| (19) |
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(11) |
EP 0 105 424 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.03.1990 Patentblatt 1990/12 |
| (22) |
Anmeldetag: 23.09.1983 |
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| (54) |
Einstellvorrichtung für Typenräder einer Druckeinrichtung
Type wheel selection device for a printing system
Dispositif de sélection pour roues porte-caractère d'une imprimante
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
04.10.1982 CH 5827/82
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.04.1984 Patentblatt 1984/16 |
| (73) |
Patentinhaber: FRAMA AG |
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CH-3438 Lauperswil (CH) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Haug, Werner
CH-3550 Langnau i. Emmental (CH)
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| (74) |
Vertreter: Quehl, Horst Max, Dipl.-Ing. |
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Patentanwalt
Postfach 223
Ringstrasse 7 8274 Tägerwilen 8274 Tägerwilen (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
CH-A- 284 624 DE-B- 1 176 406 LU-A- 83 626 US-A- 3 916 785 US-A- 4 140 055
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DE-B- 1 063 841 GB-A- 2 055 698 US-A- 3 822 640 US-A- 4 050 374
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Einstellvorrichtung für Typenräder mit den Merkmalen
des Oberbegriffs des Patentanspruchs 1 sowie eine Frankiermaschine mit mindestens
einer Einstellvorrichtung nach Patentanspruch 1.
[0002] Die zur Zeit gebräuchlichen Frankiermaschinen, z. B. mit der Typenbezeichnung "FRAMA
Mod. 100 electronic" der Anmelderin haben für jedes Typenrad eine Einstellvorrichtung,
die aus zahlreichen und aufwendig herzustellenden sowie zu montierenden Einzelteilen
zusammengesetzt ist. Jede Einstellvorrichtung hat eine sich durch die Antriebswelle
des Frankierkopfes in Längsrichtung erstreckende Zahnstange, die einerseits mit dem
Zahnrad des Typenrades und andererseits mit einem Zahnradgetriebe einer sich mit der
Welle drehenden Stellscheibe in Eingriff steht. Beim Einstellen des Typenrades wird
ein von Hand zu betätigender Einstellhebel in Eingriff mit der Stellscheibe gebracht
und um einen dem Zahlenwert entsprechenden Winkel geschwenkt. Diese Schwenkbewegung
bewirkt über das in der Stellscheibe angeordnete Zahnradgetriebe eine Verschiebung
der Zahnstange und damit eine Verdrehung des Typenrades in die gewünschte Einstellposition.
Nach Lösen des Eingriffs zwischen der Stellscheibe und dem Einstellhebel wird die
Einstellposition in der Stellscheibe durch Rastmittel gesichert. Weiterhin ist die
Stellscheibe mit mechanischen Mitteln versehen, die auf mechanische Weise bei jeder
Umdrehung des Frankierkopfes und damit auch der Steilscheibe ein mechanisches Zählwerk
betätigen, das die beim Frankieren verbrauchten Werteinheiten zählt. Einzelheiten
über die verwendete Mechanik sind z. B. dem zu obengenanntem Maschinentyp gehörigen
Ersatzteilkatalog zu entnehmen.
[0003] Durch die LU-A-83 626 oder die US-A-4 050 374 wurde bereits vorgeschlagen, die mechanische
Stellbewegung elektromotorisch vorzunehmen, jedoch hat dies durch die Verwendung von
Stellmotoren zu einer noch aufwendigeren und voluminöseren Mechanik geführt. Die Verwendung
elektrischer Antriebe hat jedoch den Vorteil, dass die Eingabe der Stellwerte elektronisch
erfolgen kann, z. B. auch in Abhängigkeit vom elektrischen Signal einer Wiegeeinrichtung,
da der einzustellende Frankierwert auch vom Gewicht des zu frankierenden Briefes o.
dgl. abhängig ist. Die elektronische Eingabe der Stellpositionen für die Typenräder
hat auch den Vorteil, dass die Anzahl der durch das Frankieren verbrauchten Werteinheiten
anstatt in einem mechanischem Zählwerk in einem elektronischen Zählwerk mit geringerem
Aufwand gespeichert werden kann.
[0004] Durch die bekannten, rein mechanischen Einstellvorrichtungen für Typenräder an einer
Frankiermaschine ist es mit vertretbarem Aufwand nur möglich, Typenräder nur eines
Druckklischees einzustellen. Das am Umfang des Frankierkopfes üblicherweise vorgesehene
zweite Druckklischee für das Datum muß jedoch nach Öffnen einer Gehäuseklappe von
Hand mittels eines Werkzeuges verstellt werden.
[0005] Eine Einstellvorrichtung für Typenräder einer Druckeinrichtung mit den Merkmalen
des Oberbegriffs des Patentanspruchs 1 ist aus der US-A-3 822 640 bekannt geworden.
Aus dieser Druckschrift ist es bekannt, für eine Druckeinrichtung mit stationär drehbar
gelagerten Typenrädern das jeweilige Typenrad durch zwei an einer Schwenkplatte gelagerte
Klinkenhebel in die gewünschte Druckposition zu drehen. Diese Klinkenhebel werden
durch Federkraft in ständigem Eingriff mit dem antreibenden Klinkenrad gehalten. Ihre
schiebende Stellbewegung ergibt sich durch die hin- und herschwenkende Bewegung dieser
Schwenkplatte, die mit zwei zueinander entgegengesetzt angeordneten Elektromagneten
gekoppelt ist. Eine vergleichbare Druckeinrichtung, bei der der Klinkenhebel anstatt
über eine Schwenkplatte über einen von nur einem Elektromagneten bewegten Zwischenhebel
in Antriebsrichtung deschoben wird, ist durch die US-A 3 916 785 bekannt. Solche Druckeinrichtungen
sind durch den ständigen Eingriff ihrer Klinkenhebel nicht für die Anordnung an einer
rotierenden Druckwalze oder an dem Frankierkopf einer Frankiermaschine geeignet.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einstellvorrichtung für Typenräder
einer Druckeinrichtung zu finden, deren Typenräder beim Drucken eine Kreisbewegung
ausführen können, so dass sie am Umfang einer rotierenden Druckwalze oder des Frankierkopfes
einer Frankiermaschine vorgesehen sein können. Dabei soll die Einstellvorrichtung
im Vergleich mit z. B. durch die LU-A- 83 626 oder die US-A-4 050 374 bekannten Einstellvorrichtungen
durch mechanisch einfacheren Aufbau leichter herzustellen und zu montieren sein. Die
Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß aufgrund der Merkmale des Patentanspruchs
1. Eine bevorzugte Kombination der erfindungsgemäßen Einstellvorrichtung mit einer
Frankiermaschine ist Gegenstand des Patentanspruchs 5.
[0007] Im folgenden wird die Erfindung anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen
näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Frankiermaschine im Bereich des Frankierkopfes mit
einer stirnseitigen Ansicht einer Einstellvorrichtung für zwei Typenräder in schematischer
Darstellung,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Einstellvorrichtung und eines Teiles des teilweise geschnitten
dargestellten Frankierkopfes,
Fig. 3 eine Aufsicht auf die Einstellvorrichtung nach Fig. 2, den Frankierkopf,
Fig. 4 eine vergrößerte Darstellung einer Gruppe von Typenrädern mit ihren Zahnrädern,
mit teilweise dargestellten Verstellstösseln von zwei Einstellvorrichtungen,
Fig. 5 einen Teilschnitt durch eine Frankiermaschine entlang der Maschinenwelle im
Bereich des Steuerrades und des Frankierkopfes mit eingezeichneter Querschnittsdarstellung
der Welle entsprechend Fig. 5a,
Fig. 6 und Fig. 7 zwei der Verstellschieber für die Einstellung der Frankierwerte
der Frankiermaschine nach Figur 5,
Fig. 8 eine Stirnansicht der in Figur 5 gezeigten Welle sowie von Verstellschiebern
nach Figur 6 und 7,
Fig. 9 einen Querschnitt durch die Frankiermaschinenwelle an der Stelle IX - IX der
Figur 5 mit einem Rastklinkenpaar, jedoch in eingerasteter Position,
Fig. 10 eine rechte Seitenansicht des Steuerrades nach Figur 5 mit eingerastetem Nullstellrasthebel,
Fig. 11 einen Axialschnitt durch das Steuerrad nach Figur 10,
Fig. 12 eine linke Seitenansicht des Steuerrades nach Figur 11 und
Fig. 13 einen Querschnitt entlang der Linie XIII - Xlll der Figur 5 mit einem Sperrklinkenpaar.
[0008] In Fig. 1 ist ein Gehäuseteil der Frankiermaschine durch Strichlinien 2 angedeutet,
der sich seitlich von einem nicht dargestellten Hauptgehäuse befindet und den Frankierkopf
4 einschliesst. Der allgemeine Aufbau einer Frankiermaschine wird als bekannt vorausgesetzt.
Ein Beispiel zeigt die vielfach verwendete Maschine der Anmelderin mit der Bezeichnung
"FRAMA Mod. 100 electronic". Der Frankierkopf befindet sich oberhalb eines Frankiertisches
6, über den in Richtung des Pfeiles 7 Briefumschläge zum Bedrucken mit dem Frankierwert
und dem Datum bewegt werden. Dabei dreht sich der Frankierkopf 4 entsprechend dem
Arbeitszyklus der Frankiermaschine, ausgelöst durch einen im Frankiertisch angeordneten
und durch die Zuführung eines Briefumschlages betätigten Kontaktschafters 9, so dass
sich das Klischee 8 für den Frankierwert und das Klischee 10 für das Datum auf dem
nicht dargestellten Briefumschlag abwälzen. Der Andruck erfolgt dabei durch die automatische
Hubbewegung der durch eine Strichlinie angedeuteten Andruckwalze 12. Die Hubbewegung
ergibt sich durch eine Hebelbewegung einer nicht dargestellten Antriebsübertragung,
die durch die Abwälzung einer in Fig. 5 durch Strichlinien angedeuteten Steuerrolle
13 auf einer Steuerkurve 15 des Steuerrades 17 (Fig. 12) ausgelöst wird. Durch eine
nicht dargestellte Farbspeicherwalze wird Farbstoff durch eine Abwälzbewegung auf
die Klischees 8 und 10 übertragen. Eine entsprechende Einrichtung ist Gegenstand der
EP-A 0 064 125.
[0009] Ein erstes, in den Fig. 1 bis 4 dargestelltes Anwendungsbeispiel der erfindungsgemässen
Einstellvorrichtung an einer Frankiermaschine betrifft die Verstellung der Typenräder
des Datumklischees 10 durch die vom Umfang des Frankierkopfes her einwirkenden Einstellvorrichtungen
14, 14'.
[0010] Die Einstellvorrichtung für die Typenräder 18 bis 21 des Datumklischees 10, die in
Fig. 4 vergrössert dargestellt sind, hat eine Eingabevorrichtung 24, die mehrere Schalttasten
25 aufweist, die gleichzeitig der Einstellung der Zahlen einer elektronischen Datumsanzeige
26 dienen. Eine Betätigung einer Schalttaste 25 löst einen elektrischen Impuls aus,
der über Leitungen 28, 29, sowohl der Datumsanzeige 26 als auch der elektromechanischen
Betätigungsvorrichtung 14 für die Typenräder 18 bis 21 zugeführt wird, wie in Fig.
1 schematisch durch einen Schaltkreis dargestellt ist.
[0011] Die Einstellvorrichtung 14, 14' hat für jedes zu verstellende Typenrad jeweils einen
Verstellstössel 30, 32, bzw. 30', 32'. Wie die Fig. 2 und 3 zeigen, können beidseitig
des Datumklischees 10 bzw. des Frankierkopfes 4 jeweils eine Einstellvorrichtung 14,
14' vorgesehen sein. Da diese Einstellvorrichtungen 14, 14' identisch ausgeführt sein
können, wird im folgenden nur die Betätigungsvorrichtung 14 beschrieben.
[0012] Die Einstellvorrichtung hat eine z. B. vertikal gerichtete Halterungsplatte 34, die
z. B. mittels Schrauben 35 an einer neben dem Frankierkopf befindlichen Innenwand
39 der Frankiermaschine starr befestigt ist. Diese Halterungsplatte 34 trägt mindestens
zwei und im vorliegenden Beispiel drei Elektromagnete 36 bis 38. Die Elektromagnete
36, 37 dienen der Betätigung der Verstellstössel 32, 30 und sind parallel zueinander
unmittelbar an der Hatterungsptatte befestigt. Der dritte Elektromagnet 38 ist an
einer senkrecht aus der Halterungsplatte herausgebogenen Abwinkelung 40 befestigt
und somit senkrecht zu den anderen Elektromagneten 36, 37 gerichtet. Dieser dritte
Elektromagnet 38 dient dazu, eine Führungsplatte 42, auf der die Verstellschieber
30, 32 gleiten, in eine Position zu schwenken, in der die Verstellstössel 30, 32 mit
einem Zahnrad 44, 45 für die Verstellung eines Typenrades 20 bzw. 18 in Eingriff gelangen
können. Diese Führungsplatte 42 hat in Seitenansicht (Fig. 2) eine rechtwinklige Form,
wobei ihr kürzerer Schenkel 43 parallel zur Halterungsplatte 34 verläuft und an seinem
freien Ende eine Zugfeder 47 trägt, deren anderes Ende an der Abwinklung 40 der Halterungsplatte
34 befestigt ist. Die Zugfeder 47 hält somit die Führungsplatte 42 in der in Fig.
2 dargestellten Warteposition, in der die Verstellstössel 30, 32 in Abstand von dem
Frankierkopf 4 gehalten werden, so dass dieser sich zum Frankieren unbehindert drehen
kann. Der längere der Führung dienende Schenkel 46 der Führungsplatte 42 ist entsprechend
der Darstellung in Fig. 3 gegabelt, und die Enden beider Gabelschenkel 48, 49 sind
im Bereich der Abwinklung 50 der Führungsplatte 42 in nach oben offenen Ausschnitten
51, 52 der Halterungsplatte 34 gelagert, so dass die Führungsplatte 42 um diese Lagerstelle
schwenkbar ist. Für die Schwenkbewegung der Führungsplatte 42 ist der dritte Elektromagnet
38 vorgesehen, der den längeren Schenkel 46 bzw. dessen Gabelschenkel 49 (Fig. 3)
entgegen der Zugkraft der Rückstellfeder 47 nach unten zieht, so dass mit der Führungsplatte
42 die Verstellstössel 30, 32 in eine Schwenkposition gelangen, in der sie nach Längsverschiebung
mittels der Elektromagnete 36, 37 das Verstellrad 44, 45 eines Typenrades verdrehen
können.
[0013] Die Elektromagnete 36, 37 haben einen Ankerschaft 54, 55, der sich durch die Magnetwicklung
hindurch erstreckt und an dessen einem Ende der abgewinkelte Schenkel 58 des zugehörigen
Verstellstössels 30 bzw. 32 gelenkig befestigt ist. Bei Erregung der Elektromagnete
36, 37 bewegt sich der Ankerschaft 54, 55 entgegen der Kraft einer an seinem einen
Ende befestigten Zugfeder 56, 57 aus der Magnetwicklung heraus und schiebt somit den
Verstellstössel 30 bzw. 32 vorwärts in Richtung der Drehbewegung des Zahnrades 44
bzw. 45. Die Gelenkverbindung 60 zwischen dem Ankerschaft 54 bzw. 55 und dem abgewinkelten
Schenkel 58 des Verstellstössels ermöglicht die Schwenkbewegung der Verstellstössel
30, 32 zusammen mit der Führungsplatte 42.
[0014] Für die seitliche Führung der Verstellstössel 30, 32 an der Führungsplatte 42 ist
diese mit einem schräg nach oben gebogenen vorderen Ende 62 sowie in ihrem mittleren
Bereich mit einem vertikal nach oben gebogenen Plattenteil 64 versehen, in denen sich
jeweils ein Schlitz 65 bis 68 befindet, der den aus einem Blechteil gestanzten Verstellstössel
30 bzw. 32 einschliesst. Der im rechten Winkel von der Führungsplatte 42 nach oben
aufgebogene Teil 64 dient ausserdem als Anschlag für die längsgerichtete Hubbewegung
der Verstellstössel, indem diese einen Anschlagbolzen 70, 71 aufweisen. An der Unterseite
der Verstellstössel 30, 32 ist ein Gleitnocken 72 angeformt, mit dem die Verstellstössel
30, 32 auf der Oberseite der Führungsplatte 42 gleiten. Um die Verstellstössel 30,
32 auch nach oben verschiebbar an der Führungsplatte 42 zu halten, ist in Abstand
von der Führungsplatte an dieser Stelle eine kleine Abdeckplatte 74 mittels eines
Bolzens 75 befestigt.
[0015] Um z. B. das Typenrad 20 für die Monatsanzeige des Datumklischees 10 um eine Type
von der Monatsangabe "9." auf die Monatsangabe "10." weiterzudrehen, müssen die Elektromagnete
38 und 36 erregt werden. Die Auslösung des Erregerstroms erfolgt durch Niederdrücken
einer der genannten Schalttasten 25 (Fig. 1). Dabei schwenkt die aus der Führungsplatte
42 und den Verstellstössel 30, 32 bestehende Einheit zuerst nach unten und damit auch
die für den Eingriff in das Zahnrad 44 bestimmte Spitze 78 der Verstellstössel 30,
32, bis diese in eine Ebene gelangt, die den Teilkreis des Zahnrades 44 bzw. 45 tangiert.
Nach Erregung des Elektromagneten 36 bewegt sich der Verstellstössel 32 nach vorn,
so dass die Verstellspitze 78 in einen Zahn des Zahnrades eingreift und das Zahnrad
44 mit dem mit ihm fest verbundenen Typenrad 20 um einen bestimmten Winkel weiterdreht.
Entsprechend der Darstellung der Fig. 4 sind lediglich die Typenräder 18 bis 21 mit
einem Verstellzahnrad gekoppelt, dem ein Verstellstössel zugeordnet ist, während das
Typenrad 80 für die Einstellung der 10 er- Jahre kein Verstellzahnrad aufweist, da
die alle 10 Jahre zu erfolgende Verstellung dieses Zahnrades von Hand mittels eines
spitzen Werkzeuges zweckmässigerweise vorgenommen wird, nachdem im Gehäuse der Frankiermaschine
eine Schliessklappe geöffnet wird, die sich im Bereich des Frankierkopfes befindet.
[0016] Statt einer Auslösung der Einst«iIvonrichtung für die Typenräder von Hand durch Betätigen
der Schalttasten 25 kann auch eine automatische Auslösung durch eine batteriebetriebene
Uhr mit Datumsanzeige vorgenommen werden.
[0017] Die Einstellvorrichtung ist vorzugsweise relativ zum Frankierkopf in Umfangsrichtung
verstellbar befestigt. Durch diese Verstellbarkeit kann die Position der Verstellstössel
30, 32 nach Auswechseln des Klischees 10 gegen ein andersartiges Klischee wieder genau
zu den Verstellzahnrädern 44, 45 ausgerichtet werden. Die Verwendung verschiedener
Klischees, z. B. an einer Frankiermaschine, ist bei sonst gleichem Aufbau der Frankiermaschine
erforderlich, um eine Anpassung an sich ändernde Bedürfnisse vornehmen zu können,
z. B. wenn die Frankiermaschine an einem anderen Ort oder in einem anderen Land mit
anderen Wünschen oder Vorschriften beim Frankieren angepasst werden muss. Dabei ist
es möglich, dass die Gruppe von Datums-Typenrädern am Frankierkopf in Umfangsrichtung
eine andere Position einnimmt. Die Verstellmöglichkeit der Einstellvorrichtung 14,
14' kann auf einfache Weise dadurch erreicht werden, indem die Schrauben 35, die die
Halterungsplatte 34 an der Innenwand 39 der Frankiermaschine befestigen, sich durch
eine längliche Öffnung 81 erstrekken, die sich entweder in der Innenwand der Frankiermaschine
oder in der Halterungsplatte befinden, so dass die Schraube in dieser Öffnung 81 verschiedene
Klemmpositionen einnehmen kann.
[0018] Für die Verstellung der Einstellvorrichtung 14, 14' relativ zum Frankierkopf in Umfangsrichtung
kann auch eine nicht dargestellte, von Hand oder durch einen Antrieb betätigte Stellmechanik
verwendet werden, die mit einer elektronischen Steuerung versehen sein kann. Durch
eine solche Stellmechanik ist es möglich, die Betätigungsvorrichtung in Umfangsrichtung
relativ zum Frankierkopf in so weitem Bereich zu verstellen, dass die gleiche Einstellvorrichtung
durch entsprechende Bewegung in Umfangsrichtung für die Betätigung der Typenräder
bzw. ihrer Zahnräder von mehreren Klischees 8, 10 wahlweise verwendet werden kann.
Entsprechend der Darstellung nach Fig. 1 kann eine solche Stellmechanik die Einstellvorrichtung
14 aus der in Fig. 1 dargestellten Position über dem Klischee 10 in eine Position
bewegt werden, in der sie sich über dem Klischee 8 befindet. Die Führung dieser Umfangsbewegung
der Einstellvorrichtung kann in einem zum Umfang des Frankierkopfes konzentrischen
Schlitz, durch Führungsschienen, u. dgl. erfolgen. Falls jedoch das zweite Klischee
die dem Frankierwert entsprechenden Typenräder aufweist, so sind besondere Massnahmen
zu treffen, so dass verhindert wird, dass diese Typenräder sich nicht, z. B. mittels
eines Instrumentes auf unbefugte Weise von aussen einstellen lassen. Ein mechanisches
Drehen des Frankierkopfes bei elektrisch nicht eingeschalteter Frankiermaschine, würde
in einem solchen Falle eine Wertentnahme bzw. Frankierung ermöglichen, ohne dass der
Frankierwert in dem bei einer solchen Maschine vorgesehenen elektronischen Speicher
für die verbrauchten Werteinheiten gezählt wird.
[0019] Ein Beispiel für solche besondere Massnahmen zeigt das im folgenden anhand der Figuren
1 und 5 bis 13 beschriebene Ausführungsbeispiel einer Frankiermaschine mit erfindungsgemässen
Einstellvorrichtungen. Diese Einstellvorrichtungen haben einen Vorrichtungsteil, der
identisch ausgeführt ist wie eine der im vorangehenden beschriebenen Einstellvorrichtungen
14, 14', entsprechend den Darstellungen in den Figuren 1 bis 3, jedoch hat jede Einstellvorrichtung
im Unterschied zu einer Einstellvorrichtung 14 zusätzlich einen Zahnstangen-Verstellschieber
83 bis 86, der mechanisch zwischen dem Verstellzahnrad 88 eines Typenrades und einem
Verstellstössel 89 bzw. 90 angeordnet ist. Die Verstellstössel 89, 90 entsprechen
den Verstellstösseln 30, 32 bzw. 30', 32' der zuvor beschriebenen Einstellvorrichtungen
14, 14' und sind in Fig. 5 deshalb nur teilweise dargestellt.
[0020] Die Verstellschieber 83 bis 86 sind in der Welle 16 der Frankiermaschine geführt.
Hierfür hat diese nach aussen offene Führungsschlitze 92 bis 95, wie am besten der
Figur 9 zu entnehmen ist.
[0021] Für eine vierstellige Zahl des Frankierwertes sind in dem Klischee 8 nach Figur 1
nebeneinander vier Typenräder 96 parallel zueinander im Frankierkopf 4 gelagert, von
denen, zur Vereinfachung der Darstellung, in Fig. 1 nur eines dargestellt ist. Entsprechend
sind vier elektrische Eingabetasten entsprechend den Tasten 25 nach Fig. 1 nebeneinander
angeordnet. Wie beim zuvor beschriebenen Drehen des Zahnrades 45 nach Fig. 2, wird
bei jedem Niederdrücken einer Taste 25 der jeweilige Verstellschieber 83 bis 86 um
die Distanz zwischen den Zähnen 97 weitergeschoben, so dass sich entsprechend das
Zahnrad 88 und das Typenrad 96 um einen Stellenwert bzw. um einen Zahn weiterdrehen.
Zum Einstellen der Zahl 4 ist somit die Taste 25 für den jeweiligen Stellenwert viermal
nacheinander zu drücken. Der eingestellte Zahlenwert erscheint in dem elektronischen
Anzeigefeld 26. Die Eingabe des Zahlenwertes in die Anzeige 26 erfolgt jedoch nicht
unmittelbar durch den beim Niederdrücken der Schalttaste 25 ausgelösten elektrischen
Impuls, sondern durch den Impuls einer Fotozelle 98, die im Schwenkbereich von um
eine Achse 100 schwenkbaren Rastklinken 101, 102 angeordnet ist. Für jeden der Verstellschieber
83 bis 86 ist eine Rastklinke 101, 102, bzw. 101', 102' vorhanden, wie die Darstellung
der Figur 5 zeigt. Diese überdecken sich in der Ansicht nach Fig. 9, so dass dort
nur ein Paar 101, 102 zu se hen ist.
[0022] Sobald der Verstellschieber mittels eines Verstellstössels 89, 90 um einen oder mehrere
Zähne 97 vorwärts geschoben wird, so rastet der Eingriffsbereich 103, 104 des jeweiligen
Rasthebels in eine Zahnlücke 105 ein, so dass sich der Verstellschieber 83 bis 86
nicht durch den Zug einer Feder 106 zurückbewegen kann, die für jeden Verstellschieber
vorgesehen ist und einerseits in einer Öfnung 107 und andererseits auf nicht dargestettte
Weise auf der rechten Seite des Steuerrades 17 nach Fig. 5 eingreift. Bei Freigabe
der Verstellschieber, die beim Löschen der Frankierwerte erfolgt und noch näher beschrieben
wird, bewegen sich die Verstellschieber durch den Zug dieser Federn 106 zurück in
die in Fig. 5 dargestellte Ausgangsposition. In dieser Ausgangsposition ruhen die
Rastklinken 101, 102, 101', 102' auf einem ungezahnten Bereich 109 des Verstellschiebers,
so dass der auf die Fotozelle 98 gerichtete Lichtstrahl unterbrochen ist, während
eine ebenfalls im Schwenkbereich der Rasthebel vorgesehene zweite Fotozelle 99 sich
im Lichtstrahl befindet. Die Figur 9 zeigt die Rastklinken 101, 102, in eingerasteter
Position, indem der Bereich 103 in die Zahnlücke des Verstellschiebers 84 und der
Bereich 104 des Rasthebels 102 in die Zahnlücke 105 des Verstellschiebers 85 eingerastet
ist. Nach erneuter Betätigung einer Schalttaste 25 der Eingabeeinrichtung 24 schiebt
der Verstellstössel 89 den zugehörigen Verstellschieber um einen Zahn weiter, wobei
der Klinkenbereich 103 oder 104 über den sägezahnförmigen Zahn 97 gleitet, so dass
der Rasthebel 101, 102 eine Schwenkbewegung ausführt, die zu einer vorübergehenden
Sperrung der Fotozelle 98 führt. Dies bewirkt elektronisch eine Rückmeldung an das
Anzeigeregister, das dem Register 26 nach Figur 1 entspricht, das den vorherigen Zahlenwert
um eine Ziffer wefterstellt. Durch das Fotozellenpaar 98, 99 kann somit jede Position
der beiden nach Fig. 9 übereinander angeordneten Rastklinken 101, 101' bzw. 102, 102'
elektronisch ermittelt werden, so dass die ausgeführte mechanische Bewegung elektronisch
bestätigt wird. Das sichere Einrasten der Rasthebel ist durch eine Zugfeder 111 gewährleistet,
die die Schenkel der Rastklinken 101, 102 miteinander verbindet. Die Achsen 100 der
Rastklinken 101, 102, 101', 102' sind an dem Steuerrad 17 befestigt, so dass sich
die Rastklinken zusammen mit dem Steuerrad und der Maschinenwelle 16 beim Frankieren
mitdrehen. Die in kleinerem Massstab in Fig. 10 gezeigte Seitenansicht des Steuerrades
17 zeigt Befestigungslöcher 112 für die Befestigung dieser Achsen 100. Der der Maschinenwelle
16 zugekehrte Bereich der Rastklinken 101, 102 ist ausserhalb des Bereiches der Verstellschieber
der Form der Welle angepasst und greift in eine Umfangsnut 113 der Welle ein, wie
die Darstellung der Fig. 9 zeigt, so dass die Rastklinken in dieser Nut 113 gegen
eine seitliche Ausbiegung in Wellenrichtung abgestützt sind.
[0023] Es versteht sich, dass für die Einstellung der Typenräder die Welle 16 der Frankiermaschine
stets exakt die gleiche Drehposition einnehmen muss, damit die oberhalb und unterhalb
der Welle angeordneten und sich nicht mitdrehenden Verstellstössel 89, 90 stets wieder
genau in Eingriff mit den Zähnen 97 des zugehörigen Verstellschiebers 83 bis 86 gebracht
werden können. Der Antrieb der Welle 16 und damit des Frankierkopfes 4 erfolgt durch
Eingriff eines nicht dargestellten Antriebsritzels in den Zahnkranz 115 am Umfang
des Steuerrades 17. Dieses Ritzel wird durch einen nicht dargestellten Elektromotor
solange angetrieben, bis das Steuerrad eine 360°-Umdrehung ausgeführt hat. Die Abschattung
des das Ritzel antreibenden Elektromotors erfolgt auf übliche Weise durch einen Kontaktschalter
eines zweiten, nicht dargestellten Steuerrades am rechten Ende der Welle 16. Diese
elektrische Abschattung gewährleistet jedoch nicht eine exakte Ausgangs- bzw. Einstellposition
der Welle 16, so dass zusätzlich mechanische Mittel in Form einer Steuerbahn 116 und
einer Nockenrolle 117 vorgesehen sind. Auf der Steuerbahn 116 ist eine durch zwei
Schrägflächen begrenzte Einbuchtung 118 vorhanden, in die sich die Steuerrolle 117
hineinbewegt. Die Steuerrolle 117 befindet sich am Ende eines durch eine Feder 119
belasteten Hebels 120, der die Steuerrolle in diese Einbuchtung drückt. Da in dieser
Drehposition der Antriebsmotor abgeschaltet wird, sichert der Druck der Steuerrolle
117 in dieser genau definierten Einbuchtung 118 die der Nullposition entsprechende
Drehposition des Steuerrades 17 und damit der Welle 16 mit den in ihr geführten Verstellschiebern.
[0024] Falls die Frankiermaschine nicht an eine elektrische Spannungsquelle angeschlossen
ist, so wird der Andruckhebel 120 der Steuerrolle 17 in der in Fig. 10 dargestellten
Rastposition durch eine Sperrklinke 122 gesichert, indem diese durch eine Feder 123
in die Sperrposition gezogen wird. Falls jedoch eine Verbindung der Frankiermaschine
mit der Spannungsquelle vorhanden ist, so zieht ein Elektromagnet 124 die Sperrklinke
in eine Freigabeposition. Beim Auslösen der Frankiermaschine zum Abdrucken eines Frankierwertes
wird das Steuerrad 17 wieder angetrieben, so dass die Steuerrolle 117 sich über die
sich an die Einbuchtung 118 anschliessend höchste Stelle 125 der Steuerkurve 116 hinwegbewegt
und der Andruckhebel 120 entgegen der Kraft der Zugfeder 119 um die Achse 126 zurückschwenkt.
Das Überschreiten dieses Punktes 125 der Steuerkurve 116 bewirkt, dass der zuvor eingestellte
und im Anzeigeregister angezeigte Frankierwert elektrisch in ein Zählwerk addiert
wird, in dem die verbrauchten Werteinheiten gespeichert werden. Für die elektrische
Auslösung dieses Vorganges kann an dem Andruckhebel ein auf seine Schwenkbewegung
ansprechender Kontaktschalter 127 vorgesehen sein.
[0025] Um sicherzustellen, dass die Steuerrolle 117 nach Erreichen des höchsten Punktes
125 der Steuerkurve 116 das Steuerrad 17 wieder zurückzieht, indem sie sich in die
Einbuchtung 118 zurückbewegt, ist eine in Fig. 12 durch Strichlinien angedeutete Antirückprallklinke
128 vorhanden, die sich über einen Sperrzahn 129 bewegt und hinter diesem in die dargestellte
Position einklinkt. Die Drehrichtung des Steuerrades ist in den Figuren 10 und 12
durch einen Pfeil 130 angegeben. Hat sich das Steuerrad 17 und damit der Frankierkopf
4 soweit in Richtung des Pfeiles 130 gedreht, dass das Klischee 8 sich auf dem sich
über den Frankiartisch 6 bewegenden Briefumschlag abwälzt, so gleitet die Antirückprallklinke
128 über zwei weitere Sperrzähne 132, 133, so dass diese verhindern, dass durch Hin-
und Herbewegen des Frankierkopfes das Klischee 8 mit dem Frankierwert mehrfach abgedruckt
werden kann.
[0026] Die Frankiermaschine hat weiterhin eine Einrichtung zum mechanischen Sperren des
Frankierwertes, der durch Verschieben der Verstellschieber 83 bis 86 eingestellt worden
ist. Diese Sperreinrichtung kommt zur Wirkung, sobald sich die Welle 16 um einen geringen
Winkel gedreht hat und wird erst wieder freigegeben, wenn der eingestellte Frankierwert
wieder gelöscht werden soll. Hierfür sind zwei Sperrklinken 135, 136 vorgesehen, die
für den Eingriff in die Zahnlücken 137 einer Rechteckverzahnung 138 der Verstellschieber
83 bis 86 vorgesehen sind und sich in den Darstellungen entsprechend den Figuren 5
und 13 in Eingriff mit einer Zahnlücke 137 befinden. Diese Rechteckverzahnung 138
ist in Längsrichtung der Verstellschieber hinter der Reihe von Stellzähnen 97 und
dem zahnfreien Bereich 109 angeordnet, wie auch die Figuren 6 und 7 zeigen. Jede Sperrklinke
135, 136 dient der Sperrung eines gleichartig geformten Verstellschiebers 83, 85,
bzw. 84, 86, indem die Sperrklinke 135 für den Eingriff in die Rechteckverzahnung
138 der Verstellschieber 83, 85 und die Sperrklinke 136 für den Eingriff in die Rechteckverzahnung
der Sperrschieber 84, 86 vorgesehen ist. Es sind jeweils zwei Verstellschieber nach
Fig. 6 und 7 vorhanden, deren Verzahnungen in dem sich durch die Welle 16 erstreckenden
Schieberei) 140, 141 in entgegengesetzte Richtungen von der Wellenachse wegerstrecken,
da sie für die Verstellung durch auf entgegengesetzten Seiten der Welle 16 angeordnete
Verstellstössel 89, 90 vorgesehen sind, wie es auch für die Rastklinken 101, 102 nach
Fig. 9 zutrifft. Die Sperrklinken 135, 136 drehen sich im Gegensatz zu den Rastklinken
101, 102 nicht mit der Steuerscheibe 17 mit, sondern sind um eine gemeinsame feststehende
Achse 142 in einer Wand des Maschinengehäuses schwenkbar gelagert. Jede Sperrklinke
135, 136 hat einen Steuerzapfen 143, 144, die in einer Steuernut 137 geführt sind,
die sich nach Fig. 5 auf der linken Seite des Steuerrades 17 befindet und mit ihrem
Verlauf in Fig. 12 gezeigt ist. In der in Fig.12 dargestellten Drehposition der Welle
16 und des Steuerrades 17, in der die Verstellschieber 83 bis 86 ihren zugehörigen
Verstellstösseln 89, 90 zugekehrt sind, befinden sich die Steuerzapfen 143, 144 der
Sperrklinken in radial äußerster Position, da in dieser Drehposition die Steuernut
137 Ausbuchtungen 145, 146 aufweist. In dieser radial äußeren Position der Steuerzapfen
sind die Sperrklinken 135, 136 nicht im Eingriff mit der Rechteckverzahnung 138, so
dass die Verstellstössel 89, 90 die Verstellschieber in Richtung des Pfeiles 147 vorwärtsschieben
können. Je eine Zugfeder 148, 149 zieht die Sperrklinken 135, 136 auseinander und
damit in diese Ausbuchtungen 145, 146 der Steuernut 137 hinein. Dreht sich die Steuerscheibe,
so werden die Steuerzapfen 143, 144 und damit die Sperrklinken 135, 136, bezogen auf
die Maschinenwelle 16, radial nach innen in die jeweilige der Einstellposition der
Verstellschieber entsprechende Zahnlücke 137 gezogen, sowie in eine Ringnut 150 der
Welle 16. Entsprechend ist die Eingriffskante 151, 152 der Sperrklinken kreisbogenförmig
ausgeführt. Durch diesen Eingriff der Sperrklinken in die Nut 150 sind diese gegen
Ausbiegung in Richtung der Welle 16 abgestützt. In Eingriffsposition sind die Sperrklinken
135, 136 durch einen Verriegelungshebel 154 verriegelt. Dieser Verriegelungshebel
154 wird durch eine Zugfeder 155 um eine feststehende Achse 156 in Eingriffsposition
mit den Sperrklinken geschwenkt, in der zwei Fortsätze 157, 158 der Sperrklinken in
einer Ausnehmung 160 des Verriegelungshebels 154 gehalten sind. Bei Umdrehung der
Welle 16 bleiben die Sperrklinken 135, 136 in der in Fig. 5 und 13 dargestellten Sperrposition,
so dass der eingestellte Frankierwert für mehrere Frankierungen mit dem gleichen Wert
gesichert bleibt. Erst nach Einleiten des Löschvorganges für den eingestellten Frankierwert
gibt der Verriegelungshebel 154 die Sperrklinken 135, 136 wieder frei, indem ein Elektromagnet
161 den Verriegelungshebel 144 entgegen der Kraft der Feder 155 zurückschwenkt. In
der Einstellposition der Welle 16 können sich dann die Sperrklinken 135, 136 durch
den Zug der Federn 148, 149 wieder auseinanderbewegen, um eine neue Einstellung der
Typenräder bzw. von Frankierwerten zu ermöglichen.
[0027] Zum Löschen des eingestellten Frankierwertes sind auch die Rastklinken 101, 102,
101', 102', ausser Eingriff mit den Zähnen 97 der Vorstellschieber 83 bis 86 zu bewegen,
wofür ein Freigabehebel 163 vorgesehen ist, der mittels eines Elektromagneten 164
gegen je einen Hebelarm 165, 166 der Rastklinken 101, 102 drückt, so dass die Rastklinken
entgegen der Kraft der Zugfeder 111 um ihre Achse 100 nach aussen schwenken. Nach
Freigabe der Verstellschieber 83 bis 86 ziehen die an jedem dieser Schieber vorgesehenen
Zugfedern 106 die Verstellschieber wieder in ihre Ausgangsposition zurück, d.h. in
der Darstellung nach Fig. 5 nach rechts, bis sie in die dort dargestellte Position
gelangen. Dabei gelangt die Kante 168 am Kopfteil 169 der Verstellschieber in Anschlag
mit der Stirnfläche 170 der Maschinenwelle 16.
[0028] Sobald eine Einstelftaste entsprechend der Taste 25 nach Fig. 1 zum Einstellen eines
Frankierwertes gedrückt wird, so werden die Rastklinken 101, 102 mittels der Fotozellen
98, 99 optisch gelesen, um zu ermitteln, ob alle Zahnstangen sich in der Ausgangs-
oder Nullposition befinden. Falls dies nicht zutrifft, so wird der Löschvorgang eingeleitet,
d.h. es werden die Elektromagnete 161 und 164 betätigt, um die Sperrklinken 135, 136
und die Rastklinken 101, 102 freizugeben.
[0029] In Fig. 5 ist eines von zwei Lagern 172 dargestellt, das mit einer inneren Gehäusewand
173 der Frankiermaschine mittels Schrauben 174 verbunden ist. Mit Ausnahme dieses
Lagers 172, der Sperrklinken 135, 136 und der Versteibtösset 89, 90 führen beim Frankieren
alle in Fig. 5 dargestellten Teile gemeinsam mit der Welle 16 die Drehbewegung aus.
Auch die in Fig. 9 gezeigten Fotozellen 98, 99 sind feststehend angeordnet, da die
optische Lesung der Position der Rastklinken 101, 102 nur in Einstellposition der
Welle 16 erfolgt.
[0030] Es entspricht einem besonderen Vorteil der vorliegenden Erfindung, dass gleich ausgeführte
Einstellvorrichtungen 14, 14' zu mehreren an einer Frankiermaschine verwendet werden,
so dass sich die Herstellung in Serienfabrikation wesentlich vereinfacht. Im beschriebenen
Ausführungsbeispiel sind für die Datumseinstellung bzw. für die Einstellung des Klischees
10 beidseitig des Frankierkopfes je eine Einstellvorrichtung 14, 14' mit jeweils zwei
Verstellstösseln 30, 32; 30', 32' und für die Frankierwerteinstellung bzw. für die
Einstellung des Klischees 10 auf zwei diametral einander gegenüberliegenden Seiten
der Welle 16 je eine Einstellvorrichtung mit jeweils zwei Verstellstösseln 89 bzw.
90 an einer Gehäusewand befestigt, so dass insgesamt vier Einstellvorrichtungen mit
insgesamt acht Verstellstösseln vorhanden sind.
1. Einstellvorrichtung für Typenräder einer Druckeinrichtung, mit je einem Zahnrad
(44, 45, 88) an den einzustellenden Typenrädern (18 - 21, 96) und je einem in seiner
Längsrichtung verschiebbaren Verstellstössel (30, 32, 30', 32', 89, 90) für den stufenweisen
Drehantrieb des betreffenden Zahnrades um jeweils eine Zahnteilung, wobei der Verstellstössel
für seine Bewegung in Verstellrichtung mit einem Elektromagneten (36, 37) in Antriebsverbindung
steht und mindestens zwei Elektromagnete (36 - 38) vorhanden sind, dadurch gekennzeichnet,
dass einer (38) der mindestens zwei Elektromagnete (36 - 38) zur Schwenkbewegung des
Verstellstössels aus einer Warteposition, in der der Verstellstössel ausser Eingriff
gehalten ist, in eine Eingriffsposition, entweder unmittelbar mit dem betreffenden
Zahnrad (44, 45) oder mit einer mit dem Zahnrad (88) in Eingriff stehenden Zahnstange
(83 86), vorgesehen ist.
2. Einstellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verstellstössel
(30, 32, 30', 32', 89, 90) auf einer Führungsplatte (42) geführt ist, die zur Herstellung
der Eingriffsposition des Verstellstössels durch den einen (38) der mindestens zwei
Elektromagneten (36 - 38) zusammen mit dem Verstellstössel schwenkbar ist.
3. Einstellvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die schwenkbare
Führungsplatte (42) Führungen für mehrere Verstellstössel (30, 32, 30', 32', 89, 90)
aufweist.
4. Einstellvorrichtung nach Ansp-uch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass dio Führungsplatte
(42) mindestens einen aufwärtsgebogenen Teil (62, 64) mit je einem Führungsausschnitt
(65 - 68) für einen Verstellstössel (30, 32, 30', 32', 89, 90) aufweist.
5. Frankiermaschine mit mindestens einer Einstellvorrichtung nach einem der Ansprüche
1 bis 4, gekennzeichnet durch in der Maschinenhauptwelle (16) geführte und in Eingriff
mit dem Zahnrad (88) eines im Frankierkopf (4) angeordneten Wertzeichen-Typenrades
(96) stehende Zahnstangen (83 - 86), die einen für den Eingriff eines Verstellstössels
(89, 90) der Einstellvorrichtung (14) vorgesehenen Zahnstangenteil (140, 141) aufweisen,
dessen gezahnter Teil von der Aussenseite der Maschinenhauptwelle (16) zugänglich
ist, wobei die Einstellvorrichtung an einem feststehenden Gehäuseteil der Frankiermaschine
befestigt ist.
6. Frankiermaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Zahnstangenteil
(140, 141) von verschiedenen Zahnstangen (83, 85; 84, 86) von entgegengesetzt angeordneten
Umfangsstellen der Maschinenhauptwelle (16) aus für den Verstellstössel (89, 90) von
je einer Einstellvorrichtung (14) zugänglich ist.
7. Frankiermaschine nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der für den
Eingriff der Verstellstössel (89, 90) vorgesehene Zahnstangenteil (140) sägezahnförmige
Zähne (97) aufweist, und an der Maschinenhauptwelle (16) mindestens eine durch eine
Feder (111) belastete Rastklinke (101, 102. 101', 102') vorgesehen ist, die nach Verstellung
der Zahnstange (83 bis 86) über einen Zahn (97) hinweg in eine Zahnlücke (105) einrastet,
so dass die Zahnstange entgegen der Zugkraft einer Rückholfeder (106) in der eingastellten
Position gehalten ist, wobei die Rastklinke(n) (101, 102, 101', 102') durch einen
Elektromagneten (164) zum Löschen der Einstellung aus ihrer Rastposition heraus bewegbar
sind.
8. Frankiermaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass im Bewegungsbereich
der Rastklinke(n) (101, 102, 101', 102') Fotozellen (98, 99) angeordnet sind, für
die elektronische Rückmeldung einer Positionsänderung der Rast- kIinko(n) zu einer
elektronischen Anznige- und Zähleinrichtung (26) für die Frankierwerte.
9. Frankiermaschine nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass
zusätzlich zu einem für den Eingriff durch die Verstellstössel (89, 90) vorgesehenen
Zahnstangenteil (140) ein Zahnstangenteil mit einer Rechteckverzahnung (138) vorgesehen
ist, sowie mindestens ein Sperrorgan (135, 136), das bei Drehung der Maschinenhauptwelle
(16) durch eine mechanische Steuerung (143, 144, 137, 145, 146) in Sperrposition in
Eingriff mit der Rechteckverzahnung (138) bewegbar ist und dort durch ein Verriegelungsorgan
(154) verriegelbar ist und dass ein Elektromagnet (161) zur Entriegelung beim Löschen
der Einstellposition der Zahnstangen (83 - 86) vorgesehen ist.
10. Frankiermaschine nach einem der Ansprüche 5 bis 9, gekennzeichnet durch ein mit
der Maschinenhauptwelle (16) verdrehfest verbundenes Steuerrad (17) mit einer eine
Rastposition (118) für eine Nockenrolle (117) aufweisenden Steuerbahn (116), wobei
die Nockenrolle (117) durch ein durch eine Feder (119) belastetes Andrückorgan (120)
gegen die Steuerbahn gedrückt ist, dass das Andrückorgan in Rastposition der Steuerrolle
(117) durch eine Sperrklinke (122) verriegelt ist, wenn die Verbindung der Frankiermaschine
mit einer Stromquelle unterbrochen ist und dass ein Elektromagnet (124) zur Freigabe
der Sperrklinke (122) vorgesehen ist.
11. Frankiermaschine nach einem der Ansprüche 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass
für die Datumsanzeige des Klischees (10) am Frankierkopf (4) im Bereich des Frankierkopfes
mindestens eine Einstellvorrichtung (14) vorgesehen ist, die identisch ausgeführt
ist wie eine Einstellvorrichtung, deren Stössel (89, 90) für den Eingriff in die Zahnstange
(83 bis 86) für die Einstellung der Typenräder (96) des Klischees (8) mit den Frankierwerten
vorgesehen ist, wobei der Stössel (30, 32, 30', 32') dieser Einstellvorrichtung (14)
für den unmittelbaren Eingriff in ein mit dem Typenrad (18 bis 21) verbundenes Zahnrad
(44, 45) bei Betätigung einer Eingabetaste (25) vorgesehen ist.
1. Setting mechanism for type wheels of a printing device with in each case one pinion
(44, 45, 88) on the type wheels (18 - 21, 96) to be set and in each case one longitudinally
displaceable adjusting push rod (30, 32, 30', 32', 89, 90) for the stepwise rotary
operation of the particular pinion by in each case one tooth pitch, the adjusting
push rod being in driving connection with an electromagnet (36, 37) for its movement
in the adjusting direction and at least two electromagnets (36 - 38) are present,
characterized in that one (38) of the at least two electromagnets (36 - 38) is provided
for the pivoting movement of the adjusting push rod out of a waiting position, where
the push rod is disengaged, into an engagement position is either directly provided
with the particular pinion (44, 45) or with a rack (83 - 86) engaging with the pinion
(88).
2. Setting mechanism according to claim 1, characterized in that the adjusting push
rod (30, 32, 30', 32', 89, 90) is guided on a guide plate (42) which, for producing
the engagement position of the adjusting push rod is pivotable by one (38) of the
at least two electromagnets (36 - 38) together with the adjusting push rod.
3. Setting mechanism according to claim 2, characterized in that the pivotable guide
plate (42) has guides for several adjusting push rods (30, 32, 30', 32', 89, 90).
4. Setting mechanism according to claims 2 or 3, characterized in that the guide plate
(42) has at least one upwardly bent part (62, 64) with in each case one guidance cutout
(65 - 68) for an adjusting push rod (30, 32, 30', 32', 89, 90).
5. Franking machine with at least one setting mechanism according to one of the claims
1 to 4, characterized by racks (83, 86) guided in the main machine shaft (16) and
engaging with the pinion (88) of a value type wheel (96) arranged in the franking
head (4), which racks have a rack part (140, 141) for engaging an adjusting push rod
(89, 90) of the adjusting device (14), whose toothed part is accessible from the outside
of the main machine shaft (16), the setting mechanism being fixed to a fixed casing
part of the machine.
6. Franking machine according to claim 5, wherein the rack part (140, 141) of different
racks (83, 85; 84, 86) is accessible for the adjusting push rod (89, 90) of in each
case one setting mechanism (14) from oppositely arranged circumferential points of
the machine main shaft (16).
7. Franking machine according to claims 5 or 6, characterized in that the rack part
(14) provided for the engagement of the adjusting push rods (89, 90) has sawtooth-like
teeth (97), whilst on the machine main shaft (16) is provided at least one detent
(101, 102, 101', 102') loaded by a spring (111) which, after adjusting the rack (83
to 86), engages by means of a tooth (97) in a tooth gap (105), so that the rack is
held in the set position counter to the tension of a recovery spring (106), whilst
the detents (101, 102, 101', 102') can be moved out of its engaged position by an
electromagnet (164) for erasing the setting.
8. Franking machine according to claim 7, characterized in that photoelectric cells
(98, 99) are placed in the movement area of the detent (101, 102, 101', 102') for
electronically indicating back a position change of the detents to an electronic display
and counting means (20) for the franking values.
9. Franking machine according to one of the claims 5 to 8, characterized in that in
addition to a rack part (140) for the engagement by the adjusting push rods (89, 90),
there is a rack part with rectangular toothing (138), as well as at least one stop
member (135, 136) which, on rotating the machine main shaft (16), by a mechanical
control means (143, 144, 137, 145, 146), is moved into the blocked position engaging
with the rectangular toothing (138) and is lockable there by a locking member (154),
and an electromagnet (161) being provided for unlocking on erasing the set postion
of the racks (83 - 86).
10. Franking machine according to one of the claims 5 to 9, characterized in that
there is a control wheel (17) connected in non-rotary manner with the machine main
shaft (16) with a cam (116) having a stop position (118) for a cam roll (117), the
latter being pressed against the cam by a pressing member (120) loaded by a spring
(119) and the pressing member is locked in the stop position of the cam roll (117)
by a pawl (122) when the connection of the franking machine to a power supply is interrupted
and that an electromagnet (124) is provided for releasing the pawl.
11. Franking machine according to one of the claims 5 to 10, characterized in that
at least one setting mechanism (14) is provided in the vicinity of the franking head
for the date indication of the block (10) on said head (4), said setting mechanism
having an identical construction to the mechanism, whose push rods (89, 90) are provided
for engagement in the rack (83 - 86) for setting the type wheels (96) of the block
(8) with the franking values, the push rods (30, 32, 30',32') of this setting mechanism
(14) serving to directly engage in a pinion (44, 45) connected to the type wheel (18
to 21) on operating a setting key (25).
1. Dispositif de sélection pour roues porte-caractères d'une imprimante, comportant
une roue dentée (44, 45, 88) pour chaque roue porte-caractères (18 - 21, 96) à sélectionner
et chaque fois un coulisseau de positionnement (30, 32, 30', 32', 89, 90) pouvant
coulisser longitudinalement pour l'entraînement pas-à-pas en rotation de la roue dentée
concernée, chaque fois d'une dent, étant entendu que le coulisseau de positionnement,
pour son mouvement dans la direction de son positionnement, a une liaison d'entraînement
avec un électro-aimant (36, 37) et qu'il y a au moins deux électro-aimants (36 - 38),
caractérisé en ce que l'un (38) de ces, au moins, deux électro-aimants (36 - 38) est
prévu pour produire un mouvement de basculement du coulisseau de positionnement, à
partir d'une position d'attente dans laquelle le coulisseau de positionnement est
maintenu non enclenché, dans une position d'enclenchement, soit directement avec la
roue dentée (44, 45), soit avec une crémaillière (03 - 86) entraînée par la roue dentée
(88).
2. Dispositif de sélection suivant la revendication 1, caractérisé en ce que le coulisseau
de positionnement (30, 32, 30', 32', 89, 90) est guidé sur une plaque de guidage (42),
qui peut basculer ensemble avec le coulisseau de positionnement, au moyen de run des,
au moins, deux électro-aimants (36 - 38), pour réaliser la position enclenchée.
3. Dispositif de sélection suivant la revendication 2, caractérisé en ce que la plaque
de guidage (42) basculante présente des guidages pour plusieurs coulisseaux de positionnement
(30, 32, 30', 32', 89, 90).
4. Dispositif de sélection suivant la revendication 2 ou la revendication 3, caractérisé
en ce que la plaque de guidage (42) présente au moins une partie coudée vers l'avant
(62, 64) comportant chaque fois une fente de guidage (65 - 68) pour un coulisseau
de positionnement (30, 32, 30', 32', 89,90).
5. Machine à affranchir comportant au moins un dispositif de sélection, suivant l'une
quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée par des crémaillères (83 - 86),
guidées dans l'arbre principal (16) de la machine et entraînées par la roue dentée
(88) d'une roue (96) d'impression des valeurs d'affranchissement disposée dans la
tête d'affranchissement (4), crémaillères qui présentent une partie (140, 141) de
crémaillère prévue pour l'enclenchement d'un coulisseau de positionnement (89, 90)
du dispositif de sélection (14) et dont la denture peut être accessible par le côté
extérieur de l'arbre principal (16) de la machine, étant entendu que le dispositif
de sélection est fixé sur une partie fixe du boîtier de la machine à affranchir.
6. Machine à affranchir suivant la revendication 5, caractérisée en ce que la partie
de crémaillère (140, 141) de différentes crémaillères (83, 85; 84, 86) peut être accessible
pour le coulisseau de positionnement (89, 90) de chacun des dispositifs de sélection
à partir de points de la périphérie, disposés sur des côtés opposés, de l'arbre principal
(16) de la machine.
7. Machine à affranchir suivant la revendication 5 ou la revendication 6, caractérisée
en ce que la partie de crémaillère (140) prévue pour l'enclenchement des coulisseaux
de positionnement (89, 90) présente des dents de scie (97), et en ce qu'est prévu,
sur l'arbre principal (16) de la machine, au moins un cliquet de blocage (101, 102,
101', 102'), soumis à l'action d'un ressort (111) et qui, après ripage de la crémaillère
(83 à 86) par dessus une dent (97), vient se bloquer dans un creux de dent (105),
de telle façon que la crémaillère est maintenue, contre la force exercée par un ressort
creux de traction (106), dans la position enclenchée, les cliquets de blocage (101,
102, 101', 102') pouvant, pour effacer la sélection, sortir de leur position de blocage
sous l'effet d'un électro-aimant (164).
8. Machine à affranchir suivant la revendication 7, caractérisé en ce que, dans la
zone de déplacement des cliquets de blocage (101, 102, 101', 102'), sont disposées
des cellules photo-électriques (98, 99) pour renvoyer l'information électronique d'un
changement de position des cliquets de blocage à un dispositif électronique (26) indicateur
et compteur pour les valeurs d'affranchissement.
9. Machine à affranchir suivant l'une quelconque des revendications 5 à 8, caractérisée
en ce qu'en plus d'une partie de crémaillère (140) prévue pour l'enclenchement par
l'intermédiaire des coulisseaux de positionnement (89, 90), une partie de crémaillère
comportant une denture carrée (138) est prévue, ainsi qu'au moins un organe de blocage
(135, 136) qui, si l'arbre principal (16) de la machine tourne, se déplace, sous l'effet
d'une commande mécanique (143, 144, 137, 145, 146), en position de blocage, enclenchée
avec la denture carrée (138) et peut être verrouillé sous l'action d'un organe de
verrouillage (154), et en ce qu'un électro-aimant (161) est prévu pour le déverrouillage
lors de l'effacement de la position de sélection des curseurs de positionnement (83,
86).
10. Machine à affranchir suivant l'une quelconque des revendications 5 à 9, caractérisée
par une roue de commande (17), fixée pour pouvoir tourner avec l'arbre principal (16)
de la machine, comportant une piste de commande (116) présentant une position de blocage
(118) pour un galet à came (117), le galet à came (117) étant appuyé sur la piste
de commande (116) au moyen d'un organe d'appui (120) soumis à l'action d'un ressort
(119), en ce que l'organe d'appui est verrouillé en position de blocage au moyen d'un
cliquet d'arrêt (122) quand la liaison de la machine à affranchir avec une source
de courant est interrompue, et en ce qu'un électro-aimant (124) est prévu pour libérer
le cliquet d'arrêt (122).
11. Machine à affranchir suivant l'une quelconque des revendications 5 à 10, caractérisée
en ce que, pour l'indicateur de date du cliché (10) sur la tête d'affranchissement
(4), dans la zone de la tête d'affranchissement, est prévu au moins un dispositif
de sélection (14) qui est réalisé d'une façon identique à un dispositif de sélection,
dont le coulisseau (89, 90) est prévu pour l'enclenchement dans les crémaillères (83
à 86) pour le réglage des roues porte-caractères (96) du cliché (8) comportant les
valeurs d'affranchissement, le coulisseau (30, 32, 30', 32', 89, 90) de ce dispositif
de sélection (14) étant prévu pour l'enclenchement direct dans une roue dentée (44,
45) liée à la roue porte-caractères (18 à 21), si on a actionné un bouton d'entrée
d'instruction (25).