| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 117 540 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
20.05.1987 Patentblatt 1987/21 |
| (22) |
Anmeldetag: 23.02.1984 |
|
|
| (54) |
Bogenelement mit vorgewählter Bogenlänge als Teil eines aus Rohr-, Knoten- und Bogenelementen
bestehenden Montagesystems
Curved element of predetermined curve length forming part of a pipe joint, and curved
element building system
Elément incurvé avec la longuer de l'arc prédéterminée faisant partie d'un système
de montage constitué de tuyaux, de noeuds et d'élément incurvés
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE |
| (30) |
Priorität: |
26.02.1983 DE 3306830
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
05.09.1984 Patentblatt 1984/36 |
| (71) |
Anmelder: HEWI Heinrich Wilke GmbH |
|
D-34442 Arolsen (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Hellmann, Detlef
D-3548 Arolsen (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Freiherr von Schorlemer, Reinfried, Dipl.-Phys. |
|
Karthäuser Strasse 5A 34117 Kassel 34117 Kassel (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Bogenelement der im Oberbegriff des Anspruchs 1 definierten
Gattung (z.B. DE-A-2 904 776).
[0002] Zwei- oder dreidimensionale Gebilde wie Treppengeländer, Handläufe, Dekorations-
oder Möbelgestelle, Messe- und Ausstellungsgegenstände od. dgl. werden häufig aus
baukastenartigen Montagesystemen zusammengesetzt, die runde oder mit anderen Querschnitten
versehene Rohrelemente und Knotenelemente in Form von 90°-Bögen, T-Stücken, Kreuzstücken
od. dgl. enthalten (DE-A-26 32 696). Dabei bestehen die Rohrelemente in der Regel
aus durch Spritzguß hergestellten Kunststoffrohren mit verschiebbar oder unverschiebbar
eingelegten Stahleinlagen, während die Knotenelemente aus ebenfalls durch Spritzguß
hergestellten massiven oder rohrförmigen, ggf. mit einer unverschiebbaren Metalleinlage
versehenen Kunststoffteilen bestehen. Außerdem weisen die Rohrund Knotenelemente Anschlußenden
mit in diesen gelagerten, korrespondierenden Gewindeteilen auf, die zur unsichtbaren
Verschraubung der verschiedenen Elemente unter Bildung feiner Stoßfugen dienen.
[0003] Mit den genannten Rohr- und Knotenelementen können nur Bögen realisiert werden, die
sich über 90° oder ein Vielfaches davon erstrecken. Sind andere Bögen erwünscht, wie
dies insbesondere bei Treppengeländern oder Handläufen häufig der Fall ist, müssen
kostspielige Sonderanfertigungen vorgesehen werden, indem entweder für jeden vorkommenden
Bogen ein besonderes Bogenelement mit entsprechenden Anschlußenden geschaffen oder
ein 90°-Knotenelement auf die gewünschte Bogenlänge abgelängt und anschließend das
dabei verloren gehende Anschlußende in einem zusätzlichen Arbeitsgang erneut angeformt
wird.
[0004] Zur Vermeidung der dadurch bedingten Kosten für zusätzliche Spritzgußformen oder
Arbeitsgänge sind bereits Bogenelemente der eingangs bezeichneten Art bekannt geworden,
die aus wenigstens einer Hülse mit bogenförmigem Verlauf und einem diese durchragenden,
entsprechend gebogenen Einlegeteil bestehen, das an seinen Enden zum Anschluß an Nachbarelemente
bestimmte Gewindeteile aufweist. Dabei sind Hülsen mit unterschiedlichen Bogenlängen,
beispielsweise solchen entsprechend Winkeln von 12°, 15°, 17° und 18°, vorgesehen,
um durch Aneinanderreihung von mehreren Hülsen viele verschiedene Bögen realisieren
zu können. Aus formalen Gründen ist dies jedoch unerwünscht, weil bei Anwendung mehrerer
Hülsen entsprechend viele zusätzliche Stoßfugen entstehen, nur eine stufenweise Veränderung
des Bogens möglich ist und beim Aneinanderreihen mehrerer Hülsen kein kreisbogenförmiger,
sondern ein polygonzugförmiger Gesamtbogen erhalten wird. Abgesehen davon können nicht
alle Bögen mit demselhen Einlegeteil realisiert werden, da dieses beispielsweise aus
einem Gelenkbolzen, einem entsprechend vorgebogenen Gewindebolzen oder einem flexiblen
Element wie einer Gelenkwelle oder einer Kette besteht, so daß eine Vielzahl von jeweils
für einen begrenzten Bogenlängenbereich geeigneten Einlegeteilen hergestellt und auf
Lager gehalten werden muß (DE-A-29 04 776).
[0005] Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, ein Bogenelement der eingangs
bezeichneten Art zu schaffen, dessen Bogenlänge stufenlos eingestellt werden kann,
ohne daß zusätzliche Stoßfugen entstehen, und das aus Bauteilen zusammengesetzt ist,
die einerseits eine einfache Montage, andererseits eine einfache Einstellung der erwünschten
Bogenlänge ermöglichen.
[0006] Zur Lösung dieser Aufgabe sind die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 vorgesehen.
[0007] Die Erfindung bringt den Vorteil mit sich, daß zur Herstellung eines Bogenelements
vorgewählter Länge weder aufwendige Arbeitsgänge erforderlich sind noch kostspielige
Spezialanfertigungen in Form von Gelenkholzen od. dgl. benötigt werden. Es genügt
vielmehr, aus einer vorgefertigten, eine gewünschte Krümmung aufweisenden Hülse und
einem entsprechenden Zwischenstück Teilstücke der im Einzelfall gewünschten Bogenlänge
abzuschneiden und anschließend an den Enden des Zwischenstücks die Endstücke zu befestigen,
die unabhängig von der jeweiligen Bogenlänge immer gleich sein können. Die Herstellung
und die Lagerhaltung reduziert sich daher auf Standardteile, während die Sonderanfertigung,
d.h. die Anpassung an die gewünschte Bogenlänge, lediglich darin besteht, einige dieser
Standardteile auf die gewünschte Länge abzulängen. Da die abgelängte Hülse stets die
im Einzelfall erforderliche Länge besitzt, entstehen außerdem keine zusätzlichen Stoßfugen.
[0008] Weitere vorteilhafte Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0009] Die Erfindung wird nachfolgend in Verbindung mit der beiliegenden Zeichnung an Ausführungsbeispielen
näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine Hülse eines erfindungsgemäßen Bogenelements;
Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie 11-11 der Fig. 1;
Fig. 3 und 4 die Draufsicht und eine Seitenansicht eines Zwischenstücks des erfindungsgemäßen
Bogenelements;
Fig. 5 einen Längsschnitt durch ein Endstück des erfindungsgemäßen Bogenelements;
Fig. 6 und 7 einen Längsschnitt und die Draufsicht eines Zentrierungsstücks des erfindungsgemäßen
Bogenelements;
Fig. 8 und 9 eine Vorderansicht und die Draufsicht einer zweiten Ausführungsform des
Endstücks des erfindungsgemäßen Bogenelements;
Fig. 10 einen Längsschnitt durch ein erfindungsgemäßes Bogenelement im zusammengesetzten
Zustand;
Fig. 11 einen Schnitt längs der Linie XI-XI der Fig. 10;
Fig. 12 einen Längsschnitt durch eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Bogenelements im zusammengesetzten Zustand;
Fig. 13 einen Schnitt längs der Linie XIII-XIII der Fig. 12;
Fig. 14 einen Längsschnitt durch eine dritte Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Bogenelements; und
Fig. 15 eine Einzelheit aus Fig. 14 in vergrößerter, perspektivischer Darstellung.
Fig. 16 einen Längsschnitt durch eine vierte Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Bogenelements.
[0010] Das erfindungsgemäße Bogenelement enthält gemäß Fig. 1 und 2 eine Hülse 1 mit bogenförmigem
Verlauf und mit kreisbogenförmigen Innen- und Außenquerschnitten, wobei in den Innenquerschnitt
eine über die ganze Länge der Hülse erstreckte Rippe 2 ragt. Das Bogenelement besteht
beispielsweise aus einem Kunststoff-Spritzgußkörper, dessen Bogenlänge bei vorgewählter
Krümmung beispielsweise einem Winkel von 135° entspricht. Zur Herstellung von Bogenelementen
einer vorgewählten Bogenlänge, die irgendeinem Winkel entsprechen kann, der zwischen
einem kleinsten Winkel von beispielsweise 27° und einem maximalen Winkel von 135°
liegt, wird ein Teilstück verwendet, das durch entsprechendes Ablängen der in Fig.
1 und 2 dargestellten längeren Hülse 1 erhalten wird. Die Innen- und Außenquerschnitte
der Hülse können anders als dargestellt gewählt sein.
[0011] Fig. 3 und 4 zeigen ein Zwischenstück 4 mit bogenförmigem Verlauf, das entsprechend
Fig. 3 beispielsweise als Flacheisen ausgebildet ist und eine bogenförmige Längsachse
aufweist. Seine Krümmung entspricht im wesentlichen der Krümmung der Hülse 1. Die
Bogenlänge des Zwischenstücks 4 entspricht ebenfalls einem Winkel von beispielsweise
135°.
[0012] Im übrigen kann das Zwischenstück anstatt aus einem Flacheisen aus einem Gußteil
oder irgendeinem Profil bestehen. Zur Herstellung von Bogenelementen vorgewählter
Bogenlänge wird ein Teilstück des Zwischenstücks 4 verwendet, das durch entsprechendes
Ablängen des in Fig. 3 und 4 dargestellten längeren Zwischenstücks erhalten wird.
[0013] Fig. 5 zeigt ein Endstück 6 des Bogenelements, das am einen Ende einen Spalt 7 mit
einer der Breite des Zwischenstücks 4 entsprechenden Breite und am anderen Ende ein
hülsenförmiges Gewindeteil 8 mit einem Innengewinde aufweist, das zum Eindrehen einer
Kupplungsschraube dient. Das Endstück 6 wird unabhängig von der gewählten Bogenlänge
des Bogenelements stets in derselben Form verwendet und besteht vorzugsweise aus einem
dem Material des Zwischenstücks 4 entsprechenden Metall.
[0014] Fig. 6 und 7 zeigen ein Zentrierungsstück 10 des Bogenelements. Es besteht aus einem
hülsenförmigen Körper, beispielsweise einem Kunststoff-Spritzgußkörper, dessen eines
Ende 11 im wesentlichen zylindrisch ausgebildet ist, während sein anderes Ende 12
einen leichten Bogen beschreibt. Dabei sind die beiden Enden 11 und 12 so ausgebildet,
daß das Ende 11 mit Paßsitz und ggf. leichtem Klemmsitz in das zugehörige Anschlußende
eines Rohrelements mit entsprechendem Innenquerschnitt, das Ende 12 dagegen mit Paßsitz
bzw. Klemmsitz in das zugehörige Anschlußende einer entsprechend Fig. 1 und 2 ausgebildeten
Hülse eingeschoben werden kann. Das Ende 12 ist gemäß Fig. 6 und 7 außerdem mit einem
Längsschlitz 13 versehen, dessen Breite der Breite der Rippe 2 (Fig. 1 und 2) entspricht,
während das Ende 11 stirnseitig einen Kragen 14 aufweist, der eine Bohrung 15 begrenzt,
die einen dem Außenquerschnitt der in das Innengewinde 8 (Fig. 5) einzudrehenden Kupplungsschraube
entsprechenden Querschnitt aufweist.
[0015] Fig. 8 und 9 zeigen ein Endstück 17 nach Art eines Gewindebolzens. Es besitzt am
einen Ende einen der Breite des Zwischenstücks 4 entsprechenden Spalt 18 und am entgegengesetzten
Ende ein Gewindeteil 19 mit Außengewinde, das zum Eindrehen in ein zugeordnetes Anschlußende
eines Rohr- oder Knotenelements dient. Im übrigen besteht es vorzugsweise aus einem
dem Material des Zwischenstücks 4 entsprechenden Metall.
[0016] Fig. 10 und 11 zeigen ein erfindungsgemäßes Bogenelement 20 im zusammengesetzten
und beidseitig mit je einem Rohrelement 21 verbundenen Zustand. Das Bogenelement 20
erstreckt sich über einen Bogen von 135°, so daß die in Fig. 1 und 2 dargestellte
Hülse 1 zusammen mit dem in Fig. 3 und 4 dargestellten Zwischenstück 4 verwendet werden
kann.
[0017] Der Zusammenbau des Bogenelements 20 erfolgt dadurch, daß zunächst an den beiden
Enden des Zwischenstücks 4 je ein Endstück 6 befestigt wird, indem jedes Ende entsprechend
Fig. 11 in den Spalt 7 des zugehörigen Endstücks 6 eingeführt und dann längs einer
Schweißnaht 22 mit diesem derart verschweißt wird, daß die Achse des Gewindeteils
8 in der Verlängerung der Achsen der Hülse 1 bzw. des Zwischenstücks 4 angeordnet
ist. Anstelle einer Verschweißung kann eine Verstiftung, Verschraubung od. dgl. der
Endstücke mit dem Zwischenstück 4 vorgesehen sein.
[0018] Auf das freie Ende des einen Endstücks 6 wird nun ein Zentrierungsstück 10 derart
aufgeschoben, daß dessen Längsschlitz 13 dem Zwischenstück 4 zugewandt ist und der
Kragen 14 an die Stirnseite des Endstücks 6 anstößt. Von der entgegengesetzten Seite
her wird nun die Hülse 1 zunächst auf das Zwischenstück 4 und dann auf das bogenförmige
Ende 12 des Zentrierungsstücks 10 derart aufgeschoben, daß es mit seiner Rippe 2 in
den Längsschlitz 13 eintritt und dadurch undrehbar relativ zum Zentrierungsstück festgelegt
wird. Ist es wünschenswert, daß auch das Endstück undrehbar zum Zentrierungsstück
10 fixiert ist, könnte die Breite des Zwischenstücks 4 etwas größer als die Breite
des Endstücks 6 gewählt sein, damit sein das Endstück 6 überragender Steg ebenfalls
in den Längsschlitz 13 eintritt.
[0019] Abschließend wird am freien Ende der Hülse 1 ein dem Endstück 6 entsprechendes Zentrierungsstück
23 derart auf das zugehörige Endstück aufgeschoben, daß sein dem Ende 12 entsprechendes
Ende gleichzeitig in das zugehörige Ende der Hülse 1 eintritt. Im übrigen ist die
Anordnung entsprechend. Die Zentrierungsstücke 10 und 23 sind vorzugsweise so bemessen,
daß sie mit ausreichendem Klemmsitz und daher unverlierbar in den Enden der Hülse
1 angeordnet sind und nur die Enden 11 aus den Anschlußenden des fertigen Bogenelements
20 herausragen.
[0020] Das Bogenelement 20 kann nun beispielsweise mit dem Rohrelement 21 eines üblichen
Montagesystems (DE-A-26 32 696) verbunden werden, das beispielsweise aus einem Stahlrohr
24 und einer Kunststoff-Ummantelung 25 besteht und ein Anschlußende aufweist, in das
eine beispielsweise mittels Eindrückungen 26 befestigte Buchse 27 mit einem dem Innengewinde
des Endstücks 6 entsprechenden Innengewinde eingelegt ist. Das Stahlrohr 24 und/oder
die Buchse 27 enden dabei so weit vor der Stirnfläche des Anschlußendes des Bogenelements
21, daß in das Anschlußende entsprechend Fig. 10 noch das Ende 11 des Zentrierungsstücks
10 eingeschoben werden kann. Zur endgültigen Befestigung ist eine Kupplungsschraube
28 vorgesehen, die ein den Innengewinden des Endstücks 6 und der Buchse 27 entsprechendes
Außengewinde aufweist. Diese Kupplungsschraube 28 kann beispielsweise zunächst fast
in das Endstück 6 und dann durch Drehen des Rohrelements 21 auch in die Buchse 27
eingedreht werden. Alternativ ist es möglich, die Kupplungsschraube zunächst in die
Buchse 27 einzudrehen und dann zusammen mit dieser mittels eines Querstifts od. dgl.
drehfest im Rohrelement 21 anzuordnen, um sie dann durch Drehen des Rohrelements auch
in das Endstück 6 eindrehen zu können.
[0021] Die Zentrierungsstücke 10 bzw. 23 ermöglichen bei dieser Verbindung eine exakte Zentrierung
der Hülse 1 relativ zu der einen entsprechenden Außenquerschnitt aufweisenden Ummantelung
25, so daß zwischen den beiden Teilen nur eine schmale Stoßfuge 29 sichtbar bleibt.
[0022] Fig. 12 und 13 zeigen ein Bogenelement 31, dessen Bogenlänge einem Winkel von etwa
27° entspricht. Es wird dadurch hergestellt, daß von der Hülse 1 nach Fig. 1 und 2
ein Teilstück 32 entsprechender Länge ab- oder ausgeschnitten wird. Entsprechend wird
aus dem Zwischenstück nach Fig. 3 und 4 ein Teilstück 33 der vorgewählten Bogenlänge
herausgeschnitten. Die Schnittlinien werden dabei jeweils so gelegt, daß sie beim
Anschluß des Bogenelements an ein Rohrelement 34 oder ein Knotenelement 35 in Form
eines 90°-Bogens jeweils in derselben Ebene wie die zwischen diesen Teilen gebildeten
Stoßfugen 36 bzw. 37 zu liegen kommen. In diesen Ebenen kommen zweckmäßig auch der
Boden des Spalts 7 des Endstücks 6 und die Grenzfläche zwischen den beiden Enden 11
und 12 des Zentrierungsstücks 10 zu liegen.
[0023] Nach dem Ablängen werden die Teilstücke 32, 33 in der anhand Fig. 10 und 11 beschriebenen
Weise zu dem Bogenelement 31 zusammengesetzt. Dabei ist es möglich, anstelle der Endstücke
6 jeweils Endstücke 17 (Fig. 8 und 9) anzubringen oder am einen Ende ein Endstück
6 und am anderen Ende ein Endstück 17 zu befestigen. Gemäß Fig. 12 und 13 werden beide
Enden des Teilstücks 33 mit Endstücken 17 nach Fig. 8 und 9 versehen. Anschließend
wird auf der Seite, die an das Rohrelement 34 anzuschließen ist, entsprechend Fig.
10 und 11 ein Zentrierungsstück 10 aufgeschoben. Auf der anderen, mit dem Knotenelement
35 zu verbindenden Seite wird dagegen ein dem Zentrierungsstück 10 entsprechendes
Zentrierungsstück 38 aufgeschoben, dessen dem Ende 11 entsprechendes zylindrisches
Ende verkürzt ist, um dadurch der Form der Anschlußenden handelsüblicher Knotenelemente
Rechnung zu tragen. Alternativ könnte vorgesehen sein, die Anschlußenden der Knotenelemente
so auszubilden, daß sie die ungekürzten Enden 11 der Zentrierungsstücke 10 aufnehmen
können.
[0024] Das Rohrelement 34 ist wie das Rohrelement 21 nach Fig. 10 und 11 ausgebildet und
enthält ein Stahlrohr 39, eine Kunststoff-Ummantelung 40 und eine eingelegte Buchse
41 mit einem dem Außengewinde des Gewindeteils 19 entsprechenden Innengewinde. Das
Rohrelement 34 kann daher durch Drehen unmittelbar auf das Gewindeteil 19 aufgeschraubt
werden, d.h. eine separate Kupplungsschraube wird nicht benötigt.
[0025] Das Knotenelement 35 besteht aus einer gebogenen Stahlhülse 42 und einer Kunststoff-Ummantelung
43. Die Stahlhülse 42 weist auf ihrer dem anschlußende zugewandten Seite ein dem Außengewinde
des Gewindeteils 19 entsprechendes Innengewinde auf, so daß das Knotenelement 35 unmittelbar
auf das Gewindeteil 19 aufgeschraubt werden kann. Alternativ kann ein massives Knotenelement
mit einer entsprechenden Gewindebohrung vorgesehen sein.
[0026] Wie bei der Ausführungsform nach Fig. 10 und 11 treten die zylindrischen Enden der
Zentrierungsstücke 10 bzw. 38 bei der Verbindung des Bogenelements 31 mit den Rohr-
bzw. Knotenelementen 34 bzw. 35 in koaxiale, zylindrische, in deren Anschlußenden
ausgebildete Ausnehmungen von entsprechendem Querschnitt ein, so daß sie eine exakte
Zentrierung ermöglichen und in den Übergängen nur die kaum sichtbaren Stoßfugen 36
bzw. 37 verbleiben.
[0027] Fig. 14 und 15 zeigen schließlich ein Bogenelement 46, das durch Kombination von
zwei Bogenelementen entstanden ist, von denen das eine in der Zeichenebene, das andere
dagegen senkrecht zu dieser gekrümmt ist. Derartige Bogenelemente 46 sind insbesondere
bei Treppengeländern oder Handläufen häufig erforderlich, wenn das Geländer bzw. der
Handlauf nicht nur parallel zum Erdboden gekrümmt, sondern unmittelbar vor oder hinter
dieser Krümmung auch senkrecht dazu, d.h. nach oben oder unten gebogen sein soll.
[0028] Das kombinierte Bogenelement 46 wird dadurch hergestellt, daß zunächst aus den Hülsen
1 nach Fig. 1 und 2 Teilstücke 47, 48 und aus den Zwischenstücken 4 nach Fig. 3 und
4 jeweils Teilstücke 49 bzw. 50 mit den erforderlichen Bogenlängen herausgeschnitten
werden. Anschließend werden die jeweils einen Enden der Teilstücke 49 und 50 miteinander
verbunden, beispielsweise durch Verschweißung und unter Anwendung von Stiften 51,
die in an den Enden der Teilstücke 49 und 50 ausgebildete Ausnehmungen gelegt werden.
Wie insbesondere Fig. 15 zeigt, stoßen dabei die Zwischenstücke 49 und 50 in der Stoßfuge
zwischen den beiden Teilstücken 47 und 48 gegeneinander, so daß sie ebenfalls entsprechend
der gewünschten Bogenlänge abgelängt werden können. Die Krümmungsebenen der beiden
Teilstücke 49 und 50 werden dabei senkrecht oder mit dem im Einzelfall erforderlichen
Winkel zueinander angeordnet. Anschließend werden an den freien Enden der Teilstücke
49 bzw. 50 wahlweise Endstücke 6 oder 17 befestigt. Danach werden von den freien Enden
her zunächst die Hülsen-Teilstücke 47 und 48 und dann die erforderlichen Zentrierungsstücke
aufgeschoben, wodurch das Zusammensetzen des Bogenelements beendet ist.
[0029] Zur gegenseitigen Zentrierung der beiden Hülsen-Teilstücke 47 und 48 werden deren
einander zugewandte Anschlußenden zweckmäßig angefräst, um Platz für einen Zentrierungsring
52 zu schaffen, der im Vergleich zu den Innenquerschnitten der Teilstücke 47 und 48
einen größeren Außenquerschnitt aufweist und sich daher nicht ungewollt aus dem Bereich
der Stoßfuge entfernen kann.
[0030] Bei der Anordnung nach Fig. 10 ist die axiale Lage des Zentrierungsstücks 10 nur
in einer Richtung, und zwar durch die Länge des nur über einen Teil desselben erstreckten
Längsschlitzes 13 festgelegt, da im montierten Zustand die Rippe 2 der Hülse 1 an
dem den Längsschlitz 13 begrenzenden Rand anliegt. In der entgegengesetzten Richtung
ist das Zentrierstück 10 dagegen nicht festgelegt, da zwischen ihm und der Buchse
27 ein axialer Spalt 54 besteht. Dieser kann beim Festziehen der Kupplungsschraube
28 zur Folge haben, daß das Endstück 6 und mit ihm sowohl das Zwischenstück 4 als
auch das Zentrierstück 10 ungewollt weiter in die Ummantelung 25 hineingezogen werden,
als der aus Fig. 10 ersichtlichen Sollposition entspricht. Dadurch würde am entgegengesetzten
Ende des Zwischenstück 4 das entsprechende Endstück 6 weiter in die Hülse 1 hineingezogen,
als der ebenfalls aus Fig. 10 ersichtlichen symmetrischen Anordnung entspricht, weil
an dieser Seite das zugehörige Rohr- oder Knotenelement ja noch nicht montiert und
daher das zugehörige Endstück noch frei verschiebbar ist.
[0031] Zur Vermeidung dieses Effektes zeigt Fig. 16 zwei Weiterbildungen der Ausführungsform
nach Fig. 10, wobei am linken Ende der Hülse 1 die Teile mit denselben Bezugszeichen
wie in Fig. 10 bezeichnet sind, während am rechten Ende der Hülse 1 gleichwirkende
Teile in Form eines Endstücks 57, eines Zentrierstücks 58 mit einem Längsschlitz 59
und einem Kragen 60 und einer bereits in das Endstück 57 eingedrehten Kupplungsschraube
61 vorgesehen sind.
[0032] Im linken Teil der Fig. 16 ist die Buchse 27 mit einer Verlängerung 55 versehen,
die beispielsweise aus einem in Querrichtung geschlitzten und daher in Fig. 16 nicht
schraffierten Kragen besteht. Diese Verlängerung 55 füllt den Spalt 54 im wesentlichen
aus und ist so bemessen, daß sie beim Anstoßen der Hülse 1 an die Ummantelung 25 dicht
unter dem Ende 11 des Zentrierstücks 10 liegt. Bereits nach einer geringfügigen Verschiebung
stützt sich daher das Ende 11 bzw. der Kragen 14 auf der Verlängerung 55 ab, wodurch
ainer axialen Verschiebung des Zwischenstücks 4 entgegengewirkt ist. Dabei kann die
Verlängerung 55 zusätzlich so ausgebildet sein, daß sie sich auch flanschartig auf
der Stirnfläche des Stahlrohrs 24 abstützt.
[0033] Alternativ kann vorgesehen sein, am entgegengesetzten Ende des Zwischenstücks bereits
die Kupplungsschraube 61 vorzumontieren. Auf die Kupplungsschraube 61 wird nun eine
Sicherungsscheibe 62 mit entsprechendem Innengewinde aufgedreht, bis diese fest am
Zentrierstück 58 anliegt. Hierdurch sind dann das Endstück 57 und das Zwischenstück
4 in axialer Richtung derart festgelegt, daß beim Festziehen der im linken Teil der
Fig. 16 dargestellten Verbindung keine Verschiebung des Zwischenstücks 4 eintreten
kann. Diese axiale Unverschieblichkeit ist einerseits eine Folge der Sicherungsscheibe
62, die über die Kupplungsschraube 61 und das Endstück 57 mit dem Zwischenstück 4
zusammenwirkt, andererseits eine Folge davon, daß die Rippe 2 der Hülse 1 an dem den
Längsschlitz 59 begrenzenden Wandteil des Zentrierungsstücks 58 anliegt, so daß dieses
nicht weiter in die Hülse 1 hineingezogen werden kann.
[0034] Bei Anwendung der Verlängerung 55 oder der Sicherungsscheibe 62, wirkt beim Festziehen
der Verbindung der gesamte Druck auf einen der beiden aus Platzgründen klein dimensionierten
Kragen 14 bzw. 60 ein. Werden die Verlängerung 55 und die Sicherungsscheibe 62 dagegen
gemeinsam benutzt, dann verteilt sich der Druck auf beide Kragen 14 und 60, wodurch
die Gefahr vermieden wird, daß die Kragen zu stark gequetscht werden oder sogar brechen
und dadurch eine ungewollte Verschiebung des Zwischenstücks 4 in der Hülse 1 ermöglicht
wird.
[0035] Schließlich könnte eine der Sicherungsscheibe 62 entsprechende Scheibe auch an der
in Fig. 16 linken Seite der Hülse 1 anstelle der Verlängerung 55 oder zwischen dieser
und dem Zentrierstück 10 vorgesehen sein. In diesem Fall kann die Hülse 1 wahlweise
zuerst mit ihrem rechten oder linken Anschlußende an ein entsprechendes Rohr- oder
Knotenelement angeschlossen werden. In beiden Fällen ist lediglich dafür zu sorgen,
daß die Buchse 27 so tief innerhalb des zugehörigen Rohr- oder Knotenelements angeordnet
wird, daß dadurch zwischen der Buchse 27 und dem Zentrierstück 10 bzw. 58 ein ausreichend
großer Spalt zur Aufnahme der Sicherungsscheibe 62 entsteht.
[0036] Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Ausführungsformen beschränkt, die sich
auf vielfache Weise abwandeln lassen. Die Hülsen 1 und Zwischenstücke 4, aus denen
durch einfaches Ablängen Bogenelemente mit stufenlos frei wählbaren Bogenlängen erhalten
werden, können in anderen als 135`-Abschnitten hergestellt und bis zum Eingehen eines
Auftrags auf Lager gehalten werden. Weiterhin kann vorgesehen sein, Hülsen 1 und Zwischenstücke
4 mit unterschiedlichen Krümmungsradien herzustellen und zu lagern, um daraus im Bedarfsfall
Bogenelemente mit stärkerer oder schwächerer Krümmung herstellen zu können. Die beschriebene
Ausbildung der Bogenelemente kann entsprechend auch auf gerade, d.h. einem Winkel
von 0° entsprechende Teilstücke übertragen werden, wenn beispielsweise zwischen Rohr-
oder Knotenelementen üblicher Länge noch kurze, gerade Teilstücke eingefügt und diese
mit den Nachbarelementen verspannt werden müssen. Ferner wäre es durch entsprechende
Ausbildung der Zwischenstücke und Hülsen möglich, spiral-oder wendelförmige Bogenelemente
zu schaffen. Weiterhin können die dargestellten Positionierungsmittel, die zum Positionieren
der Hülsen oder Hülsen-Teilstücke und/oder der Zwischenstücke bzw. der daraus erhaltenen
Teilstücke relativ zu den Zentrierungsstücken vorgesehen sind, durch andere Positionierungsmittel
ersetzt werden. Schließlich ist es möglich, die Zentrierungsstücke ganz oder teilweise
durch Zylinderringe zu ersetzen, die mit Paßsitz in die Anschlußenden der Bogenelemente
und der angrenzenden Rohr- oder Knotenelemente eintreten. In diesem Fall wäre es allerdings
wie bei der Ausführungsform nach Fig. 14 erforderlich, die Anschlußenden der Bogenelemente
entsprechend zylindrisch auszudrehen und/oder in deren Bereich die Rippe 2 zu entfernen.
1) Bogenelement mit vorgewählter Bogenlänge als Teil eines Montagesystems in Form
eines Treppengeländers, Handlaufs od. dgl., das aus Rohr-(21,34), Knoten-(35) und/oder
Bogenelementen (20, 31, 46) zusammensetzbar ist, die durch unsichtbare Verschraubung
miteinander verbindbare, feine Stoßfugen (29, 36, 37) bildende Anschlußenden aufweisen,
bestehend aus einer Hülse (1, 32, 47) mit bogenförmigem Verlauf und einem diese durchragenden,
entsprechend gebogenen Einlegeteil, das an seinen Enden zum Anschluß an Nachbarelemente
bestimmte Gewindeteile aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß das Einlegeteil aus einem
Zwischenstück (4, 33, 49, 50) und zwei an dessen Enden befestigten, die Gewindeteile
(8, 19) aufweisenden Endstücken (6,17) zusammengesetzt ist und daß die Hülse (1, 32,
47) und das Zwischenstück aus auf die vorgewählte Bogenlänge abgelängten Teilstücken
(32, 33) von entsprechenden Bauteilen (1, 4) größerer Bogenlänge bestehen.
2) Bogenelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenstück (4,
33) aus Flacheisen hergestellt ist.
3) Bogenelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Endstücke
(6, 17) Gewindeteile (8, 19) mit Innen- und/oder Außengewinde aufweisen.
4) Bogenelement nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß sie an ihren Anschlußenden mit Zentrierungsstücken (10, 38) versehen sind, die
je ein in diese Anschlußenden ragendes Ende (12) und je ein dem Anschlußende eines
Nachbarelements (21, 35) zugeordnetes Ende (11) aufweisen.
5) Bogenelement nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende (12) einen dem
bogenförmigen Verlauf des Hülsen-Teilstücks (32) angepaßten Außenmantel besitzt.
6) Bogenelement nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Endstücke
(6, 17) einen im Vergleich zum Innenquerschnitt des Hülsen-Teilstücks (32) kleineren
Außenquerschnitt besitzt und das Ende (12) in dem zwischen dem Hülsenabschnitt (32)
und dem zugehörigen Endstück (6, 17) gebildeten Ringraum angeordnet ist.
7) Bogenelement nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die den Zwischenstücken (4, 33) zugewandten Enden der Endstücke (6, 17) je einen
zur Aufnahme des zugehörigen Endes des Zwischenstücks (4, 33) bestimmten Spalt (7,
18) aufweisen.
8) Bogenelement nach wenigstens einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zentrierungsstücke (10, 38) und/oder die Hülsen-Teilstücke (1, 32) und/oder
die Einlegeteile mit Positionierungsmitteln zur Fixierung ihrer relativen Lage versehen
sind.
9) Bogenelement nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülsen-Teilstücke
(1, 32) mit einem Positionierungsmittel in Form einer nach innen vorspringenden Rippe
(2) und die Zentrierungsstücke (10, 38) mit einem Positionierungsmittel in Form eines
im Bereich ihrer Enden (12) angeordneten und die Rippe (2) aufnehmenden Längsschlitzes
(13) versehen sind.
10) Bogenelement nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß es je zwei in unterschiedlichen Ebenen gekrümmte Hülsen-Teilstücke (47, 48) und
entsprechend gekrümmte, miteinander verbundene Zwischenstück-Teilstücke (49, 50) aufweist,
wobei die freien Anschlußenden nach wenigstens einem der Ansprüche 3 bis 9 ausgebildet
sind.
11) Bogenelement nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß zur gegenseitigen Zentrierung
der Hülsen-Teilstücke (47, 48) ein in deren anstoßenden Anschlußenden eingesetzter
Zylinderring (52) vorgesehen ist und die Rippe (2) im Bereich dieser Anschlußenden
fehlt.
12) Bogenelement nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenquerschnitt
des Zylinderrings (52) größer als die Innenquerschnitte der zugehörigen Anschlußenden
der Hülsen-Teilstücke (47, 48) ist und die Anschlußenden eine entsprechende Querschnittsverbreiterung
aufweisen.
13) Bogenelement nach wenigstens einem der Ansprüche 4 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
daß die Endstücke (6, 57) in den hülsenartig ausgebildeten Zentrierstücken (10, 58)
angeordnet sind und an Kragen (14, 60) anliegen, die an den äußeren Enden der Zentrierstücke
(10, 58) angebracht sind.
14) Bogenelement nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewindeteil wenigstens
eines Endstücks (57) eine zum Anschluß an ein Nachbarelement bestimmte Kupplungsschraube
(61) aufnimmt, auf die eine fest am Kragen (60) des zugeordneten Zentrierstücks (58)
anliegende Sicherungsscheibe (62) aufgeschraubt ist.
15) Bogenelement nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß in die Anschlußenden
der rohrförmigen Nachbarelemente eine Buchse (27) eingesetzt ist, die eine im montierten
Zustand am Kragen (14) des zugeordneten Zentrierstücks (58) oder an einer zugeordneten
Sicherungsscheibe anliegende Verlängerung (55) aufweist.
1. Elément incurvé avec une longueur d'arc prédéterminée faisant partie d'un système
de montage en forme de rampe d'escalier, de main courante ou de construction analogue,
constitué d'éléments de tube (21, 34), de noeuds (35) et d'éléments incurvés (20,
31,46) assemblables qui comportent des extrémités de raccordement raccordables entre
elles par vissage invisible qui forment des joints bout à bout peu apparents (29,
36, 37), constitué d'une douille (1, 32, 47) avec une forme incurvée et d'une pièce
insérée incurvée en conséquence et dépassant de cette douille, qui comporte à ses
extrémités des parties filetées déterminées pour raccordement à des éléments voisins,
caractérisé en ce que la pièce insérée est composée d'une pièce intermédiaire (4,
33, 49, 50) et de deux pièces d'extrémité (6, 77) comportant les parties filetées
(8, 19), et que la douille (1, 32,47) et la pièce intermédiaire se composent de tronçons
(32, 33), mis à la longueur d'arc prédéterminée, de pièces constitutives correspondantes
(1, 4) de plus grande longueur d'arc.
2. Elément incurvé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la pièce intermédiaire
(4, 33) est confectionnée dans du fer plat.
3. Elément incurvé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les pièces
d'extrémité (6, 17) comportent des parties filetées à filetage intérieur ou extérieur,
ou les deux.
4. Elément incurvé selon au moins l'une des revendications precédentes, caractérisé
en ce qu'il est muni, à ses extremités de raccordement, de pièces de centrage (10,
38) qui comportent chacune une extrémité (12) dépassant dans ces extrémités de raccordement
et une extrémité (11) associée à l'extrémité de raccordement d'un élément voisin (21,
35).
5. Elément incurvé selon la revendication 4, caractérisé en ce que l'extrémité (12)
comporte une enveloppe extérieure adaptée à la forme incurvée du tronçon de douille
(32).
6. Elément incurvé selon la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce que les pièces
d'extrémités (6, 17) ont une section droite extérieure plus petite que la section
droite intérieure du tronçon de douille (32) et que l'extrémité (12) est disposée
cans l'espace annulaire formé entre le tronçon de douille (32) et la pièce d'éxtrémité
associée (6,17).
7. Elément incurvé selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisé
en ce que les extrémités des pièces d'extrémités (6, 17) tournées vers les pièces
intermédiaires (4, 33) comportent chacune une fente ouverte déterminée (7, 18) pour
recevoir l'extrémité associée de la pièce intermédiaire (4, 33).
8. Elément incurvé selon au moins l'une des revendications 4 à 7, caractérisé en ce
que les pièces de centrage (10, 38) ou les tronçons de douille (1, 32), ou les deux,
ou les pièces insérées, ou les deux, sont munis de moyens de positionnement pour la
fixation de leur position relative.
9. Elément incurvé selon la revendication 8, caractérisé en ce que les tronçons de
douille (1, 32) sont munis d'un moyen de positionnement en forme d'une rainure (2)
faisant saillie vers l'intérieur, et les pièces de centrage (10, 38) sont munies d'un
moyen de positionnement en forme d'une fente longitudinale (13) disposée dans la zone
de chacune de leurs extrémités (12) et recevant la nervure (2).
10. Elément incurvé selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisé
en ce qu'il comporte deux tronçons de douille (47,48) incurvés dans des plans différents
et des tronçons de pièce intermédiaire incurvés de façon correspondante et réunis
entre eux (49, 50), les extrémités de raccordement libres étant réalisées sous une
forme conforme à au moins une des revendications 3 à 9.
11. Elément incurvé selon la revendication 10, caractérisé en ce que, pour le centrage
mutuel des tronçons de douille (47, 48), il est prévu un anneau cylindrique (52) dans
leurs extrémités de raccordement qui sont assemblées bout à bout et que la nervure
(2) manque dans la zone de ces extrémités de raccordement.
12. Elément incurvé selon la revendication 11, caractérisé en ce que la section droite
extérieure de l'anneau cylindrique (52) est plus grande que la section droite intérieure
des extrémités de raccordement associées des tronçons de douille (47,48) et que ces
extrémités de raccordement comportent un élargissement de leur section droite en conséquence.
13. Elément incurvé selon au moins l'une des revendications 4 à 12, caractérisé en
ce que les pièces d'extrémité (6, 57) sont disposées dans les pièces de centrage (10,
58) réalisées sous la forme de douilles et portent contre des collerettes (14, 60)
qui sont prévues aux extrémités extérieures des pièces de centrage (10,58).
14. Elément incurvé selon la revendication 13, caractérisé en ce que la partie filetée
d'au moins une pièce d'extrémité (57) reçoit une vis d'accouplement (61) déterminée
pour le raccordement à un élément voisin, sur laquelle une rondelle de freinage (62),
qui porte fermement contre la collerette (60) de la pièce de centrage associée (58),
est vissée.
15. Elément incurvé selon la revendication 13 ou 14, caractérisé en ce que, dans les
extrémités de raccordement des éléments voisins tubulaires, une douille (27) est encastrée
qui, à l'état monté, comporte au niveau de la collerette (14) de la pièce de centrage
associée (58) ou d'une rondelle d'arrêt associée (62), un prolongement (55) qui applique
contre la surface associée.
1. A curved element of preselected curved length as part of an assembly system in
the form of a banister, handrail or the like, which can be made up from tube (21,
34), connecting (35) and/or curved elements (20, 31,46) which have connecting ends
which can be connected together by invisible screwing and which form fine butt joins
(29, 36, 37), comprising a tube (1, 32,47) of curved configuration and a correspondingly
curved insert member which extends therethrough and which at its ends has screwthread
portions intended for connection to adjacent elements, characterised in that the insert
member is made up of an intermediate portion (4, 33, 4gv 50) and two end portions (6, 17) which are fixed to the ends of said intermediate
portion and which have the screwthread portions (8, 19), and that the tube (1, 32,
47) and the intermediate portion consist of pieces (32, 33) which have been cut to
the preselected curved length, from corresponding members (1, 4) of greater curved
length.
2. A curved element according to claim 1 characterised in that the intermediate portion
(4, 33) is produced nom flat iron tar.
3. A curved element according to claim 1 or claim 2 characterised in that the end
portions (6, 17) have screwthread portions (8,19) with female and/or male screwthread.
4. A curved element according to at least one of claims 1 to 3 characterised in that
at its connecting ends they are provided with centering portions (10, 38) which each
have an end (12) projecting into said connecting ends and an end (11) associated with
the connecting end of an adjacent element (21, 35).
5. A curved element according to claim 4 characterised in that the end (12) has an
outside peripheral surface which matches the curved configuration of the piece (32)
of the tube.
6. A curved element according to claim 4 or claim 5 characterised in that the end
portions (6, 17) has an external cross-section which is smaller than the internal
cross-section of the piece (32) of the tube and the end (12) is arranged in the annular
space formed between the tube piece (32) and the associated end portion (6, 17).
7. A curved element according to at least one of claims 1 to 6 characterised in that
the ends, which are towards the intermediate portions (4, 33), of the end portions
(6, 17), each have a gap (7, 18) for receiving the associated end of the intermediate
portion (4, 33).
8. A curved element according to at least one of claims 4 to 7 characterised in that
the centering portions (10, 38) and/or the tube pieces (1, 32) and/or the insert members
are provided with positioning means for fixing their relative positions.
9. A curved element according to claim 5 characterised in that the tube pieces (1,
32) are provided with a positioning means in the form of an inwardly projecting rib
(2) and the centering portions (10, 38) are provided with a positioning means in the
form of a slot (13) which is arranged in the region of the ends (12) thereof, for
accommodating the rib (2).
10. A curved element according to at least one of claims 1 to 9 characterised in that
it has two tube pieces (47.48) which are curved in different planes and correspondingly
curved, interconnected intermediate portion pieces (49, 50), wherein the free connecting
ends are in accordance with at least one of claims 3 to 9.
11. A curved element according to claim 10 characterised in that, for mutual centering
of the tube pieces (47,48), there is provided a cylindrical ring (52) which is fitted
into the butting connecting ends thereof, and the rib (2) is omitted in the region
of said connecting ends.
12. A curved element according to claim 11 characterised in that the external cross-section
of the cylindrical ring (52) is larger than the internal cross-section of the associated
connecting ends of the tube pieces (47,48) and the connecting ends have a corresponding
cross-sectional enlargement.
13. A curved element according to at least one of claims 4 to 12 characterised in
that the end portions (6, 57) are arranged in the centering portions (10, 55) which
are of a tubular configuration, and bear against collars (14, 60) disposed at the
outer ends of the centering portions (10, 53).
14. A curved element according to claim 13 cbaracterised in that the screwthread portion
of at least one end portion (57) accommodates a coupling screw (61) intended for connection
to an adjacent element and on to which is screwed a securing disc (62) bearing firmly
against the collar (60) of the associated centering portion (58).
15. A curved element according to claim 13 or claim 14 characterised in that fitted
into the connecting ends of the tubular adjacent elements is a bush (27) having an
extension portion (55) which in the assembled condition bears against the collar (14)
of the associated centering portion (58) or against an associated securing disc.