[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Eine leichte Welligkeit im Druckträger ist häufig die Ursache von Passdifferenzen.
Diese Welligkeit kann während der Papierherstellung, der Papierlagerung oder erst
während des Anlegeprozesses entstanden sein. Bekanntlich ist Papier ein hygroskopisches
Material, das die Neigung besitzt, Feuchtigkeit aufzunehmen. So besteht sogar die
Möglichkeit, daß das Papier bei Änderung der relativen Feuchtigkeit der Atmosphäre
im Drucksaal Feuchtigkeit aufnimmt oder abgibt, was Dimensionsänderungen bzw. Spannungen
im Druckträger zur 1 Folge hat. Beides kann gleichfalls Ursache von Paßdifferenzen
sein.
[0003] Es ist aus der DE-PS 27 13 994 eine Bogenstreckeinrichtung bekannt, die in dem Anlegezylinder
untergebracht ist, also vor dem ersten Druckwerk wirksam wird und während des Laufs
der Maschine eingestellt werden kann. Sie ist Teil der Greiferbrücke des Anlegezylinders.
Sie streckt den bereits ausgerichteten Bogen in der Weise, daß der von den Greifern
mehr oder weniger wellig übernommene Druckträger vor der übergabe zum Druckzylinder
gestrafft wird. Dabei wird vor dem Streckvorgang durch Absenken der Greiferleiste
von der Mitte aus mit Hilfe einer verstellbaren Kurve das vorgespannte Greifersystem
teilweise kräftefrei gemacht. Die Greiferbrücke ist in der Mitte geteilt, so daß durch
Auswärtsfahren der Greiferbrückenhälften die Streckung der Bogen erfolgt. Anschließend
werden die Greiferleisten wieder angehoben und der gestreckte Bogen dem Druckzylinder
zugeführt.
[0004] Diese bekannte Bogenstreckeinrichtung erfordert einen hohen zusätzlichen mechanischen
Aufwand. Sie steht wegen der relativ großen zu bewegenden Massen einer Leistungssteigerung
bogenverarbeitender Maschinen hemmend im Wege.
[0005] Des weiteren ist durch die CH-A-527 058 eine Bogenzuführung bei Druckmaschinen bekannt
geworden, bei der im Anlegetisch eine Saugziehleiste quer zur Bogenförderrichtung
verschiebbar angeordnet ist. Die Saugziehleiste fördert den jeweils vordersten Bogen
der über den Anlegetisch herangeführten Schuppe von Bögen in die seitliche, von einem
opto-elektronischen Meßkopf bestimmte Soll-Lage. Somit bewirkt die Saugziehleiste
eine Seitenausrichtung des Bogens ohne Zuhilfenahme von Anschlägen. Eine eventuelle
Welligkeit der Bogenvorderkante des ausgerichteten Bogens hingegen vermag die Saugziehleiste
nicht auszugleichen.
[0006] Die Bestimmung der Soll-Lage durch Messung kann außerdem noch Probleme aufwerfen,
weil Staubteilchen und Beschädigungen der Bogenkante das Meßergebnis verfälschen können.
[0007] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Seitenausrichtung der Bögen ohne Anschläge zu
ermöglichen. Ferner ist eine Beeinflussung randwelliger oder tellernder Bögen bereits
vor der übernahme durch die Greifersysteme des Anlegezylinders beabsichtigt. Dabei
soll die Möglichkeit bestehen, ohne Verwendung zusätzlicher mechanischer Elemente
die Bogenvorderkante geringfügig zu spannen oder zu stauchen.
[0008] Erfindungsgemäß wird diese dreiteilige Aufgabe durch die kennzeichnenden Merkmale
des Anspruchs 1 gelöst.
[0009] Die erfindungemäße Vorrichtung ermöglicht eine Beeinflussung der Bogenvorderkante
während der Seitenausrichtung, also bereits vor übemahme durch eine Greiferbrücke.
Dies ist besonders bei Herstellung von Mehrfarbendrucken von Bedeutung. Außerdem eignet
sich die erfindungsgemäße Vorrichtung sehr gut zur Korrektur von Breiter-bzw. Schmälerdrucken,
und zwar im Falle der Herstellung von Mehrfarbendrucken mit Ein-bzw. Mehrfarbenoffsetdruckmaschinen.
[0010] Von Vorteil ist ferner, daß unabhängig vom vorhandenen Papierformat durch die für
die Seitenausrichtung ohnehin notwendigen und auf die Seitenbereiche des Bogens einstellbaren
Seitenziehschuhe der Bogen immer an den Ecken mit der korrigierenden Kraft beaufschlagt
wird. Dies geschieht nicht bei "Hochgeschwindigkeit", d.h. der normalen Maschinengeschwindigkeit,
sondern während des Anlegeprozesses. Nach dem Anlegevorgang istwährend des nachfolgenden
Bogentransportes kein Lösen einzelner Greifer zum Zwecke der Bogenvorderkantenstreckung
mehr notwendig.
[0011] Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß beide
Seitenziehschuhe angetrieben sind.
[0012] Dadurch kann das Maß der Streckung bzw. Stauchung der Bogenvorderkante während der
Seitenausrichtung feinstens einjustiert werden. je nach Bedarf besteht die Möglichkeit,
die Luftsteuerung beider Seitenziehschuhe derart vorzunehmen, daß der Bogen von dem
einen Seitenziehschuh unter Gewährleistung von Haftreibung angesaugt wird, während
der andere Seitenziehschuh eine geringere Saugkraft ausübt, so daß ein Gleiten des
Bogens an dessen Saugfläche mölich ist.
[0013] Zwecks Einstellung auf das zu verarbeitende Papierformat können die Seitenziehschuhe
mitsamt ihrem Antrieb quer zur Bogenförderrichtung einstellbar angeordnet sein. Auch
besteht die Möglichkeit, den Verschiebehub der Seitenziehschuhe während des Laufs
der Maschine zu regeln.
[0014] Eine Ausführungsform der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung beschrieben.
Es zeigt.
Figur 1 einen Vertikalschnitt durch einen Aniegetisch mit einer Seitenausrichtvorrichtung
nach der Erfindung, und
Figur 2 die Draufsicht auf diesen Anlegetisch.
[0015] Unter dem Anlegetisch 1 ist in dem Bereich unmittelbar vor den nach unten wegschwenkbaren
Vordermarken 2 eine Traverse 3 vorgesehen, die in den nicht dargestellten Seitenwänden
des Bogenanlegers befestigt ist. Auf dieser Traverse 3 befinden sich, quer zur Bogenförderrichtung
verstellbar, zwei Seitenziehein richtungen 4 und 5. Dabei ist die Seitenzieheinrichtung
4 an der Antriebs- und die andere Seitenzieheinrichtung 5 an der Bedienungsseite des
Bogenanlegers vorgesehen. Jede Seitenzieheinrichtung 4 bzw. 5 weist einen Seitenziehschuh
6 auf, dessen Saugfläche 18 durch einen Spalt 20 im Anlegetisch 1 hindurch ragt und
in der Ebene der Oberfläche des Anlegetisches 1 liegt. Beide Seitenziehschuhe 6 der
Seitenzieheinrichtungen 4 und 5 können innerhalb dieses Spaltes 20 in einem gewissen
Bereich quer zur Bogenförderrichtung verschoben werden. Damit ist die Anpassung der
Arbeitsstellung der Seitenzieheinrichtungen 4 und 5 an das jeweils zu verarbeitende
Bogenformat gegeben.
[0016] Die Seitenziehschuhe 6 sind über eine nicht dargestellte Luftsteuereinrichtung an
einen Unterdruckerzeuger angeschlossen Angetrieben werden die Seitenziehschuhe 6 von
einem Schrittmotor 7, der über eine Gabel 8 und eine an der Unterseite des Seitenziehschuhs
6 drehbar angeordnete Antriebsrolle 9 mit dem zugeordneten Seitenziehschuh 6 spielfrei
gekoppelt ist. Die Gabel 8 ist übrigens auf dem Wellenstumpf 21 des Schrittmotors
7 befestigt. Innerhalb einer Seitenzieheinrichtung 4 bzw. 5 ist der zugeordnete Seitenziehschuh
6 in mehreren Flachkäfiglagern 10 leicht beweglich, jedoch präzise geführt, hin-und
herschiebbar angeordnet. Oberhalb des Anlegetisches lauf der Höhe der Seitenziehschuhe
6 ist ein Sensor 12 einer nicht näher dargestellten Positioniereinrichtung antriebsseitig
an einer Traverse 13 auf das jeweilige Papierformat einstellbar befestigt. Der Sensor
12 kann auch bedienungsseitig vorgesehen werden, nämlich dann, wenn die Ausrichtbewegung
von der Bedienungsseite in Richtung Antriebsseite erfolgen soll. Der Bogenanleger
nach der Erfindung ist also von antriebsseitiger auf bedienungsseitige Anlage umstellbar.
[0017] Über den Anlegetisch I werden schuppenförmig gestaffelt unausgerichtete Bogen in
den Ausrichtbereich 22 des Anlegetisches I befördert. Nach der Ausrichtung übernimmt
ein Anlegezylinder 14 den in seiner Soll-Lage liegenden Bogen.
[0018] Gelangt der jeweils vorderste Bogen 11 der Schuppe gegen die Vordermarken 2,so erfolgt
aufgrund des Vortriebes der Schuppe bzw. der Transportorgane des Anlegetisches I zunächst
eine Vorderkantenausrichtung. Danach bewirktdie Luftsteuerung ein Ansaugen des hinsichüichder
Vorderkante ausgerichteten Bogens im Bereich der Seitenziehschuhe 6. Die Saugkraft
ist derart, daß an den Saugflächen 18 beider Seitenziehschuhe 6 Haftreibung erzeugt
wird. Nun beginnen die Schrittmotore 7 zu arbeiten. Sie werden von der Positioniereinrichtung
derart gesteuert, daß sie gemeinsam den Bogen seitlich bewegen, das heißt in diesem
Falle von der Antriebsseite fort in Richtung auf die Bedienungsseite. Dabei überschreitet
die antriebsseitige Kante 16 des Bogens 11 die Meßlinie 15 des Sensors 12. Dieser
erzeugt einen Impuls, der die Positioniereinrichtung veranlaßt, den Seitentransport
des auszurichtenden Bogens 11 durch die Schrittmotore 7 nur noch solange fortzusetzen,
bis der Bogen 11 in die seitliche Soll-Lage 19 gelangt ist. Nach der Impulserzeugung
durch den Sensor 12 hat die Kante 16 und damit der gesamte Bogen 11 die konstante
Strecke 17 zurückgelegt. In dieser Soll-Lage ist der Bogen 11 hinsichtlich seiner
Vorder-und seiner Seitenkante paßgerecht ausgerichtet. Es ist also völlig gleichgültig,
in welcher seitlichen Lage der Bogen 11 innerhalb eines Toleranzbereiches an die Vordermarken
2 angelegt wurde, stets wird nach Erzeugung des Impulses aufgrund des Überschreitens
der Meßlinie 15 des Sensors 12 durch die Bogenseitenkante 16 nur die Strecke 17 vom
Bogen 11 zurückgelegt.
[0019] Durch eine mit der Positioniereinrichtung gekoppelte Regelvorrichtung kann der Verschiebehub
eines Schrittmotors 11 oder beider Schrittmotoren 11 wahlweise verändert werden Bei
der vorliegenden Ausführungsform steuert die Positioniereinrichtung den antriebsseitigen
Schrittmotor 7 derart, daß er genau den erforderlichen Verschiebehub ausführt, damit
die Kante 16 des an den Vordermarken 2 anliegenden Bogens exakt in die Position 19
gelangt. Der Schrittmotor 7 an der Bedienungsseite des Bogenanlegers jedoch wird aufgrund
der Einstellung der Regel vorrichtung derart positioniert, daß der Verschiebehub geringfügig
größer ausfällt als bei dem anderen Seitenziehschuh 6. Hierdurch wird eine Streckung
der Bogenvorderkante erzielt, wodurch einer Welligkeit der Bogenvorderkante entgegengewirktwird.
Für den Fall, daß eine Stauchung der Bogenvorderkante notwendig ist, kann bei entsprechender
Regelung der Positioniereinrichtung der bedienungsseitige Seitenziehschuh 6 einen
geringeren Verschiebehub als der an der Antriebsseite befindliche Seitenziehschuh
6 ausführen. Wichtig ist in jedem Fall, daß der den Bogen führende Seitenziehschuh
6 nach der Impulserzeugung durch den Sensor 12 die Bogenkante 16 exakt in die Soll-Lage
19 bewegt.
[0020] Nach Seitenausrichtung und Streckung bzw. Stauchung der Bogenvorderkante wird der
ausgerichtete Bogen 11 von den Greifersystemen des Anlegezylinders 14 übernommen.
[0021] Die Regelung des Verschiebehubs der Seitenziehschuhe 6 kann während des Laufs der
Maschine erfolgen. Damit besteht die Möglichkeit der Feinstregulierung und der Kompensierung
von Breiter-bzw. Schmälerdrucken. Es kann dadurch ohne Stop der Maschine auf eine
sich ändernde Welligkeit der Bögen schnellstens reagiert werden.
[0022] Die Regelung des Verschiebehubs kann natürlich so erfolgen, daß beide angetriebenen
Seitenziehschuhe 6 gleiche Verschiebehübe zurücklegenln diesem Falle bewirkt die erfindungsgemäße
Vorrichtung lediglich eine Seitenausrichtung des an den Vordermarken 2 anliegenden
Bogens ohne Zuhilfenahme von Anschlägen. Ein Strecken oder Stauchen der Bogenvorderkante
erfolgt nicht, weil überflüssig. Werden beide Verschiebehübe vergrößert oder verkleinert,
kann eine Passer-Feinregulierung vorgenommen werden.
[0023] Für den Fall jedoch, daß der Bogen nur besser plan gelegt werden soll, erfolgt die
Regelung derart, daß der eine Ziehschuh gegenüber dem anderen einen deutlich unterschiedlichen
Weg ausführt. Dabei kann derjenige Seitenziehschuh 6, der dem Sensor 12 am nächsten
liegt, mit geringerer Saugkraft beaufschlagt sein, so daß an seiner Saugfläche 18
der Bogen nur mit Gleitreibung gehalten ist. Vorzugsweise wird dieser schwächer saugende
Seitenziehschuh 6 nicht bewegt. Er kann aber auch nur einen kleineren Verschiebehub
zurücklegen. Es besteht aber auch die Möglichkeit, denjenigen Seitenziehschuh, der
nicht an der Abfrageseite des Anlegetisches 1 angeordnet ist, einen größeren Verschiebehub
ausführen zu lassen und ihn mit einer geringeren, eine Gleitreibung erzeugenden Saugkraft
zu beaufschlagen. In diesem Falle hält der an derAbfrageseite angeordnete Seitenziehschuh
6 den Bogen mittels Haftreibung fest, und da er von der Positioniereinrichtung so
gesteuert wird, daß die Kante 16 des Bogens 11 in die Position 19 gelangt, bewirkt
der andere Seitenziehschuh 6 mit dem größeren Verschiebehub und der geringeren Saugkraft
eine Straffung der Bogenvorderkante bzw. ein Planlegend es Bogens.
[0024] Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung wird ausschließlich der nicht an
der jeweiligen Abfrageseite liegende Seitenziehschuh 6 angetrieben und mit einer Saugkraft
beaufschlagt, die Haftreibung gewährleistet, wohingegen der nicht angetriebene Seitenziehschuh
6 mit geringe Gleitreibung zulassender Saugkraft beaufschlagt ist. Der angetriebene
Seitenziehschuh 6 strafft somit die Bogenvorderkante, bevor die Seitenkante 16 des
Bogens 11 in Richtung auf den Sensor 12 gezogen wird. Auch in diesem Falle erreicht
die Kante 16 des Bogens 11 exakt ihre seitliche Soll-Lage 19.
1.Vorrichtung zum paßgenauer. Zuführen von Bogen (11) in eine bogenverarbeitende Maschine,
wobei die auf dem Anlegetisch (1) an den Vorderkanten mittels Vorderrnarken (2) ausgerichteten
Bogen von einer pneumatischen Seitentransportvorrichtung in die seitliche, von einer
opto-elektronischen Positioniervorrichtung (12) bestimmte Sollage verbracht werden,
wobei ferner die Seitentransportvorrichtung den Vordermarken (2) vorgelagert und angetrieben
sowie über eine Luftsteuerung an einem Unterdruckerzeuger angeschlossen ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Anlegetisch (1) bedienungs- und antriebsseitig je ein Seitenziehschuh (6) vorgesehen
ist, daß zumindest einer der beiden Seitenziehschuhe (6) angetrieben ist,
daß die Saugkraft wenigstens eines Seitenziehschuhs so bemessen ist, daß sie Haftreibung
am Bogen erzeugt, und daß der Verschienehub des nicht positionierenden Seitenziehschuhs
(6) regelbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beide Seitenziehschuhe
(6) angetrieben sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelung des Verschiebehubs
der Seitenziehschuhe (6) während des Laufs der Maschine erfolgt.
4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Seitenziehschuhe (6) mitsamt ihrem Antrieb (7) auf das zu verarbeitende Papierformat
quer zur Bogenförderrichtung einstellbar angeordnet sind.
1. Dispositif pour amener des feuilles (11) à une presse à imprimer à feuilles au
repérage, dans lequel les feuilles alignées sur la table de marge (1) au niveau de
leur bord avant, au moyen de taquets frontaux (2), sont placées, par un dispositif
de transport latéral pneumatique, dans la position latérale de consigne, définie par
un dispositif de positionnement opto-électronique (12) et dans lequel, en outre, le
dispositif de transport latéral est placé en amont des taquets frontaux (2) et est
motorisé, ainsi que raccordé à un générateur de dépression par l'intermédiaire d'une
commande pneumatique, caractérisé en ce que des blocs de tension latérale (6) sont
prévus dans la table de marge (1) sur le côté commande et sur le côté entrainement,
en ce qu'au moins l'un des deux blocs de tension latérale (6) est motorisé, en ce
que le pouvoir d'aspiration d'au moins un bloc de tension latérale (6) est ajusté
de façon à produire un frottement par adhérence sur la feuille, et en ce que la course
de translation du bloc de tension latérale (6) qui ne positionne pas est réglable.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les deux blocs de tension
latérale (6) sont motorisés.
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que le réglage de la course
de translation du bloc de tension latérale (6) s'effectue pendant la marche de la
presse.
4. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que
les blocs de tension latérale (6) sont agencés, avec leurs entraînements (7), de manière
à pouvoir être réglés sur le format de papier à travailler, par un déplacement transversal
à la direction du transport des feuilles.
1. Device for the in-register feeding of sheets (11) into a sheet-processing machine,
whereby the sheets on the feed tabet (1) having been brought in front edge alignment
by means of front lays (2) art moved by a pneumatic sideway conveying device into
a lateral, precalculated position determined by an opto-electronic positioning device
(12), whereby, furthermore, the sideway conveying device is located in front of the
front lays (2) and driven, as well as connected to a vacuum source via an air control
device,
characterized
in that in the feed table (1) on the operating side and on the drive side there is
provided a respective side pull-type lay (6), that at least one of the two side pull-type
lays (6) is driven, that the suction power of at least one of the side pull-type lays
(6) is adjusted such that it creates friction causing an adhering effect on the sheet,
and that the displacement stroke of the side pull-type lay (6) not having a positioning
function is adjustable.
2. Device according to Claim 1, characterized in that both side pull-type lays (6)
are driven.
3. Device according to Claim 2, characterized in that the displacement stroke of the
side pull-type lays (6) is regulated while the machine is in operation.
4. Device according to one or several of Claims 1 to 3, characterized in that the
side pull-type lays (6) together with their drive (7) are disposed so as to be adjustable
transversely to the sheet conveying direction to the sheet format to be processed.