(57) Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Instandsetzung von Schieberplatten
5 metallurgischer Gefäße. Derartige Schieberplatten 5 bestehen aus feuerfestem Material
und besitzen eine Durchgangsöffnung 1 für das Austreten von flüssigem Metall, wobei
es sich meistens um Stahl handelt. Durch Korrosion und Radialrisse, die von der Durchgangsöffnung
1 ausgehen, verschleißen diese Schieberplatten 5 nach längerer Betriebszeit. Um sie
weitgehend weiterhin verwenden zu können, sieht die Erfindung eine bis zum Rand der
Einfassung 6 der Schieberptatte 5 reichende Ausbohrung im Öffnungsbereich vor, während
das übrige feuerfeste Material 10 erhalten bleibt. in diese Bohrung wird eine feuerfeste
Gießmasse 13 eingebracht, deren Körnungsaufbau in bestimmter Beziehung zur Porengröße
des erhalten gebliebenen feuerfesten Materials steht. Wesentlich ist, daß die Festkörper
der feuerfesten Gießmasse 13 überwiegend kleiner als die durch die Bohrung angeschnittenen
offenen Poren des erhalten gebliebenen feuerfesten Materials 10 sind und in die Poren
eindringen können. Dadurch kommt es zu einer Verankerung, die ein späteres Abplatzen
der verfestigten, feuerfesten Gießmasse 13 vom erhalten gebliebenen feuerfesten Material
10 zuverlässig verhindert.
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