[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verschließen und kontinuierlichen Entleeren
des Behälters einer Aufbereitungsmaschine mittels eines im Behälterboden angeordneten
Verschlußdeckels, der über eine Hubeinrichtung an einem Lager außerhalb des Behälters
in die Entleerungsöffnung im Behälterboden hinein- und herausbewegbar angetrieben
ist.
[0002] Es sind die verschiedensten Arten von Aufbereitungsmaschinen bekannt, z. B. Mischmaschinen
mit stillstehendem oder drehendem Mischbehälter und mit kontinuierlichem Mischgutaustrag.
Bei einer bekannten Ausführungsform erfolgt die Entleerung des Mischbehälters über
einen zylindrischen oder sich nach unten vom Behälterboden weg kegelstumpfförmig erweiternden,
rotierenden Trichter, welcher an der Entleerungsöffnung befestigt ist. Unter diesem
Trichter befindet sich im Abstand ein Fördergerät, z. B. ein Gurtförderer, Vibrationsförderer,
Kratzerförderer. Der Einlauf dieses Förderers ist so gestaltet, daß das Mischgut zwischen
Auslauftrichter und Fördereinlauf aufgestaut wird und daß der Rückstau bis in den
Mischer wirksam ist.
[0003] Da die Regelung der Austragsmenge durch die geregelte Förderleistung des nachgeschalteten
Förderers erfolgt, ergeben sich verschiedene Nachteile. Z. B. können nur solche Mischgüter
bei den beschriebenen bekannten Maschinen verarbeitet werden, deren Schüttverhalten
den erwähnten, erforderlichen Rückstau zuläßt. Ein weiterer Nachteil ist der teure
Antrieb bei langen Fördersystemen, wobei insbesondere die Regelantriebe hohe Investitionen
erfordern und wegen der komplizierten Funktionen nicht wartungsfrei sind. Ein Verschließen
des bekannten Mischbehälters ist nicht möglich, so daß bei Beginn des Mischbetriebes
mit Nachteil unvermeidbar zunächst ungemischtes Material ausgetragen wird.
[0004] Bekannt ist auch eine Mischmaschine, unter deren Entleerungsöffnung ein sich kegelstumpfförmig
nach unten erweiternder Auslauftrichter angebracht ist, unter weichem im Abstand ein
Telleraufgeber dreht. Der Raum im Auslauftrichter und über dem Telleraufgeber ist
im Betrieb vollständig mit Mischgut gefüllt, welches über Ausräumerzungen vom Telleraufgeber
zu mindestens einer Abnahmestelle abgeführt wird. Abgesehen von der Abhängigkeit des
Betriebes vom Schüttverhalten der zu verarbeitenden Materialien erfordert diese bekannte
Mischeinrichtung eine aufwendige Kapselung bei der Verarbeitung staubender Mischgüter
und hohe Investitionskosten.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist daher die Schaffung einer Verschließvorrichtung der eingangs
beschriebenen Art, mit weicher ohne hohe Investitionskkosten und bei robustem Betriebsverhalten
sowohl eine Grob- als auch eine Feinregelung des Austrages im Betrieb sowie ein Verschluß
des Behälters möglich sind.
[0006] Die Lösung dieser Aufgabe gelingt erfindungsgemäß dadurch, daß der Verschlußdeckel
über einen regelbaren Drehantrieb um die senkrecht zu sich verlaufende Drehachse rotierbar
ist, die Hubeinrichtung zur genauen Einstellung der Stellung des Lagers mit einem
Steuerantrieb gekoppelt ist und daß die Entleerungsöffnung einen sich nach außen unten
kegelstumpfförmig erweiternden Auslauftrichter aufweist, in welchen der Verschlußdeckel
eintauchbar ist. Mit der neuen Verschließvorrichtung ist es möglich, zu Beginn des
Betriebes, am Ende des Betriebes, gegebenenfalls sogar zu besonderen Zeiten während
des Betriebes, z. B. zur Unterbrechung der Entleerung oder des Austragsvorganges,
den Behälter der Aufbereitungsmaschine beziehungsweise dessen Entleerungsöffnung vollständig
zu verschließen. Dennoch erlaubt die neue Verschließvorrichtung gleichzeitig das schnelle
und exakte Erreichen eines Öffnungszustandes beziehungsweise einer Öffnungsweite,
so daß Behandlungsgut kontinuierlich und mit gewünschter Dosierung ausgetragen werden
kann. Die schnelle Einstellung gelingt durch die genaue und schnelle Verstellung der
Lagerposition, z. B. der Position eines Lagerarmes, mittels des erwähnten Steuerantriebes,
wodurch sozusagen eine Grobeinstellung der Austragsleistung möglich ist. Auf diese
Weise wird die Öffnungsweite der Austrags- bzw. Entleerungsöffnung im Behälterboden
eingestellt. Damit gelingt schnell und recht präzise zum Beispiel die Anpassung an
die jeweilige Korngröße und das Fließverhalten des verarbeiteten Mischgutes.
[0007] Während die Weite der Entleerungsöffnung durch die Stellung des Lagers bzw. Lagerarmes
erfolgt (Grobeinstellung), gelingt die Feineinstellung über den regelbaren Drehantrieb
des Verschlußdeckels um die senkrecht zum Verschlußdeckel verlaufende Drehachse. Diese
liegt koaxial zur Antriebswelle, die aus einem Getriebemotor auf den Verschlußdeckel
zu heraussteht. Die Kupplung zwischen Verschlußdeckel und Antriebswelle erfolgt auf
die dem Maschinenfachmann zweckmäßigste Weise, z. B. über Nut- und Federverbindung.
Die Feinregelung erfolgt also durch den regelbaren Drehantrieb des Verschlußdeckels,
welcher z. B. von der Antriebsleitung der Aufbereitungsmaschine abhängig steuerbar
ist.
[0008] Durch die Möglichkeit des Eintauchens des Verschlußdeckels in den sich konisch erweiternden
Auslauftrichter ist u. a. ein güsntiger Materialfluß gewährleistet, und das Einfahren
des Verschlußdeckels kann auch gegen den fließenden Materialstrom im Betrieb, am Ende
des Aufbereitungsprozesses oder zur Verstellung der Austragsmenge erfolgen.
[0009] Bei zweckmäßiger weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist der Verschlußdeckel auf
seiner der Entleerungsöffnung zugewandten Oberseite mit Flügelaufsätzen versehen.
Deren Gestalt kann verschieden sein, z. B. sind radiale, geschwungene Anordnungen
von schaufelähnlichen Flügeln zweckmäßig, günstig kann eine breite und niedrige, je
nach der Aufgabenstellung auch schmalere und/oder hohe Ausführungsform der Flügel
sein. Vorzugsweise ist die Außenkontur der flügelähnlichen Aufsätze an den sich nach
unten konisch erweiternden Auslauftrichter anzupassen. Die Flügelaufsätze gemäß der
Erfindung können die Antriebseinrichtung, insbesondere die Drehwelle im Zentrum des
Tellers des Verschlußdeckels aufnehmen.
[0010] Der Steuerantrieb für die Verstellung des Lagerarms kann elektrisch, pneumatisch,
hydraulisch ausgestaltet sein, die Lageverstellung des Verschlußdeckels kann man aber
auch manuell durch ein Handrad verändern. Dabei ist es zweckmäßig, wenn an der Verstelleinrichtung
eine Anzeigeeinrichtung derart vorgesehen ist, daß unabhängig von der Art des Stellantriebes
die Position des Lagerarmes der Bedienungsperson sogleich ersichtlich ist.
[0011] Vorteilhaft ist erfindungsgemäß auch, wenn zwischen Steuerantrieb und Verschlußdeckel
ein Freilauf und/oder eine elastische Lagerung eingebaut ist. Die Verschließvorrichtung
gemäß der Erfindung ist sowohl für stillstehende wie auch drehende Behälter in Aufbereitungsmaschinen
verwendbar. Der Freilauf ist besonders dann günstig, wenn es sich um Zwangsmischer
mit drehendem Behälter handelt. Dann kann der Verschlußdeckel auch in den drehenden
Behälter bzw. dessen Entleerungsöffnung einfahren und wird bei Beginn des Verschließzustandes
von diesem mitgenommen.
[0012] Umgekehrt kann bei Einsatz in stillstehenden Behältern die Anpassung der Bewegung
des Verschließtellers einerseits und des Behälterbodens andererseits über die entsprechend
vorgesehene Regelung des Steuerantriebes erfolgen, so daß der Antrieb des Verschlußdeckels
in Schließstellung stillgesetzt ist.
[0013] Während die Hubeinrichtung bei einer ersten bevorzugten Ausführungsform eine Schwenkwelle
sein kann, die mit einem Lagerarm verbunden ist, so daß der regelbare Drehantrieb
die Neigung des Lagerarmes genau einzustellen gestattet, kann bei einer anderen Ausführungsform
erfindungsgemäß der Verschlußdeckel in Richtung senkrecht zum Behälterboden beweglich
einstellbar sein. Diese vertikale Bewegungskomponente kann man durch einen Hydraulikzylinder
einführen, der in zweckmäßiger Weise an einem ortsfesten Auslaufrohr angebracht ist.
Mit der Kolbenstange dieses Hydraulikzylinders wird in zweckmäßiger Weise über Flansche
ein Hydraulikmotor angebracht, dessen Abtriebswelle den Verschlußdeckel trägt.
[0014] Wenn bei weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung der Verschlußdeckel an
seinem Außenumfang eine Dichtung aufweist, ist sogar ein flüssigkeitsdichtes Abschließen
des Verschlußdeckels in der Entleerungsöffnung des Behälterbodens möglich.
[0015] Macht man den Verschlußdeckel beheizbar, dann können mit Vorteil auch Heißmischungen
und/oder klebrige Aufbereitungsmaterialien verarbeitet werden.
[0016] Bei vorteilhafter weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist die Drehzahlregelung elektrisch,
hydraulisch oder mechanisch vorgesehen. Beispielsweise kann die Regelung der Deckeldrehzahl
elektrisch mittels eines Gleichstrommotors, hydraulisch durch einen verstellbaren
Hydraulikmotor oder mechanisch durch ein regelbares Getriebe durchgeführt werden.
Zweckmäßig ist es auch, wenn die Drehzahlregelung lastabhängig von der Leistungsaufnahme
des oder der Antriebsmotore der Aufbereitungsmaschine vorgesehen ist.
[0017] Für besonders klebrige Produkte besteht ferner die Möglichkeit, erfindungsgemäß den
rotierenden Auslauftrichter und/ oder den Verschlußdeckel mit einem stillstehenden
Abstreifer zu versehen. Im Falle des Verschlußdeckels ist es dabei bevorzugt, wenn
er nicht die vostehend erwähnten Flügelaufsätze oder dergl. aufweist sondern eine
glatte Oberfläche hat. Zwar kann beim Einbau von Abstreifern der Verschlußdeckel nur
soweit in den Auslauftrichter hineingefahren werden, daß noch ein Spalt frei bleibt,
welcher der Dicke des oder der Abstreifer entspricht. Die Öffnung kann also nicht
vollkommen verschlossen werden. Dies ist jedoch bei klebrigem Mischgut, das den Einsatz
von Abstreifern erst erforderlich macht, in der Regel nicht schädlich.
[0018] Man erkennt, daß durch die neue Verschließvorrichtung ein besserer Betrieb zum jederzeitigen
Verschließen und kontinuierlichen Austrag von Aufbereitungsmaterialien möglich ist.
Auch kann die Austragvorrichtung durch eine automatische Steuerung so betrieben werden,
daß bei Nichterreichen der gewünschten Austragmenge und/oder bei Erreichen der oberen
und unteren Drehzahlgrenze des Drehantriebes für den Verschlußdeckei automatisch eine
Verstellung der Weite der Entleerungsöffnung erfolgt, z. B. durch Verschwenken des
Lagerarms.
[0019] Es sind zwar schon Verschließvorrichtungen mit Verschlußdeckeln an Lagerarmen an
sich bekannt, die vorstehenden Möglichkeiten sind aber mit den bekannten Verschließvorrichtungen
nicht erreichbar, zumal sich deren Ausgestaltung auf spezielle Lagermerkmale richtet.
[0020] Weitere Vorteile, Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung
ergeben sich aus der folgenden Beschreibung dreier bevorzugter Ausführungsbeispiele
anhand der beigefügten Zeichnungen. Es zeigen :
Figur 1 schematisch die Seitenansicht einer Verschließvorrichtung gemäß der Erfindung
mit Elektro-Drehantrieb für die Neigungsverstellung des Lagerarmes,
Figur 2 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 1, bei der jedoch der Antrieb für die Verstellung
der Lagerarmneigung über eine Handspindel erfolgt und die Neigungsanzeige dargestellt
ist, und
Figur 3 in ähnlicher Darstellung wie bei den
Figuren 1 und 2 eine andere Ausführungsform mit vertikaler Verstellmöglichkeit des
Verschlußdeckels.
[0021] In den Figuren 1 und 2 stimmen zahlreiche Teile der erfindungsgemäßen Verschließvorrichtung
überein und tragen daher die gleiche Bezugszahl. Im oberen Bereich links ist strichpunktiert
abgebrochen der Boden 1 des nicht dargestellten Behälters einer Aufbereitungsmaschine
gezeigt, in weichem sich mittig die Entleerungsöffnung 2 befindet. Sie wird durch
einen bündig mit dem Behälterboden 1 liegenden Ring 3 umfaßt, an dem nach unten hin
der sich kegelstumpfförmig erweiternde Auslauftrichter 4 angebracht ist. Dieser rotierende
Auslauftrichter 4 wird durch einen weiteren Halterungsring 5 im unteren weiteren Bereich
gelagert, dessen Befestigung nur durch eine strichpunktierte Linie angedeutet und
für das Verständnis der Erfindung nicht wichtig ist. Der Verschlußdeckel selbst ist
allgemein mit 6 bezeichnet. Er besteht bei dieser Ausführungsform aus einer kreisrunden
Platte 7, an deren Außenumfang 8 ein Dichtring angeordnet, in den Zeichnungen aber
nicht gezeigt ist. In der Mitte der Kreisplatte 7 liegt eine Büchse 9, die an der
Kreisplatte 7 befestigt ist und über die Feder 10 über die nicht dargestellte Nut
die Verbindung mit der Antriebswelle 11 schafft. Außen an der Büchse 9 und oben auf
der Kreisplatte 7 sind flügelartige Aufsätze 12 angebracht. Im Falle der in den Figuren
dargestellten Ausführungsformen handelt es sich hier um radial geradlinig verlaufende
dünne Platten in Form von Schaufeln, die oben über ein Nabenteil 13 unter Bildung
einer sternförmigen Austraghilfe zusammengefaßt sind.
[0022] Die Antriebswelle 11 befindet sich auf der Abtriebsseite eines Getriebes 14, auf
dessen Antriebsseite der Elektromotor 15 angeflanscht ist. Dieser wird über das Getriebe
14 von dem Lagerarm 16 getragen, der an der Schwenkwelle 17 befestigt ist, die über
ein allgemein mit 18 bezeichnetes Lager an dem schematisch dargestellten Rahmen 19
gehaltert ist.
[0023] Der Schwenkantrieb weist ferner einen mit der Schwenkwelle 17 starr verbundenen Schwenkhebel
20 auf, der bei der Darstellung der Fig. 1 über den als Elektroverstellgerät 21 ausgebildeten
Steuerantrieb bewegt wird.
[0024] Im Unterschied zu Fig. 1 ist der Steuerantrieb bei der Ausführungsform der Fig. 2
eine über ein Handrad 22 drehangetriebene Spindel 23, die in der aus Fig. 2 ersichtlichen
Weise für die Verschwenkung des Schwenkhebels 20 sorgt. An der Schwenkwelle 17 ist
ferner ein Zeiger 24 befestigt, der über eine Skala 25 jederzeit den genauen Neigungswinkel
des Lagerarms 16 festzustellen erlaubt.
[0025] Der Betrieb der Verschließvorrichiung erfolgt derart, daß im Falle der Ausführungsform
der Fig. 1 ein Herausschwenken des Verschlußdeckels 6 aus der Entleerungsöffnung 2
nach unten erfolgt. Kurz nach Verlassen der Verschlußstellung befindet sich die Kreisplatte
7 noch fast in der gleichen Ebene wie der Behälterboden 1, wie strichpunktiert bei
beiden Ausführungsformen in Fig. 1 und Fig. 2 gezeigt ist. Das Elektroverstellgerät
21, weiches selbst um ein Lager 26 kippbar gehaltert ist, verschwenkt über die verschiedenen
Stellungen des Schwenkhebels 20, der Schwenkwelle 17 die Neigung des Lagerarms 16,
so daß ein Zwischenzustand erreicht wird, der in beiden Figuren mit ausgezogenen Linien
gezeigt ist. Ein weiteres Zurückziehen des Schwenkhebels 20 im Gegenuhrzeigersinn
läßt dann die Bewegung in die untere, strichpunktiert gezeichnete Stellung des Verschlußdeckels
6 zu.
[0026] Man erkennt auch aus den Figuren, daß die Grobeinstellung durch die verschiedenen
Neigungen des Lagerarmes 16 möglich ist, und kann sich durch die vorstehenden Erläuterungen
leicht vorstellen, wie eine Drehung der Kreisplatte 7, d. h. des Verschlußdeckels
6, eine Feinregelung" des Austragsflusses des verarbeiteten Materials ermöglicht.
Hierbei schaufeln die flügelähnlichen Aufsätze 12 das aufbereitete Material unter
Drehen des Verschlußdeckels 7 um die Welle 11 praktisch auf eine nicht dargestellte
Abnahmestelle, so daß der Austragsfluß nicht von der Abnahmestelle bzw. dem dort angeordneten
Fördersystem sondern von der Drehzahl des Motors 15 und der Stellung des Lagerarms
16 abhängt.
[0027] Bei der Ausführungsform der Figur 3 ist der Verschlußdeckel 6 auf dem austreibenden
Ende der Antriebswelle 11 des Hydraulikmotors 14' gelagert. Der Hydraulikmotor 14'
ist über Flansche 31 mit der Kolbenstange 30 eines Hydraulikzylinders 21' verbunden.
[0028] Dieser Hydraulikzylinder 21' ist über zwei Haltestangen 29 an einem stillstehenden
Auslaufrohr 32 befestigt.
[0029] Die Halterungen können auch dazu benutzt werden, um die Versorgungsleitungen 27 des
Hydraulikmotors 14' und 28 für den Hydraulikzylinder 21' nach außen zu führen. Sowohl
die Hydraulikanlage für die Hubbewegung, als auch jene für den Drehantrieb des Deckels
enthalten außerhalb der dargestellten Vorrichtung die entsprechenden Zubehöreinrichtungen,
wie Pumpen, Ventile, Durchflußregler usw.
[0030] Die in Figur 1 bis 3 dargestellten Ausführungsvarianten enthalten selbstverständlich
auch alle Überwachungs- und Signalisierungseinrichtungen für die Übertragung der Deckeldrehzahl
und Deckelstellung in eine entsprechende Steuerungseinrichtung.

1. Vorrichtung zum Verschließen und kontinuierlichen Entleeren des Behälters einer
Aufbereitungsmaschine mittels eines im Behälterboden (1) angeordneten Verschlußdeckels
(6-9), der über eine Hubeinrichtung (17, 21') an einem Lager (16, 31) außerhalb des
Behälters in die Entleerungsöffnung (2) im Behälterboden (1) hinein- und herausbewegbar
angetrieben ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußdeckel (6-9) über einen
regelbaren Drehantrieb (11, 14, 15) um die senkrecht zu sich verlaufende Drehachse
rotierbar ist, die Hubeinrichtung (17, 21') zur genauen Einstellung der Stellung des
Lagers (16, 31) mit einem Steuerantrieb (21, 22) gekoppelt ist und daß die Entleerungsöffnung
(2) einen sich nach unten kegelstumpfförmig erweiternden AuslauF. trichter (4) aufweist,
in welchen der Verschlußdeckel (6-9) eintauchbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußdeckel (6-9)
auf seiner der Entleerungsöffnung (2) zugewandten Oberseite mit Flügelaufsätzen (12)
versehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, da-durch gekennzeichnet, daß zwischen Steuerantrieb
(21, 22) und Verschlußdeckel (6) ein Freilauf und/oder eine elastische Lagerung eingebaut
ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußdeckel
(6) in Richtung senkrecht zum Behälterboden (1) beweglich einstellbar ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußdeckel
(6) an seinem Außenumfang (8) eine Dichtung aufweist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußdeckel
(6) beheizbar ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehzahlregelung
elektrisch, hydraulisch oder mechanisch vorgesehen ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehzahlregelung
lastabhängig von der Leistungsaufnahme der Antriebsmotore der Aufbereitungsmaschine
vorgesehen ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslauftrichter
(4) und/oder der Verschlußdeckel (6) mit einem stillstehenden Abstreifer versehen
ist.
1. Apparatus for closing and continuously emptying the container of a preparation
machine by means of a closure cover (6-9) which is arranged in the bottom (1) of the
container and which is driven to be movable into and out of the emptying opening (2)
in the bottom (1) of the container by way of a lift arrangement (17, 21') on a mounting
(16, 31) outside the container, characterised in that the closure cover (6-9) is rotatable
by way of a controllable rotary drive (11, 14, 15) about the axis of rotation which
extends perpendicularly to itself, the lift arrangement (17, 21') is coupled to a
control drive (21, 22) for precise adjustment of the position of the mounting (16,
31) and that the emptying opening (2) has a discharge funnel (4) which enlarges downwardly
in a frustoconical configuration and into which the closure cover (6-9) can be engaged.
2. Apparatus according to claim 1 characterised in that the closure cover (6-9) is
provided with blade fixtures (12) on its top side which is towards the emptying opening
(2).
3. Apparatus according to claim 1 or claim 2 characterised in that a freewheel means
and/or a resilient mounting means is installed between the control drive (21, 22)
and the closure cover (6).
4. Apparatus according to one of claims 1 to 3 characterised in that the closure cover
(6) is adjustable movably in a direction perpendicularly to the bottom (1) of the
container.
5. Apparatus according to one of claims 1 to 4 characterised in that the closure cover
(6) has a seal on its outside periphery (8).
6. Apparatus according to one of claims 1 to 5 characterised in that the closure cover
(6) is heatable.
7. Apparatus according to one of claims 1 to 6 characterised in that control of the
speed of rotation is by electrical, hydraulic or mechanical means.
8. Apparatus according to one of claims 1 to 7 characterised in that control of the
speed of rotation is load-dependent on the power consumption of the drive motors of
the preparation machine.
9. Apparatus according to one of claims 1 to 8 characterised in that the discharge
funnel (4) and/or the closure cover (6) is provided with a stationary scraper.
1. Dispositif de fermeture et de vidage en continu du récipient d'une machine de traitement
au moyen d'un couvercle de fermeture (6-9) monté dans le fond du récipient (1) qui,
par l'intermédiaire d'un dispositif de levage (17, 21'), sur un support (16, 31) en
dehors du récipient est entraîné de façon mobile vers l'intérieur et l'extérieur dans
l'ouverture de vidage (2) du fond du récipient (1), caractérisé en ce que le couvercle
de fermeture (6-9) est entraîné en rotation par l'intermédiaire d'une commande de
rotation réglable (11, 14, 15) autour de l'axe de rotation disposé perpendiculairement
à lui, le dispositif de levage (17, 21'), pour le réglage précis de la position du
support (16, 31) est accouplé à un mécanisme de commande (21, 22) et l'ouverture de
vidage (2) comporte une trémie de sortie s'évasant vers le bas en forme de tronc de
cône (4), dans laquelle le couvercle de fermeture (6-9) peut plonger.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le couvercle de fermeture
(6-9) est pourvu à sa partie supérieure tournée vers Couverture de vidage (2) d'un
couronnement en forme d'ailettes (12)
3. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce
qu'il est prévu entre le mécanisme de commande (21, 22) et le couvercle de fermeture
(6) une roue libre et(ou) un support élastique.
4. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que
le couvercle de fermeture (6) est réglable de façon mobile dans une direction perpendiculaire
au fond du récipient (1).
5. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que
le couvercle de fermeture (6) comporte un joint sur sa périphérie extérieure (8).
6. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que
le couvercle de fermeture (6) est chauffable.
7. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce qu'il
est prévu que la régulation de la vitesse de rotation soit électrique, hydraulique
ou mécanique.
8. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce qu'il
est prévu que la régulation de la vitesse de rotation soit en fonction de la charge
de puissance absorbée du moteur d'entraînement de la machine de traitement.
9. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que
la trémie de sortie (4) et (ou) le couvercle de fermeture (6) sont pourvus d'un râcleur
fixe.