| (19) |
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(11) |
EP 0 108 272 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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18.07.1990 Patentblatt 1990/29 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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23.12.1987 Patentblatt 1987/52 |
| (22) |
Anmeldetag: 08.10.1983 |
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| (54) |
Badebecken mit Wirbeldüsen
Bathtub with whirlpool jets
Baignoire avec buses de tourbillonement
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FR GB LI NL |
| (30) |
Priorität: |
30.10.1982 DE 3240330
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.05.1984 Patentblatt 1984/20 |
| (73) |
Patentinhaber: HOESCH Metall + Kunststoffwerk GmbH & Co. |
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52304 Düren (DE) |
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Erfinder: |
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- Klotzbach, Manfred
D-5160 Düren (DE)
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| (74) |
Vertreter: Langmaack, Jürgen, Dipl.-Ing. et al |
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Patentanwälte
Maxton . Maxton . Langmaack
Postfach 51 08 06 50944 Köln 50944 Köln (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 059 407 DE-A- 2 703 704 US-A- 3 374 492 US-A- 4 233 694
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DE-A- 2 105 379 FR-A- 2 390 944 US-A- 4 019 210
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[0001] Die Erfindung betrifft ein Badebecken mit in den Wänden eingebauten Wirbeldüsen für
die Einleitung eines Wasser-Luft-Gemisches und mit wenigstens einer im Bodenbereich
angeordneten Absaugöffnung entsprend den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs
1.
[0002] Derartige Badenbecken sind unter der Bezeichnung "Whirlpool" beispielsweise aus der
US-A-4 233 694 bekannt. Derartige Badebekken haben den Zweck, durch die starke Verwirbelung
der Beckenfüllung infolge der über die Wirbeldüsen eingeleiteten Wassermengen eine
massageartige Einwirkung auf den menschlichen Körper zu erzielen. Bei der Einleitung
eines Wasser-Luft-Gemisches wird diese massageartige Wirkung noch dadurch verstärkt,
daß die beim Auftreffen auf den Körper "explodierenden" Luftbläschen die Einwirkung
auf den menschlichen Körper noch erhöhen und hierbei einen echten therapeutischen
Effekt bewirken. Das Wasser wird über ein oder mehrere Pumpen im Kreislauf geführt
und über Wirbeldüsen eingeleitet, die jedoch in der Beckenwandung in einer Horizontalebene
angeordnet sind. Die in die Beckenfüllung eintretenden Strahle stören sich daher gegenseitig
und die verwendeten Pumpen müssen verhältnismäßig leistungsstark sein, um überhaupt
einen massageartigen Effekt zu erzielen. Ähnliche Anordnungen sind aus US-A-3 374
492 und DE-A-2 105 379 und DE-A-2 703 704 für normale Badewannen bekannt.
[0003] Bei der Anordnung gemäß der US-A-4019 210 sind außer den in einer Horizontalebene
angeordneten und zentral gegeneinander gerichteten Düsen zur Einleitung des Wasser-Luft-Gemisches
in der aus Folie hergestellten Innenwandung der zweischalig ausgebildeten Beckenwandung
Öffnungen angebracht, durch die über einen eigenen Zulauf in den Zwischenraum eingepumptes
und als Stützflüssigkeit dienendes Wasser in das Becken austreten kann. Hierdurch
soll eine ständige Durchströmung des Zwischenraums bewirkt werden, um das Entstehen
von Bakterienherden in diesem Bereich nach Möglichkeit zu vermeiden. Eine nennenswerte
Massagewirkung, insbesondere der therapeutische Effekt eines mit großer Strömungsenergie
auf den Körper auftreffenden Strahls eines Wasser-Luft-Gemisches läßt sich durch diese
reine Zirkulationsströmung nicht erzielen.
[0004] Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Düsenanordnung zu schaffen, die
zum einen eine optimale Durchwirbelung des Beckeninhaltes und verbesserte Strahlwirkung
bei gleicher Pumpenleistung erzielt.
[0005] Diese Aufgabe wird bei einem Badebecken, beidem die Wirbeldüsen in mindestens zwei
gegenüberliegenden Wänden in wenigstens zwei mit Abstand übereinander liegenden Horizontalebenen
angeordnet sind und die Wirbeldüsen einer Ebene - in Umfangsrichtung gesehen - mit
seitlichem Abstand zur nächstfolgenden Wirbeldüse der anderen Ebene angeordnet sind,
wobei die Wirbeldüsen der untersten Horizontalebene mit Abstand oberhalb der Ebene
der Absaugöffnung angeordnet sind, erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß in einander
gegenüberliegenden Beckenwänden angeordnete Wirbeldüsen jeweils in etwa gegenüberliegend,
jedoch in unterschiedlichen Höhenebenen angeordnet sind.
[0006] Dies ergibt in der Aufsicht auf das Becken für jede Ebene eine asymmetrische Düsenanordnung.
In einer Abwicklung der Beckenwandung würde eine Verbindungslinie zwischen den aufeinander
folgenden Wirbeldüsen in etwa zickzackförmig verlaufen. Hierdurch ergibt sich nicht
nur ein um eine vertikale Beckenachse drehender Wirbel, sondern auch jeweils um horizontale
Achsen drehende Wirbel, da insbesondere im Eckenbereich unmittelbar benachbarte, in
das Beckeninnere eintretende Strahlen aufgrund der unterschiedlichen Höhenanordnung
sich nicht gegenseitig stören können.
[0007] Für ein Badebecken der eingangs bezeichneten Art mit abgestufter Beckenwandung, die
das Bekken in einen umlaufenden Sitzteil und einen zentralen, tieferliegenden Fußteil
unterteilt, ist in Ausgestaltung der Erfindung ferner vorgesehen, daß in den die Rückenlehne
bildenden Wandteilen Wirbeldüsen in zwei Höhenebenen versetzt zueinander angeordnet
sind und daß in der Wandung des Fußteils in einer dritten Ebene Wirbeldüsen angeordnet
sind, die in bezug auf die Wirbeldüsen der darüber liegenden Nachbarebene - in Umfangsrichtung
gesehen - mit seitlichem Abstand versetzt angeordnet sind. Durch diese Anordnung wird
insbesondere bei der Einleitung eines Wasser-Luft-Gemisches durch diese Wirbeldüsen
nicht nur eine Steigerung der Durchwirbelung des Beckeninhaltes insgesamt erreicht,
sondern darüber hinaus auch gerade im Fußbereich die beabsichtigte Massagewirkung
erzielt. In bevorzugter Ausgestaltung ist bei dieser Ausführungsform vorgesehen, daß
in der Wandung des Fußteils mehrere Absaugöffnungen vorgesehen sind, die - in Umfangsrichtung
gesehen - jeweils zwischen zwei Wirbeldüsen angeordnet sind.
[0008] In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß die Wirbeldüsen
jeder Horizontalebene in etwa in gleichem Abstand zueinander angeordnet sind.
[0009] Die Erfindung bezieht sich ferner auf ein Badebecken nach den vorhergehenden Ausgestaltungen
mit einer wenigstens einen Teil des Beckenrandes begrenzenden, mit einem Gitter abgedeckten
Überflutungsrinne. Die Anordnung derartiger Überflutungsrinnen ist sowohl für Schwimmbadbecken
wie auch für Badebecken der eingangs bezeichneten Art grundsätzlich bekannt. Diese
Überlaufrinnen sind insbesondere dann erforderlich, wenn derartige Badebecken im öffentlichen
Bereich eingerichtet werden, so daß grundsätzlich derartige, mit Wirbeldüsen versehene
Badebecken entsprechend konstruktiv ausgebildet sein müssen. Bei einer üblichen Abmessung
mit einer Kantenlänge von beispielsweise 2,5 m werden diese Badebecken aus Konststoffen
hergestellt, beispielsweise aus tiefgezogenem Acryl mit rückseitiger Polyesterharz/Glasfaser-Verstärkung.
Die für derartige Badebecken erforderlichen Überflutungsrinnen wurden bisher in der
Weise ausgeführt, daß die einzelnen Teilstücke an den Stoßstellen miteinander verklebt
wurden und mit dem freien Rand des Badebeckens durch Anlaminieren verbunden wurden.
Dies erfordert aufwendige Montagearbeiten und birgt die Gefahr in sich, daß an den
einzelnen Verbindungsstellen, insbesondere an Stoßstellen zwischen den einzelnen Teilstücken
der Überflutungsrinne Undichtigkeiten entstehen, die U. U. nachträglich nur schwer
zu beseitigen sind.
[0010] Aus EP-A-0 059 407 ist ein Becken für ein Sprudelbad bekannt, das mit einem Außenkörper
versehen ist, der die Beckenwandung mit Abstand umfaßt und den Beckenrand überragt,
so daß Ansaug- und Filterarmaturen in dem Zwischenraum angeordnet werden können. Aus
dem Becken kann Wasser über den Beckenrand in den Zwischenraum übertreten. Da Pumpen
und Rohrleitungen ohnehin außerhalb angeordnet werden müssen, stellt dies eine erhebliche
Minderung des Beckenvolumens dar.
[0011] Die Erfindung bezieht sich ferner auf eine Ausgestaltung derartiger Badebecken, die
eine sehr viel einfachere Montagemöglichkeit erlaubt, wobei die Gewähr gegeben ist,
daß die fertigmontierte Überflutungsrinne in jedem Fall dicht ist.
[0012] Diese Ausgestaltung ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß die Überflutungsrinne
aus wannförmigen Teilstücken zusammengesetzt und am Beckenrand befestigt ist, daß
die einzelnen Teilstücke stirnseitig miteinander verbunden sind und daß jedes Teilstück
mit einer an das Ablaufsystem anschließbaren Ablauföffnung versehen ist. Die Verbindung
der einzelnen Teilstücke untereinander ebenso wie die Verbindung der Teilstücke mit
dem Wannenkörper kann mit Hilfe mechanischer Mittel, beispielsweise durch Schrauben,
Klammern oder dgl. erfolgen, da jedes Teilstück durch die wannenförmige Ausbildung
dicht ist und bei der Montage hierauf keine besondere Aufmerksamkeit gerichtet werden
muß. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß die einzelnen Teilstücke in ihrer Formgebung
an ein Konstruktionsraster angepaßt werden können, so daß mit nur ganz wenigen Grundformen
nahezu beliebige Beckenkonturen hergestellt werden können. Die Tatsache, daß diese
Konstruktion für jedes Teilstück eine eigene Ablauföffnung benötigt, stellt einen
zusätzlichen Vorteil dar, da hierdurch die Schluckfähigkeit der Überflutungsrinne
insgesamt noch erhöht wird und somit sichergestellt ist, daß die dem Badebecken benachbarten
Bodenflächen nicht überschwemmt werden.
[0013] In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Teilstücke an
den einander zugekehrten Stirnseiten außen eine mit Abstand zur Rinnenwandung verlaufende
Schürze aufweisen, über die die Teilstücke jeweils über Verbindungsmittel aneinander
befestigt werden können. Mit Hilfe dieser Formgebung ist es möglich, die Teilstücke
beispielsweise durch Verschraubung fest miteinander zu verbinden, wobei die Fuge nach
der fertigen Montage von außen her mit einem Kitt abgedichtet werden kann. In weiterer
Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Teilstücke an der dem Becken zugekehrten
Seite einen horizontal ausgerichteten Wandteil aufweisen, der bis unter den Beckenrand
reicht und der mit Mitteln zur Befestigung des Teilstücks am Beckenrand versehen ist.
In bevorzugter Ausgestaltung ist hierbei vorgesehen, daß der Bekkenrand an seiner
Unterseite eine Verstärkung aufweist, mit der die Teilstücke der Überflutungsrinne
verbindbar sind. Hierdurch ist es möglich, beispielsweise bei einer Verstärkung aus
Metall, diese mit Gewindelöchern zu versehen, den horizontal ausgerichteten Randteil
der Teilstücke der Überflutungsrinne mit entsprechenden Durchgangslöchern zu versehen
und so von unten her die Überflutungsrinne fest mit dem Badebecken zu verschrauben.
Auch hier wird der Spalt zwischen Überflutungsrinne und Beckenrand in üblicher Weise
mit einem Kitt nachträglich abgedichtet.
[0014] Da sowohl die Fugen zwischen den Stirnseiten der einzelnen Teilstücke der Überflutungsrinne
als auch die Fuge zwischen Überflutungsrinne und dem Beckenrand jederzeit einer Sichtprüfung
unterzogen und ggf. nachgebessert werden können, ergibt sich hierdurch eine erhebliche
Vereinfachung der Montage und der Wartung eines derart ausgerüsteten Badebeckens im
Vergleich mit einem Badebecken mit angeklebter bzw. anlaminierter Überlaufrinne.
[0015] In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ist hierbei vorgesehen, daß die Teilstücke
der Überflutungsrinne durch Tiefziehen aus Acryl geformt sind. Hierdurch ergeben sich
absolut dichte Beuteile, die je nach Belastung auf ihrer Unterseite noch zusätzlich
mit einer Polyesterharz/Glasfaser-Verstärkung versehen sein können.
[0016] Die Erfindung wird anhand schematischer Zeichnungen eines Ausführungsbeispieles näher
erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 perspektivisch und im Schnitt ein Badebecken mit Überflutungsrinne
Fig. 2 eine Aufsicht auf das Becken gemaß Fig. 1
Fig. 3 einen Längsschnitt gemäß der Linie 111-111 in Fig. 2.
[0017] Wie die perspektivischen Ansicht in Fig. 1 und die Aufsicht gemäß Fig. 2 zeigt, weist
die dargestellte Ausführungsform einen im wesentlichen quadratischen Grundriß mit
abgeschrägten Ecken auf. Die Querschnittsform kann jedoch beliebig gestaltet sein,
so sind auch beispielsweise runde, genau quadratische oder auch rechteckige Grundrisse
möglich. Das dargestellte Badebecken weist eine abgestufte Beckenwandung 1 auf, die
das Becken in einen umlaufenden Sitzteil 2 und einen zentralen Fußteil 3 unterteilt.
In einer Ecke ist durch entsprechende Formgebung eine Einstiegsstufe 4 in die Beckenwandung
eingeformt, wobei die Auftritte 5 und 6 der so gebildeten Treppe durch einen entsprechenden
Belag oder eine entsprechende Profilierung rutschsicher gestaltet sind. Der Beckenrand
7 wird an seiner Außenseite durch eine Überflutungsrinne 8 begrenzt, die bei dem dargestellten
Ausführungsbeispiel den Beckenrand vollständig umschließt. Die Überflutungsrinne 8
ist durch ein zu Reinigungszwecken herausnehmbares Gitter 9 abgedeckt.
[0018] Der die Rückenlehne bildende Wandteil 10 sowie der entsprechende Wandteil 11 des
zentralen Fußteils 3 sind nun mit mehreren Wirbeldüsen 12,13 und 14 versehen. Wie
aus Fig. 1, insbesondere aber aus der Aufsicht gemaß Fig. 2 ersichtlich ist, sind
die Düsen im Bereich des die Rückenlehne bildenden Wandteils 10 in zwei mit Abstand
zueinander verlaufenden Horizontalebenen angeordnet, d.h. die Düsen 12 liegen in einer
oberen Ebene, während die Dusen 13 in einer weiteren, mit Abstand darunterliegenden
Horizontalebene liegen. Die Düsen in den einzelnen Ebenen sind nun so angeordnet,
daß - in Umfangsrichtung gesehen - jeweils eine Düse 12 der oberen Ebene auf eine
Düse 13 der darunterliegenden Ebene folgt, so daß sich insgesamt ein in etwa zickzackförmiger
Verlauf einer gedachten Verbindungslinie der aufeinanderfolgenden Wirbeldüsen ergibt.
Hierbei ist die Düsenanordnung darüber hinaus so getroffen, wie die Aufsicht gemäß
[0019] Fig. 2 zeigt, daß an einander gegenüberliegenden Wandteilen jeweils einer Wirbeldüse
12 der oberen Horizontalebene eine Düse 13 der darunterliegenden Horizontalebene gegenüberliegt.
Entsprechend sind die im Wandteil 11 des Fußteils angeordneten Düsen der untersten
Horizontalebene - wiederum im Umfangsrichtung gesehen -versetzt zu den Düsen 13 der
darüberliegenden Horizontalebene angeordnet. Somit ergibt sich auch bei einer Anordnung
der Wirbeldüsen in drei Ebenen wiederum - bezogen auf eine Abwicklung der Beckenwandung
- ein zickzackförmiger Verlauf einer gedachten Verbindungslinie zwischen den Wirbeldüsen
der unteren Horizontalebene über die Wirbeldüsen der mittleren Horizontalebene zu
den Wirbeldüsen der oberen Horizontalebene. Aufgrund dieser Düsenanordnung ergibt
sich eine großräumige Wirbelausbildung innerhalb der Beckenfüllung, wobei insbesondere
durch die Anordnung von Wirbeldüsen im Fußteil des Badebeckens auch im mittleren Beckenbereich
eine starke Wirbelausbildung entsteht, was insbesondere bei größeren Beckenabmessungen
von Bedeutung ist. Die einzelnen, aus den Wirbeldüsen austretenden Strahlen eines
Wasser-Luft-Gemisches unterstützen sich aufgrund der angegebenen Anordnung der Wirbeldüsen
in bezug auf die Wirbelausbildung gegenseitig.
[0020] Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel, das für den Einsatz im öffentlichen Bereich
vorgesehen ist, ist die Überflutungsrinne 8 aus einzelnen Teilstücken, beispielsweise
vier die Ecken umgreifenden Teilstücken 8' hergestellt. Jedes Teilstück 8' der Überflutungsrinne
ist wannenförmig aus Acryl tiefgezogen, so daß jeweils die Stirnseiten 15 der einzelnen
Teilstücke abgeschlossen sind. Die einzelnen Teilstücke 8' weisen an der Außenseite
eine mit Abstand zur Rinnenwandung 16 verlaufende Schürze 17 auf, die sich auch über
den Bereich der Stirnseiten 15 erstreckt. Stirnseitig sind nun die einzelnen Teilstücke
8' durch Befestigungsschrauben, Klammern oder dgl. mit ihren aneinanderliegenden Schürzen
festverbunden, wobei die Fuge 18 zwischen zwei Teilstücken bei der Montage und/ oder
nachträglich mit einem beispielsweise dauerelastischem Dichtungskitt geschlossen wird,
wie im Teilschnitt gemäß Fig. 3 dargestellt.
[0021] Mit der Unterseite des Beckenrandes 7 ist eine Verstärkung 19, beispielsweise in
Form eines Flacheisens verbunden. Diese Verstärkung ist vorzugsweise in die auf der
Außenseite des aus Acryl tiefgezogenen Beckenkörpers angebrachte Polyesterharz/Glasfaser-Verstärkung
einlaminiert. Die Verstärkung 19 weist in entsprechenden Abständen Gewindelöcher auf,
denen entsprechende Durchgangslöcher in dem den Beckenrand 7 untergreifenden horizontalen
Randteil 20 der Überlaufrinne entsprechende Durchgangslöcher zugeordnet sind, so daß
die einzelnen Teilstücke der Überflutungsrinne 8 fest mit dem Beckenrand 7 verschraubt
werden können.
[0022] Über einen im vertikalen Wandbereich der Stufe 4 angeordnete Unterwasserscheinwerfer
21 kann das Becken beleuchtet werden.
[0023] Über ein nicht dargestelltes Leitungssystem außerhalb des Beckens sind ein oder mehrere
Pumpen mit den Wirbeldüsen 12, 13 und 14 einerseits und mit den hier im Fußteil 3
angeordneten Absaugöffnungen 22 verbunden, so daß das Wasser zur Erzeugung der Wirbelstrahlen
im Kreislauf durch das Becken über einen zwischengeschalteten Sammelbehälter, eine
Filtereinrichtung und ggf. eine Heizeinrichtung geführt werden kann.
[0024] Jedes Teilstück 8' der Überflutungsrinne 8 ist mit einer gesonderten Ablauföffnung
23 versehen und an eine nicht näher dargestellte Ringleitung angeschlossen, die ihrerseits
mit dem Sammelbehälter verbunden ist.
[0025] Über eine zentrale Entleerungsöffnung 24 kann das Becken vollständig entleert werden.
1. Badebecken mit in den Wänden eingebauten Wirbeldüsen für die Einleitung eines Wasser-Luft-Gemisches
und wenigstens einer im Bodenbereich angeordneten Absaugöffnung (22), bei dem die
Wirbeldüsen (12, 13, 14) in mindestens zwei gegenüberliegenden Wänden in wenigstens
zwei mit Abstand übereinanderliegenden Horizontalebenen angeordnet sind und die Wirbeldüsen
(12) in einer Ebene - in Umfangsrichtung gesehen - mit seitlichem Abstand zur nächstfolgenden
Wirbeldüse (13) der anderen Ebene angeordnet sind, wobei die Wirbeldüsen (13) der
untersten Horizontalebene mit Abstand oberhalb der Ebene der Absaugöffnung (22) angeordnet
sind, dadurch gekennzeichnet, daß in einander gegenüberliegenden Wänden angeordnete
Wirbeldüsen (12, 13) jeweils in etwa gegenüberliegend, jedoch in unterschiedlichen
Höhenebenen angeordnet sind.
2. Badebecken nach Anspruch 1 mit abgestufter Beckenwandung, die das Becken in einen
umlaufenden Sitzteil (2) und einen zentralen, tieferliegenden Fußteil (3) unterteilt,
dadurch gekennzeichnet, daß in den die Rückenlehne (10) bildenden Wandteilen Wirbeldüsen
(12, 13) in zwei Höhenebenen versetzt zueinander angeordnet sind und daß in der Wandung
des Fußteils (3) in einer dritten Ebene Wirbeldüsen (14) angeordnet sind, die in bezug
auf die Wirbeldüsen (13) der darüberliegenden Nachbarebene - im Umfangsrichtung gesehen
- mit seitlichem Abstand versetzt angeordnet sind.
3. Badebecken nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der
Wandung (11) des Fußteils (3) Absaugöffnungen (22) - in Umfangsrichtung gesehen -
jeweils zwischen zwei Wirbeldüsen (14) in diesem Bereich angeordnet sind.
4. Badebecken nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wirbeldüsen
(12, 13, 14) jeder Horizontalebene in etwa in gleichem Abstand zueinander angeordnet
sind.
5. Badebecken, nach einem der Ansprüche 1 bis 4 mit einer wenigstens einen Teil des
Beckenrandes (7) begrenzenden, mit einem Gitter (9) abgedeckten Überflutungsrinne
(8), dadurch gekennzeichnet, daß die Überflutungsrinne (8) aus wannenförmigen Teilstücken
(8') zusammengesetzt und am Beckenrand (7) befestigt ist, daß die Teilstücke (8')
stirnseitig miteinander verbunden sind und daß jedes Teilstück (8') mit einer an das
Ablaufsystem anschließbaren Ablauföffnung (23) versehen ist.
6. Badebecken nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilstücke (8') zumindest
an den einander zugekehrten Stirnseiten (15) außen eine mit Abstand zur Rinnenwandung
verlaufende Schürze (17) aufweisen, über die die Teilstücke (8') jeweils über Verbindungsmittel
aneinander befestigt sind.
7. Badebecken nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilstücke (8')
an der dem Becken zugekehrten Seite einen horizontal ausgerichteten Randteil (20)
aufweisen, der bis unter den Beckenrand (7) reicht und der mit Mitteln zur Befestigung
des Teilstücks (8') am Beckenrand versehen ist.
8. Badebecken nach Anspruch 5, 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Beckenrand
(7) eine Verstarkung (20) aufweist, mit der die Teilstücke (8') der Überflutungsrinne
verbindbar sind.
9. Badebecken nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilstücke
(8') durch Tiefziehen aus Acryl geformt sind.
1. Bassin de bains comportant des éjecteurs à remous (12,13,14) encastrés dans les
parois (1) et destinés à l'introduction d'un mélange eau-air et au moins un orifice
d'évacuation (22) disposé 1 dans la zone du fond, les éjecteurs à remous (12, 13,
14) sont disposés dans au moins deux parois se faisant face et suivant au moins deux
plans horizontaux situés à distance l'un au dessus de l'autre et les éjecteurs à remous
(12) d'un plan sont disposés suivant un certain espacement latéral - considéré suivant
la direction périphérique - par rapport à l'éjecteur à remous suivant (13) de l'autre
plan, les éjecteurs à remous (13) du plan horizontal le plus bas étant disposés suivant
un certain espacement au-dessus du plan de l'orifice d'évacuation (22), caractérisé
en ce que des éjecteurs à remous (12,13) disposés dans des parois se faisant face
sont, dans chaque cas, situés d'une manière sensiblement en regard, mais cependant
dans des plans à hauteurs différentes.
2. Bassin de bains selon la revendication 1, comprenant une paroi de bassin étagée
qui divise ce bassin en une partie de siège (2) qui s'étend sur tout son pourtour
et une partie de pied (3) centrale et située plus bas, caractérisé en ce que dans
les parties de paroi constituant le dossier (10), des éjecteurs à remous (12,13) sont
disposés dans deux plans de nivaux et de manière décalée entre eux et en ce que, dans
la paroi de la partie de pied (3), il est prévu dans un troisième plan des éjecteurs
à remous (4) qui sont disposés de manière décalée par rapport aux éjecteurs à remous
(13) du plan voisin situé au-dessus, avec un certain espacement latéral - considéré
suivant la direction périphérique.
3. Bassin de bains selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que, dans
la paroi (11) de la partie de pied (3), plusieurs orifices d'évacuation (22) sont
disposés dans cette zone, à chaque fois entre deux éjecteurs à remous (14) - considéré
suivant la direction périphérique.
4. Bassin de bains selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les
éjecteurs à remous (12, 13, 14) de chaque plan horizontal sont disposés sensiblement
à même distance l'un de l'autre.
5. Bassin de bains selon l'une des revendications 1 à 4, comportant une gouttière
de débordement (8) délimitant au moins une partie du bord (7) du bassin et recouverte
d'une grille (9), caractérisé en ce que la goutière de débordement (8) est composée
de tronçons partiels en forme de cuvette (8') et est fixée sur le bord (7) du bassin,
en ce que ces tronçons partiels individuels (8') sont reliés entre eux par leurs faces
de bout et en ce que chaque tronçon partiel (8') est muni d'un orifice d'écoulement
(23) pouvant être raccordé au système d'écoulement.
6. Bassin de bains selon la revendication 5, caractérisé en ce que les tronçons partiels
(8') comportent extérieurement, au moins sur les faces de bout tournées l'une vers
l'autre (15), une jupe (17) s'étendant à une certaine distance de la paroi de la gouttière
et par laquelle ces tronçons partiels (8') peuvent être fixés deux à deux à l'aide
de moyens de liaison.
7. Bassin de bains selon la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce que les tronçons
partiels (8') comportent, sur le côté tourné vers le bassin, une partie de bord orientée
horizontalement (20) qui s'étend jusqu'au dessous du bord (7) du bassin et est munie
de moyens de fixation du tronçon partiel (8') sur ce bord de bassin.
8. Bassin de bains selon la revendication 5, ou 7, caractérisé en ce que le rebord
(7) du bassin comporte un renfort (20) auquel peuvent être reliés les tronçons partiels
(8') de la gouttière de débordement.
9. Bassin de bains selon l'une des revendications 7 à 8, caractérisé en ce que les
tronçons partiels (8') sont conformés par emboutissage à partir d'une résine acrylique.
1. Bath tub with swirl nozzles (12,13,14) built in the walls (1) for the introduction
of a water-air mixture and with at least one suction opening (22) arranged in the
base region, wherein the swirl nozzles (12, 13, 14) are arranged in at least two opposing
walls in at least two horizontal planes which are spaced in a distance one above the
other and wherein the swirl nozzles (12) of one plane-viewed in the circumferential
direction- are spaced with a lateral distance from the next swirl nozzle (13) of the
other plane, the swirl nozzles (13) of the lowest horizontal plane being arranged
at a distance above the plane of the suction opening (22), characterised in that swirl
nozzles (12, 13) arranged in walls lying opposite each other, are arranged in each
case lying approximately opposite each other, but at different height levels.
2. Bath tub according to Claim 1, with a stepped bath wall which subdivides the bath
tub into a circumambient seat part (2) and a central, deeper, foot part (3), characterised
in that swirl nozzles (12, 13) are arranged staggered with respect to each other at
two height levels in the parts of the wall forming the back rest (10) and that there
are arranged in a third plane in the wall of the foot part (3) swirl nozzles (14)
which are staggered a lateral distance with regard to the swirl nozzles (13) of the
adjacent plane lying above-viewed in the circumferential direction.
3. Bath tub according to one of Claims 1 or 2, characterised in that in the wall (11)
of the foot part (3) suction openings (22) - viewed in the circumferential direction
- are arranged in each case between two swirl nozzles (14) in this region.
4. Bath tub according to one of Claims 1 to 3, characterised in that the swirl nozzles
(12, 13, 14) of each horizontal plane are arranged approximately at the same distance
from each other.
5. Bath tub according to one of Claims 1 to 4, with an overflow channel (8), bounding
at least a part of the bath rim (7) and covered by a grating (9), characterised in
that the overflow channel (8) is composed of trough-shaped parts (8') and is attached
to the bath rim (7), that the parts (8') are connected with each other on theirfront
sides and that each part (8') is formed with an outlet opening (23) which can be connected
to the outlet system.
6. Bath tub according to Claim 5, characterised in that at least on the front sides
(15) facing each other, the parts (8') have externally an apron (17) running at a
distance from the channel wall, via which apron the parts (8') are attached to each
other in each case via connection means.
7. Bath tub according to Claim 5 or 6, characterised in that the parts (8') on the
side facing the bath tub have a horizontally aligned rim part (20) which reaches to
below the bath rim (7) and which is provided with means for the attachment of the
part (8') to the bath rim.
8. Bath tub according to Claim 5, 6, or 7, characterised in that the bath rim (7)
has a reinforcement (20) with which the parts (8') of the overflow channel can be
connected.
9. Bath tub according to one of Claims 6 to 8, characterised in that the parts (8')
are formed from acrylic by deep drawing.

