[0001] Die Erfindung betrifft einen pneumatischen gegebenenfalls hydropneumatischen Rohrvorholer
vorzugsweise eines Artilleriegeschützes mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs
1.
[0002] Bei derartigen bekannten gegebenenfalls mit Ölvorlage, also hydropneumatisch, arbeitenden
Rohrvorholern ist es bisher nicht möglich, die Vorholkraft selbsttätig an die jeweilige
Erhöhung des Geschützrohres anzupassen. Es kommt daher vor, daß bei geringer Rohrerhöhung
und/oder auch bei kleinen Ladungen die Vorholkraft zu groß ist, so daß die selbsttätige
Verschlußfunktion, infolge eines zu geringen Rücklaufweges behindert wird.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Rohrvorholer der eingangs genannten Art
so auszubilden, daß die Rohrvorholkraft bei Geschützen der Rohrerhöhung selbsttätig
anpaßbar ist. Bei geringer Rohrerhöhung und bei kleinen Ladungen soll die Rohrvorholkraft
verringert sein. Dadurch wird die Rücklauflänge vergrößert, so daß die selbsttätige
Verschlußöffnung gewährleistet bleibt, ohne daß bei großer Rohrerhöhung die erforderliche
Vorholkraft verringert wird. Außerdem soll vermieden werden, daß die Vorlaufgeschwindigkeit
des Rohres unzulässig hohe Werte z. B. für den Primerauswurf oder für mit dem Vorlauf
gekoppelte Ladefunktionen einnimmt.
[0004] Die zur Lösung der gestellten Aufgabe wesentlichen Merkmale der Erfindung sind im
Patentanspruch 1 genannt. Die Unteransprüche nennen Ausführungsarten der Erfindung.
[0005] Durch die Erfindung ist also eine selbsttätige Verstelleinrichtung für einen Rohrvorholer
geschaffen, bei der durch Veränderung des Volumens des das Gas oder das hydraulische
Mittel enthaltenen Raumes bei geringerer Rohrerhöhung die Rohrvorholkraft kleiner
wird und dadurch bedingt eine größere Rücklauflänge und eine nicht zu große Vorlaufgeschwindigkeit
erreicht wird. Bei kleinerer Ladung wird ein genügend langer Rücklauf dadurch erreicht,
daß die hierbei als Hauptbremskraft wirkende Vorholkraft verringert wird. Die Strömungsbremskraft
in der hydraulischen Rücklaufbremse nimmt bei den durch die kleinen Ladungen erzeugten
geringen Rücklaufgeschwindigkeiten nur einen geringen Teil der Rücklaufbremsarbeit
auf.
[0006] Die Zeichnung zeigt Ausführungsformen des neuen Rohrvorholers mit Verstelleinrichtung
und zwar in
Figur 1 und 2 im lotrechten Schnitt, teils in Ansicht ein erstes Steuergerät mit einem
Leuker beziehungsweise einem Schieber an einem pneumatischen Rohrvorholer, in
Figur 3 und 4 im lotrechten Schnitt teils in Ansicht weitere-Ausführungsformen des
Steuergerätes mit mechanisch bzw. elektrisch betätigten Sitzventilen an einem hydropneumatischen
Vorholer.
[0007] Figur 1 zeigt einen bekannten pneumatischen Rohrvorholer mit dem Zylinder 16, der
am Wiegenkörper 22 befestigt ist und der im Inneren den Kolben 17 mit der Kolbenstange
18 aufweist, die an ihrem hinteren Ende mittels einer Befestigungsschraube 21 am Bodenstück
32 befestigt ist, das wiederum mit dem Rohr in Verbindung steht. Bei Schußabgabe in
Richtung nach links in Figur 1 läuft das Bodenstück 32 mit dem Rohr nach rechts zurück
und nimmt dabei über die Kolbenstange 18 den Kolben 17 mit, der das Gas im Druckraum
15 dabei komprimiert. Zwischen dem Pufferring 23 am Wiegenkörper 22 und dem Bodenstück
32 liegt die Trennstelle 14 zwischen Wiegenkörper und Bodenstück.
[0008] Die Verstelleinrichtung nach der Erfindung besteht aus dem Zylinder 20, dessen Druckraum
11 mit dem Druckraum 15 des Rohrvorholers über eine Leitung in Verbindung steht. In
dem Zylinder 20 ist der Verdrängerkolben 1 mit der hohlen Kolbenstange 3 gleitbar
geführt. Die hohle Kolbenstange 3 weist eine Druckmittelzuflußöffnung 8 und eine Druckmittelabflußöffnung
7 auf, ferner eine Verbindungsöffnung 3a zu dem Innenraum 6 des Zylinders 20 hinter
dem Kolben 1. In der Kolbenstange 3 ist der Steuerkolben 2 geführt, der mit seiner
zwischen den Steuerkanten 4 und 5 liegenden Steuerfläche 2a die Öffnung 3a in der
Hohlkolbenstange 3 mehr oder weniger abdecken kann. Der Steuerkolben 2 weist außerdem
die Innenleitung 10 und die Kammern 9 auf. Er ist mittels einer Rolle 13 in einer
Kurvenführung 12 an der feststehenden Lafette geführt. Die Kurvenführung 12 ist so
angelegt, daß bei Schwenkung des Wiegenkörpers 22 und damit auch des Rohrvorholers
um den an der Lafette festen Schildzapfen 19 aus der gezeichneten waagerechten Schußlage
heraus der Steuerkolben 2 in die hohle Kolbenstange 3 hineingeschoben wird. Dadurch
wird die mit der Zuflußöffnung 8 in Verbindung stehende ringförmige Kammer 9 über
die Öffnung 3a mit dem Innenraum 6 des Zylinders 20 verbunden. Das Druckmittel schiebt
dann den Verdrängerkolben 1 nach rechts, wodurch das Volumen des Druckraumes 1 verkleinert
wird und dadurch erhöht sich'die Vorholkraft. Wird das Rohr wieder zurückgeschwenkt,
so wird der Steuerkolben 2 von der Kolbenstange 2a nach links gezogen. Dadurch wird
der Innenraum 6 über die Öffnung 3a mit der Innenleitung 10 und damit mit der Druckmittelabflußöffnung
7 verbunden. Dadurch kann der Steuerkolben 1 von dem pneumatischen Mittel in dem Druckraum
15 über den sich dann vergrößernden Druckraum 11 nach links geschoben werden, wodurch
sich die Vorholkraft verringert.
[0009] Bei der Ausführungsform nach Figur 2 ist die Kolbenstange 2b des Steuerkolbens 2
über einen Lenker 24 am nicht höhenrichtbaren Teil des Geschützes angelenkt.
[0010] Bei dem hydropneumatischen Rohrvorholer nach Figur 3 und 4 ist der Innenraum des
Zylinders 20 durch einen einfachen Kolben ohne Kolbenstange in den Druckraum 11 und
den Druckraum 6 an der Rückseite des Kolbens 1 unterteilt. In dem Raum 6 befindet
sich ein Gas,z. B. Stickstoff.
[0011] Der Druckraum 11 ist über eine Verbindungsleitung und eine Verbindungsöffnung 31
mit dem Gehäuse eines Steuerventils 27a bzw. 27b verbunden. In Bohrungen des Gehäuses
befinden sich Ventilteller 42, 43, die über Kolbenstangen 40a, 41a mit Kolben 40,
41 verbunden sind. Die Ventilteller 42, 43 sind durch Druckfedern 44, 45 in ihrer
Lage am Ventilsitz des Gehäuses gehalten. Zwischen den Bohrungen für die Kolben 40,
41 befindet sich ein weiterer Zylinderraum,der einen Kolben 46 mit Kolbenstange 46a
aufnimmt. Dieser Kolben ist durch die Druckfeder 38 an seinem einen Ende belastet,
an seinem anderen Ende trägt er in einer Ventilhebellagerung 36 den schwenkbaren Ventildoppelhebel
26. An einem Ende dieses Ventildoppelhebels 26 ist mit seinem einen Ende einWaagenhebel
24a angelenkt, der mit seinem anderen Ende an einer Kolbenstange 33a eines Kolbens
33 in einem weiteren Zylinderraum 34 des Gehäuses geführt ist und von der Kraft einer
Druckfeder 35 belastet ist. An dem Waagenhebel 24 greift mittig ein Steuerhebel 25
an, der an einem am Gehäuse festen Stützarm 37 mittig angelenkt ist und dessen anderes
Ende eine Rolle 13 trägt, die in der Kurvenführung 12 gleitbar geführt ist. An dem
Gehäuse befinden sich noch die Druckmittelzuflußöffnung 28 und die Druckmittelabflußöffnung
29 sowie Verbindungskanäle 47, 47a, 47b zwischen den einzelnen Zylinderräumen. Die
Wirkungsweise des Ventils ist folgendermaßen. Die Figur 3 zeigt das Ventil in der
Ausschaltstellung,in der es durch die Feder 38 gehalten ist. In die Betriebsstellung
wird das Ventil dadurch gebracht, daß an die Zuflußöffnung 28 Druck angelegt wird,
dadurch wird der Kolben 46 rückseitig über den Verbindungskanal 47 mit Druck beaufschlagt,
so daß der Ventildoppelhebel 26 über den Kolben 40 den Ventilteller 42 von seinem
Sitz im Gehäuse abhebt. Dadurch ist eine offene Verbindung vom Druckraum 11 über die
Verbindungsöffnung 31 am Ventilteller 42 vorbei zur Druckmittelabflußöffnung 29 geschaffen.
Wird nunmehr das Geschützrohr verschwenkt so wird auch der Steuerhebel 25 und über
diesen mittels des Wagenhebels 24 der Ventildoppelhebel 26 so verschwenkt, daß er
mit seinem freien Ende den Kolben 41 runterdrückt und damit den Ventilteller 43 von
seinem Sitz im Gehäuse abhebt. Der Ventilteller 42 ist dann durch die Druckfeder 44
wieder an seinen Sitz gedrückt. Nunmehr steht die Druckmittelzuflußöffnung 28 über
den offenen Ventilteller 43 mit den Druckraum 11 in Verbindung. Die Rückführung des
Ventildoppelhebels 26 in seine'. Ausgangslage erfolgt über den von der Druckfeder
35 belasteten Druckgeberkolben 33 über den Wagenhebel 24, da der Kolben 33 über den
Verbindungskanal 47b mit der Druckmittelzuflußöffnung in Verbindung steht. Durch den
Verbindungskanal 47a wird die Verstellung des Kolbens 46 ermöglicht, da durch diesen
Verbindungskanal 47a das Druckmittel hinter den Kolben zur Abflußöffnung 29 strömen
kann.
[0012] Bei dem elektrisch betätigten Steuerventil 27b nach Figur 4, das in gleicher Weise
aufgebaut ist,wie das Ventil nach Figur 3, ist der Ventildoppelhebel 26 durch die
vom Opera
- tionsverstärker 54 gesteuerten Elektromagnete 50 und 51 ersetzt und die Kurvensteuerung
12, 13 durch einen Elevationsgeber 53. Die Rückführung in die Ausgangsstellung erfolgt
durch den Druckmeßgeber 52, dessen Druckwerte im Operationsverstärker 54 mit den Druckwerten
einer entsprechenden Druckskala verglichen werden, die der jeweiligen Rohrerhöhung,
die vom Elevationsgeber gemeldet wird, entspricht. In Fig. 4 entsprechen die Symbole
der Teile 50 bis 54 den Erläuterungen des DIN Blattes Nr. 40700.
Bezugszeichenliste
[0013]
1 Verdrängerkolben
2 Steuerkolben
2a Steuerfläche des Steuerkolbens 2
2b Kolbenstange des Steuerkolbens 2
3 Kolbenstange
3a hintere Öffnung in Kolbenstange 3
4,5 Steuerkante
6 Innenraum des Zylinders 20 an der Kolbenstangenseite bzw. an der Rückseite des Verdrängerkolbens
1
7 Druckmittelabflußöffnung
8 Druckmittelzuflußöffnung
9 Kammer
10 Innenleitung
11 Druckraum
12 Kurvenführung
13 Rolle
14 Trennstelle
15 Druckraum
16 Zylinder des Vorholers
17 Kolben
18 Kolbenstange
19 Schildzapfen
20 Zylinder
21 Mutter
22 Wiegenkörper
23 Pufferring
24 Lenker
24a Waagenhebel
25 Steuerhebel
26 Ventildoppelhebel
27 Steuerventil
28 Druckmittelzuflußöffnung
29 Druckmittelabflußöffnung
30 Ventilgehäuse
31 Verbindungsöffnung
32 Bodenstück
33 Druckgeberkolben
34 Zylinderraum
35 Druckfeder
36 Ventilhebellagerung
37 Stützarm
38 Feder
39 Zylinderraum
40,41 Kolben
40a,41a Kolbenstange
42,43 Ventilteller
44,45 Druckfeder
46 Kolben
46a Kolbenstange
47,47a,47b Verbindungskanal
50,51 Elektromagnet
52 Druckmeßgeber
53 Elevationsgeber
54 Operationsverstärker
1. Pneumatischer, gegebenenfalls hydropneumatischer Rohrvorholer, vorzugsweise eines
Artilleriegeschützes, bei dessen Rohrrücklauf ein über eine Kolbenstange mit dem Rohr
gekoppelter Kolben ein Gas, z.B. Stickstoff, unmittelbar bzw. über ein auf einen fliegenden
Kolben wirkendes hydraulisches Mittel, z.B. Öl, mittelbar komprimiert, und das Gas
sich anschließend entspannt und dadurch den Rohrvorlauf bewirkt, dadurch gekennzeichnet,
daß der das Gas enthaltene Druckraum (15), bzw. der das hydraulische Mittel enthaltene
Raum, mit einem weiteren Druckraum (11) eines Zylinders (20) in Verbindung steht,
dessen Volumen abhängig von der jeweiligen Rohrerhöhung selbsttätig derart änderbar
ist, daß bei abnehmender Rohrerhöhung eine geringere Vorholkraft, bei zunehmender
Rohrerhöhung eine größere Vorholkraft auf das Rohr wirkt.
2. Vorholer nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Verdrängerkolben (1) im Zylinder
(20), der durch ein abhängig von der Rohrerhöhung betätigbares Steuerventil (27,27a,27b)
verschiebbar ist.
3. Vorholer nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch ein Steuerventil (27) mit
einem abhängig von der Rohrerhöhung bewegbaren Steuerkolben (2) in der hohlen Kolbenstange
(3) eines Verdrängerkolbens (1), der je nach Lage seiner von den Steuerkanten (4,5)
begrenzten Steuerfläche (2a) den an der Kolbenstangenseite des Verdrängerkolbens (1)
liegenden Innenraum (6) des Zylinders (20) entweder über eine vordere Öffnung (8)
der Kolbenstange (3) sowie über Kammern (9) am Umfang des Steuerkolbens (2) und über
eine hintere Öffnung (3a) in der Kolbenstange (3) mit einer Druckmittelquelle oder
über die gleiche Öffnung (3a) und eine Innenleitung (10) im Steuerkolben (2) und eine
weitere vor dem Steuerkolben (2) liegende vordere Öffnung (7) in der Kolbenstange
(3) mit einem Druckmittelabfluß verbindet.
4. Vorholer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das vordere
Ende der Kolbenstange (2b) des Steuerkolbens (2), gegebenenfalls über eine Rolle (13),
in einer am nicht höhenrichtbaren Teil des Geschützes, vorzugsweise der Lafette, angeordneten,
der jeweils gewünschten Vorholkraft angepaßten Kurvenführung (12) gehalten ist. (Figur
1)
5. Vorholer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das vordere
Ende der Kolbenstange (2b) des Steuerkolbens (2) gelenkig mit einem am nicht höhenrichtbaren
Teil des Geschützes angelenkten Lenker (24) verbunden ist. (Figur 2)
6. Vorholer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Steuerventil (27a) über
einen an seinem einen Ende mittels einer Rolle (13) in einer Kurvenführung (12) am
nicht höhenverstellbaren Teil des Geschützes befestigten, mittig am Gehäuse des Steuerventils
(27a) schwenkbar gelagerten Steuerhebel (25) ein Ventildoppelhebel (26) so schwenkbar
ist, daß er entweder über einen ersten Kolben (40) einen Ventilteller (42) von seinem
Sitz im Gehäuse des Steuerventils (27a) abhebt und damit den Druckraum (11) im Zylinder
(20) über eine Verbindungsöffnung (31) mit einer Druckmittelabflußöffnung (29) verbindet,
oder über einen zweiten Kolben (41) einen anderen Ventilteller (43) von seinem Sitz
im Gehäuse des Steuerventils (27a) abhebt und damit den Druckraum (11) mit einer Druckmittelzuflußöffnung
(28) verbindet. (Figur 3)
7. Vorholer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventildoppelhebel (26)
in seine Ausgangslage, in der beide Ventilteller (42,43) an ihren Sitzen im Gehäuse
anliegen, durch einen von einer Druckfeder (35) belasteten Druckgeberkolben (33) über
einen mittig am Steuerhebel (25) angelenktenl Waagenhebel (24a),- an dessen einem
Ende der Ventildoppelhebel (26), am anderen Ende die Kolbenstange (33a) des Druckgeberkolbens
(33) angelenkt ist, bei Anliegen von Druck an der Druckmittelzuflußöffnung (28) rückführbar
ist. (Figur 3)
8. Vorholer nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kolben (46) im
Gehäuse des Steuerventils (27a) über eine Kolbenstange (56a) den Ventildoppelhebel
(26) bei Anliegen von Druck an der Druckmittelzuflußöffnung (28) über eine Verbindungsleitung
(47) in seine Betriebslage bringt und in dieser hält , und der Ventildoppelhebel (26)
nach Abschalten des Druckes durch die Kraft einer auf den Kolben (46) einwirkenden
Druckfeder (38) in eine Ausschaltstellung gelangt. (Figur 3)
9. Vorholer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Steuerventil (27b) entweder
über einen ersten Elektromagneten (50) und einen ersten Kolben (45) ein Ventilteller
(42) von seinem Sitz im Gehäuse des Steuerventils (27b) abhebbar ist und dadurch den
Druckraum (11) im Gehäuse (20) mit einer Druckmittelabflußöffnung (29) verbindet oder
über einen zweiten Elektromagneten (50) und einen zweiten Kolben (41) ein anderer
Ventilteller (43) von seinem Sitz im Gehäuse abhebbar ist und damit den Druckraum
(11) mit einer Druckmittelzuflußöffnung (28) verbindet, wobei die Elektromagneten
(50,51) von einem Operationsverstärker (54) gesteuert werden, der von einem die jeweiligen
Rohrerhöhung abtastenden Elevationsgeber (53) gesteuert ist. (Figur 4)
10. Vorholer nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückführung der Elektromagneten
(50,51) in ihre Ausgangslage über einen, von einer Druckfederi(35) belasteten Druckgeberkolben
(33) erfolgt, der auf einen Druckmeßgeber (52) einwirkt, von dem aus der Operationsverstärker
(54) steuerbar ist. (Figur 4)