| (19) |
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(11) |
EP 0 112 287 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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25.03.1992 Patentblatt 1992/13 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.08.1985 Patentblatt 1985/32 |
| (22) |
Anmeldetag: 22.11.1983 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)5: E01C 11/22 |
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Entwässerungsrinne
Drainage channel
Caniveau d'écoulement
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE |
| (30) |
Priorität: |
23.11.1982 CH 6826/82 18.10.1983 CH 5662/83
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.06.1984 Patentblatt 1984/26 |
| (60) |
Teilanmeldung: |
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84111324.4 / 0151684 |
| (73) |
Patentinhaber: Poly-Bauelemente AG |
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8134 Adliswil (CH) |
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Erfinder: |
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- Thomann, Roland
CH-8135 Langnau a/Albis (CH)
- Amann, Markus
CH-8135 Langnau a/Albis (CH)
- Brink, Heinz-Dieter
CH-3322 Mattstetten (CH)
- Witschi, Heinz
CH-6043 Adligenswil (CH)
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| (74) |
Vertreter: White, William (CH) et al |
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Schmauder & Wann
Patentanwaltsbüro
Zwängiweg 7 CH-8038 Zürich CH-8038 Zürich (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 423 285 DE-B- 2 844 748 DE-U- 8 027 130 DE-U- 8 209 335 FR-A- 1 599 317
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DE-A- 2 844 748 DE-U- 6 948 364 DE-U- 8 136 295 FR-A- 1 464 784 US-A- 4 118 906
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- Fachbuch "Kunststoffen en Bouwtechniek" Bauzentrum Rotterdam 1970 S. 193, 194, 536,
537
- Fachbuch "Bouwmaterialen" von W.Persijn u. H.H.Kooiman, Ausgabe Stam, September 1971,
S. 264, 265
- Lueger "Lexikon der Technik" Bd. 11 (1966)
- Prospekt ACO Farm, Feb. 1982
- Prospekt ACO Kundenguss, Mai 1981
- Prospekt ACO Markant, Januar 1981
- Prospekt ACO Drain, Februar 1972
- Dubbel "Taschenbuch für den Maschinenbau", 14. Auflage, Seite 948
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[0001] Aus dem DE-U 8136 295 ist eine Entwässerungsrinne gemäss Oberbegriff des Anspruchs
1 bekannt. Dabei sind in den Seitenwänden des Rinnenkörpers Ausnehmungen für die Aufnahme
von den Rost verriegelt halternden. an demselben drehbar befestigten und durch Gewindeelemente
spannbaren Riegeln vorgesehen.
[0002] Dadurch, dass der Riegel direkt in die Ausnehmungen eingreift. werden die oberen
Wände der Ausnehmungen punktförmig stark beansprucht, so dass beim Spannen der Gewindeelemente
die die Spannkräfte übertragenden Teile des Rinnenkörpers ausbrechen können.
[0003] Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, diesen Nachteil zu beseitigen. Diese Aufgabe
wird mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0004] Durch die eingegossenen Riegelhalterkasten werden die Ausnehmungen versteift und
die Spannkräfte auf grössere Flächen übertragen, so dass ein Ausbrechen von Teilen
des Rinnenkörpers vermieden wird.
[0005] Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung beispielsweise erläutert. Es
zeigen :
[0006] Figur 1 eine Schnittansicht einer Entwässerungsrinne,
[0007] Figur 2 eine perspektivische Ansicht eines eingesetzten Riegelhalterkastens, und
[0008] Figur 3 eine Schnittansicht gemäss der Schnittlinie III-III in Fig. 2.
[0009] Der Rinnenkörper 1 nach Fig. 1 ist im Querschnitt U-förmig und besteht aus Polyester-Beton.
Seine Seitenwände 11 sind oben stufenförmig ausgebildet zur Aufnahme von in den .
Rinnenkörper 1 einsetzbaren Rosten 3. Der Rost 3 ist durch eine in einen Riegel 45
eingeschraubte Schraube 42 gesichert. Die Enden des Riegels 45 liegen an der oberen
Fläche eines Riegelhalterkastens 44 an.
[0010] Die Fig. 2 zeigt im Detail die Ausbildung des in die Seitenwand 11 eingegossenen
Riegelhalterkastens 44.
[0011] Um eine ausreissfeste Verankerung der Riegelhalterkasten 44 zu gewährleisten. sind
die Flächen 71. die im Rinnenkörper 1 liegen, mit Rippen 72 und 73 versehen. Es versteht
sich jedoch, dass auch andere geeignete konvexe oder konkave Ausbildungen dieser Flächen
diesem Zweck dienen können.
[0012] Wie die Fig. 3 deutlich zeigt, besitzt der Riegelhalterkasten 44 ein etwa H-förmiges
Profil, wobei eine äussere Aussparung 76 und eine Wand 75 unterscheidbar sind. Diese
äussere Aussparung 76 des Riegelhalterkastens 44 ist asymmetrisch ausgebildet (Fig.
2).
[0013] Damit wird erreicht, dass der Riegelhalterkasten 44 nur in der richtigen Orientierung
in die Giessform für den Rinnenkörper 1 eingesetzt werden kann. Die Aussenfläche 77
der Wand 75 eignet sich als Träger für ein Kennzeichen oder eine Firmeninschrift.
[0014] Beim Giessen des Rinnenkörpers 1 kann der Riegelhalterkasten 44 einfach eingebaut
werden. Dazu werden die Riegelhalterkasten 44 mit den äusseren Aussparungen 76 je
auf einen Nocken einer Giessform aufgesteckt und der Rinnenkörper in dieser Form gegossen.
[0015] Vorzugsweise ist die innere Aussparung 78 mit einer einen stumpfen Winkel mit der
Wand 75 einschliessenden Seitenwand 79 versehen. Dies erleichtert bei der Montage
des Rostes 3 das Verschwenken des Riegels 45 bis in die Anschlagstellung bei der gegenüberliegenden
Wand 80, worauf dann der Riegel 45 und der Rost 3 miteinander verschraubt werden können.
1 Entwässerungsrinne mit einem länglichen U-förmigen Rinnenkörper (1), dessen Seitenwände
(11) oben stufenförmig ausgebildet sind zur Aufnahme von in den Rinnenkörper einsetzbaren
Rosten (3), wobei die Seitenwände (11) des Rinnenkörpers (1) Ausnehmungen aufweisen
für die verriegelnde Aufnahme der Enden von jeweils einen Rost (3) verriegelt halternden,
an demselben drehbar befestigten und durch Gewindeelemente (42) spannbaren Riegeln
(45), dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen durch in die Seitenwände (11) eingegossene
Riegelhalterkasten (44) gebildet werden, die sich über die gesamte Dicke der Seitenwände
(11) erstrecken und die jeweils eine innere (78) und eine durch eine Trennwand (75)
abgetrennte äußere Aussparung (76) aufweisen."
2. Entwässerungsrinne nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Rinnenkörper
aus Polyester Beton bestehen.
3. Entwässerungsrinne nach Patenstanspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass
die Riegelhalterkasten (44) im Horizontalschnitt wenigstens angenähert H-förmig ausgebildet
sind.
4. Entwässerungsrinne nach Patentanspruch 3 dadurch gekennzeichnet, dass der innenliegende
Teil der Riegelhalterkasten (44) mit einer senkrecht zur Trennwand (75) stehenden
Anschlagseitenwand (80) ausgebildet ist, und dass die dieser Anschlagseitenwand (80)
gegenüberliegende Seitenwand (79) mit der Trennwand (75) einen stumpfen Winkel einschliesst.
5. Entwässerungsrinne nach einem der Patentansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
dass Mittel (73, 74) vorhanden sind, um die Riegelhalterkasten (44) in den Seitenwänden
(11) zu verankern.
1. Caniveau d'écoulement comportant un corps allongé (1) en forme de U, dont les parois
latérales (11) sont réalisées étagées en partie haute afin de recevoir des grilles
(3) pouvant être introduites dans le corps du caniveau, les parois latérales (11)
du corps (1) présentant des échancrures destinées à recevoir de façon verrouillable
les extrémités des verrous (45) qui maintiennent à chaque fois une grille (3) verrouillée
et qui sont fixés de façon rotative sur celle-ci et peuvent être bloqués par des éléments
filetés (42), caractérisé en ce que les échancrures sont formées par des caissons
(44) de retenue des verrous scellés dans les parois latérales qui s'étendent sur toute
l'épaisseur des parois latérales (11) et présentant chaque fois une échancrure interne
(78) et une échancrure externe (76) pour une paroi (75).
2. Caniveau d'écoulement selon la revendication 1, caractérisé par le fait que le
corps de ce caniveau consiste en du béton au polyester.
3. Caniveau d'écoulement selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait que
les caissons (44) de retenue des verrous sont de réalisation au moins approximativement
en H observés en coupe horizontale.
4. Caniveau d'écoulement selon la revendication 3, caractérisé par le fait que la
partie interne des caissons (44) de retenue des verrous est réalisée avec une paroi
latérale de butée (80) située perpendiculairement à la cloison séparatrice (75) ;
et par le fait que la paroi latérale (79) opposée à cette paroi latérale de butée
(80) forme un angle obtus avec la cloison séparatrice (75).
5. Caniveau d'écoulement selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé par le
fait que des moyens (73, 74) sont prévus pour ancrer dans les parois latérales (11)
les caissons (44) de retenue des verrous.
1. Drainage gully with a longitudinally-extending U-shaped gully body (1), of which
the side walls (11) are formed with an upwardly-facing step to receive a grating (3)
insertable into the gully body, wherein the side walls (11) of the gully body (1)
have recesses each for the reception of the ends of a bar (45) holding a grating (3)
bolted-down and secured thereon by tightenable threaded members (42), characterised
in that the recesses are formed by holding-boxes (44) cast in the side walls (11),
which boxes extend through the entire thickness of the side walls (11), and each of
which has an inner cavity (78) and an outer cavity (76) separated by a separating
wall (75).
2. Drainage gully in accordance with Claim 1, characterised in that the gully body
is made of polyester concrete.
3. Drainage gully in accordance with Claim 1 or Claim 2, characterised in that the
boxes (44) to hold the bar are formed so as to have at least approximately an H-form
in horizontal section.
4. Drainage gully in accordance with Claim 3, characterised in that the inner part
of the boxes (44) to hold the bar are formed with a striking side-wall (80) perpendicular
to the separating wall (75), and that the side wall (79) lying opposite to this striking
side-wall makes an obtuse angle with the separating wall.
5. Drainage gully in accordance with one of the Claims 1 to 4 characterised in that
means (73,74) are present to anchor in the side wall (11) the boxes (44) which hold
the bar.
