[0001] Die Erfindung betrifft eine Überwachungsanlage mit mehreren kettenförmig an einer
Meldelinie liegenden Meldern, die an einer Zentrale mit einer Auswerteeinheit angeschlossen
sind, bei denen jeweils ein Serienschalter durch einen Sprung der von der Zentrale
erzeugten Abfragespannung auf einen ersten Wert geöffnet wird und der Serienschalter
durch einen Sprung der gleichen Abfragespannung auf einen zweiten Wert und nach einer
vom Melderzustand bestimmten Zeit zum nächsten Melder oder zur nächsten Steuereinheit
durchschaltet, wobei ein elektronischer Schaltungsteil elektrische Signale mit den
Melderzustand charakterisierenden zeitlichen Abständen erzeugt und zur Auswerteeinheit
gibt.
[0002] Bei der Überwachung von Gebäuden, Tunnels, Tiefgaragen, Räumen oder anderen Objekten,
die zur erfolgreichen Bekämpfung von Brandausbrüchen, Rauch- und schädlichen Gas-Entwicklungen
oder Einbrüchen bzw. Diebstahl optimal funktionieren sollte, besteht die Notwendigkeit,
die einzelnen Melder und Sensoren immerwährend auf ihren Zustand zu überprüfen, der
bekanntlich eine Aussage über den Melder und Sensor und über seine Umgebung macht.
Folgende Zustände können vorliegen: Ruhe (Funktionsbereitschaft), (Vor-)Warnung, Alarm,
Störung. Die Störung kann im Melder, in der elektronischen Schaltung oder auf der
Meldelinie auftreten und wird getrennt ausgewertet. Die Störung auf der Meldelinie
kann Kurzschluss oder Unterbruch sein. Normalerweise wird eine Überwachungsanlage
auch für grosse Gebäude mit vielen verschiedenen Räumen und Objekten eingesetzt. Hierbei
wird eine Vielzahl von Meldern bzw. Sensoren für verschiedene Überwachungsaufgaben
verwendet. Verschiedene Typen wie lonisationsmelder, optische Rauchmelder, Wärme-,
Strahlungs-, Gas- und Intrusions-Melder (Einbruch) können in einer Überwachungsanlage
vereinigt sein. Diese unterschiedlichen Typen haben ein unterschiedliches Ansprechverhalten
und mussten leider in einem bisherigen System, wie es z. B. in der DE-PS 2 533 382
beschrieben ist, mittels getrennter Auswertung und einem erhöhten Aufwand in die Überwachungsanlage
integriert werden.
[0003] In der Europäischen Patentschrift 0 042 501 ist ein Verfahren zur Identifizierung
von Meldern innerhalb einer Brandmeldeanlage beschrieben. Bei Auftreten einer Störung
wird die Abfragerichtung für die betroffene Meldelinie umgekehrt.
[0004] In der EP-A-0 093 872 wird ebenfalls ein Verfahren zur Identifizierung von Meldern
in einer Überwachungsanlage beschrieben. Jeder der Melder hat einen Adress-Speicher,
der mit der für den Melder charakteristischen Adresse versehen ist.
[0005] Die in der Europäischen Patentschrift 0 042 501 und in der EP-A-0 093 872 beschriebenen
Verfahren haben den Nachteil des grossen Aufwandes und der Unmöglichkeit, bestehende
Überwachungsanlagen umzurüsten. Ferner kann kein Kurzschluss detektiert werden, und
die Anlage ist bei einer solchen Störung nicht mehr funktionsfähig.
[0006] Die Erfindung hat die Aufgabe, die Nachteile der bekannten Anlagen zu beseitigen.
Insbesondere soll mit der Erfindung der Zweck erreicht werden, dass die Melder oder
Sensoren unterschiedlicher Typen in der gleichen Meldelinie betrieben werden können.
Hierunter sind folgende Typen zu verstehen: lonisations-, optischer Rauch-, Wärme-,
Strahlungs-, Gas- und Intrusions-Melder bzw. Sensoren. Ferner ist auch an Feuermeldetasten
und Steuereinrichtungen gedacht, die an die gleiche Linie angeschlossen sind wie die
Melder. Die verschiedenen Meldertypen können bei der Erfindung deshalb ohne Anpassungsprobleme
an eine Meldelinie bzw. Zentrale angeschlossen werden, weil jeder Melder oder Sensor
den Entscheid über seinen Zustand (Ruhe, Warnung, Alarm, Störung) selbst trifft. Daher
können bereits bestehende Überwachungsanlagen ohne grossen Aufwand modernisiert werden.
Wenn die elektronische Schaltung im Meldersockel eingebaut ist, bilden die Schaltungen
und die Zentrale ein vollständiges Übertragungssystem. Dies bietet den grossen Vorteil,
dass eine Anlage auch dann in Betrieb genommen werden kann, wenn nur ein Teil der
Melder eingesetzt ist (sektorenweise Inbetriebsetzung, Umbau, Revision).
[0007] Die Lösung der Aufgabe erfolgt gemäss der Merkmale des kennzeichnenden Teils des
Patentanspruchs 1.
[0008] Die erfindungsgemässe elektronische Schaltung erlaubt die Übertragung sämtlicher
Signale (Informationssignale von den Meldern zur Zentrale und Steuersignale in umgekehrter
Richtung) auf nur einem Leitungspaar. Durch die drastische Reduzierung der drei oder
mehr Leitungen (Drähte), wie z. B. beim Stand der Technik noch üblich, auf zwei Leitungen
ergibt sich bei der Erfindung eine starke Verringerung der Störanfälligkeit der Leitungen
bzw. der ganzen Anlage.
[0009] An die erfindungsgemässe elektronische Schaltung können anstelle von nur einem, auch
mehrere Melder bzw. Sensoren angeschlossen werden. Dies ist von Vorteil, wenn mehrere
Melder oder Sensoren im gleichen Raum untergebracht sind. Egal, welcher Melder oder
Sensor anspricht, nur der Raum wird detektiert. Jeder Melder schaltet gleichzeitig
mit seinem Alarmzustand den ihm zugeordneten Alarmindikator (z.B. LED) ein.
[0010] Die erfindungsgemässe elektronische Schaltung dient auch der Detektion eines Kurzschlusses
in Richtung des nächsten Melders. Die Kurzschluss-Stelle kann genau lokalisiert und
die Störung daher schnell und leicht behoben werden. Trotz Kurzschluss bleibt auf
der gesamten Melderlinie die volle Arbeitsspannung erhalten. Nur der Teil der Melderlinie,
auf der der Kurzschluss besteht, wird abgeschaltet. Dies hat den Vorteil, dass trotz
Kurzschluss der Abfragezyklus der einzelnen Melder oder Sensoren weiterhin durchgeführt
wird und eine Änderung ihrer Zustände sofort erkannt wird.
[0011] Die den Melderzuständen entsprechenden elektrischen Signale werden in der Zentrale
nur in vorbestimmten Zeitbereichen ausgewertet. Die dazwischenliegenden Zeitbereiche
werden als «Störungsbänder» definiert. In diese Störungsbänder fallende Signale bewirken
dann eine entsprechende Störungsmeldung in der Zentrale. Ferner erlaubt die Erfindung,
dass diejenigen elektrischen Signale, welche die Zentrale zur Bekämpfung des durch
einen oder mehrere Melder erkannten und gemeldeten Alarms aussendet, auf die gleichen
Leitungen gegeben werden können. Im Gegensatz hierzu werden beim Stand der Technik
diese Signale auf zusätzlichen, separaten Leitungen gesendet. Die Erfindung spart
deshalb sehr viel Leitungsmaterial ein.
[0012] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand der Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine bekannte Überwachungsanlage, in der die Erfindung eingesetzt ist;
Fig. 2 ein Spannungs- und Stromdiagramm eines Abfragezyklus erster Art;
Fig. 3 ein Spannungs- und Stromdiagramm eines Abfragezyklus zweiter Art;
Fig. 4 eine Ausführung der Erfindung für die Diagramme der Fig. 2 und 3;
Fig. 5 eine Ausführungsvariante der Fig. 4;
Fig. 6 eine Schaltung zum Erzeugen einer Steuerfunktion;
Fig. 7 die Erfindung mit mehreren, angeschlossenen Meldern;
Fig. 8 die Anordnung der Erfindung in einem Verbindungsstück zwischen Meldersockel
und Meldereinsatz;
Fig. 9 die Anordnung der Erfindung im Meldereinsatz; und
Fig. 10 die Auswertung der Melderzeiten mit «Störungsbändern».
Fig. 11 die Anordnung zur Erzeugung der Linienspannung, zur Linienumschaltung und
zur Stromauswertung.
[0013] Die Fig. 1 zeigt die Zentrale 7 einer Überwachungsanlage. An die Zentrale sind auf
den Melderleitungen 1, 4, 5 die einzelnen Melder mit den Meldersockeln F1, F2 bis
Fn und den Meldereinsätzen ME1, ME2 bis MEn angeschlossen. Die Meldereinsätze können
ausgebildet sein als lonisations-, Wärme-, Strahlungs-, Gas-, Intrusions-Einsätze
und optische Rauchmeldereinsätze. Die Leitungen der kettenförmig angeschlossenen Melder
sind an die Klemmen A1 und A2 der Zentrale 7 und Auswerteeinheit 71 angeschaltet.
Im Beispiel der Fig. 1 ist die elektronische Schaltung der Erfindung in jedem der
Meldersockel F1, F2 bis Fn angeordnet. An jedem Sockel ist mindestens ein Meldereinsatz
vorgesehen. Um die Fig. 1 übersichtlich zu gestalten, sind von der Erfindung nur der
Schalter S1, S2 bis Sn und die elektronischen Schaltungen B1, B2 bis Bn im Sockel
gezeichnet.
[0014] Nach der Abfrage eines Melders durch die Zentrale 7 schliesst der Schalter desselben
Melders und verbindet die Zentrale mit dem nächsten Melder, der dann abgefragt wird.
Auf diese Weise werden sämtliche Melder einzeln und der Reihe nach abgefragt. Die
Signale, die den Zustand der Melder darstellen, werden in der Auswerteeinheit 71 ausgewertet.
Sobald ein Melder einen aussergewöhnlichen Zustand meldet [wie z. B. nicht funktionsbereit,
Warnung, Alarm, Störung des Melders, der elektronischen Schaltung oder der Melderlinie
(Kurzschluss, Unterbruch)], so wird dies akustisch und optisch angezeigt oder schriftlich
fixiert und die geeigneten Gegenmassnahmen durch die Zentrale 7 eingeleitet. Da dies
allgemein bekannt ist und nicht Gegenstand der Erfindung darstellt, wird hierauf nicht
näher eingegangen.
[0015] Die elektronische Schaltung B, die in den Fig. 4, 5, 6 gezeichnet ist, kann auch
in jedem der Meldereinsätze ME der Fig. 1 untergebracht sein. Dies ist z.B. in der
Fig. 9 dargestellt. Es ist auch daran gedacht worden, die elektronische Schaltung
in einem Verbindungsglied V zwischen Meldereinsatz und Sockel F einzubauen, wie dies
in Fig. 8 dargestellt ist. Wenn alte Überwachungsanlagen modernisiert werden sollen,
kann dies ohne viel Mühe geschehen, da die Erfindung entweder im Meldersockel, im
Meldereinsatz oder im Verbindungsstück V angeordnet werden kann.
[0016] Im folgenden wird die Erfindung anhand der Fig. 2 bis 4 erklärt: Die Fig. 2 zeigt
in ihrem oberen Teil die zweistufige Abfragespannung U. Auf der Abszisse ist die Zeit
t und auf der Ordinate die Spannung U auf den Leitungen 1, 4 eingetragen. Die Steuerspannung
8 innerhalb der Abfragespannung 9 wird im Zusammenhang mit der Fig. 6 später erklärt.
Der gestrichelt gezeichnete Steuerimpuls 8 wird auch für die Rückstellung eines Melders
verwendet, der im Alarmzustand ist. Hierdurch ergibt sich der Vorteil, dass Melder
nach ihrem Alarmauslösen einzeln oder unterschieden nach Melderart wieder in ihren
normalen Ruhezustand der Funktionsbereitschaft zurückgestellt werden. Diese Abfragespannung
der Fig. 2 wird von der Zentrale 7 erzeugt und auf die Leitungen bzw. Melderlinie
gegeben. Die eine Stufe 11 der Spannung U liegt z. B. bei 0 Volt; die andere Stufe
liegt z.B. bei 20 Volt. Dieser Spannungsverlauf wird in bestimmten Zeitintervallen
auf die Melderlinie gegeben. In einem Intervall von z. B. 1 bis 2 Sek. werden sämtliche
Melder abgefragt. Jeder Melder gibt der Reihe nach seinen Zustand an die Zentrale
7 weiter. Dies ist im unteren Teil der Fig. 2 gezeigt. Dort ist auf der Abszisse die
Zeit t und auf der Ordinate der Strom I der Melderlinie gezeichnet. Man erkennt, dass
die Abfragespannung 9 bewirkt, dass im Sockel F1 des Melders nach einer bestimmten
Zeit t
1 der Schalter S1 geschlossen wird, und die elektronische Schaltung B1 einen Stromimpuls
10 von bestimmter Amplitude und Dauer erzeugt. Die Zeit t
1 ist nun für die Auswerteeinheit 71 ein Zeichen, dass der Melder F1 und ME1 sich im
normalen Ruhezustand der Funktionsbereitschaft befinden.
[0017] Der gleiche Zustand ist beim nächsten Melder F2 und ME2 anzutreffen. Die Zeit t
2 ist gleich t
1. Es sei nun angenommen, dass der dritte Melder sich im Alarmzustand befindet. Sobald
der Schalter S2 durchgeschaltet hat, springt die Stromamplitude auf einen hohen Wert
(verursacht durch den zusätzlichen Strom des Alarmindikators L,). Ferner ist die Zeit
t
3 (die Zeit vom Anschliessen des dritten Melders bis zum Durchschalten des dritten
Schalters zum vierten Melder) wesentlich länger als die anderen «normalen» Zeiten
t
1 und t
2. Die Auswerteeinheit 71 erkennt diese beiden Kriterien (Stromamplituden und Zeiten)
des Alarmzustandes des dritten Melders. Die Zentrale 7 leitet dann die entsprechenden
Massnahmen ein. Der vierte Melder soll wieder im normalen Ruhezustand der Funktionsbereitschaft
liegen. Dies zeigt sich dadurch an, dass die Zeit t
4 (vom Anschliessen des vierten Melders bis zum Durchschalten des vierten Schalters)
im normalen Bereich liegt. Die Melderzustände können auch nur durch ein Kriterium
(Stromamplitude oder Zeiten) oder mit unterschiedlichen Stromamplituden, aber gleichen
Zeiten an die Auswerteeinheit 71 übertragen werden.
[0018] Im unteren Teil der Fig. 2 ist als weiteres Beispiel ein Störungszustand des dritten
Melders angenommen. Während die beiden Melder, bestehend aus den Sockeln F1 und Einsatz
ME1 sowie Sockel F2 und Einsatz ME2, sich im Ruhezustand befinden, ist die Zeit t'
3 viel länger. Dies wertet die Auswerteeinheit 71 als Störung des dritten Melders aus.
Die Zentrale startet die entsprechenden Massnahmen. Die folgenden Melder haben wieder
den normalen Ruhezustand der Funktionsbereitschaft. Zum besseren Unterschied ist dieses
zweite Beispiel gestrichelt gezeichnet. Wenn ein Melder im Störungszustand ist, wird
der Alarmindikator nicht aktiviert, und der gestrichelte Stromverlauf in Fig. 2 zeigt
deshalb keinen Sprung der Stromamplitude beim Durchschalten von S2. Die Übertragung
eines Alarmzustandes an die Zentrale ist dank der hohen Stromamplitude äusserst zuverlässig.
Die Identifikation des alarmierten Melders ist auch sehr nützlich und könnte dadurch
erreicht werden, dass man jedem Melder seine eigene Nummer (Adresse) gibt, womit der
genaue Ort eines Ereignisses sofort bekannt ist. Die Adresse und der Zustand des Melders
könnten also z.B. mit digitalen Methoden an die Zentrale übertragen werden. Ein solches
System ist aber sehr aufwendig und störanfällig. Ausserdem ist es schwierig zu installieren,
da jedem Melder eine spezielle Nummer zugeordnet werden muss. Bei einem einzigen Fehler
funktioniert möglicherweise das System nicht mehr. Im hier beschriebenen Überwachungssystem
hingegen entfällt die Adressierung der einzelnen Melder und die damit verbundenen
Probleme. Die Numerierung (Identifikation) der Melder erfolgt vielmehr durch Zählen
der Stromimpulse (10) durch die Zentrale in jedem Zyklus.
[0019] Zur Vervollständigung der Erklärung der Fig. 2 wird noch darauf hingewiesen, dass
die zeitlichen Abstände zwischen den einzelnen Stromimpulsen 10 so geordnet sein können,
dass die kürzeste Zeit dem normalen Ruhezustand (Funktionsbereitschaft) entspricht,
eine mittlere Zeit für Alarm, und die längste Zeit für Störung vorgesehen ist. Die
Zeit für die Warnung kann entweder gleich lang sein wie die Zeit der Störung oder
aber unterschiedlich sein. Es ist auch ohne weiteres möglich, dass die kürzeste Zeit
dem Alarmzustand entspricht, eine mittlere Zeit für den normalen Ruhezustand (Funktionsbereitschaft)
und die längste Zeit für die Störung vorgesehen ist. Auch in diesem Fall ist die Zeit
für die Warnung entweder gleich derjenigen für die Störung oder aber unterschiedlich.
Alle diese Kombinationsmöglichkeiten können von Fall zu Fall vorgesehen sein.
[0020] Die Schaltung B der Erfindung ist in der Fig. 4 gezeichnet. Die Abfragespannung U
der Zentrale 7 liegt an den Klemmen der Leitungen 1 und 4. Der Meldereinsatz ME ist
in der Mitte der Fig. 4 mit der Schaltung verbunden. Einem Zustand des Meldereinsatzes
entspricht ein bestimmter Spannungs-oder Stromwert an seinen Klemmen 1a, 4a. Wenn
der Meldereinsatz ME mit der Schaltung verbunden ist, ist der Schalter W geschlossen.
Bei entferntem Melder ist der Schalter geöffnet.
[0021] Zur Erklärung der Funktionsweise dieser Schaltung sei angenommen, dass sich der normale
Betriebszustand eingepegelt hat. Während der stromlosen Zeit 11 des Abfragezyklus
speist Kondensator C1 die gesamte Schaltung inklusive Meldereinsatz. Die Kollektor-Basis-Strecke
von T11 ist vorwärtsgepolt und ein Strom über R7 erzeugt eine stabile Spannung an
Zenerdiode D7. Transistor T3 wirkt mit R8 als Konstantstromquelle, deren Strom über
R9, R12 und T5, gespiegelt wird. An Klemme 4a steht somit ein begrenzter Strom zur
Speisung des Meldereinsatzes ME zur Verfügung. Die Transistoren T1, T2, T4, T6, T7,
T8, T9, T10, T15, T17, T18 sind nicht leitend und C6 ist entladen. R22 sperrt die
Schalter T9, T10 während dieser Zeit.
[0022] Wenn nun die Linienspannung an Klemme 4 auf den Abfragewert 9 ansteigt, wird Punkt
«z» via die integrale Diode in T10 auf denselben Wert angehoben. Dabei wird zunächst
die Spannung an C6 über R15, T17, T18 auf die Zenerspannung D7 steigen. Der Widerstandsteiler
R13-R17 ist so dimensioniert, dass sich C2 auflädt bis D3 und T8 leiten, und zwar
erfolgt dies verschieden.schnell, je nach der Spannung am Meldereinsatz ME, respektive
an Klemme 4a. Für eine grosse Spannung an 4a, entsprechend dem Melder-Ruhezustand,
beträgt die Ladezeit T
R, aber bei fehlendem Melder z.B., fliesst kein Strom über R13 (Schalter W geöffnet)
und die Ladezeit für C2 ist relativ lang, entsprechend T
s. Für einen mittleren Spannungswert an 4a, entsprechend einem Melder im Alarmzustand,
ergibt sich eine mittlere Ladezeit T
A, wobei T
R<T
A<T
s. Wenn T8 einschaltet, leitet auch T7 und der Strompuls 10, bestimmt durch C3, R20
wird von der Auswerteeinheit 71 der Zentrale registriert. R21 hält T7, T8 im leitenden
Zustand und dient auch zur Entladung von C3, wenn die Linienspannung später wieder
auf Null geht. Die Gates von T9, T10 werden von T8 so angesteuert, dass diese beiden
FET's zum nächsten Melder (Klemme 5) weiterschalten sobald die Kippstufe T7, T8 leitet.
Es ist klar, dass die Kathoden von T9, T10 vertauscht sind, je nachdem ob Klemme 4
oder 5 als Eingang resp. Ausgang dient. Die Kapazität C6 hält die Spannung über R14-R17
aufrecht während den kurzzeitigen Steuerpulsspannungseinbrüchen.
[0023] Das Netzwerk D1, D2, T6, R18, R19 prüft den nachfolgenden Leitungsabschnitt (Klemmen
1 und 5) auf Kurzschluss. T6 wirkt wie ein Emitterfolger, der den fraglichen Abschnitt
etwa auf die Spannung am Basisspannungsteiler R18, R19 auflädt. Falls ein Kurzschluss
besteht, bleibt T6 dauernd leitend und hält die Spannung zwischen R16, R17 so gering,
dass C2 nicht auf die Einschaltspannung von T8 aufgeladen werden kann. Im Falle eines
Kurzschlusses entsteht also kein Strompuls 10. Im Kurzschlussfall bleiben die beiden
FET's T9 und T10 geöffnet und trennen die Leitung zum nächsten Melder und damit den
Kurzschluss von der Zentrale 7 ab. In diesem Fall erhält die Auswerteeinheit 71 eine
längere Zeit keinen Stromimpuls. Die Zentrale schaltet nun den nächsten Abfragezyklus
auf die Leitungen 1 und 5 um. Die Abfragerichtung der Melder wird umgekehrt. Wesentlich
ist, dass trotz Kurzschluss die Melder ungestört abgefragt werden.
[0024] Beim Sprung der Linienspannung vom Nullwert 11 auf den Abfragewert 9 wird C4 an der
rechten Seite via D6 um denselben Sprung negativ angehoben, wobei also die Basis von
T11 so stark negativ wird, dass T11 sperrt. C4 entlädt sich nun über den Stromkreis
R7, D7, R23 und über R10, T15. Solange T11 sperrt, kann C1 nicht nachladen (Verzögerungszeit
Tv). Während dieser Zeit hingegen leitet T15 und der Kollektorstrom von T15 fliesst
via D5 über D7 falls ME im Ruhezustand ist (hohe Spannung an 4a) und sonst über T4,
D4, ME und T4, R6, R5. Falls die Spannung an ME mittel ist (Alarmzustand), wird T2
über R6, R5 einschalten und T1 leitet, d. h. der Alarmindikator L1 blitzt auf und
zeigt den Alarmzustand optisch direkt beim Melder an. Zwischen den Anschlussklemmen
1 und 6 kann auch eine abgesetzte Anzeige angeschlossen werden. Die erforderliche
Spannung wird über der Zenerdiode D8 gebildet. Diese externe Anzeige leuchtet synchron
mit L1. Wenn ME im Störzustand ist, reicht die Spannung an R5, R6 nicht aus um T1
zu aktivieren, d. h. L1 leuchtet nicht im Störungsfall. Das gestrichelte Relais Y
zeigt an, dass auch externe Verbraucher vom L1-Puls geschaltet werden können. Der
Strom für L1 kommt teilweise von der Leitung über D9, R2 und teilweise vom Speicher
C1 über D10, R1. Der Anteil über R2 ist der grosse Stromanstieg nach t
2 (Fig. 2) und wird von der Zentrale 71 als Alarmkriterium sicher erfasst. Der Spannungsteiler
R3, R4 sperrt die Stromentnahme aus dem Speicher C1 sobald dessen Spannung zu weit
absinkt. Da C1 die Speise-Spannungsquelle darstellt, darf er sich nicht zu weit entladen.
Es ist klar, dass T1 nicht mehr leitet sobald C4 soweit entladen ist, dass T15 sperrt.
Zu diesem Zeitpunkt geht T11 in Leitung und C1 wird nachgeladen über D9, R2, R1, T11.
Der Abfragezyklus ist komplett, wenn die Leitungsspannung wieder auf den Nullwert
11 absinkt.
[0025] Die Fig. 3 zeigt einen Abfragezyklus zweiter Art, der mit der Schaltung der Fig.
4 ebenfalls durchgeführt wird. Im oberen Teil der Fig. 3 sind die Zeit t auf der Abszisse
und die Abfragespannung U der Leitungen 1, 4 bzw. 5 auf der Ordinate eingetragen.
Der obere Teil der Fig. 3 zeigt die Abfragespannung 9, an der sich eine erhöhte Spannung
13 anschliesst. Die erhöhte Spannung 13 ist als Unterstützung des Kondensators C1
der Fig. 4 gedacht. Wenn sehr viele Melder an einer Melderlinie angeschlossen sind
und abgefragt werden, so entladen sich die Kondensatoren C1 der letzten Melder MEn,
MEn-1 relativ stark. Mit Hilfe der Spannung 13 können alle Kondensatoren C1 wieder
genügend aufgeladen werden. In diesem Fall muss die Schaltung (Fig. 4) so dimensioniert
sein resp. die Abfragespannung 9 so gewählt sein, dass zwar die Zeiten t gebildet
werden und die FET-Schalter weiterschalten, aber das Nachladen der Speicherkondensatoren
erst durch die erhöhte Spannung 13 aktiviert wird. Ausserdem wird die Leuchtdiode
L
1 eines Melders, der sich im Alarmzustand befindet, erst nach der Abfragespannung 9
aufleuchten. Hierdurch werden Störungen und Fehlinformationen vermieden, die wegen
der durch das Aufleuchten der Leuchtdiode während des Abfragezyklus verursachten Stromerhöhung
entstehen können. Tatsächlich leuchten jetzt alle Leuchtdioden zu einem Zeitpunkt,
wo sonst nur kleine Ströme fliessen. Dies ergibt eine sehr hohe Sicherheit für die
gesamte Überwachungsanlage. Das Steuersignal 8 wird im Zusammenhang mit der Fig. 6
später erklärt. Der gestrichelt gezeichnete Steuerimpuls 8 wird auch für die Rückstellung
eines Melders verwendet, der im Alarmzustand ist. Hierdurch ergibt sich der Vorteil,
dass Melder nach ihrem Alarmauslösen einzeln oder unterschieden nach Melderart wieder
in ihren normalen Ruhezustand der Funktionsbereitschaft zurückgestellt werden.
[0026] Im unteren Teil der Fig. 3 sind die Stromimpulse 10 der einzelnen Melder sowie der
durch die erhöhte Spannung bedingte Strom gezeichnet. Auf der Abszisse sind die Zeit
t und auf der Ordinate der Strom I der Melderlinie dargestellt. Der Abfragezyklus
zeigt, dass sich die ersten beiden Melder wieder im Ruhezustand befinden, da die Zeiten
t
1 und t
2 ihrer Stromimpulse 10 im normalen Bereich liegen. Der dritte Melder befindet sich
im Alarmzustand, da die Zeit t
3 seines Stromimpulses länger ist als die beiden anderen Zeiten. Nach dem Abfragezyklus
leuchtet die Leuchtdiode L
1 dieses Melders auf. Dies ist durch eine erhöhte Stromamplitude 12 dargestellt. Der
Kondensator C
1 (Fig. 4) lädt sich ebenfalls genügend auf und kann die Stromversorgung dieses Melders
voll übernehmen. Das Laden des Kondensators ist um die Zeit Tv verzögert, damit der
durch die Leuchtdiode L
1 verursachte Stromverlauf als Alarmkriterium durch die Auswerteeinheit 71 sicher erfasst
werden kann. Dies ist im unteren Teil der Fig. 3 gezeigt. Nach einer gewissen Zeit
kommt der nächste Abfragezyklus.
[0027] Die Fig. 5 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel des Schalters S. Dieses Beispiel
wird in den unteren rechten Teil der Schaltung B der Fig. 4 an den Stellen X, Z, 4
und 5 eingesetzt. Die JFET-Schaltung der Fig. 5 ersetzt die zwei FET's T9 und T10
der Fig. 4. Der Kondensator C5 speichert die Gatevorspannung zur sicheren Sperrung
des JFET's T12 während der spannungslosen Zeit 11 und die Widerstände R24, R25, R39
stellen den korrekten Gleichspannungspegel am Gate des JFET's ein. Die Dioden D11,
D13 erfüllen die gleiche Funktion wie die integralen Dioden der Schalt-FET's T9 und
T10 in Fig. 4.
[0028] Fig. 6 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung welche auch dazu benützt
werden kann, dass in der gleichen Meldelinie (Leitungen 1, 4, 5 der Fig. 1) wie die
Melder wahlweise Steuereinheiten eingebaut werden können, die Steuerfunktionen zur
Ergreifung von Gegenmassnahmen bei Alarm oder Störung ausführen. Es sei betont, dass
nur soviel Steuereinheiten gegen Melder ausgetauscht werden, wie dies die Organisation
der Überwachungsanlage verlangt. Wegen der freizügigen Austauschbarkeit zwischen Melder
und Steuereinheit, können bestehende Überwachungsanlagen für geänderte Überwachungsbedingungen
mühelos neu organisiert werden. Über die Leitungen 1, 4 bzw. 5 werden also nicht nur
die Meldesignale von den Meldern zur Zentrale 7, sondern auch die Steuersignale 8
(Fig. 2 und 3) von der Zentrale 7 zu den Steuereinheiten der Fig. 6 gegeben.
[0029] Eine bevorzugte Ausführungsform der Schaltung zum Empfang der Steuerpulse 8 (Fig.
2 und 3) ist in Fig. 6 dargestellt. Diese Empfängerschaltung wird an den Punkten «+1»
und «z» mit der Schaltung nach Fig. 4 verbunden. Der Ausgang der Empfängerschaltung
wird vorzugsweise mit der Klemme 4a in Fig. 4 verbunden. Wenn ein Steuerpuls 8 empfangen
wurde, leitet der Ausgangstransistor des Empfängers und verursacht dann ein langes
Zeitintervall T
s des angesteuerten Sockels. Damit erhält die Zentrale eine Quittung, dass der Steuerpuls
korrekt empfangen wurde. Offenkundig dient also die Schaltung der Fig. 6 im beschriebenen
Beispiel zur gezielten Rückstellung von alarmierten Meldereinsätzen ME. Selbstverständlich
kann die Empfangsschaltung auch zur Auslösung verschiedenster Funktionen herbeigezogen
werden, insbesondere auch zur Ansteuerung von Relais zwecks Bekämpfung von Gefahrensituationen.
Beim Stand der Technik werden für Steuerfunktionen separate Leitungen benützt. Das
hier beschriebene Überwachungssystem spart somit wesentlich an Installationsmaterial.
[0030] Zum Verständnis der Funktionsweise der Empfangsschaltung (Fig. 6) sei angenommen,
dass der Speicherkondensator C14 über D12 und R59, R60 auf seine normale Betriebsspannung
aufgeladen sei. Die momentane Spannung an «z» sei Null, entsprechend dem Niveau 11
im Abfragezyklus (Fig. 2, 3). Der Transistor T33 leitet wegen der Basisansteuerung
über R56, R58, während T34 über R61 gesperrt ist. Somit sind auch T35 und T36 nicht
leitend. Der Kondensator C11 hat sich über R51, R52 soweit entladen, dass T31 sperrt.
Solange Null-Spannung an «z» liegt, sperrt auch T32. C12 ist via R55 entladen und
an C13 liegt eine vom Spannungsteiler R56, R58 bestimmte Spannung.
[0031] Sobald die Abfragespannung (9) an diesem Melder liegt, lädt sich C11 über R51 auf,
und T31 wird nach einiger Verzögerungszeit leitend. Während dieser Verzögerungszeit
bleibt T32 gesperrt. Die Spannung an C12 steigt rasch an, wobei sich C13 auch rasch
auf einen hohen Teil dieser Spannung auflädt. Wenn nun ein Steuerpuls 8 an «z» auftritt,
wirkt T32 als Emitterfolger und die Spannung an C12 sinkt rasch auf die Spannung des
Steuerpulses ab, während sich die Spannung an C13 wegen der hohen Widerstände R56,
R58 nur langsam ändern kann. Demzufolge wird die Spannung am Knoten R56, R58, C13
soweit positiv, dass T33 sperrt. Sobald aber T33 sperrt, wird die Kippstufe T34, T35
via T34 von R60, R61 aus leitend gemacht. Demzufolge schaltet auch der Ausgangstransistor
T36 durch. Das Zeitglied R62, C16 dient im wesentlichen zur Aufrechterhaltung der
Speisespannung über der Kippstufe auch während der Dauer des Steuerpulses, wo die
Spannung am Punkt «z
" auf Null absinken kann. Die Elemente R63-R66, C15 heben die Störsicherheit an. Es
ist klar, dass der Steuerpuls die Kippstufe nur dann einschalten kann, solange T31
sperrt, d.h. der Steuerpuls muss während der Verzögerungszeit, gebildet durch C11,
R51, R52, anstehen. Zu allen anderen Zeiten bleibt der Steuerpuls unwirksam. Dies
ist äusserst wichtig, damit einzelne Melder selektiv von der Zentrale aus angesteuert
werden können.
[0032] Vollständigkeitshalber sei erwähnt, dass durch geringfügige Modifikation der Schaltung
(Fig. 6), z.B. mehrere rasch aufeinanderfolgende Steuerpulse empfangen und gezählt
werden können, um z. B. verschiedene Funktionen, je nach der Anzahl der Steuerpulse,
wahlweise auszulösen. Ebenso können auch andere in der Fernwirktechnik gebräuchliche
Merkmale der Steuerpulse (z. B. Breite, Höhe, Frequenz) zur differenzierten Auslösung
von Steuerfunktionen benützt werden.
[0033] Die Fig. 7 zeigt die Anordnung, dass mehrere Meldereinsätze ME1, ME2 bis MEn parallel
an die Klemmen 1a und 4a (Fig. 4) eines Meldersockels F1 oder F2 bis Fn angeschlossen
sind, der wiederum kettenförmig an der Zentrale 7 mit ihrer Auswerteeinheit 71 liegt.
Im Meldersockel F ist die elektronische Schaltung B der Fig. 4 mit oder ohne Kombination
der Fig. 5 angeordnet, was durch die Schalter S1, S2, Sn angedeutet ist. Die Wirkungsweise
ist dieselbe wie bei der Anordnung der Fig. 1. Selbstverständlich sind die Zustände
der parallel an die Klemmen 1a und 4a angeschlossenen Meldereinsätze ME jetzt nicht
mehr einzeln bekannt. Weil die Meldereinsätze in den Zuständen Ruhe, Warnung, Alarm
und Störung aber stark verschiedene Impedanzen über ihre Klemmen 1a und 4a schalten,
detektiert der Sockel F praktisch den Melderzustand mit der niedrigsten Impedanz.
Dieser Zustand wird dann über die Schaltung B im Sockel F an die Zentrale übermittelt.
Die Fig. 7 soll die Vielfältigkeit in der Anordnung der Melder darlegen.
[0034] Die Fig. 8 zeigt die Anordnung der elektronischen Schaltung B von Fig. 4 in einem
Verbindungsstück V zwischen dem Meldereinsatz ME und dem Meldersockel F. Dies ist
besonders für solche Überwachungsanlagen notwendig, die unter Beibehaltung der alten
Sockel und Leitungsführung modernisiert werden sollen.
[0035] Die Fig. 9 zeigt die Anordnung der elektronischen Schaltung B von Fig. 4 im Meldereinsatz
ME, der am Meldersockel F angeordnet ist. Diese Melder können ohne weiteres in bereits
bestehende Überwachungsanlagen eingesetzt werden.
[0036] In Fig. 10 ist dargestellt, wie der in der Auswerteeinheit 71 benützte Bereich für
die Melderzeiten in «Gut»- und «Schlecht»-Bereiche unterteilt wird. Bei t = 0 in Fig.
10 werde eine Schaltung B an Spannung gelegt. Nach einer bestimmten Messzeit T
M resp. T
n' wird der Strompuls 10 erzeugt. Fällt die erfasste Messzeit T
M resp. T
n' (entsprechend t
1, t
2, t
3, t
4, t'
3 der Fig. 2 und 3) in einen Gut-Bereich (TR, TA, TS), so wird je nach dem auf Funktionsbereitschaft,
Warnung, Alarm oder Störung des Melders entschieden. Fällt eine Messzeit ausser Toleranz,
d.h. in einen der verbotenen Schlecht-Bereiche (TF1, TF2, TF3, TF4), so kann selektiv
auf eine Störung in der elektronischen Schaltung B (z. B. Komponenten ausser Toleranz)
oder auf einen Störeinfluss auf die Melderlinie 1, 4, 5 (z. B. elektromagnetische
Störungen) geschlossen werden. Die Auswerteeinheit 71 enthält einen nicht dargestellten
Mikroprozessor, der die Zeiten t
1, t
2, t
3, t'
3, t
4 der Zustände der Melder und Verbindungen mit den programmgespeicherten «Gut»- und
«Schlecht»-Zeit-Bereichen vergleicht. Nicht nur die Melder der Fig. 1, 7, 8, 9 und
die Steuereinheit der Fig. 6, sondern auch die elektronische Schaltung B der Fig.
4 und 5 und sämtliche Leitungen zwischen den Meldern, Steuereinheiten und der Zentrale
7 werden dauernd überwacht. Die Übertragungssicherheit wird dadurch wesentlich verbessert.
[0037] Fig. 11 zeigt eine einfache Ausführung der Zentrale 7 mit der Auswerteeinheit 71.
Dabei übernimmt der Mikroprozessor alle notwendigen Steuer- und Überwachungsfunktionen.
Die Figur ist aufgeteilt in eine Schaltung für die Spannungs-Steuerung 73 und die
Stromauswertung 72 sowie eine Linien-Umschalteinrichtung 74. Die Linienspannung wird
über den Programmier-Eingang des Spannungsreglers-IC's (z. B. LM 304) ausgeführt.
Wird der Transistor T41 über den Prozessor-Ausgang I angesteuert, ist U
Linie = 0. Ist weder T41 noch T40 angesteuert, bzw. in leitendem Zustand, wird durch R70
die Spannung 13 (Fig.3) eingestellt. Bei durch H angesteuertem Transistor T40 werden
R70 und R71 parallel geschaltet. Es wird die Abfragespannung 9 (Fig. 3) erzeugt.
[0038] Die Strommessung erfolgt in bekannter Art, über einen mittels R72 bis R76 als Komparator
geschalteten Operationsverstärker OP1 dessen Ausgang Up mit einem Eingang des Mikroprozessors
verbunden ist. Dieser Prozessor kann nun die Zeiten t
1, t
2 usw. messen und sie einem der in Fig. 10 dargestellten «Zeitfenster» (T
R, T
A, T
S, T
F1 bis T
F4) zuordnen und so bestimmen, in welchem Zustand sich jeder einzelne Schalter bzw.
jeder Melder, befindet.
[0039] Im rechten oberen Teil der Fig. 11 ist noch eine Umschaltvorrichtung gezeigt, die
dazu dient, mit Hilfe eines Relais, die Meldelinie entweder von vorne A1 oder von
hinten A2 abzufragen. Dies ist dann sehr nützlich, wenn auf der Linie ein Kurzschluss
oder ein Unterbruch eingetreten ist.
1. Überwachungsanlage mit mehreren, kettenförmig an einer Meldelinie liegenden Meldern,
die an einer Zentrale (7) mit einer Auswerteeinheit (71) angeschlossen sind, bei denen
jeweils ein Serienschalter (S) durch einen Sprung, der von der Zentrale (7) erzeugten
Abfragespannung auf einen ersten Wert (11) geöffnet wird, und der Serienschalter (S)
durch einen Sprung der gleichen Abfragespannung auf einen zweiten Wert (9) und nach
einer vom Melderzustand bestimmten Zeit (t) zum nächsten Melder oder zur nächsten
Steuereinheit durchschaltet, wobei ein elektronischer Schaltungsteil (B) elektrische
Signale (10) mit den Melderzustand charakterisierenden zeitlichen Abständen (t1, t2, t3, t4) erzeugt und zur Auswerteeinheit (71) gibt, dadurch gekennzeichnet, dass zur Überwachung
des elektronischen Schaltungsteiles (B) die elektrischen Signale (10) in der Auswerteeinheit
(71) mit einem Zeitmuster verglichen werden, das Zeitbereiche (TR, TA, Ts) für bestimmte Melderzustände und Abstände (TF1, TF2, TF3, TF4) zwischen den Zeitbereichen
aufweist.
2. Überwachungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeitbereiche
(TR, TA, Ts) für die Melderzustände Ruhe, Alarm, Störung und die zwischen den Zeitbereichen angeordneten
Abstände (TF1/TF4) für Störungen der Übertragungselektronik zwischen Melder und Zentrale
(7) vorgesehen sind.
3. Überwachungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der elektronische
Schaltungsteil (B) einen weiteren Zustand (z.B. Warnung) mit gleicher Zeit (t'3) wie der Zustand «Störung» (Ts) zur Auswerteeinheit (71) überträgt.
4. Überwachungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der elektronische
Schaltungsteil (B) einen weiteren Zustand (z.B. Warnung) mit einer, von den anderen
Zuständen verschiedenen Zeit zur Auswerteeinheit (71) überträgt.
5. Überwachungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der elektronische
Schaltungsteil (B) die Melderzustände in Form von Amplituden der elektrischen Signale
(10) und der zeitlichen Abstände (ti, t2, t3, t4) zur Auswerteeinheit (71) überträgt.
6. Überwachungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nur eine Zeit
möglich ist und der elektronische Schaltungsteil (B) die Melderzustände in Form von
Amplituden der elektrischen Signale (10) zur Auswerteeinheit (71) überträgt.
7. Überwachungsanlage nach Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass der elektronische
Schaltungsteil (B) die Melderzustände in Form von Pulsbreiten überträgt.
8. Überwachungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der auf die Abfragespannung
(9) ansprechende Melder seinen Alarmindikator (L1) nur bei einer bestimmten Änderung der Spannung auf der Melderlinie (1, 4, 5) einschaltet.
9. Überwachungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass
die durch den Alarmindikator (L1) verursachte Stromerhöhung (12) nur in einem bestimmten Zeitbereich beim Anlegen
eines weiteren Wertes (13) der Melderlinien-Abfragespannung auf die Zentrale (7) zur
Auswertung gelangt.
10. Überwachungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass
der elektronische Schaltungsteil (B) einen Stromkreis (T,1, C4, R23) enthält, der im Alarmzustand des Meldereinsatzes (ME1, ME2, MEn) die Leuchtdauer
des Alarmindikators (L1) und die Stromerhöhung auf der Melderlinie (1, 4, 5) zeitlich vom Ladungsbeginn des
für die Stromversorgung des Meldereinsatzes und Schaltungsteils vorgesehenen Kondensators
(C1) durch die Zeit (Tv) trennt.
11. Überwachungsanlage nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die zeitliche
Verzögerung (Tv) des Aufladens vom Speicherkondensator (C1) nur dann erfolgt, wenn der Alarmindikator (L1) nicht leuchtet.
12. Überwachungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
dass der elektronische Schaltungsteil (B) einen Detektions-Stromkreis (R18, R1g, Di, D2, T6) enthält, welcher einen Kurzschluss auf der Leitung zum nächsten elektronischen Schaltungsteil
feststellt und die Durchschaltung des Serienschalters (S) verhindert.
13. Überwachungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
dass ein elektronisches Schaltungsteil (B) für mehrere Melder vorgesehen ist.
14. Überwachungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Serienschalter
(S) des elektronischen Schaltungsteils (B) als ein oder zwei Feldeffekt-Transistoren
(Tg, Tio, T11) ausgebildet ist.
15. Überwachungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zentrale
(7) während der aktiven Phase (t1, t2, t3) des elektronischen Schaltungsteils (B) und vor dem Durchschalten des Serienschalters
(S) einen Steuerimpuls (8) aussendet, der vom elektronischen Schaltungsteil als Befehl
für die Ansteuerung eines Relais (Z) erkannt wird, welches Relais Gegenmassnahmen
bei Alarm oder Störung einleitet.
16. Überwachungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zentrale
(7) während der aktiven Phase (t1, t2, t3) des elektronischen Schaltungsteils (B) und vor dem Durchschalten des Serienschalters
(S) einen Steuerimpuls (8) aussendet, der den Melder in einen der diskreten Melderzustände
versetzt.
17. Überwachungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zentrale
(7) während der aktiven Phase (t1, t2, t3) des elektronischen Schaltungsteils (B) und vor dem Durchschalten des Serienschalters
(S) einen Steuerimpuls (8) aussendet, der den Alarmzustand des Melders zurückstellt.
18. Überwachungsanlage nach Ansprüchen 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel
vorgesehen sind, die aufgrund einer vorprogrammierten Folge von Steuerimpulsen differenzierte
Steuerfunktionen bei der Abfrage der Melder ME1 bis MEn auslösen.
19. Überwachungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet,
dass der elektronische Schaltungsteil (B) im Meldersockel (F), Meldereinsatz (ME)
oder in einem Verbindungsstück (V) eingebaut ist.
20. Überwachungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Einschalten
einer Leuchtdiode (L1) und/oder eines Relais (Y) für die Gegenmassnahmen im Falle einer Alarm-oder Störungsmeldung
ein Stromkreis (T1, D8, L1) zwischen den beiden Speiseleitungen (1, 4) angeordnet ist.
1. Monitoring system comprising a number of detecting and signalling stations series-connected
in a signal line being connected to a central signal station (7) including a signal
processing unit (71), each said detecting and signalling station including a series-connected
switching element (S) adapted to be opened by a sudden change in the interrogation
voltage produced by said signal processing unit to a first value (11) and to be closed
by a sudden change in said interrogation voltage to a second value (9) and to making
a through-connection to the next detecting and signalling station or to the next control
unit after a predetermined period of time (t) which is determined by the state of
said detecting and signalling station, each said detecting and signalling station
being provided with an electronic circuit member (B) generating electrical signals
(10), at distinct time intervals (t1, t2, t3, t4) being characteristic of each one
of said stages of said detecting and signalling station, and sending said electric
signals to said signal processing unit (71), characterized in that for the surveillance
of said electronic circuit member (B) said electric signals (10) are compared in said
signal processing unit (71) with a time pattern comprising periods of time (TR, TA,
TS) for determined states of the detecting and signalling stations and time intervals
(TF1, TF2, TF3, TF4) between said periods of time.
2. Monitoring system according to claim 1, characterized in that said periods of time
(TR, TA, TS) are provided for the states of the detecting and signalling stations
corresponding to an inactive state, to an alarm state or to a malfunction state of
said detecting and signalling station and that the time intervals (TF1/TF4) being
arranged between said periods of time are provided for malfunction states of the transmitting
electronic circuits between the detecting and signalling station and the central station
(7).
3. Monitoring system according to claim 1, characterized in that said electronic circuit
member (B) transmits to said signal processing unit (71) a further state (e.g. a warning
state) with the same time interval (t'3) as the state "malfunction" (TS).
4. Monitoring system according to claim 1, characterized in that said electronic circuit
member (B) transmits to said signal processing unit (71) a further state (e.g. a warning
state) with a time interval being different from the time interval of the other states.
5. Monitoring system according to claim 1, characterized in that said electronic circuit
member (B) transmits to said signal processing unit (71) the states of said detecting
and signalling stations in the form of amplitudes of said electrical signals (10)
and of said time intervals (t1, t2, t3, t4).
6. Monitoring system according to claim 1, characterized in that only a single time
is possible and that said electronic circuit member (B) transmits said states of said
detecting and signalling stations to said signal processing unit (71) in the form
of amplitudes of said electrical signals (10).
7. Monitoring system according to anyone of the claims 5 and 6, characterized in that
said electronic circuit member (B) transmits said states of said detecting and signalling
stations in the form of the pulse width of said electrical signals (10).
8. Monitoring system according to claim 1, characterized in that the detecting and
signalling station responding to the interrogation voltage (9) switches on its alarm
indicator (L1) only in case of a predetermined change in voltage on said signal line
(1, 4, 5).
9. Monitoring system according to anyone of the claims 1 to 8, characterized in that
the increase in current flow (12) caused by said alarm indicator (L1) is transmitted
for evaluation to said central signal station (7) only within a distinct time period
during which said interrogation voltage assumes a further value (13).
10. Monitoring system according to anyone of the claims 1 to 9, characterized in that
the electronic circuit member (B) comprises a circuit component (T11, C4, R23) which
separates during said alarm stage of said detector insert (ME1, ME2, MEn) said illuminated
period of said optical indicator (L1) and the period during which said increased current
flow is conducted at said signal line (1,4,5) by a predetermined period of time (Tv)
from said predetermined moment of time at which said capacitor (C1) is charged.
11. Monitoring system according to claim 10, characterized in that said capacitor
(C1) is charged at a delay by said predetermined period of time (Tv) provided that
said alarm indicator (L1) is in a non-luminescent state.
12. Monitoring system according to anyone of the claims 1 to 11, characterized in
that said electronic circuit member (B) comprises a detector circuit component (R18,
R19, D1, D2, T6) for detecting a short-circuit in the line leading to the next electronic
circuit member and blocking the through-connection of said series-connected switching
element (S).
13. Monitoring system according to anyone of the claims 1 to 12, characterized in
that one electronic circuit member (B) is provided for a number of said detector inserts.
14. Monitoring system according to claim 1, characterized in that said series-connected
switching element (S) in said electronic circuit member (B) is formed by one or by
two field effect transistors.
15. Monitoring system according to claim 1, characterized in that said central signal
station (7) during said active phase (t1, t2, t3) of said electronic circuit member
(B) and prior to said making a through-connection of said series-connected switching
element (S) generates a control pulse (8) which is detected by the electronic circuit
member as an order for triggering a relay (Z) which relay triggers countermeasures
in the case of an alarm or malfunction.
16. Monitoring system according to claim 1, characterized in that said central signal
station (7) during said active phase (t1, t2, t3) of said electronic circuit member
(B) and prior to said making a through-connection of said series-connected switching
element (S) generates a control pulse (8) which sets said detecting and signalling
station into one of said distinct states.
17. Monitoring system according to claim 1, characterized in that said central signal
station (7) during said active phase (t1, t2, t3) of said electronic circuit member
(B) and prior to said making a through-connection of said series-connected switching
element (S) generates a control pulse (8) which resets said detecting and signalling
station from said alarm stage.
18. Monitoring system according to anyone of the claims 15 to 17, characterized in
that means are provided to generate a preprogrammed sequence of control pulses which
trigger distinct control functions during interrogation of said detecting and signalling
stations ME1 to MEn.
19. Monitoring system according to anyone of the claims 1 to 17, characterized in
that said electronic circuit member (B) is incorporated in a socket member (F), in
said detecting and signalling station (ME) or in a connecting member (V).
20. Monitoring system according to claim 1, characterized in that a switching circuit
component (T1, D8, L1) is provided between the two supply lines (1, 4) of said signal
line for energizing a luminescent diode (L1) and/or a relay (Y) in case that an alarm
or malfunction is signalled to said central signal station.
1. Installation de contrôle comportant plusieurs transmetteurs qui sont reliés sous
la forme d'une chaîne à une ligne de signalisation et sont raccordés, dans un central
(7), à une unité d'évaluation (71) et dans lesquels respectivement un interrupteur
série (S) est ouvert par un saut de la tension d'interrogation, produite par le central
(7), à une première valeur (11) et est fermé par un saut de la même tension d'interrogation
à une seconde valeur (9) et est relié, après un intervalle de temps (t) déterminé
par l'état du transmetteur, au transmetteur immédiatement suivant ou à l'unité de
commande immédiatement suivante, auquel cas une partie formant circuit électronique
(B) produit des signaux électriques (10) à des intervalles de temps (ti, t2, t3, t4) caractérisant l'état du transmetteur, et les envoie à l'unité d'évaluation (71),
caractérisée par le fait que pour le contrôle de la partie formant circuit électronique
(B), les signaux électriques (10) sont comparés, dans l'unité d'évaluation (71), à
un modèle temporel qui comporte des plages temporelles (TR, TA, Ts) pour des états déterminés des transmetteurs et des intervalles de temps (TF1, TF2,
TF3, TF4) entre les plages temporelles.
2. Installation de contrôle suivant la revendication 1, caractérisée par le fait que
les plages temporelles (TR, TA, Ts) sont prévues pour les états de repos, d'alarme et de perturbation des transmetteurs
et que les intervalles de temps (TF1/TF4) situés entre les plages temporelles sont
prévus pour des perturbations du système électronique de transmission entre un émetteur
et le central (7).
3. Installation de contrôle suivant la revendication 1, caractérisée par le fait que
la partie formant circuit électronique (B) transmet à l'unité d'évaluation (71) un
autre état (par exemple avertissement) avec la même durée (t'3) que l'état «perturbation» (Ts).
4. Installation de contrôle suivant la revendication 1, caractérisée par le fait que
la partie formant circuit électronique (B) transmet à l'unité d'évaluation (71) un
autre état (par exemple avertissement) avec une durée différente de celle des autres
états.
5. Installation de contrôle suivant la revendication 1, caractérisée par le fait que
la partie formant circuit électronique (B) transmet à l'unité d'évaluation (71) les
états du transmetteur sous la forme d'amplitude des signaux électriques (10) et des
intervalles de temps (ti, t2, t3, t4).
6. Installation de contrôle suivant la revendication 1, caractérisée par le fait que
seule la durée est possible et que la partie formant circuit électronique (B) transmet
à l'unité d'évaluation (71) les états des transmetteurs sous la forme d'amplitudes
des signaux électriques (10).
7. Installation de contrôle suivant les revendications 5 et 6, caractérisée par le
fait que la partie formant circuit électronique (B) transmet les états des transmetteurs
sous la forme de durées d'impulsions.
8. Installation de contrôle suivant la revendication 1, caractérisée par le fait que
le transmetteur, qui répond à la tension d'interrogation (9), branche son indicateur
d'alarme (Li) uniquement dans le cas d'une modification déterminée de la tension dans la ligne
(1, 4, 5) du transmetteur.
9. Installation de contrôle suivant l'une des revendications 1 à 8, caractérisée par
le fait que l'accroissement de courant (12) provoqué par l'indicateur d'alarme (L1) parvient, à des fins d'évaluation, au central (7), uniquement pendant une plage
temporelle déterminée lors de l'application d'une autre valeur (13) de la tension
d'interrogation de la ligne du transmetteur.
10. Installation de contrôle suivant l'une des revendications 1 à 9, caractérisée
par le fait que la partie formant circuit électronique (B) contient un circuit (T11, C4, R23), qui, dans le cas où le module (ME1, ME2, MEn) du transmetteur est dans l'état d'alarme,
sépare dans le temps, par la durée (Tv), la durée d'éclairage de l'indicateur d'alarme
(Lt) et l'accroissement de courant dans la ligne (1, 4, 5) du transmetteur, du début
de la charge du condensateur (Ci) prévu pour l'alimentation en courant de l'ensemble
des transmetteurs et de la partie formant circuit.
11. Installation de contrôle suivant la revendication 10, caractérisée par le fait
que le retard (Tv) de la charge du condensateur de stockage (C1) ne se produit que lorsque l'indicateur d'alarme (L1) n'est pas allumé.
12. Installation de contrôle suivant l'une des revendications 1 à 11, caractérisée
par le fait que la partie formant circuit électronique (B) contient un circuit de
détection (R18, R19, Di, D2, T6), qui détermine un court-circuit dans la ligne aboutissant à la partie formant circuit
électronique immédiatement suivante et empêche la fermeture de l'interrupteur série
(S).
13. Installation de contrôle suivant l'une des revendications 1 à 12, caractérisée
par le fait qu'une partie formant circuit électronique (B) est prévue pour plusieurs
transmetteurs.
14. Installation de contrôle suivant la revendication 1, caractérisée par le fait
que l'interrupteur série (S) de la partie formant circuit électronique (B) est réalisé
sous la forme d'un ou de deux transistors à effet de champ (Tg, Tio, T11).
15. Installation de contrôle suivant la revendication 1, caractérisée par le fait
que le central (7) émet, pendant la phase active (t1, t2, t3) de la partie formant circuit électronique (B) et avant la fermeture de l'interrupteur
série (S), une impulsion de commande (8) qui est identifiée par la partie formant
circuit électronique comme une instruction pour la commande d'un relais (Z), ledit
relais déclenchant des contre-mesures dans le cas d'une alarme ou d'une perturbation.
16. Installation de contrôle suivant la revendication 1, caractérisée par le fait
que le central (7) émet, pendant la phase active (t1, t2, t3) de la partie formant circuit électronique (B) et avant la fermeture de l'interrupteur
série (S), une impulsion de commande (8), qui place l'émetteur dans l'un des états
discrets des émetteurs.
.17. Installation de contrôle suivant la revendication 1, caractérisée par le fait
que le central (7) émet, pendant la phase active (t1, t2, t3) de la partie formant circuit électronique (B) et avant la fermeture de l'interrupteur
série (S), une impulsion de commande (8) qui annule l'état d'alarme du transmetteur.
18. Installation de contrôle suivant les revendications 15 à 17, caractérisée par
le fait qu'il est prévu des moyens qui déclenchent des fonctions de commande, différenciés
sur la base d'une chute programmée d'avance d'impulsions de commande, lors de l'interrogation
des transmetteurs (ME1 à MEn).
19. Installation de contrôle suivant l'une des revendications 1 à 17, caractérisée
par le fait que la partie formant circuit électronique (B) est montée dans le socle
(F) du transmetteur, dans le module (ME) du transmetteur ou dans un élément de jonction
(V).
20. Installation de contrôle suivant la revendication 1, caractérisée par le fait
qu'un circuit (T1, D8, L1) est monté entre les deux lignes d'alimentation (1, 4) pour le branchement d'une
diode à luminescence (Li) et/ou d'un relais (Y) pour les contre-mesures dans le cas de la signalisation d'une
alarme ou d'une perturbation.