[0001] Die Erfindung betrifft einen Baukasten, insbesondere zum Zusammenstellen von Lasthebe-
und/oder Verzurranordnungen, einerseits bestehend aus Gurten unterschiedlicher Tragfähigkeit
und andererseits bestehend aus mit diesen durch Kupplungsglieder verbindbaren Bauteilen,
wie Haken, Ösen, Schäkeln, Gabelköpfen; Verkürzungsklauen, Anschlußadaptern od.dgl.
sowie Spann- und/oder Kontrollvorrichtungen ebenfalls unterschiedlicher Tragfähigkeit.
[0002] Bekannt sind Baukästen der vorstehenden Art, deren Bestandteile vom jeweiligen Anwender
seinen Bedürfnissen entsprechend miteinander kombiniert werden können. Beim Einsatz
der bekannten Baukästen besteht eine erhebliche Gefahr, daß beispielsweise beim Zusammenstellen
einer Lasthebeanordnung Bauteile und Gurte unterschiedlicher Tragfähigkeit miteinander
verbunden werden. Eine derartige Fehlkombination kann äußerst unangenehme Folgen nach
sich ziehen, wenn sie ein unterdimensioniertes Bauteil beinhaltet, das. unter Last
zu Bruch geht.
[0003] Die vorstehend angedeutete Problematik der Fehlkombination von Teilen eines Baukastens
ist als solche nicht unbekannt. Sie hat auf dem Gebiet der Kettengeschirre zur Entwicklung
von Baukästen aus Rundgliederketten und mit diesen kuppelbaren Organen geführt, bei
denen die Gefahr, daß eine Kette bestimmter Tragkraft mit einem Bauteil zu kleiner
Tragkraft gekuppelt wird, mehr oder weniger eliminiert ist.
[0004] Bei den bekannten Baukästen für Rundgliederketten sind die Ketten bzw. deren Glieder
maßlich direkt auf die jeweiligen Bauteile abgestimmt. Eine entsprechende Lösung wäre
grundsätzlich auch bei Gurtbaukästen denkbar, ist jedoch bis heute nicht bekannt geworden.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Baukasten der in Betracht gezogenen
Art zu schaffen, bei dem die Gefahr von Fehlkombinationen möglichst klein gehalten
ist. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Kupplungsglieder als
Zuordnungselemente für die Gurte und die Bauteile bzw. Gurte bzw. Spann- und/oder
Kontrollvorrichtungen gleicher Tragfähigkeit ausgebildet sind.
[0006] Der erfindungsgemässe Baukasten bietet den die Sicherheit des Anwenders in entscheidendem
Maße erhöhenden Vorteil, daß sein Anwender beim Zusammenstellen z.B. einer Lasthebeanordnung
lediglich ein der zu erwartenden Last entsprechendes Kupplungsglied auszuwählen hat
und anschliessend mit diesem Kupplungsglied, das die Funktion einer Lehre erfüllt,
die tragfähigkeitsmässig zusammenpassenden Teile kuppeln kann.
[0007] Die Erfindung wird im folgenden anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert.
Es zeigen:
Figur 1 teilweise im Schnitt die Seitenansicht eines von einem Haken gebildeten durch
ein Kupplungsglied mit einem Gurt verbundenen Bauteiles,
Figur 2 teilweise im Schnitt die Vorderansicht der in Figur 1 dargestellten Teile,
Figur 3 teilweise im Schnitt die Seitenansicht eines von einem Haken gebildeten durch
ein Kupplungsglied mit der Schlaufe eines Gurtes verbundenen Bauteiles,
Figur 4 teilweise im Schnitt die Vorderan- - sicht der in Figur 3 dargestellten Teile,
Figur 5 teilweise im Schnitt die Seitenansicht eines von einem Adapter gebildeten
durch ein Kupplungsglied mit einem Gurt verbundenen Bauteiles,
Figur 6 teilweise im Schnitt die Vorderansicht der in Figur 5 dargestellten Teile,
Figur 7 teilweise im Schnitt die Seitenansicht eines weiteren von einem Adapter gebildeten
durch ein Kupplungsglied mit einem Gurt verbundenen Bauteiles,
Figur 8 teilweise im Schnitt die Vorderansicht der in Figur 7 dargestellten Teile,
Figur 9 teilweise im Schnitt die Seitenansicht eines von einem Anschlußadapter gebildeten
durch ein Kupplungsglied mit der Schlaufe eines Gurtes verbundenen Bauteiles,
Figur 10 teilweise im Schnitt die Vorderansicht der in Figur 9 dargestellten Teile,
Figur 11 teilweise im Schnitt die Seitenansicht zweier durch ein Kupplungsglied verbundener
Gurte,
Figur 12 die Seitenansicht der in Figur 11 dargestellten Teile,
Figur 13 teilweise im Schnitt die Seitenansicht eines Kupplungsgliedes mit einer eingehängten
Verkürzungsklaue,
Figur 14 teilweise im Schnitt die Seitenansicht eines Kupplungsgliedes mit einem eingehängten
Schäkel,
Figur 15 teilweise im Schnitt die Seitenansicht eines Kupplungsgliedes mit einer eingehängten
Spann- und Kontrollvorrichtung,
Figur 16 teilweise im Schnitt die Vorderansicht eines durch ein Kupplungsglied mit
einem Gurt verbundenen in die Öse eines Adapters eingeschweißten Aufhängegliedes,
Figur 17 teilweise im Schnitt die Seitenansicht der Teile gemäß Figur 16 und
Figur 18 die Vorderansicht eines über Zwischenglieder und Kupplungsglieder mit zwei
Gurten verbundenen Bauteiles.
[0008] In den Figuren 1 und 2 ist 1 ein Gurt, mit dem über ein Kupplungsglied 2 ein von
einem Haken gebildetes Bauteil 3 verbunden ist.
[0009] Das Bauteil 3 besitzt einen im wesentlichen tellerförmigen Kopf 4 mit einem Durchmesser
D und einer Höhe h. An den Kopf 4 schließt sich ein zylindrischer Hals 5 mit einem
Durchmesser d an, dessen Länge gleich 1 ist. Das obere Ende 6 des Bauteiles 3 ist
an zwei sich gegenüberliegenden Seiten derart abgeflacht, daß der Abstand zwischen
den Abflachungen im wesentlichen gleich dem Durchmesser d ist. Die Abflachungen erleichtern
das Einführen des Halses 5 in einen Längsschlitz 7 des Kupplungsgliedes 2, der unter
einem Winkel von 90
0 in einen Querschlitz 8 mündet. Die Breite B des Längsschlitzes 7 ist nur'wenig grösser
als der Durchmesser d des Halses 5 eines zum Kupplungsglied tragfähigkeitsmässig passenden
Bauteiles, aber kleiner als der Durchmesser D des entsprechenden Kopfes 4. Der Durchmesser
D des Kopfes 4 kleinerer Bauteile kann kleiner sein als die Breite B des Längsschlitzes
7 des dargestellten Kupplungsgliedes, so daß Bauteile 3 kleinerer Tragfähigkeit im
dargestellten Kupplungsglied keinen Halt finden. Um das Einführen des Kopfes in den
gurtfreien Querschlitz 8 zu ermöglichen, hat dieser in Einführrichtung des Kopfes
4 betrachtet (vgl. Figur 1) eine lichte Höhe H, die grösser ist als die Höhe h des
Kopfes 4. Das Kupplungsglied 2 ist außerdem mit einem zweiten Querschlitz 9 versehen,
in den jedoch kein Längsschlitz mündet. Die Querschlitze 8 und 9 werden oben durch
zwei Querträger 10 und 11 begrenzt, welche von den Enden der Seitenwände 12 und 13
des Kupplungsgliedes 2 gebildet werden. Die Seitenwände 12 und 13 verlaufen teilweise
schräg zueinander. Sie gehen in einen Boden 14 über, dessen Breite, wie der Figur
2 entnommen werden kann, kleiner ist als die größte Breite der Seitenwände 12 und
13. Die Stärke s der Seitenwände 12 und 13 sowie des Bodens 14 ist kleiner als die
Länge 1 des Halses 5 des Bauteiles 3 einer bestimmten Komb in ation, jedoch grösser
als die Länge des Halses von Bauteilen kleinerer Tragfähigkeit. Diese können folglich
in das dargestellte Kupplungsglied überhaupt nicht eingeführt werden.
[0010] Mit Rücksicht darauf, daß die lichte Höhe H des Querschlitzes 8 nur wenig größer
als die Höhe h des Kopfes 4 ist, wird das Bauteil 3 bei in die Querschlitze 8 und
9 eingeführtem Gurt durch letzteren im Kupplungsglied 2 verriegelt. Der Gurt 1 erfüllt
mit anderen Worten eine doppelte Funktion, nämlich einmal die Funktion eines Lastaufnahmeorgans
und zum anderen die Funktion eines Sicherungselementes.
[0011] Bei dem in den Figuren 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel dient die Breite
des Querschlitzes 8 als Auswahlkriterium für den jeweils anzuschliessenden Gurt. Es
ist jedoch möglich, in den Querschlitz 8 einen Gurt kleinerer Abmessungen, d.h. kleiner
Tragfähigkeit, einzuführen, d.h. eine zwangsläufige Verwechslungsfreiheit zwischen
dem Kupplungsglied 2 und dem Gurt 1 fehlt. Eine solche zwangsläufige Verwechslungsfreiheit
ist bei dem Ausführungsbeispiel gemäß den Figuren 3 und 4 gegeben. In diesen Figuren
sind die Teile, die den Teilen der Figur 1 und der Figur 2 entsprechen, mit den gleichen
Bezugszeichen versehen. Im folgenden wird der Einfachheit halber lediglich auf die
Unterschiede zwischen den Konstruktionen eingegangen. 15 ist eine Gurtschlaufe, die
das Ende eines Gurtes 1 bildet. Die lichte Höhe A dieser Gurtschlaufe 15 liegt fest.
Die Gurtschlaufe 15 wird durch ein Widerlager 16 in einem Kupplungsglied 17 gehalten,
das dazu dient, die Gurtschlaufe 15 mit dem Bauteil 3 zu verbinden.
[0012] Auch das Kupplungsglied 17 besitzt einen Längsschlitz 7. Dieser mündet jedoch nicht
wie im zuerst beschriebenen Fall in Querschlitze sondern in eine Einführöffnung18,
die durch seitliche Joche 19 und 20 begrenzt ist. Um das Widerlager 16 in das Kupplungsglied
17 einführen zu können, ist dieses an beiden Seiten offen. Beim Einführen des Widerlagers
16 nehmen die Gurtschlaufe 15 und das Widerlager 16 die in Figur 3 durch strichpunktierte
Linien angedeutete Lage ein. Aus dieser Lage wird die Gurtschlaufe 15 in den Figuren
3 und 4 betrachtet nach oben gezogen, bis das Widerlager 16 durch ein als Spannstift
ausgebildetes Sicherungselement 21 in der Stützstellung arretiert werden kann, in
der sich die Stützzapfen 22 und 23 in den Jochen 19 und 20 abstützen.
[0013] Um eine verwechslungsfreie Zuordnung von Gurten bzw. Gurtschlaufen und Kupplungsgliedern
gleicher Tragfähigkeit sicherzustellen, ist das Widerlager 16 mit einer Zuordnungszunge
24 versehen. Diese Zuordnungszunge 24 ist auf die lichte Höhe A der Gurtschlaufe 15
abgestimmt, die ihrerseits in Abhängigkeit von der Tragfähigkeit des Gurtes 1 festgelegt
ist. In der Praxis erfolgt eine Unterteilung der Kupplungsglieder und Gurte in verschiedene
Tragfähigkeitsstufen dergestalt, daß beispielsweise in die Gurtschlaufe eines Gurtes
einer bestimmten Tragfähigkeit die Zuordnungszunge von Widerlagern von Kupplungsgliedern
höherer Tragfähigkeit nicht mehr einführbar ist. Gleichzeitig ist auch die Breite
der Gurte dergestalt gestuft, daß Gurte höherer Tragfähigkeitsstufen nicht in Einführöffnungen
von Kupplungsgliedern kleinerer Tragfähigkeit passen.
[0014] Die verwechslungsfreie Zuordnung zwischen dem Kupplungsglied 17 und dem Bauteil 3
erfolgt in der gleichen Weise wie im Falle der Figuren 1 und 2.
[0015] Die Figuren 5 und 6 zeigen einen lösbar mit einem Querträger 25 eines Kupplungsgliedes
26 verbundenen Gurt 1. Das Kupplungsglied 26 wird in diesem Fall von einem Gehäuse
gebildet, dessen Seiten Einführöffnungen 27 und 28 formen. Im Boden 29 des Kupplungsgliedes
26 befindet sich eine Einstecköffnung 30 für einen Adapter 31 mit einem kegelförmigen
Kopf 32. Wie aus Figur 6 entnehmbar ist, ist die Höhe des Kopfes 32 so groß, daß bei
in die Querschlitze 33 und 34 eingeführtem Gurt der Adapter 31 automatisch im Kupplungsglied
26 verriegelt ist.
[0016] Die Verwendung eines Adapters 31 bietet den Vorteil, daß beispielsweise Bauteile
von Kettenbaukästen für Gurtbaukästen verwendbar sind.
[0017] Während bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Figuren 5 und 6 ein Adapter 31 mit einer
Anschlußöse Verwendung findet, zeigen die Figuren 7 und 8 einen Adapter 35 mit einer
Anschlußgabel 36, in die ein Kettenglied 37 eingehängt ist. Das auch hier mit einem
Gurt 1 verbundene Kupplungsglied 38 wird von einem Rahmen gebildet, dessen einer Längsschenkel
39 einen Querträger für den Gurt 1 formt und dessen anderer Längsschenkel 40 ein Lager
für den Adapter 35 aufweist. Die Maße H und D sind auch in diesem Fall so aufeinander
abgestimmt, daß bei montiertem Gurt 1 ein Entfernen des Adapters 35 aus dem Kupplungsglied
38 nicht möglich ist.
[0018] Die Anordnung gemäß den Figuren 9 und 10 entspricht hinsichtlich ihres prinzipiellen
Aufbaues weitgehend der Anordnung gemäss den Figuren 3 und 4. Auch hier ist eine Gurtschlaufe
15 durch ein Widerlager 41 mit einem Kupplungsglied 42 verbunden, in das ein mit einer
Anschlußöse versehenes als Adapter ausgebildetes Bauteil 43 eingehängt ist. In diesem
Falle wird das Bauteil 43 wie das Widerlager 41 von der Seite in das Kupplungsglied
42 eingeführt. Die Unterschiede zwischen der in den Figuren 3 und 4 beschriebenen
und dieser Anordnung bestehen darin, daß das Widerlager 41 hier eine Zuordnungszunge
44 aufweist, die aus einem anderen Material besteht als der die Stützzapfen 22 und
23 bildende Rest des Widerlagers 41. Als Material für die Zuordnungszunge 44 eignen
sich insbesondere Gummi oder ein gummielastischer Kunststoff. Aufgrund der begrenzten
Materialfestigkeit einer solchen Zuordnungszunge ist eine andere Sicherung des Widerlagers
41 als bei der zuerst beschriebenen Anordnung erforderlich. Sie besteht darin, daß
Sicherungselemente 45 außerhalb der Stützzapfen 22 und 23 in die Schenkel der Joche
19 und 20 eingeführt werden.
[0019] In den Figuren 11 und 12 ist eine Anordnung zum Verbinden zweier Gurtschlaufen 15
mit Hilfe zweier Widerlager 16 und eines Kupplungsgliedes 46 dargestellt. Das Kupplungsglied
46 besitzt in diesem Fall zwei Einführöffnungen 10.
[0020] Die Figuren 13 bis 18 zeigen, daß man beispielsweise mit dem besonders vorteilhaften
Kupplungsglied 2 Bauteile und Vorrichtungen unterschiedlichster Art kuppeln kann.
In Figur 13 ist mit einem Kupplungsglied 2 ein als Verkürzungsklaue ausgebildetes
Bauteil 47 gekuppelt. In Figur 14 findet ein als Schäkel ausgebildetes Bauteil 48
Verwendung, und in Figur 15 ist in das Kupplungsglied 2 eine Spann- und Kontrollvorrichtung
49 eingehängt. Bei der Anordnung gemäß Figuren 15 und 16 ist ein Gurt 1 über ein Kupplungsglied
2, in das ein als Adapter ausgebildetes Bauteil 50 eingehängt ist, mit einem Aufhängeglied
51 verbunden. In Figur 18 stehen mit einem Aufhängeglied 51 über zwei Zwischenglieder
52, zwei Bauteile 50 und zwei Kupplungsglieder 2 zwei Gurte 1 in Verbindung. 53 sind
Aufhänger mit Informationen über die Tragfähigkeit der Aufhängeglieder.Bei allen in
den Figuren 13 bis 18 dargestellten Anordnungen wird erreicht, daß der jeweilige Anwender
zwangsläufig die richtige Zahl von Gurten 1 an das jeweilige Aufhängeglied 51 anschließt.
[0021] Die vorstehenden Ausführungen machen deutlich, daß den Kupplungsgliedern bei den
beschriebenen Baukästen entscheidende Bedeutung zukommt, da sie die Zuordnung von
Bauteilen und Gurten übernehmen. Insbesondere die Kupplungsglieder gemäß den Figuren
1 bis 6 lassen sich in einfacher Weise durch Stanzen oder Strangpressen als Massenartikel
herstellen.
1. Baukasten, insbesondere zum Zusammenstellen von Lasthebe- und/oder Verzurranordnungen,
einerseits bestehend aus Gurten (1) unterschiedlicher Tragfähigkeit und andererseits
bestehend aus mit diesen durch Kupplungsglieder (2;17;26;38;42;46) verbindbaren Bauteilen
(3;31;35;43;47;48;50), wie Haken, Ösen, Schäkeln, Gabelköpfen, Verkürzungsklauen,
Anschlußadaptern oder auch Gurten (1), sowie Spann- und/oder Kontrollvorrichtungen
(49) ebenfalls unterschiedlicher Tragfähigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsglieder
(2;17;26;38;42;46) als Zuordnungselemente für die Gurte (1) und die Bauteile (3;31;35;43;47;48;50)
bzw. Gurte (1) bzw. Spann- und/oder Kontrollvorrichtungen (49) gleicher Tragfähigkeit
ausgebildet sind.
2. Baukasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsglieder (2)
mit einem Querschlitz (8) und einem in diesen mündenden Längsschlitz (7) versehen
sind und die Bauteile (3;47;48;50) bzw. Spann- und/ oder Kontrollvorrichtungen (49)
einen Kopf (4) und einen sich hieran anschliessenden Hals (5) aufweisen, wobei die
Abmessungen mindestens des Längsschlitzes (7) von Kupplungsgliedern (2) jeweils einer
Tragfähigkeitsstufe auf die Abmessungen des Kopfes (4) sowie des Halses (5) von Bauteilen
(3;47;48; 50) bzw. Spann- und/oder Kontrollvorrichtungen (49) der gleichen Tragfähigkeitsstufe
abgestimmt sind.
3. Baukasten nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf (4) der Bauteile
(3;47;48;50) bzw. Spann- und/oder Kontroll- vorrichtungen (49) tellerförmig ausgebildet ist.
4. Baukasten nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschlitz (8)
des Kupplungsgliedes (2) zur Gurtbefestigung dient und die Breite des Querschlitzes
(8) von Kupplungsgliedern (2) einer Tragfähigkeitsstufe der Breite der Gurte (1) der
gleichen Tragfähigkeitsstufe entspricht.
5. Baukasten nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge
(1) des einerseits vom Kopf (4) und andererseits von seitlich über den Hals (5) vorstehenden
Teilen des jeweiligen Bauteiles (3) bzw. der jeweiligen Spann- und/oder Kontrollvorrichtung
(49) begrenzten Halses (5) von Bauteilen (3;47;48;50) bzw. Spann- und/oder Kontrollvorrichtungen
(49) einer Tragfähigkeitsstufe kleiner ist als die Stärke (s) von den jeweiligen Längsschlitz
(7) begrenzenden Wandabschnitten von Kupplungsgliedern (2;17) der nächst grösseren
Tragfähigkeitsstufe.
6. Baukasten nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser
(d) des zylindrischen Halses (5) des jeweiligen Bauteiles (3;47;48;50) bzw. der jeweiligen
Spann- und/oder Kontrollvorrichtung (49) einer Tragfähigkeitsstufe größer ist als
die Breite (B) des Längsschlitzes (7) des Kupplungsgliedes (2;17) der jeweils nächst
kleineren Tragfähigkeitsstufe.
7. Baukasten nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Breiten
(B) der Längsschlitze (7) und die Abmessungen (D) der Köpfe (4) von Kupplungsgliedern
(2; 17) und Bauteilen (3;47;48;50) bzw. Spann-und/oder Kontrollvorrichtungen (49)
aufeinanderfolgender Tragfähigkeitsstufen derart aufeinander abgestimmt sind, daß
ein Kopf (4) von Bauteilen (3;47;48;50) bzw. Spann-und/oder Kontrollvorrichtungen
(49) der jeweils nächst kleineren Tragfähigkeitsstufe durch den Längsschlitz (7) von
Kupplungsgliedern (2;17) der nächst höheren Tragfähigkeitsstufe paßt.
8. Baukasten nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Kupplungsglied
(2) zwei durch einen Boden (14) miteinander verbundene Seitenwände (12,13) aufweist,
an die im Bereich ihrer dem Boden (14) abgewandten Enden ein Gurt (1) angreift.
9. Baukasten nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Gurt (1) durch Querschlitze
(8,9) verläuft und ein in einen der Querschlitze mündender Längsschlitz (7) sich bis
in den Bereich des Bodens (14) des Kupplungsgliedes (2) erstreckt.
10. Baukasten nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände
(12,13) des Kupplungsgliedes (2) zumindest teilweise schräg zueinander verlaufen.
11. Baukasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsglieder (26;
38) Einführöffnungen für Anschlußösen oder Anschlußgabeln aufweisende als Adapter
ausgebildete Bauteile (31;35;43;50) zum Anschluß von weiteren Bauteilen (51;52) bzw.
Spann- und/oder Kontrollvorrichtungen mittels Bolzen aufweisen, wobei die Abmessungen
der Einführöffnungen der Kupplungsglieder (2;26;38) einer Tragfähigkeitsstufe auf
die Abmessungen von Adaptern der gleichen Tragfähigkeitsstufe abgestimmt sind.
12. Baukasten nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die als Adapter ausgebildeten
Bauteile (35;43;50) mit einem tellerförmig ausgebildeten Kopf (4) versehen sind, der
sich am Boden (14;40) der Kupplungsglieder (2;38) abstützt.
13. Baukasten nach Anspruchll, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf (32) des Adapters
(31) kegelförmig ausgebildet ist.
14. Baukasten nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (29;40)
der Kupplungsglieder (26;38) mit einer Einstecköffnung (30) für das als Adapter ausgebildete
Bauteil (31;35) versehen ist, wobei die Durchmesser der Einstecköffnung (30) und der
Köpfe (32;4) von Kupplungsgliedern (26;38) und Adaptern (31;35) aufeinanderfolgender
Tragfähigkeitsstufen derart aufeinander abgestimmt sind, daß ein Kopf (32;4) von Adaptern
(31;35) der jeweils nächst kleineren Tragfähigkeitsstufe durch die Einstecköffnung
(30) von Kupplungsgliedern (26;38) der nächst höheren Tragfähigkeitsstufe paßt.
15. Baukasten nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsglieder
(17;42;46) mindestens ein lösbares Widerlager (16;41) für eine Gurtschlaufe (15) fester
Abmessung aufweisen, das mit mindestens einer auf die lichte Höhe (A) der Gurtschlaufe
(15) oder eines Teils derselben abgestimmten Zuordnungszunge (24;44) zur Auswahl eines
zum jeweiligen Kupplungsglied (17) passsenden Gurtes (1) ausgestattet ist. -
16. Baukasten nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerlager (16;41)
mit Stützzapfen (22,23) versehen ist, die sich in Jochen (19,20) des Kupplungsgliedes
(17; 42;46) abstützen, die die Stützzapfen (22, 23) in einem Bereich von höchstens
180° umschliessen und eine Einführöffnung (18) für die Gurtschlaufe (15) begrenzen.
17. Baukasten nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsglieder
(17; 42;46) mindestens eine seitliche Einführöffnung für das mit der Zuordnungszunge
(24;44) ausgestattete Widerlager (16;41) aufweisen.
18. Baukasten nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die
Zuordnungszunge (44) aus einem anderen Material als der Rest des Widerlagers (41)
besteht.
19. Baukasten nach einem der Ansprüche 15 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß das
Widerlager (16;41) durch Sicherungselemente (21; 45) in der Stützstellung arretierbar
ist.
20. Baukasten nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherungselemente
(21; 45) aus Spannstiften bestehen.
21. Baukasten nach einem der Ansprüche 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, daß die
Sicherungselemente (21) in der Zuordnungszunge (24) gelagert sind.
22. Baukasten nach Anspruch 16 und einem der.Ansprüche 18 bis 20, dadurch gekennzeichnet,
daß die Sicherungselemente (45) in den Jochen (19,20) zum Abstützen der Stützzapfen
(22,23) des Widerlagers (41) gelagert sind.
23. Baukasten nach Anspruch 16 und einem der Ansprüche 18 bis 22, dadurch gekennzeichnet,
daß das Kupplungsglied (17) an seinem den Jochen (19,20) abgewandten, einen Boden
(14) bildenden Ende mit einer Einstecköffnung für einen Kopf (4) eines Bauteiles (3)
bzw. einer Spann- und/oder Kontrollvorrichtung versehen ist.
24. Baukasten nach einem der Ansprüche 15 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß die
lichte Höhe (A) der Gurtschlaufe (15) in Abhänbgigkeit von der Tragfähigkeit des Gurtes
(1) festgelegt ist.
25. Baukasten nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der lichten Höhe
(A) und der Breite der Gurtschlaufe (15) einerseits und der Tragfähigkeit des Gurtes
(1) andererseits eine Korrelation besteht.
26. Baukasten nach einem der Ansprüche 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Bauteile
(3;31;35;43;47;48;50) bzw. Spann- und/oder Kontrollvorrichtungen (49) durch die Gurte
(1) in den Kupplungsgliedern (2;17;26;38; 42;46) verriegelbar sind.
27. Baukasten nach einem der Ansprüche 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungsglied
(2;17;26;42;46) als einteiliges Stanzteil ausgebildet ist.
28. Baukasten nach einem der Ansprüche 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß die Bauteile
(3;31;35;43;47;48;50) bzw. Spann- und/oder Kontrollvorrichtungen (49) drehbar im Kupplungsglied
(2;17;26;38;42) gelagert sind.
29. Baukasten nach einem der Ansprüche 15 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Kupplungsglied (46) mit zwei Widerlagern (16) zum Anschluß von zwei Gurtschlaufen
(15) versehen ist.