[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Beschicken eines Drehrohrofens
mit Fahrzeugluftreifen, bestehend aus einer Schleusenkammer, die auf der dem Ofen
gegenüberliegenden Seite eines stirnseitigen Ofeneinlaufes vorgesehen ist und zwei
ofen- und aufgabeseitig angeordnete, abwechselnd öffenbare Verschlüsse trägt.
[0002] Zum Zweck einer Zusatzfeuerung für das Brennen beispielsweise von vorkalziniertem
Rohmehl zu Zementklinker ist es bekannt, Fahrzeugluftreifen in den für den Brennvorgang
vorgesehenen Drehrohrofen einzubringen. Das Beschicken eines solchen Ofens mit Reifen
soll einfach und ohne Gefahr von Falschluftzufuhr durchgeführt werden können. Um dieser
Forderung zu entsprechen, wurde bereits vorgeschlagen, an dem stirnseitigen Ofeneinlauf
eine Schleusenkammer anzusetzen, die ofen- und aufgabeseitig durch je einen Schieberverschluss
abgeschlossen ist. Nach dem Öffnen des aufgabeseitigen Verschlusses kann ein Reifen
bei geschlossenem, ofenseitigem Verschluss in die Schleusenkammer eingebracht und
nach dem Schliessen des aufgabeseitigen Verschlusses und einem anschliessenden Öffnen
des ofenseitigen Verschlusses in den Ofen gelangen, wobei der Ofen gasdicht abgeschlossen
bleibt. Nachteilig bei dieser bekannten Vorrichtung ist vor allem, dass die Fahrzeugluftreifen
nicht in einem bestimmten Ofenbereich abgelegt werden können, so dass die gewünschten
Brennverhältnisse nicht ohne weiteres gewährleistet werden können. Ausserdem ist es
schwierig, eine gleichmässige Brennstoffzufuhr über die Schleusenkammer sicherzustellen,
weil ja mit unterschiedlich grossen Fahrzeugluftreifen gerechnet werden muss.
[0003] Um eine Pyrolysekammer mit Fahrzeugluftreifen zu beschicken, ist es bekannt (DE-OS
2 658 371), die Reifen aufrecht in eine Schleusenkammer mit geneigtem Boden einzubringen,
so dass die Reifen beim Öffnen der kammerseitigen Verschlussklappe entlang des geneigten
Bodens in die Pyrolysekammer abrollen können. Da die Reifen aber in der Schleusenkammer
nicht in einer Rollposition gehalten werden, werden sie sich an die Seitenwände der
Schleusenkammer anlegen, was die Reifenförderung behindert. Ausserdem werden die Reifen
durch die sich öffnende Verschlussklappe zur Pyrolysekammer nur allmählich freigegeben,
so dass sich diese bekannten Aufgabevorrichtungen lediglich dazu eignen, die Reifen
in einen sich unmittelbar an die Schleusenkammer anschliessenden Raum zu fördern.
Das Ablegen der Reifen in einem entsprechenden Abstand von der Schleusenkammer ist
nicht möglich, wie dies beim Beschicken eines Drehrohrofens mit Fahrzeugluftreifen
vorteilhaft wäre.
[0004] Der Erfindung liegtsomit die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Beschicken eines
Drehrohrofens mit Fahrzeugluftreifen der eingangs geschilderten Art so zu verbessern,
dass ein bestimmter Ablagebereich für die eingebrachten Reifen im Ofen sichergestellt
werden kann und der Drehrohrofen gleichmässig mit Brennstoff versorgt wird.
[0005] Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, dass die Schleusenkammer, wie an
sich bekannt, eine zum Ofeneinlauf hin geneigte Rollbahn für die Fahrzeugluftreifen
mit einer mindestens dem doppelten Reifendurchmesser entsprechenden Länge bildet und
dass der aufgabeseitige Verschluss auf seiner der Schleusenkammer zugewandten Seite
eine die Fahrzeugluftreifen in einer gegenüber der Rollbahn ausgerichteten Rollposition
aufnehmende Reifenhalterung aufweist, die aus einer Klemmeinrichtung mit zwei gegengleich
betätigbaren an die Seitenwände der Fahrzeugluftreifen anstellbaren Klemmbacken besteht,
die parallel zur Rollbahn und quer zur Laufrichtung verstellbar gelagert sind.
[0006] Durch das Vorsehen einer Rollbahn mit einer mindestens dem doppelten Reifendurchmesser
entsprechenden Länge wird im Zusammenhang mit der besonderen Reifenhalterung im Bereich
des aufgabeseitigen Verschlusses eine ausreichende Beschleunigung für die Reifen am
Ende der Rollbahn ermöglicht, um die Reifen nach dem Verlassen der Rollbahn noch ausreichend
weit in den Drehrohrofen zu rollen. Wird ein Reifen durch die Reifenhalterung freigegeben,
so kann seine Beschleunigung nicht durch den ofenseitigen Verschluss der Schleusenkammer
behindert werden, weil dieser Verschluss bereits vor der Reifenfreigabe geöffnet wurde
und nicht selbst die Reifenhalterung bildet. Die Länge der Beschleunigungsstrecke
sowie deren Neigung und Ausrichtung gegenüber dem Drehrohrofen bestimmen die Eintragweite,
so dass diese Eintragweite auch über diese Grössen an gewünschte Verhältnisse angeglichen
werden kann.
[0007] Mit den erfindungsgemässen Massnahmen wird aber nicht nur eine einfache Einbringung
der Reifen in bestimmte Ofenbereiche sichergestellt, sondern auch eine genauere Beschickung
bezüglich der Brennstoffmenge ermöglicht, weil die Reifenhalterung den aufgenommenen
Reifen zu einer bestimmten Zeit freigeben kann, und zwar bei offenem Verschluss zum
Ofen hin, was das Vorgeben bestimmter Beschickungsintervalle wesentlich vereinfacht.
Damit sind alle Voraussetzungen für eine gleichmässige Brennstoffbeschickung des Drehrohrofens
gegeben.
[0008] Da die Reifenhalterung aus entsprechend anstellbaren Klemmbacken besteht, wird der
bei offenem, aufgabeseitigem Verschluss in die Klemmeinrichtung eingeführte Fahrzeugluftreifen
zwischen den entsprechend beaufschlagten Klemmbacken gegenüber der Rollbahn in einer
Rollposition ausgerichtet, wobei der Reifen beim Schliessen des Verschlusses mit diesem
in die Schleusenkammer eingebracht wird, so dass sich durch die Reifenhalterung im
Verschlussbereich eine sehr einfache Reifenaufgabe ergibt.
[0009] Das gleichmässige Brennstoffangebot kann trotz des Einsatzes unterschiedlicher Reifen
sichergestellt werden, wenn die Reifenhalterung über eine Zeitsteuerung in Abhängigkeit
vom Reifengewicht gesteuert wird. Damit können nach dem Einbringen grösserer Reifen
grössere Zeitintervalle und nach dem Einbringen kleinerer Reifen kleinere Zeitintervalle
bis zur Eintragung des jeweils folgenden Reifens eingehalten werden. Das Einbringenvon
Fahrzeugluftreifen in Abhängigkeit von ihrem Gewicht ist zwar bekannt, doch bietet
die Steuerung über die Beschickungsintervalle erhebliche Vorteile gegenüber der bekannten
Steuerung der Anzahl der Reifen, weil die Beschickung des Drehrohrofens mit Einzelreifen
dabei ungestört ablaufen kann.
[0010] Da das Reifengewicht im allgemeinen unbekannt sein wird, muss es für die gleichmässige
Beschickung des Drehrohrofens vor oder während der Beschickung bestimmt werden. Zu
diesem Zweck ist der die Reifenhalterung aufweisende Verschluss an eine Wiegeeinrichtung
anzuschliessen, die mit der Zeitsteuerung verbunden ist. Durch die Zeitsteuerung,
der das jeweilige Reifengewicht über die Wiegeeinrichtung vorgegeben wird, kann somit
die Reifenhalterung in der gewünschten zeitlichen Abhängigkeit gelöst werden.
[0011] Obwohl der die Reifenhalterung aufweisende Verschluss sehr unterschiedlich ausgebildet
sein kann, ergeben sich besonders einfache Konstruktionsverhältnisse, wenn der die
Reifenhalterung aufweisende Verschluss aus einer an der Schleusenkammer abschwenkbar
angelenkten Schwinge besteht. Durch das mögliche Abschwenken des schwingenartigen
Verschlusses wird die der Schleusenkammer zugekehrte Verschlussseite frei zugänglich,
was ein problemloses Aufgeben der einzelnen Fahrzeugluftreifen gewährleistet.
[0012] Bildet der als Schwenkklappe mit einer im Bereich der Rollbahn vorgesehenen Schwenkachse
ausgebildete, ofenseitige Verschluss der Schleusenkammer in der abgeklappten Offenstellung
einen Teil der Rollbahn, so kann der gasdichte Abschluss des Ofeneinlaufes gegenüber
der Schleusenkammer zugleich mit einer störungsfreien Übergabe der auf der Rollbahn
in den Ofenbereich abrollenden Reifen gewährleistet werden, weil die Dichtungsflächen
für den ofenseitigen Verschluss keine Störstellen in der Rollbahn bilden.
[0013] In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine erfindungsgemässe Vorrichtung zum Beschicken eines Drehrohrofens mit Fahrzeugluftreifen
in einem Vertikalschnitt und
Fig. 2 den aufgabeseitigen Verschluss der Schleusenkammer einer erfindungsgemässen
Beschikkungsvorrichtung in der Öffnungsstellung in einer Stirnansicht in einem grösseren
Massstab.
[0014] Wie der Fig. 1 zu entnehmen ist, weist die dargestellte Beschickungsvorrichtung für
einen Drehrohrofen 1 eine an den stirnseitigen Ofeneinlauf 2 angeschlossene Schleusenkammer
3 auf, die eine hitzebeständige Auskleidung 4 trägt. Die Durchtrittsöffnung zwischen
dem Ofeneinlauf 2 und der Schleusenkammer 3 ist mit einem Verschluss 5 versehen, der
aus einer Schwenkklappe 6 besteht, die mit Hilfe eines Arbeitszylinders 7 um eine
untere Schwenkachse 8 in ihre Offenstellung abgeklappt werden kann, wie dies strichpunktiert
angedeutet ist. Der aufgabeseitige Verschluss 9 der Schleusenkammer 3 wird durch eine
um eine Anlenkachse 10 abschwenkbare Schwinge 11 gebildet, die mit Hilfe eines Seil-
oder Kettenzuges 12 zwischen der mit vollen Linien gezeichneten Offenstellung und
der strichpunktiert angedeuteten Schliessstellung verschwenkbar ist. Der aufgabeseitige
Verschluss 9 weist eine Reifenhalterung 13 auf, die aus einer Klemmeinrichtung mit
zwei gegengleich verstellbaren Klemmbacken 14 besteht, die von beiden Seiten an die
Seitenwände eines der Halterung 13 zugeführten Fahrzeugluftreifens 15 angedrückt werden
können. Da die Klemmbacken 14 mit Hilfe von Zylindern 16 gegengleich verstellt werden,
wird jeder der der Halterung 13 zugeführten Reifen 15 bezüglich der vertikalen Längsebene
der Schwinge 11 und damit der Schleusenkammer 3 ausgerichtet und in der ausgerichteten
Lage festgehalten, so dass die Fahrzeugluftreifen 15 beim Schliessen des aufgabeseitigen-Verschlusses
9 in der Schleusenkammer 3 in einer Rollposition gehalten werden.
[0015] Da der Boden der Schleusenkammer 3 etwa unter 30° gegen den Ofeneinlauf 2 hin abwärts
geneigt verläuft, ergibt sich für die von der Reifenhalterung festgehaltenen Reifen
15 eine in den Ofeneinlauf 2 führende Reifenbahn 17, über die die Reifen nach einem
Öffnen des ofenseitigen Verschlusses 5 in den Drehrohrofen 1 abrollen können. Um die
Reifen 15 bis zu einem bestimmten Bereich in den Ofen 1 einbringen zu können, muss
die Rollbahn eine Länge aufweisen, die eine ausreichende Geschwindigkeit der Reifen
beim Verlassen der Rollbahn 17 sicherstellt. In der Praxis muss die Rollbahn 17 eine
mindestens dem doppelten Reifendurchmesser entsprechende Länge aufweisen, wobei davon
auszugehen ist, dass der Reifendurchmesser auf den grössten der für die Beschickungsvorrichtung
geeigneten Reifen bezogen wird, um auch für diese Reifen eine ausreichende Endgeschwindigkeit
beim Verlassen der Rollbahn 17 zu gewährleisten.
[0016] Da der ofenseitige Verschluss 5 der Schleusenkammer 3 als Schwenkklappe 6 ausgebildet
ist, kann diese Schwenkklappe 6 auch als Teil der Rollbahn 17 benützt werden, wenn
dieser Verschluss 5 mit Hilfe eines Arbeitszylinders 7 in die strichpunktiert gezeichnete
Offenstellung verschwenkt wird. In dieser Offenstellung kann durch eine entsprechende
Beaufschlagung der Zylinder 16 die Reifenhalterung 13 gelöst werden, wobei der von
den Klemmbacken 14 freigegebene Reifen 15 über die Rollbahn 17 in den Ofeneinlauf
2 und weiter in den Drehrohrofen 1 abrollt. Über die Länge der Rollbahn 17, über deren
Neigung und über die Ausrichtung der Rollbahn gegenüber dem Drehrohrofen 1 kann der
Ablagebereich der eingetragenen Reifen im Drehrohrofen 1 festgelegt werden. Dabei
muss selbstverständlich die Drehung des Ofens berücksichtigt werden.
[0017] Um eine gleichmässige Beschickung des Ofens und damit eine gleichmässige Verbrennung
sicherstellen zukönnen, müssen die Verbrennungszeiten für unterschiedlich grosse Reifen
beachtet werden. Zu diesem Zweck können die Zylinder 16 der Reifenhalterung 13 über
eine Zeitsteuerung beaufschlagbar sein, die in Abhängigkeit des Reifengewichtes des
jeweils vorhergehend eingebrachten Reifens die Zuführung des nächsten Reifens steuert.
Wird der die Reifenhalterung 13 aufweisende Verschluss 9 an eine Wiegeeinrichtung
angeschlossen, was über den Seil- oder Kettenzug 12 einfach durchgeführt werden kann,
so kann für jeden Reifen 15 sein Gewicht bestimmt und der Zeitsteuerung vorgegeben
werden, damit die Beschickungsintervalle in Abhängigkeit von der jeweiligen Verbrennungsdauer
der Reifen gewählt werden. Das Zuführen der Fahrzeugluftreifen 15 zu dem aufgabeseitigen
Verschluss 9 ist wegen der geschilderten Zeitsteuerung der Beschickung innerhalb der
Verbrennungszeit des jeweils vorher eingebrachten Reifens zu veranlassen, was keine
Schwierigkeiten ergibt. Die Bedienung der Beschickungsvorrichtung kann folglich weitgehend
automatisiert werden.
1. Vorrichtung zum Beschicken eines Drehrohrofens (1) mit Fahrzeugluftreifen (15),
bestehend aus einer Schleusenkammer (3), die auf der dem Ofen (1) gegenüberliegenden
Seite eines stirnseitigen Ofeneinlaufes (2) vorgesehen ist, zwei ofen- und aufgabeseitig
angeordnete, abwechselnd öffenbare Verschlüsse (5, 9) trägt und eine zum Ofeneinlauf
(2) hin geneigte Rollbahn (17) für die Fahrzeugluftreifen (15) mit einer mindestens
dem doppelten Reifendurchmesser entsprechenden Länge bildet, wobei der aufgabeseitige
Verschluss (9) auf seiner der Schleusenkammer (3) zugewandten Seite eine die Fahrzeugluftreifen
(15) in einer gegenüber der Rollbahn (17) ausgerichteten Rollposition aufnehmende
Reifenhalterung (13) aufweist, die aus einer Klemmeinrichtung mit zwei gegengleich
betätigbaren, an die Seitenwände der Fahrzeugluftreifen (15) anstellbaren Klemmbacken
(14) besteht, die parallel zur Rollbahn (17) und quer zur Laufrichtung verstellbar
gelagert sind, und dass die Reifenhalterung (13) über eine Zeitsteuerung in Abhängigkeit
vom Reifengewicht lösbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der die Reifenhalterung
(13) aufweisende Verschluss (9) an eine Wiegeeinrichtung anschliessbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der die Reifenhalterung
(13) aufweisende Verschluss (9) aus einer an der Schleusenkammer (3) abschwenkbar
angelenkten Schwinge (11) besteht.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der
als Schwenkklappe (6) mit einer im Bereich der Rollbahn (17) vorgesehenen Schwenkachse
(8) ausgebildete, ofenseitige Verschluss (5) der Schleusenkammer (3) in der abgeklappten
Offenstellung einen Teil der Rollbahn (17) bildet.
1. Apparatus for charging a rotary kiln (1) with pneumatic tyres (15) for vehicles,
comprising a lock chamber (3), which is provided at an entrance (2) disposed at one
end of the kiln, wherein said lock chamber being disposed on that side of the feeder
which is opposite to the kiln and carries two valves (5, 9) which are adapted to be
opened in alternation and are respectively disposed on the kiln and receiving sides
of said lock chamber said lock chamber constitutes a roller conveyor (17) for the
pneumatic tyres (15) for vehicles, which roller conveyor is inclined toward the entrance
(2) of the kiln and has a lenght which equals at least the tyre diameter, the valve
(9) which is disposed on the receiving side is provided on its side facing the lock
chamber (3) with a tyre holder (13), which receives the pneumatic tyres (15) for vehicles
in a rolling position, in which they are aligned with the roller conveyor (17), said
tyre holder consists of a clamping device having two clamping jaws (14), which are
mounted to be adjustable parallel to the roller conveyor (17) and transversely to
the direction of travel and are operable to perform equal and opposite movements and
are engageable with the side walls of the pneumatic tyres (15) for vehicles, and the
tyre holder (13) is adapted to release the tyre and the control of a timer in dependence
on the weight of the tyre.
2. Apparatus according to claim 1, characterized in that the valve (9) which is provided
with the tyre holder (13) is adapted to be connected to a weighing apparatus.
3. Apparatus according to claim 1 or 2, characterized in that the valve (9) which
is provided with the tyre holder (13) consists of a rocker (11), which is pivoted
to the lock chamber (3) and adapted to be swung away from the same.
4. Apparatus according to any of claims 1 to 3, characterized in that the valve (5)
which is disposed on the kiln side of the lock chamber (3) consists of a flap (6),
which is pivoted about an axis (9) disposed adjacent to the roller conveyor (17) and
when swung off to an open position constitutes a part of the roller conveyor (17).
1. Dispositif pour charger un four tubulaire tournant (1) avec des pneumatiques (15)
pour véhicules, se composant d'une chambre-sas (3) qui est placée sur le côté opposé
au four d'une bouche (2) de four frontale, porte deux systèmes de fermeture (5, 9)
disposés du côté four et du côté chargement et pouvant être ouverts alternativement
et constitue un couloir de roulement (17) incliné vers la bouche (2) du four pour
les pneumatiques (15) de véhicule sur une longueur correspondant au moins au double
du diamètre des pneumatiques, tandis que le système de fermeture (9) côté chargement
présente sur son côté orienté vers la chambre-sas (3) un dispositif de retenue (13)
qui, pour maintenir les pneumatiques (15) de véhicule dans une position de roulement
alignée par rapport au couloir de roulement (17), est composé d'un dispositif de serrage
avec deux joues de serrage (14) qui sont manoeuvrables symétriquement en sens opposé,
peuvent être appliquées sur les flancs des pneumatiques (15) de véhicule et sont montées
parallèlement au couloir de roulement (17) pour pouvoir être déplacées transversalement
au sens du roulement, et tandis que le dispositif de retenue (13) des pneumatiques
peut être desserré en fonction du poids des pneumatiques par l'intermédiaire d'un
circuit de commande à temporisation.
2. Dispositif suivant la revendication 1, caractérisé par le fait que le système de
fermeture (9) présentant le dispositif de retenue (13) des pneumatiques peut être
branché à un dispositif de pesée.
3. Dispositif suivant la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait que le système
de fermeture (9) présentant le dispositif de retenue (13) des pneumatiques se compose
d'une bielle oscillante (11) qui est articulée sur la chambre-sas (3) de manière à
pouvoir pivoter en retombée.
4. Dispositif suivant l'une des revendications 1 à 3, caractérisé par le fait que
le système de fermeture (5) de la chambre-sas (3) côté four, qui est réalisé sous
la forme d'une trappe (6) basculant autour d'un axe de basculement (8) prévu dans
la zone du couloir de roulement (17), forme une partie du couloir de roulement (17)
en position rabattue d'ouverture.