[0001] Die Erfindung betrifft ein neues Schneidöl für die spangebende Bearbeitung von Buntmetallen.
Insbesondere betrifft sie ein Schneidöl für das Fräsen und/oder Gravieren von im Tiefdruck
verwendeten Kupfer zylindern.
[0002] Für die spangebende Bearbeitung von Metallen, besonders Buntmetallen, wie Drehen,
Fräsen, Bohren, Sägen, Schneiden und Schleifen, besteht ein hoher Bedarf an leistungsfähigen
Schneidölen. Diese dienen als Kühlund Schmiermittel und haben die Aufgabe, eine einwandfreie
Bearbeitung des Werkstücks zu gewährleisten. Insbesondere sollen sie eine gute Gleitung
des Schneidwerkzeuges auf dem Werkstück und eine Ableitung der bei der spangebenden
Bearbeitung lokal entstehenden Wärme ermöglichen sowie eine Korrosion der bearbeiteten
Metalloberfläche und einen Verschleiß des Werkzeuges verhindern (siehe Ullmann's Enzyklopädie
der technischen Chemie, 4. Auflage, Band 20, Seite 617-622.1981).
[0003] Im Tiefdruck wird in die äußere Oberfläche kupferner Druckzylinder die Druckvorlage
in Form entsprechender Vertiefungen eingraviert. Diese Vertiefungen nehmen während
des Druckvorganges die Druckfarbe auf, die dann vom rotierenden Zylinder auf das zu
bedruckende Material übertragen wird. Nach Beendigung des Druckes wird diese äußere
gravierte Kupferschicht durch einen Fräsvorgang vom gebrauchten Zylinder entfernt.
Danach wird dann eine neue Druckvorlage in die frische Oberfläche graviert und diese
zur Erreichung einer höheren mechanischen Festigkeit (notwendig bei hohen Druckauflagen)
verkupfert bzw. verchromt.
[0004] Für den genannten Fräsvorgang wird überwiegend ein Spezialgerät eingesetzt, das vom
rotierenden Kupferzylinder die äußere, nicht mehr benötigte Metallschicht durch eine
schnell laufende, mit Schneiddiamanten besetzte Frässcheibe in hoher Präzision abfräst.
[0005] Für diesen Prozess wird ein Schneidöl benötigt, das die folgenden Anforderungen erfüllen
sollte :
1. Ermöglichung einer einwandfreien Bearbeitung des Druckzylinders, das heißt
a) Ausbildung eines gut haftenden, auch während des Fräsvorganges und den dabei erzeugten
höheren Temperaturen nichtreißenden Ölfilmes,
b) Erzeugung einer absolut glatten, neuen Oberfläche durch eine entsprechend gute
Schmierung des Schneidwerkzeuges,
c) gute Wärmeableitung von bearbeiteter Metalloberfläche und Schneidwerkzeug,
d) Verhinderung des Zusammenbackens der abgefrästen Metallteilchen, insbesondere am
Schneidwerkzeug,
e) Verhinderung der Korrosion der frischen Metalloberfläche sowie eines schnellen
Verschlei- ßens des Schneidwerkzeuges.
2. Bei der nachfolgenden Gravur des Kupferzylinders muß der Gleitfuß der Graviereinheit
auf dem Schneidölfilm einwandfrei gleiten.
3. Nach dem Gravieren muß sich der Schneidölfilm in einem alkalischen Entfettungsbad
vollständig entfernen lassen. Nur so ist bei der anschließenden Verkupferung bzw.
Verchromung der gravierten Druckzylinderoberfläche eine ausreichende Haftung der aufgebrachten
Metallschicht und damit eine hohe Auflagenzahl bei gleichbleibender Druckqualität
gewährleistet.
[0006] Das nach dem Stand der Technik bisher verwendete Schneidöl besteht normalerweise
aus einem natürlichen Fett, also einem Glycerinester natürlicher, partiell ungesättigter
Fettsäuren (Gehalt im Schneidöl ca. 50 Gewichtsprozent), das in chlorierten Kohlenwasserstoffen
gelöst ist (Gemisch aus Methylenchlorid und Trichlorethan).
[0007] Nachteile dieses Produktes sind :
A. Ein damit behandelter Druckzylinder läßt sich nur sehr schwer vollständig entfetten.
insbesondere an den Zylinderrändern erfolgt die Entfernung des Öls durch das Entfettungsbad
nur unvollständig, was zu einer schlechten Haftung der frisch abgeschiedenen Kupfer-
bzw. Chromschichten führt. Daraus resultieren Zylinder- und Maschinenschäden, somit
letztlich niedrigere Druckauflagen und schlechtere Druckqualität.
B. Durch den Gehalt an chlorierten Kohlenwasserstoffen mit hohem Dampfdruck gehört
das Schneidöl gemäß dem Stand der Technik zu den gesundheitsschädlichen Stoffen. Das
Aufbringen des Schneidöls auf den Zylinder als dünnen Film fördert noch die Verdunstung,
so daß dort Beschäftigte einem hohen, oft nicht mehr tolerierbaren Anteil an chlorierten
Kohlenwasserstoffen in der Atemluft ausgesetzt sind.
C. Die schnellaufende Frässcheibe (bis ca. 10000 Umdrehungen pro Minute) bewirkt eine
Vernebelung des Schneidöls, was zu einer unerwünschten Verunreinigung des Arbeitsplatzes
und bei den dort Beschäftigten zu einer Geruchsbelästigung sowie einer weiteren Beeinträchtigung
und Gefährdung durch die Spritznebel und das niedergeschlagene Öl führt.
[0008] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Schneidöl für die spangebende Bearbeitung von Buntmetallen,
insbesondere für das Fräsen und Gravieren von im Tiefdruck verwendeten Kupferzylindern,
bereitzustellen, das die geschilderten Anforderungen erfüllt und nicht die oben genannten
Nachteile aufweist.
[0009] Überraschenderweise wurde nun gefunden, daß dies erreicht wird-durch ein Schneidöi,
das als Lösungsmittel Glycole, Oligoglycole, Polyglycole bzw. deren Mono- oder Diether
bzw. -ester sowie ein Tensid enthält.
[0010] Gegenstand der Erfindung ist somit ein Schneidöl auf der Basis von Fettsäureestern
von ein-oder mehrwertigen Alkoholen für die spangebende Bearbeitung von Buntmetallen,
insbesondere für das Fräsen und/oder Gravieren von im Tiefdruck verwendeten Kupferzylindern,
das dadurch gekennzeichnet ist, daß es als Lösungsmittel Glycole, Oligoglycole, Polyglycole
bzw. deren Mono- oder Di-ether bzw. -ester sowie ein Tensid, vorzugsweise anionenaktive,
enthält.
[0011] Gegenstand der Erfindung ist weiterhin ein Verfahren zur spangebenden Bearbeitung
von Buntmetallen, insbesondere ein Verfahren zum Fräsen und/oder Gravieren von im
Tiefdruck verwendeten Kupfer zylindern, unter Verwendung eines Schneidöls, das dadurch
gekennzeichnet ist, daß hierbei das erfindungsgemäße Schneidöl verwendet wird.
[0012] Gegenstand der Erfindung ist darüber hinaus die Verwendung des erfindungsgemäßen
Schneidöls bei der spangebenden Bearbeitung von Buntmetallen, insbesondere beim Fräsen
und/oder Gravieren von im Tiefdruck verwendeten Kupferzylindern.
[0013] Das Schneidöl enthält Fettsäureester von ein-oder mehrwertigen Alkoholen, vorzugsweise
von Glycerin, in einem Anteil von 20-80 Gew: %, vorzugsweise 40 bis 60 Gew.-% Bevorzugt
sind so hoch wie möglich gesättigte, gegebenenfalls gehärtete Fettsäureester, da dadurch
die Lager- und Oxidationsstabilität des Schneidöls erhöht und die Neigung zum Verharzen
vermindert wird, ein Nachteil, den Schneidöle nach dem Stand der Technik auf Basis
natürlicher Fette mit unterschiedlichem, gegebenenfalls auch höherem Gehalt an ungesättigten
Fettsäuren, aufweisen.
[0014] Als erfindungsgemäße Lösungsmittel enthält das Schneidöl Glycole, Oligoglycole, Polyglycole
bzw. deren Mono- oder Diether bzw. -ester in einem Anteil von 20-80 Gew.-% vorzugsweise
40-60 Gew.-%. Die Auswahl dieser Lösungsmittel erfolgt nach folgenden Gesichtspunkten
:
a) Die verwendeten Lösungsmittel sollten auch im Bereich niedrigerer Temperaturen
ein ausreichendes Lösungsvermögen für das Fett und einen Erstarrungspunkt unter 0
°C besitzen, damit bei Transport oder längerer Lagerung bei niedrigen Temperaturen
das Schneidöl sich nicht verfestigt.
b) Die Lösungsmittel sollten einen möglichst hohen Flammpunkt aufweisen, um die Gefahr
einer Entzündung während des Fräsvorganges und den dabei auftretenden höheren Temperaturen
auszuschließen. Flammpunkte über ca. 80 °C haben sich als unbedenklich erwiesen.
[0015] Als erfindungsgemäße Lösungsmittel eignen sich praktisch alle beliebigen Glycole,
Oligo- und Polyglycole sowie deren Mono- oder Diether bzw. -ester, aber auch gemischte
Ether-Esterderivate, die Molekularmassen zwischen etwa 100 und 600 aufweisen und die
die obengenannten Kriterien erfüllen. Gängige Lösungsmittel dieser Art sind die niederen
Homologen von Ethylenglycol und Propylenglycol sowie Derivate dieser Verbindungen,
in denen eine oder beide Hydroxylgruppen verethert und/oder verestert sind, wobei
als Ethergruppen Alkyl mit 1 bis 4 C-Atomen. Phenyl oder Benzyl. als Säurereste Alkan-Carbonsäuren
mit bis zu 4 C-Atomen oder Benzoyl in Frage kommen.
[0016] Als erfindungsgemäße Lösungsmittel finden bevorzugt Verwendung Diethylenglycol-dibutylether,
Dipropylenglycolmonomethylether, Tripropylenglycolmonomethylether, Tetraethylenglycol.
[0017] Als erfindungsgemäßen Tensidzusatz enthält das Schneidöl oberflächenaktive Substanzen
in einem Anteil von 0,01-5 Gew.-%. vorzugsweise 0,1-1 Gew.-%.
[0018] Die Auswahl geeigneter Substanzen ist für den zu erzielenden Effekt einer verbesserten
Ablösbarkeit des Schneidöls vom bearbeiteten Metall weitgehend unkritisch. Prinzipiell
sind alle gängigen kationen- bzw. anionenaktiven, nichtionogenen oder amphoteren Tenside
geeignet. Vorteilhaft für die Ablösung des Schneidölfilms mit Hilfe eines alkalischen
Entfettungsbades und deshalb bevorzugt sind anionenaktive Tenside, da deren oberflächenaktive
Wirkung im alkalischen Milieu am besten zur Geltung kommt. Dies können sein Seifen,
Alkan-, Olefin- und Estersulfonate, insbesondere Alkylbenzolsulfonate sowie Alkyl-,
Ether-und Fettalkohol- bzw. Fettethersulfate. Der Fachmann kann aus der großen Zahl
der zur Verfügung stehenden Substanzen die geeigneten durch einfaches Ausprobieren
auswählen.
[0019] So können beispielsweise als Tensid zum Schneidöl zugesetzt werden Natrium-dodecylbenzolsulfonat,
Natrium-cetylethersulfat, Natrium-laurylsulfat oder entsprechende handelsübliche Präparate,
wie zum Beispiel ein Natriumsalz eines Fettsäurekondensationsproduktes (Lutensit
R A-FK der BASF AG).
[0020] Das erfindungsgemäße Schneidöl zeichnet sich durch eine sehr gute Erfüllung der Anforderungen
1-3 aus. Insbesondere läßt es sich aber hervorragend und vollständig, wie auch in
einem der nachfolgenden Beispiele belegt, durch ein alkalisches Entfettungsbad von
einer mit dem Schneidöl behandelten Metalloberfläche entfernen. Dementsprechend läßt
es sich vor allem auch bei der erfindungsgemäßen Verwendung beim Fräsen und Gravieren
von im Tiefdruck verwendeten Kupferzylindern durch das Entfettungsbad vollständig
auch von den Zylinderrändern entfernen. Es tritt auch keine Rückfettung vom Bad zum
Zylinder auf, was zu längeren Standzeiten der Bäder führt.
[0021] Das erfindungsgemäße Schneidöl enthält keine gesundheitsgefährdende Substanzen und
hat zudem im Gegensatz zum Schneidöl gemäß dem Stand der Technik praktisch keinerlei
störenden Eingengeruch.
[0022] Überraschenderweise konnte festgestellt werden, daß bei der erfindungsgemäßen Verwendung
eines solchen Schneidöls beim Fräsen und Gravieren von im Tiefdruck verwendeten Kupferzylindern
keinerlei Vernebelung des Schneidöls durch die schnellaufende Frässcheibe auftritt,
wodurch eine unerwünschte Verunreinigung des Arbeitsplatzes sowie eine nachteilige
Belästigung und Gefährdung der dort Beschäftigten vermieden wird.
[0023] Beispiele 1-4 sollen erfindungsgemäße Schneidöle illustrieren. Beispiel 5 zeigt in
einem vergleichenden Entfettungsversuch die besonderen Vorteile des erfindungsgemäßen
Schneidöls gegenüber einem Schneidöl gemäß dem Stand der Technik. Es zeigt sich, daß
die Mindestbehandlungsdauer mit einem Entfettungsbad durch den Gehalt an erfindungsgemäßem
Lösungsmittel auf weniger als die Hälfte, bei gleichzeitiger Anwesenheit eines erfindungsgemäßen
Tensids auf ca. 1/10 gegenüber der bei einem Schneidöl gemäß dem Stand der Technik
benötigten gesenkt wird.
Beispiel 1 :
[0024]
Schneidöl aus
40 % Ricinusöl
59,5 % Diethylenglycoldibutylether
0,5 % Natrium-dodecylbenzolsulfonat
Beispiel 2 :
[0025]
Schneidöl aus
50 % Palmöl
49,8 % Dipropylenglycolmonomethylether
0,2 % Natrium-cetylethersulfat
Beispiel 3 :
[0026]
Schneidöl aus
45 % Kokosöl
54 % Tetraethylenglycol
1 % Natrium-laurylsulfat
Beispiel 4 :
[0027]
Schneidöl aus
56 % Kokosfett
43,8 % Tripropylenglycolmonomethylether
0.2% Natriumsalz eines-Fettsäurekondensationsproduktes (LutensitR A-FK der BASF AG)
Beispiel 5 :
Entfettungsversuch
[0028] Von den zu testenden Schneidölen wird jeweils ein tropfen auf saubere Kupferfolien
aufgetragen. Anschließend wird für Z Minuten bei 100 °C getrocknet.
[0029] Taucht man nun die Folienproblem in eine gängige alkalische Entfettungslösung (zum
Beispiel aus 50 g Unilever SU 170 in 600 g Wasser) so heben die Tropfen nach unterschiedlichen
Zeiten ab und gehen in Lösung :
Schneidöl nach Beispiel 4 13 Sekunden
Schneidöl nach Beispiel 4, jedoch ohne Tensid 50 Sekunden
Schneidöl nach Stand der Technik (ca. 50% natürliches partielt ungesättigtes Fett,
Rest : chlorierte Kohlenwasserstoffe) über 120 Sekunden
1. Schneidöl für die spangebende Bearbeitung von Buntmetallen auf der Basis von Fettsäureestern
von ein- oder mehrwertigen Alkoholen in einem organischen Lösungsmittel, dadurch gekennzeichnet,
daß es als Lösungsmittel bei Raumtemperatur flüssige Glycole, Oligoglycole, Polyglycole
bzw. deren Mono- oder Diäther bzw. - ester sowie ein Tensid, vorzugsweise anionenaktiv,
enthält.
2. Schneidöl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es 20-80 %, vorzugsweise
40-60 %, Lösungsmittel sowie 0,01-5 %, vorzugsweise 0,1-1 %, anionenaktives Tensid
enthält.
3. Schneidöl nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß es als Lösungsmittel
Diethylenglycoldibutylether, Dipropylenglycolmonomethylether, Tripropylenglycolmonomethylether
und/oder Tetraethylenglycol enthält.
4. Verfahren zur spangebenden Bearbeitung von Buntmetallen, insbesondere zum Fräsen
und/oder Gravieren von im Tiefdruck verwendeten Kupferzylindern unter Verwendung eines
Schneidöls, dadurch gekennzeichnet, daß hierbei ein Schneidöl nach den Ansprüchen
1-3 verwendet wird.
5. Verwendung eines Schneidöls nach den Ansprüchen 1-3 bei der Spangebenden Bearbeitung
von Buntmetallen, insbesondere beim Fräsen und/oder Gravieren von im Tiefdruck verwendeten
Kupferzylindern.
1. Cutting oil for the working of nonferrous metals by cutting, which is based on
fatty acid esters of monohydric or polyhydric alcohols in an organic solvent, characterized
in that it contains, as the solvent, glycols, oligoglycols, polyglycols or monoethers,
diethers, monoesters or diesters thereof, all of which are liquid at room temperature,
and a surfactant, preferably an anionic surfactant.
2. Cutting oil according to claim 1, characterized in that it contains 20-80 %, preferably
40-60 %, of solvent and 0,01-5 % preferably 0,1-1 %, of anionic surfactant.
3. Cutting oil according to claims 1 and 2, characterized in that it contains, as
the solvent, diethylene glycol dibutyl ether, dipropylene glycol monomethyl ether,
tripropylene glycol monomethyl ether and/or tetraethylene glycol.
4. Process for working nonferrous metals by cutting, in particular for milling and/or
engraving copper cylinders employed in gravure printing, using a cutting oil, characterized
in that a cutting oil according to claims 1-3 is used here.
5. Use of a cutting oil according to claims 1-3 in the working of nonferrous metals
by cutting, in particular in the milling and/or engraving of copper cylinders employed
in gravure printing.
1. Huile de coupe pour l'usinage par enlèvement de métaux non ferreux à base d'esters
d'acide gras d'alcools mono- ou polyfonctionnels dans un solvant organique, caractérisée
en ce qu'elle contient comme solvants des glycols, oligoglycols, polyglycols ou leurs
mono- ou dié- thers ou esters respectivement liquides à température ambiante ainsi
qu'un tensioactif, de préférence anionique.
2. Huile de coupe selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'elle contient 20-80
%, de préférence 40-60 %, de solvant ainsi que 0,01-5 %, de préférence 0,1-1 % de
tensioactif anionique.
3. Huile de coupe selon les revendications 1 et 2, caractérisée en ce qu'elle contient
comme solvant de l'éther dibutylique, du diéthylèneglycol, de l'éther monométhylique
du dipropylèneglycol, de l'éther monométhylique du tripropylèneglycol et/ou du tétraéthylèneglycol.
4. Procédé d'usinage par enlèvement de métaux non ferreux, notamment de fraisage et/ou
de gravure de cylindres de cuivre utilisés en héliogravure en utilisant une huile
de coupe qui est caractérisée en ce qu'on y utilise une huile de coupe selon les revendications
1-3.
5. Utilisation d'une huile de coupe selon les revendications 1-3 en usinage par enlèvement
de métaux non ferreux, notamment par fraisage et/ou gravure de cylindres de cuivre
utilisés en héliogravure.