[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Nachweis von gasförmigen Verunreinigungen
in Luft mittels eines Gassensors.
[0002] Gassensoren werden seit einiger Zeit für verschiedene Zwecke wie zum Beispiel Umweltschutz,
Garagen-Ueberwachung, Brandschutz und Explosionsschutz verwendet. Hierzu benützt man
billige Sensoren aus Metalloxiden, deren elektrischer Leitwert von der Konzentration
der zu detektierenden Gase in der umgebenden Luft abhängt. Zur Durchführung des Gasnachweises
mit diesen Sensoren muss der Sensor auf eine Temperatur von ca. 300°C gebracht werden.
Wenn auch der bekannte Spurengasnachweis mittels des elektrischen Leitwertes zufriedenstellend
arbeitet, hat diese Methode jedoch einige Nachteile, die im folgenden näher beschrieben
werden. Die Leistungsaufnahme für die Aufheizung des Sensors auf seine Betriebstemperatur
liegt im Bereich von 400 mW bis 800 mW. Für viele Anwendungen ist diese Leistungsaufnahme
nicht zulässig. Hierbei wird an den Spannungsabfall über lange Leitungen in grossflächigen
Überwachungssystemen gedacht. Ferner ist die Notstromversorgung für diese ausgedehnten
Ueberwachungssysteme sehr aufwendig. Die Leistungsaufnahme wird wesentlich durch die
Anzahl der zum Sensor führenden Zuleitungen bestimmt. Die Grösse der Sensoroberfläche
ist eine Hauptursache für den Wärmeverlust am Sensor. Ein bekannter Sensor hat vier
Zuleitungen für die Messung seiner elektrischen Leitfähigkeit, sodass an ihm ein ziemlich
grosser Wärmeverlust auftritt. Die Rolle der Sensorzuleitung im Wärmehaushalt wird
um so ausgeprägter, je kleiner der Sensorbauteil wird.
[0003] Die sensoraktive Substanz muss bekanntlich in einer Form hergestellt werden, die
sich für die Messung der elektrischen Leitfähigkeit gut eignet. Im allgemeinen sind
das Filme oder Schichten, die mit verschiedenen Methoden auf Substrate aufgebracht
werden, zum Beispiel Sputtern, Aufdampfen, Sprayen, Aufstreichen, usw. Für viele Materialien
lässt sich die Herstellung eines Filmes jedoch nicht leicht realisieren. Vor allem
dann, wenn zum Beispiel im Herstellungsprozess organische Substanzen, welche sich
bei höheren Temperaturen zersetzen, verwendet werden, und daher mit den erwähnten
Methoden'nicht in Form homogener Schichten hergestellt werden können.
[0004] Die gasaktiven Schichten des Sensors sind nicht sehr gasselektiv. Um eine gewisse
Selektivität zu erreichten, müssen die Ansprechkurven von verschiedenen Gasaktivschichten
ausgewertet werden, um auf diese Weise die Querempfindlichkeiten bei der Messung des
elektrischen Leitwertes des Sensors zu eleminieren. Das bedeutet jedoch, dass mehrere
Sensoren aufgeheizt werden müssen, wobei beträchtliche Heizverluste über die elektrischen
Zuleitungen in Kauf genommen werden müssen.
[0005] Häufig werden die Sensoren in explosionsgefährdeten Räumen eingesetzt. Hohe Heizleistungen
sowie elektrische Zuleitungen sind in diesem Fall besonders ungünstig.
[0006] Die Erfindung hat die Aufgabe, die Nachteile der bekannten Gassensoren zu beseitigen
und darüber hinaus einen Gassensor mit folgenden Eigenschaften zu konzipieren:
- eine hohe Gasdurchlässigkeit für das zu detektierende Gas und daher ein schnelles
Ansprechen des Gassensors;
- eine grosse Oberfläche für hohe Ansprechempfindlichkeit trotz kleiner räumlicher
Abmessungen;
- eine optische Transparenz für den Lichtstrahl zum Feststellen der Reaktion des Gassensors
auf das zu detektierende Gas.
- optimale Auswahl der Ansprechempfindlichkeit auf die zu detektierenden Gasarten
durch Einstellen der günstigsten Länge des Gassensors und/oder der günstigsten Wegstrecke
des durch den Gassensor tretenden Lichtstrahls.
[0007] Die Aufgabe wird durch die in den Patentansprüchen 1 bis 5 definierten Merkmale der
Erfindung gelöst.
[0008] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand der Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 und 2 zwei Materialien des Gassensors,
Fig. 3,4,5,6 verschiedene Ausführungen der Erfindung, bei denen der Lichtstrahl nur
einmal durch den Gassensor geführt wird,
Fig. 7,8,9 verschiedene Ausführungen der Erfindung, bei denen der Lichtstrahl mindestens
zweimal durch den Gassensor geführt wird,
Fig.10 und 11 ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem der Lichtstrahl über
viele, aber nur kurze Strecken durch das Material des Gassensors geführt wird,
Fig. 4, 10, 12, 13, 14, 15 verschiedene Ausführungsbeispiele 16 der erfindungsgemässen
Heizeinrichtung für den Gassensor.
[0009] Die Figuren 1 und 2 zeigen zwei Materialien 1 des Gassensors 2, welche die für den
Gassensor geforderten Eigenschaften besitzen:
- eine besonders grosse Porosität, die zwischen 5 Vol.-% und 99,9 Vol.-% liegt, sodass
eine hohe Durchlässigkeit für die zu detektierenden Gase gewährleistet ist;
- eine grosse Oberfläche infolge der grossen Anzahl von angelagerten Körnern, wobei
die räumlichen Abmessungen des Gassensors im Bereich von 0,1 mm bis 100 mm liegen;
- eine Korngrösse, deren Durchmesser d kleiner oder gleich der Wellenlänge λ des verwendeten
Lichtes ist.
- einen Brechungsindex n , der zwischen demjenigen von Luft und demjenigen des nichtporösen
Metalloxids gleicher chemischer Zusammensetzung liegt.
[0010] Das Material 1, das auch als Gel bezeichnet wird, besteht aus mindestens einem Metalloxid
oder einem Metalloxidgemisch aus einer oder mehreren der folgenden Gruppen des Periodensystems:
Ib,IIa,IIb,IIIa,IIIb,IVa,IVb,Va,Vb,VIa,VIb,VIIb,VIII einschliesslich den Lanthaniden
und Aktiniden. Vorzugsweise handelt es sich um folgende Metalloxide: SnO
2,ZnO,TiO
2,WO
3,Cr
2O
3, Fe
20
3 und folgende Metalloxidgemische: Sn0
2+ZnO, SnO
2+TiO
2, SnO
2+Al
2O
3. Die Metalloxide beziehungsweise Metalloxidgemische können mit Katalysatoren wie
zum Beispiel Pt, Pd, Rh, Ir, CuO, NiO, Cr
20
3, aktiviert werden.
[0011] Die Herstellung von Gelen ist allgemein in der DE-OS 1 935 722, US-PS 3 672 833 beschrieben.
Allerdings haben diese Gele nicht die für die vorliegende Erfindung geforderten Eigenschaften.
Daher wird im folgenden die Herstellung des Materials 1 des erfindungsgemässen Gassensors
2 anhand von zwei bevorzugten Beispielen beschrieben.
[0012] 16,4 g SnC14 5H
20 werden in 40 g H
20 gelöst. Diese Lösung wird während mehrerer Tage dialysiert. Nach dieser Zeit wird
ein ziemlich hartes Aquagel von SnO 2 x H
20 erhalten.
[0013] Zur Herstellung des in Figur 1 gezeigten Aerogels wird das Aquagel während mehrerer
Wochen in immer wieder erneuertes Methanol gelegt und so das Wasser gegen Methanol
ausgetauscht. Anschliessend wird das Alkogel in Methanol in einem Autoklaven bei überkritischer
Temperatur und überkritischem Druck getrocknet. Man erhält so ein transparentes Aerogel
mit einer Porosität von ca. 80 Vol.-%, das sich unter Einwirkung von reduzierenden
Gasen dunkel färbt und in oxidierender Atmosphäre wieder hell wird.
[0014] Zur Herstellung des in Figur 2 gezeigten Xerogels wird das Aquagel während zwei Wochen
an der Luft langsam getrocknet und anschliessend bei 300°C für einige Stunden ausgeheizt.
Man erhält transparente, gelbliche Stücke von Sn0
2-Xerogel mit einer Porosität von ca. 40 Vol.-%, die beim Erhitzen auf ca. 300°C in
reduzierender Atmosphäre dunkel und in oxidierender Atmosphäre wieder hell werden.
[0015] Die Korngrösse der Gele der Figuren 1 und 2 beträgt ungefähr d = 5 nm. Die Porosität
liegt bei ca. 40 - 80 Vol.-%. Die Anzahl der angelagerten Körner ist natürlich wesentlich
grösser als in den Fig. 1 und 2 dargestellt. Wegen dieser sehr grossen Anzahl der
Körner ist eine besonders grosse Oberfläche gewährleistet. Der Vollständigkeit halber
wird darauf hingewiesen, dass die Gele der Fig. 1 und 2 sämtliche Forderungen erfüllen,
die für den erfindungsgemässen Gassensor aufgestellt worden sind.
[0016] Die Fig. 3 zeigt den Gassensor 2, der zwischen einer Lichtquelle 3 und einer Auswerteeinheit
4 angeordnet ist, Die Lichtquelle 3 erzeugt einen Lichtstrahl 5 von einer bestimmten
Wellenlänge λ, die im Bereich von 0,2 rm - 50 µm liegt. Das Material 1, das von einem
bestimmten Gas durchdrungen wird, ändert seine optische Transmissions-Eigenschaft.
Zum Beispiel kann es eine dunkle Farbe annehmen. Der Lichtstrahl 5 wird hierdurch
entsprechend geschwächt. Diese Schwächung wird in der Auswerteeinheit 4 detektiert
und über nicht dargestellte elektrische Leitungen einer Anzeigevorrichtung zugeführt
, die die Gaskonzentration anzeigt. Der Gassensor kann in beliebiger Form aus den
Materialien der Fig. 1 und 2 hergestellt sein. Er kann von länglicher Form mit einem
kreisförmigen, elliptischen, quadratischen oder rechteckigen Querschnitt sein. Letzteres
ist in der Fig. 3 angedeutet. Der Gassensor 2 kann auch als dünne Scheibe ausgebildet
sein. Die Länge des Gassensors 2 hängt davon ab, welche Gasart detektiert werden soll.
Durch die Länge des Gassensors kann nämlich seine Empfindlichkeit auf bestimmte Gasarten
eingestellt werden. Die Länge des in der Fig. 3 gezeigten Gassensors 2 liegt im Bereich
von 0,1 mm bis 100 mm. Die Heizeinrichtung 6 soll zeigen, dass der Gassensor auf eine
Betriebstemperatur aufgeheizt werden kann. Die Betriebstemperatur liegt bis max. 450°C.
Die verschiedenen Metalloxide bzw. Metalloxidgemische, aus denen der Gassensor 2 hergestellt
werden kann, benötigen entweder die Raumtemperatur oder eine eigene erhöhte Betriebstemperatur.
Für den letzteren Fall ist die Heizeinrichtung 6 dargestellt. Sie ist in dem Ausführungsbeispiel
der Fig. 3 als einfache Widerstandsheizung gezeigt, die von einem Gerät 61 zur Konstanthaltung
der Betriebstemperatur gesteuert wird. Die verschiedenen anderen Heizmöglichkeiten
werden im Zusammenhang mit den Fig. 4, 10 bis' 16 näher diskutiert.
[0017] Die Fig. 4 zeigt einen Gassensor 2, der zwischen zwei Lichtquellen 31, 32 und Auswerteeinheiten
41, 42 angeordnet ist. Die Lichtquelle 31 erzeugt eine Wellenlänge λ
1, die andere Lichtquelle 32 erzeugt die andere Wellenlänge λ
2. Die Wellenlänge wird danach ausgewählt, welche die grösste Empfindlichkeit für das
bzw. die zu detektierenden Gase aufweist. Als Gase können zum Beispiel in Frage kommen:
Kohlenmonoxid, Sauerstoff, Wasserstoff, Methan usw. Allgemein gesagt handelt es sich
hierbei um oxidierende oder reduzierende Gase. In Abhängigkeit von der Gasart, die
in das Material 1 eindringt, ändert sich dessen Transmissions-Eigenschaft spezifisch.
Diese spezifische Aenderung wird zur Erhöhung der Empfindlichkeit des Gassensors in
der Weise ausgenutzt, dass die für diese
Aenderung spezifische Wellenlänge des Lichtstrahls 51 oder 52 ausgewählt und die Länge
des Gassensors entsprechend angepasst werden. Wichtig ist, dass die Wegstrecke des
Lichtstrahls durch den Gassensor für das zu detektierende Gas optimal ist. Der Gassensor
2 der Fig. 4 enthält an seinen beiden Enden je eine Elektrode. Da das Material 1 des
Gassensors eine, wenn auch nur schwache, elektrische Leitfähigkeit besitzt, kann der
Gassensor 2 durch Anlegen einer elektrischen Spannung an die beiden Elektroden aufgeheizt
werden. Ein nicht gezeigtes Gerät 61 kann wie im Ausführungsbeispiel der Fig. 3 die
Temperatur des Gassensors 2 konstant halten. Bei Eindringen der zu detektierenden
Gase verändert sich die Transmissionseigenschaft des Materials 1,_ sodass die Lichtstrahlen
51, 52 der Fig. 4 ihre Intensität ändern. Die Auswerteeinheiten 41, 42 verarbeiten
dies und geben auf nicht dargestellten Anzeigeeinrichtungen die Konzentration und
den Typ des detektierten Gases an. An den Auswerteeinheiten 41, 42 können auch Alarmeinrichtungen
vorgesehen sein, die bei Ueberschreiten eines bestimmten Konzentrationspegels Alarm
geben und Abwehrmassnahmen zur Beseitigung der gefährlichen Gaskonzentration einleiten.
[0018] Fig. 5 zeigt einen das Material 1 enthaltenden Gassensor 2, der zwischen den Lichtquellen
33, 34 und den Auswerteanlagen 43, 44 angeordnet ist (Lichteintrittsfläche 21, Lichtaustrittsfläche
22), wobei jedoch zur Erhöhung der Empfindlichkeit des Gassensors auf eine bestimmte
Gasart die Wegstrecke des Lichtstrahls 53, 54 durch einmalige oder mehrmalige Totalreflexion
verlängert wird. Die beiden Lichtquellen sollen im vorliegenden Ausführungsbeispiel
mit der gleichen Wellenlänge λ
1 arbeiten. Die Auswerteeinheiten 43 und 44 sind so angeordnet, dass sie den Lichtstrahl
53 bzw. 54 der ihnen zugeordneten Lichtquelle empfangen können. Die Totalreflexionen
an den Seitenwänden 23 und 24 des Gassensors 2 erfolgen durch entsprechende Einhaltung
der Einfallwinkel. An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass der Brechungsindex
n des optisch transparenten Materials 1 immer kleiner ist als derjenige des nicht
porösen Metalloxids gleicher chemischer Zusammensetzung. Zum Beispiel ist für einen
Gassensor 2 aus einem SnO
2-Gel mit einer Porosität von~80 Vol.-% n = 1.20 gegenüber n
g = 2.0 für nicht poröses Sn0
2. Der Gassensor 2 der Fig. 5 kann bei Raumtemperatur betrieben werden, so dass eine
Heizungseinrichtung nicht erforderlich ist.
[0019] Die Fig. 6 zeigt einen Mehrfach-Gassensor, der aus mehreren Sensorelementen 251,
252, 253, 254 besteht. Jedes dieser Sensorelemente hat eine unterschiedliche Länge
und kann aus gleichem Material 1 oder aus unterschiedlichem Material 1 bestehen. Hiermit
soll angedeutet werden, dass jedes dieser Sensorelemente auf eine bestimmte Gasart
optimal ansprechbar ist. Sämtliche Sensorelemente 251 - 254 werden von einer Lichtquelle
38 beleuchtet. Diese Lichtquelle kann wie angedeutet eine Optik aufweisen, die die
Lichtstrahlen 58 so bündelt, dass jedes der Sensorelemente genügend Lichtintensität
erhält. Die aus den Sensorelementen austretenden Lichtstrahlen 58 gelangen auf eine
Auswerteeinheit 48, die für jeden dieser Lichtstrahlen einen eigenen Empfänger enthält.
Die Auswerteeinheit kann also individuell für jede Gasart eine konkrete Aussage machen
und Alarm geben bzw. geeignete Abwehrmassnahmen einleiten. Es ist auch daran gedacht
worden, dass für jedes der Sensorelemente 251 bis 254 eine eigene Lichtquelle mit
einer eigenen Wellenlänge A vorgesehen ist. Hierdurch kann die Empfindlichkeit jedes
der Sensorelemente 251 - 254 für die verschiedenen Gasarten noch mehr erhöht werden.
[0020] Zusätzlich kann mindestens eines der Sensorelemente 251 - 254 als Referenzsensor
ausgebildet sein, indem es aus einem optisch transparenten Gel besteht, das aber sein
optisches Absorptionsvermögen nicht ändert unter dem Einfluss von oxidierenden oder
reduzierenden Gasen, wie zum Beispiel reines Al
2O
3 oder
Si
02. Eine
Aenderung der Intensität des Lichtes, das diesen Referenzsensor durchquert hat, zeigt eine
Aenderung der Strahlungsintensität der Lichtquelle 38 an und/ oder eine Verschmutzung
des gesamten Sensors 2. Mit dieser Referenzmessung kann deshalb die Genauigkeit der
Messung der Gaskonzentration nochmals erhöht werden.
[0021] Die Fig. 7 zeigt einen Gassensor 2, auf dessen einen Seite die Lichtquelle 35 und
die Auswerteeinheit 45 angeordnet sind und auf dessen anderer Seite ein Spiegel 71
vorgesehen ist. Dieser Spiegel 71 kann ein elliptischer, sphärischer, ebener oder
Parabol-Spiegel sein. Wichtig ist, dass die Lichtstrahlen 55 in der gezeichneten Weise
geleitet werden. Die Wegstrecke des Lichtstrahles 55 im Material 1 ist bei diesem
Ausführungsbeispiel optimal an die zu detektierende Gasart angepasst. Hierdurch wird
also die Ansprechempfindlichkeit des Gassensors 2 erhöht.
[0022] Die Fig. 8 zeigt ein ähnliches Beispiel, bei dem die Lichtquelle 37 und die Auswerteeinheit
47 auf der gleichen Seite des Gassensors 2 angeordnet sind. Die andere Seite des Gassensors
ist mit einem Spiegel 74 versehen, der in gleicher Weise wie der Spiegel 73 der Fig.
7 ausgestattet sein kann. Im Beispiel der Fig. 8 wird der eine Lichtstrahl 57, der
von der Lichtquelle 37 kommt, an einer der Seitenwände des Gassensors total reflektiert.
Die Fig. 8 soll nur aufzeigen, wie die Wegstrecke des Lichtstrahls innerhalb des Materials
1 des Gassensors 2 in vielfältiger Weise verändert werden kann, so dass die Empfindlichkeit
des Gassensors optimal auf die zu detektierende Gasart eingestellt wird.
[0023] Die Fig. 9 zeigt den Gassensor 2, der aus zwei Teilen 26 und 27 besteht, welche durch
eine halbdurchlässige Spiegelfläche 72 getrennt sind. Die Lichtquelle 36 sendet ihren
Strahl 56 in den Referenzteil 26, der an der Spiegelfläche 72 zur Hälfte als Lichtstrahl
561 reflektiert und als Referenzstrahl auf die Auswerteeinheit 46 gegeben wird. Die
andere Hälfte des Lichtstrahls 56 wird als Messstrahl 562 durch den Messteil 27 des
Gassensors geleitet und an der Spiegelfläche 73 reflektiert. Dieser reflektierte Messstrahl
gelangt auf den Messeingang der Auswerteeinheit 46.
[0024] Es sei noch darauf hingewiesen, dass der Referenzteil 26 aus einem Gel besteht, das
seine optischen Eigenschaften nicht verändert unter der Einwirkung von oxidierenden
oder reduzierenden Gasen (z.B. A1203 oder Si0
2), wohingegen der Messteil 27 aus einem Gel besteht, dessen Absorptions- und/ oder
Reflektionsspektrum schon bei Anwesenheit von kleinen Konzentrationen an oxidierenden
oder reduzierenden Gasen sich stark verändert, so dass dieser gasaktive Teil die Intensität
des Messlichtstrahles 562 schon bei kleinen Gaskonzentrationen stark verändert. Das
Gel des Messteils enthält vorzugsweise Sn0
2 und kann mit Katalysatoren angereichert sein, wie z.B. Pt, Pd, Rh, Ir, CuO, NiO.
[0025] Wenn nun die Spiegelfläche 73 entfernt wird, so gelangt der Messstrahl 563, der gestrichelt
dargestellt ist, auf einen gestrichtelt gezeichneten Empfänger 461, der die entsprechenden
elektrischen Signale auf den Messeingang der Auswerteeinheit 46 gibt. Diese Möglichkeit
wird nur dann angewandt, wenn spezielle Gründe beim Einbau des Gassensors dies verlangen.
[0026] Die Fig. 10 zeigt einen Gassensor 2, der einen Lichtleiter 9 enthält, der rundherum
vom Material 1 umgeben ist. Auf der linken Seite des Lichtleiters ist eine Lichtquelle
39 vorgesehen, deren Lichtstrahl 59 durch den Lichtleiter transportiert wird. Da der
Brechungsindex n
1 des Materials 1 kleiner ist als derjenige n
2 des Lichtleiters 9, erfolgt an der Grenzschicht zwischen dem Lichtleiter 9 und dem
Material 1 eine Totalreflexion, bei der der Lichtstrahl ungefähr um das Mass seiner
Wellenlänge in das Material 1 eindringt, dort umbiegt und in den Lichtleiter zurückkehrt.
Wenn diese sogenannten Reflexionsstellen 8 in genügender Anzahl vorgesehen sind, so
erfolgt auch eine Beeinflussung der Intensität des Lichtstrahls 59 durch die Einwirkung
eines Gases im Material l. Auf der rechten Seite des Lichtleiters 9 ist eine Auswerteeinheit
49 vorgesehen, die in bekannter-Weise diese Intensitätsänderung des Lichtstrahls 59
verarbeitet und weiterleitet. Der Vollständigkeit halber sind zwei Elektroden 62 am
Material l befestigt. Diese Elektroden dienen zur Aufheizung des Gassensors 2 auf
seine Betriebstemperatur, so dass hierdurch die Empfindlichkeit für das betreffende
Gas erhöht werden kann. Zur Erhöhung der Ansprechempfindlichkeit dienen auch die Anzahl
der Reflexionsstellen 8 und die Länge des Gassensors 2.
[0027] Die Fig. 11 zeigt ein Ausführungsbeispiel des Gassensors, das ähnlich demjenigen
der Fig. 10 ist. Der Unterschied bei der Fig. 11 liegt darin, dass das Material 1
nicht zusätzlich als Heizelement benützt wird. Das Heizelement ist in diesem Fall
eine transparente, elektrisch leitende Heizschicht 64, die mit den beiden Elektroden
63 verbunden ist. Der aus dem Lichtleiter 9 austretende Lichtstrahl 59 gelangt durch
die Heizschicht 64 in das Material 1, biegt dort wieder um und gelangt durch die Heizschicht
64 wieder in den Lichtleiter 9. Der Brechungsindex der Heizschicht 64 entspricht ungefähr
demjenigen des Lichtleiters 9. Der Brechungsindex des Materials 1 des Gassensors 2
ist aber kleiner als derjenige der Heizschicht 64. Dies gilt für die Wellenlänge A
des verwendeten Lichtes.
[0028] In der Fig. 12 ist der Gassensor 2 gezeigt, der von einer Heizeinrichtung aus Widerstandsdrähten
65 auf seine Betriebstemperatur geheizt wird. Wie bereits früher erwähnt, ist eine
solche Heizung nur dann erforderlich, wenn die bestimmte Gasart, die detektiert werden
soll, dies verlangt.
[0029] Die Fig. 13 zeigt eine induktive Heizung des Gassensors 2. Die Drähte 64 sind um
einen Metallrahmen 25 gewickelt, in welchem der Gassensor 2 sich befindet. Die Form
des Metallrahmens richtet sich selbstverständlich nach der Form des Gassensors 2.
Der in den isolierten Drähten 64 fliessende Strom induziert im Metallring 25 die für
die Aufheizung des Gassensors notwendige Temperatur.
[0030] Die Fig. 14 zeigt eine Strahlungsheizung, die aus mindestens einer Strahlungsquelle
65 besteht. Die Strahlungsquellen 65 sind mit der Steuereinheit 66 verbunden, die
für eine gleichmässige Temperatur des Gassensors 2 sorgt. Dieser Gassensor ist von
einer äusseren Schicht 26 umgeben, die von der Strahlung aufgeheizt wird und die Wärme
an den Gassensor 2 weitergibt.
[0031] Die Fig. 15 zeigt eine Strahlungsheizung, die ähnlich derjenigen der Fig. 14 ist.
Der Unterschied zu Fig. 14 liegt bei der Fig. 15 aber darin, dass keine äussere Schicht
26 vorhanden ist. Das Material 1 wird direkt aufgeheizt durch , die darin absorbierte
Strahlung der Strahlungsquellen 65.
[0032] Die gleiche Wirkung kann auch eine einzige Strahlun
dsquelle erzielen.
[0033] Die Fig. 16 zeigt eine normale Konvektionsheizung und der Gassensor 2 ist von einer
konstruktiven Anordnung 67 umgeben, in die warme Luft an einer oder an mehreren Stellen
eingeblasen wird. Die verbrauchte Luft hat ihren Ausgang. Der Gassensor 2 wird hierdurch
auf seine Betriebstemperatur aufgeheizt. Anstelle oder zusätzlich einer Heizeinrichtung
25, 26, 6, 61, 62, 63, 64, 65, 66, 67 der Figuren 3-16 kann aber auch der Lichtstrahl
5, 51, 52, 53, 54, 55, 56, 561, 562, 563, 57, 58, 59 selbst zur Erwärmung des Materials
1 des Gassensors 2 benutzt werden. Wird ein Teil (z.B. mindestens 2 %) der Intensität
des Lichtstrahles 5, 51, 52, 53, 54, 55, 56, 561, 562, 563, 57, 58, 59 im Material
1 absorbiert, so wird dieser absorbierte Anteil in Wärmeenergie umgewandelt und heizt
somit das Material 1 auf. Damit wird die Empfindlichkeit des Gassensors 2 erhöht.
[0034] Abschliessend wird darauf hingewiesen, dass die Heizungsmöglichkeiten der Fig. 3,
4, 10 h
is 16 nur dann angewendet werden, wenn die zu detektierenden Gasarten dies verlangen.
1. Vorrichtung zum Nachweis von gasförmigen Verunreinigungen in Luft mittels eines
Gassensors, dadurch gekennzeichnet, dass das Material (1) des Gassensors (2) ein optisch
transparentes Gel aus mindestens einem Metalloxid ist, das bei Einwirkung von reduzierenden
oder oxidierenden Gasen eine Aenderung seines optischen Absorptions-und/oder Reflexionsspektrums
erfährt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gel eine Porosität
von mindestens 5 Vol:%, vorzugsweise mindestens 40 Vol.-%, insbesondere mindestens
80 Vol.-% aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Gel eine gorngrösse
von maximal 100%, vorzugsweise maximal 10%, insbesondere maximal 1% der Wellenlänge
des eingestrahlten Lichtes hat und einen Brechungsindex zwischen demjenigen von Luft
und demjenigen des nichtporösen Metalloxids gleicher chemischer Zusammensetzung hat.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Gel mindestens ein
Metalloxid aus einer oder mehreren der Gruppen Ib, IIa, IIb, IIIa, IIIb, IVa, IVb,
Va, Vb, VIa, VIb, VIIb, VIII und den Lanthaniden und Aktiniden des Periodensystems
enthält.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Gel mindestens ein
Metalloxid aus einer oder mehreren der Gruppen Ib, IIa, IIb, IIIa, IIIb, IVa, IVb,
Va, Vb, VIa, VIb, VIIb, VIII und den Lanthaniden und Aktiniden des Periodensystems
enthält, wobei das Metalloxid beziehungsweiseMetalloxidgemisch zusätzlich mindestens
einen Katalysator enthält.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Gassensor
(2) zwischen mindestens einer Lichtquelle (3, 31, 32, 33, 34, 38, 39) und mindestens
einer Auswerteeinheit (4, 41, 42, 43, 44, 48, 49) angeordnet ist, wobei die Lichtquelle
einen Lichtstrahl (5, 51, 52, 53, 54, 58, 59) bestimmter Wellenlänge auf den Gassensor
richtet und die Auswerteeinheit den aus dem Gassensor austretenden Lichtstrahl (5,
51, 52, 53, 54, 58, 59) empfängt. (Fig. 3, 4, 5, 6, 10, 11)
7. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine
Lichtquelle (35, 36, 37) und mindestens eine Auswerteeinheit (45, 46, 47) auf der
gleichen Seite des Gassensors (2) angeordnet sind und der Gassensor auf seiner von
der Lichtquelle abgewandten Seite eine Spiegelfläche (71, 72, 73, 74) zur Reflexion
des von der Lichtquelle kommenden Lichtstrahles enthält.(Fig. 7, 8, 9)
8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquelle (33,
34) und die Auswerteeinheit (43, 44) so zum Gassensor (2) angeordnet sind, dass der
Lichtstrahl (53, 54) nach Passieren der Lichteintrittsfläche (21) an den Grenzflächen
(23, 24) des Gassensors (2) mindestens einmal totalreflektiert wird und nach Passieren
der Lichtaustrittsfläche (22) des Gassensors (2) auf die Auswerteeinheit (43, 44)
trifft. (Fig. 5)
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass an den Grenzflächen (23,
24) des Gassensors (2) Spiegel angeordnet sind. (Fig. 5)
10. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die an der gegenüberliegenden
Seite des Gassensors (2) angeordnete Spiegelfläche (74) so gewölbt ist, dass der reflektierte
Lichtstrahl (57) eine längere oder kürzere Wegstrecke durch das Material (1) zurücklegt
als der direkt von der Lichtquelle (37) kommende Lichtstrahl (57), und die gesamte
Wegstrecke für die Erhöhung der Empfindlichkeit des Gassensors (2) auf das zu detektierende
Gas verwendet wird. (Fig. 8)
11. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Gassensor
(2) aus zwei durch einen halbdurchlässigen Spiegel (72) getrennte. Teile (26, 27)
besteht, wobei der Referenzteil (26) aus einem optisch transparenten Gel besteht,
das bei Einwirkung von oxidierenden oder reduzierenden Gasen seine optischen Eigenschaften
nicht ändert und der Messteil (27) aus einem optisch transparenten Gel besteht, das
bei Einwirkung von reduzierenden oder oxidierenden Gasen eine Aenderung seines optischen
Absorptionsspektrums erfährt und wobei ferner durch den halbdurchlässigen Spiegel
(72) der von der Lichtquelle (36) kommende Lichtstrahl (56) in einen Referenzstrahl
(561) und einen Messstrahl (562, 563) aufgeteilt wird und wobei schliesslich nur der
Messstrahl (562, 563) durch den Messteil (27) hindurchtritt. (Fig. 9)
12. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet , dass der Gassensor
(2) mehrere Sensorelemente (251" 252, 253, 254) von unterschiedlicher Länge enthält
und zwischen mindestens einer Lichtquelle (38) und mindestens einer Auswerteeinheit
(48) angeordnet ist. (Fig. 6)
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet , dass mindestens zwei Sensorelemente
(251, 252, 253, 254) das gleiche Material (1) enthalten. (Fig. 6)
14. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Sensorelement
(251, 252, 253, 254) unterschiedliches Material (1) enthält. (Fig. 6)
15. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet , dass mindestens eines der
Sensorelemente (251, 252, 253, 254) aus einem optisch transparenten Gel besteht, das
bei Einwirkung von oxidierenden oder reduzierenden Gasen sein optisches Absorptions-
und/oder Reflexionsspektrum nicht ändert. (Fig. 6)
16. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet , dass das.Material
(1) des Gassensors (2) einen Lichtleiter (9) auf eine bestimmte Länge umgibt und die
Brechungsindices (nl, n2) des Materials (1) und des Lichtleiters (9) ein solches Verhältnis zueinander bilden,
dass ein im Lichtleiter (9) sich fortpflanzender Lichtstrahl (59) an der Grenzfläche
zwischen dem Lichtleiter (9) und dem Material (1) total reflektiert wird und wobei
schliesslich an jeder Reflexionsstelle (8) der totalreflektierte Lichtstrahl (59)
um das Mass seiner Wellenlänge in das Material (1) eindringt und wieder in den Lichtleiter
(9) zurückkehrt. (Fig. 10)
17. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet , dass zur Erhöhung
der Empfindlichkeit des Gassensors (2) eine Heizeinrichtung (6) vorgesehen ist, die
das Material (1) des Gassensors auf eine bestimmte Temperatur aufheizt und mittels
eines Gerätes (61) konstant aufrecht erhält. (Fig. 3)
18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizeinrichtung
(6) als Widerstandsheizung ausgebildet ist, wobei das mit zwei Elektroden (62) verbundene
Material (1) des Gassensors (2) mittels Stromdurchgang aufgeheizt wird. (Fig. 4, 10)
19. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizeinrichtung
(6) als Widerstandsdrähte (65) ausgebildet ist. (Fig. 12)
20. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizeinrichtung
(6) als Widerstandsheizung ausgebildet ist und eine optisch transparente, elektrisch
leitende Heizschicht (64), die mit zwei Elektroden (63) verbunden ist, das Material
(1) des Gassensors (2) aufheizt. (Fig. 11)
21. Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die optisch transparente
Heizschicht (64) für die Wellenlänge X des verwendeten Lichtes einen höheren Brechungsindex
aufweist als das Material (1) des Gassensors (2). (Fig. 11)
22. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizeinrichtung
(6) als induktive Heizung (25, 64) ausgebildet ist. (Fig. 13)
23. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet , dass die Heizeinrichtung
(6) als Strahlungsheizung (26, 65, 66) mit mindestens einer Strahlungsquelle (65)
ausgebildet ist. (Fig. 14)
24. Vorrichtung nach Anspruch 17 und 23, dadurch gekennzeichnet , dass die Heizeinrichtung
(6) als Strahlungsheizung (65, 66) ausgebildet ist, wobei das Material (1) des Gassensors
(2) durch Absorption der Strahlung von mindestens einer Strahlungsquelle (65) direkt
aufgeheizt wird. (Fig. 15)
25. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet , dass die Heizeinrichtung
(6) als Konvektionsheizung (67) ausgebildet ist. (Fig. 16)
26. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 16 und 20, dadurch gekennzeichnet ,
dass bei gegebener Porosität und bei gegebener chemischer Zusammensetzung des Materials
(1) durch Veränderung der Weglänge, die der Lichtstrahl (5, 51, 52, 53, 54, 55, 56,
562, 563, 57, 58, 59) im Material (1) des Gassensors (2) zurücklegt, die Empfindlichkeit-
des Gassensors (2) verändert wird. (Fig. 3 bis 11)
27. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 26, dadurch gekennzeichnet , dass zur
Erhöhung der Empfindlichkeit des Gassensors (2) die Temperatur des Materials (1) dadurch
erhöht wird, dass mindestens 2 %, vorzugsweise mindestens 20 %, insbesondere mindestens
50 % der Intensität des Lichtstrahles (5, 51, 52, 53, 54, 55, 56, 561, 562, 563, 57,
58, 59) im Material (1) absorbiert und dadurch in Wärme umgewandelt werden. (Fig.
3 bis 16)