(19)
(11) EP 0 118 800 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
08.06.1988  Patentblatt  1988/23

(21) Anmeldenummer: 84101661.1

(22) Anmeldetag:  17.02.1984
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)4B07B 1/46

(54)

Siebbelag mit auswechselbaren Siebelementen

Screen bottom with replaceable screen elements

Panneau de criblage avec éléments de criblage remplaçables


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE

(30) Priorität: 05.03.1983 DE 3307916

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
19.09.1984  Patentblatt  1984/38

(73) Patentinhaber:
  • Hein, Lehmann Aktiengesellschaft
    D-4000 Düsseldorf 1 (DE)
  • Isenmann Siebe GmbH
    D-76131 Karlsruhe (DE)

(72) Erfinder:
  • Lehmann, Wolfgang
    D-7554 Kuppenheim 2 (DE)
  • Schmidt, Gerhard
    D-7505 Ettlingen (DE)

(74) Vertreter: Cohausz & Florack Patentanwälte 
Postfach 33 02 29
40435 Düsseldorf
40435 Düsseldorf (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 059 058
AT-B- 344 112
DE-A- 2 736 662
US-A- 3 456 795
WO-A-81/00065
DE-A- 1 944 990
DE-A- 2 750 365
   
  • SOVIET INVENTIONS ILLUSTRATED, Derwent Publications Ltd., Woche E28, Zusammenfassung Nr. J4266, 25. August 1982
 
Bemerkungen:
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Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


Beschreibung


[0001] Die Erfindung betrifft einen Siebbelag mit nebeneinander befestigten, auswechselbaren Siebelementen, die an einer tragenden Unterkonstruktion befestigt sind, wobei auf der tragenden Unterkonstruktion in dem Bereich, in dem zwei benachbarte Siebelemente aneinandergrenzen, ein unteres Profil befestigt ist, das die Ränder von mindestens zwei aneinandergrenzenden Siebelementen untergreift, über diesem Profil ein zweites, oberes Profil lösbar befestigt ist, und zwischen unterem und oberem Profil zu beiden Seiten je ein Siebelement klemmend gehalten ist.

[0002] Es sind für Siebböden auswechselbare Siebelemente aus Kunststoff, insbesondere Polyurethan bekannt, die an der Unterseite nahe den Längsseiten Nuten aufweisen, um die Siebelemente mit ihren Nuten über Metallschienen zu schieben, wobei der obere Bereich jeder Metallschiene in der Nut einrastet. Sollte ein Teil des Siebbodens anstelle von Kunststoffsiebelementen mit metallenen Siebgeweben oder -gittern ständig oder vorübergehend ausgerüstet sein, so ist es bekannt, Kunststoffleisten auf die Metallschienen aufzuschrauben, so daß die Metallsiebe auf die Metallschienen aufgepreßt werden. Hierzu müssen im Metallsieb und in der Metallschiene Löcher für die Schrauben gebohrt werden. Alternativ ist es bekannt, zur Befestigung von Preßschweißgittern Kunststoffleisten an die Metallschienen einrastend zu befestigen und diese Kunststoffleisten mit waagerechten Bohrungen zu versehen, um in diesen die Enden der Preßschweißgitter einzuschieben. Beide Befestigungsarten sind zeit- und arbeitsaufwendig in der Montage und erfordern für jedes Metallsieb eine besondere Anpassung. Ein Wechsel der Metallsiebarten erfordert einen erheblichen Aufwand.

[0003] Aus der SU-A 865 423 ist es bekannt, Siebelemente zwischen zwei Leisten zu halten, die aneinander geschraubt sind. Dies führt nicht nur zu einem hohen Montageaufwand, sondern auch dazu, daß die oben vorstehenden Schrauben und Muttern verschleißen als auch festbacken können und damit ein späteres Lösen für ein Auswechseln schwierig wird.

[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, einen Siebbelag der eingangs genannten Art so zu verbessern, daß ohne Anpassungsarbeiten Siebelemente unterschiedlicher Dicke befestigt und gewechselt werden können und hierbei einen sicheren Halt finden.

[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Siebelemente einstückig und plattenförmig sind, daß beide Profile aus Kunststoff sind, daß an einem der beiden Profile eine abstehende Leiste angeformt ist, die in einer nutenförmigen Ausnehmung des anderen Profils lösbar einliegt, und daß das obere Profil durch eine Rastverbindung am unteren Profil gehalten ist, wobei mindestens eine Seitenfläche jeder Leiste Zähne aufweist, die in entsprechende zahnförmige Rücksprünge in mindestens einer Wandung der nutenförmigen Ausnehmung des anderen Profils einrastet.

[0006] Nicht nur bei vollständigem Einstecken der Leiste in die Nut wird ein sicherer Halt des oberen Profils geschaffen, sondern auch schon bei teilweisem Einstecken, so daß unterschiedliche Abstände der Profile voneinander bei sicherer Befestigung erzielbar sind, und damit Siebelemente verschiedenster Dicke befestigt werden können. Diese Befestigungsweise erlaubt eine einfache und schnelle Montage der unterschiedlichsten Siebe, wobei nach dem Einsatz einer Siebart, wie z. B. einem Drahtgewebe, eine andere Siebart, wie z. B. ein Preßschweißgitter oder Kunststoffsieb ohne Anpassungsarbeiten sicher befestigt werden kann. Ferner kann auch jederzeit bei kleinstem Arbeitsaufwand ein Kunststoffelement anstelle eines Metallsiebelementes befestigt werden. Darüber hinaus bietet diese Konstruktion einen sicheren Schutz der Metallschienen vor Verschleiß, geringe Außenabmessungen und geringes Gewicht. Auch bilden das untere und obere Profil den Rand eines Siebelementes, so daß beim Auswechseln der Siebelemente nur noch die das Sieben bewirkenden Flächen und nicht die Siebelementränder erneuert werden. Dies ist eine erhebliche Materialersparnis. Die erfindungsgemäße Lehre bedeutet eine Trennung von Halteelementen und siebeffektiven Teilen eines Siebelementes.

[0007] Aus der EP-A 59 058 ist an sich ein Befestigen von Wandelementen zwischen zwei Profilen bekannt, die sägezahnförmige Vorsprünge aufweisen. Diese Vorsprünge werden aber nicht dazu genutzt, unterschiedliche Raststellungen zu erreichen, um verschieden dicke Wandelemente zu halten.

[0008] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen aufgeführt.

[0009] Drei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:

Fig. 1 einen senkrechten Schnitt durch ein erstes Ausführungsbeispiel;

Fig. 2 einen senkrechten Schnitt durch ein zweites Ausführungsbeispiel;

Fig. 3 eine Draufsicht auf ein Siebelement nach dem zweiten Ausführungsbeispiel und

Fig. 4 einen senkrechten Schnitt durch ein drittes Ausführungsbeispiel.



[0010] Die beiden Schenkel eines nach oben hin offenen U-Profils 1 bilden eine erste und zweite Metallschiene 1a, 1b, deren obere Schenkelenden nach innen umgebogen sind und zwischen sich einen Spalt 1c haben. Auf dem Profil 1 ist ein erstes, unteres Profil 2 aus Kunststoff, insbesondere Polyurethan befestigt, das an seiner Unterseite zwei Längsnuten 3, 4 aufweist, in denen die oberen Enden der Schienen 1a, 1 b einrastend einliegen.

[0011] In der Oberseite des Profils 2 ist mittig eine Längsnut 5 eingebracht, deren beide parallelen und in der Befestigung in einer Siebmaschine meist senkrechten Seitenwände sägezahnförmige Rücksprünge 6 aufweisen, wobei die steileren Flanken dem Nutenboden zugewandt sind. In dieser Nut 5 liegt einrastend eine federförmige Leiste 7 ein, die an der Unterseite eines zweiten, oberen Profils 8 aus Kunststoff, insbesondere Polyurethan, angeformt ist. Die Leiste 7 weist dieselbe Breite wie die Nut 5 auf und besitzt komplementär geformte sägezahnförmige Erhebungen 9. Da an jeder Seitenwand oder Seitenfläche des Vorsprungs 7 und der Ausnehmung 5 zwei oder mehr, insbesondere vier bis sieben über die gesamte Leisten- bzw. auch Nutenlänge Zähne vorgesehen sind, wird nicht nur bei vollständigem Einstecken der Leiste 7 in die Nut 5 ein sicherer Halt des oberen Profils 8 geschaffen, sondern auch schon bei teilweisem Einstecken, so daß unterschiedliche Abstände der Profile 2, 8 voneinander bei sicherer Befestigung erzielbar sind. Allein bei einem Einrasten von zwei Zähnen der Leiste 7 auf jeder Seite in der Nut 5 ist ein sehr hoher Kraftaufwand in Richtung des Pfeiles A erforderlich, un das Profil 8 von dem Profil 2 zu lösen.

[0012] Zu beiden Seiten der Profile 2, 8 bilden diese zwischen sich je einen Spalt 10, 11, wobei die untere Seitenwand 10a, 11 der Spalten von der seitlichen Oberseite des unteren Profils 2 und die oberen Seitenwände 10b, 11b von den seitlichen Unterseiten des oberen Profils 8 gebildet werden. An den Seitenwänden 10a, 10b, 11a, 11b sind in die Spalten (Nuten) 10, 11 hineinragende, zu den Profilen 2, 8 parallele Erhebungen (Längsrippen, Lippen) 12, 13 angeformt, deren Querschnitt sich mit dem Abstand von der jeweiligen Seitenwand verjüngt und vorzugsweise zahnförmig, insbesondere sägezahnförmig ist. Die zahnförmigen Erhebungen 12 der Seitenwände 10a, 11 fluchten mit einer Flanke mit den Seitenwänden des unteren Profils 2 und sind im Querschnitt kleiner ausgeführt als die Erhebungen 13 am oberen Profil 8. Die Erhebungen 12, 13 sind aufgrund des begrenzt nachgiebigen Kunststoffmaterials flexibel.

[0013] In die beiden Spalte 10, 11 einliegende metallene Siebelemente, insbesondere Drahtgewebe oder Preßschweißgitter 14,15 werden von den Seitenwänden der Spalten 10, 11, insbesondere von den Erhebungen 12, 13 erfaßt, wobei diese Erhebungen im Bereich der Siebdrähte und/oder Siebprofile begrenzt nachgeben und dabei teilweise sich nach außen hin verformen. Je nach der Stärke der Teile der metallenen Gitter ist der Vorsprung 7 des Profils 8 mehr oder weniger tief in das Profil 2 einschiebbar. Das obere Profil 8 weist insbesondere im Bereich der Erhebung 13 eine größere Breite auf als die des Unterprofils 2, so daß die Profile 1 und 2 und insbesondere die in den Spalten 10, 11 liegenden Bereiche der Siebelemente als auch die Spalte 10, 11 vor dem Siebgut sicher geschützt sind.

[0014] Das in Fig. 2 und 3 dargestellte Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem nach Fig. 1 dadurch, daß statt eines metallenen Siebelements ein Siebelement 14a aus Kunststoff verwendet wird, das an den Rändern, die zwischen den Profilen 2, 8 klemmend gehalten werden, eine geringere Dicke bzw. Stärke aufweist. Diese Randstreifen 16, die zumindest an zwei einander gegenüberliegenden Seiten, insbesondere den Längsseiten angeformt sind, können mit ihrer Oberseite niedriger liegen als die siebwirksame Oberfläche des Elements, so daß eine senkrechte Seitenkante 8a des oberen Profils 8 an einer seitlichen Stirnseite des Elements 14a abdichtend anliegt. Die Randstreifen 16 weisen quer zur Längserstreckung in regelmäßigem Abstand Erhebungen bzw. Rippen 17 auf, die zusätzlich auch an den Unterseiten der Randstreifen als Erhebungen bzw. Rippen 18 angeordnet sein können und von den Erhebungen 12 und 13 erfaßt werden und damit dem Siebelement in Richtung des Randstreifens einen zusätzlichen Halt geben.

[0015] Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 unterscheidet sich von dem vorherigen dadurch, daß das untere Profil 2 allein durch Zapfen 18 in Öffnungen der Unterkonstruktion, insbesondere in Bohrungen eines nicht dargestellten Profils gehalten ist.


Ansprüche

1. Siebbelag mit nebeneinander befestigten, auswechselbaren Siebelementen (14, 15), die an einer tragenden Unterkonstruktion (1) befestigt sind, wobei auf der tragenden Unterkonstruktion (1) in dem Bereich, in dem zwei benachbarte Siebelemente (14, 15) aneinandergrenzen, ein unteres Profil (2) befestigt ist, das die Ränder von mindestens zwei aneinandergrenzenden Siebelementen (14, 15) untergreift, über diesem Profil (2) ein zweites, oberes Profil (8) lösbar befestigt ist, und zwischen unterem und oberem Profil zu beiden Seiten je ein Siebelement (14,15) klemmend gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Siebelemente (14, 15) einstückig und plattenförmig sind, daß beide Profile (2, 8) aus Kunststoff sind, daß an einem der beiden Profile (8) eine abstehende Leiste (7) angeformt ist, die in einer nutenförmigen Ausnehmung (5) des anderen Profils (2) lösbar einliegt, und daß das obere Profil (8) durch eine Rastverbindung am unteren Profil (2) gehalten ist, wobei mindestens eine Seitenfläche jeder Leiste (7) Zähne (9) aufweist, die in entsprechende zahnförmige Rücksprünge (6) in mindestens einer Wandung der nutenförmigen Ausnehmung (5) des anderen Profils (2) einrastet.
 
2. Siebbelag nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Siebelemente (14, 15) Metallgewebe oder -gitter sind.
 
3. Siebbelag nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Siebelemente aus Kunststoff sind und vorzugsweise metallene Einlagen als Armierung aufweisen.
 
4. Siebbelag nach einem der vorherigen Ansprüche
dadurch gekennzeichnet, daß das untere Kunststoffprofil (2) die zwei nebeneinander liegenden Nuten (3,4) bildet, in die die oberen Enden zweier paralleler Schienen (1a, 1b) einliegen.
 
5. Siebbelag nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das untere Profil (2) mit mindestens einer Leiste oder Zapfen (18) in einer bzw. mehreren Öffnungen der Unterkonstruktion zur Befestigung einliegt.
 
6. Siebbelag nach einem der Ansprüche 3 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Siebelemente (14a) an zwei einander gegenüberliegenden Seiten Randstreifen (16) geringerer Dicke aufweisen, die klemmend zwischen oberem und unterem Profil (2, 8) gehalten sind.
 
7. Siebbelag nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Randstreifen (16) auf der Ober- und/oder Unterseite quer zum Streifen liegende Erhebungen, insbesondere Rippen (17) aufweisen.
 
8. Siebbelag nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Erhebungen, insbesondere die Zähne (9) der Seitenflächen derart geformt sind, daß in Auszugsrichtung (A) des Vorsprungs (7), insbesondere der Leiste, eine größere Kraft übertragbar ist als in umgekehrter Richtung.
 
9. Siebbelag nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Zähne sägezahnförmig sind und in entsprechend geformte sägezahnförmige Rücksprünge der Ausnehmung einrasten.
 
10. Siebbelag nach Anspruch 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die steilere Flanke jedes Rücksprungs (6) der Ausnehmung (5) dem Grund der Ausnehmung (5) zugewandt ist.
 
11. Siebbelag nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Erhebungen und Rücksprünge (6), insbesondere die Sägezähne (9), über die gesamte Länge jedes Vorsprungs (7) und jeder Ausnehmung (5) laufen.
 
12. Siebbelag nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Profile (2, 8) zwischen sich zu beiden Seiten je einen vorzugsweise waagerechten Spalt (10, 11) bilden, dessen eine Seitenwand (10b, 11 b) von der Unterseite des oberen Profils (8) und dessen andere Seitenwand (10a, 11a) von der Oberseite des unteren Profils (2) gebildet wird.
 
13. Siebbelag nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Seitenwand (10a, 10b, 11a, 11b) des Spaltes (10,
11) mindestens eine längs angeordnete, angeformte Erhebung (Lippe, Leiste) (12, 13) trägt, die durch das eingelegte Siebelement (14, 15) verformbar ist.
 
14. Siebbelag nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt der Erhebung (12, 13) der Spaltseitenwand (10a, 10b, 11a, 11b) sich mit dem Abstand von der Seitenwand verjüngt.
 
15. Siebbelag nach Anspruch 13 oder 14,
dadurch gekennzeichnet, daß die Erhebung (12, 13) den Außenrand des Spaltes (10,11) bildet.
 
16. Siebbelag nach einem der Ansprüche 13 bis 15,
dadurch gekennzeichnet, daß die Erhebung (12, 13) im Querschnitt zahnförmig, insbesondere sägezahnförmig ist.
 
17. Siebbelag nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet, daß die steilere Flanke der Erhebung (12, 13) mit der senkrechten Seitenfläche des jeweiligen Profils (2) fluchtet.
 
18. Siebbelag nach einem der Ansprüche 13 bis 17,
dadurch gekennzeichnet, daß die Erhebungen (13) des oberen Profils (8) größer ausgeführt sind als die (12) des unteren Profils (2).
 
19. Siebbelag nach einem der Ansprüche 13 bis 18,
dadurch gekennzeichnet, daß die Erhebungen (12,13) durch den Druck der Siebelemente (14, 15) teilweise nach außen hin drückbar sind.
 
20. Siebbelag nach einem der Ansprüche 12 bis 19,
dadurch gekennzeichnet, daß in den Seitenwänden (10a, 10b; 11a, 11b) und/oder den Erhebungen (12, 13) der Seitenwände der Spalte (10,11) Vertiefungen zur Aufnahme von Siebelementteilen sind.
 


Claims

1. Screen bottom with replaceable screen elements (14,15) secured side-by-side with one another which are secured to a supporting sub-frame (1), in which, in the region where two adjacent screen elements (14, 15) adjoin, a lower profiled member (2) is secured on the supporting sub-frame (1) and grips the undersides of the edges of at least two adjoining screen elements (14,15), and above this profiled member (2) a second, upper profiled member (8) is secured in such a way that it can be detached, and on each side a screen element (14,15) is gripped between the upper and lower profiled members, characterized in that the screen elements (14, 15) are one-piece and laminar, in that both profiled members (2, 8) are made of synthetic material, in that a projecting strip (7) is formed onto one of the two profiled members (8) and is located in a slot-shaped recess (5) in the other profiled member (2) in such a way that it can be detached, and in that the upper profiled member (8) is secured to the lower profiled member (2) by a detent connection, in which at least one side of each strip (7) has teeth (9) which engage in corresponding tooth-shaped offsets (6) in a least one side of the slot-shaped recess (5) in the other profiled member (2).
 
2. Screen bottom according to Claim 1, characterized in that the screen elements (14,15) are metal netting or grids.
 
3. Screen bottom according to Claim 1, characterized in that the screen elements are made of synthetic material and for preference have metal inserts as reinforcement.
 
4. Screen bottom according to one of the preceding Claims, characterized in that the lower profiled member (2) made of synthetic material forms the two side-by-side slots (3, 4) within which are located the upper ends of two parallel rails (1 a, 1 b).
 
5. Screen bottom according to one of the preceding Claims, characterized in that at least one strip or spigot (18) of the lower profiled member (2) is located in one or more openings in the sub-frame for the purposes of fastening.
 
6. Screen bottom according to one of Claims 3 to 5, characterized in that, on two opposite sides, the screen elements (14a) have edge strips (16) of lesser thickness which are gripped between upper and lower profiles (2, 8).
 
7. Screen bottom according to Claim 6, characterized in that the edge strips (16) have protuberances, especially ribs (17), lying on the upper and/or under surfaces perpendicular to the strips.
 
8. Screen bottom according to one of the preceding Claims, characterized in that the protuberances, especially the teeth (9) of the sides are formed in such a way that a greater force can be transmitted in the extraction direction (A) of the projection (7), in particular the strip, than in the reverse direction.
 
9. Screen bottom according to Claim 8, characterized in that the teeth are saw-tooth-shaped and engage in correspondingly formed saw-tooth-shaped offsets in the recess.
 
10. Screen bottom according to Claims 8 or 9, characterized in that the steeper sides of each offset (6) in the recess (5) face towards the base of the recess (5).
 
11. Screen bottom according to one of Claims 1 to 8, characterized in that the protuberances and offsets (6), in particular the saw teeth (9), run along the entire length of each projection (7) and each recess (5).
 
12. Screen bottom according to one of the preceding Claims, characterized in that on each side the two profiled members (2, 8) form a gap (10, 11) which is preferably horizontal and one side of which (10b, 11 b) is formed by the under surface of the upper profiled member (8) and the other side of which (10a, 11 a) is formed by the upper surface of the lower profiled member (2).
 
13. Screen bottom according to Claim 12, characterized in that at least one side (10a, 10b, 11 a, 11 b) of the gap (10, 11) has at least one protuberance (lip, strip) (12, 13) formed lengthwise on it which can be deformed by the inserted screen element (14, 15).
 
14. Screen bottom according to Claim 13, characterized in that the cross-section of the protuberance (12, 13) of the sides of the gap (10a, 10b, 11a, 11b) taper with the distance from the side.
 
15. Screen bottom according to Claims 13 or 14, characterized in that the protuberance (12, 13) forms the outer edge of the gap (10, 11).
 
16. Screen bottom according to one of Claims 13 to 15, characterized in that the protuberance (12,13) is tooth-shaped, in particular saw-tooth-shaped, in cross-section.
 
17. Screen bottom according to Claim 16, characterized in that the steeper side of the protuberance (12, 13) is aligned with the vertical side of the profiled member (2) involved.
 
18. Screen bottom according to one of Claims 13 to 17, characterized in that protuberances (13) of the upper profiled member (8) are made larger than those (12) of the lower profiled member.
 
18. Screen bottom according to one of Claims 13 to 18, characterized in that the protuberances (12, 13) can be partially pressed outwards by the pressure of the screen elements (14, 15).
 
20. Screen bottom according to one of Claims 12 to 19, characterized in that in the sides (10a, 10b, 11a, 11b) and/or in the protuberances (12, 13) on the sides of the gaps (10, 11) there are depressions to accept parts of the screen elements.
 


Revendications

1. Panneau de criblage avec éléments de criblage remplaçables (14, 15) fixés les uns à côté des autres, qui sont fixés sur une structure porteuse (1), un profilé inférieur (2) étant fixé à la structure porteuse dans la zone où deux éléments de criblage (14, 15) adjacents confinent l'un à l'autre et prenant par en-dessous les bords d'au moins deux éléments de criblage (14, 15) qui confinent l'un à l'autre, un second profilé supérieur (8) étant fixé de manière démontable au-dessus de ce profilé (2), et un élément de criblage (14, 15) étant maintenu serré entre les profilés inférieur et supérieur de chacun des deux côtés, caractérisé par le fait que les éléments de criblage (14,15) sont d'une seule pièce et en forme de plaques, que les deux profilés (2, 8) sont en matière synthétique, qu'une baguette (7) en saillie vers le bas est formée sur l'un des deux profilés (8) et est logée de manière démontable dans un évidement (5) en forme de rainure de l'autre profilé (2), et que le profilé supérieur (8) est maintenu sur le profilé inférieur (2) par une liaison à encliquetage, au moins une face latérale de chaque baguette (7) présentant des dents (9) qui se verrouillent dans des épaulements correspondants (6) en forme de dents dans au moins une paroi de l'évidement (5) en forme de rainure de l'autre profilé (2).
 
2. Panneau de criblage selon la revendication 1, caractérisé par le fait que les éléments de criblage (14,15) sont des tissus ou des grilles métalliques.
 
3. Panneau de criblage selon la révendication 1, caractérisé par le fait que les éléments de criblage sont en matière synthétique et présentent de préférence des inserts métalliques formant armure.
 
4. Panneau de criblage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que le profilé inférieur (2) en matière synthétique forme deux rainures (3,4) logées côte à côte dans lesquelles sont logées les extrémités supérieures de deux rails parallèles (1a, 1 b).
 
5. Panneau de criblage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que le profilé inférieur (2) est logé pour fixation par au moins une baguette ou tenon (18) dans une ou plusieurs ouvertures de la structure inférieure.
 
6. Panneau de criblage selon l'une des revendications 3 à 5, caractérisé par le fait que les éléments de criblage (14 a) présentent sur deux faces opposées des bandes de bordure (16) d'épaisseur plus faible, qui sont maintenues serrées entre les profilés supérieur et inférieur (2, 8).
 
7. Panneau de criblage selon la revendication 6, caractérisé par le fait que les bandes de bordure (16) présentent sur la face supérieure et/ou inférieure des saillies, en particulier des nervures (17) transversales aux bandes.
 
8. Panneau de criblage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que les saillies, en particulier les dents (9) des faces latérales sont formées de telle manière qu'en direction d'arrachement (A) de la saillie (7), en particulier de la baguette, une force plus élevée est transmissible qu'en direction inverse.
 
9. Panneau de criblage selon la revendication 8, caractérisé par le fait que les dents sont en forme de dents de scie et se verrouillent dans des épaulements en dents de scie de forme correspondante de l'évidement.
 
10. Panneau de criblage selon la revendication 6 ou 9, caractérisé par le fait que le flanc plus raide de chaque épaulement (6) de l'évidement (5) est tourné vers le fond de l'évidement (5).
 
11. Panneau de criblage selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé par le fait que les saillies et épaulements (6), en particulier les dents de scie (9), s'étendent sur toute la longueur de chaque saillie (7) et de chaque évidement (5).
 
12. Panneau de criblage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que les deux profilés (2, 8) forment intre eux des deux côtés chaque fois une fente (10, 11) de préférence horizontale, dont une paroi latérale (10b, 11 b) est formée par la face inférieure du profilé supérieur (8) et l'autre paroi latérale (10a, 11a) par la face supérieure du profilé inféieur (2).
 
13. Panneau de criblage selon la revendication 12, caractérisé par le fait qu'au moins une paroi latérale (10a, 10b, 11a, 11b) de la fente (10, 11) porte au moins une saillie (lèvre, baguette) (12, 13) conformée et disposée longiditudinalement qui peut être déformée par l'élément de criblage (14, 15) mis en place.
 
14. Panneau de criblage selon la revendikation 13, caractérisé par le fait que la section transversale de la saillie (12, 13) de la paroi latérale (10a, 10b, 11a, 11b) de la fente se rétrécit en s'écartant de la paroi latérale.
 
15. Panneau de criblage selon la revendication 13 ou 14, caractérisé par le fait que la saillie (12, 13) forme le bord extérieur de la fente (10, 11).
 
16. Panneau de criblage selon l'une des revendications 13 à 15, caractérisé par le fait que la saillie (12, 13) a une section transversale en forme de dent, en particulier de dent de scie.
 
17. Panneau de criblage selon la revendication 16, caractérisé par le fait que le flanc plus raide de la saillie (12,13) est aligné avec la face latérale verticale du profilé (2) correspondant.
 
18. Panneau de criblage selon l'une des revendications 13 à 17, caractérisé par le fait que les saillie (13) du profilé supérieur (6) sont réalisées plus grandes que celles (12) du profilé inférieue (2).
 
19. Panneau de criblage selon l'une des revendications 13 à 18, caractérisé par le fait que les saillies (12, 13) peuvent être partiellement comprimées vers l'extérieur par la pression de
 
l'élément de criblage (14, 15). 20. Panneau de criblage selon l'une des revendications 12 à 19, caractérisé par le fait que des évidements pour la réception de pièces d'éléments de criblage sont prévus dans les parois latérales (10a,10b,11a, 11b) et/ou les saillies (12,13) des parois latérales de la fente (10,11).
 




Zeichnung