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EP 0 115 268 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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20.07.1988 Patentblatt 1988/29 |
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Anmeldetag: 04.01.1984 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: E04F 13/08 |
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Fassadenverkleidungsplatte
External cladding tile
Carreau de revêtement pour façades
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH FR LI NL SE |
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Priorität: |
28.01.1983 DE 3302819 16.04.1983 DE 3313812 08.07.1983 DE 3324694
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.08.1984 Patentblatt 1984/32 |
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Patentinhaber: Büssgen, Herbert |
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D-5160 Düren-Gürzenich (DE) |
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Erfinder: |
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- Büssgen, Herbert
D-5160 Düren-Gürzenich (DE)
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Vertreter: Cohausz & Florack
Patentanwälte |
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Postfach 33 02 29 40435 Düsseldorf 40435 Düsseldorf (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
CH-A- 278 856 DE-U- 1 951 293 DE-U- 8 302 886 US-A- 1 434 166
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DE-A- 2 757 604 DE-U- 7 036 891 DE-U- 8 311 311
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Fassadenverkleidungsplatte mit einer unteren, zur Unterkonstruktion
gerichteten viereckförmigen Abkantung, an deren beiden Seiten sich ebenfalls zur Unterkonstruktion
gerichteten dreieckförmige Abkantungen anschließend an deren größte, der Höhe der
viereckförmigen Abkantung entsprechende Höhen die viereckförmige Abkantung angrenzt:
[0002] Aus der schweizerischen Patentschrift 278 856 sind solche Fassadenverkleidungsplatten
bekannt. Hier sind dreieckförmige Abkantungen nur an der Unterseite jeder Fassadenverkleidungsplatte
vorgesehen; wobei eine Abkantung an der Oberseite der Platte nicht besteht.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, Fassadenverkleidungsplatten der eingangs genannten
Art so zu verbessern, daß eine hohe Sicherheit gegen eindringendes und kriechendes
Wasser gegeben ist.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Platte fünfeckig ausgebildet
ist und die beiden restlichen Ränder dreieckförmige Abkantungen aufweisen, die von
der Unterkonstruktion abgewandt sind und deren geringste Höhen aneinander grenzen.
[0005] Die dreieckförmigen Abkantungen im oberen Bereich der Platte sorgen dafür, daß steigendes
Wasser nicht nach innen dringen kann. Damit ist auch bei starkem Wind gewährleistet,
daß eine ausreichende Dichtigkeit gegeben ist. Darüber hinaus führt die fünfeckige
Form zu einem ästhetisch schönen Äußeren.
[0006] Die vorgesehenen Befestigungslöcher ermöglichen eine einfache Montage. Die Verlegung
kann auf bereits im Handwerk übliche waage- oder senkrechte Holzlattungen erfolgen.
Auf die bisher notwendigen Fassadenan- und -abschlußprofile bei der Verlegung kann
verzichtet werden, da die Platten mit einfachen Werkzeugen, z. B. Reißnadel und Lochschere
sowie Falzzange, so behandelt werden können, daß sie an jeder beliebigen Stelle von
Hand abkantbar sind. Dadurch ist es möglich, auch Fenster- und Türlaibungen besonders
wirtschaftlich zu verkleiden.
[0007] Die erfindungsgemäße Platte wird vorzugsweise so gefertigt und verlegte daß alle
bekannten Deckungsarten, z. B. Doppeldeckung, waagerechte Deckung, geschlaufte Deckung,
Vertikal- oder Quaderdeckung, Wabendeckung usw., möglich sind. Es enfällt die Notwendigkeit,
die Platte bei Verwendung als Ortgang- oder Traufverkleidung zuzuschneiden und damit
einen Materialverlust in Kauf zu nehmen. Die Platte ist sehr variabel zu verlegen.
Es besteht der Vorzug, daß eine wahlweise Rechts- oder Linksverlegung sowie die Wabendeckung
mit einer einzigen Plattenform möglich ist, Die Platte erlaubt eine kleinere Lagerhaltung
sowie eine vereinfachte und kostensparende Herstellung, da nur ein Werkzeug für drei
Verlegungsarten erforderlich ist.
[0008] Vorzugsweise wird vorgeschlagene, daß die Abkantungen spitz- bzw stumpfwinkelig zu
der Fassadenplattenebene verlaufen. Durch die stumpfwinkelige Abkantung erreicht man
eine einwandfreie Stapelung für die Verpackung und eine raumsparende Lagerhaltung.
[0009] Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Fassadenverkleidungsplatte aus dünnwandigem
Metall, vorzugsweise Aluminium besteht. Alternativ wird vorgeschlagene, daß sie aus
Kunststoff besteht. Ein einfaches Befestigen ist dann gegeben, wenn sie Befestigungslöcher
aufweist.
[0010] Eine Ausführungsform der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch wiedergegeben.
Es zeigen:
Fig: 1 eine Draufsicht auf die Platten,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Platte,
Fig. 3 eine Seitenansicht der Platte mit Blick auf eine auf Null abfallende Abkantung
und den gleichmäßig abgekanteten Rand.
[0011] In den Figuren 1 - 3 ist mit 15 die Oberseite der fünfeckigen Platte bezeichnet,
die auf einer nicht dargestellten Unterkonstruktion mit ihrer Unterseite befestigt
wird. Die gleichmäßige Abkantung mit der Höhe H, trägt das Bezugszeichen 18, wobei
"gleichmäßige Abkantung" bedeutete daß die Kanten 19 und 20 parallel zueinander verlaufen
(Fig. 2 und 3).
[0012] Mit 21 sind zwei auf Null abfallende dreieckförmige Abkantungen beziffert, die zur
Unterkonstruktion hin gerichtet sind und deren größte Höhen H
2 an die Abkantung 18 angrenzen. An den übrigen Rändern sind zwei auf Null abfallende
dreieckförmige Abkantungen 17 angeordnete die von der Unterkonstruktion abgewandt
sind und deren geringste Höhen 16 aneinander grenzen: Mit 22 sind in Fig. 1 Befestigungslöcher
zum Annageln der Platten bezeichnet.
[0013] Die Platte besteht aus dünnwandigem Metall, vorzugsweise aus Aluminium oder aus Kunststoff.
Die Abkantungen 17, 18, 21 können spitz- bzw stumpfwinkelig zu der Fassadenplattenebene
verlaufen.
1. Fassadenverkleidungsplatte (15) mit einer unteren, zur Unterkonstruktion gerichteten
viereckförmigen Abkantung (18), an deren beiden Seiten sich ebenfalls zur Unterkonstruktion
gerichteten dreieckförmige Abkantungen (21) anschließen, an deren größte, der Höhe
(H1) der viereckförmigen Abkantung (18) entsprechende Höhen (H2) die viereckförmige Abkantung (18) angrenzt, dadurch gekennzeichnet, die Platte (15)
fünfeckig ausgebildet ist und die beiden restlichen Ränder dreieckförmige Abkantungen
(17) aufweisen, die von der Unterkonstruktion abgewandt sind und deren geringste Höhen
(16) aneinander grenzen.
2. Fassadenverkleidungsplatte nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Abkantungen (17,18, 21) spitz- bzw. stumpfwinkelig
zu der Fassadenplattenebene verlaufen
3. Fassadenverkleidungsplatte nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß sie aus dünnwandigem Metalle vorzugweise Aluminium, besteht
4. Fassadenverkleidungsplatte nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß sie aus Kunststoff besteht.
5. Fassadenverkleidungsplatte nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß sie Befestigungslöcher (22) aufweist.
1. External cladding tile (15) having a lower rectangular folded edge (18), which
is directed towards the understructure and on whose both sides there adjoin triangular
folded edges (21), which are likewise directed towards the understructure and at whose
greatest heights (H2), corresponding to the height (H,) of the rectangular folded edge (18), the rectangular
edge (18) adjoins, characterized in that the tile (15) is of pentagonal design and
the two remaining borders have triangular folded edges (17), which face away from
the understructure and whose smallest heights (16) are adjacent to each other.
2. External cladding tile according to Claim 1, characterized in that the folded edges
(17, 18,21) run acutely or obtusely to the plane of the external tile.
3. External cladding tile according to Claim 1 or 2, characterized in that it consists
of thin-walled metal, preferably aluminium.
4. External cladding tile according to Claim 1 or 2, characterized in that it consists
of plastic.
5. External cladding tile according to one of the preceding claims, characterized
in that it has fastening holes (22).
1. Carreau de revêtement pour façades (15) avec un angle brisé (18) de forme quadrangulaire
dirigé vers la construction porteuse, aux deux côtés desquels se raccordent des angles
brisés
(21) de forme triangulaire également dirigés vers la construction porteuse l'angle
brisé (18) de forme quadrangulaire étant adjacent à leur plus grande hauteur (H2) correspondant à la hauteur (H,) de l'angle brisé (18) de forme quadrangulaire, caractérisé
par le fait que le carreau (15) est de forme pentagonale et les deux bords restants
présentent des angles brisés (17) de forme triangulaire qui sont dirigés à l'opposé
de la construction porteuse et dont les plus petites hauteurs (16) sont adjacentes
l'une à l'autre.
2. Carreau de revêtement pour façades selon la revendication 1, caractérisé par le
fait que les angles brisés (17, 18, 21) s'étendent à angle aigu ou à angle obtus par
rapport au plan du carreau de façade.
3. Carreau de revêtement pour façades selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par
le fait qu'il est constitué d'un métal à paroi mince, avantageusement d'aluminium.
4. Carreau de revêtement pour façades selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par
le fait qu'il est constitué de matière synthétique.
5. Carreau de revêtement pour façades selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé par le fait qu'il présente des trous de fixation (22).
