| (19) |
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(11) |
EP 0 120 336 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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09.10.1991 Patentblatt 1991/41 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.06.1988 Patentblatt 1988/23 |
| (22) |
Anmeldetag: 01.03.1984 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)5: B21D 7/00 |
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| (54) |
Rohrbiegemaschine
Tube bending machine
Machine à cintrer les tubes
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB NL SE |
| (30) |
Priorität: |
26.03.1983 DE 3311148
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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03.10.1984 Patentblatt 1984/40 |
| (73) |
Patentinhaber: Schwarze, Rigobert, Dipl.-Ing. |
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D-51109 Köln (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Schwarze, Rigobert, Dipl.-Ing.
D-51109 Köln (DE)
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| (74) |
Vertreter: Selting, Günther, Dipl.-Ing. et al |
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Patentanwälte
von Kreisler, Selting, Werner
Postfach 10 22 41 50462 Köln 50462 Köln (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
AT-B- 352 500 DD-A- 136 582 DE-A- 2 711 340
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CH-A- 612 102 DE-A- 2 626 202 DE-A- 2 836 001
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[0001] Die Erfindung betrifft eine Rohrbiegemaschine.
[0002] Bei einer bekannten Biegemaschine (DE-A- 26 26 202) werden die Klemmbacken und Gegenklemmbacken
maschinell gewechselt, um damit Rohre mit unterschiedlichen Gestaltungsformen bei
einmaliger Einspannung in der Klemmhülse am Vorschubwagen der Biegeschablone und somit
ohne Aus- und Umbau der Spannbacken zu biegen. Zur Lösung dieser Aufgabe wird nach
der vorgenannten Schrift vorgeschlagen, daß die Biegeschablone und die Spannbacke
als Spannflächen jeweils eine geradlinige Rille und eine oder mehrere dem Rohrhalbmesser
entsprechende gekrümmte Rille haben und die Biegeschablone und die Spannbacke am Biegetisch
drehbar gelagert sind.
[0003] Diese Lösung hat sich in der Praxis sehr bewährt. Sofern jedoch entsprechend einer
Ausbildungsform, wie sie in Fig. 6 dieser Patentschrift dargestellt ist, über den
Umfang verteilt drei solcher Spannbacken angeordnet sind, dann lassen sich die Rohre
lediglich um einen Winkelbetrag biegen, der dem Sektor von Spannbacke zu Spannbacke
entspricht. Dies bedeutet, daß bei der Anordnung der drei in Fig. 6 dargestellten
Spannbacken eine Biegung allenfalls über einen Winkel von mx. 120° C erfolgen kann.
[0004] Eine bekannte Rohrbiegemaschine (DE-A- 2 711 340) der im Oberbegriff des Patentanspruchs
1 angegebenen Art weist je einen an der Biegeschablone und an der Spanneinrichtung
in Vertikalrichtung verschiebbar geführten Klemmkörper auf. Jeder Klemmkörper ist
mit mehreren übereinander angeordneten Klemmflächen versehen, die mit den Klemmflächen
des gegenüberliegenden Klemmkörpers zusammenwirken. Durch Verschieben der Klemmkörper
in vertikaler Richtung kann das jeweils gewünschte Klemmflächenpaar auf die Höhe der
Umfangsnut der Biegeschablone eingestellt werden. Wenn sich die beiden obersten Klemmflächen
der Klemmkörper auf der Höhe der Umfangsnut befinden, sind die Klemmkörper vollständig
in den Zwischenraum zwischen Biegeschablone und Spanneinrichtung eingefahren und liegen
mit ihren Unterseiten auf dem Biegetisch auf. Die übrigen Klemmflächen befinden sich
dann unterhalb der Umfangsnut der Biegeschablone. Da zwischen der Umfangsnut und dem
die Biegeschablone tragenden Biegetisch ein entsprechender Freiraum für die unterhalb
der Umfangsnut liegenden Klemmflächen der Klemmkörper vorhanden sein muß, ist eine
relativ große Bauhöhe der Biegeschablone erforderlich. Die Biegeschablone sollte aber
möglichst flach ausgebildet sein, so daß die Umfangsnut der Biegeschablone unmittelbar
oberhalb des Biegetisches angeordnet ist, um die Biegebeanspruchung der Antriebswelle
der Biegeschablone gering zu halten. Ferner ist nachteilig, daß die Klemmkörper, deren
Bewegungsbereich nicht auf den Raum oberhalb der Umfangsnut beschränkt ist, das Rohr
während des Biege- oder Beschickungsvorgangs in seiner Bewegungsfreiheit behindern
können.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Rohrbiegemaschine zu schaffen, bei
der die Biegeschablone eine geringe Bauhöhe aufweist und dabei mit einer Vielzahl
von Klemmflächen unterschiedlicher Ausbildung versehen werden kann.
[0006] Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß mit den im Patentanspruch 1 angegebenen
Merkmalen.
[0007] Durch die erfindungsgemäße Lösung wird erreicht, daß an der Biegeschablone und in
gleicher Weise auch an der Spannbacke lediglich an einer Stelle, die in der Regel
zugleich eine Ausnehmung ist, der Körper mit der Klemmfläche vorhanden ist. Durch
diese Maßnahme, an einer einzigen Stelle der Biegeschablone und/oder der Spannbacke
maschinell Körper mit unterschiedlichen Klemmflächen anzuordnen, wird erreicht, daß
die Herstellung der Biegeschablone vereinfacht ist. Auch wird die Biegeschablone über
einen größeren Bereich ihres Umfanges nutzbar. Weiterhin ist wesentlich, daß an der
Biegeschablone oder in Zusammenwirkung mit der Biegeschablone sonstige Bauelemente
vorhanden sein können, die das Herstellen des Rohres vereinfachen oder zu einer sicheren
Rohrherstellung führen. So kann nunmehr im nahen Bereich der Biegeschablone und mit
der Biegeschablone zusammenwirkend ein sogenannter Faltenglätter angeordnet werden,
der in der Pegel der Gleitschiene. die ebenfalls mit der Biegeschablone zusammenwirkt,
gegenüberliegt. Faltenglätter werden verwendet. weil beim Biegen des Rohres die Neigung
besteht; daß dieses an seinem Außenbogen zufolge der Dehnung seiner Wanddicke vermindert
und an seinem Innenbogen zufolge der Stauchung nicht lediglich in der Wanddicke vergrößert
wird, sondern auch Falten bildet. Durch die erfindungsgemäße Lösung lassen sich nunmehr
im Bereich des Umfanges der wirksamen Biegeschablone Zusatzeinrichtungen leicht unterbringen,
weil die erfindungsgemäße Lösung, bezogen auf den Bereich der Biegeschablone, nur
einen geringen Raum einnimmt.
[0008] Der Vorschlag, an einer örtlichen Stelle und automatisch auswechselbar verschiedenartige
Klemmflächen vorzusehen, macht es auch möglich, neben den Klemmflächen unterschiedlicher
Raumform, um beim Biegen Rohrbogen an Rohrbogen anschließen zu können, auch unterschiedliche
Rohranfänge fest anzuklemmen, so daß diese dem üblichen Rohrquerschnitt gegenüber
andere Bemessung oder Gestaltung haben können. So kann beispielsweise das Rohr an
seinem vorderen Ende verdickt sein, um nach dem Biegen an ein anderes Rohr oder einen
sonstigen Körper angeschlossen werden zu können. Auch kann das Rohr im Zuge dieser
Maßnahme beispielsweise mit einem angeschweißten Flansch oder sonstigen Anschlußkörper
versehen sein. Vielfach ist es üblich, die Rohre erst zu biegen und dann diese Anschlußkörper
am vorderen Rohrende anzubringen. Mit der erfindungsgemäßen Lösung ist es nunmehr
leicht möglich, diese Anschlußkörper an dem nicht gebogenen Rohr vor dessen Einbringen
in die Rohrbiegemaschine zu bringen. Dadurch läßt sich das Anbringen derAnschlußkörper,
in der Regel durch Anschweißen oder Anlöten, bei geradlinigen Rohren maschinell sehr
vereinfachen. Die erfindungsgemäße Lösung, an einer vorbestimmten Stelle der Biegeschablone
nacheinander eine große Vielzahl der Körper mit jeweils unterschiedlichen Klemmflächen
anzuordnen, bringt eine große Erleichterung.
[0009] Durch dei erfindungsgemäße Lösung wird weiterhin erreicht, daß ein schneller Wechsel
der Klemmflächen stattfinden kann.
[0010] Die erfindungsgemäße Lösung läßt verschiedene Möglichkeiten zu, die den örtlichen
Verhältnissen, der besonderen Bauart einer Rohrbeigemaschine, der Größe der Biegeschablone
und der Anzahl der notwendigen unterschiedlichen Klemmflächen leicht angepaßt werden
kann. So ist die erfindungsgemäße Lösung auch nach Art eines Baukastensystems ausbaufähig.
So können zwei oder drei, aber auch wahlweise vier oder fünf solcher Körper mit zugeordneten
Klemmflächen Anwendung finden oder die Klemmflächen auch aus der Maschine ausgebaut
gegen andere ausgetauscht werden, sofern einzelne Rohre oder eine Serie von Rohren
andere Bemessungen, beispielsweise ihres Rohrau- ßendurchmessers, haben.
[0011] In weiterer erfindungsgemäßer Ausgestaltung wird vorgeschlagen, daß an der Biegeschablone
und/oder der Spannbacke in vertikaler Erstreckung eine Kolbenstange befestigt ist
und an dem der Kolbenstange zugeordneten Zylinder eine Drehachse für eine sich in
horizontaler Ebene erstreckende Welle angeordnet ist, an deren einem Ende die beiden
nebeneinander liegenden Klemmbacken mit den Klemmflächen angeordnet sind, wobei die
vorgenannte Welle durch einen zugeordneten Motor, insbesondere Hydromotor, so drehbar
ist, daß nach entsprechender Drehung der Welle und der Bewegung des Zylinders an der
Kolbenstange der eine Körper oder der andere Körper in die Ausnehmung der Biegeschablone
einbringar und in Arbeitsstellung dort angeordnet ist. Diese Lösung beinhaltet somit,
daß zusätzlich zur Bewegung in vertikaler Richtung eine Bewegung quer dazu erfolgt.
Diese Querbewegung ist in dem vorbeschriebenen Falle eine Drehbewegung. Sie kann auch,
wie nachfolgend noch dargelegt wird, eine Bewegung in horizontaler Ebene sein. Die
Drehbewegung, die voneilhaft angewendet wird bei zwei Körpern mit zugeordneten unterschiedlichen
Klemmflächen, wobei diese zwei Körper auch ein einzelner Körper sein kann, der zwei
unterschiedliche Klemmflächen hat, ist besonders einfach und nimmt wenig Raum ein.
So ist der Raum, den die Vorrichtung einnimmt, auf einen Raum oberhalb der Biegeschablone
beschränkt, so daß diese Lösung das Biegen der Rohre nicht behinden.
[0012] Die Lösung, an der Biegeschablone oder der Spannbacke die Kolbenstange zu befestigen,
kann auch in weiterer erfindungsgemäßer Ausgestaltung in der Weise abgewandelt sein,
daß an der Biegeschablone und / oder der Spannbacke in vertikaler Erstreckung ein
hydraulischer Zylinder befestigt ist, dessen Kolbenstange an dem oberen Ende ein horizontales
Drehlager für einen Schwenkarm aufweist, der an dem einen Ende den Körper mit der
einen Klemmfläche und an dem anderen Ende den Körper mit der anderen Klemmfläche aufweist
und durch Drehung der beiden Körper um die horizontale Drehachse und Anheben sowie
Absenken der Kolbenstange und damit des Schwenkarmes der eine oder der andere Körper
in die Ausnehmung der Biegeschablone einbringbar und in Arbeitsstellung dort angeordnet
ist. Diese Lösung nimmt nur einen Raum oberhalb der Biegeschablone ein. Der Raum kann
verkleinen werden durch die Maßgabe, daß an dem oberen Ende der Kolbenstange ein horizontaler
Ausleger angeordnet ist, der an seinem vorderen Ende eine nach unten gerichtete Verlängerung
aufweist und im Bereich des unteren Endes dieser Verlängerung die horizontale Drehachse
angeordnet ist.
[0013] An einer Rohrbiegemaschine drei, vier oder noch mehr auswechselbare Körper mit zugeordneten
unterschiedlichen Flächen zur Wirkung, d, h, zur Anlage an die Biegeschablone oder
Spannbacke zu bringen, wird in weiterer erfindungsgemäßer Ausgestaltung dadurch erreicht,
daß in einem Bereich oberhalb der Biegeschablone und / oder der Spannbacke eine horizontale
Führungsstange vorhanden ist, an der mehrere hydraulische Zylinder verfahrbar sind,
wobei jeder Zylinder in seiner in vertikaler Erstreckung nach unten weisenden Kolbenstange
einen Körper mit Klemmfläche hat und durch eine Bewegung in horizontaler Erstreckung
und in vertikaler Erstreckung wahlweise der eine Körper mit Klemmfläche oder der andere
Körper mit anderer Klemmfläche in die Ausnehmung der Biegeschablone oder der Spannbacke
einbringbar und in Arbeitsstellung dort angeordnet ist.
[0014] Diese Lösung kann vereinfacht werden durch die Maßgabe, daß die Drehachse der Biegeschablone
nach oben über die Biegeschablone hinaus verlängert ist und an dem oberen Ende dieser
Verlängerung eine quer und somit in horizontaler Erstreckung abstehende Halterung
angeordnet ist, an der eine sich in horizontaler Erstreckung verlaufende Schiene angeordnet
ist, die an einem Gegenlager am Biegetisch gelagert ist und an dieser Schiene ein
Schlitten verfahrbar ist, an der in Radialrichtung der Biegeschablone hintereinander
Zylinder angeordnet sind, deren nach unten weisenden Kolbenstangen an ihren vorderen
unteren Enden jeweils einen Körper mit Klemmfläche tragen und durch Verfahren der
Körper in horizontaler Ebene und Absenken sowie Anheben in vertikaler Ebene der eine
oder andere Körper in die Ausnehmung der Biegeschablone und / oder der Spannbacke
einbringbar und in Arbeitsstellung dort angeordnet ist
[0015] Eine weitere Verbesserung, die auch die Möglichkeit der Anpressung der dem Klemmbacken
zugeordneten Körper mit der Klemmfläche beinhaltet, besteht darin, daß an der nach
oben verlängerten Drehachse der Biegeschablone ein Auslegerarm gelagert ist, der an
seinen beiden Enden jeweils eine Schiene trägt, deren anderes Ende von einer Halterung
am Biegetisch getragen sind und an diesen beiden Schienen ein Wagen verfahrbar ist,
weiterhin der so verfahrbare Wagen mit einer Führung versehen ist, an der zumindest
zwei in Radialrichtung der Biegeschablone hintereinander angeordnete Zylinder verfahrbar
sind, deren nach unten weisende Kolbenstangen die Körper mit den Klemmflächen tragen.
[0016] Um die Anlage des die Klemmfläche tragenden Körpers in derAusnehmung der Biegeschablone
oder auch in der Ausnehmung der Spannbacke weiterhin zu sichern, wird in weiterer
erfindungsgemäßer Ausgestaltung vorgeschlagen, daß in der Ausnehmung der Biegeschablone
und dem Körper an einer der in der Gebrauchsstellung einander anliegenden Flächen
eine Führung, vorteilhaft in Gestalt einer Nut-und Federausbildung, vorhanden ist.
Diese Führung kann in einer der einander anliegenden Flächen sein. Sie kann aber auch
in einer weiteren Anlagefläche vorhanden sein.
[0017] Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß oberhalb
der Biegeschablone und koaxial zu deren Drehachse sowie relativ zur Biegeschablone
in gleicher Horizontalebene drehbar eine Tragvorrichtung vorteilhaft in Gestalt einer
Trägerplatte, angeordnet ist, an deren Umfang oder Bereich des Umfanges eine Vielzahl
von Klemmkörpern angebracht sind und diese Klemmkörper von der Trägerplatte in die
Ausnehmung der Biegeschablone verschiebbar sind. Diese Lösung hat den Vorteil, daß
über dem Umfang der Tragvorrichtung oder Trägerplatte verteilt, eine Vielzahl von
Klemmkörpern unterschiedlicher Ausbildung angeordnet werden können. Auch ist die Anordnung
dieser Klemmkörper oberhalb der Biegeschablone und Drehung um die Achse der Biegeschablone
und relativ zu dieser so kompakt und einfach, daß keine Behinderung beim Biegen eines
Rohres oder beim Beschicken der Rohrbiegemaschine oder der Entnahme des Rohres aus
der Rohrbiegemaschine stattfindet.
[0018] Der vorerwähnte Grundvorschlag, oberhalb der Biegeschablone und koaxial relativ zur
Biegeschablone drehbar die Klemmkörper anzuordnen, läßt verschiedene Weiterbildungen
zur Bewegung der Klemmkörper zu. So besteht ein Vorschlag darin, an der Trägerplatte
eine hydraulisch oder pneumatisch betätigte KolbenZylinder-Anordnung vorzusehen, die
zumindest einen der Klemmkörper in die Ausnehmung der Biegeschablone einführt und
ausführt. Dieser Vorschlag beinhaltet somit, daß mehreren Klemmkörpern eine einzige
Kolben-Zylinder-Anordnung zugeordnet sein kann, die einen Klemmkörper aus der Biegeschablone
aushebt und dann an der Trägerplatte anhebt oder an dieser befestigt, wobei diese
gleiche Kolben-Zylinder-Anordnung anschließend nach vorheriger Drehung der Trägerplatte
und entsprechend Positionierung des nächsten zu brauchenden Klemmkörpers oberhalb
der Ausnehmung der Biegeschablone in diese Ausnehmung von oben einfährt.
[0019] Besonders vorteilhaft ist jedoch die Lösung. daß an der Trägerplatte einem jedem
Klemmkörper zugeordnet eine hydraulische oder pneumatische Kolben- Zylinder-Anordnung
angeordnet ist. Diese Lösung ist vorteilhaft, weil die Kolbenstange dauernd mit dem
Klemmkörper verbunden ist und somit ein sicheres und auch schnelles Anheben und Absenken
des Klemmkörpers stattfinden kann. In weiterer erfindungsgemäßer Ausgestaltung wird
vorgeschlagen, daß zusätzlich zu der vorerwähnten Drehung der Trägerplatte koaxial
zur Biegeschablone die Trägerplatte auch parallel zur Biegeschablone in Radialrichtung
verschiebbar ist.
[0020] Durch diese Lösung läßt sich erreichen, daß mit vergleichsweise einfachen Mitteln
die Trägerplatte mit dem an diesen befindlichen Klemmkörpern für Biegeschablonen unterschiedlichen
Durchmessers anwendbar ist. Diese Lösung gewährleistet auch, daß die Trägerplatte
mit den an diesen beweglich angeordneten Klemmkörpern als selbständige Einrichtung
nachträglich an bestehende Rohrbiegemaschinen angebracht werden kann.
[0021] Die Verschiebung der Trägerplatte in Radialrichtung der Biegeschablone kann in der
Weise geschehen, daß im Bereich zwischen der Oberseite der Biegeschablone und der
Trägerplatte eine Kolben- Zylinder-Anordnung zur Verschiebung der Trägerplatte in
Radialrichtung relativ zur Biegeschablone vorhanden ist.
[0022] Ein weiterer erfindungsgemäßer Vorschlag besteht darin, daß die Trägerplatte in Axialrichtung
zur Biegeschablone verschiebbar gelagert ist. Durch diesen Vorschlag wird erreicht,
daß die Trägerplatte mit den daran gelagerten Klemmkörpem auch anwendbar ist für eine
sogenannte Etagen-Schablone, bei der auf einer unteren Biegeschablone großen Durchmessers
eine weitere Biegeschablone kleineren Durchmessers aufgesetzt ist. Diese Axialverschiebung
der gesamten Trägerplatte kann in einfacher Weise dadurch erreicht werden, daß an
der Oberseite der Biegeschablone eine Kolben-Zylinder-Anordnung zum Anheben der Trägerplatte
angeordnet ist.
[0023] Besonders vorteilhaft ist die Ausbildung, daß die Trägerplatte aus einem U-förmigen
Topf besteht, der einen sehr breiten umlaufenden Flansch aufweist und an dem Umfang
des Flansches Öffnungen vorhanden sind, durch die Kolbenstangen durchgreifen, deren
Kolben in Zylindern oberhalb der Trägerplatte bzw. des Flansches angeordnet sind und
wobei die unteren Enden der Kolbenstangen jeweils mit einem zugeordneten Klemmkörper
verbunden sind.
[0024] Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielhaft dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine Rohrbiegemaschine in perspektivischer Darstellung,
Fig. 2 ein gebogenes Rohr,
Fig. 3 in einem vertikalen Schnitt den Biegetisch mit Biegeschablone und Spannbacke,
Fig. 4 in perspektivischer Darstellung die Biegeschablonen mit zwei auswechselbaren
Körpern in oberer Neutralstellung,
Fig. 5 die Darstellung nach Fig. 4 mit einem in Arbeitsstellung befindlichen Körper
mit gekrümmter Klemmfläche,
Fig. 6 in vertikalem Schnitt die Biegeschablone mit weiterer Vorrichtung zum Auswechsel,
der Spannflächen,
Fig. 7 die Darstellung nach Fig. 6 in einer Auswechselstellung,
Fig. 8 die Darstellung nach Fig. 6 in Oberansicht,
Fig. 9 eine Fig. 6 gegenüber vorgenommene Abwandlung,
Fig. 10 eine Vorrichtung mit vielfachen auswechselbaren Klemmflächen,
Fig. 11 die Darstellung nach Fig. 10 bei zwei abgelassenen Körpern mit Klemmflächen,
Fig. 12 die Darstellung nach Fig. 10 mit einer Horizontalverschiebung der Körper mit
Klemmflächen,
Fig. 13 in Oberansicht eine weitere Abwandlung,
Fig. 14 in Seitenansicht die Darstellung nach Fig. 13.
Fig. 15 in Oberansicht eine Trägerplatte mit Klemmkörpern,
Fig. 16 die Anordnung nach Fig. 15 entsprechend der dortigen Linie XVI-XVI,
Fig. 17 eine weiter Trägerplatte in Oberansicht,
Fig. 18 einen vertikalen Schnitt durch die Trägerplatte mit Biegeschablone nach Fig.
17 entsprechend der dortigen Linie XVIII - XVIII,
Fig. 19 einen vertikalen Schnitt durch eine Etagenschablone mit Trägerplatte entsprechend
der Linie XIX - XIX nach Fig .20,
Fig. 20 die Darstellung nach Fig. 19 in Oberansicht,
Fig. 21 die Anordnung nach Fig. 19 bei in Radialrichtung verschobener Biegeschablone,
Fig. 22 die Darstellung nach Fig. 21 in der Ansicht von oben.
[0025] Figur 1 zeigt eine herkömmliche Rohrbiegemaschine mit einem Vorschubwagen 10, der
auf einer oder mehreren Führungsschienen 11 auf der Oberseite des Maschinengehäuses
12 hin- und hergleiten kann.
[0026] Der Vorschubwagen 10 hat einen Hohlzylinder 13, in dessen Innern sich eine Spannhülse
14 befindet, in welcher der Endbereich des zu biegenden Rohrstückes bzw. Rohres 15
eingespannt ist. Das Rohrstück 15 ist um eine schwenkbar gelagerte Biegeschablone
16 herumgeführt, welche eine dem Rohrhalbmesser entsprechende Rille 17 für das Rohr
hat. An einem Teil des um die Biegeschablone 16 herumgeführten Rohrstückes 15 ist
mittels einer Spanneinrichtung 18 eine Spannbacke 19 angedrückt, welcher ebenfalls
eine dem Rohrhalbmesser entsprechende Rille als Spannfläche hat und das Rohr 15 an
der Biegeschablone 16 festklemmt. Es ist ein Hydraulikzylinder 20 beispielhaft dargestellt,
der die Spanneinrichtung 18 der Spannbacke 19 zur Biegeschablone 16 zur Festklemmung
des Rohres hin bewegt oder von dieser Schablone entfernt. Die Biegeschablone 16 ist
an dem Biegetisch 21 fest angeordnet, während die Spanneinrichtung 18 über den beispielhaft
dargestellten Zylinder 20 in angegebener Pfeilrichtung 22 hin- und herverschiebbar
ist. Wird die Biegeschablone 16 über den Biegetisch 21 zusammen mit der Spannbacke
19 in Richtung des Pfeiles 23 umgeschwenkt, so erhält das Rohrstück 15 eine Krümmung,
welche dem Profil der Biegeschablone 16 entspricht. Während dieses Biegevorganges
bleibt der Endteil des Rohrstückes 15 in der Spannhülse 14 des Vorschubwagens 10 eingespannt,
um das Rohrstück in allen Lagen sicher zu führen. Damit das zwischen Spannhülse 14
und Biegeschablone 16 freie Rohrstück 15 seitlich nicht ausknicken kann, ist an dieses
Rohrstückteil eine Gleitschiene 24 angedrückt, die ebenfalls eine Rille hat, welche
dem Rohrhalbmesser entspricht. Die Spannhülse 14 des Vorschubwagens 10 spannt das
Rohrstück 15 nicht nur fest ein. sondern wendet es auch um Beträge bis zu 360°, wenn
aufeinanderfolgende Rohrbiegungen nach verschiedenen Richtungen gekrümmt werden sollen.
Zur Verdrehung der Spannhülse 14 dreht ein hydraulischer Motor eine Schnecke, die
mit einem nicht dargestellten mit der Spannhülse 14 in Verbindung stehenden Schneckenrad
zusammenwirkt.
[0027] Fig. 2 zeigt ein Auspuffohr, das mit der biegemaschine herstellbar ist und bei dem
sich gebogene Abschnitte bzw. Rohrbögen S 1 und S 2 sowie S 3 und S 4 unmittelbar
anschließen. Es sind auch geradlinige Zwischenlängen L 1, L 2 und L 3 vorhanden, die
aber bis auf die Länge L 1 nicht vorhanden zu sein brauchen.
[0028] Fig. 2 zeigt somit ein Rohr, bei dem teils geradlinige Zwischenlängen zwischen biegungen
vorhanden sind und teils geradlinige Zwischenlängen zwischen biegungen nicht vorhanden
sind. Dieses in Fig. 2 dargestellte Rohr kann bei einer einzigen Entspannung auf der
Rohrbiegemaschine gebogen werden. Eine solche Maschine ist beispielhat in Fig.3 dargestellt
[0029] Nach Fig. 3 ist der biegetisch 21 drehbar um die Achse 25. Diese hat eine untere
Welle 26, in der koaxial eine Welle 27 angeordnet ist, die in ihrem oberen bereich
einen im Durchmesser erweiterten Teil 28 hat, an dem die Biegeschablone aufliegt.
Die Biegeschablone 16 ist an einer Welle 29 gelagert und wird in Verbindung mit einem
nicht dargestellten Keil an dieser gegen eine Verdrehung gesichert. Mit 30 ist eine
Festspannvorrichtung bezeichnet. Die Spannbacke 19 ist ein auswechselbarer Körper
und hat eine Einspannfläche 19a. An der biegeschablone 16 ist ein Körper 31 vorhanden,
der eine Einspannfläche 31a hat, die der Einspannfläche 19a der Spannbacke 19 gegenüberliegt.
[0030] Der Biegetisch der Biegeschablone und der Spannbacke wird gedreht über eine Kette
32. Die Spanneinrichtung 18 mit der Spannbacke 19 wird in angegebener Doppelpfeilrichtung
22 hin- und hergefahren durch die Kolbenstange 33 des Zylinders 20, der über die Welle
34 ortsfest an dem biegetisch 21 befestigt ist und mit einem Kniehebelverschluß 35
und 36 versehen ist. Die bisher beschriebenen Merkmale sind bekannt
[0031] Die Figuren 4 und 5 zeigen eine Lösung, bei der die Biegeschablone die übliche Höhe
hat und dicht oberhalb des Biegetisches angeordnet ist. Dies läßt sich erreichen durch
die Maßgabe, daß ebenfalls an der Biegeschablone, und zwar an der Oberseite 47, eine
Kolbenstange 38 vorhanden ist, die mit einem Kolben 46 versehen ist, der in dem Zylinder
39 bewegbar ist An dem Außenmantel des Zylinders 39 ist über eine Halterung 48 die
Welle 49 vorhander, an deren vorderen Bereich über eine Befestigungsplatte 50 ein
Körper 51 mit gekrümmter Klammfläche 51a a und ein anderer Körper 52 mit geradliniger
Klemmfläche 52a vorhanden ist. An dem Zylinder 39 ist eine weitere Halterung 53 vorhanden,
an der der hydraulische Antriebsmotor 53a befestigt ist, der die Welle 49 in Drehung
versetzt und damit den Körper 51 oder den Körper 52 in den nahen Bereich der Oberfläche
47 der Biegeschablone 16 bringt. Sofern dies geschehen ist, wird der Zylinder 39 runtergelassen.
Der Kolben 46 hat dann im Zylinder 39 seine obere Position. Fig. 5 zeigt, daß nach
vorheriger Drehung der Welle 49 um 180° der Körper 51 mit der gekrümmten Klemmfläche
die untere Stellung einnimmt und dann in die Ausnehmung 54 der Biegeschablone 16 eingebracht
wurde. Die Ausnehmung hat die beiden Flächen 55 und 56. In der Fläche 55 ist eine
vorstehende abgerundete Leiste 57 vorhanden. An derAnlagefläche 58 des Körpers 51,
aber auch in gleicher Weise an dem Körper 52 ist eine abgerundete Nut 58b vorhanden.
Eine vorstehende Leiste 57 kann auch der Fläche 56 der Beigeschablone 16 zugeordnet
sein. Vorhanden ist somit eine Vertikalführung nach Art einer Nut und Feder, die die
flächige Anlage des Körpers in der Ausnehmung 54 erhöht.
[0032] Fig. 6 zeigt, daß der Oberseite 47 der Biegeschablone 16 eine Zylinder 59 angeschraubt
ist, dessen Kolbenstange 60 einen quer abstehenden Ausleger 61 hat mit einem horizontalen
Drehlager 62 und einem Schwenkarm 63, der an einem Ende den Körper 51 und an dem anderen
Ende den Körper 52 hat. Der Arm 62 wird gedreht durch einen Hydromotor 64. Fig. 7
zeigt, daß vor der Drehung um die horizontale Achse 62 die Kolbenstange 60 ausgefahren
wird. Fig. 8 zeigt, daß zwei Zylinder 59 und 59a mit zugeordneten Auslegern 61, 61
a an den Kolbenstangen 60 vorhanden sind. Dargestellt ist ebenfalls der Hydromotor
64 und der Arm 61 mit dem in Arbeitsstellung befindlichen Körper 51.
[0033] Fig 9 zeigt, daß deran der Kolbestange befestigte Arm 60 einen nach unten abgewinkelten
Arm 65 hat, an dem die vorerwähnte Drehachse 62 ageordnet ist. Durch diese Lösung
wird eine bedeutend geringere Bauhöhe erreicht. Auch nach Fig. 9 wird die Kolbenstange
60 ausgefahren und damit der Körper 61 aus der Ausnehmung der Biegeschablone 16 ausgefahren.
Dann erfolgt die Drehung um 180°, die in der einen oder anderen Richtung erfolgen
kann.
[0034] Fig. 10 zeigt Seitenansicht und teilweise im Schnitt eine besonders vorteilhafte
Lösung, weil sie mehr als zwei Körper mit zugeordneten Klemmflächen ermöglicht. An
der nach oben über die Biegeschablone hinaus verlängerten Welle 29 ist gegen eine
Verdrehung durch ein entsprechendes Lager gesichert eine Schiene 65 vorhanden, die
zu der Biegeschablone 16 einen ausreichenden Höhenabstand hat. Dieser Höhenabstand
ist etwas größer als die Höhe eines Körpers mit zugeordneter Klemmfläche. Die Schiene
65 erstreckt sich in horizontaler Ebene und ist an dem anderen Ende gelagert an einer
Konsole 66, die sich an dem Biegetisch 21 abstüzt. An der Schiene 65 sind fahrbar
mehrere Zylinder 67, 68, 69 und 70, die mit zugeordneten Kolbenstangen versehen sind
und Körper 71 und 72 zum Einsatz in der Biegeschablone 16, und 19, 19b zum Einsatz
an der Spanneinrichtung 18 tragen. Die vorgenannten Zylinder sind miteinander durch
eine Halterung 73 verbunden, an der über eine Verbindungsplatte 74 die Kolbenstange
75 angelenkt ist, deren Kolben 76 in dem Hydraulikzylinder 77 bewegbar ist, wobei
der Zylinder 77 ebenfalls an der Konsole 66 befestigt ist.
[0035] Fig. 10 zeigt die Lage, daß der Körper 72 in die Biegeschablone 16 und der Körper
19 in die Spanneinrichtung 18 einfahrbar ist. Der engefahrene Zustand ergibt sich
aus Fig. 11, weil die Kolbenstangen der Zylinder 68 und 69 ausgefahren sind.
[0036] Fig. 12 zeigt, daß die Körper 71 und 19b in die Ausgangsstellung zum Einfahren geschoben
sind durch Einfahren des Kolbens 76 in den Zylinder 77.
[0037] Fig. 13 zeigt die Weiterbildung der in Fig. 10 dargestellten Lösung mit der Maßgabe,
daß an dem Kopfende der Welle 29 als Drehachse des Biegetisches 21 mit der Biegeschablone
eine Quertraverse 78 angeordnet ist, die an dem einen Ende eine Schiene 65 und an
dem anderen Ende eine Schiene 65a trägt, die wie zu Fig. 10 beschrieben, an der Konsole
66 befestigt sind. An den vorerwähnten Schienen 65, 65a ist über vier Gleitlager 78a,
78b 78c und 78d verfahrbar ein Wagen 79 und zwar über den an der Konsole 66 befestigten
Zylinder 20 (im Prinzip dargestellt in Fig. 1), dessen Kolbenstange an einem Querbalken
80 des Wagens 79 befestigt ist, damit ein Anpressen des Klemmbackens unter Zwischenschaltung
des Rohres an die Biegeschablone 16 stattfindet.
[0038] DerWagen 79 hat einen weiteren Querbalken 81, an dem zwei Schienen 82 und 82a befestigt
sind, die über vier Gleitlager 83 einen weiteren Wagen 84 tragen, an dem die Zylinder
69 und 70 nach Fig. 10 angeordnet sind, deren zugeordnete Kolbenstangen die Körper
mit Klemmflächen tragen, die an die Spanneinrichtung 18 angebracht und damit den Klemmbacken
19 bzw. 19a bilden. Die Bewegung in horizontaler Ebene erfolgt durch den in Fig. 10
beschriebenen Zylinder 77, dessen Kolbenstange 76 mit dem Wagen 84 verbunden ist.
[0039] Es sei bemerkt, daß der zu Fig. 13 dargestellte Hydraulikzylinder mit Kolbenstange
auch der in Fig. 3 dargestellte Kolbenzylinder 20 mit der Kolbenstange 33 sein kann,
der über einen Kniehebelverschluß die Spanneinrichtung 18 in Richtung zur Biegeschablone
und von dieser weg verschiebt.
[0040] Fig. 14 zeigt die Körper 19 und 19b mit ihren zugeordneten Spannflächen unterschiedlicher
Raumform. Die Zylinder 69 und 70 sind an dem Wagen 84 befestigt, der mit seinen Lagern
83, 83a an der Schiene 82 fahrbar und über den Kolben 77 mit der Kolbenstange 76 mit
dem Wagen 84 verbunden ist. Fig. 14 zeigt ebenfalls die an der Welle 29 befestigte
Schiene 65, die Schienen 82 und 82a und den Wagen 84, der in der vorbeschriebenen
Weise durch den Zylinder 77 mit dessen Kolben 76 bewegbar ist. Auch der Wagen 79 wird
über den Spannzylinder 20 betätigt, so daßn weil dieser zunächst auf die Spanneinrichtung
einwirkt, der Körper 19 mit seiner zugeordneten Klemmfläche oder aber der Körper 19a
mit seiner zugeordneten Klemmfläche mit der zum Biegen notwendigen Kraft in Richtung
zur Biegeschablone verschoben und das Rohr an der Biegeschablone festklemmt.
[0041] Fig. 15 zeigt die Biegeschablone 16 in derAnsicht von oben. Oberhalb dieser ist die
quadratische Trägerplatte 85 angeordnet, die einer jeden Seite zugeordnet, Klemmkörper
86, 86a, 86b und 86c hat. Die Trägerplatte hat zur Halterung der vorerwähnten Klemmkörper
in Fig. 16 zugeordnete Führungen 87 mit einem Keil 57a, wie er auch als Keil 57 in
Fig. 4 dargestellt ist. Fig. 16 zeigt die Ausnehmung 54 in der Biegeschablone 16,
in der ebenfalls in Verlängerung des vorerwähnten Keiles 57a der Keil 57 vorhanden
ist.
[0042] Nach den Figuren 15 und 16 wird die Biegeschablone 16 zusammen mit dem Biegetisch
21 über die Welle 26, wie das zu Fig. 3 im einzelnen beschrieben worden ist, gedreht.
Die Trägerplatte ist en dem oberen Ende der Antriebswelle 26 befestigt. Die Drehung
der Trägerplatte um die Achse 26 der Biegeschablone erfolgt durch einen Hydromotor
87. Das bedeutet, daß die Trägerplatte einen ihr zugeordneten Drehantrieb hat, der
sie um die Achse der Biegeschablone dreht, damit nacheinander die Klemmkörper 86a,
86b oder 86c zunächst in eine Stellung oberhalb der Ausnehmung 54 der Biegeschablone
gelangen und dann nach unten in diese Ausnehmung eingefahren werden. Das kann geschehen
durch einen Hubzylinder 88, an dessen Kolbenstange 89 der Ausleger 90 vorhanden ist,
der mit einer Befestigungsstange 91 Verbindung mit einer Kupplung 92 den Klemmkörper
86 erfaßt und diesen in vertikaler Richtung bewegt.
[0043] Besonders vorteilhaft ist jedoch die in Fig. 17 dargestellte Lösung, daß jedem Klemmkörper
86, 86a, 86b und 86c zugeordnet eine Kolben-Zylinder-Anordnung 93, 93a, 93b und 93c
vorhander ist. Diese Lösung hat den Vorteil, daß die vorerwäh nten Klemmkörper stets
an der Stange 91 befestigt bleiben und diese Befestigung zugleich die Halterung an
der Trägerplatte ist. Dadurch ist ein schneller Wechsel der Klemmkörper möglich.
[0044] Nach Fig. 18 wird die Trägerplatte, sobald ihre Klemmkörper alle angehoben sind,
durch eine innerhalb der Antriebswelle 26 der Biegeschablone angeordnete Welle 94
mit einem Zahnkranz 95, an dem eine in der Zeichnung nicht dargestellte Antriebskette
eines Drehmotors eingreift, gedreht. Es ist jedoch auch möglich, daß die Trägerplatte
85 derAusbildung nach den Figuren 17 und 18 einen zugeordneten Drehmotor an der Trägerplatte
85 hat, der diese relativ zur Biegeschablone dreht, damit die eine oder andere der
vorerwähnten Klemmkörper in die Position oberhalb der Ausnehmung 54 der Biegeschablone
gelangt. Ein solcher Drehmotor kann ein Hydraulikmotor sein. Möglich ist aber auch
ein Elektromotor. Die Lösung, die Antriebe zum Anheden und Absenken der Klemmkörper
und dem Drehen der Trägerplatte an der Trägerplatte anzuordnen, ist vorteilhaft, weil
diese Lösung auf einfache Weise das nachträgliche Bestücken einer Rohrbiegemaschine
mit dieser Lösung oberhalb der Biegeschablone ermöglicht.
[0045] Fig. 19 ziegt die Lösung, daß die Trägerplatte radial zur Biegeschablone verschiebbar
ist. Dazu ist oberhalb der Biegeschablone 16 eine sich in Radialrichtung erstreckende
Führung 96 vorhanden. Nach dem Ausführungsbeispiel in Fig. 19 ist sie an der Drehachse
94 angeordnet. Sie kann aber auch, sofern wie vorerwähnt, der Drehantrieb an der Trägerplatte
85 angeordnet ist, unmittelbar an der Oberseite der Biegeschablone 16 befestigt sein.
An der Schiene 96 ist der Schlitten 97 verschiebbar. Dies geschieht durch einen an
der Schiene 96 über eine Halterung 98 befestigten Zylinder 99, dessen Kolbenstange
100 an einer Halterung 101 des Schlittens 87 befestigt ist.
[0046] Nach Fig. 19 ist die Trägerplatte 85 nach Art eines Topfes ausgebildet. Sie hat den
breiten umlaufenden Flansch 102, an dem die Kolben-Zylinder-Anordnungen 93, 93a, 93b
und 93c angeordnet sind, wobei, wie zu Fig. 16 beschrieben, an einer zugeordneten
Kolbenstange 91 jeweils ein Klemmkörper 86 befestigt ist. An der Unterseite des Topfes
102 ist befestigt die Kolbenstange 104 des Zylinders 105 der die gesamte Trägerplatte
85 anhebt und absenkt. Fig 19 zeigt die angehobene Stellung der Trägerplatte mit der
Maßgabe, daß die vorerwähnten Klemmkörper 86, 86a usw. durch die ihnen zugeordneten
Hydraulikzylinder 93 mit den Kolbenstangen 91 die obere Biegeschablone 16 bestücken.
Soll jedoch, wie in Fig. 21 dargestellt, die untere Biegeschablone 16a, die einen
größeren Durchmesser aufweist, mit den Klemmkörper bestückt werden, dann wird die
Kolbenstange 104 eingeführt und entsprechend die Trägerplatte 85 abgesenkt mit der
Maßgabe, daß der Klemmkörper 86 bei ausgefahrener Kolbenstange 91 in die Ausnehmung
54a der unteren Biegeschablone 16a gefahren werden kann. Die infolge des größeren
Durchmessers der unteren Biegeschablone 16a notwendige Radialverschiebung wird durch
die Kolben-Zylinder-Anordnung 99, 100 bewirkt.
1. Rohrbiegemaschine mit einem das Rohr transportierenden Vorschubwagen (10) und einem
an einer Achse schwenkbaren Biegetisch (21), der eine Biegeschablone (16) und eine
dieser gegenüberliegende und zur Biegeschablone hin- und herverschiebbare, mit der
Biegeschablone mitgedrehte Spanneinrichtung (18) aufweist, wobei die Biegeschablone
(16) mit einem Klemmbacken und die Spanneinrichtung (18) mit einem Gegenklemmbacken
versehen ist, die den einzuspannenden Rohrabschnitten angepaßte, jeweils einander
zugeordnete Klemmflächen aufweisen, die jeweils räumlich voneinander getrennt und
in Arbeitsstellung bringbar sind, an der Biegeschablone (16) und/oder Spanneinrichtung
(18) eine Anlagefläche, insbesondere Ausnehmung (54), zur auswechselbaren Aufnahme
des Klemmbackens bzw. Gegenklemm- backens in Ausrichtung mit einer Biegerille (17)
vorhanden ist, der Klemmbacken der Biegeschablone (16) mit einem zugeordneten Kolben-Zylinder-Antrieb
versehen ist, der an der Biegeschablone befestigt ist und/oder der Gegenklemmbacken
der Spanneinrichtung (18) mit einem zugeordneten Kolben-Zylinder-Antrieb versehen
ist, der an der Spanneinrichtung (18) befestigt ist, und die Biegeschablone (16) mit
dem Klemmbacken bzw. die Spanneinrichtung (18) mit dem Gegenklemmbacken mit einer
jeweils zugeordneten Führung versehen ist, und der jeweils zugeordnete Kolben-Zylinder-Antrieb
den Klemmbacken bzw. Gegenklemmbacken mit einer Vertikalbewegung in die Ausnehmung
(54) einfährt oder aus dieser ausfährt, und an die Stelle des einen Klemm- bzw. Gegenklemmbackens
ein anderer Klemm- bzw. Gegenklemmbacken mit einer Klemmfläche anderer Ausbildung
durch Ein- und Ausfahren in Ausrichtung mit der Biegerille bringbar ist, dadurch gekennzeichnet
daß die Klemmbacken (51,52) an einer über der Biegeschablone (16) bzw. der Spanneinrichtung
(18) um eine horizontale Drehachse schwenkbaren oder horizontal bewegbaren Tragvorrichtung
angebracht sind und daß der Kolben-Zylinder-Antrieb den in der Ausnehmung (54) befindlichen
Klemmbacken (51,52) aus der Ausnehmung (54) heraushebt und die Tragvorrichtung diesen
Klemmbacken im angehobenen Zustand, durch Schwenken oder horizontales Bewegen gegen
einen anderen Klemmbacken austauscht, derauschließend in die Ausnehmung abgesenkt
wird.
2. Rohrbiegemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse der
Tragvorrichtung eine an dem Zylinder (39) des Kolben-Zylinder-Antriebs angeordnete
sich in horizontaler Ebene erstreckende Welle (49) ist, an deren einem Ende die nebeneinanderliegenden
und miteinander verbundenen Klemmbacken (51,52) mit den Klemmflächen (51a,52a) angeordnet
sind, wobei die Welle (49) durch einen zugeordneten Motor (53a), insbesondere Hydromotor,
so drehbar ist, daß nach entsprechender Drehung der Welle (49) und der Bewegung des
Zylinders (39) an der Kolbenstange (38) der eine Klemmbacken (51) oder der andere
Klemmbacken (52) in die Ausnehmung (54) der Biegeschablone (16) einbringbar und in
Arbeitsstellung dort angeordnet ist.
3. Rohrbiegemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Biegeschablone
(16) und/oder der Spanneinrichtung (18) in vertikaler Erstreckung ein hydraulischer
Zylinder (59) des Kolben-Zylinder-Antriebs befestigt ist, dessen Kolbenstange (60)
an dem oberen Ende die horizontale Drehachse (62) für einen Schwenkarm (63) aufweist,
der an dem einen Ende einen ersten Klemmbacken (51) mit der einen Klemmfläche (51a)
und an dem anderen Ende einen zweiten Klemmbacken (52) mit der anderen Klemmfläche
(52a) aufweist und durch Drehung der beiden Klemmbacken (51,52) um die horizontale
Drehachse (62) und Anheben sowie Absenken der Kolbenstange (60) und damit des Schwenkarmes
(63) der erste oder der zweite Klemmbacken (51,52) in die Ausnehmung (54) der Biegeschablone
(16) einbringbar und in Arbeitsstellung dort angeordnet ist.
4. Rohrbiegemaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß an dem oberen Ende
der Kolbenstange (60) ein horizontaler Ausleger (61) angeordnet ist, der an seinem
vorderen Ende eine nach unten gerichtete Verlängerung (65) aufweist und im Bereich
des unteren Endes dieser Verlängerung die horizontale Drehachse (62) angeordnet ist.
5. Rohrbiegemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Bereich
oberhalb der Biegeschlabone (16) und/oder der Span neinrichtung (18) eine horizontale
Schiene (65) vorhanden ist, an der mehrere hydraulische Zylinder (67,68,69,70) zum
Anheben und Absenken der Klemmbacken (19,19b,71,72) verfahrbar sind, wobei jeder Zylinder
an seiner in vertikaler Erstreckung nach unten weisenden Kolbenstange einen Klemmbacken
(19,19b,71,72) mit Klemmfläche hat und durch eine Bewegung in horizontaler Erstreckung
und in vertikaler Erstreckung wahlweise der eine Klemmbacken mit seiner Klemmfläche
oder der andere Klemmbacken mit seiner anderen Klemmfläche in die Ausnehmung (54)
der Biegeschablone (16) bzw. der Spanneinrichtung einbringbar und in Arbeitsstellung
dort angeordnet ist.
6. Rohrbiegemaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse (29)
der Biegeschablone (16) nach oben über die Biegeschablone hinaus verlängert ist und
an dem oberen Ende dieser Verlängerung die in horizontaler Erstreckung verlaufende
Schiene (65) angeordnet ist, die an einem Gegenlager (66) am Biegetisch (21) gelagert
ist und an dieser Schiene (65) eine Halterung (73) verfahrbar ist, an dem in Radialrichtung
der Biegeschablone hintereinander die hydraulischen Zylinder (67,68,69,70) angeordnet
sind, deren nach unten weisende Kolbenstangen an ihren vorderen unteren Enden jeweils
einen Klemmbacken (71,72, 19b,19) mit Klemmfläche tragen und durch Verfahren der Klemmbacken
in horizontaler Ebene und Absenken sowie Anheben in vertikaler Ebene der eine oder
andere Klemmbacken in die Ausnehmung (54) der Biegeschablone (16) bzw. der Spanneinrichtung
(18) einbringbar und in Arbeitsstellung dort angeordnet ist.
7. Rohrbiegemaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß an der nach oben
verlängerten Drehachse (29) der Biegeschablone (16) eine Quertraverse (78) gelagert
ist, der an seinen beiden Enden jeweils eine Schiene (65,65a) trägt, deren anderes
Ende von dem Gegenlager (66) am Biegetisch (21) getragen ist und an diesen beiden
Schienen (65,65a) ein Wagen (80,81) verfahrbar ist, weiterhin der so verfahrbare Wagen
mit einer Führung (82,82a) versehen ist, an der zumindest zwei in Radialrichtung der
Biegeschablone hintereinander angeordnete Zylinder (69,70) verfahrbar sind, deren
nach unten weisende Kolbenstangen die Klemmbacken (19,19b) mit den Klemmflächen tragen.
8. Rohrbiegemaschine nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, daß in
der Ausnehmung (54) der Biegeschablone (16) und an den Klemmbacken (51,52) an einer
der in der Arbeitsstellung einander anliegenden Flächen (55,58) eine Führung (57,59)
in Gestalt einer Nut- und Federausbildung vorhanden ist.
9. Rohrbiegemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Biegeschablone
(16) und koaxial zu deren Drehachse (26) sowie relativ zur Biegeschablone in gleicher
Horizontalebene die Tragvorrichtung, vorteilhaft in Gestalt einer Trägerplatte (85),
drehbar angeordnet ist, an deren Bereich des Umfanges eine Vielzahl von Klemmbacken
(86,86a usw.) angebracht sind und diese Klemmbacken von der Trägerplatte in die Ausnehmung
(54) der Biegeschablone (16) verschiebbar sind.
10. Rohrbiegemaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß an der Trägerplatte
(85) eine hydraulisch oder pneumatisch betätigte Kotben-Zylinder-Anordnung (88,89,90,91)
vorhanden ist, die zumindest einen der Klemmbacken (86) in die Ausnehmung (54) der
Biegeschablone (16) einführt und ausfährt.
11. Rohrbiegemaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß an der Trägerplatte
(85) für jeden Klemmbacken (86) eine hydraulische oder pneumatische Kolben-Zylinder-Anordnung
(93) vorhanden ist.
12. Rohrbiegemaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerplatte
(85) parallel zur Biegeschablone (16) relativ zu dieser in Radialrichtung verschiebbar
ist.
13. Rohrbiegemaschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich zwischen
der Oberseite der Biegeschablone (16) und der Trägerplatte (85) eine Kolben-Zylinder-Anordnung
(99,100) zur Verschiebung der Trägerplatte (85) in Radialrichtung retativ zur Biegeschablone
oder an der Biegeschablone (16) vorhanden ist.
14. Rohrbiegemaschine nach Anspruch 9 und einem oder mehreren der Ansprüche 10-13,
dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerplatte (85) in Axialrichtung zur Biegeschablone
verschiebbar gelagert ist.
15. Rohrbiegemaschine nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß an der Oberseite
der Biegeschablone (16) eine Kolben-Zylinder-Anordnung (104,105) zum Anheben der Trägerplatte
(85) angeordnet ist.
16. Rohrbiegemaschine nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerplatte
(85) aus einem U-förmigen Topf (102) besteht, der einen sehr breiten umlaufenden Flansch
(103) aufweist und an dem Umfang des Flansches Öffnungen vorhanden sind, durch die
Kolbenstangen (91) durchgreifen, deren Kolben in Zylinder (93) oberhalb der Trägerplatte
bzw. des Flansches (103) angeordnet sind und wobei die unteren Enden der Kolbenstangen
(91) jeweils mit einem zugeordneten Klemmbacken (86) verbunden sind.
1. Tube bending machine with a feed carriage (10) transporting the tube and a bending
table (21), which is pivotable at an axle and displays a bending template (16) and
a tightening device (18), which lies opposite thereto, is displaceable to and fro
relative to the bending template and which is rotated together with the bending template,
wherein the bending template (16) is provided with a clamping cheek and the tightening
device (18) is provided with a counterclamping cheek, which cheeks display clamping
surfaces which are each respectively associated with the other, are matched to the
tube portions to be clamped in and which are each spatially separated from the other
and bringable into operative setting, a bearing surface, in particular a recess (54),
for the exchangeable reception of the clamping cheek or counterclamping cheek in alignment
with a bending groove (17), is present at the bending template (16) and/or the tightening
device (18), the clamping cheek of the bending template (16) is provided with an associated
piston-cylinder drive, which is fastened at the bending template, and/or the counterclamping
cheek of the tightening device (18) is provided with an associated piston-cylinder
drive, which is fastened at the tightening device (18), and the bending template (16)
with the clamping cheek or the tightening device (18) with the counterclamping cheek
is provided with a respectively associated guide, and the respectively associated
piston-cylinder drive drives the clamping cheek or the counterclamping cheek by a
vertical movement into or out of the recess (54), and in place of the one clamping
or counterclamping cheek another clamping or counterclamping cheek with a clamping
surface of other construction is bringable into alignment with the bending groove
by driving in and out, characterised thereby, that the clamping cheeks (51, 52) are
mounted on a carrier device, pivotable or horizontally movable about a horizontal
rotary axle, above the bending template (16) or the tightening device (18), and that
the piston-cylinder drive lifts out of the recess (54) the clamping cheek (51, 52)
disposed in the recess (54) and the carrier device by pivoting or horizontal movement
exchange this clamping cheek in lifted-up state for another clamping check, which
subsequently is lowered into the recess.
2. Tube bending machine according to claim 1, characterised thereby, that a rotary
axle of the carrier device is a shaft (49), which is arranged at the cylinder (39)
of the piston-cylinder drive, extends in horizontal plane and at the one end of which
are arranged the clamping jaws (51, 52) - lying one beside the other and each connected
with the other-with the clamping surfaces (51 a, 52a), wherein the shaft (49) is so
rotatable by an associated motor (53a), in particular a hydraulic motor, that the
one clamping jaw (51) or the other clamping jaw (52) is after appropriate rotation
of the shaft (41) and the movement of the cylinder (39) at the piston rod (38) introduceable
into the recess (54) of the bending template (16) and arranged there in operative
setting.
3. Tube bending machine according to claim 1, characterised thereby, that extending
vertically at the bending template (16) and/or the tightening device (18), there is
fastened a hydraulic cylinder (59) of the piston-cylinder drive, the piston rod (60)
of which at the upper end has the horizontal rotary axle (62) for a pivot arm (63),
which at the one end has a first clamping jaw (51) with the one clamping surface (51a)
and at the other end has a second clamping jaw (52) with the other clamping surface
(52a) and that the first of the second clamping jaw (51, 52) is introduceable into
the recess (54) of the bending template (16) and arranged there in operative setting
through rotation of the two clamping jaws (51, 52) about the horizontal rotational
axle (62) and raising as well as lowering of the piston rod (60) and thereby of the
pivot arm (63).
4. Tube bending machine according to claim 3, characterised thereby, that a horizontal
arm (61), which at its front end has a downwardly directed prolongation (65), is arranged
at the upper end of the piston rod (60) and the horizontal rotary axle (62) is arranged
in the region of the lower end of this prolongation.
5. Tube bending machine according to claim 1, characterised thereby, that a horizontal
rail (65), along which several hydraulic cylinders (67, 68, 69, 70) are drivable for
the raising and lowering of the clamping jaws (19, 19b, 71, 72), is present in a region
above the bending template (16) and/orthe tightening device (18), wherein each cylinder
has a clamping jaw (19, 19b, 71, 72) with clamping surface at its piston rod pointing
downwards in vertical extent and the one clamping jaw with its clamping surface or
the other clamping jaw with its other clamping surface is selectably bringable into
the recess (54) of the bending template (16) or the tightening device through a movement
in horizontal extent and in vertical extent and arranged there in operative setting.
6. Tube bending machine according to claim 5, characterised thereby, that the rotary
axle (29) of the bending template (16) is prolonged upwardly beyond the bending template
and at the upper end of this prolongation is arranged the rail (65), which runs in
horizontal extent and is mounted at a counterbearing (66) at the bending table (21)
and along which is drivable a holder (73), at which the hydraulic cylinders (67,68,
69, 70) are arranged one behind the other in radial direction of the bending template,
the downwardly pointing piston rods of which cylinders at their lower front ends each
carry a respective clamping jaw (71, 72, 19b, 19) with clamping surface and, through
driving of the clamping jaws in horizontal plane and lowering as well as raising in
vertical plane, the one or the other clamping jaw is introduceable into the recess
(54) of the bending template (16) or the tightening device (18) and arranged there
in operative setting.
7. Tube bending machine according to claim 6, characterised thereby, that a crossbeam
(78) is mounted at the upwardly prolonged rotary axle (29) of the bending template
(16), which crossbeam at each of its two ends carries a respective rail (65, 65a),
the other end of which is carried by a counterbearing (66) at the bending table (21),
and a carriage (80, 81) is drivable along these two rails (65, 65a), that furthermore
the thus drivable carriage is provided with a guide (82, 82a), along which are drivable
at least two cylinders (69, 70) which are arranged one behind the other in radial
direction of the bending template and the downwardly pointing piston rods of which
carry the clamping jaws (19, 19b) with the clamping surfaces.
8. Tube bending machine according to one of claims 1 to 7, characterised thereby,
that a guide (57, 59) in the structure of a groove-and-key formation is present in
the recess (54) of the bending template (16) and at the clamping jaw (51, 52) at one
of the surfaces (55, 58) lying one against the other in the operative setting.
9. Tube bending machine according to claim 1, characterised thereby, that the carrier
device, which is advantageously in the structure of a carrier plate (85) and is rotatable
in the same horizontal plane relative to the bending template and at the region of
the circumference of which is arranged a plurality of clamping jaws (86, 86a etc)
is arranged above the bending template (16) and co-axially with the rotary axle (26)
thereof, and these clamping jaws are displaceable from the carrier plate into the
recess (54) of the bending template (16).
10. Tube bending machine according to claim 9, characterised thereby, that a hydraulically
or pneumatically actuated piston-cylinder arrangement (88, 89, 90, 91), which moves
at-least one of the clamping jaws (86) into and out of the recess (54) of the bending
template (16), is present at the carrier plate (85).
11. Tube bending machine according to claim 9, characterised thereby, that present
at the carrier plate (85) is a hydraulic or pneumatic piston-cylinder arrangement
(93) for each clamping jaw (86).
12. Tube bending machine according to claim 9, characterised thereby, that the carrier
plate (85) is displaceable in radial direction parallelly relative to the bending
template (16).
13. Tube bending machine according to claim 12, characterised thereby, that a piston-cylinder
arrangement (99, 100) for displacement of the carrier plate (85) in radial direction
relative to the bending template or at the bending template (16) is present in the
region between the upper side of the bending template (16) and the carrier plate (85).
14. Tube bending machine according to claim 9 and one or more of the claims 10 to
13, characterised thereby, that the carrier plate (85) is mounted to be displaceable
in axial direction relative to the bending template.
15. Tube bending machine according to claim 14, characterised thereby, that a piston-cylinder
arrangement (104, 105) for the raising of the carrier plate (85) is arranged at the
upper side of the bending template (16).
16. Tube bending machine according to claim 15,characterised thereby. that the carrier
plate (85) consists of a U-shaped pot (102), which has a very wide encircling flange
(103), and atthe circumference of the flange openings are present through which piston
rods (91) pass, the pistons of which are arranged in cylinders (93) above the carrier
plate of the flange (103), and wherein the lower ends of the piston rods (91) are
each connected with a respectively associated clamping jaw (86).
1. Cintreuse pour tubes présentant un chariot (10) transportant le tube et une table
de cintrage pouvant être orientée (21) autour d'un axe, un gabarit de cintrage (16)
et un dispositif de tension (18) lui faisant face et pouvant se déplacer par un mouvement
d'aller et retour entraîné par le gabarit ; ledit gabarit de cintrage (16) est muni
d'une mâchoire de serrage et le dispositif de tension (18) d'une contre-mâchoire de
serrage, conçue pour les coupes de tube à étirer et permettant à leur tour à des surfaces
de serrage conjuguées entre elles et séparées l'une de l'autre et d'être placées en
position de travail; Sur le gabarit de cintrage (16) et/ou le dispositif de tension
(18) il est prévu une surface d'appui, en particulier représentée par un évidement
(54) pour le logement interchangeable de la mâchoire de serrage ou de la contre-mâchoire
de serrage en alignement avec une rainure de cintrage (17) ; la mâchoire de serrage
du gabarit de cintrage (16) est équipée d'un moteurà piston etcylin- dre, fixé au
gabarit de cintrage et/ou la contre-mâchoire de serrage du dispositif de tension (18)
est équipée d'un moteur à piston et cylindre qui est fixé au dispositif de tension,
et le gabarit de cintrage (16) comportant la mâchoire de serrage ou le dispositif
de tension (18) comportant la contre-mâchoire de serrage, étant muni d'une glissière
de guidage ; et, à son tour, le moteur à piston et cylindre qui est associé à la mâchoire
de serrage ou à la contre-mâchoire, pénètre dans le logement (54) ou en sort en un
mouvement vertical et, à la place d'une mâchoire ou contre-mâchoire de serrage, il
est possible de disposer une autre mâchoire ou contre-mâchoire d'une autre forme en
alignement avec la rainure de cintrage, caractérisé par le fait que les mâchoires
de serrage (51,52) peuvent osciller autour d'un axe de rotation horizontal au dessus
du gabarit de cintrage (16) ou du dispositif de tension, ou que lesdites mâchoires
sont appliquées à un dispositif support mobile horizontalement et par le fait que
le moteur à piston et cylindre fait sortir une mâchoire de serrage hors du logement
et que le dispositif support déplace cette mâchoire de serrage, à l'état soulevé,
par un mouvement d'oscillation ou par un mouvement horizontal et la remplace par une
autre mâchoire de serrage qui est ensuite amenée dans ledit logement
2. Cintreuse pour tubes selon la revendication 1, caractérisée par le fait que l'axe
de rotation du dispositif support est constitué par un arbre (49) s'étendant dans
un plan horizontal et associé au cylindre (39) du moteur à piston et cylindre, et
que, à une extrémité de cet arbre sont disposées les mâchoires de serrage (51,52)
reliées entre elles et situées l'une à côté de l'autre avec les surfaces de serrage
(51 a, 52a), permettant ainsi à l'arbre (49) par l'intermédiaire d'un moteur (53a)
qui lui est associé, en particulier un hydromoteur, de tourner de telle manière qu'après
la rotation correspondante de l'arbre (49) et le mouvement du cylindre (39) dans la
tige du piston (38) l'une des mâchoires de serrage (51) ou l'autre mâchoire de serrage
(52) peut être dirigée dans le logement 54 du gabarit de cintrage (16) et y être placée
en position de travail.
3. Cintreuse pour tubes selon la revendication 1, caractérisée par le fait qu'un cylindre
hydraulique (59) du moteur à piston et cylindre est fixé au gabarit de cintrage (16)
et/ou au dispositif de tension (18) en s'étendant verticalement ; que la tige du piston
(60) dudit cylindre hydraulique présente à l'extrémité supérieure l'axe de rotation
horizontal (62) pour un bras oscillant (63), lequel présente à une extrémité une première
mâchoire de serrage (51) comportant une surface de serrage (51a) et à l'autre extrémité,
une deuxième mâchoire de serrage (52) comportant l'autre surface de serrage (52a)
et que par la rotation des deux mâchoires de serrage (51,52) autour de l'axe de rotation
horizontal (62) et par le soulèvement et la descente de la tige du piston (60) et
par là, du bras oscillant (63), la première ou la seconde mâchoire de serrage est
amenée dans le logement (54) du gabarit de cintrage et y est placée en position de
travail.
4. Cintreuse pour tubes selon la revendication 3, caractérisée par le fait que, à
l'extrémité supérieure de la tige de piston (60), est disposé un avant-bras ou flèche
(61) qui, à son extrémité avant, présente un prolongement (65) et que dans la région
d'extrémité inférieure, dans ce prolongement, est adapté l'axe de rotation horizontal
(62).
5. Cintreuse pour tubes selon la revendication 1, caractérisée par le fait que, dans
la région au dessus du gabarit de cintrage (16) et/ou du dispositif de tension (18) est disposé un rail horizontal (65) au moyen de plusieurs cylindres hydrauliques
(67,68,69,70) pour le soulèvement et la descente des mâchoires de serrage (71,72)
peuvent être positionnés, chaque cylindre dans l'extension verticale vers le bas de
sa tige de piston ayant une mâchoire de serrage (19, 19b, 71, 72) avec sa surface
de serrage et que, par un mouvement s'étendant dans le sens horizontal et dans le
sens vertical, elle peut, si on le désire, introduire une des mâchoires de serrage
avec sa surface de serrage ou l'autre mâchoire de serrage avec son autre surface de
serrage dans le logement (54) du gabarit de cintrage (16) ou du dispositif de tension
et les y placer en position de travail.
6. Cintreuse pour tubes selon la revendication 5, caractérisée par le fait que l'axe
de rotation (29) du gabarit de cintrage (16) se prolonge vers le haut en dehors du
gabarit de cintrage et qu'à l'extrémité supérieure de ce prolongement est disposé
le rail (65) s'étendant horizontalement qui est logé contre une butée (66) de la table
de cintrage et qu'une bride de support (73) peut être disposée sur ce rail (65) et
que sur la bride en direction radiale du gabarit de cintrage, sont disposés les uns
après les autres les cylindres hydrauliques (67, 68, 69, 70) dont les tiges de piston
dirigées vers le bas portent chacune à leur extrémité avant inférieure une mâchoire
de serrage (71,72,19b,19) avec sa surface de serrage et que par le déplacement des
mâchoires de serrage dans le plan horizontal et par le soulèvement et la descente
dans un plan vertical, l'une ou l'autre mâchoire de serrage peut être introduite dans
le logement (54) du gabarit de cintrage (16) ou du dispositif de tension (18) et s'y
disposer en position de travail.
7. Cintreuse pour tubes selon la revendication 6, caractérisée par le fait que sur
l'axe de rotation prolongé vers le haut (29) du gabarit de cintrage (16) est logée
une traverse qui supporte à ses deux extrémités à chaque fois un rail (65, 65a) et
l'autre extrémité est su pportée par la butée (66) sur la table de cintrage (21),
et que sur ces deux rails (65, 65a), un chariot (80,81) peut se déplacer, de sorte
que le chariot ainsi mobile est muni d'une glissière de guidage (82, 82a) et qu'au
moins deux cylindres (69,70) disposés dans la direction radiale du gabarit de cintrage
peuvent s'y déplacer, l'un derrière l'autre, leurs tiges de piston dirigées vers le
bas portant les mâchoires de serrage (19, 19b) avec les surfaces de serrage.
8. Cintreuse pour tubes selon l'une des revendications de 1 à 7, caractérisée par
le fait que, dans le logement (54) du gabarit de cintrage (16) et sur les mâchoires
de serrage (51,52) dans l'une des positions de travail des surfaces d'une des surfaces
adjacentes (55,58), est disposée une glissière de guidage (7,59) ayant la forme d'une
configuration à languette et rainure.
9. Cintreuse pour tubes selon la revendication 1 caractérisée par le fait qu'en amont
du gabarit de cintrage (16) et co-axialement à son axe de rotation (26) et par rapport
au gabarit de cintrage, dans le même plan horizontal, est disposé, en pouvant tourner
le dispositif de support, réalisé avantageusement sous la forme d'une plaque porteuse
(85) et que, dans la zone de son périmètre de multiples mâchoires de serrage (86,86a,
etc...) sont appliquées, ces mâchoires de serrage pouvant être glissées par la plaque
porteuse dans le logement (54) du gabarit de cintrage (16).
10. Cintreuse pourtubes selon la revendication 9, caractérisée par le fait que sur
la plaque porteuse (85) est situé un dispositif à piston-cylindre (88,89,90,91) actionné
hydrauliquement ou pneumatiquement, qui introduit et fait sortir au moins une des
mâchoires de serrage (86) dans le logement du gabarit de cintrage.
11. Cintreuse pour tubes selon la revendication 9, caractérisée par le fait qu'il
est prévu sur la plaque porteuse (85) pour chaque mâchoire de serrage un dispositif
piston-cylindre hydraulique ou pneumatique.
12. Cintreuse pour tubes selon la revendication 9, caractérisée par le fait que la
plaque porteuse (85) peut être déplacée parallèlement au gabarit de cintrage (16)
et en direction radiale par rapport à celui-ci.
13. Cintreuse pour tubes selon la revendication 12, caractérisée par le fait que,
dans la zone entre le côté supérieur du gabarit de cintrage (16) et la plaque porteuse
(85), il est prévu un dispositif piston-cylindre (99,100) pour le déplacement de la
plaque porteuse (85) en direction radiale par rapport au gabarit de cintrage ou contre
ledit gabarit de cintrage (16).
14. Cintreuse pour tubes selon la revendication 9 et l'une ou plusieurs des revendications
10 à 13, caractérisée par le fait que la plaque porteuse (85) peut être déplacée en
direction axiale par rapport au gabarit de cintrage.
15. Cintreuse pour tubes selon la revendication 14, caractérisée par le fait qu'au
côté supérieur du gabarit de cintrage (16), est adapté un dispositif piston-cylindre
(104,105) pour le soulèvement de la plaque porteuse (85).
16. Cintreuse pour tubes selon la revendication 15, caractérisée par le fait que la
plaque porteuse (85) est constituée d'un boisseau en forme de "U" (102) qui présente
un flasque circulaire très large (103) et que sur le périmètre de ladite flasque sont
prévues des ouvertures, au travers desquelles pénètrent les tiges de piston (91),
dont le piston est disposé dans le cylindre (93) au-dessus de la plaque porteuse ou
du flasque (103) et que les extrémités inférieures des tiges de piston (91) sont reliées
chacune à une mâchoire de serrage correspondante.