[0001] Die Erfindung geht von einem Drucktastenschalter nach dem Oberbegriff des Anspruches
1 aus.
[0002] Aus dem DE-GM 19 13 691 sind bereits zweipolige Schalter bekannt, bei denen die beweglichen
Kontaktelemente als Schaltschwingen mit seitlichen Ausnehmungen ausgebildet sind,
in denen Schraubenfedern eingesetzt sind, die sich mit einem Ende in der Schaltschwinge
und mit dem anderen Ende auf Zapfen des annähernd senkrecht zu den Schaltschwingen
angeordneten Schiebers abstützen. Außerdem ist es bekannt (DE-GM 19 28 070), bei einem
Schalter den Schaltschieber auf einem schwenkbaren Kippglied zu lagern, welches drehbeweglich
am Schaltergehäuse befestigt ist und mit einer Schneide in eine angepaßte Kerbe des
Schiebers eingreift.
[0003] Ein weiterer Schalter ist aus der BE-PS 508 615 bekannt. Dieser besteht aus einem
Gehäuse, in dessen Gehäusewand ein Schaltschieber verschiebbar gelagert ist. In einem
hohlraumförmigen Mittelteil des-Schaltschiebers ist eine Druckfeder angeordnet, die
sich mit einem Ende am Boden des hohlraumförmigen Mittelteils und mit ihrem anderen
Ende am Kontaktelement selbst abstützt. Dieses Kontaktelement ist an seinem einen
Ende in einer 1 Einkerbung der Gehäusewand schwenkbar gelagert. Auch hier dient die
Druckfeder sowohl als Sprungwerk wie auch zur Erzeugung des Kontaktdruckes. Ferner
drückt die Druckfeder den Schaltschieber an die Gehäusewand.
[0004] Im Gehäuse eines aus der DE-AS 28 39 108 bekannten Drucktastenschalters 5 ist gegen
die Kraft einer Rückholfeder ein verschiebbarer Tastenschieber angeordnet, durch den
eine an einem Sprungstück angeordnete Kontaktbrücke relativ zu ortsfesten Kontaktstücken
bewegbar ist. Am Tastenschieber ist ein Tastenknopf mit angeformt. Mit dem Tastenschieber
über eine Druckfeder verbunden ist das bewegliche Sprungstück, das beidseitig angeformte
Rastarme mit Rastnasen besitzt, die mit Rastnuten des Gehäuses zusammenwirken, und
das auf dem abgestuften Ende des Tastenschiebers gleiten kann. Das Schaltergehäuse
selbst ist durch einen aufgesetzten Deckel abgeschlossen.
[0005] Ein anderer Drucktastenschalter mit einem Gehäuse, das durch einen Deckel abschließbar
ist, ist aus der DE-OS 31 07 769 bekannt. Im Gehäuse gegen die Kraft einer Rückstellfeder
verschiebbar ist ein Tastenschieber, der eine herzförmige Kulisse aufweist, in der
ein Z-förmiges Rastglied geführt ist..Dieses Rastglied kann aus Draht bestehen oder
die Form eines Stiftes aufweisen. Ein Ende des Rastgliedes taucht in die herzförmige
Kulisse ein, während das andere Ende in dem Gehäusedeckel befestigt ist. Damit die
Führung des Rastgliedes in der Kulisse gewährleistet ist, drückt eine Blattfeder das
zugeordnete Ende des Rastgliedes in die Kulisse. Die Blattfeder ist aus einem Metallband
ausgestanzt und sie besitzt beidseitig je eine Kerbe. Unter einem Winkel von 45 Grad
ist eine freigeschnittene Zunge her- .ausgebogen. Der relativ lange Arm drückt auf
das Rastglied.
[0006] In der DE-PS 19 10 165 ist ein Schalter beschrieben, in dessem Gehäuse ein Schaltschieber
aus Kunststoff verschiebbar ist. Im Gehäuse sind ortsfeste Gegenkontakte und Anschlußstücke
angeordnet. Ferner sind Kontaktelemente vorhanden, die um die ortsfesten Anschlußstücke
schwenkbar gelagert sind und die durch Betätigung des Schaltschiebers sprungartig
umlegbar sind. Die Kontaktelemente sino als zweiarmige Hebel ausgebildet, wobei die
ersten Arme mit den Gegenkontakten zusammenwirken, während die zweiten Arme in Einkerbungen
des Schalischiebers eingreifen. Es ist ferner noch eine Druckfeder vorhanden, die
als Sprungwerk und die zur Erzeugung des Kontaktdruckes dient. Die Druckfeder bildet
das Gegenlager zu dem ersten Lager, das dadurch gebildet wirt daß die zweiten Arme
in die Einkerbungen eingreifen. Die Druckfeder stützt sich mit ihrem einen Ende am
Boden eines Hohlraumes eines topfförmigen Mittelteils des Schaltschiebers ab und mit
ihrem anderen Ende in einerAusnehmung der gegenüberliegenden Gehäusewand.
[0007] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Drucktastenschalter nach der eingangs
genannten Art zu schaffei der bei einer verringerten Anzahl der Einzelteile einen
platzsparenden,
jedrängten Aufbau aufweist und der einfach und kostengünstig herstellbar ist. Ferner
soll der Drucktastenschalter für eine einfache Bestückung in gedruckten Schaltungen
geeignet sein.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruches
1 angegebenen Merkmale gelöst.
[0009] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0010] Einzelheiten der Erfindung werden nachfolgend für ein Beispiel anhand der Zeichnungen
näher erläutert.
[0011] Von den Figuren zeigt
Figur 1 eine perspektivische Draufsicht eines Drucktastenschalters mit einem Gehäuse
ohne Deckel,
Figur 2 eine perspektivische Unteransicht eines Tastenschiebers,
Figur 3 eine perspektivische Ansicht des Drucktastenschalters mit drei verschiedenen
Einbaumöglichkeiten.
[0012] Der in Figur 1 dargestellte Drucktastenschalter besitzt ein etwa quaderförmiges Gehäuse
1 aus Kunststoff mit Gehäusewänden 3 und einem Gehäuseboden 2. Durch Schlitze der
oberen Gehäusewand ragen die mit Lötanschlüssen versehenen ortsfesten Gegenkontakte
5. Die Gegenkontakte können auch in die Gehäusewand mit eingespritzt sein. Etwa in
der Mitte des Gehäuses 1 sind in angepaßten Nuten der Gehäusewände bzw. in Gehäusewandvorsprüngen
die ortsfesten, ebenfalls mit äußeren Lötanschlüssen versehenen Anschlußstücke 6 angebracht.
An den Anschlußstücken sind die Kontaktelemente 7 schwenkbar gelagert. Mit ihren Schulterflächen
liegen sie in schwalbenschwanzförmigen Ausnehmungen der Anschlußstücke. Durch eine
derartige mittige Lagerung sind die Kontaktelemente zweiarmig ausgebildet, wobei der
erste Arm 8 (in Figur 1 der linke Arm) im dargestellten eingeschalteten Zustand an
den Gegenkontakten 5 aufliegt. An den Stellen der Auflage können die ersten Arme mit
Edelmetallkontakten versehen sein.
[0013] Die zweiten Arme 9 (in Figur 1 der rechte Arm) der schwenkbaren Kontaktelemente greifen
in U- oder V-förmige Einkerbungen 10 eines Schaltschiebers 4 ein. In der Mitte zwischen
diesen Einkerbungen besitzt der Schaltschieber 4 als Vorsprung ein topfartiges Mittelteil
14 in Form eines Hohlkegelstumpfes. Am Boden dieses Mittelteils stützt sich eine Schraubendruckfeder
11 mit ihrem einen Ende ab.
[0014] In der in Figur 1 dargestellten Einschaltstellung übt das zum Betrachter zugeneigte
vordere Ende der Schraubendruckfeder 11 eine Kraft auf den Schaltschieber aus, deren
zum Schaltschieber senkrechte Komponente die Schulterflächen der Kontaktelemente 7
an die Anschlußstücke 6 preßt und damit den notwendigen Kontaktdruck an diesen Berührungsstellen
der leitenden Teile erzeugt. Die in Richtung der Längsachse des Schaltschiebers liegende
Komponente wird durch die doppelarmige Hebelwirkung der Kontaktelemente auf die Kontaktnieten
26 übertragen, die nun ihrerseits mit entsprechendem Kontaktdruck auf den Gegenkontakten
5 aufliegen.
[0015] Bei Änderung des Schaltzustandes führen die in die Einkerbungen 10 eingreifenden
Kontaktelemente 7 eine Schwenkbewegung in ihren Lagerstellen an den Anschlußstücken
aus, durch welche die Kontaktnieten 26 von den Gegenkontakten abgehoben werden. Gleichzeitig
erfährt dabei der Schaltschieber 4 eine Parallelverschiebung auf einem Kreisbogen,
dessen Radius der Länge des Armes 9 entspricht. Dabei wird das vordere Ende der Schraubendruckfeder
11 vom Topfboden des Mittelteils 14 mitgeführt. Beim Oberschreiten der Totpunktlage
kehrt sich die Richtung der in der Längsachse des Schaltschiebers wirkende Kraftkomponente
um, so daß nunmehr eine durch die Schraubendruckfeder beschleunigte sprungartige Weiterbewegung
des Schaltschiebers in der gleichen Richtung bis zur Grenzlage der Ausschaltstellung
erfolgt. Der gleiche Vorgang findet in umgekehrter Richtung beim Einschalten statt.
[0016] Im Gehäuse verschiebbar und mit dem Schaltschieber 4 gekuppelt ist ein in Figur 2
dargestellter Tastenschieber 15 aus Kunststoff, der an seinem vorderen, aus dem Gehäuse
herausragenden Ende einen angeformten Betätigungsknopf 18 aufweist. Die Führung des
Tastenschiebers im Gehäuse erfolgt mittels zweier Gleitlager. Das eine Gleitlager
wird dadurch gebildet, daß der Betätigungsknopf 18 auf einem hohlförmigen Ansatz 19
der Gehäusestirnwand geführt ist derart, daß dieser Ansatz in eine Ausnehmung 20 im
Betätigungsknopf ragt. Der Ansatz 19 ist innen hohl, so daß die Schraubendruckfeder
11 durch eine öffnung in der Gehäusestirnwand hindurch den Ansatz 19 durchsetzt und
sich mit ihrem anderen Ende am Boden der Ausnehmung im Betätigungsknopf abstützt.
Die Drucktastenfeder dient neben der Erzeugung des Kontaktdruckes gleichzeitig auch
als Rückholfeder für den Tastenschieber.
[0017] An den Tastenschieber ist der das Gehäuse abschließende Deckel 24 angeformt, der
zweckmäßigerweise so groß ist, daß in beiden Raststellungen das Gehäuse verschlossen
ist.
[0018] An der der Gehäusestirnwand 12 gegenüberliegenden Gehäusewand befindet sich ein Gehäusetrennwandstück
23, das sich teilweise in das Gehäuseinnere erstreckt und zwar so, daß es sich zwischen
den Gegenkontakten 5 befindet. Teilweise ragt das Gehäusetrennwandstück auch aus der
Gehäusewand heraus. Dieses Gehäusetrennwandstück wird durch einen Einschnitt 22 in
zwei Hälften geteilt.
[0019] An dem dem Betätigungsknopf gegenüberliegenden Ende des Tastenschiebers ist -wie
aus Figur 2 zu entnehmen ist- eine Rastzunge 21 angeformt, die senkrecht zur Schieberichtung
angeordnet ist. Mit Hilfe dieser Rastzunge 21 wird nun der Tastenschieber in den Einschnitt
22 eingeschnappt. Da der Einschnitt länglich ist, kann die Rastzunge in ihm entlanggleiten.
Diese Verbindung stellt somit das zweite Gleitlager des Tastenschiebers dar.
[0020] Der Drucktastenschalter besitzt zwei Raststellungen. Hierfür ist im Tastenschieber
eine sogenannte herzförmig ausgestaltete Kulisse 17 ausgespart, in deren Führungsnut
ein Rastglied 16 geführt ist. Die Wirkungsweise ist allgemein bekannt, so daß hier
nicht näher darauf eingegangen wird. Das Rastglied selbst ist quer zur Schieberichtung
des Tastenschiebers in dem Gehäusetrennwandstück verschiebbar gelagert. Sein angeformter
Zapfen greift in die Kulisse ein. Seitlich besitzt das Rastglied noch einen angeformten
Stift 25, der aus der Gehäusewand 3 herausragt und der ein Auslösen z.B. durch einen
Magneten gestattet.
[0021] Neben der herzförmigen Kulisse ist im Tastenschieber noch eine Aussparung 27 vorgesehen,
in die ein Zapfen 28 eingreift, der an den Schaltschieber 4 angeformt ist und der
eine Mitnahme bewirkend die Kupplung zwischen Schaltschieber und Tastenschieber darstellt.
[0022] Für den Drucktastenschalter sind verschiedene Einbaumöglichkeiten vorgesehen. Eine
Auswahl hiervon ist in Figur 3 dargestellt. Zunächst kann der Drucktastenschalter
direkt an dem Chassis mittels z.B. einer Schraube befestigt werden. Die Gehäusestirnwand
12 besitzt hierzu einen nach unten sich erstreckenden Fortsatz 29, der mittig einen
Durchbruch 30 zur Aufnahme der Schraube aufweist. Der Drucktastenschalter kann auch
in eine gedruckte Schaltung 31, 32 oder33 eingesetzt werden. In Figur 3 sind drei
Varianten untereinander dargestellt. Die gedruckte Schaltung 31 besitzt eine längliche
Aussparung 34 mit in zwei Ecken nach innen gerichteten Vorsprüngen 35. Ferner sind
noch Schlitze 36 vorhanden, durch die die Gegenkontakte und Anschlußstücke gesteckt
werden können. Die Montage erfolgt nun derart, daß der Drucktastenschalter zunächst
senkrecht von oben in die Aussparung und in die Schlitze 36 gesteckt wird. Dann wird
der Drucktastenschalter geringfügig parallel zur gedruckten Schaltung bis zum Anschlag
verschoben. Dadurch gelangen die Vorsprünge 35 zwischen zwei Ausschnitte 37 des Fortsatzes,
so daß ein Loslösen in dieser Stellung verhindert wird.
[0023] Während sich der Drucktastenschalter in der gedruckten Schaltung 31 innerhalb der
Platte befindet, ist in der in der Figur 3 darunter dargestellten gedruckten Schaltung
32 eine Befestigung am Rand vorgesehen. Auch hier sind eine längliche, allerdings
auf einer Seite offene Aussparung und verschiedene Schlitze 38 vorhanden. Das Einsetzen
erfolgt wie in dem ersten Beispiel.
[0024] Will man den Drucktastenschalter nur von oben in die gedruckte Schaltung 33 einsetzen,
so kann man an dem Gehäuse Federzungen vorsehen. Es wäre eine, in Figur 3 nicht dargestellte
Lösung denkbar, bei der am Gehäuseboden in den vier Ecken je eine Schnappnase angeformt
ist. Bei der in Figur 3 dargestellten Lösung besitzt der Fortsatz 29 der Gehäusestirnwand
mittig einen Längsschlitz 39 und in der Höhe des Durchbruches 30 beidseitig vorstehende
Nasen 40, die beim Einführen in die längliche Aussparung 41 der gedruckten Schaltung
33 zusammengedrückt werden können und nach dem Einsetzen wieder auffedern. Die Aussparung
ist dabei etwas breiter als die Breite des Fortsatzes 29, jedoch nicht so breit, daß
der Drucktastenschalter nach dem Einsetzen wieder herausfallen kann.
Bezugszeichenliste
[0025]
1 Gehäuse
2 Gehäuseboden
3 Gehäusewände
4 Schaltschieber
5 Gegenkontakt
6 Anschlußstücke
7 zweiarmiges Kontaktelement
8 erster Arm des Kontaktelementes
9 zweiter Arm des Kontaktelementes
10 Einkerbung
11 Schraubendruckfeder
12 Gehäusestirnwand
13 Hohlraum
14 Mittelteil des Schaltschiebers
15 Tastenschieber
16 Rastglied
17 herzförmige Kulisse
18 Betätigungsknopf
19 hohlförmiger Ansatz
20 Ausnehmung im Betätigungsknopf
21 Rastzunge
22 Einschnitt im Gehäusetrennwandstück
23 Gehäusetrennwandstück
24 Deckel
25 Stift
26 Kontaktnieten
27 Aussparung
28 Zapfen
29 Fortsatz
30 Durchbruch
31 gedruckte Schaltung
32 gedruckte Schaltung
33 gedruckte Schaltung
34 Aussparung
35 Vorsprung
36 Schlitz
37 Ausschnitt
38 Aussparung
39 Längsschlitz
40 Nase
41 Aussparung
1. Drucktastenschalter
- mit einem topfförmigen, auf einer Seite offenen, aus einem Gehäuseboden und Gehäusewänden
bestehenden Gehäuse, in dem ein Schaltschieber bewegbar ist, in dem ortsfeste Gegenkontakte
angeordnet sind und in dem ortsfeste Anschlußstücke angeordnet sind,
- mit Kontaktelementen, die um ihre ortsfesten Anschlußstücke schwenkbar gelagert
sind, die durch Betätigung des Schaltschiebers sprungartig umlegbar sind und die als
doppelarmige Hebel ausgebildet sind, wobei jeweils die ersten Arme mit den ortsfesten
Gegenkontakten zusammenwirken und die zweiten Arme mit dem Schaltschieber mittels
in diesem angebrachten Einkerbungen in Wirkverbindung stehen und dadurch ein erstes
Lager des Schaltschiebers bilden,
- mit einer als Sprungwerk und zur Erzeugung des Kontaktdruckes dienenden Schraubendruckfeder,
die ein Gegenlager für den Schaltschieber dadurch bildet, daß sich die Schraubendruckfeder
auf der von den Einkerbungen abgekehrten Seite des Schaltschiebers zwischen Schaltschieber
und Gehäusestirnwand befindet, um den Schaltschieber von dieser Gehäusestirnwand entfernt
zu halten, wobei die Schraubendruckfeder sich mit ihrem einen Ende am Boden eines
Hohlraumes eines topfförmigen Mittelteils des Schaltschiebers abstützt, das als Vorsprung
zwischen den Einkerbungen angeordnet ist, und das an der der Gehäusestirnwand unmittelbar
gegenüberliegenden Seite des Schaltschiebers für die Schraubendruckfeder eine Eintrittsöffnung
zum Hohlraum hat,
- mit einem mit einem Betätigungsknopf versehenen, federbelasteten Tastenschieber,
der mit dem Schaltschieber gekuppelt ist und der eine Rastvorrichtung aufweist, bei
der ein Rastglied in einer herzförmig ausgebildeten Kulisse des Tastenschiebers geführt
ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein erstes Gleitlager für den Tastenschieber (15) dadurch gebildet wird, daß der
Betätigungsknopf (18) auf einem an die Stirnwand (12) des Gehäuses (1) angeformten,
hohlförmigen Ansatz (19) geführt ist, der in eine Ausnehmung (20) des Betätigungsknopfes
(18) hineinragt,
daß die Schraubendruckfeder (11) eine öffnung in der Gehäusestirnwand (12) und den
hohlförmigen Ansatz (19) durchsetzt und sich an ihrem anderen Ende am Boden der Ausnehmung
(20) des Betätigungsknopfes (18) abstützt und
daß das zweite Gleitlager des Tastenschiebers (15) von mindestens einer, quer zur
Längsrichtung des Tastenschiebers sich erstreckenden, angeformten Rastzunge (21) gebildet
wird, die in einem länglichen Einschnitt (22) eines Gehäusetrennwandstückes (23) nach
dem Einschnappen verschiebbar geführt ist.
2. Drucktastenschalter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich das Gehäusetrennwandstück (23) an der der Gehäusestirnwand (12) gegenüberliegenden
Gehäusewand befindet und sich teilweise in das Gehäuseinnere, zwischen den ortsfesten
Gegenkontakten (5) erstreckt.
3. Drucktastenschalter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß an den Tastenschieber (15) ein das Gehäuse (1) abschließender Deckel (24) angeformt
ist.
4. Drucktastenschalter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß am gehäuseinnenseitigen Ende des Gehäusetrennwandstückes (23) quer zur Schieberichtung
des Tastenschiebers (15) das Rastglied (16) verschiebbar gelagert ist.
5. Drucktastenschalter nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Rastglied (16) einen seitlich aus der Gehäusewand (3) herausragenden Stift
(25) aufweist.