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EP 0 118 068 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.07.1987 Patentblatt 1987/28 |
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Anmeldetag: 18.02.1984 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: B61D 7/22 |
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Entladeklappe für Eisenbahn-Sattelboden-Selbstentladewagen
Discharge door for gable-bottom railway hopper wagon
Volet de déchargement pour wagon de chemin de fer à vidange bilatérale
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Benannte Vertragsstaaten: |
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BE CH DE FR GB IT LI SE |
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Priorität: |
04.03.1983 DE 3307686
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.09.1984 Patentblatt 1984/37 |
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Anmelder: Waggon Union GmbH |
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D-5900 Siegen (DE) |
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Erfinder: |
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- Kramer, Rolf, Dipl.-Ing.
D-5900 Siegen 21 (DE)
- Ahlborn, Günter
D-5900 Siegen 21 (DE)
- Hübsch, Henry, Dipl.-Ing.
D-5900 Siegen 21 (DE)
- Filk, Eberhard
D-5902 Netphen 2 (DE)
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Vertreter: Eberhard, Friedrich, Dr. |
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Am Thyssenhaus 1 45128 Essen 45128 Essen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Entladeklappe für Eisenbahn-Sattelboden-Selbstentladewagen,
die auf ihrer oberen Längsseite mittels Scharniergelenken an dem Wagenkasten des Selbstentladewagens
gelenkig befestigt ist, in Schließstellung mit ihrer Innenseite oben und nahe ihren
Längsenden dicht gegen den Rahmen der Entladeöffnung des Selbstentladewagens und unten
dicht gegen das untere Ende des Sattelbodens anliegt, wobei die Entladeklappe mittels
an ihren Längsenden angelenkten Lenkerstangen betätigbar ist und zwischen den Gelenken
der Lenkerstangen in der Entladeklappe ein biege- und verwindungssteifer Längsträger
mit Abstand zu dem unteren Ende der Entladeklappe angeordnet ist. Eine derartige Entladeklappe
ist aus US-A-2 989 929 bekannt. Dabei dient der Längsträger lediglich zur Versteifung
der Entladeklappe.
[0002] Bei den üblichen Entladeklappen für Eisenbahn-Sattelboden-Selbstentladewagen, die
mittels Lenkerstangen betätigt werden, ist in der Entladeklappe an deren unterem Ende
ein biege-und verwindungssteifer Längsträger angeordnet. Die Gelenke der Lenkerstangen
sind an der Entladeklappe an deren Längsenden etwa im Bereich des Längsträgers vorgesehen.
Das Schließen der Entladeklappe und deren Fixierung in der Schließstellung erfolgt
durch die Lenkerstangen. Durch Bauungenauigkeiten, Schweißverzug, Witterungseinflüsse
und durch das Ladegut hervorgerufene Deformationen bedingt, treten in aller Regel
Schwierigkeiten bezüglich der Abdichtung des unteren Endes der Entladeklappe gegen
das untere Ende des Sattelbodens auf. Durch die an ihrem unteren Ende verwindungssteife
Entladeklappe, die nahe ihres als Kastenträger ausgebildeten Längsträgers dichtend
gegen das untere Ende des Sattelbodens anliegen soll, lassen sich durch oben genannte
Mängel auftretende Spalte nicht überbrücken.
[0003] Die Aufgabe vorliegender Erfindung besteht nun darin, Entladeklappen der eingangs
genannten Art so zu gestalten, daß ein einwandfreies Schließen der Entladeklappe auch
bei Bauungenauigkeiten und während des Einsatzes auftretenden Maßabweichungen ständig
gewährleistet ist.
[0004] Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß sich der Laderaum im Bereich
eines gegen den Sattelboden ragenden Vorsprungs des Längsträgers verjüngt und daß
das untere Ende der Entladeklappe als lippenförmige elastische Anschlagdichtung ausgebildet
ist. Hierbei ist der Längsträger auf der Innenseite der Entladeklappe angeordnet und
bildet mit dieser einen Kastenträger. Der Längsträger weist im Bereich des größten
Querschnitts des Kastenträgers den gegen den Sattelboden ragenden Vorsprung auf und
ist auf seiner unteren Längsseite mit einer eine elastische Anschlagdichtung bildenden
Abkantung versehen.
[0005] Die Entladeklappe ist über ihre gesamte Länge mit Vorsprengung gegen den Sattelboden
versehen.
[0006] Durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Entladeklappe wird deren unteres, gegen
den Sattelboden dicht anliegendes Ende so elastisch ausgebildet, daß Bauungenauigkeiten
oder während des Einsatzes auftretende Maßabweichungen durch elastische Verformung
des unteren Endes der Entladeklappe ausgeglichen werden können und die Entladeklappe
somit ständig dicht gegen den Sattelboden anliegt. Der gegen den Sattelboden ragende
Vorsprung des auf der Innenseite der Entladeklappe angeordneten Längsträgers bewirkt
in diesem Bereich des Laderaumes eine Brückenbildung des Ladegutes, so daß das untere,
elastische Ende der Entladeklappe während des Einsatzes nicht durch übermäßigen Druck
des Ladegutes beaufschlagt wird.
[0007] Einzelheiten der Erfindung sind in der Zeichnung erläutert.
[0008] Es zeigen
Figur 1 die Seitenansicht eines Eisenbahn-Sattelboden-Selbstentladewagens mit einer
Entladeklappe gemäß der Erfindung,
Figur 2 die Vorderansicht der Entladeklappe nach Fig. 1,
Figur 3 einen Querschnitt durch die Entladeklappe nach Fig. 1.
[0009] Der Eisenbahn-Sattelboden-Selbstentladewagen weist auf jeder Längsseite zwei Entladeklappen
1 auf. Jede Entladeklappe 1 ist auf ihrer oberen Längsseite mittels Scharniergelenken
2 an dem Wagenkasten 3 des Selbstentladewagens gelenkig befestigt und liegt in Schließstellung
mit ihrer Innenseite oben und nahe ihre Längsenden dicht gegen den Rahmen der Entladeöffnung
des Selbstentladewagens und unten dicht gegen das untere Ende des Sattelbodens 4 an.
An ihren Längsenden weist die Entladeklappe 1 je ein Gelenk 5 für die Anordnung von
Lenkerstangen 6 auf, mittels denen die Entladeklappe betätigbar ist. Die Betätigung
der Lenkerstangen 6 erfolgt dabei über ein mechanisches oder ein hydraulisches Betätigungssystem.
[0010] Zwischen den Gelenken 5 ist in der Entladeklappe 1 mit Abstand zu deren unterem Ende
ein biege- und verwindungssteifer Längsträger 7 angeordnet. Der Längsträger 7 ist
dabei auf der Innenseite der Entladeklappe 1 angeordnet und kastenförmig ausgebildet.
[0011] Im Bereich seines größten Querschnitts weist der Längsträger 7 einen gegen den Sattelboden
4 ragenden Vorsprung 7a auf. Unterhalb des Vorsprungs 7a verjüngt sich der Längsträger
7 und mit diesem die gesamte Entladeklappe 1 zu ihrem unteren Ende hin zu einer elastischen
Anschlagdichtung 8, die als separates Bauteil ausgebildet oder in die Entladeklappe
1 oder den Längsträger 7 integriert sein kann. Mit der elastischen Anschlagdichtung
8 liegt die Entladeklappe 1 in Schließzustand dicht gegen das untere Ende des Sattelbodens
4 an.
[0012] Durch die Anordnung des Längsträgers 7 auf der Innenseite der Entladeklappe 1 und
dessen Ausbildung mit dem Vorsprung 7a wird in Verbindung mit dem schrägen Sattelboden
4 im Bereich des Vorsprungs 7a eine Verengung des Laderaumes des Sattelboden-Selbstentladewagens
gebildet, die beim Einfüllen des Ladegutes in diesem Bereich zu einer Brückenbildung
des Ladegutes führt und dadurch eine übermäßige Belastung der Anschlagdichtung 8 durch
das Ladegut verhindert. Die Anordnung der Gelenke 5 im Bereich des Längsträgers 7
an den Längsenden der Entladeklappe 1 gewährleistet eine direkte Krafteinleitung über
die Lenkerstangen in den biegesteifen Bereich der Entladeklappe 1 und ermöglicht damit
eine dosierte Entladung des Ladegutes.
[0013] Die Entladeklappe 1 ist über ihre gesamte Länge mit Vorsprengung gegen den Sattelboden
4 versehen, d. h. sie hat eine Gegendurchbiegung bezogen auf die spätere Belastungsrichtung
(Biegelinie). Die Vorsprengung verhindert das Abheben der Entladeklappe 1 vom Sattelboden
im mittleren Bereich bei Belastung der Entladeklappe durch anliegendes Entladegut.
1. Entladeklappe (1) für Eisenbahn-Sattelboden-Selbstentladewagen, die auf ihrer oberen
Längsseite mittels Scharniergelenken (2) an dem Wagenkasten (3) des Selbstentladewagens
gelenkig befestigt ist, in Schließstellung mit ihrer Innenseite oben und nahe ihren
Längsenden dicht gegen den Rahmen der Entladeöffnung des Selbstentladewagens und unten
dicht gegen das untere Ende des Sattelboden (4) anliegt, wobei die Entladeklappe (1)
mittels an ihren Längsenden angelenkten Lenkerstangen (6) betätigbar ist und zwischen
den Gelenken (5) der Lenkerstangen (6) in der Entladeklappe (1) ein biege- und verwindungssteifer
Längsträger (7) mit Abstand zu dem unteren Ende der Entladeklappe (1) angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, daß sich der Laderaum im Bereich eines gegen den Sattelboden
ragenden Vorsprungs (7a) des Längsträgers (7) verjüngt und daß das untere Ende der
Entladeklappe (1) als lippenförmige elastische Anschlagdichtung (8) ausgebildet ist.
2. Entladeklappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Längsträger (7)
auf der Innenseite der Entladeklappe (1) angeordnet ist und mit dieser einen Kastenträger
bildet, daß der Längsträger (7) im Bereich des größten Querschnitts des Kastenträgers
den gegen den Sattelboden (4) ragenden Vorsprung (7a) aufweist und daß der Längsträger
(7) auf seiner unteren Längsseite mit einer eine elastische Anschlagdichtung (8) bildenden
Abkantung versehen ist.
3. Entladeklappe nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Entladeklappe
(1) über ihre gesamte Länge mit Vorsprengung gegen den Sattelboden (4) versehen ist.
1. Discharge flap (1) for railway saddle-bottom selfdischarging wagons, which is pivotably
secured at its upper longitudinal side by means of hinge-type articulations (2) to
the wagon body (3) of the self-discharging wagon, and which in the closing position
abuts with its inner side at the top and near to its longitudinal ends in sealing-tight
manner against the frame of the discharge aperture of the self-discharging wagon and,
at the bottom region, in sealing-tight manner against the lower end of the saddle
bottom (4), the discharge flap (1) being operatable by means of link rods (6) pivotably
attached to its longitudinal ends, and a longitudinal support member (7) resistant
to bending and torsional forces being arranged between the articulations (5) of the
link rods (6) in the discharge flap (1), with a spacing from the lower end of the
discharge flap (1), characterised in that the payload space narrows in the region
of a projection (7a) of the longitudinal support member (7), said projection projecting
towards the saddle bottom, and that the lower end of the discharge flap (1) is constructed
as a lip-form elastic sealing abutment element (8).
2. Discharge flap according to claim 1, characterised in that the longitudinal support
member (7) is arranged at the inner side of the discharge flap (1) and forms therewith
a box girder, that the longitudinal support member (7) comprises the projection (7a)
projecting towards the saddle bottom (4) in the region of the greatest crosssec- tion
of the box girder, and that the longitudinal support member (7) is provided at its
lower longitudinal side with a bent-over portion forming an elastic sealing abutment
element (8).
3. Discharge flap according to claims 1 and 2, characterised in that the discharge
flap (1) is provided over its entire length with a preload towards the saddle bottom
(4).
1. Trappe de déchargement (1) pour wagons de chemin de fer auto-déchargeurs à fond
en dos d'âne, trappe qui est fixée de façon articulée à la caisse (3) du wagon autodéchargeur,
le long de son bord longitudinal supérieur, au moyen d'articulations à charnières
(2) et qui, dans sa position de fermeture, est en appui à joint étanche, en haut et
dans la région de ses extrémités longitudinales contre le cadre de l'ouverture de
déchargement du wagon auto-déchargeur et, en bas, contre l'extrémité inférieure du
fond en dos d'âne (4), la trappe de déchargement (1) pouvant être actionnée au moyens
de leviers oscillants (6) articulés sur ses extrémités longitudinales cependant qu'une
poutre longitudinale (7) rigide en flexion et en torsion est agencée sur la trappe
de déchargement, entre les articulations (5) des leviers oscillants (6), à une certaine
distance de l'extrémité inférieure de la trappe de déchargement, caractérisée par
le fait que le volume de charge se rétrécit dans la région d'une protubérance (7a)
de la poutre longitudinale (7) qui fait saillie vers le fond en dos d'âne et que l'extrémité
inférieure de la trappe de déchargement (1) constitue un joint d'étanchéité élastique
(8) en forme de lèvre travaillant en butée.
2. Trappe de déchargement selon la revendication 1, caractérisée par le fait que la
poutre longitudinale (7) est disposée sur la face intérieure de la trappe de déchargement
(1) et forme une poutre en caisson en combinaison avec cette trappe, que la poutre
longitudinale (7) présente, dans la région de la section maximale de la poutre en
caisson, une protubérance (7a) dirigée vers le fond en dos d'âne (4) et que la poutre
longitudinale (7) est munie, sur son côté- longitudinal inférieur, d'un bord abattu
qui forme un joint d'étanchéité élastique (8) travaillant en butée.
3. Trappe de déchargement selon les revendications 1 et 2, caractérisée par le fait
que la trappe de déchargement (1) est munie, sur toute sa longueur, d'un bombé dirigé
vers le fond en dos d'âne (4).