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EP 0 110 113 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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26.11.1986 Patentblatt 1986/48 |
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Anmeldetag: 22.10.1983 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: B65D 41/04 |
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Behälter mit einrastendem Schraubverschluss
Container with a locking screw closure
Récipient avec fermeture à vis à verrouillage
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
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Priorität: |
28.10.1982 DE 8230290 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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13.06.1984 Patentblatt 1984/24 |
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Anmelder: Marbert GmbH |
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D-40589 Düsseldorf (DE) |
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Erfinder: |
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- Vaupel, Wilfried
D-5657 Haan (DE)
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Vertreter: Tergau, Ulrich et al |
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Am Dornbusch 3 D-65817 Eppstein D-65817 Eppstein (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Gegenstand der Erfindung ist ein Behälter mit einrastendem Schraubverschluß, bei
dem der Behälterhals eine wendelförmig angeordnete Nut und die Verschlußkappe eine
in die Nut eindrehbare wendelförmig angeordnete Feder aufweist.
[0002] Einrastende Schraubverschlüsse sind häufig erwünscht, wenn unbeabsichtigtes Öffnen
des Behälters vermieden werden soll. Es sind flache Behälter mit einrastendem Schraubverschluß
bekannt, bei denen Behälter und Verschlußkappe sich zu einer Kontur ergänzen. Darüber
hinaus ist der Behälter mit einer Schulter versehen, die im verschlossen Zustand durch
die Verschlußkappe verdeckt wird. Beim Öffnen des Behälters muß daher diese Schulter
erst durch den Rand der Verschlußkappe überwunden werden. Hierbei deformiert sich
die Verschlußkappe. Nachteilig ist, daß die Rastung der Verschlußkappe stets eine
im Querschnitt rechteckig ausgeführte Schulter am Behälter erfodelich macht. Darüber
hinaus muß sich die Wandung der Verschlußkappe elastisch verformen lassen.
[0003] Es stellte sich daher die Aufgabe, einen einrastenden Schraubverschluß zu schaffen,
der universell, d.h. unabhängig von der äußeren Form des Behälters wirksam ist.
[0004] Die Aufgabe wird durch einen Behälter mit Schraubverschluß gelöst, bei dem der Behälterhals
eine wendelförmig angeordnete Nut und die Verschlußkappe eine in die Nut eindrehbare,
wendelförmig angeordnete Feder aufweist, der dadurch gekennzeichnet ist, daß die Nut
im Bereich der Öffnung des Behälters in eine Einlaufspirale mit Abflachung einmündet
und die Feder im Verschlußkappengrund in einen in die Einlaufspirale formschlüssig
eingreifenden Steg übergeht.
[0005] Es kann von Vorteil sein, zwei gegenüberliegend angebrachte Nuten am Hals bzw. Federn
in der Verschlußkappe in entsprechende Einlaufspiralen münden bzw. Stege übergehen
zu lassen. Die Nuten und Federn können so angeordnet sein, daß der Behälter durch
eine Relativdrehung der Verschlußkappe um 90° verschlossen bzw. geöffnet werden kann.
Das hat den Vorteil, daß bei Behältern und Verschlußkappen mit rechtechigem Querschnitt
die Verschlußkappe beim Verschließen stets in die richtige Position zum Behälter kommt.
[0006] Im folgenden wird die Erfindung anhand von lediglich einem Ausführungsweg darstellenden
Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
Figur 1 einen im Verhältnis Breite: Diche flachen Behälter in Seitenansicht und zwar
im Bereich des Schraubverschlusses und
Figur 2 den gleichen Behälter wie in Figur 1 jedoch 90° um die Behälterachse gedreht.
[0007] Beim Behälter 1 ist der Behälterhals 3 mit zwei Nuten 4 versehen. In der Verschlußkappe
2 sind zwei Federn 5 angeordet, die im Verschlußkappengrund in Stege 6 übergehen.
Im Einlaufspiralen 7 mit ADTlacnungen ö formschlüssig ein. Es ensteht eine Hemmung
bzw. Rastung, durch die unbeabsichtigtes Öffnen der Verschlußkappe 2 verhindert wird.
Die Hemmung ist unabhängig von der Gestaltung der Schulter des Behälters wirksam.
Die Nuten 4 münden in diese Einlaufspiralen. 9 ist ein Pfropfen, der in den Hals 3
des Behälters ragt und den Behälter dicht verschließt. Nuten 4 und Federn 5 sind so
angeordnet, daß die inetwa rechteckigen Querschnitt aufweisende Verschlußkappe 2 beim
Verschließen des Behälters 90° verdreht gegenüber der Breitseite des Behälters angesetzt
wird und der Verschließvorgang nach einer Vierteldrehung der Verschlußkappe gegenüber
dem Behälter beendet ist. Die Breitseite der Verschlußkappe fluchtet dann mit der
Breiseite des Behälters. Bei Behältern, bei denen solche Anforderungen nicht gestellt
werden müssen, können die Nuten und Federn beliebig auf dem Umfang des Halses und
im Innenumfang der Kappe angeordnet sein, sofern sichergestelt ist, daß Nuten und
Federn zusammenwirken. Auch an die Steilheit des Gewindes sind keine besonderen Anfoderungen
zu stellen.
1. Behälter mit Schraubverschluß, bei dem der Behälterhals eine wendelförmig angeordnete
Nut und die Verschlußkappe eine in die Nut eindrehbare, wendelförmig angeordnete Feder
aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Nut im Bereich der Öffnung des Behälters
(1) in eine Einlaufspirale (7) mit Abflachung (8) einmündet und die Feder (5) im Verschlußkappengrund
in einen in die Einlaufspirale (7) formschlüssig eingreifenden Steg (6) übergeht.
2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei gegenüberliegend angeordnete
Nuten (4) am Hals (3) bzw. Federn (5) in der Verschlußkappe (2) in entsprechende Einlaufspiralen
(7) münden bzw. Stege (6) übergehen.
3. Behälter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuten (4) und Federn
(5) so angeordnet sind, daß der Behälter (1) durch eine Relativdrehung der Verschlußkappe
(2) um 90° verschlossen bzw. geöffnet ist.
1. A screw-closure container, in which the container neck possesses a helically-configured
groove, into which a helically-configured keying feature can be screwed this keying
feature belonging to the closure cap wherein the groove (4) runs, in the region of
the opening in the container (1), into a lead-in spiral (7) which possesses a flattened
area (8), while the keying feature (5) merges, in the base of the closure cap, into
a web (6) which engages into the lead-in spiral (7) in a manner effecting positive
mechanical locking.
2. The container as claimed in claim 1, wherein two oppositely located grooves (4),
on the neck (3), run into corresponding lead-in spirals (7), and two oppositely-located
keying features (5) merge, in the closure cap (2), into corresponding webs (6).
3. The container as claimed in claim 2, wherein the grooves (4) and the keying features
(5) are arranged in a manner such that the container (1) is closed or, as the case
may be, opened by a relative rotation of the closure cap (2) through 90°.
1. Récipient possédant une fermeture à vis, sur lequel le col du récipient présente
une rainure disposée en hélice et le bouchon de fermeture présente une languette disposée
en hélice et pouvant être engagée par rotation dans la rainure, caractérisé en ce
que la rainure (4) débouche, dans la zone de l'ouverture du récipient (1), dans un
sillon de départ (7) avec un méplat (8) et la languette (5) se raccorde, au fond du
bouchon de fermeture, à une nervure (6) pénétrant à complémentarité de formes dans
le sillon de départ (7).
2. Récipient selon la revendication 1, caractérisé en ce que deux rainures (4) disposées
l'une en face de l'autre sur le col (3) débouchent dans des sillons de départ (7)
correspondants et deux languettes (5) disposées l'une en face de l'autre dans le bouchon
(2) se raccordent à deux nervures (6) correspondantes.
3. Récipient selon la revendication 2, caractérisé en ce que les rainures (4) et les
languettes (5) sont disposées de manière que le récipient (1) puisse être fermé ou
ouvert par une rotation de 90° du bouchon de fermeture (2) par rapport au récipient.
