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<ep-patent-document id="EP83111579A1" file="EP83111579NWA1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="0110269" kind="A1" date-publ="19840613" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-1">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECH......FRGB....LI....SE......................</B001EP><B005EP>B</B005EP></eptags></B000><B100><B110>0110269</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG</B121></B120><B130>A1</B130><B140><date>19840613</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>83111579.5</B210><B220><date>19831119</date></B220><B240></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>3243834</B310><B320><date>19821126</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330></B300><B400><B405><date>19840613</date><bnum>198424</bnum></B405><B430><date>19840613</date><bnum>198424</bnum></B430></B400><B500><B510><B516>3</B516><B511> 3H 01H   1/36   A</B511></B510><B540><B541>de</B541><B542>Kontaktanordnung für Stufenwähler von Stufentransformatoren</B542><B541>en</B541><B542>Contact device for the step selectors of step transformers</B542><B541>fr</B541><B542>Dispositif de contact pour sélecteur d'échelons de transformateurs à échelons</B542></B540><B560></B560></B500><B700><B710><B711><snm>MASCHINENFABRIK REINHAUSEN GMBH</snm><iid>00958731</iid><irf>275Ma/Gl</irf><syn>REINHAUSEN GMBH, MASCHINENFABRIK</syn><adr><str>Postfach 12 03 60</str><city>D-93025 Regensburg</city><ctry>DE</ctry></adr></B711></B710><B720><B721><snm>Dohnal, Dieter, Dr.-Ing.</snm><adr><str>Albertstrasse 4</str><city>D-8411 Lappersdorf</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>Kloth, Günter, Dipl.-Ing. (FH)</snm><adr><str>Ernst-Cetto-Strasse 20</str><city>D-8424 Saal</city><ctry>DE</ctry></adr></B721></B720></B700><B800><B840><ctry>AT</ctry><ctry>BE</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>LI</ctry><ctry>SE</ctry></B840></B800></SDOBI><!-- EPO <DP n="1"> -->
<abstract id="abst" lang="de">
<p id="pa01" num="0001">Kontaktanordnung für Stufenwähler von Stufentransformatoren zum wahlweisen Überbrücken eines inneren Kontaktringes (1) mit auf einem äußeren Kreis angeordneten äußeren Stufenkontakten (5), wobei zwei sich gegenüberliegende mittels Federn gegeneinander drückbare Kontaktbrücken (2, 3) seitlich von Stufenkontakt zu Stufenkontakt verschwenkbar sind. Die beiden Kontaktbrücken umgreifen den Kontaktring, wobei zwei in Längsrichtung der Kontaktbrücken hintereinanderliegende Kontaktstellen (6 bzw. 7) gebildet werden. Die als Kontaktstäbe ausgebildeten Stufenkontakte werden von den freien Enden (22, 32) der beiden Kontaktbrücken mittels V-förmiger Einformungen aufgenommen, wobei ebenfalls je zwei Kontaktstellen (8 bzw. 9), die gegenüber den Kontaktstellen (6 bzw. 7) am Kontaktring um 90° versetzt sind, gebildet werden. Sämtliche von den Kontaktbrücken zu bildenden Kontaktstellen sind als erhabene Anprägungen ausgebildet, und die freien Enden der Kontaktbrücken sind mit nach außen abgebogenen Auflaufflächen (10 bzw. 11) versehen. Der nicht an der Kontaktgabe beteiligte Mittelteil jeder Kontaktbrücke weist einen zur anderen Kontaktbrücke hin gewölbten Querschnitt auf, wobei die beiden gewölbten Oberflächen beider Kontaktbrücken im nicht geschalteten Zustand gegeneinander liegen und beim Auflaufen auf den Kontaktstab aufeinander abwälzbar sind.<img id="iaf01" file="imgaf001.tif" wi="100" he="64" img-content="drawing" img-format="tif" inline="no"/></p>
</abstract><!-- EPO <DP n="2"> -->
<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft eine Kontaktanordnung für Stufenwähler von Stufentransformatoren, wie sie im Oberbegriff des Patentanspruches näher bezeichnet ist. Derartige Kontaktanordnungen sind bekannt: DE-PS 11 70 040.</p>
<p id="p0002" num="0002">Eine Schwierigkeit bei derartigen Kontaktanordnungen liegt darin, daß beim Auflaufen der Kontaktbrücken auf einen feststehenden Kontaktstab die beiden Kontaktbrücken unter Überwindung der Kontaktdruckfedern auseinandergedrückt werden müssen, bevor sie mit ihrer V-förmigen Einformung den feststehenden Kontaktstab umgreifen. Dies stellt erhebliche Anforderungen an den Antrieb des Stufenwählers und führt natürlich auch zu Verschleißerscheinungen.</p>
<p id="p0003" num="0003">Aufgabe der Erfindung ist es, die eingangs näher bezeichnete Kontaktanordnung zu verbessern, um insbesondere mit geringeren Antriebskräften auszukommen und um damit den Verschleiß so gering wie möglich zu halten. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen des Patentanspruches angegebenen Mittel gelöst.</p>
<p id="p0004" num="0004">Der mit der Erfindung erzielte Vorteil liegt insbesondere darin, daß sich ein mit der erfindungsgemäßen Kontaktanordnung ausgerüsteter Stufenwähler gegenüber anderen Stufenwählern leichter betätigen läßt und daß infolge dessen auch der Verschleiß gering gehalten werden kann, wodurch die mechanische Lebensdauer vergrößert wird.</p><!-- EPO <DP n="3"> -->
<p id="p0005" num="0005">Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigen
<ul id="ul0001" list-style="none">
<li>Figur 1 die Kontaktanordnung im Moment des Auflaufens auf einen feststehenden Kontaktstab (ohne Kontaktdruckfedern),</li>
<li>Figur 2 dieselbe Kontaktanordnung im geschalteten Zustand,</li>
<li>Figur 3 einen Querschnitt durch den nicht an der Kontaktgabe beteiligten Mittelteil der beiden Kontaktbrücken,</li>
<li>Figur 4 eine Seitenansicht der Kontaktanordnung und</li>
<li>Figur 5 die Kontaktgabe am Kontaktstab.</li>
</ul></p>
<p id="p0006" num="0006">Wie aus den Figuren ersichtlich, besteht die Kontaktanordnung im wesentlichen aus einem Kontaktring 1, aus zwei sich gegenüberliegenden Kontaktbrücken 2, 3 mit zugehörigen Kontaktdruckfedern 4 sowie aus mehreren radial zum Kontaktring angeordneten feststehenden Kontaktstäben 5, von denen der Übersichtlichkeit wegen jedoch nur einer dargestellt ist. Der Kontaktring 1 wird auf übliche Weise von einer Wählersäule, die auch die elektrischen Verbindungsleitungen aufnimmt, gehalten, während die feststehenden als Kontaktstäbe 5 ausgebildeten Stufenkontakte auf übliche Weise an einem Gerüst aus Isolierstäben, die koaxial zur Wählersäule angeordnet sind, sitzen. Diese Dinge sind jedoch im einzelnen nicht dargestellt, da sie für das Verständnis der vorliegenden Erfindung nicht erforderlich sind.</p>
<p id="p0007" num="0007">Die seitlich in Pfeilrichtung verschwenkbaren Kontaktbrücken 2, 3 liegen mit je einem Ende 21, 31 ständig <!-- EPO <DP n="4"> -->am Kontaktring 1 an. Diese Enden 21, 31 sind derartig geformt, daß der Kontaktring 1 umgriffen wird, wobei sich durch zusätzliche Anprägungen jeweils zwei Kontaktstellen 6 bzw. 7 am Kontaktring bilden, die in Bezug auf die Längsachse der Kontaktbrücke hintereinander liegen. Die freien Enden 22, 32 der beiden Kontaktbrücken 2, 3'liegen mittels V-förmiger Einformungen im geschalteten Zustand am Kontaktstab 5 an, wobei ebenfalls durch entsprechende Anprägungen je zwei Kontaktstellen 8 bzw. 9 gebildet werden, die gegenüber den Kontaktstellen 6 bzw. 7 am Kontaktring 1 um etwa 90° versetzt sind. Die freien Enden 22, 23 der beiden Kontaktbrücken 2, 3 sind dann weiter mit abgebogenen Auflaufflächen 10, 11 versehen, um ein besseres Auflaufen auf den feststehenden Kontaktstab 5 zu ermöglichen. Wie insbesondere aus Figur 3 ersichtlich, weist der nicht an der Kontaktgabe beteiligte Mittelteil jeder Kontaktbrücke 2, 3 einen zur anderen Kontaktbrücke hin gewölbten Querschnitt auf, wobei die beiden gewölbten Oberflächen beider Kontaktbrücken 2, 3 im nicht geschalteten Zustand gegeneinander liegen und infolge der angeprägten Kontaktstellen 6 bzw. 7 eine instabile Lage einnehmen, so daß sie leicht aneinander abwälzbar sind. Hierbei erfolgt praktisch ein Kippen um die angeprägten Kontaktstellen 6 bzw. 7.</p>
<p id="p0008" num="0008">Werden, wie insbesondere aus Figur 1 ersichtlich, die beiden Kontaktbrücken 2, 3 durch seitliches Verschwenken mit dem Kontaktstab 5 zur Kontaktgabe gebracht, so bewirkt das Auflaufen der Kontaktbrücken 2, 3 auf den Kontaktstab 5, was ja mittels der beiden Auflaufflächen 10, 11 erfolgt, zunächst ein Abwälzen der beiden aneinanderliegenden gewölbten Flächen (Fig. 1), wodurch sich die Auflauföffnung für den Kontaktstab 5 an der V-förmigen Einformung der beiden Kontaktbrücken 2, 3 öffnet, ohne <!-- EPO <DP n="5"> -->daß die beiden Kontaktbrücken auf die lichte Weite, die durch den Kontaktstab 5 vorgegeben-ist, auseinandergedrückt werden müssen. Sobald die Kontaktbrücken 2, 3 ihre Mittellage zum Kontaktstab 5 erreicht haben, erfolgt eine Eigenjustierung unter Bildung von je zwei Kontaktstellen 8 bzw. 9 am Kontaktstab 5 (vergleiche Fig. 5). Das gegenseitige Abwälzen der beiden Kontaktbrücken 2, 3 aneinander wird hierbei erleichtert, dadurch, daß die beiden Kontaktstellen 6 bzw. 7 am Kontaktring 1 ebenfalls als erhabene Anprägungen ausgebildet sind, wobei diese Anprägungen in Längsrichtung der Kontaktbrücke hintereinander liegen. Die aus Flachmaterial bestehende Kontaktbrücke 2, 3 ist so gestaltet, daß sie ohne weiteres in einem Arbeitsgang als Prägeteil herstellbar ist.</p>
</description><!-- EPO <DP n="6"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-0001" num="">
<claim-text>Kontaktanordnung für Stufenwähler von Stufentransformatoren zum wahlweisen Überbrücken eines inneren Kontaktringes mit auf einem äußeren Kreis angeordneten Stufenkontakten mit folgenden Merkmalen:
<claim-text>zwei sich gegenüberliegende mittels Federn (4) gegeneinander drückbare Kontaktbrücken (2, 3) aus Flachmaterial liegen mit je einem Ende (21, 31) ständig am Kontaktring (1) an,</claim-text>
<claim-text>die Kontaktbrücken sind seitlich von Stufenkontakt (5) zu Stufenkontakt verschwenkbar,</claim-text>
<claim-text>der Kontaktring (1) wird von den eingeformten Enden (21, 31) der beiden Kontaktbrücken umgriffen, derart, daß jeweils zwei in Längsrichtung der Kontaktbrücken hintereinanderliegende Kontaktstellen (6bzw. 7) am Kontaktring vorhanden sind,</claim-text>
<claim-text>die Stufenkontakte sind als sich in Längsrichtung der Kontaktbrücken erstreckende Kontaktstäbe (5) mit im wesentlichen runden Querschnitt ausgebildet,</claim-text>
<claim-text>die freien Enden (22, 32) der beiden Kontaktbrücken nehmen mittels V-förmiger Einformungen im geschalteten Zustand einen Stufenkontakt (5) zwischen sich auf, derart, daß ebenfalls je zwei Kontaktstellen(8 bzw. 9), die gegenüber den Kontaktstellen (6 bzw. 7) am Kontaktring um 90° versetzt sind, vorhanden sind,</claim-text>
<claim-text>die freien Enden der Kontaktbrücken sind mit nach außen abgebogenen Auflaufflächen (10 bzw.,ll) zum besseren Auflaufen auf den Kontaktstab (5) versehen, <!-- EPO <DP n="7"> -->sämtliche von den Kontaktbrücken zu bildenden Kontaktstellen (6, 7, 8, 9) sind als erhabene Anprägungen ausgebildet,</claim-text>
<claim-text>dadurch gekennzeichnet, daß der nicht an der Kontaktgabe beteiligte Mittelteil jeder Kontaktbrücke (2, 3) einen zur anderen Kontaktbrücke hin gewölbten Querschnitt aufweist, wobei die beiden gewölbten Oberflächen beider Kontaktbrücken im nicht geschalteten Zustand gegeneinander liegen und beim Auflaufen auf den Kontaktstab (5) aufeinander abwälzbar sind.</claim-text></claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="8"> -->
<drawings id="draw" lang="de">
<figure id="f0001" num=""><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="192" he="250" img-content="drawing" img-format="tif" inline="no"/></figure><!-- EPO <DP n="9"> -->
<figure id="f0002" num=""><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="165" he="210" img-content="drawing" img-format="tif" inline="no"/></figure>
</drawings><!-- EPO <DP n="10"> -->
<search-report-data id="srep" lang="de" srep-office="EP" date-produced=""><doc-page id="srep0001" file="srep0001.tif" wi="184" he="278" type="tif"/></search-report-data>
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