(19)
(11) EP 0 110 340 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
13.06.1984  Patentblatt  1984/24

(21) Anmeldenummer: 83111802.1

(22) Anmeldetag:  25.11.1983
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)3E06B 3/26
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE

(30) Priorität: 02.12.1982 DE 3244551

(71) Anmelder: Kawneer Aluminium GmbH
D-41238 Mönchengladbach (DE)

(72) Erfinder:
  • van der Wielen, Fred
    D-4050 Mönchengladbach 2 (DE)

(74) Vertreter: Langmaack, Jürgen, Dipl.-Ing. et al
Patentanwälte Maxton . Maxton . Langmaack Postfach 51 08 06
50944 Köln
50944 Köln (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       


    (54) Verfahren zur Herstellung von wärmegedämmten Verbundprofilen für Fensterrahmen oder dgl., Metallprofil zur Anwendung des Verfahrens und Trennwerkzeug zur Durchführung des Verfahrens


    (57) Verfahren zur Herstellung von wärmegedämmten Verbundprofilen für Fensterrahmen oder dgl., die wenigstens zwei Metallprofilteile (1, 2) aufweisen, die über wenigstens ein Zwischenstück (15) aus wärmedämmender Isoliermasse miteinander verbunden sind, wobei die beiden Metallprofilteile (1, 2) zunächst durch wenigstens einen Verbindungssteg (3) aus gleichem Werkstoff einstückig miteinander verbunden sind und hierdurch wenigstens eine vorzugsweise nach außen offene Rinne gebildet wird, die mit der das Zwischenstück bildenden wärmedämmenden Isoliermasse ausgegossen wird und wobei nach dem Aushärten der Isoliermasse derVerbindungssteg (3) dadurch entfernt wird, daß im Übergangsbereich (20) zwischen Verbindungssteg (3) und den mit ihm verbundenen Metallprofilteilen (1,2) quer zu seiner Längserstreckung und in Längsrichtung fortlaufend eine Zugbelastung aufgebracht wird und hierbei der Verbindungssteg (3) fortlaufend von den Metallprofilteilen (1,2) angetrennt wird.




    Beschreibung

    Beschreibung:



    [0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von wärmegedämmten Verbundprofilen für Fensterrahmen oder dgl., die wenigstens zwei Metallprofilteile aufweisen, die über wenigstens ein Zwischenstück aus wärmedämmender Isoliermasse miteinander verbunden sind, wobei die beiden Metallprofilteile zunächst durch wenigstens einen Verbindungssteg aus gleichem Werkstoff einstückig miteinander verbunden sind und hierdurch wenigstens eine vorzugsweise nach außen offene Rinne gebildet wird, die mit der das Zwischenstück bildenden wärmedämmenden Isoliermasse ausgegossen wird und wobei nach dem Aushärten der Isoliermasse der Verbindungssteg entfernt wird.

    [0002] Das Verfahren der eingangs bezeichneten Art ist aus der DE-AS 12 45 567 grundsätzlich bekannt. Die Entfernung des Verbindungssteges bereitet jedoch dann Probleme, wenn das Verbundprofil als Hohlprofil ausgebildet ist, wobei zwei gegenüberliegende Seiten des Hohlraums durch die Metallprofilteile und die beiden anderen, sich gegenüberliegenden Seiten des Hohlraums durch zwei Zwischenstücke aus wärmedämmender Isoliermasse gebildet werden. Bei einer derartigen Anordnung, wie' sie beispielsweise in der DE-OS 29 39 898 gezeigt ist, liegen die den Rinnenboden bildenden Verbindungsstege auf der Innenseite des Profilhohlraums und sind daher nicht mehr frei zugänglich. Aus der DE-OS 29 39 898 ist es nun bekannt, die beiden sich gegenüberliegenden Verbindungsstege entweder spanabhebend mit Hilfe einer Räumnadel oder mit Hilfe eines Ziehdornes, der quer zur Längsmittelebene sich erstreckende Schneiden besitzt, von den Metallprofilteilen abtrennen. Außerdem ist aus der genannten Vorveröffentlichung ein Trennverfahren bekannt, bei dem die in den Hohlraum hineingebogenen Enden der abzutrennenden Verbindungsstege von einer Zange erfaßt und dann entlang einer bei der Herstellung des Ausgangsprofiles eingeformten Sollbuchstelle beim Durchziehen durch das Hohlprofil abgeschert werden. Die genannten Verfahren weisen erhebliche Nachteile auf. Soweit die Werkzeuge mit Schneiden versehen sind, entsteht ein erheblicher Aufwand bei der Pflege der Werkzeuge, da dafür gesorgt werden muß, daß die Schneiden immer ausreichend angeschärft sind. Bei dem zuletzt geschilderten Verfahren, bei dem die Verbindungsstege im wesentlichen unter Scherbeanspruchung abgerissen werden, besteht die Gefahr, daß die angrenzenden Metallprofilteile durch den Trennvorgang wenigstens teilweise verbogen werden und die formschlüssige Verbindung zwischen Metallprofilteil und wärmedämmendem Zwischenstück wenigstens teilweise gelockert wird, da die gesamte Anordnung im Trennbereich durch den Trennvorgang einer kombinierten Biege-Scherbeanspruchung unterworfen wird, so daß hier nicht genau definierbare Beanspruchungen der Profilanordnung auftreten.

    [0003] Aus der DE-OS 31 17 817 ist ferner ein Verfahren bekannt, bei dem die den Rinnenboden bildenden Verbindungsstege so mit dem Metallprofil verbünden sind, daß zu beiden Seiten zwischen Verbindungssteg und Metallprofil ein sich in Längsrichtung erstreckender Spalt verbleibt, in den zum Abtrennen des Verbindungssteges ein keilförmiges Trennwerkzeug eingeführt werden kann. Die Übergangszone zwischen Metallprofil und Verbindungssteg im Bereich des Spaltes ist hierbei ebenfalls als Sollbruchstelle ausgebildet. Der Trennvörgang bei diesem bekannten Profil erfolgt jedoch in der Weise, daß der Verbindungssteg senkrecht zu seiner Ebene vom Metallprofil abgerissen wird, wobei sich das keilförmige Trennwerkzeug im Spaltbereich sowohl auf dem Rand des Verbindungssteges als auch auf dem Metallprofil abstützt. Hierdurch wirkt ein Teil der Trennkraft unmittelbar auf die die mit Isoliermasse ausgefüllte Kammer begrenzenden Stege. Hierdurch besteht die Gefahr, daß diese Stege verformt werden und die Verbundzone in diesem Bereich durch Spannungen aus dem Metallprofil belastet wird. Dies kann sich negativ auf den Kraft- bzw. Formschluß zwischen der Isolierstoffüllung und den damit verbundenen Metallprofilen auswirken und letztlich dazu führen, daß der gesamte Kunstststoffverbund und die beiden Schalen des Metallprofils beim Trennvorgang gegeneinander verschieben, da die Metallprofile außerdem die zur Führung des Trennwerkzeugs erforderlichen Kräfte aufnehmen müssen.

    [0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs bezeichneten Art zu schaffen, mit dessen Hilfe der Vorgang des Heraustrennens des Verbindungssteges verbessert wird. Die Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß der Verbindungssteg im übergangsbereich zwischen Verbindungssteg und den mit ihm verbundenen Metallprofilteilen quer zu seiner Längserstreckung und in Längsrichtung fortlaufend einer Zugbelastung unterworfen und hierbei fortlaufend von den Metallprofilteilen abgetrennt wird. Bei dieser Verfahrensweise ergibt sich eine definierbare Beanspruchung des Gesamtprofils, so daß hier eine einwandfreie Abtrennung des Verbindungssteges erfolgt, ohne daß die Metallprofilteile durch den Trennvorgang nachteilig verformt werden. Zweckmäßig ist es, wenn die Zugbelastung gleichzeitig und symmetrisch aufgebracht wird, so daß der Verbindungssteg in einem Arbeitsgang beidseitig von den Metallprofilteilen abgetrennt wird.

    [0005] In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Zugbelastung durch Verformung von den Verbindungssteg begrenzenden und mit den Metallprofilteilen verbundenen Biegeprofilteilen erzeugt wird. Durch eine derartige, über die Formgebung der Biegeprofilteile genau de- finierbare Verformung von Teilen der verbleibenden Metallprofilteile ergibt sich eine eindeutige Zugebanspruchung im Bereich der Trennstelle, so daß unbeabsichtigte, die Verwendung des erzeugten Verbundprofils beeinträchtigende Verformungen vermieden werden.

    [0006] In bevorzugter Ausgestaltung des Verfahrens ist ferner vorgesehen, daß auf den Verbindungssteg mit Abstand hinter der Trennstelle und fortlaufend entsprechend dem Trennfortschritt eine Querkraft zum Ablösen des Verbindungssteges von dem Zwischenstück aus Isoliermasse aufgebracht wird. Durch diese Einwirkung auf den bereits abgetrennten Teil des Verbindungssteges wird eine einwandfreie Ablösung von der Isoliermasse auch dann bewirkt, wenn beim Ausgiessen der rinnenförmigen Teile mit Isoliermasse diese Teile nicht oder nur ungenügend mit einem Trennmittel versehen sind.

    [0007] Die Erfindung betrifft ferner ein Metallprofil zur Herstellung wärmegedämmter Verbundprofile für Fensterrahmen oder dgl., zur Durchführuhg des Verfahrens, das wenigstens zwei Metallprofilteile aufweist, die über wenigstens einen Verbindungssteg aus gleichem Werkstoff einstückig miteinander verbunden sind und eine offene Rinne zur Aufnahme einer wärmedämmenden Isoliermasse bilden.

    [0008] Ein derartiges Metallprofil als Ausgangsprofil zur Herstellung wärmegedämmter Verbundprofile ist beispielsweise aus der DE-OS 29 39 898 vorbekannt.

    [0009] Das erfindungsgemäße Metallprofil ist dadurch gekennzeich-, net, daß die Metallprofilteile an der Übergangsstelle zum Verbindungssteg jeweils mit einem über die rückwärtige Stegfläche hinausragenden Biegeflansch versehen sind und daß die Wandstärke der Übergangsstelle zum Verbindungssteg und Biegeflansch dünner ist als die des Verbindungssteges einerseits und die der Biegeflansche im Bereich der Übergangsstelle andererseits. Ein derart ausgebildetes Metallprofil erlaubt es, die beiden Profilteile in bezug auf die Anforderungen des Verbundprofils optimal zu gestalten, ohne daß hierbei in der Wandstärke in einzelnen Bereichen Rücksicht auf den Trennvorgang genommen werden muß. Dies geschieht durch die Auslegung des Biegeflansches, der in seiner Stärke so bemessen ist, daß er die für das Heraustrennen des Verbindungssteges erforderlichen Kräfte vom Werkzeug auf die die Trennlinie bildende übergangsstelle überträgt. Gleichzeitig kann durch die Formgebung des Biegeflansches erreicht werden, daß die beim Trennvorgang auf ihn wirkenden Kräfte nicht verformend auf die übrigen Bereiche der Metallprofilteile einwirken. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß nach dem Trennen zwischen Biegeflansch und Verbindungssteg aufgrund der Verformung des Biegeflansches ein etwas größerer Zwischenraum entsteht, so daß der Verbindungssteg einwandfrei aus dem Verbundprofil herausgenommen werden kann. Durch entsprechende Formgebung ist die Übergangsstelle zwischen Verbindungssteg und ihn begrenzenden Biegeflanschen im Querschnitt so geformt, daß die Übergangsstelle eine Sollbruchstelle bildet und damit einen definierten Trennbereich festlegt.

    [0010] In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Biegeflansche jeweils einen V-förmigen Querschnitt aufweisen, dessen einer Schenkel am jeweiligen Metallprofilteil endet und dessen anderer Schenkel im Bereich zwischen Scheitel und freiem Ende mit dem Verbindungssteg verbunden ist, wobei eine Teillänge des freien Schenkels die Rückenfläche des Verbindungssteges überragt. Mit einer derartigen Formgebung des BiegelBansch lassen sich bei entsprechender Zuordnung der übergangsstelle zum Verbindungssteg genaue Hebelverhältnisse definieren, so daß Einwirkungen auf die Metallprofilteile eindeutig vermieden sind, Dies ist insbesondere dann möglich, wenn die Wandstärke des mit dem Verbindungssteg verbundenen Schenkels des Biegeflansches im Bereich des Scheitels geringer ist als in den übrigen Bereichen. Ein weiterer Vorteil des in etwa V-förmigen Querschnitts des Biegeflansches liegt darin, daß er gleichzeitig zur Verankerung des aus Isoliermasse gebildeten Zwischensteges herangezogen werden kann und damit integraler und tragender Bestandteil des Verbundprofiles ist.

    [0011] In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung sind ferner in Profillängsrichtung verlaufende Führungsmittel für das Werkzeug zur Verformung der Biegeflansche vorgesehen. Diese können entweder aus einer eingeschobenen Führungsschiene für das Werkzeug bestehen oder aber, gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung bereits an der Rückenfläche des Verbindungssteges angeordnet sein. Das Führungsmittel kann hierbei aus einem stegförmigen Führungsansatz bestehen, der sich in Profillängsrichtung erstreckt. Zweckmäßig ist auch ein Führungsansatz mit einem T-förmigen Querschnitt, der zugleich die Möglichkeit bietet, den bereits von den Metallprofilteilen abgetrennten Teil des Verbindungssteges von dem Zwischenstück aus Isoliermasse zu lösen.

    [0012] Die Erfindung betrifft ferner ein Trennwerkzeug zur Durchführung des Verfahrens mit einem Zugelement, an dem ein Werkzeugkopf angeordnet ist. Das Trennwerkzeug ist erfindungsgemäß so ausgebildet, daß der Werkzeugkopf -bezogen auf die Durchlaufrichtung- einen vorderen Führungsteil zur Abstützung am ungetrennten Profil und einen sich keilförmig gegen das hintere Werkzeugende erweiternden an den Biegeflanschen angreifenden Verformungsteil aufweist. Dieses Werkzeug hat den Vorteil, daß die Reaktionskräfte zu den auf die Biegeflansche wirkenden Verformungskräfte über das Werkzeug von den noch ungetrennten Bereichen des Profils aufgenommen werden, so daß durch den Trennvorgang die Zwischenstücke aus Isoliermasse nicht belastet werden.

    [0013] In einer bevorzugten Ausgestaltung ist an der dem herauszutrennenden Verbindungssteg zugekehrten Fläche des Werkzeugkopfes eine Längsnut zur Aufnahme eines Führungsansatzes am Verbindungssteg oder einer eingelegten Führungsschiene vorgesehen. Hierdurch wird die Aufnahme der Reaktionskräfte zu den auf die Biegeflansche einwirkenden Verformungskräfte noch verbessert, da mit einem derart ausgestalteten Werkzeug bei entsprechender Profilgebung die beiden Metallprofilteile nicht belastet werden.

    [0014] Die Erfindung wird anhand schematischer Zeichnungen von Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:

    Fig. 1 ein Ausgangsprofil,

    Fig. 2 bis 6 die einzelnen Schritte der Herstellung eines Verbundprofils aus dem Vorprofil gemäß Fig. 1,

    Fig. 7 eine Darstellung des Arbeitsschrittes entsprechend Fig. 5 (Trennen des Verbindungssteges) bei einem Profil mit größerem Querschnitt,

    Fig. 8, 9 + 10 ein'Verbundprofil entsprechend Fig. 6 mit verschiedenen Anordnungen wärmedämmender Zwischenlagen,

    Fig. 11 eine andere Ausführungsform für ein Vorprofil,

    Fig. 12 eine Aufsicht auf ein Trennwerkzeug zur Herstellung des Verbundprofils gemäß Fig.6,

    Fig. 13 eine Stirnansicht des Werkzeuges gemäß Fig. 12,

    Fig. 14 eine Seitenansicht des Trennwerkzeuges gemäß Fig. 12.



    [0015] Das in Fig. 1 in einem Schnitt dargestellte Metallprofil zur Herstellung eines wärmegedämmten Verbundprofils besteht im wesentlichen aus zwei Metallprofilteilen 1 und 2, die entsprechend dem vorgegebenen Einsatz zweckgeformt sind. Da hier nur der Verbundbereich mit den nachstehend noch näher beschriebenen Verbindungsstücken aus wärmedämmender Isoliermasse interessiert, ist die Form für den jeweils geforderten Verwendungszweck hier nicht dargestellt.

    [0016] Die beiden Metallprofilteile 1 sind bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel symmetrisch geformt und über zwei parallel zueinander verlaufende Verbindungsstege 3 aus gleichem Material fest verbunden. Die beiden Metallprofilteile 1 und 2 sind ferner an ihren den Verbindungsstegen 3 zugekehrten Seiten mit Haltestegen 4 versehen, an die Biegeflansche 5 mit in etwa V-Förimigem Querschnitt angeformt sind. Ein Schenkel 6 des V-förmigen Querschnitts ist hierbei am Haltesteg 4 angeschlossen, während der andere Schenkel 7 mit dem Verbindungssteg 3 verbunden ist. Die Verbindungsstelle zwischen dem Schenkel 7 und dem Verbindungssteg 3 liegt hierbei·im Bereich zwischen Scheitel und freiem Ende, so daß das freie Ende des Schenkels 7 die Rückenfläche 8 des Verbindungssteges überragt. Das andere, dem Metallprofilteil 1 bzw. 2 zugekehrte Ende des Schenkels 7, hier im Bereich des Scheitels 9 bei Verwendung eines V-förmigen Querschnitts für den Biegeflansch ist, in seiner Wandstärke geringer bemessen als in den übrigen Bereichen, so daß sich für den nachstehend noch näher beschriebenen Verformungsvorgang eine eindeutige Biegelinie ergibt.

    [0017] Von den beiden Metallprofilen 1 und 2 und den sie verbindenden Verbindungsstegen 3 wird ein Profil gebildet, daß zwei nach außen offene Rinnen 11 aufweist. "In bezug auf die Rinnen 11 sind die Metallprofile 1 und 2 jeweils mit Flanschen 12 versehen, die die Rinnenöffnung überragen, so daß sich in Zusammenwirkung mit dem Profil der Biegeflansche 5 in diesem Bereich jeweils eine hakenförmige Querschnittsform ergibt.

    [0018] Das in Fig. 1 dargestellte Metallprofil zeigt die, beispielsweise durch Strangpressen erzeugte Ausgangsform.

    [0019] Fig. 2 zeigt den nächsten Herstellungsschritt zur Erzeugung eines Verbundprofils. Hierbei werden aus dem freien Rand der die Rinnenöffnung überdeckenden Flansche 12 der Metallprofilteile 1, 2 in Profillängsrichtung eine Vielzahl von krallenartig gegen den Rinnenboden 13 abgewinkelter Ansätze 14 erzeugt. Anschließend werden, wie in Fig. 3 und 4 dargestellt, die Rinnen 11 nacheinander mit einer Isoliermasse, beispielsweise durch Gießen, ausgefüllt, die am fertigen Verbundprofil jeweils das isolierende Zwischenstück 15 bilden.

    [0020] Wie aus Fig. 3 und 4 ersichtlich, ist der dem Zwischenstück 15 zugekehrte Ubergangsbereich zwischen Verbindungssteg 3 und Schenkel 7 des Biegeflansches 5 so geformt, daß sich ein in etwa V-förmiger Konturverlauf ergibt und somit die Verbindung zwischen Schenkel 7 und Verbindungssteg 3 die dünnste Wandstärke aufweist. Der Verbindungssteg 3 weist ferner auf seiner der Rinne abgewandten Seite einen durchlaufenden, stegförmigen Führungsansatz 16 auf, dessen Bedeutung im Zusammenhang mit dem nachstehend näher beschriebenen Trennvorgang noch erläutert werden wird. Ferner kann der Verbindungssteg 3 auf seiner den Rinnenboden bildenden Seite mit einem weiteren stegförmigen Ansatz 17 versehen sein, der zusätzliche, nachstehend noch näher beschriebene Gestaltungsmöglichkeiten für das fertige Verbundprofil bietet. Wie aus Fig. 3 ebenfalls ersichtlich, ergibt sich sowohl durch die Formgebung der Biegeflansche 5 als auch durch die krallenartig abgebogenen Ansätze 14, die nach dem Ausgießen der Rinne in die dai Zwischenstück 15 bildende Isoliermasse eingebettet sind, eine formschlüssige Verbindung zwischen den beiden Metallprofilteilen 1, 2 und den Zwischenstücken 15.

    [0021] Um nun ein wärmegedämmtes Verbundprofil zu schaffen, müssen die Verbindungsstege 3 herausgetrennt werden, so daß als einzige Verbindung zwischen den Metallprofilteilen 1 und 2 nur noch die Zwischenstücke 15 verbleiben. Dieser Vorgang wird anhand von Fig. 5 näher erläutert. Nach dem die Isoliermasse ausgerhärtet ist und somit feste Zwischenstücke 15 aus Isoliermasse entstanden sind, wird bei dem Profil in der Form gemäß Fig. 4 in den Hohlraum 17 ein Trennwerkzeug eingeführt, das üblicherweise aus einem sich über die ganze Profillänge erstreckendes Zugelement besteht, an dem ein Werkzeugkopf befestigt ist. Im vorliegenden Fall besteht der Werkzeugkopf, wie anhand von Fig. 12 noch näher erläutert werden wird, im wesentlichen aus einem keilförmigen Verformungsteil 18, das in Fig. 5 in seiner größten Querschnittsfläche dargestellt ist. Wird ein derartiger Werkzeugkopf durch den Hohlraum 17 hindurchgezogen, so werden fortlaufend durch die keilförmig zulaufenden seitlichen Ansätze 19 die freien Enden der Schenkel 7 der Biegeflansche 5 gegen die Metallprofilteile 1, 2 umgebogen. Hierbei wird die Verbindungsstelle 20 zwischen Schenkel,7 und Verbindungssteg 3 (Fig. 3) einer&finierten Zugbeanspruchung unterworfen und der Verbindungssteg gleichzeitig von beiden Biegeflanschen 5 ab- =#trennt. Durch diesen Verformungsvorgang entsteht in diesem Bereich gleichzeitig ein kleiner Zwischenraum 21, so daß der nunmehr abgetrennte Verbindungssteg 3 nach dem vollständigen Durchziehen des Werkzeugkopfes freiliegt und herausgezogen werden kann.

    [0022] Da die Verbindungsstege 3 einen in den Hohlraum 17 hineinweisenden stegförmigen Führungsansatz 16 aufweisen, dem ein entsprechender Schlitz 22 im Werkzeugkopf zugeordnet ist, werden die beim Verformen der Biegeflansche 5 auftretenden Reaktionskräfte über den Führungsansatz 16 auf den Verbindungssteg 3 übertragen. Versieht man nun den Werkzeugkopf, wie anhand von Fig. 12 noch näher beschrieben werden wird, mit einem vorlaufenden Führungsteil, so werden die Reaktionskräfte über die Führungsansätze 16 von dem noch ungetrennten Profil voll aufgenommen, so daß durch den Trennvorgang die dann die einzige Verbindung zwischen den Metallprofilteilen 1 und 2 darstellenden Zwischenstücke 15 aus Isoliermasse nicht beansprucht werden. Versuche haben bestätigt, daß beim Heraustrennen der Zwischenstege 3 aus einem Ausgangsprofil entsprechend Fig. 1, also ohne die Stabilisierung durch die Zwischenstücke 15, keine_Reaktionskräfte auf die Metallprofilteile 1, 2 hinter der Trennstelle übertragen werden. Bei einem frei aufliegenden Ausgangsprofil entsprechend Fig. 1 ergaben sich keinerlei Abstandsänderungen der beiden Metallprofilteile 1, 2 zueinander nach der Trennung.

    [0023] In Fig. 6 ist das fertige Verbundprofil im Querschnitt dargestellt.

    [0024] Fig. 7 zeigt ein Verbundprofil mit größerem Querschnitt, d.h. mit größerem Abstand der Zwischenstücke 15 zueinander. Die Anordnung der Verbindungsstege 3 und der Biegeflansche 5 entspricht der anhand der Fig. 1 bis 6 beschriebenen Ausführungsform. Der Unterschied besteht lediglich darin, daß die Metallprofilteile 1', 2' im Bereich des Hohlraumes 17 zusätzliche Führungsansätze 23 aufweisen, auf denen das Trennwerkzeug aufliegt, so daß mit kleineren Werkzeugköpfen gearbeitet werden kann. Auch hier wieder erfolgt die Aufnahme der Reaktionskräfte über einen Führungsansatz 16 am Verbindungssteg 3 und einem entsprechenden Längsschlitz 22 am Werkzeugkopf.

    [0025] Die Fig. 8, 9 und 10 zeigen vorteilhafte Gestaltungsmöglichkeiten für ein Verbundprofil entsprechend Fig. 6. Wie aus Fig. 8 ersichtlich, können wärmedämmende, streifenförmige Zwischenlagen 24 an einer oder an beiden Seiten in den verbleibenden freien Zwischenraum des Biegeflansches 5 eingeschoben werden, so daß auch eine Wärmeübertragung durch Strahlung über den Hohlraum 17 von einem Metallprofilteil zum anderen unterbunden wird.

    [0026] Wie aus Fig. 9 erskhtlich, kann eine derartige Zwischenwand auch im mittleren Bereich eingezogen werden, wenn mit Hilfe eines entsprechenden Ansatzes 17 am Verbindungssteg 3 (Fig. 3) eine entsprechende rinnenförmige Ausnehmung in die Zwischenstücke 15 eingeformt ist.

    [0027] Fig. 10 zeigt eine Anordnung, bei der drei Zwischenwände 24 eingezogen sind.

    [0028] In Fig. 11 ist ein Querschnittsprofil entsprechend Fig. 1 dargestellt, das lediglich dahingehend geändert ist, daß der Führungsansatz 16' einen T-förmigen Profilquerschnitt aufweist. Im übrigen entspricht das Profil der Ausführungsform gemäß Fig. 1. Der Werkzeugkopf zum Heraustrennen des Verbindungssteges 3 bei diesem Profil muß entsprechend der Querschnittsform des Führungsansatzes 16' mit einer Hammerkopfnut versehen sein, so daß sich auch hier der Werkzeugkopf zur Aufnahme der Reaktionskräfte an dem Führungsansatz 16' abstützen kann. Bei einem derart geformten Führungsansatz 16' ist jedoch die Hammerkopfnut im Werkzeugkopf so geführt, daß der Abstand des den Hammerkopfteil bildenden Teils der Nut zu der dem Verbindungssteg zugekehrten Fläche des Werkzeugkopfes -bezogen auf die Durchlaudrichtung- mit Abstand hinter dem Bereich des Verformungsteiles 18 größer ist, so daß beim Hindurchziehen des Werkzeugkopfes über den T-förmigen Ansatz 16' auf die beiden Verbindungsstege 3 Kräfte in Richtung der Pfeile 25 ausgeübt werden, die nach erfolgter Abtrennung der Verbindungsstege 3 von den Biegeflanschen 5, diesen von den Zwischenstücken 15 abheben.

    [0029] Fig. 12 zeigt in einer Aufsicht einen Werkzeugkopf 26 zur Bearbeitung eines Querschnittsprofils entsprechend Fig. 1. Der Werkzeugkopf 26 wird in Richtung des Pfeiles 27 (Durchlaufrichtung) durch den Hohlraum 17 durch das Verbundprofil in der Form gemäß Fig. 4 hindurchgezogen. Hierzu ist der Werkzeugkopf mit einem nicht näher dargestellten Zugelement verbunden. Auf der Oberseite und der Unterseite ist der Werkzeugkopf mit einer Längsnut 22 zur Aufnahme des Führungsansatzes 16 am Verbindungssteg 3 versehen. Der Werkzeugkopf 26 ist in einen vorderen Führungsteil 28 und einen daran anschließenden, sich keilförmig gegen das hintere Werkzeugende erweiternden Verformungsteil 29 unterteilt. Die in Fig. 5 dargestellte Querschnittsfläche entspricht der Schnittlinie V-V in Fig. 12.

    [0030] Fig. 13 zeigt eine Ansicht in Richtung des Pfeiles 13, Fig. 14 zeigt eine Seitenansicht.


    Ansprüche

    1. Verfahren zur Herstellung von wärmegedämmten Verbundprofilen für Fensterrahmen oder dgl., die wenigstens zwei Metallprofilteile aufweisen, die über wenigstens ein Zwischenstück aus wärmedämmender Isoliermasse miteinander verbunden sind, wobei die beiden Metallprofilteile zunächst durch wenigstens einen Verbindungssteg aus gleichem Werkstoff einstückig miteinander verbunden sind und hierdurch wenigstens eine vorzugsweise nach außen offene Rinne gebildet wird, die mit der das Zwischenstück bildenden wärmedämmenden Isoliermasse ausgegossen wird und wobei nach dem Aushärten der Isoliermasse der Verbindungssteg entfernt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungssteg im übergangsbereich zwischen Verbindungssteg und den mit ihm verbundenen Metallprofilteilen quer zu seiner Längserstreckung und in Längsrichtung fortlaufend einer Zugbelastung unterworfen und hierbei fortlaufend von den Metallprofilteilen abgetrennt wird.
     
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugeblastung gleichzeitig und symmetrisch aufgebracht wird, so daß der Verbindungssteg in einem Arbeitsgang beidseitig,von den Metallprofilteilen abgetrennt wird.
     
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugeblastung durch Verformung von den Verbindungssteg begrenzenden und mit den Metallprofilteilen verbundenen Biegeprofilteilen erzeugt wird.
     
    4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Verbindungssteg mit Abstand hinter der Trennstelle und fortlaufend entsprechend dem Trennfortschritt eine Querkraft zum Ablösen des Verbindungssteges von der Isoliermasse aufgebracht wird.
     
    5. Metallprofil zur Herstellung wärmegedämmter Verbundprofile für Fensterrahmen oder dgl. nach dem Verfahren entsprechend den Ansprüchen 1 bis 4, das wenigstens zwei Metallprofilteile aufweist, die über wenigstens einen Verbindungssteg aus gleichem Werkstoff einstückig miteinander verbunden sind und eine offene Rinne zur Aufnahme einer wärmedämmenden Isoliermasse bilden, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallprofilteile (1, 2) an der Übergangsstelle (20) zum Verbindungssteg (3) jeweils mit einem über die rückwärtige Stegfläche (8) hinausragenden Biegeflansch (5) versehen sind, und daß die Wandstärke der Übergangsstelle (20) zwischen Verbindungssteg (3) und Biegeflansch (5) dünner ist als die des Verbindungssteges (3) einerseits und die der Biegeflansche (5) im Bereich der Übergangsstelle (20),andererseits.
     
    6. Metallprofil nachxAnspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die den Verbindungssteg (3) begrenzenden Biegeflansche (5) zumindest auf der Stegrückseite (8) -im Profilquerschnitt gesehen- schräg gegeneinander zulaufend ausgerichtet sind.
     
    7. Metallprofil nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der übergangsstelle (20) zwischen dem Verbindungssteg (3) und den begrenzenden Biegeflanschen (5) das Profil wenigstens auf der Rinneninnenseite einen V-förmigen Konturverlauf aufweist.
     
    8. Metallprofil nach Anspruch 5, 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Biegeflansche (5) jeweils einen in etwa V-förmigen Querschnitt aufweisen, dessen einer Schenkel (6) am jeweiligen Metallprofilteil (1, 2) endet und dessen anderer Schenkel (7) im Bereich zwischen Scheitel und freiem Ende mit dem Verbindungssteg (3) verbunden ist, wobei eine Teillänge des freien Endes die Rückenfläche (8) des Verbindungssteges (3) überragt.
     
    9. Metallprofil nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandstärke des mit dem Verbindungssteg (3) verbundenen Schenkels (7) im Bereich (9) des Scheitels geringer ist als in den übrigen Bereichen.
     
    10. Metallprofil nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der mit den Metallprofilteilen (1,2) verbundene Schenkel (6) des Biegeflansches (5) mit diesen über einen in etwa rechtwinklig zum Biegeflansch (5) ausgerichteten Haltesteg (4) verbunden ist, wobei der Scheitel des V-förmigen Querschnitts des Biegeflansches (5) die Fläche des Verbindungssteges (3) zur Rinneninnenseite hin überragt.
     
    11. Metallprofil nach einem der Ansprüche 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Metallprofilteile (1, 2) in ihrem die Rinne .(11) begrenzenden Randbereich in an sich bekannter Weise jeweils einen die Rinnenöffnung überragenden Flansch (12) aufweisen und daß jeweils der freie Rand des Flansches (12) in seiner Längsrichtung mit einer Vielzahl krallenartig gegen den Rinnenboden abgewinkelte Ansätze (14) versehen ist.
     
    12. Metallprofil nach einem der Ansprüche 5;bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß in Profillängsrichtung verlaufende Führungsmittel für ein Werkzeug zur Verformung der Biegeflansche (5) vorgesehen sind.
     
    13. Metallprofil nach Anspruch 12, gekennzeichnet durch eine eingeschobene Führungsschiene für das Verformungswerkzeug.
     
    14. Metallprofil nach einem der Ansprüche 5 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückenfläche (8) des Verbungssteges (3) mit wenigstens einem in Längsrichtung verlaufenden Führungsmittel für das Verformungswerkzeug versehen ist.
     
    15. Metallprofil nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsmittel am Verbindungssteg (3) als stegförmiger Führungsansatz (16) ausgebildet ist.
     
    16. Metallprofil nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsmittel am Verbindungssteg (3) als Rille ausgebildet ist.
     
    17. Metallprofil nach den Ansprüchen 14 und 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungsansatz (16') einen T-förmigen Querschnitt aufweist.
     
    18. Metallprofil nach einem der Ansprüche 5 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die den Rinneboden bildende Fläche des Verbindungssteges (3) mit einem in Steglängsrichtung verlaufenden, vorzugsweise in der Rinnenmitte verlaufenden, Ansatz (17) versehen ist.
     
    19. Metallprofil nach einem der Ansprüche 5 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallprofilteile (1, 2) durch zwei mit Abstand und parallel zueinander verlaufende Verbindungsstege (3) miteinander verbunden sind, so daß zwei nach außen offene Rinnen (11) vorhanden sind.
     
    20. Aus einem Metallprofil gemäß Anspruch 19 hergestelltes wärmedämmendes Verbundprofil mit wenigstens zwei Metallprofilteilen, die über wenigstens zwei Zwischenstücke aus wärmedämmender Isoliermasse miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß der von den beiden Profilteilen (1, 2) und den beiden Zwischenstücken (15) aus Isoliermasse umschlossene Hohlraum (17) in Längsrichtung durch wenigstens eine quer zu den Zwischenstücken (15) ausgerichtete Zwischenwand (24) aus einem Isolierstoff unterteilt ist.
     
    21. Verbundprofil nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß eine Zwischenwand (24) von den einander gegenüberliegenden Biegeflanschen (5) eines Metallprofilteils (1, 2) gehalten ist.
     
    2. Verbundprofil nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, daß eine Zwischenwand (24) von den einander gegenüberliegenden, durch längslaufende Ansätze:(17) der abgetrennten Verbindungsstege (3) in die Isoliermasse eingeformten Rinnen eingezogen ist.
     
    23. Verbundprofil nach den Ansprüchen 20, 21 oder 22, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens zwei Zwischenwände (24) eingezogen sind.
     
    24. Trennwerkzeug zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 4 an einem Metallprofil nach den Ansprüchen 5 bis 19 mit einem Zugelement, an dem ein Werkzeugkopf angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkzeugkopf (26) -bezogen auf die Durchlaufrichtung (27)- einen vorderen Führungsteil (28) zur Abstützung am ungetrennten Profil und einen sich keilförmig gegen das hintere Werkzeugende erweiternden, an den Biegeflanschen (5) angreifenden Verformungsteil (29) aufweist.
     
    25. Trennwerkzeug nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß an den dem herauszutrennenden Verbindungssteg (3) zugekehrten Flächen des Werkzeugkopfes (26) eine Längsnut (22) zur Aufnahme eines Führungsansatzes (16) am Verbindungssteg (3)oder einer in das Profil eingelegten Führungsschiene angeordnet ist.
     
    26.Trennwerkzeug nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsnut als Hammerkopfnut ausgebildet ist, wobei der Abstand des den Hammerkopfteil bildenden Teiles der Nut zu der dem Steg zugekehrten Fläche des Werkzeugkopfes -bezogen auf die Durchlaufrichtung- mit Abstand hinter dem Verformungsteil größer ist.
     




    Zeichnung

























    Recherchenbericht