[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung eines Kanals, insbesondere
eines hydraulischen Strömungskanals, in einem Werkstück aus Stahl-,Grau-oder Sphäroguß
oder einer Gußlegierung sowie auf ein derartiges mit einem Kanal versehenes Gußwerkstück.
[0002] Die Einarbeitung eines maßgenauen Kanals in einem verwinkelt gestalteten Gußwerkstück,
um durch diesen z. B. Schmiermittel einer Lagerstelle zuführen zu können, ist mit
einem erheblichen Fertigungsaufwand verbunden. Derartige Kanäle können nämlich nicht
beim Gießen des Werkstückes mit vorgesehen, sondern müssen durch mechanische Bearbeitung
hergestellt werden, in dem die einzelnen Kanalabschnitte schrittweise zu bohren sind.
Des weiteren ist eine Vielzahl von Abdichtungen der einzelnen Bohrungen erforderlich
und die Strömungsverhältnisse sind, bedingt durch die zueinander abgewinkelten geradlinigen
Kanalabschnitte sehr ungünstig. Auch treten mitunter bei derartigen in Gußwerkstücke
eingearbeiteten Kanälen trotz aufwendiger Abdichtungen der Anschlußleitungen bei hohen
Drücken Leckverluste durch Eindringen der Druckflüssigkeit in das Werkstück auf.
[0003] Längere Kanäle in Stahl-,Grau- oder Sphärogußwerkstücken durch in die Form eingelegte
Kanäle herzustellen, ist bisher nicht möglich, da diese, aufgrund der hohen Temperaturen
und der hohen Druckbeanspruchungen durchbrechen oder zerfallen oder ihre Form und
Lage ändern, so daß ein exakter Verlauf des Kanals nicht gewährleistet ist. Des weiteren
verzundert die Innenmantelfläche von eingegossenen Kanälen, diese sind somit nicht
als Leitungen für hydraulische Flüssigkeiten verwendbar.
[0004] Bei aus Aluminium hergestellten Gußwerkstücken ist es zwar möglich, Kanäle durch
Einlegen eines Stahlrohres in die Gußform zu bilden, die hierbei auftretenden Temperaturen
betragen jedoch nur 600 - 800° C, die eingelegten Stahlrohre behalten demnach ihre
Form bei und schmelzen nicht. Diese Verfahrensweise ist aber bei aus Stahl-,Grau-
oder Sphäroguß herzustellenden Werkstücken nicht anwendbar, da bei Temperaturen von
1300° C - 1600° C, bei denen diese Werkstücke gegossen werden, die Stahlrohre schmelzen.
[0005] Es ist daher Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zur Herstellung eines Kanals in
einem Werkstück aus Stahl-,Grau-oder Sphäroguß oder einer Gußlegierung zu schaffen,
mittels dem auf sehr einfache Weise äußerst maßhaltige Kanäle in einem Werkstück vorgesehen
werden können. Der Fertigungsaufwand soll hierbei äußerst gering gehalten werden,
vor allem aber soll der Kanal in seiner Formgebung beliebig und somit strömungsgünstig
zu gestalten sowie auch für Medien, die unter Hochdruck stehen, verwendbar sein, ohne
daß dieses austreten kann. Ferner ist es Aufgabe der Erfindung, ein mit einem solchen
Kanal versehenes Werkstück zu schaffen.
[0006] Das Verfahren zur Herstellung eines derartigen Kanals in einem Gußwerkstück ist dadurch
gekennzeichnet, daß in die Form vor dem Einbringen der Schmelze ein mit dem Kanal
versehenes metallisches, im Querschnitt zwei- oder mehrteiliges Bauteil eingelegt
wird, das in das Werkstück eingegossen bzw. mit diesem teilweise vergossen wird.
[0007] Als metallisches Bauteil kann hierbei ein aus zwei oder mehreren ineinander angeordneten
Hohlkörpern gebildetes Rohr vorzugsweise kreisförmigen Querschnittes in die Form eingelegt
werden, es ist aber auch möglich, als metallisches Bauteil einen aus Materialien mit
unterschiedlichen Schmelzpunkten bestehenden Hohlkörper vorzusehen.
[0008] Zweckmäßig ist es ferner, das metallische Bauteil mittels in den Kanal eingreifener
Stützen derart in der Form zu halten, daß sich dieses beim Gießen des Werkstückes
in Achsrichtung frei ausdehnen kann, so daß keine Verspannungen und dadurch bedingte
Verformungen auftreten.
[0009] Angebracht ist es des weiteren, das metallische Bauteil über die Wandungen des zu
gießenden Werkstückes überstehend in die Form einzulegen. Dadurch wird ausgeschlossen,
daß Schmelze in das metallische Bauteil gelangt und dieses innen verzundert.
[0010] Sehr vorteilhaft ist es, bei einem zwei- oder mehrteiligen mit einem geradlinig verlaufenden
Kanal vershenem metallischem Bauteil auch dessen inneres Teil vor dem Einlegen in
die Form mit einer keramischen Schlichte, beispielsweise durch Eintauchen, zu überziehen.
Auf diese Weise ist es möglich, das aus einem hochwertigen und damit teueren Werkstoff
bestehende innere Rohr, das in diesem Fall mit einem Spiel von z. B. 3/1o mm eingesetzt
sein sollte, nach dem Abgießen des Werkstückes aus diesem herauszuziehen und mehrfach
zu verwenden.
[0011] Um einen druckdichten Anschluß des Kanals an eine Druckmittelleitung herstellen zu
können, sollte des weiteren das metallische Bauteil an einem oder beiden Enden in
seinem äußeren Bereich axial zurückgesetzt ausgebildet werden, derart, daß dieses
stirnseitig teilweisevon dem vergossenen Werkstoff des Werkstückes umschlossen wird.
[0012] Das gemäß der Erfindung ausgebildete Werkstück aus Stahl-, Grau- oder Sphäroguß oder
einer Gußlegierung mit einem in diesem vorgesehenen Kanal, insbesondere einem hydraulischen
Strömungskanal, ist dadurch gekennzeichnet, daß in dieses ein metallisches, den zentrisch
angeordneten Kanal aufweisendes, im Querschnitt zwei- oder mehrteiliges Bauteil eingegossen
ist.
[0013] Das metallische Bauteil kann hierbei aus zwei- oder mehreren ineinander angeordneten
Rohren mit vorzugsweise kreisförmigem Querschnitt gebildet werden, wobei das innere
Rohr aus legiertem Stahl, beispielsweise Chrom-Nickelstahl, aus Kupfer, Messing oder
einem ähnlichen Werkstoff und eines oder mehrere der mit dem Werkstück verbundenen
äußeren Rohren aus Stahl bestehen. Dieses kann aber auch aus Materialien mit unterschiedlichen
Schmelzpunkten zusammengesetzt werden. Angebracht ist es ferner, um auf einfache Weise
eine Druckleitung an den Kanal anschließen zu können, das metallische Bauteil an einem
oder beiden Enden in seinem äußeren Bereich axial zurückgesetzt auszubilden, derart,
daß dessen Stirnseite teilweise von dem vergossenen Werkstoff des Werkstückes umschlossen
ist.
[0014] Mittels des erfindungsgemäßen Verfahrens ist es auf sehr einfache und wirtschaftliche
Weise möglich, in einem Werkstück aus Stahl-,Grau- oder Sphäroguß oder einer Gußlegierung
einen Kanal vorzusehen, der in seiner axialen Erstreckung in
[0015] beliebiger Weise geformt und damit strömungsgünstig gestaltet werden kann und der
auch äußerst maßhaltig ist. Wird nämlich in die Form ein mit dem Kanal versehenes
metallisches im Querschnitt zwei- oder mehrteiliges Bauteil eingelegt, das in das
Werkstück eingegossen bzw. mit diesem teilweise vergossen wird, so behält der innere
Teil des Bauteils trotz der beim Gießen des Werkstückes auftretenden hohen Temperaturen
und der hohen Druckbeanspruchung seine Form bei. Der äußere Teil des metallischen
Bauteils schmilzt zwar ganz oder teilweise und schafft somit eine feste Verbindung
zwischen dem Werkstück und dem inneren Teil des metallischen Bauteils, Verformungen
des Kanals sind dadurch aber, da der innere Teil des metallischen Bauteils vor dem
Schmelzen geschützt ist, zuverlässig ausgeschlossen. Dies ist darauf zurückzuführen,
daß der innere Teil des metallischen Bauteils hierbei nur geringe Wärmeenergie aufnimmt,
diese wird vielmehr von dem äußeren Teil zurückgehalten, das Wärmegefälle ist demnach
groß. Der Kanal kann somit auch aus einem Kupfer- oder Messingrohr gebildet werden.
[0016] Des weiteren gelangt keine Schmelze in den Kanal bzw. an die diesen begrenzende Wandung,
so daß auch keine Verzunderungen in Kauf genommen werden müssen. Vor allem aber ist
von Vorteil, daß der Kanal auch bei hohen Drücken entsprechend dem Werkstoff des verwendeten
inneren Teils äußerst druckdicht ist, und zwar unabhängig von dem Gußwerkstoff; vielfach
kann demnach ein Gußwerkstoff minderer Qualität verwendet werden.
[0017] Durch das den Kanal aufweisende Bauteil wird aber auch in einem erheblichen Maße
eine Verfestigung des Gußwerkstückes erzielt. Das eingegossene metallische Bauteil,
das mit dem Werkstoff des Werkstückes einen innigen Verbund eingeht, und dessen Teile
miteinander verschmelzenoder aufeinander
[0018] aufschrumpfen, wirkt nämlich als Bewehrungsstab, durch den das aus sprödem Werkstoff
bestehende Gußwerkstück insbesondere bei stoßartigen Belastungen zusammengehalten
wird. Dadurch sind Gußwerkstücke, die nach dem vorschlagsgemäßen Verfahren gefertigt
sind, auch für Bauteile, die Druckbeanspruchungen ausgesetzt sind, verwendbar.
[0019] Durch die beim Gießen des Werkstückes auf das metallische Bauteil einwirkende Wärme
verschmelzen dessen Teile im äußeren Bereich ganz oder teilweise miteinander und dem
Werkstoff des Werkstückes bzw. diese schrumpfen im inneren Bereich, sofern das metallische
Bauteil aus drei oder mehreren Teilen zusammengesetzt ist, aufeinander auf, so daß
eine feste Halterung, und zwar ohne daß sich beim Ver - gießen Zementit bildet, in
dem Werkstück gegeben ist. Eine nachträgliche Bearbeitung des Kanals ist, abgesehen
von dem Entfernen der über die Stirnwand des Werkstückes überstehenden Enden des metallischen
Bauteils nicht erforderlich. Mittels des erfindungsgemäßen Verfahrens ist es somit
möglich, in einem Gußwerkstück auf einfache Weise einen vielseitig verwendbaren strömungsgünstigen
und druckdichten Kanal vorzusehen und Gußwerkstücke herzustellen, die gewichtssparend
gestaltet sind.
[0020] In der Zeichnung sind Gußwerkstücke, die mit gemäß der Erfindung hergestellten Kanälen
versehen sind, dargestellt und nachfolgend im einzelnen erläutert. Hierbei zeigen
jeweils im Schnitt:
Fig. 1 einen Teil eines mit einem Schmiermittelkanal ausgestatteten Achsschenkelbolzens,
Fig. 2 ein Werkstück mit einem eingegossenen, in dessen Stirnwand teilweise zurückgesetzten
metallischem Bauteil,
Fig. 3 das Werkstück nach Fig. 2 mit einem ebenfalls eingegossenen Bauteil und
Fig. 4 das Werkstück nach Fig. 2 mit einem andersartig ausgebildeten eingegossenen
Bauteil.
[0021] Das in den Fig. 1 dargestellte und mit 11 bezeichnete Gußwerkstück ist als Achsschenkelbolzen
ausgebildet und mit einem in dessen Schenkel angeordneten, dessen Form entsprechend
gestalteten Kanal 13 zur Durchführung von Schmiermittel versehen. Dazu ist in das
Werkstück 11 ein zweiteiliges metallisches Bauteil 12 eingegossen, das aus den beiden
ineinander gesetzten Rohren a und b besteht. Das äußere Rohr b ist durch das eingegossene
Material des Werkstückes 11 teilweise geschmolzen und mit diesem somit verbunden,
außerdem ist dieses auf das innere Rohr a aufgeschrumpft, so daß das metallische Bauteil
12 fest in dem Werkstück 11 gehalten ist.
[0022] Die Enden des metallischen Bauteils 12 sind jeweils über die zugeordnete Stirnwand
des Werkstückes 11 überstehend in die Form eingesetzt, so daß keine Schmelze in den
Kanal 13 gelangen kann unddleser nicht verzundert. Außerdem ist das metallische Bauteil
12 derart gehalten, daß sich dieses in Längsrichtung ausdehnen kann, Verspannungen
und dadurch bedingte Verformungen sind auf diese Weise ausgeschlossen. Nach dem Abguß
des Werkstückes 11 sind demnach lediglich die überstehenden Enden, wie dies in der
rechten Hälfte der Fig. 1 gezeigt ist, mechanisch abzuarbeiten, um ein Werkstück mit
einem maßhaltigen Kanal 13, der beliebig der Form des Werkstückes entsprechend gestaltet
sein kann, zu erhalten.
[0023] In das in den Fig. 2 bis 4 dargestellte Gußwerkstück 21 sind metallische Bauteile
22, 22' und 22" eingegossen, die unterschiedlich ausgebildet sind und jeweils einen
Kanal 23 aufweisen.
[0024] Gemäß Fig. 2 ist in das Bauteil 21 ein zweiteiliges, aus den Rohren a und b zusammengesetztes
Bauteil 22 eingegossen, das mittels einer strichpunktiert eingezeichneten Stütze 31,
deren Arm 32 in den Kanal 22 eingreift, in der Form gehalten ist. Das äußere Rohr
b ist hierbei im Bereich der Stirnwand des Gußwerkzeuges 21 zurückgesetzt, so daß
dessen Werkstoff unmittelbar mit dem inneren Rohr a verbunden ist. Da ein Werkstück
im Randbereich rascher abkühlt als im inneren, ist auch bei dieser Ausgestaltung ausgeschlossen,
daß das innere Rohr a schmilzt.
[0025] Nach Fig. 3 besteht das in das Werkstück 21 eingegossene metallische Bauteil 22'
aus Materialien a' und b' mit unterschiedlichen Schmelzpunkten, gemäß Fig. 4 ist das
metallische Bauteil 22" aus drei ineinander angeordneten Rohren a", b" und c" gebildet.
[0026] Allen Ausgestaltungen ist gemeinsam, daß das eingegossene Bauteil in seinem Querschnitt
zwei- oder mehrteilig ist, so daß während des Gießvorganges zu dem Kanal 13 bzw. 23
hin ein starkes Wäremgefälle entsteht und das innere Teil des metallischen Bauteils
12 bzw. 22 somit nicht schmelzen kann.
[0027] Bei zwei-oder mehrteiligen mit einem geradlinig verlaufenden Kanal versehenen Bauteilen
können deren inneren Teile,beispielsweise die Rohre a oder a" ,vor dem Einlegen in
die Form mit einer keramischen Schlichte überzogen werden. Auf diese Weise wird verhindert,
daß sich die Rohre a bzw. a'' mit den Rohren b bzw. b'' fest verbinden. Die aus hochwertigem
und somit teuren Werkstoffen bestehenden Rohre a, a" können daher nach dem Abguß des
Werkstückes aus diesen herausgezogen und ggf. wieder verwendet werden. Dies ist besonders
bei Werkstücken aus Hartguß, dessen Bearbeitung mit Schwierigkeiten verbunden ist,
von Vorteil.
1. Verfahren zur Herstellung eines Kanals, insbesondere eines hydraulischen Strömungskanals
in einem Werkstück aus Stahl-,Grau- oder Sphäroguß oder einer Gußlegierung,
dadurch gekennzeichnet ,
daß in die Form vor dem Einbringen der Schmelze ein mit dem Kanal (13; 23) versehenes
metallisches, im Querschnitt zwei- oder mehrteiliges Bauteil (11; 21) eingelegt wird,
das in das Werkstück (11; 21) eingegossen bzw. mit diesem teilweise vergossen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet ,
daß als metallisches Bauteil (12; 22; 22") ein aus zwei oder mehreren ineinander angeordneten
Hohlkörpern (a, b; a", b", c") gebildetes Rohr vorzugsweise kreisförmigen Querschnittes
in die Form eingelegt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet ,
daß als metallisches Bauteil (221) ein aus Materialien (a', b') mit unterschiedlichen Schmelzpunkten bestehender Hohlkörper
in die Form eingelegt wird.
4. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet ,
daß das metallische Bauteil (22) mittels in den Kanal (23) eingreifender Stützen (31)
derart in der Form gehalten ist, daß dieses beim Gießen des Werkstückes (21) in Achsrichtung
frei ausdehnbar ist.
5. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet ,
daß das metallische Bauteil (12; 22) über die Wandungen des zu gießenden Werkstückes
(11; 21) überstehend in die Form eingelegt wird.
6. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet ,
daß bei einem zwei- oder mehrteiligem mit einem geradlinig verlaufenden Kanal (23)
versehenem metallischem Bauteil (22; 22'') dessen inneres Teil (a; a") vor dem Einlegen
in die Form mit einer keramischen Schlichte versehen wird.
7. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet ,
daß das metallische Bauteil (22) an einem oder beiden Enden in seinem äußeren Bereich
(Rohr b) axial zurückgesetzt ausgebildet ist, derart, daß dieses stirnseitig teilweise
von dem vergossenen Werkstoff des Werkstückes (21) umschlossen wird.
8. Werkstück aus Stahl-,Grau- oder Sphäroguß oder einer Gußlegierung mit einem in
diesem vorgesehenen Kanal, insbesondere einem hydraulischen Strömungskanal,
dadurch gekennzeichnet ,
daß in das Werkstück (11;21) ein metallisches, den zentrisch angeordneten Kanal (13;
33) aufweisendes, im Querschnitt zwei- oder mehrteiliges Bauteil (12; 22) eingegossen
ist.
9. Werkstück nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet ,
daß das metallische Bauteil (12; 22; 22'') aus zwei-oder mehreren ineinander angeordneten
Rohren (a, b; a'', b'', c'') mit vorzugsweise kreisförmigem Querschnitt besteht.
10. Werkstück nach Anspruch 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet ,
daß das innere Rohr (a; a") des metallischen Bauteiles (12; 22; 22'') aus legiertem
Stahl, beispielsweise Chrom-Nickelstahl, aus Kupfer, Messing oder einem ähnlichen
Werkstoff und eines oder mehrere der mit dem Werkstück verbundenen äußeren Rohren
(b; b'', c") aus Stahl bestehen.
11. Werkstück nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet ,
daß das metallische Bauteil (22') aus Materialien (a', b') mit unterschiedlichen Schmelzpunkten
zusammengesetzt ist.
12. Werkstück nach einem oder mehreren der Ansprüche 8 bis 11,
dadurch gekennzeichnet ,
daß das metallische Bauteil (22) an einem oder beiden Enden in seinem äußeren Bereich
(Rohr b) axial zurückgesetzt ausgebildet ist derart, daß dessen Stirnseite teilweise
von dem vergossene Werkstoff des Werkstückes (21) umschlossen ist.