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EP 0 116 850 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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30.04.1986 Patentblatt 1986/18 |
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Anmeldetag: 16.01.1984 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: B41J 9/38 |
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Mikroprozessorgesteuertes, einen optoelektronischen Sensor enthaltendes Tauchanker-Drucksystem
Microprocessor controlled solenoid plunger print system containing an opto-electronic
sensor
Système d'impression avec induit plongeur commandé par microprocesseur et contenant
un détecteur opto-électronique
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
20.01.1983 DE 3301827
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.08.1984 Patentblatt 1984/35 |
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Anmelder: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT |
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80333 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Heider, Ulrich, Dr.-Ing.
D-8000 München 71 (DE)
- Kern, Hans, Dipl.-Ing.
D-8000 München 70 (DE)
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Tauchanker Drucksystem gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches
1.
[0002] Tauchankermagnetsysteme als Antriebsvorrichtung für einen Druckhammer in Typendruckeinrichtungen
oder Druckernadeln in Mosaikdruckeinrichtungen sind in der Drucktechnik allgemein
bekannt und mit Erfolg zur Anwendung gelangt. So wird in der DE-OS 31 16 430 eine
Hammerdruckvorrichtung mit einem eine Lichtschranke enthaltenden Tauchankermagnetsystem
beschrieben, bei dem in der Druckstelle abgewandten Teil des Tauchankermagnetsystems
für einen Typenraddrucker eine Infrarotlichtschranke zur Erfassung der Bewegung des
Ankers angeordnet ist. Das Ausgangssignal der Lichtschranke wird zur zeitlichen Ansteuerung
des Tauchankermagnetsystems verwendet, indem die zeitliche Länge des Ansteuerimpulses
der Tauchankermagnetspule entsprechend geändert wird.
[0003] Mit dem bekannten Tauchankermagnetsystem ist über den eingebauten optoelektronischen
Sensor eine exakte Lagebestimmung des Druckhammers und damit die Erfassung der Bewegungsgrößen
des Druckhammers nach Ort und Zeit, um diese Bewegungsgrößen zur Steuerung des Druckhammers
zu verwenden, nur zu einem Zeitpunkt möglich, da die Lichtschranke ausschließlich
durch die hintere Kante des Ankerstößels gesteuert wird. Damit werden aber Geschwindigkeitsänderungen
des Ankers nach diesem Zeitpunkt nicht erfaßt und können somit auch nicht zur Korrektur
der Länge des Ansteuerimpulses der Tauchankermagnetspule herangezogen werden.
[0004] Ein Problem bildet aber dabei gerade der Einfluß von Fertigungstoleranzen und sich
zeitlich ändernden Betriebsbedingungen während des Beschleunigungs- und Bremsvorganges
des Druckhammers, was zu einer Verfälschung des Abdruckes führen kann.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es ein Tauchanker-Drucksystem der eingangs genannten Art
derart auszugestalten, daß sich Fertigungstoleranzen und sich zeitlich ändernde Betriebsbedingungen
nicht auf den Abdruckvorgang auswirken können.
[0006] Diese Aufgabe wird bei einem Tauchanker-Drucksystem der eingangs genannten Art gemäß
dem kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 gelöst.
[0007] Weitere vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind durch die Unteransprüche
gekennzeichnet.
[0008] Eine Ausführungsform der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird im
folgenden beispielsweise näher beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine schematische Darstellung des erfindungsgemäßen Tauchankermagnetsystems
in Ruhestellung, teilweise in Schnittdarstellung,
Fig. 2 eine ausschnittsweise Darstellung des am Anker des Tauchankermagnetsystems
angeordneten Schlitzlineals, mit den entsprechend bezeichneten Meßstrecken,
Fig. 3. eine schematische Darstellung des Ausgangssignals, den optoelektronischen
Sensors bzw. des Spulenstromes in der Erregerspule in Abhängigkeit von der Bewegung
des Schlitzlineals und damit des Ankers beim Abdruck,
Fig. 4 eine tabellenartige Darstellung der Zuordnung zwischen den gemessenen Ist-Werten
der Durchlaufzeiten des Schlitzlineals und der zugeordneten digitalen Korrekturwerte
die notwendig sind,um ausgehend von dem Ist-Wart der Ankergeschwindigkeit zu dem vorgegebenen
Sollwert zu gelangen und
Fig. 5 ist eine schematische Darstellung der Schaltungsanordnung zum Betrieb des Tauchankermagnetsystem.
[0009] Mit der in der Fig. 1 schematisch dargestellte Druckeinrichtung für eine Fernschreib-
oder Schreibmaschine wird über ein im folgenden näher beschriebenes Tauchanker-Drucksystem,
ein hier nicht dargestelltes Typenrad das gegenüber einer Schreibwalze angeordnet
ist betätigt. Das Tauchanker-Drucksystem besteht im wesentlichen aus einer Erregerspule
1, und einem als Antriebselement für das Typenrad dienende Druckhammer 2 aus einem
weichmagnetischen Anker 2/1 und einem unmagnetischen Stößel 2/2. Der Druckhammer 2
ist in Buchsen 3 beweglich geführt und liegt im dargestellten Ruhezustand unter der
Wirkung einer Rückstellfeder 4 an einem Anschlag 5 an. Im Bereich des hinteren Teiles
des Tauchanker-Drucksystems ist ein Sensor 6, in diesem Falle einephotoelektrische
Schalteinrichtung angeordnet, wobei die Photostrecke 7 (Lichtstrahl) im Bewegungsbereich
eines mit dem Anker 2/1 formschlüssig verbundenen Schlitzlineals 8 angeordnet ist.
Das Schlitzlineal weist zwei Ausbrüche 9.1 und 9.2 auf, die eine rechteckige Form
haben und deren Kanten über die Photostrecke 7 abgetastet werden. Angesteuert wird
der Tauchankermagnet über eine Ansteuerschaltungsanordnung die z.B. entsprechend dem
Blockschaltbild der Fig. 5 ausgestaltet sein kann, wobei bei der Erregung des Tauchankermagneten
der Anker 2 des Tauchankermagneten sich in einer entsprechend der Fig.3 dargestellten
Bewegungsform ausseiner Ruhestellung in die Abdruckposition bewegt und nach dem Abdruck
prellfrei in seine Ruhestellung zurückkehrt. Während des Abdruckvorganges wird das
Schlitzlineal 7 über die optoelektronische Abtasteinrichtunng 6 abgetastet und dabei
werden die in der Fig. 2 darstellten Ankerwegstrecken X1 bis X3 ausgewertet. Bei der
Festlegung der Ankerwegstrecken wurde die Erkenntnis zugrundegelegt, daß sich die
Empfindlichkeitskurve und damit die Ansprechschwelle des photoelektrischen Sensors
im Laufe der Zeit ändert, so daß sich die Einschalt- bzw. Ausschaltpunkte gegeneinander
verschieben. Würde man z.B. zwei hintereinander folgende Kanten abtasten, wobei die
erste Kante einen von der Unterbrechung der Photostrecke (dunkel) zu einer Öffnung
der Photostrecke (hell) Dunkel-Hell-Übergang darstellt und die zweite Kante einen
entsprechenden Hell-Dunkel- Übergang, so würde es bei Alterung der Sensoreinrichtung
unter Beibehaltung der Betätigungsgeschwindigkeit des Schlitzlineals zu einer Veränderung
der gemessenen Abtastzeiten der.definierten Wegstrecken kommen. Die Folge wäre, eine
vorgetäuschte Veränderung der Ankergeschwindigkeit. Aus diesem Grunde wird erfindungsgemäß
zur Bestimmung der Durchlaufzeit der Ankerwegstrecken über die Abtasteinrichtung vorzugsweise
eine Folgeabtastung mit mindestens zwei gleichartigen (Hell-Dunkel, Hell-Dunkel; Dunkel-Hell,
Dunkel- Hell) Übergängen vorgenommen. Das bedeutet, daß entsprechend der Darstellung
der Fig. 2 außer der Anfangsankerwegstrecke X1, sämtliche Ankerwegstrecken X2 und
X3 durch gleichartige Übergänge begrenzt werden. So z.B. die Ankerwegstrecke X2 durch
die Kanten K1, K3 und die Ankerwegstrecke X3 durch die Kanten K3 und K5.
[0010] Ein typischer Abdruckvorgang ist in der Fig. 3 dargestellt. Dabei bezeichnet die
Abszisse aller drei übereinander dargestellten Diagramme der Fig. 3 die Zeitachse
T. Das obere Diagramm der Fig. 3 stellt dabei den Weg AW des Ankers 2 ausgehend von
der Ruhestellung R bis zum Abdruck an der Schreibwalze SW und das nachfolgende Abbremsen
mit Rückkehr in seine Ausgangsstellung R dar. Parallel zur Ordinate AW des Diagramms
ist schematisch das Schlitzlineal mit den entsprechenden abgetasteten Wegstrecken
X1 bis X3 dargestellt. Dem oberen Diagramm, mit dem Verlauf des Ankers in Abhängigkeit
von der Zeit beim Abdruck,zugeordnet, ist das mittlere Diagramm der Fig. 3, das die
Signalamplitude SA in Abhängigkeit von der Zeit am Ausgang des optoelektrischen Sensors
6 darstellt. Unterhalb dieses Diagramms der Fig. 3 ist der Verlauf des Erregerstroms
über die Zeit beim Abdruck dargestellt.
[0011] Betätigt wird dabei das Tauchanker-Drucksystem über die in der Fig. 5 dargestellte
Schaltungsanordnung, die einen Mikroprozessor MP (8048 Siemens) mit Zentraleinheit
und Speicher enthält. Die Funktion und der Aufbau dieser Schaltungsanordnung wird
im einzelnen später beschrieben.
[0012] Bei dem in der Fig. 1 dargestellten Tauchanker-Drucksystem wird mit Hilfe des optoelektronischen
Sensors 6 die Bewegung des Schlitzlineals 8 abgetastet und damit Ansteuersignale erzeugt.
Diese Signale werden einer elektronischen Steuerung, die einen Mikroprozessor MP enthält,
zugeleitet und u.a. zur Steuerung des Stromes in der Erregerspule 1 verwendet. Auf
diese Weise soll erreicht werden, daß der Druckhammer unabhängig von Fertigungstoleranzen
und äußeren Einflüssen eine bestimmte kinetische Energie (Abdruckstärke) erhält und
nach dem Abdruck durch einen Stromimpuls abgebremst wird, um prellfrei d.h. schnell
und ohne Geräuschentwicklung in seine Orundstellung zurückzukehren. Gleichzeitig wird
die Funktionsfähigkeit des Drucksystems überwacht.
[0013] Zu bestimmten Zeitpunkten z.B. beim Einschalten des Gerätes. beim Synchronisieren
etc. wird das Niveau des Sensorsignales 6 überprüft. Damit wird sichergestellt, daß
sich der Druckstößel in der Grundstellung und/oder der Sensor einwandfrei arbeitet.
Zu diesem Zwecke wird in der in Fig. 1 dargestellten Orundposition überprüft,ob die
Photostrecke 7 des Sensors 8 unterbrochen ist. Ist dies nicht der Fall, so erfolgt
über den Mikroprozessor MP eine Fehlermeldung deren Funktion im einzelnen später beschrieben
wird.
[0014] Bei jedem Druckvorgang wird die zum Durchlaufen der Meßstrecke X1 benötigte Zeit
TX1 gemessen und mit einer abgespeicherten Sollzeit verglichen. Falls die gemessene
Zeit TXI größer ist als die abgespeicherte Sollzeit, wird eine Fehlermeldung gegeben
und der Abdruck während einer gewissen Zeit z.B. 1 Sekunde unterbunden und anschließend
wieder freigegeben. Falls ein derartiger Fehler mehrfach hintereinander z.B. dreimal
auftritt, folgt keine erneute Freigabe des Abdruckers, sondern das Drucksystem wird
blockiert und der Fehler über eine hier nicht näher dargestellte Warneinrichtung gezeigt.
Damit soll einerseits die Funktionsfähigkeit des Drucksystems z.B. Drahtbruch, Windungsschluß
etc. überprüft werden, andererseits bei vorübergehender Störung der Ausdruck nicht
unnötiger Weise verhindert werden.
[0015] Bei jedem Druckvorgang wird ebenfalls die zum Durchlaufen der Meßstrecke X2 benötigte
Zeit TX2 gemessen. Jeder Zeit TX2 ist eine Zeit TA zugeordnet, nach der der Erregerstrom
I abgeschaltet wird. Die Beziehung zwischen der gemessenen Zeit TX2 und der Zeit,
bei der der Erregerstrom abgeschaltet wird ist in der Tabelle TB1 der Fig. 4 dargestellt.
Darin bezeichnen die in der Spalte TX2 bezeichneten Werte 1 bis 20 eine Folge von
im Mikroprozessor MP binär abgespeicherten Ist-Werten der erfahrungsgemäß festgestellten,
vorkommenden Ist-Werten beim Durchlauf der Ankerwegstrecke X2, diese Werte sind in
der Form von hier nur symbolisch dargestellten binären Codeworten (1...20) im Speicher
gespeichert.
[0016] Ihnen zugeordnet ist eine zweite Folge von als Folge von binären Codewörtern gespeicherten
Korrekturwerten, die in der Spalte TA der Tabelle TB1 dargestellt sind. Diesen Korrekturwerten
1 bis 20 der Tabelle TBI, Spalte TA entspricht der Verlauf des Erregerstromes der
notwendig ist, um ausgehend von dem Ist-Wert der Ankergeschwindigkeit zu dem vorgegebenen
Sollwert zu gelangen. Dies wird mit Hilfe des Mikroprozessors und der Schaltungsanordnung
der Fig. 5 bewerkstelligt. Zu diesem Zwecke wird nach Feststellung der tatsächlichen
Ist-Zeit TX2 und der Zuordnung des entsprechenden Codewortes z.B. des Codewortes 5
der Tabelle TX2 das entsprechend zugeordnete Codewort 5 der Spalte TA des Korrekturwertes
aufgerufen und dieser Korrekturwert 5 der Spalte TA der Tabelle TB1 an die Ausgänge
des Mikroprozessors angelegt, wobei dann über die noch im einzelnen zu beschreibende
Schaltungsenordnung der Fig. 5 eine Abschaltung des Spulenstromes I bewirkt wird und
zwar nach einer Zeit TA mit einer entsprechend der Fig. 3 dargestellten steilen Abfallflanke
(unteres Diagramm). Durch dieses Abschalten des Spulenstromes in Abhängigkeit von
der gemessenen Durchlaufzeit der Ankerwegstrecke wird erreicht, daß der Druckstößel
unabhängig von Toleranzen z.B. der schwankenden Güte des Magnetmaterials die gewünschte
kinetische Energie zum Abdruck erhält. Dabei können unterschiedliche festzulegende
Abdruckstärken durch unterschiedliche aber ebenfalls festzulegende Stromstärken erzielt
werden.
[0017] Nach jedem Abdruck wird außerdem die zum Durchlaufen der Meßstrecke X3B benötigte
Zeit TX3B gemessen. Jeder Zeit TX3 ist ein Strom ICB (Tabelle TB2, Fig. 4) zugeordnet.
Auch hier entspricht wie vorher beschrieben die Zeit TX3B den in Form von Codewörtern
festgelegten Ist-Zeiten 1 bis 20 (Spalte 1, Tabelle TB2 der Fig. 4). Ihnen zugeordnet
werden wiederum in der Tabelle TB2, die in Spalte ICB dargestellten Korrekturwerte
1 bis 20. Diese Korrekturwerte sind den einzelnen gemessenen Zeiten so zugeordnet,
daß der mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten zurückkehrende Anker immer möglichst
prellfrei d.h. möglichst schnell und ohne Geräuschentwicklung abgebremst wird. Dies
wird dadurch bewirkt, daß man den Erregerstrom (Amplitude) des Bremsimpulses ICB entsprechend
den gemessenen Durchlaufzeiten TX3B anpaßt. Der Festlegung des Grundbremsstromes ICB
folgt nun eine Phase der Kontrolle der Geschwindigkeit beim Rückkehren des Ankers
in seine Grundstellung. Dies wird dadurch bewirkt, daß man die Durchlaufzeit der Ankerwegstrecke
X2 mißt und in Abhängigkeit von dieser gemessenen Durchlaufzeit TX2B einen Strom IVB
bestimmt, mit dem nach dem Durchlauf der Ankerwegstrecke X2 die Erregerspule beaufschlagt
wird. Dieser variable Erregerstrom IVB ist abhängig von der beim Durchlauf der Ankerwegstrecke
X2 gemessenen Ankergeschwindigkeit. Ist z.B. entsprechend der Fig. 3 oberes Diagramm,
punktgestrichelte Kurve, der Anker zu schnell, bei der Rückkehr in seine Ausgangsstellung,
was z.B. dann der Fall ist, wenn z.B. wenig Reibung vorhanden ist oder das Mangetmaterial
schlecht ist, so wird durch entsprechend höheren Bremsstrom IVB (punktgestrichelter
Kurvenverlauf unteres Diagramm der Fig. 3) erreicht, daß es zu einem weichen Abbremsen
kommt. Bei hohen Rückkehrgeschwindigkeiten des Ankers ist es deshalb notwendig, einen
kuraber starken Stromimpuls zu erzeugen, da bis zur kehr des Ankers in seine Ruhestellung
und damit für sein weiches Abbremsen nur noch wenig Zeit zur Verfügung steht. Ist
der Anker bei seiner Rückkunft im Verhältnis zum Normalverlauf der Kurve langsam (gepunktelte
Darstellung in der Fig. 3) bedarf es eines entsprechend geringeren aber längeren Bremsstromes
IVB.
[0018] Die Auswahl des Bremsstromes IVB bzw. der Abschaltzeit TAB, nach der der Bremsstrom
IVB abgeschaltet wird und nach der der Bremsstrom kontinuierlich nach einer e-Funktion
abklingt, ergibt sich aus der Tabelle TB3. Hier bezeichnet wie vorher bereits ausgeführt,
die Folge von Codewörtern in der Spalte TX2B, die zu erwartenden Ist-Werte, wohingehend
die Folge der Codewörter IVB und TAB Spalten 2 und 3 der Tabelle TB3 die entsprechenden
Korrekturcodewörter bezeichnet, die den Ist-Werten der Spalte TX2B zugeordnet sind,
so daß sich das gewünschte sanfte und prellfreie Abbremsen des Ankers ergibt.
[0019] Durch den zusätzlichen Meßvorgang über die Ankerwegstrecke X2 kann in den Bremsvorgang
korrigierend eingegriffen werden. Eine einmalige Messung über die Ankerwegstrecke
X3 würde zu ungenauen Ergebnissen führen, da durch diese einmalige Messung eine Geschwindigkeitsänderung
als solche und damit die Bremsverzögerung nicht erfaßt werden würde.
[0020] Um ein prellfreies Anliegen des Ankers an seine Anlage zu ermöglichen, wird der Strom
IVB nicht schlagartig abgeschaltet, sonder klingt kontinuierlich ab und zwar vorzugsweise
nach einer e-Funktion.
[0021] Die in der Fig. 5 dargestellte Schaltungsanordnung zum Betrieb des Tauchanker-Drucksystems
besteht aus einem zentralen Mikroprozessor MP des Types 8048 Siemens, der über eine
hier nicht im einzelnen beschriebene jedoch allgemein bekannte Druckersteuerung DS
angesteuert wird und dem die von einem optoelektronischen Sensor in diesem Fall einer
Lichtschranke LS ausgehenden und über einen Diskriminator D3 entsprechend umgeformten
Signale zugeführt werden. Dem Mikroprozessor MP nachgeschaltet ist ein Digital- Analog-Wandler
DA. Sein Widerstandsnetzwerk aus den Bewertungswiderständen RB liefert eine dem angelegten
Bitmuster der Codewörter entsprechende Ausgangsspannung UA, die einem nachgeschalteten
Stromregler als Sollwert zugeführt wird. Die Stromregleranordnung besteht aus einem
Operationsverstärker OP1 der über einen Kondensator C2 rückgekoppelt ist, und einer
nachgeschalteten Halbleiterschaltanordnung aus den beiden Schalttransistoren TS1 und
TS2 mit zwei zugehörigen Widerständen R aus einer parallel zu den Schalttransistoren
angeordneten Freilaufdiode D1. Die Schalttransistoren TS1 und TS2 verbinden in Abhängigkeit
von den Ausgangssignalen des Operationsverstärkers OP1 den Eingang der Erregerspule
1 mit einer Betriebsspannungsquelle U. Der Ausgang der Erregerspule 1 steht einerseits
über eine Diode D2 mit der Betriebsspannungsquelle U in Verbindung, andererseits mit
einem weiteren Schalttransistor TS3, der wiederum über einen Inverter UI mit dem Mikroprozessor
MPP16 und über den Widerstand R3 mit der Betriebsspannungsquelle in Verbindung steht
und der zum schnellen Ein- und Ausschalten des Stromes in der Erregerspule dient.
Diesem Schalttransistor TS3 nachgeschaltet ist ein Strommeßwiderstand RM. Der über
den Strommeßwiderstand RM ermittelte Erregerstrom wird über einen Spannungsteiler
aus den Widerständen RI, R2 und einem Kondensator C10 dem invertierenden Eingang des
Operationsverstärkers OP1 zugeführt.
[0022] Die Funktion der dargestellten Schaltungsanordnung ist dabei wie folgt. Die Druckersteuerung
DS startet das gesamte Drucksystem durch kurzzeitiges Anlegen eines L-Signales (Signal
mit niedrigem Pegel) an den Port P20 des Mikroprozessors 8048. Die gewünschte Abdruck
energie wird durch entsprechende Ansteuerpotentiale an den Ports P21 und P22 festgelegt.
Dabei entspricht der gleichzeitigen Beaufschlagung der Ports P21 und P22 mit "Low"
eine hohe Abdruckenergie, der Beaufschlagung des Ports P21 mit "Low" und des Portes
P22 mit "High", einer mittleren Abdruckenergie und der Beaufschlagung des Ports P21
mit "High" und des Portes P22 mit "Low" eine niedere Abdruckenergie. Die Druckersteuerung
DS kann dabei nur aktiv werden, wenn an der Druckersteuerung ein Druckfreigabesignal
(High-Pegel) anliegt (Bezugszeichen H). Dieses Signal am Eingang H wird zu Beginn
des Druckvorganges unterdrückt und nach dem fehlerfreien Abdruck wieder dem Eingang
H zugeführt. 2uge-führt wird das Signal der Druckersteuerung ausgehend von dem Mikroprozessor-Port
P16 über einen Inverter U2. Der Testeingang TO des Mikroprozessors 8048 wird mit den
Ausgangssignalen der Lichtschranke LS, wobei der durchgehende Lichtstrahl "hell" dem
High-Pegel entspricht, beaufschlagt.
[0023] Der an einer Bezugsspannung UR anliegende Digital-Analog-Wandler DA ist im Ruhezustand
des Tauchankermagnetsystemes stromlos, da sämtliche an den Ausgängen Port P 10 bis
Port P14 des Mikroprozessors anliegende Schalter SCH des Digital-Analog-Wandlers von
der Bezugsspannungsquelle UR abgetrennt sind. Damit liegt am nichtinvertierenden Eingang
des Operationsverstärkers OP1, 0 Volt an. Während am invertierenden Eingang eine Spannung
von +50 mm Volt hervorgerufen durch den Spannungsteiler aus den Widerständen R1, R2
und Rm anliegt, da der Widerstand R2 mit der Referenzspannungsquelle UR verbunden
ist. Der Ausgang des Operationsverstärkers OP1 liegt deshalb auf niederem Bezugspegel
(Low) wodurch der Schalttransistor TS2 über den Schalttransistor TS1 gesperrt ist,
und damit durch die Erregerspule 1 kein Strom fließt.
[0024] Zum Erregen der Erregerspule 1 und damit zur Betätigung des Ankers wird an den Digital-Analog-Wandler
DA, das dem gewünschten Strom entsprechende Bitmuster an den Ports P10 bis P14 angelegt
und gleichzeitig über den Port P15 mit nachgeschalteten Inverter U1 der Schalttransistor
TS3 leitend gesteuert. Der Operationsverstärker OP1 geht an seinem Ausgang auf einen
""High°'-Pegel und steuert damit über den Schalttransistor TS1 und die Widerstände
R den Transistor TS2 leitend. Die Erregerspule wird damit an die Betriebsspannungsquelle
U angelegt und damit fließt Strom durch die Erregerspule 1. Sobald der Spannungsabfall
am Strommeßwiderstand RM die Ausgangsspannung des Digital-Analog-Wandlers übersteigt,
geht der Ausgang des Operationsverstärkers OP wieder auf den Low-Pegel und sperrt
damit den Transistor TS2 über den Transistor TS1. Der Strom durch die Erregerspule
1 fließt aber über die Freilaufdiode D1 weiter. Wenn der Strom soweit abgeklungen
ist, daß der Spannungsabfall am Widerstand RM kleiner als die Spannung am Ausgang
UA des Digital-Analog-Wandlers, geht der Ausgang des Operationsverstärkers OP1 wieder
auf den "High"-Pegel und der Vorgang beginnt von neuem, wodurch der Strom in der Erregerspule
in der Art eines Schaltreglers geregelt wird. Die Schaltfrequenz des Schaltreglers
wird im wesentlichen von der Induktivität der Erregerspule 1 und dem Rückkopplungskondensator
C2 bestimmt, während die Einschaltdauer von der Ausgangsspannung des Digital-Analog-Wandlers
UA und damit von dem eingastellten Strom abhängt.
[0025] Wie bereits im Zusammenhang mit den Fig. 3 und 4 beschrieben, wird der Strom in der
Erregerspule 1 auf zweifache Art abgeschaltet. Einerseits bei Durchlauf der Ankerwegstrecke
X2 und der Durchlaufzeit TX2, nach einer dann ermittelten Zeit TA direkt, ohne daß
dabei der Erregerstrom in der Erregerspule 1 abklingt. Andererseits beim Abbremsen
des von der Abdruckstelle zurückkehrenden Ankers durch Abschalten des Erregerstroms
VB nach einer e-Funktion. Zum schnellen Ausschalten des Erregerstromes in der Erregerspule
1 wird der Stromregler über die Transistoren TS1 und TS2 und der Abschalttransistor
TS3 gleichzeitig gesperrt. Wird dagegen nur der Stromregler über die Schalttransistoren
TS1 und TS2 bei geöffnetem Schalttransistor TS3 abgeschaltet, so klingt der Erregerstrom
nach einer e-Funktion langsam ab, da die Diode D1 als Freilaufdiode wirkt.
[0026] Die Steuerung des Erregerstromes in der Erregerspule 1 wird bestimmt durch die zeitliche
Aufeinanderfolge der Ausgangssignale der Lichtschranke LS. Dabei können kurzzeitige
Störungen, z.B. durch Einstreuen benachbarter Leitungen oder sonstige Einflüsse auftreten,
die die ordnungsgemäße Ansteuerung des Mikroprozessors MP unmöglich machen. Um solche
Störungen weitgehend auszuschließen, wird die Lichtschranke über den Mikroprozessor
MP und den Eingang TO zu jeder Messung jeweils zweimal abgefragt, wodurch Störungen
weitgehend eliminiert werden können.
1. Tauchanker-Drucksystem mit einer Erregerspule, einem als Druckhammer einer Druckhammervorrichtung
ausgebildeten, sich in Ruhestellung an einem Anschlag abstützenden Anker und einem
im Bewegungsbereich des Ankers angeordneten optoelektronischen Sensor, mit einer die
Ausgangssignale des optoelektronischen Sensors und die Ansteuersignale für die Erregerspule
erfassenden Ankersteuereinrichtung, die in Abhängigkeit von einer über den optoelektronischen
Sensor erfaßten Durchlaufzeit einer Ankerwegstrecke durch Vergleich mit einer im Speicher
gespeicherten Solldurchlaufzeit die Erregerspule ansteuert, dadurch gekennzeichnet,
daß mehrere, mit dem Anker formschlüssig verbundene, durch Hell/ Dunkel (K2, K4) oder
Dunkel/Hell (K3, K5, K1)-Übergänge begrenzte Abtastflächen (9/1, 9/2) vorgesehen sind,
die in Ankerbewegungsrichtung in Abständen verteilt aufeinanderfolgen und durch ihre
Übergänge mehrere hintereinanderliegende Ankerwegstreckenabschnitte (X1 -X3) definieren,
daß im Speicher (MP) eine erste Folge (TX2, TX3B, TX2B) von möglichen Durchlaufzeiten
der verschiedenen Ankerwegstreckenabschnitte (X2 - X3) und damit der Ankergeschwindigkeiten
entsprechenden Ist-Werten binär gespeichert ist, daß dieser ersten Folge von Ist-Werten
eine zweite Folge von binären Korrekturwerten (TA, ICB, IVB, TAB) im Speicher zugeordnet
ist, wobei diesen binären Korrekurwerten der Verlauf des Erregerstromes entspricht,
der notwendig ist, um ausgehend von dem Ist-Wert der Ankergeschwindigkeit zu dem vorgegebenen
SollWert zu gelangen, und daß eine Erregerstromsteueranordnung (OP1, TS1, TS2) vorgesehen
ist, die derart ausgestaltet ist, daß sie bei Zuführung eines Korrekturwertes diesen
Korrekturwert in einen entsprechend analogen Wert des Erregerstromes umsetzt.
2. Tauchanker-Drucksystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim Abbremsen
des Ankers (2) die Erregerstromsteueranordnung (OP1, TS1, TS2) zunächst mit einem
über eine erste Ankerwegstrecke (X3) ermittelten, einem ersten Bremsstrom entsprechenden
ersten Korrekturwert (ICB) beaufschlagt wird, und daß dann die Erregerstromsteueranordnung
(OP1, TS1, TS2) mit einem über eine zweite Folgeankerwegstrecke (X2) ermittelten,
einem zweiten Bremsstrom entsprechenden Korrekturwert (IVB) beaufschlagt wird, wobei
diesem zweiten Korrekturwert (IVB) ein weiterer Korrekturwert (TAB) zugeordnet ist,
der die Dauer und den Verlauf des dem zweiten Korrekturwert (IVB) entsprechenden Bremsstromes
bestimmt.
3. Tauchanker-Drucksystem nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Erregerstrom zum Abbremsen des Ankers exponentiell ausklingt.
4. Tauchanker-Drucksystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß bei Bestimmung der Durchlaufzeit der Allkerwegstrecken (X1 - X3) über den Sensor
(6) eine Volgeabtastung mit mindestens zwei gleichartigen (Hell/Dunkel (K2), Hell/
Dunkel (K4); Dunkel/Hell (K3), Dunkel/Hell (K5))-Über-gängen erfolgt.
5. Tauchanker-Drucksystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß ein mit dem Anker (2) verbundenes Schlitzlineal (8) mit darauf angeordneten, als
Abtastflächen ausgebildeten Durchbrüchen (9/1, 9/2) vorgesehen ist.
6. Tauchanker-Drucksystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ankersteuereinrichtung ein die Ausgangssignale des optoelektronischen Sensors
(LS) und die Ansteuersignale zum Festlegen der Abdruckenergie (P20, P21, P22) erfassende
Mikroprozessoranordnung (MP) enthält, und daß die mit dieser Mikroprozessoranordnung
(MP) verknüpfte Erregerstromsteueranordnung einen Digital/Analog-Wandler (DA) mit
nachgeschaltetem, den Strom in der Erregerspule in Abhängigkeit von den Ausgangssignalen
dieser Mikroprozessoranordnung (MP) regelnden, als Schaltregler ausgebildeten Stromregler
(OP1, TS1, TS2, TS3) aufweist.
7. Tauchanker-Drucksystem nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch eine erste den Eingang
der Erregerspule in Abhängigkeit von dem Ausgangssignal eines Differenzverstärkers
(OP1) an eine Spannungsquelle (U) anlegende Halbleiterschaltanordnung (TS1, TS2) mit
parallel dazu angeordneter Freilaufdiode (D1), eine den Ausgang der Erregerspule mit
einem Strommeßwiderstand (RM) verknüpfende zweite Halbleiterschalteinheit (TS3), wobei
der nichtinvertierende Eingang des Differenzverstärkers (OP1) mit dem Ausgang des
Digital/Analog-Wandlers und der invertierende Eingang des Differenzverstärkers (OP1)
über einen Spannungsteiler (R1, R2, C1) mit dem Strommeßwiderstand (RM) verknüpft
sind.
1. A solenoid-plunger print system with an energising coil, an armature designed as
a printing hammer of a printing hammer device which rests against a stop in the rest
position, an opto-electronic sensor arranged in the range of travel of the armature
with an armature control device which detects the output signals of the opto-electronic
sensor and the drive signals for the energising coil and drives the energising coil
in dependence upon a transit time of an armature path detected via the optoelectronic
sensor by comparing this with a theoretical transit time stored in the store, characterised
in that a plurality of scan surfaces (9/1, 9/2) are provided connected to the armature,
which are delimited by light/dark (K2, K4) or dark/light (K3, K5, K1) transitions,
follow one another at intervals in the direction of movement of the armature, and
by virtue of their transitions define a plurality of consecutive armature path sections
(XI - X3), that the store (MP) stores in binary fashion a first sequence (TX2, TX3B,
TX2B) of possible transit times of the various armature path sections (X2 - X3) and
thus of the actual values which correspond to the armature speeds, that this first
sequence of actual values is assigned a second sequence of binary correction values
(TA, ICB, IVB, TAB) in the store, where these binary correction values correspond
to the curve of the energising curent nesessary in order to move from the actual value
of the armature speed to the given theoretical value, and that an energising current
control arrangement (OP1, TS1, TS2) is provided such that when a correction value
is supplied it converts this correction value into a corresponding analogue value
of the energising current.
2. A solenoid-plunger print system as claimed in Claim 1, characterised in that when
the armature (2) is decelerated, the energising current control arrangement (OP1.
TS1, TS2) is firstly supplied with a first correction value (ICB) determined via a
first armature path (X3) and corresponding to a first decelerating current, and that
then the energising current control arrangement (OP1, TS1, TS2) is supplied with a
correction value (IVB) determined via a second follow-up armature path (X2) corresponding
to a second decelerating current, this second correction value (IVB) being assigned
a further correction value (TAB) which determines the duration and curve of the decelerating
current which corresponds to the second correction value (TVB).
3. A solenoid-plunger print system as claimed in one of the Claims 1 or 2, characterised
in that the energising current decays exponentially for deceleration of the armature.
4. A solenoid-plunger print system as claimed in one of the Claims 1 to 3, characterised
in that sequential scanning comprising at least two similar (light/dark (K2), light/dark
(K4); dark/light (K3), dark/light (K5)) transitions takes place in order to specify
the transit time of the armature paths (X1 - X3) via the sensor (6).
5. A solenoid-plunger print system as claimed in one of the Claims 1 to 4, characterised
in that a slotted rule (8) connected to the armature (2) has openings (9/1, 9/2) arranged
upon it which serve as scan surfaces.
6. A solenoid-plunger print system as claimed in one of the Claims 1 to 5, characterised
in that the armature control device contains a microprocessor arrangement (MP) which
detects the output signals of the opto-electronic sensor (LS) and the drive signals
in order to determine the printing energy (P2C, P21, P22), and that the energising
current control arrangement, which is logic-linked to this microprocessor arrangement
(MP), comprises a digital/ analogue converter (DA) followed by a current regulator
(OP1, TS1, TS2, TS3) which regulates the current in the energising coil in dependence
upon the output signals of this microprocessor arrangement (MP) and which is designed
as a switching regulator.
7. A solenoid-plunger print system as claimed in Claim 6, characterised by a first
semiconductor switching arrangement (TS1, TS2) which connects the input of the energising
coil to a voltage source (U) in dependence upon the output signal of a differential
amplifier (OP1), with a free running diode (D1) arranged in parallel with the semiconductor
switching arrangement, further characterised by a second semiconductor switching unit
(TS3) which logic-links the output of the energising coil to a current measuring resistor
(RM), where the noninverting input of the differential amplifier (OP1) is logic-linked
to the output of the digital/analogue converter, and the inverting input of the differential
amplifier (OP1) is logic-linked via a voltage divider (R1, R2, C1) to the current
measuring resistor (RM).
1. Système d'impression à noyau plongeur, avec une bobine d'excitation, un noyau plongeur
réalisé sous la forme d'un marteau d'impression d'un dispositif à marteaux d'impression,
portant dams sa position de repos contre une butée, et un détecteur opto-électronique
disposé dans la zone de déplacement du noyau plongeur, avec un dispositif de conmande
du noyau plongeur saisissant les signaux de sortie du détecteur opto- électronique
et les signaux de commande pour la bobine d'excitation, ledit dispositif de commande
du noyau plongeur attaquant la bobine d'excitation en fonction d'une durée de passage
d'une course du noyau plongeur, saisie à l'aide du détecteur optoélectronique, par
comparaison avec une durée de passage de consigne mémorisée dans une mémoire, caractérisé
par le fait que sont prévues plusieurs surfaces de balayage (9/1, 9/2) qui sont reliées
par formes complémentaires au noyau plongeur, qui sont limitées par des passages clair/foncé
(K2, K4) ou foncé/clair (K3, K5, K1) qui sont réparties successivement et à distance
l'une de l'autre dans la direction du déplcement du noyau plongeur et qui définissent
par leurs passages plusieurs sections successives (X1-X2) de la course du noyau plongeur,
que dans la mémoire (MP) on mémorise sous forme binaire une première série (TX2, TX3B,
TX2B) de durées de passage possibles des différentes sections de course du noyau plongeur
(X2-X3) et, de ce fait, des valeurs réelles qui correspondent aux vitesses du noyau-plongeur,-qu'àcette
1>remière-série de valeurs réelles est associée dans la mémoire une seconde série
de valeurs de correction binaires (TA, ICB, IVB, TAB), à ces valeurs de correction
binaires correspondant l'allure du courant d'excitation qui est necessaire pour parvenir,
en partant de la valeur réelle de la vitese du noyau plongeur, à la valeur de consigne,
et qu'il est prévu un dispositif de commande du courant d'excitation (OP1, TS1, TS2)
qui est agencé de telle façon qu'à l'application d'une valeur de correction, il convertit
cette valeur de correction en une valeur analogique correspondante du courant d'excitation.
2. Système d'impression à noyau plongeur selon la revendication 1, caractérisé par
le fait que lors du freinage du noyau plongeur (2), le dispositif de commande du courant
d'excitation (OP1, TS1, TS2) est d'abord chargé avec une première valeur de correction
(ICB) qui correspond à un premier courant de freinage qui a été déterminé par l'intermédiaire
d'une première section de la course du noyau plongeur, et qu'ensuite le dispositif
de commande du courant d'excitation (OP1, TS1, TS2) est chargé par une valeur de correction
(IVB) qui est déterminée à l'aide d'une seconde section de la course (X2) du noyau
plongeur et qui correspond à un second courant de freinage, à cette seconde valeur
de correction (IVB) étant associée une valeur de correction supplémentaire (TAB) qui
détermine la durée et l'allure du courant de freinage qui correspond à la seconde
valeur de correction (IVB).
3. Système d'impression à noyau plongeur selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé
par le fait que le courant d'excitation servant au freinage du noyau plongeur décroit
de façon exponentielle.
4. Système d'impression à noyau plongeur selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé
par le fait que lors de la determination de la durée de passage des sections de la
course du noyau plongeur (X1-X3). on procède par l'intermédiaire du détecteur (6)
à un balayage séquentiel avec au moins deux passages d'un même genre (clair/fonce
(K2), clair/foncé (K4); foncé/clair (K3), foncé/clair (K5)).
5. Système d'impression à noyau plongeur selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé
par le fait qu'il est prévu une regle à fente (8) qui est reliée au noyau plongeur
(2) et qui est pourvue d'ouvertures (9/1, 9/2) qui sont réalisées pour constituer
des surfaces de balayage.
6. Système d'impression à noyau plongeur selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé
par le fait que le dispositif de commande du noyau plomgeur comporte un dispositif
à microprocesseur (MP) qui saisit les signaux de sortie du détecteur optoélectronique
(LS) et les signaux d'attaque pour déterminer l'énergie d'impression (P20, P21, P22),
et que le dispositif de commande du courant d'excitation qui est combiné avec ce dispositif
à microprocesseur (MP) comporte un convertisseur numérique/analogique (DA) avec un
régulateur de courant (OP1, TS1, TS2, TS3) monté en aval, qui est réalisé sous la
forme d'un régulateur de commutation et qui règle le courant dans la bobine d'excitation
en fonction des signaux de sortie de ce dispositif à microprosseur (MP).
7. Système d'impression à noyau plongeur selon la revendication 6, caractérisé par
un premier dispositif à semi-conducteurs (TSI, TS2) reliant l'entrée de la bobine
d'excitation, en fonction du signal de sortie d'un amplificateur différentiel (OP1),
à une source de tension (U), et sur lequel dispositif de commutation à semi-conducteurs
est montée en parallèle une diode de roue libre (D1), par une seconde unité de commutation
à semi-conducteurs (TS3) combinant la sortie de la bobine d'excitation avec une résistance
de mesure du courant (RM), l'entrée non inverseuse de l'amplificateur différentiel
(OPI) étant combinée avec la sortie du convertisseur numérique/ analogique, et l'entrée
inverseuse de l'amplificateur différentiel (OPI) étant combinée, par l'intermédiaire
d'un diviseur de tension (R1, R2, C1), avec la résistance de mesure du courant (RM).