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(11) |
EP 0 105 958 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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29.01.1986 Patentblatt 1986/05 |
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Anmeldetag: 13.10.1982 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: B65H 79/00 |
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Vorrichtung zum Auf- und Abwickeln von Seilen, insbesondere von umlaufenden Zugseilen,
von seilgetriebenen Transportmitteln, vorzugsweise in untertägigen Grubenbetrieben
Device for winding and unwinding ropes, especially circulating traction ropes of rope-driven
means of transportation, preferably in underground mines
Dispositif pour enrouler et dérouler des câbles, en particulier des câbles tracteurs
circulants pour moyens de transport entraînes par câble, de préférence dans des mines
souterraines
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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25.04.1984 Patentblatt 1984/17 |
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Anmelder: Muckenhaupt, Gesellschaft mit beschränkter Haftung |
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D-4320 Hattingen 15 (DE) |
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Erfinder: |
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- Moews, Manfred
D-4320 Hattingen 16 (DE)
- Winkelhardt, Friedhelm
D-4320 Hattingen (DE)
- Morgenstern, Günther
D-4320 Hattingen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Bode, Hans |
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Patentassessor
Dipl.-Ing. Hans Bode
Postfach 1130 D-40878 Ratingen D-40878 Ratingen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Auf-und Abwickeln von Seilen, insbesondere
von umlaufenden Zugseilen, von seilgetriebenen Transportmitteln,vorzugsweise in untertätigen
Grubenbetrieben.
[0002] Das Abwickeln und gegebenenfalls auch Aufwickeln von Seilen ist erforderlich, wenn
seilgetriebene Transportmittel oder Transportanlagen bei ihrer Erstellung erstmals
mit einem Seil, insbesondere dem umlaufenden Zugseil, versehen werden sollen und auch
später in aufeinanderfolgenden Abständen, wenn dieses Seil wegen Verschleisses oder
Erreichens seiner zulässigen Lebensdauer ausgewechselt wird. Da bei den genannten
Transportanlagen das Seil in der Regel eine beträchtliche Länge aufweist, die beispielsweise
wesentlich über 1000 m liegen kann, da das Seil durch zahlreiche Seilführungsvorrichtungen
geführt werden muss und da auf dem Wege des Seiles oft beträchtliche Höhenunterschiede
zu überwinden sind, ist sowohl das Auflegen des neuen Seiles als auch das Ablegen
des alten Seiles mit erheblicher körperlicher Anstrengung verbunden. Dies ist selbst
dann der Fall, wenn die Transportanlage einen Haspel enthält, mit dessen Hilfe das
neue Seil, entweder an dem auszuwechselnden alten Seil oder an einem vorher in die
Anlage einzubringenden Hilfsseil in die Anlage eingezogen wird. Es ergeben sich zunächst
einmal Schwierigkeiten beim Abwickeln des neuen Seiles von der Seiltrommel, auf der
es sich im AnHeferungszustand befindet. Hierzu muss die Seiltrommel mit einer Welle
versehen und, so gut es unter den gegebenen und insbesondere räumlichen Bedingungen
möglich ist, so aufgebockt werden, dass sie um diese Welle gedreht werden kann. Ausserdem
muss beim Abwickeln des Seiles von der Seiltrommel diese gebremst werden, um eine
Schlaffseilbildung zu verhindern. Das Abbremsen erfolgt durch behelfsmässige Bremsvorrichtungen,
beispielsweise durch Holzbalken und kann durch unkontrollierte Flächenpressungen zu
in untertätigen Grubenbetrieben unzulässig hohen Temperaturen führen, ja sogar zur
Funkenbildung und Brandbildung. Sowohl beim Aufbocken der Seiltrommel als auch beim
Abbremsen ist ein beträchtlicher Personalaufwand erforderlich.
[0003] Das Aufwickeln des Hilfsseiles bzw. des gebrauchten, abzulegenden Seiles erfolgt
im allgemeinen derart, dass eine leere Seiltrommel aufgebockt und von Hand zum Aufwickeln
des Seiles gedreht wird. Auch hierzu ist ein beträchtlicher Personalaufwand erforderlich.
Das Drehen der Seiltrommel und damit das Aufwickeln des Seiles muss mit einer solchen
Geschwindigkeit erfolgen, dass auch auf dieser Seite eine Schlaffseilbildung mit Sicherheit
verhindert wird, denn dies könnte erhebliche Störungen in den Seilführungen zur Folge
haben. Deshalb ist es oft nicht möglich, das Aufwickeln mit derjenigen Geschwindigkeit
durchzuführen, die der Mindestgeschwindigkeit des das Seil ziehenden Haspels entspricht.
Dann muss auch im Bereich des Haspels das Seil von Hand durchgezogen werden und jede
kraftgetriebene Hilfe entfällt. Ein Kraftantrieb der zum Aufwickeln des Seiles dienenden
Seiltrommel ist nämlich in den seltensten Fällen möglich, entweder fehlen derartige
Antriebsvorrichtungen oder sie können nicht an die erforderliche Stelle gebracht werden
oder es fehlen dort die erforderlichen Kraftanschlüsse.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für die obenbeschriebenen Zwecke eine einfache
Vorrichtung zum Auf- und Abwickeln von Seilen zu schaffen, die kompakt aufgebaut und
leicht, gegebenenfalls an oder auf den vorhandenen Schienen der Transportanlage, transportierbar
ist, die in der überwiegenden Mehrzahl ihrer Anwendungsfälle einen Kraftanschluss
nicht benötigt und die das Seil beim Abwickeln derart bremst und beim Aufwickeln derart
unter Spannung hält, dass Schlaffseilbildungen vermieden werden und mit deren Hilfe
das Durchziehen des Seiles durch die Transportanlage mit einer beträchtlichen zeitsparenden
Geschwindigkeit erfolgen kann.
[0005] Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Auf- und Abwickeln von Seilen,
insbesondere von umlaufenden Zugseilen, von seilgetriebenen Transportmitteln, vorzugsweise
in untertägigen Grubenbetrieben, die gekennzeichnet ist durch zwei Aufnahmevorrichtungen
für je eine Seiftrommel, wobei die drehfest mit den Seiltrommein verbindbaren Teile
der Aufnahmevorrichtungen mit je einem, auch als Pumpe betreibbaren hydrostatischen
Antrieb verbunden sind und wobei die Druckftüssigkettsanschtüsse des einen und des
anderen Antriebes miteinander verbindbar sind.
[0006] Bei miteinander verbundenen Druckflüssigkeitsanschlüssen arbeitet der Antrieb derjenigen
Seiltrommel, auf der das neue Seil aufliegt, als Pumpe, sobald an dem neuen Seil,
entweder durch das alte Seil oder durch ein Hilfsseil, der in der Transportanlage.
vorhandene Haspel einen Zug ausübt. Gegen diese Zugkraft wirkt die zur Betätigung
der Pumpe erforderliche Kraft als Gegenkraft und sorgt auf diese Weise dafür, dass
das vom Haspel gezogene und von der Seiltrommel ablaufende Seil unter einer Zugspannung
steht, so dass Schlaffseilbildungen verhindert werden. Zugleich wird durch die Druckflüssigkeit,
die von dem als Pumpe dienenden Antrieb der erstgenannten Trommel abgegeben wird,
die zweite Seiltrommel, an die das Hilfsseil oder das alte Seil angeschlossen ist,
angetrieben, so dass dieses Seil auf die zweite, zunächst leere Trommel aufgewickelt
und zugleich unter Zugspannung gehalten wird, so dass auch in dem zwischen Haspel
und zweiter Trommel befindlichen Seiltrum eine Schlaffseilbildung verhindert wird.
Das Aufwickeln des Hilfsseiles oder gebrauchten Seiles erfolgt ohne weiteres Zutun.
Bei einer zweckmässigen Ausführungsform der Vorrichtung gemäss der Erfindung sind
beide Aufnahmevorrichtungen und Antriebe in einem gemeinsamen Gehäuse angeordnet.
Bei dieser Ausführungsform ergibt sich eine Vorrichtung, die kompakt und bequem transportierbar
ist.
[0007] Weiterhin kann es zweckmässig sein, beide Aufnahmevorrichtungen achsparallel anzuordnen.
Dies führt zu besonders geringen Abmessungen der Vorrichtung, was besonders in untertägigen
Grubenbetrieben sehr erwünscht ist.
[0008] Weiterhin können die Aufnahmevorrichtungen als Kerne ausgebildet sein, in denen die
Antriebe angeordnet sind. Diese Ausbildung führt zu einer, ebenfalls in untertätigen
Grubenbetrieben, sehr erwünschten geringen Baubreite der Vorrichtung.
[0009] Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist mindestens einer Aufnahmevorrichtung bzw.
Seiltrommel ein Seilverleger zugeordnet. Dieser Seilverleger, auch Seilwickler genannt,
sorgt dafür, dass das Aufwickeln des gebrauchten Seiles bzw. Hilfsseiles auf der aufwickelnden
Seiltrommel Windung neben Windung und Lage über Lage erfolgt. Diese Seilanordnung
ist so raumsparend wie möglich und entspricht derjenigen, die in der Regel auf der
abwickelnden Trommel für das neue Seil vorhanden ist. Deshalb ist es bei dieser Ausführungsform
nicht erforderlich, dass die aufwikkelnde Trommel grössere Abmessungen hat als die
abwickelnde Trommel.
[0010] Weiterhin kann es zweckmässig sein, dass mindestens einer Aufnahmevorrichtung bzw.
Seiltrommel eine Seillängen-Messvorrichtung zugeordnet ist. Die Seillängen-Messvorrichtung
ermöglichtes, rechtzeitig zu erkennen, wann der Abwickelvorgang beendet sein wird.
Sie ermöglicht es auch, rechtzeitig zu erkennen, wann an bestimmten Stellen innerhalb
des Seiles befindliche Seilverbindungsstücke, die einen grösseren Querschnitt aufweisen
als das Seil, bestimmte in der Transportanlage vorhandene kritische Durchführungspunkte
erreichen. Derartige Seilverbindungen können insbesondere zwischen dem alten und dem
neuen Seil angeordnet sein. Schliesslich ermöglicht die Seillängen-Messvorrichtung
die genaue Bestimmung der abzuwickelnden Seillänge dann, wenn nicht der gesamte Seilvorrat
von der abwickelnden Trommel abgewickelt werden soll.
[0011] Besonders bei der häufig wiederkehrenden Verwendung der Vorrichtung an schienengebundenen
Transportanlagen, wie diese insbesondere im untertägigen Grubenbetrieb vorhanden sind,
kann es zweckmässig sein, dass die Vorrichtung an bzw. auf dem Transportmittel verfahrbar
ist, also beispielsweise an eine Einschienenhängebahn angehängt werden oder auf eine
Flurförderbahn aufgesetzt werden kann. Dies schliesst jedoch keineswegs aus, dass
die Vorrichtung, beispielsweise zur Verwendung mit Skiliften, Sesselbahnen, Seilbahnen
oder ähnlichen Transportmitteln auf einem Lastkraftwagen oder ähnlichen Landfahrzeug
transportiert und sogar, ohne von diesem abgeladen zu werden, verwendet wird.
[0012] In weiterer Ausbildung der Vorrichtung gemäss der Erfindung ist in mindestens einer
der die Druckflüssigkeitsanschlüsse beider Antriebe verbindenden Leitungen, ein Absperrventil
angeordnet. Es können aber auch beide Leitungen durch ein Wegeventil geführt sein,
das in einer Stellung beide Leitungen sperrt. In beiden Fällen arbeiten die beiden
Antriebe nun nicht mehr in der obenbeschriebenen Weise derart, dass ein Antrieb als
Pumpe wirkt und die von ihm geförderte Druckflüssigkeit zum Betrieb des anderen Antriebes
verwendet wird. Hierdurch ergeben sich weitere Anwendungsmöglichkeiten.
[0013] Bei einer Ausführungsform ist am Pumpenauslass mindestens eines Antriebes ein Überdruckventil
angeschlossen. Dies ist dann wünschenswert, wenn die diesem Antrieb zugeordnete Seiltrommel
als abwickelnde Trommel dient, ohne dass ein Seil aufgewickelt werden müsste. Dann
arbeitet der Antrieb dieser Trommel als Pumpe gegen das Überdruckventil und erhält
eine Zugspannung in dem abgewickelten Seil aufrecht.
[0014] Weiterhin können die Druckflüssigkeitsanschlüsse mindestens eines Antriebes durch
einen absperrbaren Nebenschluss verbunden sein. Bei Öffnen dieses Nebenschlusses lässt
sich der betreffende Antrieb mit der darauf befindlichen Seiltrommel von Hand oder
durch andere Kräfte mühelos verdrehen. Dies ist insbesondere dann wünschenswert, wenn
von der abwickelnden Trommel eine kurze Seillänge von Hand abgezogen werden soll oder
auf die aufwickelnde Trommel eine kurze Seillänge von Hand aufgewickelt werden soll.
[0015] Auch kann es zweckmässig sein, die Druckflüssigkeitsanschlüsse mindestens eines Antriebes
über Ansaugventile mit einem gemeinsamen Druckflüssigkeitstank zu verbinden. Hierdurch
wird bei allen Betriebszuständen ein Druckflüssigkeitsmangel in den Antrieben, insbesondere
wenn sie als Pumpen arbeiten, vermieden.
[0016] Schliesslich kann es zweckmässig sein, dass mindestens ein Druckflüssigkeitsanschluss
mindestens eines Antriebes mit einer Druckmittelquelleverbindbar ist. Bei dieser Ausbildung
ist es möglich, die Vorrichtung auch dann zu betreiben, wenn in der Transportanlage
ein Haspel nicht zur Verfügung steht. Bei der Druckmittelquelle kann es sich um eine
kraftangetriebene Druckmittelpumpe handeln, dann ist allerdings ein stationärer Kraftanschluss
erforderlich, oder auch nur, insbesondere Übertage, ein transportabler, eventuell
vorhandener Verbrennungsmotor, es kann sich bei der Druckmittelquelle aber auch um
einen hydropneumatischen Druckmittelspeicher handeln oder sogar um eine manuell betätigbare
Druckmittelpumpe.
[0017] Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung gemäss der Erfindung sind die
Antriebe so ausgelegt, dass ein als Pumpe wirkender Antrieb pro Umdrehung eine grössere
Druckflüssigkeitsmenge abgibt, als von dem als Motor wirkenden Antrieb pro Umdrehung
verbraucht wird. Hierdurch wird erreicht, dass die abwickelnde Trommel, wenn sich
auf ihr zunächst nur ein kleiner Seilvorrat befindet, auch dann mit ausreichender
Drehzahl angetrieben wird, wenn die Drehzahl der abwickelnden Trommel, wenn sich auf
dieser ein grosser Seilvorrat befindet, noch klein ist. Die von dem als Motor wirkenden
Antrieb nicht verbrauchte Druckflüssigkeit wird über das Überdruckventil in den Tank
abgegeben. Es kann jedoch auch der als Pumpe wirkende Antrieb als Pumpe mit verstellbarer
Fördermenge ausgebildet sein, wobei die Einstellung der Fördermenge in Abhängigkeit
vom Fülldurchmesser einer oder beider Seittrommein erfolgt.
[0018] Im folgenden istanhand der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung gemäss
der Erfindung beschrieben. In der Zeichnung ist
Fig. 1 in stark vereinfachter schematischer Darstellung eine Seitenansicht der Vorrichtung
und in
Fig. 2 ist das Hydrauliksystem der Vorrichtung dargstellt.
[0019] In Fig. 1 ist mit 1 ein Gehäuse bezeichnet, das die Vorrichtung aufnimmt. Das Gehäuse
1 kann an eine Laufkatze einer Schienenbahn anhängbar und/oder auf ein Fahrzeug, besonders
auf ein Schienenfahrzeug, aufsetzbar sein. Im Gehäuse 1 sind zwei hydrostatische Antriebe
2 und 3 angeordnet. Im Ausführungsbeispiel handeltessich um Radialkolbenmotore, deren
Wellen 4 und 5 fest mit dem Gehäuse 1 verbunden sind. Die Antriebe 2 und 3 können
wahlweise sowohl als Pumpe wie auch als Motor verwendet werden. Die umlaufenden Teile
der Antriebe 2 und 3, also je nach Verwendungsweise als Motor oder Pumpe ihre Ab-oder
Antriebe, sind drehfest mit Kernen 6 und 7 verbunden. Auf den Kernen 6 und 7 sind
lösbar oder fest Seiltrommein 8 und 9 angeordnet. Ausserdem sind im Gehäuse 1 Seilführungen
10 und 11 angeordnet, wobei zumindest eine Seilführung als Seilverleger oder Seilwickler
ausgebildet ist. Bei einem Seilverleger oder Seilwickler handelt es sich um eine bekannte
Vorrichtung, die meist eine Gewindespindel aufweist und die dazu dient, dass das Aufwickeln
eines Seiles auf die zugehörige Seiltrommel Windung neben Windung und Lage über Lage
erfolgt. Im Ausführungsbeispiel ist der Seilwickler der Seilführung 11 zugeordnet.
Weiterhin ist im Gehäuse 1, im Bereich der Trommel 8, eine ebenfalls an sich bekannte
Seillängenmessvorrichtung 12 angeordnet. Die Seile sind mit 13 und 14 bezeichnet.
Die Druckmittelzu- und -abflussleitungen des Antriebes 2 sind mit 15 und 16, diejenigen
des Antriebes 3 mit 17 und 18 bezeichnet. Sie führen zu einem Schaltkasten 19, der
anhand von Fig. 2 näher beschrieben werden wird. Ausserdem befindet sich im Gehäuse
1 ein Druckflüssigkeitstank 20.
[0020] In Fig. 2 sind die Druckrnittelzu- und -abflussleitungen 15 und 16 des Antriebes
2 sowie die Druckmittelzu- und -abflussleitungen 17 und 18 des Antriebes 3 zu einem
Wegeventil 21 geführt. Dieses Wegeventil 21 verbindet in der in der Zeichnung wiedergegebenen
Durchgangsstellung die Leitung 16 mit der Leitung 17 und die Leitung 15 mit der Leitung
18. In der Sperrstellung sperrt das Wegeventil 21 diese sämtlichen Leitungen gegeneinander
ab. Dem Antrieb 2 ist ein Wechselventil 22 parallel geschaltet, von dem eine Leitung
23 zu einem Überdruckventil 24 führt. Von diesem führt eine Leitung 25 zum Druckmitteltank
20. Beiden Antrieben 2 und 3 sind Nebenschlussleitungen 26 und 27 parallel geschaltet,
in denen Absperrventile 28 und 29 angeordnet sind. Von jeder Leitung 15 bis 18 führt
je eine Leitung 30 bis 33, in der je ein Ansaugventil 34 bis 37 angeordnet ist, in
den Druckflüssigkeitsbehälter 20. Schliesslich besteht von den Leitungen 15 und 16
eine Verbindung zu einem externen Druckmittelanschluss 38 und von den Leitungen 17
und 18 eine solche zu einem externen Druckmittelanschluss 39. Die Anschlüsse 38,39
sind mit Kupplungsventilen versehen, die in der in der Zeichnung gezeigten Stellung
geschlossen sind.
[0021] Im folgenden ist die Wirkungsweise der oben dargestellten Vorrichtung beschrieben.
[0022] Es wird zunächst davon ausgegangen, dass sich ein neues aufzulegendes Seil auf der
Trommel 8 befindet, während die Trommel 9 zum Aufwickeln des alten abzulegenden Seiles
oder eines Hilfsseiles dient. Beide Seile sind ausserhalb der Vorrichtung miteinander
verbunden. Ausserdem ist ausserhalb der Vorrichtung ein Haspel vorhanden, der das
neue Seil von der Trommel 8 abzieht. Hierbei dreht sich die Trommel 8 in der durch
den Pfeil 40 dargestellten Richtung. Hierbei wirkt der zugehörige Antrieb 2 als Pumpe
und fördert Druckflüssigkeit durch die Leitungen 15,18 zum Antrieb 3, der als Motor
wirkt und die Trommel 9 in der durch den Pfeil 41 bezeichneten Richtung antreibt.
Hierbei wird das alte Seil auf die Trommel 9 aufgewickelt. Vom Antrieb 3 fliesst die
Druckflüssigkeit über die Leitungen 17, 16 zu dem als Pumpe wirkenden Antrieb 2 zurück.
[0023] Da zunächst die Trommel 8 einen grossen und die Trommel 9 nur einen kleinen oder
keinen Seilvorrat enthält, ergeben sich verschiedene Umdrehungszahlen der Trommeln
8 und 9 pro Zeiteinheit, und zwar läuft zunächst die Trommel 8 langsamer um, als dies
von der Trommel 9 gefordert wird. Deshalb sind die beiden Antriebe 2 und 3 so ausgelegt,
dass der als Pumpe wirkende Antrieb 2 pro Umdrehung eine grössere Druckflüssigkeitsmenge
abgibt, als von dem als Motor wirkenden Antrieb 3 pro Umdrehung verbraucht wird. Das
erforderliche Mengenverhältnis lässt sich anhand der Verhältnisse der wirksamen Durchmesser
der leeren bzw. mit Seil gefüllten Trommeln 2 und 3 berechnen, wobei dem rechnerischen
Verhältnis ein Zuschlag hinzugerechnet wird. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass
bei Drehung der Trommel 8 durch das Abziehen eines Seiles die Trommel 9 stets mit
derjenigen Geschwindigkeit angetrieben wird, die zum Aufwickeln des abgelegten Seiles
oder Hilfsseiles erforderlich ist. Der von dem Antrieb 3 nicht aufgenommene Überschuss
an Druckflüssigkeit wird über das Überdruckventil 24 in den Druckflüssigkeitstank
20 geleitet. Wenn auf diese Weise die Trommel 8 geleert und die Trommel 9 mit abgelegtem
Seil gefüllt ist, werden beide Trommeln aus der Vorrichtung entfernt und durch eine
mit neuem Seil gefüllte bzw. eine leere Trommel ersetzt.
[0024] Es können auch Anwendungsfälle vorkommen, in denen lediglich ein neues Seil von der
Trommel 8 abgewickelt werden, aber kein Seil auf die Trommel 9 aufgewickelt werden
soll. Für diese Arbeitsweise wird das Wegeventil 21 in die Sperrstellung gebracht
und das neue Seil wird von der Trommel 8 abgezogen. Hierbei arbeitet wiederum der
Antrieb 2 als Pumpe und entnimmt hierzu Druckflüssigkeit aus dem Tank 20 über das
Ansaugventit 35 und die Leitung 31. Die geförderte Druckflüssigkeit wird über die
Leitung 15, das Wegeventil 22 und das Überdruckventil 24 sowie die Leitung 25 in den
Druckflüssigkeitstank 20 zurückgeführt. Bei dieser Arbeitsweise setzt die Trommel
8 dem abzuwickelnden Seil eine Rückzugkraft entgegen, durch die Schlaffseilbildungen
im abgewickelten Seil verhindert werden. Es ist aber auch möglich, die Trommel 8 wie
auch die Trommel 9 zu drehen, ohne dass die zugehörigen Antriebe 2 und 3 der Drehbewegung
einen Widerstand entgegensetzen. Dies ist dann der Fall, wenn die Ventile 28 bzw.
29 in den Nebenschlussleitungen 26 bzw. 27 geöffnet werden.
[0025] Wenn es nicht vorgezogen wird, nach dem Gebrauch der Vorrichtung die Trommeln zu
ersetzen, so kann die Vorrichtung auch dazu verwendet werden, ein auf einer anderen
Seiltrommel befindliches Seil auf die Trommel 8 oder 9 aufzuwickeln. Zu diesem Zweck
wird bei geschlossenem Wegeventil 21 eine äussere Druckmittelquelle an den externen
Druckmittelanschluss 38 angeschlossen, und zwar so, dass die Trommel 8 durch den dann
als Motor wirkenden Antrieb 2 in der dem Pfeil 40 entgegengesetzten Richtung angetrieben
wird. In entsprechender Weise kann mit der Trommel 9 verfahren werden. Dadurch ist
es auch dann möglich, ein auf der Trommel 8 befindliches Neuseil mittels eines mit
dem Neuseil verbundenen gebrauchten oder Hilfsseiles in die Transportanlage einzuziehen
und gleichzeitig das alte Seil auf die Trommel 9 aufzuwickeln. Hierbei wird allerdings
die äussere Druckmittelquelle an den externen Druckmittelanschluss 39 so angeschlossen,
dass die Trommel 9 sich in Richtung des Pfeiles 41 bewegt.
[0026] Wenn von der Trommel 9 Seil abgezogen werden soll, wird bei geschlossenem Wegeventil
21 das Sperrventil 29 in der Nebenschlussleitung 27 mehr oder weniger weit geöffnet,
was zur Folge hat, dass der Antrieb 3 dem abgezogenen Seil eine Gegenkraft entgegensetzt.
Falls diese Arbeitsweise oft oder über längere Zeiträume durchgeführt werden soll,
kann es empfehlenswert sein, auch dem Antrieb 3 eine aus Wechselventil und Überdruckventil
bestehende Anordnung zuzuordnen, wie sie beim Antrieb 2 beschrieben worden ist.
[0027] Bei den meisten der obenbeschriebenen Anwendungsfälle tritt eine Erwärmung der Druckflüssigkeit
auf. Durch einen ausreichend grossen Druckflüssigkeitsvorrat ist jedoch dafür Sorge
getragen, dass die Erwärmung weit unterhalb kritischer Grenzen bleibt, zumal die Vorrichtung
im praktischen Einsatz nicht über lange Zeiträume ununterbrochen verwendet wird, vielmehr
ist die Vorrichtung bei einer angenommenen Seillänge von 2500 m und einer angenommenen
praxisnahen Seilgeschwindigkeit von 1,5 m pro Sekunde für einen Wickelvorgang weniger
als 30 Minuten in Betrieb.
1. Vorrichtung zum Auf- und Abwickeln von Seilen, insbesondere von umlaufenden Zugseilen,
von seilgetriebenen Transportmitteln, vorzugsweise in untertägigen Grubenbetrieben,
gekennzeichnet durch zwei Aufnahmevorrichtungen (6, 7) für je eine Seiltrommel (8,
9), wobei die drehfest mit den Seiltrommeln (8, 9) verbindbaren Teile der Aufnahmevorrichtungen
mit je einem auch als Pumpe betreibbaren hydrostatischen Antrieb (2, 3) verbunden
und wobei die Druckflüssigkeitsanschlüsse (15,16) des einen (2) und (17, 18) des anderen
Antriebes (3) miteinander verbindbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beide Aufnahmevorrichtungen
(6, 7) und Antriebe (2, 3) in einem gemeinsamen Gehäuse (1) angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass beide Aufnahmevorrichtungen
(6, 7) achsparallel angeordnet sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmevorrichtungen
(6, 7) als Kerne ausgebildet sind, in denen die Antriebe (2, 3) angeordnet sind.
5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
dass mindestens einer Aufnahmevorrichtung (7) bzw. Seiltrommel (9) ein Seilverleger
(11) zugeordnet ist.
6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
dass mindestens einer Aufnahmevorrichtung (6) bzw. Seiltrommel (8) eine Seillängenmessvorrichtung
(12) zugeordnet ist.
7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
dass sie an bzw. auf dem Transportmittel verfahrbar ist.
8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
dass in mindestens einer der die Druckflüssigkeitsanschlüsse beider Antriebe (2, 3)
verbindenden Leitungen (15 bis 18) ein Absperrventil angeordnet ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass beide Leitungen (15,
16, 17, 18) durch ein Wegeventil (21) geführt sind, das in einer Stellung beide Leitungen
sperrt.
10. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
dass an den Pumpenauslass (15, 16) mindestens eines Antriebes (2) ein Überdruckventil
(25) angeschlossen ist.
11. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
dass die Druckflüssigkeitsanschlüsse (15 bis 18) mindestens eines Antriebes (2, 3)
durch einen absperrbaren Nebenschluss (26 bis 29) verbunden sind.
12. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
dass die Druckflüssigkeitsanschlüsse (15 bis 18) mindestens eines Antriebes (2, 3)
über Ansaugventile (34 bis 37) mit einem gemeinsamen Druckflüssigkeitstank (20) verbunden
sind.
13. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
dass mindestens ein Druckmittelanschluss mindestens eines Antriebes (2, 3) mit einer
Druckmittelquelle verbindbar ist (38, 39).
14. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet,
dass die Antriebe (2,3) so ausgelegt sind, dass ein als Pumpe wirkender Antrieb (2)
pro Umdrehung eine grössere Druckflüssigkeitsmenge abgibt, als von dem als Motor wirkenden
Antrieb (3) pro Umdrehung verbraucht wird.
15. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet,
dass ein als Pumpe wirkender Antrieb (2) als Pumpe mit verstellbarer Fördermenge ausgebildet
ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellung der
Fördermenge in Abhängigkeit vom Fülldurchmesser einer oder beider Seiltrommeln (8,
9) erfolgt.
1. A device for winding and unwinding cables, more particularly rotating cables, of
cable-driven transport means, preferably in underground mining, characterized by two
receiving means (6, 7) for a respective cable drum (8, 9), the parts of the receiving
means non-rotatably connectableto the cable drums (8, 9) being connected to a respective
hydrostatic drive (2, 3), which can also be operated as a pump, and the pressure-fluid
connections (15, 16) of one drive (2) and the pressure-fluid connections (17, 18)
of the other drive (3) being connectable to one another.
2. A device according to Claim 1', characterized in that the two receiving devices
(6, 7) and drives (2, 3) are disposed in a common casing (1).
3. A device according to Claim 1 or 2, characterized in that the two receiving devices
(6, 7) are disposed with their axes paralrel.
4. A device according to Claim 1, 2 or 3, characterized in that the receiving devices (6, 7) are constructed as cores
in which the drives (2, 3) are disposed.
5. A device according to one or more of Claims 1 to 4, characterized in that a cable
traversing unit (11) is associated with at least one receiving device (7), or cable
drum (9).
6. A device according to one or more of Claims 1 to 5, characterized in that a cable-length
meter (12) is associated with at least one receiving device (6) or cable drum (8).
7. A device according to one or more of Claims 1 to 6, characterized in that it can
be driven at or on the transport means.
8. A device according to one or more of Claims 1 to 7, characterized in that a shut-off
valve is disposed in at least one of the lines (15-18) connecting the pressure-fluid
connections of the two drives (2, 3).
9. A device according to Claim 8, characterized in that the two lines (15,16,17,18)
are conveyed through a directional control valve (21) which in one position blocks
both lines.
10. A device according to one or more of Claims 1 to 9, characterized in that an excess-pressure
valve (25) is connected to the pump outlet (15, 16) of at least one drive (2).
11. A device according to one or more of Claims 1 to 10, characterized in that the
pressure-fluid connections (15 to 18) of at least one drive (2, 3) are connected by
a closable shunt (26-29).
12. A device according to one or more of Claims 1 to 11, characterized in that the
pressure-fluid connections (15-18) of at least one drive (2,3) are connected via suction
valves (34-37) to a common pressure-fluid tank (20).
13. A device according to one or more of Claims 1 -12, characterized in that at least
one pressure-medium connection of at least one drive (2, 3) is connectable to a pressure-medium
source (38, 39).
14. A device according to one or more of Claims 1 to 13, characterized in that the
drives (2, 3) are designed so that a drive (2) acting as a pump delivers a larger
amount of pressure fluid per revolution than is used per revolution by the drive (3)
acting as a motor.
15. A device according to one or more of Claims 1 to 14, characterized in that a drive
(2) acting as a pump is constructed as an adjustable-delivery pump.
16. A device according to Claim 15, characterized in that the delivery is adjusted
in dependence on the filling diameter of one or more cable drums (8, 9).
1. Dispositif d'enroulement et de déroulement de câbles, à savoir, en particulier,
de câbles de tractions sans firr, servant à l'entraînement de moyens de transport
à câble, employés de préférence dans les exploitations minières souterraines, caractérisé
en ce qu'il comporte deux dispositifs de support (6, 7) pour chacun de deux tambours
à câble (8, 9), les parties de ces dispositifs de support (6, 7), qui sont susceptibles
d'être rendues solidaires desdits tambours à câble (8, 9), sont raccordées à l'un
ou l'autre de deux dispositifs de commande hydrostatiques (2, 3), et les raccords
d'amenée de liquide sous pression (15, 16) de l'un (2) de ces dispositifs de commande
et ceux (17,18) de l'autre dispositif de commande (3) peuvent être mis mutuellement
en communication.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les deux dispositifs
de support (6,7) et les deux dispositifs de commande (2, 3) sont logés à l'intérieur
d'une enveloppe commune (1).
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les axes des deux
dispositifs de support (6, 7) sont parallèles.
4. Dispositif selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisé en ce que les dispositifs
de support (6, 7) sont exécutés sous forme de noyaux contenant les deux dispositifs
de commande (2, 3).
5. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications précédentes (1 -4), caractérisé
en ce qu'au moins un (7) des dispositifs de support et/ou un (9) des tambours à câble
est muni d'un dispositif poseur de câble (11).
6. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications précédentes 1 -5, caractérisé
en ce qu'au moins un (6) des dispositifs de support et/ou un (8) des tambours à câble
est muni d'un dispositif de mesure de longueur de câble (12).
7. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications précédentes 1 -6, caractérisé
en ce qu'il est susceptible d'être déplacé à l'aide du moyen de transport.
8. Dispositif selon une ou plusieurs des reven- dicaitons précédentes 1 -7, caractérisé
en ce qu'au moins une des conduites (15-18), reliant les raccords d'amenée de liquide
sous pression des deux dispositifs de commande (2, 3), est munie d'une soupape d'arrêt.
9. Dispositif selon la revendication 8, caractérisé en ce que les deux conduites (15,
16-17, 18) sont reliées par une soupape à plusieurs voies (21 ), qui, en l'une de
ses positions, ferme les deux conduites.
10. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications précédentes 1 -9, caractérisé
en ce qu'à la conduite de sortie (15, 16) d'au moins un des dispositifs de commande
(2) fonctionnant en guise de pompe est raccordée une soupape de surpression (25).
11. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications précédentes 1 -10, caractérisé
en ce que les raccords d'amenée de liquide sous pression (15-18) d'au moins un des
deux dispositifs de commande (2, 3) sont reliés par une conduite by- pass (26-29)
susceptible d'être fermée.
12. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications précédentes 1-11, caractérisé
en ce que les raccords d'amenée de liquide sous pression (15-18) d'au moins un des
dispositifs de commande (34-37) sont raccordés à un réservoir de liquidesous pression
(20).
13. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications précédentes 1-12, caractérisé
en ce qu'au moins un des raccords d'amenée de liquide sous pression d'au moins un
des dispositifs de commande (2,3) peut être mis en communication avec une source de
liquide sous pression (38,39).
14. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications précédentes 1 -13, caractérisé
en ce que les dispositifs de commande (2, 3) sont conçus de manière que l'un d'eux
(2) fonctionnant en guise de pompe débite par révolution une quantité de liquide sous
pression supérieure à celle consommée par révolution par l'autre dispositif de commande
(3) fonctionnant en guise de moteur.
15. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications précédentes 1-14, caractérisé
en ce qu'un des dispositifs de commande (2) fonctionnant en guise de pompe est conçu
sous forme de pompe à débit réglable.
16. Dispositif selon la revendication 15, caractérisé en ce que le réglage du débit
du dispositif de commande fonctionnant en guise de pompe (2) s'effectue en fonction
du diamètre de l'un ou l'autre des deux tambours à câble (8, 9).

