[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Überwachung einer Arbeitsmaschine, einer
Tür, od. dgl., bestehend aus der Kombination von Druckwellenschaltern, zwischen welchen
ein Druckgeber angeordnet ist, dessen Verbindung mit den Druckwellenschaltem über
Leitungen erfolgt, und mit einem durch die Druckwellenschalter betätigbaren Überwachungsrelais.
[0002] Neben elektromechanischen und elektronischen Bauelementen stellen pneumatische Elemente
eine weitere Möglichkeit für den Einsatz bei automatischen Steuerungen dar. Derartige
Bauteile zeichnen sich durch eine hohe Lebensdauer, Unempfindlichkeit gegenüber elektromagnetischen
Störeinflüssen, gegenüber Wasser und Feuchtigkeit und einfache Anschlüsse pneumatischer
Stelleinrichtungen aus. Die Wirkungsweise pneumatischer Bauelemente besteht darin,
daß durch Druckänderung (Druckanstieg oder Druckabfall) ein elektrisches Signal ausgelöst
wird. Abhängig von der Ausführung des Druckfühlers unterscheidet man Membranschalter,
Bourdonrohrschalter und Kolbenschalter. Eingesetzt werden derartige Bauteile zur Vermeidung
von Fehlbedienungen von Arbeitsmaschinen, Quetschungen in automatischen Türen, od.
dgl.
[0003] Eine gattungsgemäße Vorrichtung ist aus der CH-A- 610 382 bekannt. Bei dieser bekannten
Vorrichtung ist ein Druckgeber mit zwei Druckwellenschaltem verbunden, so daß bei
Aufbringen eines Druckes die Schalter betätigt und ein Überwachungsrelais geschaltet
werden kann. Durch eine geeignete Schaltung ist gewährleistet, daß auch bei einer
Störung des Systems noch eine gewisse Zeit die erforderlichen Funktionen ausgeführt
werden können. Nicht gewährleistet jedoch ist die Funktion des Systems, wenn beispielsweise
die Leitungen von dem Druckgeber zu den Druckwellenschaltem defekt sind, so daß in
diesen kein Druck aufgebaut werden kann, oder wenn das Ereignis, durch welches ein
Druck ausgelöst wird, nicht mehr_von der Leitung entfernt wird, so daß der Druck innerhalb
der Leitung wieder konstant ist.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße Vorrichtung zur Uberwachung
einer Arbeitsmaschine, einer Tür od. dgl. derart auszugestalten, daß sich das System
selbst überwacht.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß eine Pumpe unter Zwischenschaltung
eines Rückschlagventils mit einem der Druckwellenschalter über eine Leitung verbunden
ist, von der zwischen dem Druckwellenschalter und dem Rückschlagventil die über den
Druckgeber zu dem underen Druckwellenschalter führende Leitung abzweigt.
[0006] Mit Hilfe der den Druck in den Leitungen zu den Druckwellenschaltem aufbauenden Pumpe,
dem Druckgeber und den Druckwellenschaltem ist es möglich, eine sich selbst überwachende
pneumatische Anordnung zu schaffen, durch welche Warnmeldungen erfolgen, wenn das
Gerät nicht aktiviert ist, der Druckgeber betätigt wird, keine Versorgungsspannung
vorhanden ist, die Schlauchleitungen bzw. der Druckgeber in der Funktion gestört sind
(undicht oder gequetscht), oder Komponenten in der Druckwellenkombination selbst defekt
sind. Bei dem erfindungsgemäßen System kann sowohl ein Über- als auch ein Unterdruck
in der Leitung, die zwischen der Pumpe und den Druckwellenschaltern angeordnet ist,
erfaßt und gemeldet werden, damit die erforderlichen Schaltungen durchgeführt werden
können. Bei einer Quetschung der Leitung zwischen den Druckwellenschaltern wird beispielsweise
ein Überdruck an dem einen Druckwellenschalter und gleichzeitig ein Unterdruck an
dem anderen Druckwellenschalter ermittelt. Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird
ein gesteuerter Dauerdruck erzeugt, der im gesamten pneumatischen Teil annähernd konstant
ist. Die Pumpe ist am Anfang einer pneumatischen Kette angeordnet und die Unterdruckmessung
erfolgt am Ende der Kette. Wird an irgendeiner Stelle dieser Kette der Durchfluß der
Luft verhindert, meldet am Ende der Kette der Druckwellenschalterkontakt einen Unterdruck.
Das vorher angezogene Relais fällt ab und gibt die Meldung weiter. Die Meldung des
Überdrucks bei der Betätigung des Druckgebers erfolgt zusätzlich am Anfang und Ende
der pneumatischen Kette und wirkt auf dasselbe Relais ein. Die statische und dynamische
Überwachung der erfindungsgemäßen Sicherheitssteuerung sowohl des pneumatischen Teils
als auch des elektrischen Systems erfolgt im Ruhedruck bzw. im Ruhestromprinzip.
[0007] Als Druckgeber kann insbesondere ein Durchgangsdruckgeber (Zwei-Weg-Druckgeber) von
mindestens 0,5 m Länge angeschlossen werden. Ferner kann vorgesehen sein, daß zwischen
der -Pumpe und den Druckwellenschaltem ein Luftfestwiderstand angeordnet ist.
[0008] Um die Empfindlichkeit und Schnelligkeit des Systems bei Benutzung überlanger Schlauchleitungen
zwischen den Druckgebern und den Druckwellenschaltem zu erhöhen, können bevorzugtermaßen
am Druckgeber direkt angebrachte Druckwellenschalter angeordnet werden.
[0009] Die Druckwellenschalter sind bevorzugtermaßen mit einem Umschaltkontakt ausgebildet.
[0010] Ferner kann vorgesehen sein, daß der Pumpendruck im Bereich von 5 bis 7 mbar liegt.
Um diesen Arbeitsdruck aufrechtzuerhalten, kann bevorzugtermaßen ein Pumpintervall
von ca. 20 Sek. vorgesehen sein. Weiterhin kann vorgesehen sein, daß das Überwachungsrelais
bei einem Druck unter 3,5 mbar bzw. bei einem Druck über 11,0 mbar abfällt.
[0011] Der Zustand des Systems, d. h. insbesondere die Aktivität der Pumpe und die Druckangaben
können über Anzeigen kenntlich gemacht werden, wobei insbesondere LED-Anzeigen verwendet
werden können.
[0012] Ferner kann vorgesehen sein, daß für die Erhöhung des Pumpendrucks nach Abschaltung
eine Zeitverlängerung vorgesehen ist, d. h., daß die Pumpenrelais-Erregung noch für
ca. 300 ms bestehen bleibt.
[0013] Zur Gewährleistung der Funktionsfähigkeit des Systems ist dieses bevorzugtermaßen
dicht aus. gebildet, wobei die Dichtigkeit beispielsweise durch Verkleben der Verbindungsstellen
erreicht werden kann. Um eine eventuelle thermische oder atmosphärische Druckveränderung
des pneumatischen Systems ausgleichen zu können, können an den Druckwellenschaltem
Einstellschrauben zur Einstellung einer vorgegebenen Undichtigkeit vorgesehen sein.
[0014] Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigen :
Fig. 1 eine Prinzipschaltung eines pneumatischen Systems einer Druckwellenkombination,
Fig. 2 in schematischer Darstellung eine Ausführungsform einer Druckwellenkombination
mit Druckgeber,
Fig. 3 in schematischer Darstellung ein Ausführungsbeispiel steuerungsrelevanter Druckbereiche,
Fig. 4 eine Prinzipschaltung der Pumpensteuerung,
Fig. 5 eine Prinzipschaltung des Überwachungskreises,
Fig. 6 eine Prinzipschaltung analog Fig. 1 mit zwei Überwachungsrelais,
Fig. 7 eine Prinzipschaltung einer Druckwellenkombination, mit 24 V Gleichstrom oder
Wechselstrom betrieben und
[0015] Rg. 8 eine Prinzipschaltung analog Fig. 7 mit zwei Überwachungsrelais.
[0016] Fig. 1 zeigt eine Prinzipschaltung einer Druckwellenkombination mit einem ersten
Druckwellenschalter 10, einem zweiten Druckwellenschalter 12, einer Pumpe 14 und einem
Überwachungsrelais 16. An die Pumpe 14 ist über Klemmen 18, 20 eine Versorgungsspannung
von 220 V Wechselstrom angelegt. Über einen geeigneten Wandler 22 wird diese Versorgungsspannung
auf eine Erregerspannung von 27 V Gleichstrom gewandelt, die zur Erregung eines Pumpenrelais
24 und zur Erregung des Uberwachungsrelais 16 erforderlich ist. Zur Anzeige der verschiedenen
Betriebszustände des Systems sind LED-Anzeigen 26, 28, 30 und 32 vorgesehen. Die LED
(Light Emitting Diode) 26 zeigt an, ob die Pumpe in Betrieb ist. Die LED 28 leuchtet
auf, sobald der durch die Pumpe erzeugte Druck den unteren Grenzwert erreicht hat.
Diese LED 28 leuchtet wie die LED 26 gelb. Die grün leuchtende LED 30 zeigt an, daß
der Druck in dem System innerhalb der vorbestimmten Grenzen liegt. Wenn die LED 32
rot aufleuchtet; wird angezeigt, daß in dem System eine Störung vorliegt, d. h., daß
der Druck entweder unterhalb des unteren Grenzwertes liegt, d. h., wenn ein Unterdruck
vorhanden ist, oder daß der Druck oberhalb der oberen Grenze liegt, d. h. daß ein
Überdruck in dem System vorhanden ist. In dem Druckwellenschalter 10 ist ein Umschaltkontakt
34 und in dem Druckwellenschalter 12 ein Umschaltkontakt 36 vorgesehen. Das Überwachungsrelais
16 ist mit einem Vorwiderstand 38, versehen und weist Umschaltkontakte 37 und 40 auf.
Der Kontakt 40 ist mit Anschlußkontakten 41, 42, 44 und 46 versehen und stellt den
Nutzkontakt für die zu überwachende Maschine dar. Dieses Relais 16 dient der Ein-
und AusSchaltung einer angeschlossenen Arbeitsmaschine.
[0017] Fig. 2 zeigt eine Prinzipschaltung einer Ausführungsform einer Druckwellenkombination.
Die Pumpe 14 ist über eine Leitung 50 mit dem ersten Druckwellenschalter 10 verbunden.
In der Leitung 50 sind in Folge vorgesehen ein Luftfestwiderstand 52 und ein Rückschlagventil
54. Zwischen dem Rückschlagventil 54 und dem ersten Druckwellenschalter 10 zweigt
eine Leitung 56 ab, die zu dem zweiten Druckwellenschalter 12 führt. In der Leitung
56 ist zwischen dem Druckwellenschalter 10 und dem Druckwellenschalter 12 ein Druckgeber
58 angeordnet. Damit ist es möglich, die zu dem Druckgeber führende Schlauchleitung
auf Quetschung zu überwachen. Schematisch dargestellt sind in der Schlauchleitung
56 mögliche Quetschstellen 60 bzw. 62. Bei Quetschung einer Seite des Schlauches wird
der Druck an dem Druckwellenschalter 12 registriert und gemeldet. Ein Unterdruck in
dem Druckgeber, beispielsweise wenn der Druck durch die Quetschstelle 60 unterbrochen
ist, wird von dem am Ende des pneumatischen Systems befindlichen Druckwellenschalter
12 gemeldet. Der in dem Druckwellenschalter 10 vorhandene Umschaltkontakt 34 steuert
die Pumpe 14 und meldet einen Überdruck in dem System. Der in dem Druckwellenschalter
12 vorhandene Umschaltkontakt 36 meldet einen Über- und einen Unterdruck. Weiterhin
sind in Fig. 2 gezeigt die LED's zur Anzeige des aktuellen Betriebszustands des Systems.
Wie bereits ausgeführt, zeigt die gelbe LED 26 an, daß die Pumpe in Betrieb ist, die
gelbe LED 28 zeigt an, daß der Druck aufgebaut ist, die grüne LED 30 zeigt an, daß
das System in Ordnung ist, nachdem es gestartet wurde, und die rote LED 32 zeigt an,
daß eine Störung in dem System vorliegt. Erst bei Betätigung des Startknopfes 80 leuchtet
die grüne LED 30 auf, d. h. die gelbe LED 28 bzw. die rote LED 32 erlischt.
[0018] Die in Fig. 2 gezeigte Vorrichtung arbeitet folgendermaßen : Die in das System integrierte
Pumpe 14 erzeugt einen Arbeitsdruck. Dieser Druck wird von dem Luftfestwiderstand
52 reduziert über das Rückschlagventil 54 dem Druckwellenschalter 10 zugeführt. Mit
dem Öffnungskontakt in dem Druckwellenschalter 10 wird über ein Relais mit fester
Aus-Schaltverzögerung die Pumpe 14 und somit der Arbeitsdruck gesteuert. Der Schließkontakt
des Druckwellenschalters 10 registriert den Überdruck auf der linken Seite vom Druckgeber
58 aus gesehen. Das Rückschlagventil 54 verhindert, daß der Arbeitsdruck sich über
die Pumpe 14 abbauen kann. Weiterhin wird die Luft über die Schlauchleitung 56 in
den Druckgeber 58 hinein und aus diesem Druckgeber 58 weiter zu dem Druckwellenschalter
12 zugeführt. Dieser Druckwellenschalter 12 hat wie bereits ausgeführt ebenfalls einen
Umschaltkontakt. Der Öffner registriert dabei einen Unterdruck und der Schließer registriert
den Überdruck vom Druckgeber 58 aus gesehen auf der rechten Seite am Ende der pneumatischen
Leitung 56. Der Unterdruck ist dabei bevorzugtermaßen definiert, wenn der Druck in
der pneumatischen Leitung kleiner oder gleich ist als 3,5 mbar. Ein Überdruck in der
Leitung liegt vor, wenn der Druck in der Leitung größer oder gleich ist als 11 mbar.
In beiden Fällen zeigt das System eine Störung an.
[0019] Fig. 3 zeigt in schematischer Darstellung die bevorzugten steuerungsrelevanten Druckbereiche.
Wenn eine Druckwellenkombination beispielsweise an eine Arbeitsmaschine angeschlossen
ist, wird die Versorgungsspannung über die Klemmen 18 und 20 angeschlossen. Die Pumpe
14 beginnt dann zu pumpen, was durch die gelbe Pumpen LED-Anzeige sichtbar gemacht
wird. Gleichzeitig damit leuchtet die rote LED-Anzeige 32 auf, die eine Warnung anzeigt,
da der Druck geringer ist als 3,5 mbar. Nach Erreichen von 3,5 mbar leuchtet die gelbe
LED-Anzeige 28 auf, die anzeigt, daß der Druck in dem Bereich zwischen 3,5 und 11
mbar liegt. Wenn die Kombination jetzt durch einen Druckknopf intern oder extern gestartet
wird, erlischt die rote LED-Anzeige 32 und die grüne LED-Anzeige 30 leuchtet auf,
die anzeigt, daß das System in Ordnung ist. Sobald ein Druck von 5,0 mbar in dem System
erreicht worden ist, unterbricht der Öffner des Druckwellenschalters 10 die Pumpenrelaiserregung.
Das Pumpenrelais 24 bleibt aber noch für ca. 300 msec angezogen, damit sich in dieser
Zeit der Druck in dem System bis ca. 7,0 mbar erhöhen kann. Dafür ist ein Abgleich
15 vorgesehen. Nach diesen 300 msec fällt das Relais 24 ab und die Pumpe 14 bleibt
stehen, was mit einem Erlöschen der Pumpen-LED-Anzeige 26 verbunden ist. Wenn der
Druck in dem System nach einiger Zeit auf 5,0 mbar abfällt, wird die Pumpe 14 erneut
eingeschaltet. Dieser Pumpenvorgang wiederholt sich geeignetermaßen in Intervallen
von ca. 20 Sek.
[0020] Da das pneumatische System dicht sein muß, muß die Dichtheit nötigenfalls durch Verkleben
an den Verbindungsstellen erreicht werden. An den Druckwellenschaltern 10 und 12 ist
aber eine einstellbare Undichtigkeit vorhanden, mit der eine eventuelle thermische
oder atmosphärische Druckveränderung des pneumatischen Systems ausgeglichen werden
kann. Dazu sind Einstellschrauben vorgesehen, mit denen eine vorgegebene Undichtigkeit
werksseitig einstellbar ist.
[0021] Nach der Betätigung des Startknopfes zieht das Relais 16 an und geht durch den eigenen
Kontakt 37 in Selbsthaltung (Ruhestromprinzip). Diese Stellung ist die eigentliche
Überwachungsstellung des Systems. Nach einem Spannungsausfall oder einem Auftreten
eines Über- oder eines Unterdruckes fällt das Relais 16 ab und muß wieder neu gestartet
werden. Nach Abfallen des Relais 16 erlischt die grüne LED-Anzeige 30 und die rote
LED-Anzeige 32 leuchtet auf.
[0022] Fig. 4 zeigt eine Prinzipschaltung der Pumpensteuerung. Die Erregerspannung des Relais
24 von 27 V gelangt von dem bis 5,0 mbar geschlossenen Öffnungskontakt 34 des Druckwellenschalters
10 über eine Diode 70 und eine Diode 72 und die gelbe Leuchtdiode 26 an das Relais
24. In dieser Zeit werden auch Kondensatoren 74 und 76 geladen. Das Relais 24 zieht
an und legt sich über den eigenen Kontakt, den geladenen Kondensator 76 an die Spule.
Gleichzeitig wird über eine Diode 78 die Pumpe 14 erregt. Der bei 5,0 mbar druckunterbrechende
Druckwellenschalter 10 verlängert um ca. 300 msec aus dem Zeitkondensator die Pumpenerregung,
bis ein Druck von ca. 7,0 mbar aufgebaut ist. Dann fällt das Relais 24 ab, die Pumpe
14 bleibt stehen und die gelbe Leuchtdiode 26 erlischt. Der in dem System abfallende
Druck bringt erneut bei 5,0 mbar Druck das Relais 24 zum Anziehen und dadurch die
Pumpe 14 in Betrieb. Dieser Vorgang wiederholt sich in Intervallen von ca. 20 Sek.
[0023] Fig. 5 zeigt eine Pnnzipschaltυng des Überwachungskreises. Die eigentliche Uberwachungsschaltung
besteht aus dem Druckwellenschalter 10 mit Wechsler 34 und dem Druckwellenschalter
12 mit Wechsler 36, den über den Zustand der Kombination aussagenden LED-Anzeigen
28, 30 und 32 und dem Überwachungsrelais 16 mit seinem Vorwiderstand 38. Die beiden
Druckwellenschalter 10 und 12 sind geometrisch so angeordnet, daß sie einmal vor dem
Druckgeber 58 und einmal nach dem Druckgeber 58 angeordnet sind, um die zu dem Druckgeber
führenden Schlauchleitungen 56 u. a. auf Quetschungen oder Bruch zu überwachen.
[0024] Wenn die Betriebsspannung des Systems vorhanden ist, kann die Überwachung nur gestartet
werden, wenn der Kurzschluß des Relais 16, der von dem Druckwellenschalter 12 ausgelöst
worden ist, aufgehoben wird. Dies ist mit Erreichen von 3,5 bzw. 11,0 mbar Druck in
dem System gegeben. Bei 3,5 mbar öffnet der Öffner des Druckwellenschalters 12 und
die gelbe LED-Anzeige 28 « Druck leuchtet auf. Nach Betätigen eines Tasters 80 geht
das Relais 16- über den eigenen Kontakt 37 in Selbsthaltung. Die rote LED-Anzeige
32 erlischt und die grüne LED-Anzeige 30 leuchtet auf. Wie bereits ausgeführt, sind
die Abfallbedingungen für das Relais 16 folgende: Bei einem als Unterdruck bezeichneten
Druck von kleiner gleich 3,5 mbar wird das pneumatische System als unterbrochen angesehen
und bei einem als Überdruck bezeichneten Druck von. größer gleich 11,0 mbar erfolgt
eine Gefahrenmeidung. Bei Unter- oder Überdruck wird das Relais 16 kurzgeschlossen
und fällt ab.
[0025] Durch diese gewählte Schaltung ist es möglich, die Empfindlichkeit der Schaltung
durch außerhalb der Steuerung angebrachte Druckwellenschalter wesentlich zu erhöhen.
Zu diesem Zweck genügt es, einen auf 3,5 mbar und 11,0 mbar eingestellten Druckwellenwechselkontakt
82 direkt an den Druckgeber 58 anzuschließen und elektrisch mit der Kombination zu
verbinden. Schließer und Öffner des Druckwellenschalters sind dabei zu brücken und
an Klemmen 84 und 86 zu legen. Hierdurch wird Unter- oder Überdruck direkt an dem
Druckgeber registriert und ohne eventuell lange Verbindungsschläuche zu durchlaufen,
sofort elektrisch in der Kombination verarbeitet. Der außenliegende Druckwellenschalter
82 ist in der Funktion mit dem in der Kombination befindlichen Druckwellenschalter
12 identisch.
[0026] Fig. 6 zeigt eine der in Fig. 1 dargestellten Prinzipschaltung analoge Schaltung,
bei welcher aber zusätzlich zu dem Überwachungsrelais 16 noch weitere Überwachungsrelais
17, 17a um die Betriebssicherheit zu gewährleisten, wenn das erste Relais 16 ausfallen
sollte. Da die Ausgangskontakte dieser Relais in Serie geschaltet sind, ist die Wahrscheinlichkeit,
daß alle Kontakte zur selben Zeit ausfallen, sehr gering.
[0027] Die Fig. 7 und 8 zeigen Prinzipschaltungen von Druckwellenkombinationen, welche direkt
mit Wechsel- oder Gleichstrom von 24 V gespeist werden und welche ein Überwachungsrelais
16 (Fig. 7) bzw. zwei Überwachungsrelais 16 und 17, 17a (Fig. 8) analog Fig. 1 bzw.
6 aufweisen.
[0028] Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung bzw. dem erfindungsgemäßen System ist es möglich,
die Erfassung von Unter- und Überdruck durch lediglich zwei Druckwellenschalter vorzunehmen.
Zur Erreichung der oberen Grenze des Pumpendruckes wird nach Abschaltung eine Zeitvenängerung
herangezogen. Die Empfindlichkeit und Schnelligkeit des Systems kann bei Benutzung
uberlanger Schlauchleitungen zwischen dem Druckgeber und den Druckwellenschaltem durch
zusätzlich am Druckgeber direkt angebrachte Druckwellenschalter erhöht werden. Die
angeführten Strom-, Druck- und Zeitwerte stellen bevorzugte, eine große Funktionssicherheit
garantierende Werte dar. Es ist natürlich möglich, die Vorrichtung zu anderen Bereichen
zu fahren. Der Druckgeber kann in Form einer Matte oder als elastische Kante am Rand
einer Tür ausgebildet sein.
[0029] Die Überwachung sowohl des pneumatischen als auch des elektrischen Systems erfolgt
bei den vorstehend beschriebenen Vorrichtungen im Ruhedruck- bzw. im Ruhestromprinzip.
1. Vorrichtung zur Überwachung einer Arbeitsmaschine, einer Tür, od. dgl., bestehend
aus der Kombination von Druckwellenschaltem (10) und (12), zwischen welchen ein Druckgeber
(58) angeordnet ist, dessen Verbindung mit den Druckwellenschaltem (10, 12) über Leitungen
(50, 56 bzw. 56) erfolgt, und mit einem durch die Druckwellenschalter (10, 12) betätigbaren
Überwachungsrelais (16), dadurch gekennzeichnet, daß eine Pumpe (14) unter Zwischenschaltung
eines Rückschlagventils (54) mit einem der Druckwellenschalter (10) über eine Leitung
(50) verbunden ist, von der zwischen dem Druckwellenschalter (10) und dem Rückschlagventil
(54) die über den Druckgeber (58) zu dem anderen Druckwellenschalter (12) führende
Leitung (56) abzweigt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitungen (50, 56)
Schlauchleitungen sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeiphnet, daß zwischen der Pumpe
(14) und den Druckwellenschaltem (10, 12) ein Luftfestwiderstand (52) angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckgeber
(58) als Durchgangsdruckgeber (Zwei-Weg-Druckgeber) in Form einer Druckleiste, eines
Türschutzprofils oder einer Druckmatte ausgebildet ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei überlangen
Schlauchleitungen (56) zwischen Druckgeber (58) und Druckwellenschaltern (10, 12)
am Druckgeber (58) direkt angebrachte Druckwellenschalter (82) vorgesehen sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckwellenschalter
(10, 12) Umschaltkontakte (34, 36) aufweisen.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
der Pumpendruck 5,0 bis 7,0 mbar beträgt, daß ein Pumpintervall ca. 20 Sek. beträgt
und daß bei einem Druck unter 3,5 mbar bzw. über 11,0 mbar das Überwachungsrelais
(16) abfällt.
8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß LED-Anzeigen (26-32) zur Kenntlichmachung des Pumpenzustands und der Druckgrößen
vorgesehen sind.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erhöhung
des Pumpendrucks nach Abschalten eine Zeitverlangerung von ca. 300 msec vorgesehen
ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das
System dicht ist und daß die Verbindungsstellen des Systems verklebt oder über Rohrschellen
verschraubt sind.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß an
den Druckwellenschaltem (10, 12) Einstellschrauben zur Einstellung einer Undichtigkeit
vorgesehen sind.
1. Equipment for monitoring a working machine, door etc., consisting of a combination
of pressure-wave switches (10) and (12), between which is situated a pressure-emitter
(58) whose connection to the pressure-wave switches (10, 12) is by pipes (50, 56 ;
56), and with a monitoring relay (16) actuated by the pressure-wave switches (10,
12), characterized in that a pump (14) is connected via a non-return valve (54) to
one of the pressure-wave switches (10) by a pipe (50) from which, between the pressure-wave
switch (10) and the non-return valve (54), the pipe (56) branches off leading via
the pressure-emitter (58) to the other pressure-wave switch (12).
2. Equipment in accordance with claim 1, characterized in that the pipes (50, 56)
are hoses.
3. Equipment in accordance with claims 1 or 2, characterized in that a fixed air restrictor
(52) is mounted between the pump (14) and the pressure-wave switches (10, 12).
4. Equipment in accordance with one of claims 1 to 3, characterized in that the pressure-emitter
(58) is a througfi-flow pressure emitter (two-way pressure-emitter) in the form of
a pressure strip, door-protecting profiled member, or pressure mat.
5. Equipment in accordance with one of claims 1 to 4, characterized in that where
there are excessively long hoses (56) between pressure-emitter (58) and pressure-wave
switches (10, 12), pressure-wave switches (82) are mounted directly on the pressure-emitter
(58).
6. Equipment in accordance with one of claims 1 to 5, characterized in that the pressure-wave
switches (10, 12) have reversing contacts (34, 36).
7. Equipment in accordance with one of the preceding claims, characterized in that
the pump pressure is 5.0 to 7.0 mbar, that the pump interval is approximately 20 seconds,
and that with a pressure below 3.5 mbar or above 11.0 mbar the monitoring relay (16)
drops out.
8. Equipment in accordance with one or more of claims 1 to 7, characterized in that
LED-indicators (26-32) are provided to display the pump state and pressure levels.
9. Equipment in accordance with one of claims 1 to 8, characterized in that to increase
the pump pressure after switching off there is a time lag of approximately 300 milliseconds.
10. Equipment in accordance with one of claims 1 to 9, characterized in that the system
is sealed and that the unions of the system are glued together or screwed up by means
of pipe clips.
11. Equipment in accordance with one of claims 1 to 10, characterized in that adjusting
screws are provided on the pressure-wave switches (10, 12) to adjust any leakage.
1. Dispositif pour contrôler une machine-outil, une porte ou analogue, constitué par
la combinaison d'interrupteurs à ondes de pression (10) et (12), entre lesquels est
disposé un capteur de pression (58), dont la liaison aux interrupteurs à ondes de
pression (10, 12) est réalisée par l'intermédiaire de canalisations (50, 56 ou 56),
et d'un relais de contrôle (16) pouvant être actionné par les interrupteurs à ondes
de pression (10, 12), caractérisé par le fait qu'une pompe (14) est reliée, moyennant
le montage intercalé d'une soupape antiretour (54) et d'une canalisation (50), à l'un
des interrupteurs à ondes de pression (10), à partir duquel s'étend, en dérivation,
entre cet interrupteur à ondes de pression (10) et la soupape antiretour (54), la
canalisation (56) aboutissant, par l'intermédiaire du capteur de pression (58), à
l'autre interrupteur à ondes de pression (12).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les canalisations (50,
56) sont des tuyaux.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'une unité fixe (52)
opposant une résistance au passage de l'air est disposée entre la pompe (14) et les
interrupteurs à ondes de pression (10, 12).
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le capteur
de pression (58) est réalisé à la manière d'un capteur de pression à traversée (capteur
de pression à deux voies) sous la forme d'une baguette de transmission de la pression,
d'un profilé de protection de porte ou d'un mat de transmission de la pression.
5. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que, dans le
cas de canalisations très longues en forme de tuyaux (56) entre le capteur de pression
(58) et les interrupteurs à ondes de pression (10, 12), il est prévu des interrupteurs
à ondes de pression (82) montés directement sur le capteur de pression (58).
6. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que les interrupteurs
à ondes de pression (10, 12) comportent des contacts de commutation (34, 36).
7. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la
pression de la pompe est comprise entre 5,0 et 7,0 mbars, que l'intervalle d'actionnement
de la pompe est égal à environ 20 secondes et que, dans le cas d'une pression inférieure
à 3,5 mbars ou supérieure à 11,0 mbars, le relais de contrôle (16) retombe.
8. Dispositif selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 7, caractérisé en ce
qu'il est prévu des dispositifs d'affichage à diodes LED (26-32) servant à indiquer
l'état de la pompe et les valeurs de la pression.
9. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que, pour accroître
la pression de la pompe, il est prévu, après le débranchement, une temporisation d'environ
300 ms.
10. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le système
est étanche et que les points de liaison du système sont collés ou vissés par l'intermédiaire
de colliers pour tuyaux.
11. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que des vis
de réglage permettant de régler un défaut d'étanchéité sont prévues sur les interrupteurs
à ondes de pression (10, 12).