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EP 0 108 741 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.04.1987 Patentblatt 1987/15 |
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Anmeldetag: 10.10.1983 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: F42B 13/48 // F42B13/18 |
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Verfahren zur Herstellung eines Splitterkörpers
Method for the production of a fragmentation device
Procédé de fabrication d'un corps d'éclats
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Benannte Vertragsstaaten: |
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BE CH DE FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
11.10.1982 AT 3755/82
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.05.1984 Patentblatt 1984/20 |
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Anmelder: VEREINIGTE EDELSTAHLWERKE
AKTIENGESELLSCHAFT (VEW) |
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A-1010 Wien (AT) |
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Erfinder: |
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- Tomazic, Gerd, Dr.
A-8680 Mürzzuschlag (AT)
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Vertreter: Widtmann, Georg, Dr. |
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Vereinigte Edelstahlwerke
Aktiengesellschaft (VEW)
Elisabethstrasse 12 1010 Wien 1010 Wien (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung eines Splitterkörpers.
[0002] Aus der DE-B- 21 29 196 wird ein Splitterkörper für Splittergeschosse und Gefechtsköpfe
bekannt, welcher einen Geschoßmantel, der als Außenhülle dient, sowie einen Innerohrkörper
aufweist. Der zwischen diesen beiden Körpern gebildete zylindrische Hohlraum ist mit
Splittern, z.B. aus Hartmetall oder auch aus Keramik, gefüllt. Diese Splitter können
kugelige Form aber auch verschiedene Gestalt aufweisen, wobei sie jeweils als einheitliches
Gemenge, z.B. Kugeln mit Pyramiden, vorliegen. Die Splitter werden durch Druckbeaufschlagung
des Innenkörpers, der inneren Hülse, z.B. durch Explosionsumformung, elektromagnetisch
oder durch Treiben eines konischen Kalibrierbolzens od. dgl., nach außen gedrückt,
wobei die Splitter allseitig in beide Rohrkörper eingeschlossen werden. Auf diese
Art und Weise soll ein Vorkerben erreicht werden, damit bei Detonation der Ladung
des Splitterkörpers bereits gleich große Teile entstehen, welche über die erforderliche
kinetische Energie verfügen. Dieses Verfahren weist weiters den Vorteil auf, daß mehrere
Schichten aus Splittern vorgesehen sind, wobei dann jeweils für eine Splitterschicht
eine weitere Innenhülle vorgesehen wird und nach Druckbeaufschlagung des oder der
Innenkörper(s) die Splitter voll in das Material der Hüllen eingebettet werden.
[0003] Aus der EP-A- 0 012 323 wird ein Splitterkörper mit einem Innenkörper und ein, insbesondere
den Geschoßmantel bildenden Hohlkörper, bekannt, wobei der zwischen diesen gebildete
Zwischenraum zumindest teilweise mit Splittern gefüllt ist, und wobei der Innenkörper
zumindest an einem Ende verjüngt ist und mit dem Hohlkörper (8) durch Drückwalzen
verbunden ist. Ein derartiges Verfahren ist relativ aufwendig und erfordert hohe Kräfte.
[0004] Aus der EP-A- 0 012 322 wird ein weiteres Verfahren zur Herstellung von Splitterkörpern
bekannt, wobei in einem zylindrischen oder hohlzylindrischen Innenkörper eine ringförmige
Ausnehmung vorgesehen wird, in welcher die Splitter angeordnet werden, worüber sodann
ein weiterer den Geschoßmantel bildender Hohlzylinder geschoben wird. Die Einbettung
der Splitter in die Zylinder erfolgt hiebei durch Schmieden. Die Schmiedung muß derart
durchgeführt werden, daß eine gleichzeitige, womöglich allseitig eintretende Verformung
eines Ringabschnittes durchgeführt werden soll.
[0005] Aus der GB-A- 1 371 690 wird ein weiteres Verfahren zur Herstellung eines Splitterkörpers
bekannt, wobei in einen zylindrischen Geschoßmantelkörper ein Boden eingeschraubt
wird, wonach eine Zylinderhülse in den Innenraum eingebracht wird. Danach wird der
zwischen dem Geschoßmantel und der Innenhülse bestehende Hohlraum mit den Splittern
gefüllt. Der Abstand zwischen Innenwandung des Geschoßmantels und Außenwandung der
Innenhülse entspricht in etwa dem der kugelförmigen Splitter. Die Fixierung der Splitter
erfolgt nun derart, daß beispielsweise mit einer hydraulischen Flüssigkeit der Innenraum
druckbeaufschlagt wird, sodaß die aus einem weichen Material, z.B. Aluminium, bestehende
Innenhülse derart deformiert wird, daß die Splitter teilweise umhüllt werden.
[0006] Den oben angeführten Splitterkörpern sowie den dazugehörigen Verfahren ist allen
gemeinsam, daß sie nur zur Herstellung von Splitterkörpern geeignet sind, die eine
im wesentlichen zylindrische Anordnung der Splitter vorsieht, d.h. es besteht nicht
die Möglichkeit, die Splitter in einem sich verjüngenden Bereich anzuordnen und es
sind die Verfahren relativ aufwendig, wobei insbesondere dann, wenn eine allseitige
Umhüllung der Splitter durch das Mantelmaterial der Innenhülse gewünscht wird, ein
Bruch der Splitter eintreten kann und dann diese Teilstücke nicht mehr die erwünschte
kinetische Energie bei der Explosion des Splitterkörpers aufweisen.
[0007] Die vorliegende Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, ein einfach durchzuführendes
Verfahren zur Herstellung derartiger Splitterkörper mit ein-oder mehrschichtiger Reihe
von Splittern zu schaffen, wobei keine allseitige Umhüllung der Splitter zur sicheren
Positionierung derselben im Geschoß erforderlich ist. Diese sichere Positionierung
der Splitter im Geschoß ist für die ballistischen Eigenschaften von besonderer Bedeutung.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, daß als Ausgangsprodukte zur Durchführung
des Verfahrens einfach geformte Körper, insbesondere Rohrstücke, verwendet werden
können.
[0008] Das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung eines Splitterkörpers, wobei ein vorgeformter
Innenkörper in einen, insbesondere den Geschoßmantel bildenden Hohlkörper eingebracht,
und zumindest teilweise der so gebildete Zwischenraum mit der erwünschten Menge von
Splittern gefüllt wird und der Innenkörper in radialer Richtung expandiert wird und
die am Innenkörper anliegenden Splitter zumindest teilweise umgibt, besteht im wesentlichen
darin, daß der zumindest an einem Ende, insbesondere an beiden Enden verjüngte Innenkörper
in den Hohlkörper eingebracht wird, worauf der Hohlkörper entsprechend dem erwünschten
Zwischenraum verformt und der Zwischenraum mit den Splittern gefüllt wird, wonach
der Innenkörper in radialer Richtung, insbesondere mit einem Druckmedium, gegebenenfalls
unter gleichzeitiger axialer Stauchung, expandiert wird. Mit diesem Verfahren kann
somit ein Splitterkörper erzeugt werden, der nicht nur in seinem zylindrischen Bereich,
sondern auch in seinem sich verjüngenden Bereich Splitter aufweist, wobei eine ausreichende
Fixierung der Splitter auch in mehrfacher Schicht erreicht werden kann.
[0009] Wird der Hohlkörper an einem Ende bis zum Anliegen an den Innenkörper verformt, worauf
die Splitter eingebracht werden, so kann ohne zusätzlichen Einlagekörper gearbeitet
werden, sodaß bei gleichem Gewicht des Projektils die Anzahl der Splitter erhöht werden
kann.
[0010] Wird nach dem Füllen des Zwischenraumes mit Splittern der Hohlkörper an einem Ende
bis zum Anliegen an den Innenkörper verformt, so kann auf einen komplizierten Verschlußkörper,
der beispielsweise über ein Gewinde od. dgl. festgehalten werden muß, verzichtet werden,
wobei erneut der Vorteil gegeben ist, daß bei gleichem Gewicht mehr Splitter im Geschoß
vorgesehen werden können.
[0011] Wird der Zwischenraum nacheinander mit Splittern unterschiedlicher(m) Größe und/oder
Gestalt und/oder spezifischen Gewicht gefüllt, so kann auf besonders einfache Art
und Weise der Schwerpunkt des Geschosses durch Wahl der Splitter festgelegt werden.
Werden als Splitter Kugeln verwendet, deren Durchmesser gleich dem Abstand zwischen
Hohlkörper und Innenkörper ist, so werden diese Kugeln ein geringeres Schüttgewicht
aufweisen, als wenn kleinere Kugeln verwendet werden. Weiters besteht die Möglichkeit,
daß beispielsweise an Stelle der Kugeln andere Formen zum Einsatz gelangen, wobei
dann ebenfalls andere dichteste Schüttgewichte gegeben sind.
[0012] Der Zwischenraum kann bezogen auf die Radialrichtung mehrlagig mit Splittern gefüllt
sein, wobei auch bei Nichtvorliegen einer Zwischenhülse keine Zerstörung der Splitter
erfolgt.
[0013] Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung besteht darin,
daß der Innenkörper aus einem zylindrischen Rohr durch Einziehen der Enden gebildet
wird. Ein derartiger Körper weist neben der hervorragenden Zentrierung die durchaus
überraschende Eigenschaft auf, daß er trotz unterschiedlicher Verformung, insbesondere
Kaltverformung bei Druckbeaufschlagung und Zerbersten desselben, homogene Eigenschaften
hat.
[0014] Wird der zumindest an einem Ende verjüngte Innenkörper in ein, den Hohlkörper bildendes
Rohr eingebracht und in diesem positioniert, worauf das Rohr zumindest an einem, vorzugsweise
an beiden Enden eingehalst wird, so ist ein besonders einfach durchzuführendes Verfahren
gegeben, wobei gleichzeitig von Rohrstücken ausgegangen werden kann und es durchaus
überraschend war, daß Rohrstücke, die einer unterschiedlichen Kaltverformung unterliegen,
bei explosionsartiger Druckbeaufschlagung kein nachteiliges Verhalten, z.B. Größe
der entstehenden Splitter usw., aufweist.
[0015] Im folgenden wird die Erfindung anhand der Zeichnungen näher erläutert.
[0016] Fig. 1 zeigt in schematischer Darstellung die einzelnen Arbeitsschritte, wohingegen
in Fig. 2 der Schnitt durch einen Splitterkörper dargestellt ist.
[0017] Wie aus Fig. 1 ersichtlich, wird ein zylindrisches Rohr durch Einhalsen mit einer
Form an beiden Enden zu einem erwünschten Innenkörper geformt, worauf an beiden Enden
ein Innengewinde geschnitten wird. Dieser Innenkörper wird sodann in ein Rohr mit
größerem Durchmesser, das den äußeren Hohlkörper bilden soll, eingebracht, und in
diesem, z.B. durch eine Form, positioniert. Sodann wird das Außenrohr in einer Form
ebenfalls eingehalst, wobei dieses an einem Ende bis zum Anliegen an den Innenkörper
verformt wird, wohingegen die Verformung am anderen Ende nur bis zur Freilassung eines
ringförmigen Spaltes durchgeführt wird. Durch diesen ringförmigen Spalt werden nun
die Splitter eingebracht. Sodann wird der Innenkörper an seinen beiden Enden mit beweglichen
Stempeln druckdicht verschlossen. In dem Innenraum des Innenkörpers wird nunmehr ein
Druckmedium, z.B. mit einem Druck von 700 bar, eingebracht, wobei gleichzeitig die
beiden Enden des Innenkörpers gegeneinander gedrückt werden, sodaß neben der radialen
Expansion auch eine Verkürzung des Innenkörpers eintritt. Der Außenkörper ist hiebei
ebenfalls in einer Form angeordnet, sodaß diese gegen eine Deformation des Außenkörpers
wirkt und die Kräfte aufnehmen kann. Sodann wird die ringförmige Einfüllöffnung durch
Einhalsen des äußeren Hohlkörpers verschlossen, worauf der Innenkörper mit dem Hohlkörper
durch kreisförmige Schweißnähte verbunden wird.
[0018] Der in Fig. 2 dargestellte Splitterkörper weist einen Innenkörper 1 auf, der an seinen
beiden Enden 2 und 3 über den äußeren Hohlkörper 4 hinausragt. Der äußere Hohlkörper
4 ist an seinen beiden Enden 5, 6 ebenfalls eingehalst und liegt an den Enden 2, 3
des Innenkörpers an und ist mit diesen durch Schweißnähte 7, 8 verbunden. Der Zwischenraum
9, der durch die in Abstand voneinander befindlichen, aus Rohren gebildeten Innenkörper
und äußeren Hohlkörper entsteht, ist mit Splitter 10, 11, 12 gefüllt. Ist beispielsweise
der zylindrische Bereich des Zwischenraumes nur mit großen Kugeln 11 als Splitter
gefüllt, so kann man durch Füllen der sich verjüngenden Bereiche am einen oder am
anderen Ende mit Splittern kleinerer Größe den Schwerpunkt des gesamten Geschosses
in eine dieser beiden Richtungen verschieben. Ein unterschiedliches Schüttgewicht
der Splitter kann jedoch nicht nur durch die unterschiedliche Größe, sondern auch
unterschiedliche Gestalt und auch durch Verwendung von unterschiedlichem Material
erreicht werden. Wesentlich ist allerdings, daß die Füllung der unterschiedlichen
Splitter derart erfolgt, daß jeweils ein rotationssymmetrischer Aufbau des Splitterkörpers
erreichbar ist. Der Innenkörper 1 weist an seinen beiden Enden Gewinde 13, 14 auf,
die zur Befestigung, beispielsweise eines Zünders und Stabilisierungsflossen dienen
können.
[0019] Der Innenkörper kann bei einer Gesamtlänge des Splitterkörpers von 360 mm eine Wandstärke
von 5 mm aufweisen, wobei die Dicke des Außenmantels 2 mm beträgt. Als Werkstoff für
den Innen- und Außenmantel eignen sich beispielsweise Stähle mit einer Zugfestigkeit
von mindestens 700 N/mm
2.
1. Verfahren zur Herstellung eines Splitterkörpers, wobei ein vorgeformter Innenkörper
(1) in einen, insbesondere den Geschoßmantel bildenden Hohlkörper (4) eingebracht
und zumindest teilweise der so gebildete Zwischenraum (9) mit der erwünschten Menge
an Splitter (10, 11, 12) gefüllt wird und der Innenkörper (1) in radialer Richtung
expandiert wird und die am Innenkörper (1) anliegenden Splitter (10, 11, 12) zumindest
teilweise umgibt, dadurch gekennzeichnet, daß der zumindest an einem Ende, insbesondere
an beiden Enden verjüngte Innenkörper (1) in den Hohlkörper (4) eingebracht wird,
worauf der Hohlkörper (4) entsprechend dem erwünschten Zwischenraum verformt und der
Zwischenraum (9) mit den Splittern (10, 11, 12) ausgefüllt wird, wonach der Innenkörper
(1) in radialer Richtung, insbesondere mit einem Druckmedium, gegebenenfalls unter
gleichzeitiger axialer Stauchung expandiert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlkörper (4) an einem
Ende bis zum Anliegen an den Innenkörper (1) verformt wird, worauf die Splitter (10,
11, 12) eingebracht werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Füllen des
Zwischenraumes (9) mit Splittern (10, 11, 12) der Hohlkörper (4) an einem Ende bis
zum Anliegen an den Innenkörper (1) verformt wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
Zwischenraum (9) nacheinander mit Splittern (10, 11, 12) unterschiedlicher Größe und/oder
Gestalt gefüllt wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenraum
(9) mehrlagig bezogen auf die Radialrichtung mit Splittern (10, 11, 12) gefüllt wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenkörper
(1) aus einem zylindrischen Rohr durch Einziehen der Enden gebildet wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der zumindest
an einem Ende verjüngte Innenkörper (1) in ein, den Hohlkörper (4) bildendes Rohr
eingebracht und in diesem positioniert wird, worauf das Rohr zumindest an einem, vorzugsweise
an beiden Enden eingehalst wird.
1. A method of manufacturing a fragmentation body, according to which a preformed
internal body (1) is introduced into a hollow body (4), which forms in particular
the projectile casing, and the interspace (9) thus formed is at least partially filled
with the desired amount of shrapnel (10, 11, 12) and the internal body (1) is expanded
in the radial direction and surrounds at least partially the shrapnel (10, 11, 12)
lying adjacent to the internal body (1), characterised in that the internal body (1),
which is tapered at least at one end and in particular at both ends, is introduced
into the hollow body (4), whereupon the hollow body (4) is deformed according to the
interspace desired and the interspace (9) is filled up with shrapnel (10, 11, 12),
after which the internal body (1) is expanded in the radial direction, in particular
using a pressure medium, and if necessary with an axial compressive force being applied
at the same time.
2. Method according to claim 1, characterised in that the hollow body (4) is deformed
at one end until it makes contact with the internal body (1), whereupon the shrapnel
(10, 11, 12) is introduced.
3. Method according to claim 1 or 2, characterised in that, after the interspace (9)
has been filled with shrapnel (10, 11, 12), the hollow body (4) is deformed at one
end until it makes contact with the internal body (1).
4. Method according to one of claims 1, 2, or 3, characterised in that the interspace
(9) is filled in succession with shrapnel (10, 11, 12) of varying size and/or shape.
5. Method according to one of claims 1 to 4, characterised in that the interspace
(9) is filled with shrapnel (10, 11, 12) so as to form several layers in the radial
direction.
6. Method according to one of claims 1 to 5, characterised in that the internal body
(1) is formed from a cylindrical tube by drawing-in the ends.
7. Method according to one of claims 1 to 6, characterised in that the internal body
(1), tapered at least at one end, is introduced into a tube forming the hollow body
(4) and is positioned inside the latter, whereupon the tube is necked at least at
one end, preferably at both ends.
1. Procédé de fabrication d'un corps à éclats, selon lequel un corps intérieur (1)
préformé est introduit dans un corps creux (4) formant l'enveloppe du projectile,
et l'intervalle (9) ainsi formé étant au moins en partie rempli avec la quantité souhaitée
d'éclats (10, 11, 12) et le corps intérieur (1) étant expansé dans le sens radial
en entourant au moins en partie les éclats (10, 11, 12), caractérisé en ce que le
corps intérieur (1) qui va en se rétrécissant notamment aux deux extrémités est introduit
dans le corps creux (4), puis le corps creux (4) est déformé de façon correspondant
à l'intervalle souhaité et l'intervalle (9) est rempli avec les éclats (10, 11, 12),
après quoi le corps intérieur (1) est expansé dans le sens radial, notamment à l'aide
d'un fluide de pression, éventuellement en même temps qu'a lieu un refoulement dans
le sens axial.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le corps creux (4) est
déformé à l'une des extrémités jusqu'à ce qu'il soit appliqué contre le corps intérieur
(1), puis les éclats (10, 11, 12) sont introduits.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'après le remplissage
de l'intervalle (9) avec des éclats (10, 11, 12), le corps creux (4) est déformé à
une extrémité jusqu'à ce qu'il soit appliqué contre le corps intérieur (1).
4. Procédé selon une quelconque des revendications 1, 2 ou 3, caractérisé en ce que
l'intervalle (9) est rempli successivement avec des éclats (10, 11, 12) de grandeur
et/ou de forme différente.
5. Procédé selon une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que l'intervalle
(9) est rempli d'éclats (10,11,12) disposés en plusieurs couches par rapport au sens
radial.
6. Procédé selon une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le
corps intérieur (1) est formé à partir d'un tube cylindrique par rétrécissement des
extrémités.
7. Procédé selon une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le
corps intérieur (1) qui va en se rétrécissant au moins à une extrémité est introduit
dans un tube formant le corps creux (4) et est positionné dans ce tube, puis le tube
est rétreint au moins à une extrémité, de préférence aux deux extrémités.

