kann.

    [0023] Im folgenden wird die Betriebsweise des vorstehend beschriebenen Dübelsetzgeräts 10 erläutert:

    Auf dem vorbereitetem Planum 14 wird mit Hilfe des vorderen, nicht dargestellten Teils des Gleitschalungsfertigers eine Betonschicht 48 des Oberbaus hergestellt, wobei beim sogenannten "Einbau von vorne" das Einbaumaterial z. B. mittels Lastwagen vor den Gleitschalungsfertiger abgeworfen werden kann. Ein hin und her bewegbarer Verteiler an der Front des Gleitschalungsfertigers sorgt für eine gleichmäßige Verteilung des Einbaumaterials über die gesamte.Fahrbahnbreite. Ein anschließend angeordneter Vorabstreifer dosiert das Einbaumaterial in d.en nächstfolgenden Abschnitt in welchem sich Rüttlerflaschen befinden" d.ie das Einbaumaterial flüssig machen und dabei verdichten. Anschließend gelangt das Einbaumaterial unter eine horizontale Druckplatte, die eine obere Gleitschalung darstellt. Nun folgt zum hinteren Ende des Gleitschalungsfertigers hin das Dübelsetzgerät 10 gemäß Fig. l. In der in Fig. 1 mit unterbrochener Umrißlinie angedeuteten Bestückungsstellung 16' des Trägers 16 (Arm 22 in seiner oberen Endstellung 22'; Lenker 36 in seiner Bestückungsstellung 36') werden die vorgesehenen Dübel 46 in die Zangen l8 eingesetzt. Hierzu sind die jeweiligen Schwenkplatten 68 durch entsprechendes Einziehen des Kolbens des doppelt wirkenden Hydraulikzylinders 70 zurückgeschwenkt (in Richtung E in Fig. 1). Die Dübel 46 können daher von den Platten 64, 68 ungehindert in die beiden Nuten 60 der jeweiligen Zange 18 eingesetzt werden. In seiner Bestückungsstellung 16' ist der Träger 16 soweit zurückgeschwenkt, daß die Dübel 46 in den Nuten 60 bleiben unter Anschlag an der unteren Platte 64, wenn man sie losläßt. Im Falle der Verwendung relativ schwerer Standfüße 44 bedeutet dies, daß der Träger 16 in seiner Bestückungsstellung 16' noch weiter in Richtung des Uhrzeigersinns gemäß Fig. 1 verschwenkt ist. Die Standfüße 44 des in die Nuten 60 eingesteckten Dübels 46 müssen vom Träger 16 wegweisen also radial nach außen in bezug auf die Trägerachse 58 ver- laufen. Um diese Orientierung sowohl beim Bestücken als auch beim anschließenden Einrütteln in die.Schicht 48 sicherzustellen, können seitliche Anschlagsleisten 74 an jeder Zange 18 vorgesehen sein. In Fig. 2 ist strichliert eine zur Richtung des Bolzens 56 parallele, seitlich und vom Träger 16 weg versetzt angeordnete Anschlagsleiste 74 angedeutet, welche über einen Knickarm 76 am Bolzen 64 angebracht ist (siehe auch Fig. 1 rechts unten ). Eine weitere derartige in Fig. 2 nicht dargestellte Anschlagsleiste 74 befindet sich auf der in Fig. 2 rechten Seite der Zange 18 in symetrischer Anordnung zur dargestellten Leiste 74 in bezug auf die zur Trägerachse 58 senkrechte, die Längsrichtung des Bolzens 56 enthaltenden Mittelebene der Zange 18.



    [0024] Nachdem sämtliche Dübel 46 samt Standfüßen 44 in die offenen Zangen 18 eingelegt worden sind, werden die Zangen 18 durch entsprechende Betätigung der Hydraulikkolben 70 geschlossen. Nunmehr drücken beide Platten 64 und 66 an die Stirnenden der Dübel 46, wodurch die Dübel zuverlässig festgehalten werden.

    [0025] Die Bestückung kann jedoch bei aufsteckbaren Standfüßen 44 z. B. bei Standfüßen gemäß Fig. 3 d.erart erfolgen, daß man zuerst die Dübel ohne Standfüße in die Nuten 60 einsetzt, sodann die Zangen 18 schließt und erst dann die Standfüße aufsteckt.

    [0026] Der auf diese Weise mit Dübeln bestückte Träger 18 wird nunmehr in seine in Fig. 1 mit durchgezogener Linie dargestellte Ausgangsstellung gebracht, in der die Dübel 46 sich knapp oberhalb der Betonschicht 48 befinden und die Standfüße 44 bereits ihre richtige Orientierung einnehmen. Um diese Ausgangsstellung zu erreichen muß lediglich der Hydraulikzylinder 40 in seine Normalstellung mit eingezogener Kolbenstange gebracht werden, wodurch der Träger 16 im Gegenuhrzeigersinne verschwenkt und die Dübel 46 eine horizontale Position unterhalb des Trägers 16 einnehmen. Ferner ist der Schwenkarm 22 in seine Ausgangsstellung zurückzuführen. Das Dübelsetzgerät 10 ist nunmehr bereit zum Einsetzen von Dübeln 46. Sobald eine durch seitliche Markierungen kenntliche Stelle der Fahrbahn erreicht ist, an welcher später eine Nut in die fertige Fahrbahn eingefräst werden soll, senkt der Hydraulikzylinder 28 den Arm 22 ab, so daß die Dübel 46 mit den Füßen 44 voraus in die noch nicht verfestigte Schicht 48 eintauchen. In den Fig. nicht dargestellte Rüttelantriebe, welche entweder an den Träger 16 oder an die Zangen 18 angreifen, setzen die Zangen 18 und damit die Dübel 46 in Rüttelbewegung, woraufhin der diese umgebende Beton fließend wird und einem weiteren Eindringen der Dübel 46 keinen größeren Widerstand entgegensetzt. Zur Fixierung des Trägers 16 in der vorgesehenen Position genau oberhalb der zukünftigen Fuge können an beiden Trägerenden jeweils Standfüße ausgefahren werden, die sich an den Seitenstreifen beidseits der fertiggestellten Schicht 48 mit gleichbleibender Kraft während des Absenkens des Trägers 16 abstützen. Währenddessen bewegt sich der Gleitschalungsfertiger kontinuierlich weiter, sodaß der Abstand a gemäß Fig. 1 zwischen Rahmen 26 und Träger 16 unter entsprechendem Verschwenken der Stützen 20a, 20b zunimmt. Vom Hydraulikzylinder 28 wird. dabei der Schwenkarm 22 kontinuierlich nach unten gezogen. Sobald die Standfüße 44 das Planum 14 erreicht haben, werden die Haltezangen 18 geöffnet und der Schwenkarm 22 nach oben geschwenkt, woraufhin der Träger 16 in seine Ausgangsstellung zurückpendelt. Zur Vorbereitung der nächsten Dübelreihe wird der Träger 16 in seine Bestückungsstellung 16'hochgeschwenkt, woraufhin sich vorstehend beschriebener Vorgang wiederholt.

    [0027] Auf die mit Dübeln versehene untere Schicht 48 wird in einem anschließenden Fertigungsvorgang eine obere Betonschicht 80 aufgebracht. Bei einer Dicke b der unteren Schicht von etwa 14 cm und einer Dicke c der oberen Schicht 80 von etwa 6 cm werden die Dübel 46 in einer Höhe h von etwa 10 cm oberhalb des Planums 14 eingebaut. Die Dübel 46 bestehen aus Stahlstäben einer Länge von etwa 50 mm und einem Durchmesser von etwa 25 mm, welche mit einer 1 mm starken Bitumen- oder Kunststoffschicht umhüllt sind. Nach der Fertigstellung der Betondecke wird die in Fig. 4 mit unterbrochener Linie angedeutete Fuge 84 bis zu einer Tiefe d von etwa 7 cm in die Decke eingefräst. Die etwa 6 bis 8 mm breite Fuge 84 verläuft im Bereich der Längenmitte der in Querrichtung der Fahrbahn nebeneinander angeordneten, zur Fahrbahnrichtung parallelen Dübel 46. Die Standfüße 44 können aus dreibeinähnlichen Drahtkonstruktionen bestehen, die an den jeweiligen Dübel 46 angeklemmt werden. Fig. 3 zeigt eine weitere bevorzugte Ausführungsform eines Standfußes 44', welche aus einem einzigen Stück Draht gebogen ist und zwar insbesondere dadurch, daß man den Draht als erstes U-förmig abbiegt mit einem kurzen Mittelschenkel 86 und zwei langen Seitenschenkeln 88 und anschließend die Seitenschenkel in gleicher Weise in zwei zueinander parallelen zum Mittelschenkel 86 senkrechten Ebenen ein zweites Mal U-förmig abbiegt (siehe Fig. 3). Die beiden Mittelteile 90 der beiden Seitenschenkel-U-Formen werden ferner im Bereich ihrer Längenmitte jeweils mit einer Einbuchtung 92 versehen, die nach aussen hin öffnet. Wie Fig 3 zeigte kann der zylinderische Dübel 46 gleichzeitig in beide Einbuchtungen 92 gedrückt werden, die dann den Dübel 46 klemmend festhalten. Der Mittelschenkel 86 sowie die beiden umgebogenen freien Enden der Seitenschenkel 88 stehen auf dem Untergrund z. B. auf dem Planum 14. Der Standfuß 441 kann problemlos auf den von der geschlossenen Zange 18 gehaltenen Dübel 46 aufgesteckt werden. Die Anschlagsleisten 74 sind dabei nicht hinderlich, da die Aufsteckbewegung in zur Trägerachse 58 radialer Richtung erfolgt.

    [0028] Die mit den Standfüßen versehenen Dübel können in der vorstehend beschriebenen Art und Weise auch bei der Fertigung von Straßendecken in einlagiger Bauweise eingesetzt werden. Hierbei empfiehlt es sich, die einzige Betonschicht vor dem Einsetzen der Dübel vorzuverdichten, insbesondere durch entsprechende Rüttelbehandlung, damit sichergestellt ist, daß beim anschließenden Glätten der einzigen Tragschicht durch Rüttelbohlen, Rüttelflaschen oder dergl. die auf den Stanfüßen ruhenden Dübel nicht umgeworfen werden.


    Ansprüche

    1. Verfahren zur Herstellung einer aus mehreren Betonschichten bestehenden Betonfahrbahndecke, wobei man nach der Fertigung einer oder mehrerer Schichten in die noch nicht erhärtete Schicht von oben her Stahleinlagen, insbesondere Dübel, eindrückt und unter Rütteln bis in eine vorgegebene Höhe oberhalb des Planums vorschiebt, dadurch gekennzeichnet, daß man Stahleinlagen einrüttelt, welche mit der vorgegebenen Höhe entsprechend ausgebildeten Standfüßen versehen sind.
     
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Standfüße unmittelbar vor dem Einrütteln an den Stahleinlagen anbringt, vorzugweise ansteckt.
     
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man zur Herstellung einer Betonfahrbahndecke mit lediglich einer Schicht, die Schicht vor dem Einsetzen der Stahleinlagen vorverdichtet.
     
    4. Stahleinlagensetzgerät, insbesondere Dübelsetzgerät, insbesondere zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 3, mit einer Absenk- und Rütteleinrichtung zum Einsetzen der Stahleinlagen in die Betonfahrbahndecke, dadurch gekennzeichnet, daß die Absenk- und Rütteleinrichtung mit wenigstens einer Stahleinlagenhalterung(18) versehen ist, welche in eine Bestückungsstellung bewegbar ist.
     
    5. Stahleinlagensetzgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die wenigstens eine Stahleinlagenhalterung(18)um eine horizontale Achse(58)verschwenkbar ist.
     
    6. Stahleinlagensetzgerät nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Stahleinlagenhalterung mit einer vorzugsweise pneumatisch betätigbaren Haltezange (18) gebildet ist.
     
    7. Stahleinlagensetzgerät nach einem der Ansprüche 4 bis 6, gekennzeichnet durch mehrere nebeneinander an einem horizontalen Träger (16) angeordnete, vorzugsweise elastisch federnd gelagerte Stahleinlagenhalterungen (18).
     
    8. Stahleinlagensetzgerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (16) über wenigstens ein Stützenparallelogramm (20) mit einem Rahmen (26) des Stahleinlagensetzgeräts (10)verbunden ist, und daß eine Verstelleinrichtung(30, 34, 36, 40)für den Stützenparallelogrammwinkel vorgesehen ist.
     
    9. Stahleinlagensetzgerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstelleinriehtung(30, 34, 36, 40)einen Doppelarmlenker (30) umfaßt, wobei einer der Arme(30a)mit einer Stütze(20b)des Stützenparallelogramms (20)und der andere Arm(30b)mit einer vorzugsweise hydraulisch verstellbaren Verstellstange (34) gelenkig verbunden ist.
     
    10. Stahleinlagensetzgerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstelleinrichtung(30, 34, 36, 40)einen zweiten Doppelarmlenker(36)umfaßt, wobei einer der Arme(36a)mit der Verstellstange (34) und der andere Arm(36b)mit einem Verstellmotor, vorzugsweise einem Hydraulikzylinder (40)gelenkig verbunden ist, und daß der-erste Doppelarmlenker(30)am freien Ende eines am Rahmen(26)des Stähleinlagensetzgeräts(10)angelenkten Schwenkarms (22)und der zweite Doppelarmlenker (36)im Schwenkärmgelenk (Achse 38) angelenkt ist.
     
    11. Stahleinlagensetzgerät nach einem der Ansprüche 4 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Stahleinlagenhalterung(18) wenigstens ein Anschlagselement(74)für den bzw. die an der Stahleinlage (46)angebrächten Standfüße(44) vorgesehen ist.
     
    12. Stahleinlage mit wenigstens einem Standfuß zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Standfuß (44')von einer Biegedrahtkonstruktion gebildet ist.
     
    13. Stahleinlage nach Anspruch 12 oder dem Oberbegriff des Anspruchs 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Stahleinlage (46)von oben her an dem wenigstens einen Standfuß(44') anbringbar, vorzugsweise aufsteckbar ist.
     
    14. Stahleinlage nach Anspruch 12 oder 13, gekennzeiehnet durch jeweils einen Standfuß(44)in den Bereichen der beiden Enden der stabförmigen Stahleinlage(46).
     




    Zeichnung










    Recherchenbericht