(19)
(11) EP 0 112 278 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
13.08.1986  Patentblatt  1986/33

(21) Anmeldenummer: 83730123.3

(22) Anmeldetag:  21.12.1983
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)4B65D 47/10, G03G 15/08

(54)

Toner-Nachfüllbehälter

Toner supply container

Récipient de recharge de toner


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE FR GB IT LI NL SE

(30) Priorität: 21.12.1982 DE 3247965

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
27.06.1984  Patentblatt  1984/26

(71) Anmelder: BEROLINA International Marketing Strategie GmbH
D-1000 Berlin 49 (DE)

(72) Erfinder:
  • Wilcke, Gerhard
    D-1000 Berlin 49 (DE)

(74) Vertreter: Böning, Manfred, Dr.-Ing. et al
Patentanwälte Dipl.-Ing. Dieter Jander Dr.-Ing. Manfred Böning Leistikowstrasse 2
14050 Berlin
14050 Berlin (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] 

    der ohne Zwischenstück direkt in den Einfüllstutzen bekannter Kopier- und Druckgeräte einführbar ist und der sich trotzdem bequem handhaben läßt.

    [0002] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Verschluß aus einer auf- bzw. abreißbaren Folie besteht, die mit mindestens einem Auf- bzw. Abreißstrang verbunden ist, der bei in den Einfüllstutzen ragendem Mundstück durch einen Führungskanal am Mundstück und/oder am Kupplungsring aus dem Einfüllstutzen heraus geführt und außerhalb desselben betätigbar ist.

    [0003] Der erfindungsgemässe Toner-Nachfüllbehälter bietet den Vorteil, daß er sich nach dem Füllen durch besonders wirtschaftliche Art und Weise, nämlich durch Heißversiegeln, schliessen läßt. Seine Handhabung ist einfach und die Verwendung besonderer Einfüllstutzen oder Zwischenelemente erübrigt sich. Die Verschmutzungsgefahr für die Bedienungsperson ist insbesondere gegenüber Lösungen, bei denen Zwischenstücke verwendet werden müssen, erheblich reduziert.

    [0004] Die Erfindung wird im folgenden anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:

    Figur 1 die perspektivische Ansicht eines ersten Toner-Nachfüllbehälters,

    Figur 2 die perspektivische Ansicht eines zweiten Toner-Nachfüllbehälters und

    Figur 3 einen Schnitt durch einen in den Einfüllstutzen eines Kopier- oder Druckgerätes eingeführten Mundstückes eines Toner-Nachfüllbehälters.



    [0005] In Figur 1 ist 1 ein Toner-Nachfüllbehälter, der einen Kupplungsring 2 und ein sich hieran anschliessendes Mundstück 3 aufweist. Die Öffnung 4 des Mundstückes 3 ist im Falle der Figur 1 lediglich noch partiell durch eine Folie 5 abgedeckt, die mit einem Auf- bzw. Abreißstrang 6 in Verbindung steht, der es gestattet, die Folie 5 vom Mundstückrand 7 des Mundstückes 3 abzuziehen. Im Bereich des Kupplungsringes passiert der Auf- bzw. Abreißstrang 6 einen Führungskanal 8. Am Ende des Auf- bzw. Abreißstranges ist eine Zugöse 9 angeordnet. 10 ist der Kupplungssteg, der eine Bajonettverschlußverbindung des Kupplungsringes mit einem entsprechend ausgebildeten Einfüllstutzen eines Druck- oder Kopiergerätes gestattet.

    [0006] Bei dem Toner-Nachfüllbehälter 11 gemäss Figur 2 umschließt ein Kupplungsring 12 kragenartig ein Mundstück 13. Der auch hier mit 6 bezeichnete Auf- bzw. Abreißstrang passiert zunächst einen Spalt 14 zwischen dem Kupplungsring 12 und dem Mundstück 13 und gelangt anschliessend durch einen Führungskanal 15 nach außen.

    [0007] Einen Toner-Nachfüllbehälter 16 mit einem sich durch einen Kupplungsring 17 und einen Teil der sich an diesen anschliessenden Wand erstreckenden Führungskanal 18 zeigt die Figur 3. Man erkennt, daß durch Betätigen des Auf- bzw. Abreißstranges 6 in Richtung des Pfeiles 19 die Folie 5 ohne Schwierigkeiten vom Rand 7 des Mundstückes 20 abgezogen werden kann. Um das Abziehen zu erleichtern, nimmt der Mundstückrand 7 gegenüber der Längsachse des Toner-Nachfüllbelich, daß der Mundstückrand 7 statt von Teilen einer schiefen Ebene von Teilen einer gekrümmten Fläche gebildet wird. Durch eine geeignete Formgebung des Mundstückrandes läßt sich die Leichtigkeit des Abziehens -der Folic 5 beeirflussen.

    [0008] Wie man aus Figur 3 erkennt, ist der Kupplungsring 17 unmittelbar in den Einfüllstutzen 22 des Tonerbehälters 23 eines Druckgerätes eingeführt.


    Ansprüche

    1. Toner-Nachfüllbehälter für Kopier- und Druckgeräte mit einem in einen Einfüllstutzen (22) des jeweiligen Gerätes einführbaren, einen Verschluß aufweisenden, vorzugsweise über einen zum Kuppeln des Nachfüllbehälters (1; 11; 16) mit dem Einfüllstutzen (22) dienenden Kupplungsring (2; 12; 17) vorstehenden Mundstück (3; 13; 20),
    dadurch gekennzeichnet,
    daß der Verschluß aus einer auf- bzw. abreißbaren Folie (5) besteht, die mit mindestens einem Auf- bzw. Abreißstrang (6) verbunden ist, der bei in den Einfüllstutzen (22) ragendem Mundstück (3; 13; 20) durch einen Führungskanal (8;15;18) am Mundstück (3; 13; 20) und/oder am Kupplungsring (2; 12; 17) aus dem Einfüllstutzen (22) heraus geführt und außerhalb desselben betätigbar ist.
     
    2. Toner-Nachfüllbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
    daß der die Öffnung des Mundstückes (20) begrenzende Mundstückrand (7) im wesentlichen schräg zur Längsachse (21) des Mundstückes (20) verläuft.
     
    3. Toner-Nachfüllbehälter nach Anspruch 1 oder 2,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Schräge des Mundstückrandes (7) mindestens 45° beträgt.
     
    4. Toner-Nachfüllbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Folie (5) durch Randversiegelung mit dem Mundstück (3; 13; 20) verbunden ist.
     
    5. Toner-Nachfüllbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß er aus einem zum Heißversiegeln geeigneten Kunststoff besteht.
     


    Claims

    1. Toner refill container for copiers and printers, with a mouthpiece (3; 13; 20) which can be introduced into a filler connection (22) of the particular unit and has a seal and which preferably projects beyond a coupling ring (2; 12; 17) serving for coupling the refill container (1; 11; 16) to the filler connection (22), characterised in that the seal consists of a tear-open or tear-off film (5) connected to at least one tear-open or tear-off string (6) which, when the mouthpiece (3; 13; 20) projects into the filler connection (22), is guided through a guide channel (8; 15; 18) in the mouthpiece (3; 13; 20) and/or in the coupling ring (2; 12; 17) out of the filler connection (22) and can be actuated outside the latter.
     
    2. Toner refill container according to Claim 1, characterised in that the mouthpiece edge (7) limiting the orifice of the mouthpiece (20) extends essentially obliquely relative to the longitudinal axis (21) of the mouthpiece (20).
     
    3. Toner refill container according to Claim 1 or 2,
    characterised in that the slope of the mouthpiece edge (7) amounts to at least 45°
     
    4. Toner refill container according to one of Claims 1 to 3,
    characterised in that the film (5) is connected to the mouthpiece (3; 13;.20) by being sealed to its edge.
     
    5. Toner refill container according to one of Claims 1 to 4,
    characterised in that it consists of a plastic which is suitable for heat-sealing.
     


    Revendications

    1. Récipient de recharge de toner pour appareils de reprographie et d'impression, qui comprend un bec (3; 13; 20) muni d'un opercule qui peut être engagé dans une goulotte de remplissage (22) de l'appareil considéré et qui fait de préférence saillie au-delà d'une bague d'accouplement (2; 12; 17) servant à accoupler le recipient de recharge (1; 11; 16) à la goulotte de remplissage (22), caractérisé en ce que l'opercule est constitué par une pellicule (5) pouvant être rompue ou arrachée, qui est reliée à au moins un cordon de déchirure ou d'arrachage (6) de manière que lorsque le bec (3; 13; 20) est engagé dans la goulotte de remplissage (22), il soit guidé à l'extérieure de la goulotte de remplissage (22) en passant par un canal de guidage (8; 15; 18) ménagé sur le bec (3; 13; 20) et/ou sur la bague d'accouplement (2; 12; 17) et de manière qu'il puisse être actionné de l'extérieur de cette goulotte.
     
    2. Récipient de recharge de toner selon la revendication 1, caractérisé en ce que le bord (7) du bec qui limite l'ouverture du bec (20) s'étend pratiquement obliquement par rapport à l'axe longitudinal (21) du bec (20).
     
    3. Récipient de recharge de toner selon la revendication 1 ou la revendication 2, caractérisé en ce que la pente du bord (7) du bec est d'au moins 45°.
     
    4. Récipient de recharge de toner selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la pellicule (5) est scellée au bord du bec (3; 13; 20).
     
    5. Récipient de recharge de toner selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'il est constitué par une matière plastique appropriée au thermosoudage.
     




    Zeichnung