[0001] Vorliegende Erfindung betrifft ein bahn- oder blattförmiges Gewebe mit eingewebten
Kunstleder- und/oder Naturlederstreifen sowie seine Verwendung.
[0002] Insbesondere in der modisch orientierten gewerblichen Wirtschaft, beispielsweise
in der Bekleidungsindustrie und der Möbelbranche, werden Gewebe und gewebte Stoffe
der verschiedensten Art mit ansprechenden oder auffälligen, häufig recht originellen
Strukturen und Mustern verwendet, wobei diese Gewebe ein- oder mehrfarbig und gemustert
oder ungemustert sein können. Durch die Verwendung der unterschiedlichsten Textilmaterialien
können darüber hinaus Gewebe mit beliebig strukturierten Oberflächen erhalten werden.
[0003] Allen diesen Geweben ist gemeinsam, daß sie ausschließlich aus Textilmaterialien
aufgebaut sind, wie pflanzlichen und/oder tierischen Faserstoffen und/oder Chemiefaserstoffen
der unterschiedlichsten Zusammensetzung, die in Form von Garnen oder Zwirnen zu den
verschiedenen Geweben verarbeitet werden.
[0004] Sowohl Kunstleder als auch Naturleder sind bereits in Verbindung mit textilen Geweben
verwendet worden, beispielsweise, indem sie als dekorative Elemente auf Kleidungsstücke
aufgesetzt oder in Form bestimmter zugeschnittener Stücke in solche Kleidungsstücke
eingearbeitet, eingenäht oder in anderer Weise auf den Kleidungsstücken befestigt
worden sind. Die Kunstleder- bzw. Naturlederstücke sind hierbei jedoch stets deutlich
von den Textilstoffen abgesetzt, sie verhalten sich anders als die Textilgewebe und
wirken daher bisweilen wie Fremdkörper, da sie sich nicht vollständig in die Textilstoffe
integrieren lassen.
[0005] Es wurde auch bereits vorgeschlagen, andere Materialien, insbesondere Kunstleder
und Naturleder, mit Textilgeweben z. B. zu einem Leder-Stoff-Gewebe zu kombinieren.
So beschreibt die AT-B-139 328 ein Ledergewebe, bei dem Lederstreifen oder -bänder
abwechselnd mit textilen Fäden eine Kette bilden, die leinenbindungsmäßig mit einem
dicken Füllschuß und einem dünnen Bindeschuß abgebunden ist. Die Lederstreifen sind
wesentlich an der Bildung des Gewebes beteiligt, da sie ganz oder teilweise die textilen
Kett- und/oder Schußfäden ersetzen, d. h. das Gewebe ist ohne die Lederstreifen nicht
existenzfähig, sondern zerfällt bei Entfernung der Lederstreifen in die Bestandteile.
Dieses bekannte Gewebe ist aufgrund seiner Struktur ziemlich locker und wenig strapazierfähig
und besitzt nur eine geringe Formbeständigkeit.
[0006] Aus US-A-1 999 044 ist ein dekoratives Gewebe bekannt, bei dem breite Bänder aus
einem glänzenden Zellulosematerial, z. B. aus Cellophan, oder einem entsprechenden
gefärbten Material in Kettrichtung in Form von aufrecht stehenden Schleifen einem
textilen Gewebe vorgelagert sind, wobei die Schleifenform dem Gewebe ein bestimmtes
dekoratives Aussehen verleiht. Aus demselben Grunde sollen die Bänder transparent
oder farbig sein. Auch dieses Gewebe ist ohne die Bänder, die zu einem beträchtlichen
Teil die Kettfäden ersetzen, nicht existenzfähig. Aufgrund der Konstruktion sind diese
bekannten Gewebe recht locker und als Möbelbezugs- oder Kleidungsstoffe nicht ausreichend
strapazierfähig. Eine Verwendung von Lederstreifen oder -bändern wird in dieser Vorveröffentlichung
nicht beschrieben.
[0007] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein bahn- oder blattförmiges
Gewebe zu schaffen, in dem die positiven Eigenschaften der Textilmaterialien und der
daraus hergestellten textilen Gewebe, wie gute Trocken- und Naßfestigkeit, gute Luftdurchlässigkeit,
angenehme Tragbarkeit, Herstellbarkeit in den verschiedensten Größen, mit beliebiger
Musterung, Strukturierung und Farbgebung, mit den positiven Eigenschaften von Kunstleder
bzw. Naturleder, wie Geschmeidigkeit, Strapazierfähigkeit, Reißfestigkeit, schönes
Oberflächenbild und angenehmer Griff, kombiniert yorliegen, so daß ein neuartiges
bahn- oder blattförmiges Gebilde erhalten wird, das vielseitig verwendbar ist.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein bahn- oder blattförmiges Gewebe
mit eingewebten Kunstleder- und/oder Naturlederstreifen, das dadurch gekennzeichnet
ist, daß die Streifen aus Kunstleder und/oder Naturleder in das aus Garnen oder Zwirnen
aus Natur- und/oder Chemiefasern bestehende textile Grundgewebe in Schußrichtung unter
Bildung einer Schußfadenflottung eingewebt sind, wobei die Streifen jeweils über mindestens
so viele Kettfäden des Grundgewebes flottieren, wie nebeneinanderliegende Kettfäden
auf etwa 75 bis 80 % der jeweiligen Breite eines Streifen entfallen.
[0009] In dem erfindungsgemäßen Gewebe sind textile Materialien mit Kunstleder bzw. Naturleder
in einem einheitlichen Verband integriert. Das Einweben von Kunstleder- und/oder Naturlederstreifen
kann in verschiedenen Bindungen erfolgen, wobei vorzugsweise die Streifen mit den
Garnen oder Zwirnen durch eine Leinwandbindung oder durch eine Körperbindung verbunden
sind. Die Anwendung der verschiedenen Bindungen und die Schußfadenflottung der stets
in Schußrichtung eingewebten Kunstleder- und/oder Naturlederstreifen (im folgenden
kurz Lederstreifen genannt) ergibt reizvolle, ansprechende Muster und Strukturen,
die für dekorative Zwecke besonders gut geeignet sind.
[0010] Grundsätzlich ist es zwar möglich, Lederstreifen sowohl in Schußrichtung als auch
in Kettrichtung in textiles Gewebe einzuweben, es hat sich jedoch gezeigt, daß das
Einweben in Schußrichtung technisch leichter zu beherrschen ist und zudem zu einem
ansprechenden Aussehen des resultierenden Gewebes führt ; Lederstreifen in Kettrichtung
sind dagegen technisch schwieriger zu handhaben, insbesondere dann, wenn die Streifen
nur wenig oder gar nicht verdreht in das Gewebe eingewebt werden sollen, was bei vielen
Mustern erforderlich ist, um den Gesamteindruck nicht empfindlich zu stören.
[0011] Da ein Lederstreifen in der Regel breiter ist als ein Kettfaden, muß der Lederstreifen
über mindestens so viele Kettfäden flottieren, wie locker nebeneinanderliegende Kettfäden
auf etwa 75 bis 80 % der Breite des Lederstreifens entfallen, damit ein festes Gewebe
erhalten wird. Die hierbei gebildete Schußfadenflottung kann als ein wirksames Mittel
zu Erzielung der verschiedensten Muster und Strukturen in dem Gewebe dienen.
[0012] Als Naturleder sind für die erfindungsgemäßen Zwecke dünnes, geschmeidiges, nicht
zu weiches Leder aus beispielsweise Rinds-, Kalb- und Schweinshäuten sowie aus Reh-,
Hirsch- und Lammfellen u.dgl. geeignet. Um die erforderliche Länge der Naturlederstreifen
zu erhalten, ist es meist erforderlich, zwei oder mehrere solche Streifen mit Hilfe
geeigneter Klebstoffe sehr fest miteinander zu verbinden, so daß die Festigkeit der
Klebstellen ausreicht, um die mechanischen Belastungen beim Weben auf automatischen
oder manuellen Webstühlen auszuhalten.
[0013] Als Kunstleder können für den erfindungsgemäßen Zweck Lederfaserwerkstoffe, Vlieskunstleder
und Gewebekunstleder mit guter Zerreiß- und Reißfestigkeit, Wasserfestigkeit und Geschmeidigkeit
eingesetzt werden.
[0014] Damit ein ausgewogenes Gewebe mit guten Nutzungseigenschaften und ansprechendem Aussehen
erhalten wird, sollten die Lederstreifen weder zu dünn noch zu schmal oder zu breit
sein. Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, wenn die eingewebten Streifen aus Kunstleder
und/oder Naturleder eine Dicke im Bereich von etwa 0,5 bis 1,5 mm und eine Breite
von 2 bis 10 mm aufweisen, weshalb diese Streifenmaße bevorzugt angewendet werden.
Besonders bevorzugt weisen die eingewebten Streifen eine Breite von 3 bis 8 mm auf.
[0015] Versuche haben ergeben, daß die optimale Breite des Naturlederstreifens bei etwa
4 mm liegt, da sich ein Streifen in dieser Breite beim Anschlagen des Webblattes nicht
zusammenfaltet und auf diese Weise deutlich als Naturlederstreifen sichtbar bleibt.
Ähnliches gilt auch für Kunstlederstreifen.
[0016] Beim Einweben der Lederstreifen sind zahlreiche Variationen möglich. In einer bevorzugten
Ausführungsform werden die Lederstreifen zusammen mit ein oder mehreren textilen Schußfäden
eingewebt, wobei die textilen Schußfäden in der Farbe den Lederstreifen angepaßt sein
können oder aber auch in jeder anderen gewünschten Farbe vorliegen können, je nach
dem beabsichtigten Dekorationseffekt.
[0017] Die Lederstreifen selbst können naturfarben sein oder in der jeweils gewünschten
Farbe eingesetzt werden, sie können beispielsweise eine geprägte, perforierte, bedruckte,
glatte, angerauhte oder samtene Oberfläche aufweisen, je nach dem beabsichtigten Erscheinungsbild
und Verwendungszweck.
[0018] Durch die Verwendung gleichfarbiger oder unterschiedlich farbiger Fäden, Garne oder
Zwirne und/oder die Verwendung gleichfarbiger oder unterschiedlich farbiger Lederstreifen
läßt sich das Gewebe beliebig farbig mustern. Ferner ist es möglich, durch den Einsatz
unterschiedlich starker (numerometrischer) und/oder strukturierter Fäden, Garne oder
Zwirne und/oder gleich breiter oder verschieden breiter und/oder strukturierter Lederstreifen
dem Gewebe eine beliebige gewünschte Strukturierung zu geben. Weitere Strukturierungsmöglichkeiten
ergeben sich u. a. durch die wechselweise Verwendung von Fäden, Garnen oder Zwirnen
mit Lederstreifen, durch die bewußte, mehr oder weniger starke Verdrillung der eingewebten
Lederstreifen und durch die Verwendung von breiten Lederstreifen, die sich beim Anschlagen
des Webblattes falten, wodurch eine besonders eigenartige Strukturierung erhalten
wird.
[0019] Der Griff und das Aussehen eines derartigen erfindungsgemäßen bahn- oder blattförmigen
Gewebes mit Lederstreifen lassen sich durch die Mitverwendung von mehr oder weniger
eingewebten Lederstreifen so steuern, daß der Eindruck eines mehr lederartigen oder
eines mehr textilstoffartigen Gewebes erreicht werden kann.
[0020] Ferner können durch die Verwendung entsprechender Fäden, Garne oder Zwirne und entsprechend
oberflächenstrukturierter Lederstreifen erfindungsgemäße Gewebe mit sehr glatten bis
sehr rauhen Oberflächen erhalten werden ; diese Oberflächen können, abhängig von den
Eigenschaften des verwendeten Materials, hart oder weich mit allen Übergangsstufen
sein, und sie können durch entsprechende Oberflächenbehandlung glänzend oder stumpf,
atmungsaktiv, wasserabstoßend oder hygroskopisch sein. Es liegt auf der Hand, daß
solche Eigenschaften im Hinblick auf den beabsichtigten Verwendungszweck, beispielsweise
als Kleiderstoffe oder als Möbelbezugsstoffe, von großer Bedeutung sind.
[0021] Das erfindungsgemäße bahn- oder blattförmige Gewebe mit eingewebten Lederstreifen
besitzt dementsprechend eine Reihe von Vorteilen. Es ist atmungsaktiv durch die Verwendung
entsprechend atmungsaktiver Fäden, Garne oder Zwirne (z. B. aus Baumwolle), und/oder
durch die Verwendung atmungsaktiver Lederstreifen sowie durch die sich aus der Gewebestruktur
ergebenden Zwischenräume. Die Atmungsaktivität ist wichtig z. B. für die Verwendung
der erfindungsgemäßen Gewebe als Möbelbezugsstoff oder Kleidungsstoff.
[0022] Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Gewebes besteht darin, daß es feuchtigkeitsabweisend
oder hygroskopisch sein kann, je nach dem, ob feuchtigkeitsabweisende oder hygroskopische
Lederstreifen verwendet werden. Auch eine entsprechend dichte Webstruktur aus feuchtigkeitsabweisenden
Fäden, Garnen oder Zwirnen ist geeignet, die feuchtigkeitsabweisenden Eigenschaften
des Gewebes auszuprägen.
[0023] Das erfindungsgemäße bahn- oder blattförmige Gewebe mit eingewebten Lederstreifen
aus Kunstleder und/oder Naturleder ist ferner sehr verschleißfest. Bei der Verwendung
nicht zu starker Fäden, Garne oder Zwirne mit Lederstreifen der vorstehend angegebenen
Art hebt sich das Leder deutlich aus dem Grundgewebe heraus. Ein solches Gewebe ist
z. B. bei der Benutzung als Möbelbezugsstoff außerordentlich strapazierfähig, wenn
die Lederstreifen dicht verwebt sind, da dann das eigentliche textile Grundgewebe
durch die Lederstreifen geschützt wird und infolgedessen kaum einem Verschleiß unterliegt.
[0024] Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Gewebes mit eingewebten Lederstreifen
besteht darin, daß es in praktisch jeder Größe herstellbar ist.
[0025] Das erfindungsgemäße bahn- oder blattförmige Gewebe mit eingewebten Lederstreifen
läßt sich in vielseitiger Weise weiterbehandeln, beispielsweise durch Bedrucken, Beschichten,
mechanisches Nachbearbeiten, d. h. Vernähen, Schneiden, Aufrauhen, Glätten usw., sowie
durch chemisches Behandeln, z. B. Färben, Verkleben u.dgl.
[0026] Aus den vorstehenden Ausführungen geht hervor, daß das erfindungsgemäße bahn- oder
blattförmige Gewebe mit eingewebten Lederstreifen die positiven Eigenschaften des
textilen Gewebes und des Kunstleders bzw. Naturleders in sich vereint. Entsprechend
läßt es sich vorteilhaft auf den verschiedensten Gebieten anwenden.
[0027] Um ein Material mit einer besonders wertvollen, ansprechenden Ausstattung zu erhalten,
ist das erfindungsgemäße Gewebe in einer besonders bevorzugten Ausführungsform so
zusammengesetzt, daß der sichtbare Anteil an Kunstleder-und/oder Naturlederstreifen
auf der Gewebeoberseite mindestens 50 % der Gesamtoberfläche der Gewebeoberseite ausmacht.
[0028] Wie bereits vorstehend erwähnt, können die Lederstreifen in verschiedener Weise in
das Gewebe eingewebt sein. Hierbei kann es erwünscht sein, daß die Lederstreifen zur
Erzielung einer besonderen Oberflächenstruktur mehr oder weniger häufig verdreht eingewebt
sind. Insbesondere bei breiteren Lederstreifen, z. B. mit einer Breite von ca. 4 mm
oder mehr, wird jedoch aus Gründen einer vorteilhaften Optik ein Gewebe bevorzugt,
in dem die Streifen unverdreht eingewebt sind.
[0029] Ferner weisen die eingewebten Kunstleder-und/oder Naturlederstreifen in einer weiteren
bevorzugten Ausführungsform eine gleichbleibende Breite auf. Dies hat den Vorteil,
daß ein Gewebe erhalten wird, das eine gleichmäßige Dichte aufweist und keine Unebenheiten,
Wülste oder sonstige unerwünschte Unregelmäßigkeiten zeigt.
[0030] Diesem Zwecke dient auch die Verwendung von Lederstreifen, die auf ihrer Rückseite
durch eine verstärkende Schicht aus einem anderen geeigneten Material in sich versteift
sind, so daß sie sich beim Einweben nicht so leicht verdrehen lassen und beim Anschlagen
des Webblattes sich nicht zusammenschieben oder falten, sondern glatt bleiben. Aus
diesem Grunde ist in einer weiteren bevorzugten Ausführungsform vorgesehen, daß die
eingewebten Kunstleder- und/oder Naturlederstreifen auf der Rückseite einen aufkaschierten
verstärkenden Faservliesstoff oder eine aufkaschierte entsprechende Kunststofffolie
aufweisen.
[0031] Die erfindungsgemäßen bahn- oder blattförmigen Gewebe lassen sich insbesondere als
Möbelbezugs-, Kleidungs- und Dekorationsstoffe verwenden.
1. Bahn- oder blattförmiges Gewebe mit eingewebten Kunstleder- und/oder Naturlederstreifen,
dadurch gekennzeichnet, daß die Streifen aus Kunstleder und/oder Naturleder in das
aus Garnen oder Zwirnen aus Natur- und/oder Chemiefasern bestehende textile Grundgewebe
in Schußrichtung unter Bildung einer Schußfadenflottung eingewebt sind, wobei die
Streifen jeweils über mindestens so viele Kettfäden des Grundgewebes flottieren, wie
nebeneinanderliegende Kettfäden auf etwa 75 bis 80 % der jeweiligen Breite eines Streifens
entfallen.
2. Gewebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lederstreifen zusammen
mit ein oder mehreren textilen Schußfäden eingewebt sind.
3. Gewebe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Streifen unverdreht
eingewebt sind.
4. Gewebe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die eingewebten
Kunstleder- und/oder Naturlederstreifen auf ihrer Rückseite zur Versteifung einen
aufkaschierten Faservliesstoff oder eine aufkaschierte Kunststoffolie aufweisen.
5. Verwendung des bahn- oder blattförmigen Gewebes gemäß den Ansprüchen 1 bis 4 als
Möbelbezugs-, Kleidungs- und Dekorationsstoffe.
1. Woven fabric in strip or sheet form with woven-in artificial leather and/or natural
leather strips, characterized in that the strips of artificial leather and/or natural
leather are woven in the weft direction in the basic textile fabric consisting of
threads or yarn of natural and/or chemical fibres, with the formation of a weft thread.float
in which the strips each float over at least so many warp threads of the basic fabric
that warp threads lying side-by-side to some 75 to 80 % of the respective width of
a strip are involved.
2. Fabric according to Claim 1, characterized in that the leather strips are woven
in together with one or more textile weft threads.
3. Fabric according to Claim 1 or 2, characterized in that the strips are woven in
without twist.
4. Fabric according to one of the Claims 1 to 3, characterized in that the woven-in
artificial leather and/or natural leather strips have a laminated non-woven material
or a laminated plastic sheet applied to their backs for stiffening.
5. Use of the woven fabric in strip or sheet form according to the Claims 1 to 4 as
material for covering furniture, for clothing and for decoration.
1. Nappe ou tissu sous forme de feuille avec des bandes de cuir synthétique et/ou
naturel incorporées au tissage, caractérisé en ce que les bandes de cuir synthétique
et/ou naturel sont incorporées au tissage dans le tissu tissé de base formé de fils
ou de fils tors en fibres naturelles et/ou chimiques, dans la direction de la trame
et en formant un flottement des fils de trame, lesdites bandes passant au-dessus,
chaque fois, d'au moins autant de fils de chaîne du tissu de base qu'il y a des fils
de chaîne juxtaposés, sur environ 75 à 80 % de la largeur d'une bande considérée chaque
fois.
2. Tissu suivant la revendication 1, caractérisé en ce que les bandes de cuir sont
incorporées au tissage ensemble avec un ou plusieurs fils textiles de trame.
3. Tissu suivant la revendication 1 ou la revendication 2, caractérisé en ce que les
bandes sont incorporées au tissage non tordues.
4. Tissu suivant une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les bandes de
cuir synthétique et/ou naturel incorporées au tissage présentent à leur dos, pour
les raidir, une matière de toison de fibres appliquée en revêtement ou une feuille
de matière synthétique appliquée en revêtement.
5. Emploi du tissu en forme de nappe ou de feuille suivant les revendications 1 à
4 comme matière de garniture de meubles, d'habillement et de décoration.