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EP 0 121 066 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.12.1988 Patentblatt 1988/51 |
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Anmeldetag: 18.02.1984 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: F02D 31/00 |
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Vorrichtung zur Leerlaufdrehzahlregelung für Brennkraftmaschinen
Idle speed regulation apparatus for an internal-combustion engine
Dispositif de régulation de la vitesse du ralenti d'un moteur à combustion
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR SE |
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Priorität: |
30.03.1983 DE 3311550
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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10.10.1984 Patentblatt 1984/41 |
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Patentinhaber: ROBERT BOSCH GMBH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- Schulz, Alfred, Dipl.-Ing.
D-7141 Oberriexingen (DE)
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 633 617 GB-A- 2 012 997 US-A- 4 157 126
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DE-A- 3 039 435 GB-A- 2 013 837
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einer Leerlaufdrehzahlregelvorrichtung für Brennkraftmaschinen
nach der Gattung des Anspruchs 1 bzw. 7 (vergleiche GB-A-2 012 997). Leerlaufdrehzahlregelvorrichtungen
sind schon bekannt. In Abhängigkeit des gewünschten zu erzielenden Komforts und der
bei der Leerlaufdrehzahlregelung zu behandelnden Sonderfälle muß dabei das Regelverhalten
des Reglers angepaßt werden. Dies geschieht insbesondere durch Einstellung und Verknüpfung
verschiedener Regelcharakteristika, insbesondere des P-, I- und D-Verhaltens. Eine
Verknüpfung dieser Charakteristika sowie das Aufschalten solcher Anteile in Abhängigkeit
von Parametern kann dabei in beliebig aufwendiger Weise vorgenommen werden, um das
Regelverhalten für die vorliegenden Gegebenheiten optimal anzupassen. Dies erfordert
jedoch einen großen Applikationsaufwand. Darüber hinaus ist es zum einen wünschenswert,
daß ein Regler sehr schnell auf Veränderungen des Istwerts reagiert, andererseits
kann ein schneller Regler Überschwingungen und sogar Instabilität hervorrufen. Zur
Verbesserung eines solchen Reglers wurde die Verwendung von Vorsteuerwerten für zuschaltbare
Lasten (z. B. air-conditioner) und die Startphase eingeführt wie aus GB-A-2 012 997
bekannt ist. Der Vorteil der Vorsteuerung liegt gegenüber technischen Lösungen mit
Solldrehzahlerhöhungen wie in der DE-A-3 039 435 offenbart gerade darin, daß die Leerlaufsolldrehzahl
konstant bleibt und der Regler trotzdem nicht in Anspruch genommen wird. Jedoch ist
die Gewinnung der Startvorsteuerfunktion nach einem konstanten zeitlichen Schema recht
grob und außerdem bleiben Probleme wie die schnelle Rückführung der Maschine von hohen
Drehzahlen zum Leerlauf ohne Überschwingungen der Regelung ungelöst.
[0002] Ferner ist aus der DE-OS 30 39 435 eine Leerlaufregelung bekannt, die bei Über- bzw.
Unterschreiten von Schwellwerten des Regelungsausgangssignales auf eine Begrenzungsregelung
umschaltet, die den Charakter einer temperatur- und/oder drehzahlabhängigen Steuerung
hat.
[0003] Die DE-OS 26 33 617 offenbart eine lernende Kennfeldsteuerung für eine Benzineinspritzung,
wobei das Lernen unter bestimmten Betriebsbedingungen stattfindet. Hierbei ist das
Lernziel eine Optimierung des Abgases im Hinblick auf den Lambda-Wert. Daher ist es
für den Lernprozeß notwendig, daß die Brennkraftmaschine eine hinreichend lange Zeit
unter konstanten Betriebsbedingungen arbeitet, während der Gegenstand der vorliegenden
Anmeldung gerade plötzliche Lastwechsel abfangen soll.
Vorteile der Erfindung
[0004] Die erfindungsgemäße Vorrichtung, die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren mit den
kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs arbeitet, hat demgegenüber den Vorteil,
das durch spezielle Vorsteuerfunktionen, die aus der Maschinentemperatur, der Kombination
von Starterkennung und Temperatur sowie der Ist-Drehzahl gebildet werden und zusätzlich
verwendet werden den Vorteil, daß der Regler nun selbst entsprechend träge dimensioniert
und einfach ausgelegt werden kann, da Regelabweichungen nur noch in sehr vermindertem
Maße auftreten können. Der Regler muß daher nur noch in extremen Situationen stützend
eingreifen. Für den Regler selbst ist dadurch nur noch ein minimaler Applikationsaufwand
notwendig, da die Besonderheiten der jeweiligen Regelstrecke durch entsprechende Vorsteuerwerte
berücksichtigt werden.
[0005] Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen
und Verbesserungen der in den unabhängigen Ansprüchen angegebenen Leerlaufdrehzahlregelungen
möglich. Besonders vorteilhaft ist es, die erfindungsgemäßen Vorsteuerfunktionen mit
denen durch den Stand der Technik gekennzeichneten Vorsteuerfunktionen zu kombinieren,
da hierdurch eine optimale Anpassung erfolgen kann und die Vorzüge einer dann erst
möglichen trägen Regelung ausgenutzt werden können.
Zeichnung
[0006] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und in der
nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen Figur 1 ein Blockschaltbild
des Ausführungsbeispiels und Figur 2 ein Signaldiagramm zur Erläuterung der Wirkungsweise
eines der möglichen von der Istdrehzahl abhängigen Vorsteuerwertes.
Beschreibung des Ausführungsbeispieles
[0007] In dem in Figur 1 dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Ausgangssignal eines
Sollwert-Funktionsgebers 11, der ein Sollwertsignal Ns in Abhängigkeit von Parametern
wie Motortemperatur und verschiedenen Lastbedingungen erzeugt, einer Vergleichsstelle
12 zugeführt. Diese Vergleichsstelle 12 ist über einen Regler 13 mit einer weiteren
Vergleichsstelle 14 verbunden. Der Regler 13 weist in bekannter Weise ein P- und/oder
ein I- und/oder ein D-Verhalten auf. Er kann jedoch sehr einfach ausgelegt sein. Das
Ausgangssignal der zweiten Vergleichsstelle 14 steuert über ein Stellglied 15 die
Drehzahl einer Brennkraftmaschine 16. Dies kann in bekannter Weise dadurch erfolgen,
daß das Stellglied 15 direkt auf die Drosselklappe im Luftansaugrohr der Brennkraftmaschine
16 einwirkt oder daß ein Bypaß über der Drosselklappe gesteuert wird oder daß die
Steuerzeiten oder Einspritzmengen einer Kraftstoffeinspritzvorrichtung gesteuert werden
oder daß ein Zündzeitpunkt entsprechend beeinflußt wird. Dabei kann die direkte Steuerung
der Drosselklappe oder die Beeinflussung der Kraftstoffeinspritzung für sich allein
wirksam sein, während die übrigen Funktionen zur Beeinflussung der Drehzahl als Hilfsfunktionen
dienen können. Zur Einwirkung auf die genannten Größen kann das Stellglied 15 selbst
als Stellmotor, als Stellmagnet, als hydraulisch oder pneumatisch wirkendes Glied
mit Magnetventilen in den Zuleitungen oder als Steuersignalgenerator ausgebildet sein.
Die erzeugte Ist-Drehzahl Ni ist zur Vergleichsstelle 12 zurückgeführt, wo ein Sollwert-Istwert-Vergleich
stattfindet. Ein vom Fahrer eines Kraftfahrzeugs, in das die Brennkraftmaschine 16
eingebaut ist, bedienbaren Fahrpedal 10 wirkt in nicht näher dargestellter, bekannter
Weise auf die Brennkraftmaschine ein, um die Drehzahl zu steuern.
[0008] Die bis hierher beschriebene Anordnung arbeitet in bekannter Weise, indem eine durch
Abweichung des Istwerts vom Sollwert erzeugte Regelabweichung über den Regler 13 auf
das Stellglied 15 einwirkt und durch dieses die Drehzahl wieder auf den Sollwert eingeregelt
wird.
[0009] Zur Entlastung des beschriebenen Regelkreises und um auch bei träge dimensioniertem
Regler 13 eine schnelle und exakte Einstellung der Drehzahl bewirken zu können und
um auch spezielle Sonderfunktionen auf einfache Weise bei der Bildung eines Drehzahlwerts
berücksichtigen zu können, sind den Ausgangssignalen des Reglers 13 Vorsteuerfunktionen
für das Stellglied 15 überlagert. Diese werden durch drei Vorsteuerfunktionsgeneratoren
17, 18, 19 erzeugt, deren Ausgangssignale in einer Vergleichsstelle 20 zusammengeführt
und von dort aus der Vergleichsstelle 14 zugeführt sind. Der erste Vorsteuerfunktionsgenerator
17 wird eingangsseitig von einem motortemperaturabhängigen Signal T gesteuert und
ist ständig wirksam. Die erzeugte temperaturabhängige Vorsteuerfunktion f (T) steuert
bei niedrigen Temperaturen (noch kalter Motor) das Stellglied 15 stärker in Richtung
höherer Leerlaufdrehzahl an, da bekanntermaßen bei kalter Brennkraftmaschine eine
höhere Kraftstoffzufuhr benötigt wird, als dies bei höherer Temperatur und gleicher
Drehzahl notwendig wäre. Anstelle oder alternativ zur Motortemperatur können auch
andere Temperaturen für eine solche Regelung herangezogen werden, z. B. die Außentemperatur.
Entsprechend können weitere ständig vorliegende Außenparameter, wie z. B. der Luftdruck
für eine entsprechende Vorsteuerfunktion herangezogen werden.
[0010] Der zweite Vorsteuerfunktionsgenerator 18 erzeugt eine Start-Vorsteuerfunktion St,
die nur während des Startvorgangs wirksam ist und danach entweder abgeschaltet oder
zeitlich abgeregelt wird. Der Startfall wird im dargestellten Beispiel durch die Kombination
der zugeführten Parameter T und Ni erkannt. Alternativ dazu ist natürlich auch die
Verwendung des Signals eines Startschalters oder ein Lastsignal möglich. Während des
Starts wird durch das Signal St wiederum das Stellglied 15 in Richtung höherer Drehzahlen
angesteuert.
[0011] Auch andere Sonderzustände der Brennkraftmaschine (der Startfall ist ein solcher
Sonderzustand) können entsprechend durch Vorsteuerfunktionen berücksichtigt werden.
So kann vorteilhaft durch jede Komponente im Kraftfahrzeug, deren Einschaltung infolge
erhöhter Belastung eine Drehzahlminderung zur Folge hätte, ein entsprechender Vorsteuerwert
erzeugt werden, der in Richtung Anhebung der Drehzahl auf das Stellglied 15 einwirkt.
Vor allem bei Verbrauchern mit hohen Strombedarf, wie z. B. Klimaanlagen, ist die
Erzeugung entsprechender Vorsteuerfunktionen besonders vorteilhaft.
[0012] Der dritte Vorsteuerfunktionsgenerator 19 erzeugt drehzahlabhängige Vorsteuerfunktionen.
Dies ist in dem in Figur 2 dargestellten Signaldiagramm näher erläutert. Dort ist
die drehzahlabhängige Vorsteuerfunktion f (N) gezeigt. Als Beispiel sei davon ausgegangen,
daß das Fahrpedal 10 bis zu einem bestimmten Winkel a durchgetreten ist. Dadurch stellt
sich z. B. nach einiger Zeit ein Drehzahlistwert von 3000 U/min ein. Wird nun das
Fahrpedal losgelassen, so wird der Winkel a zu 0, und es wird wieder ein Leerlaufdrehzahl-Sollwert
Ns von 750 U/min vorgegeben. Es entsteht schlagartig eine große Regelabweichung die
bewirken würde, daß das Stellglied 15 sehr schnell in Richtung kleine Drehzahlen verändert
würde, wobei die Gefahr eines Überschwingens entstehen würde, d. h., die Drehzahl
würde infolge der starken Veränderung des Stellglieds unter die vorgegebene Leerlaufdrehzahl
absinken. Durch das Wirksamwerden der Vorsteuerfunktion f (N) wird im Zeitpunkt des
Loslassens des Fahrpedals die der Funktion f (N) entsprechende Stellgröße St wirksam.
Die Funktion f (N) muß dabei so ausgelegt sein, daß sich kein stationärer Drehzahlwert
einstellen kann. Die Regierausgangsgrö- ße ist aufgrund der großen Regelabweichung
gleich 0. Der Istwert wird dadurch wieder behutsam an den Sollwert Ns (Leerlaufdrehzahl)
herangeführt. Für diesen Zweck ist es sinnvoll, daß der Vorsteuerfunktionsgenerator
19 nur bei geschlossener Drosselklappe (Leerlauf- bzw. Schuberkennung) wirksam wird.
[0013] Die beschriebenen Vorsteuerfunktionen und Komponenten des Regelkreises können gemäß
dem angegebenen Stand der Technik vorteilhaft in einem Mikrorechner realisiert sein.
Dabei können die verschiedenen Einstellparameter vorzugsweise durch Pin-Programmierung
eingestellt werden.
1. Verfahren zur Leerlaufdrehzahlregelung für Brennkraftmaschinen mit einer Regelung
auf einen Drehzahl-Sollwert über ein die zugeführte Luftmenge bestimmendes Stellglied
in Kombination mit wenigstens einem Vorsteuerwert, dadurch gekennzeichnet, daß er
zwischen Regler und Regelstrecke (16) (Brennkraftmaschine) eingespeist wird und als
Funktion mit dem Parameter Startzustand, erkannt aus der kombinierten Auswertung von
Motortemperatur und Drehzahlsignal, gebildet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsteuerwert weiterhin
aus mindestens einem der folgenden Parameter gebildet wird :
a) Maschinentemperatur
b) Ist-Drehzahl
c) Luftdruck und/oder Umgebungstemperatur.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsteuerwert aus der
Ist- Drehzahl durch die Parameter Leerlauf- bzw. Schuberkennung modifiziert wird.
4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsteuerwert
aus der Ist-Drehzahl im Sinne einer relativen Verringerung einer Regelabweichung im
Schubbetrieb wirkt.
5. Verfahren nach einem der Verfahren 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens
einer der Vorsteuerwerte mit einem Vorsteuerwert der in Abhängigkeit der Belastung
der Brennkraftmaschine gebildet wird, kombiniert wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß dieser zusätzliche Vorsteuerwert
beim Einschalten von Verbrauchern wirksam wird.
7. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 zur Leerlaufdrehzahlregelung
für Brennkraftmaschinen, mit einem Regler (12, 15) dem ein Drehzahlsollwert (Ns) und -istwert (N;) zugeführt sind und der über ein die zugeführte Luftmenge bestimmendes Stellglied
(15) die Drehzahl der Brennkraftmaschine (16) bestimmt, in Kombination mit einem Vorsteuerwert
(18), dadurch gekennzeichnet, daß er zwischen Regler und Regelstrecke (16) (Brennkraftmaschine)
eingespeist wird und als Funktion mit dem Parameter Startzustand, erkannt aus der
kombinierten Auswertung von Motortemperatur und Drehzahlsignal, gebildet wird.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7 zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Vorsteuerwert aus mindestens einem der folgenden Parameter
gebildet wird :
a) Maschinentemperatur
b) Ist-Drehzahl
c) Luftdruck und/oder Umgebungstemperatur.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorhanden sind,
die den Vorsteuerwert aus der Ist-Drehzahl durch die Parameter Leerlauf- bzw. Schuberkennung
modifizieren.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel so
ausgebildet sind, daß der Vorsteuerwert aus der Ist-Drehzahl im Sinne siner relativen
Verringerung einer Regelabweichung im Schubbetrieb wirkt.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens
einer der Vorsteuerwerte mit einem Vorsteuerwert, der in Abhängigkeit der Belastung
der Brennkraftmaschine gebildet wird, kombiniert wird.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß dieser zusätzliche Vorsteuerwert
beim Einschalten von Verbrauchern wirksam wird.
1. Process for idle speed regulation for internal-combustion engines, having a feedback
control to a speed setpoint value via a final control element determining the quantity
of air supplied, in combination with at least one precontrol value, characterized
in that it is fed-in between controller and controlled system (16) (internal-combustion
engine) and is formed as a function with the parameter of starting state, detected
from the combined evaluation of engine temperature and speed signal.
2. Process according to Claim 1, characterized in that the precontrol value is furthermore
formed from at least one of the following parameters :
a) engine temperature
b) actual speed
c) air pressure and/or ambient temperature.
3. Process according to Claim 2, characterized in that the precontrol value is modified
from the actual speed by the parameters of idling detection or overrun detection.
4. Process according to claim 2 or 3, characterized in that the precontrol value acts
from the actual speed in the sense of a relative reduction of a system deviation in
overrun operation.
5. Process according to one of claims 1 to 4, characterized in that at least one of
the precontrol values is combined with a precontrol value which is formed as a function
of the load of the internal-combustion engine.
6. Process according to claim 5, characterized in that this additional precontrol
value becomes effective when loads are switched on.
7. Apparatus for implementation of the process according to claim 1 for idle speed
regulation for internal-combustion engines, having a controller (12, 15), to which
a speed setpoint value (Ns) and actual value (N;) are fed, and which determines via a final control element (15), determining the
quantity of air supplied, the speed of the internal-combustion engine (16), in combination
with a precontrol value (18), characterized in that it is fed in between controller
and controlled system (16) (internal-combustion engine) and is formed as a function
with the parameter of starting state, detected from the combined evaluation of engine
temperature and speed signal.
8. Apparatus according to claim 7 for implementation of the process according to claim
2, characterized in that the precontrol value is formed from at least one of the following
parameters :
a) engine temperature
b) actual speed
c) air pressure and/or ambient temperature.
9. Apparatus according to claim 7, characterized in that means are available which
modify the precontrol value from the actual speed by the parameters of idling detection
or overrun detection.
10. Apparatus according to claim 8 or 9, characterized in that the means are designed
such that the precontrol value acts from the actual speed in the sense of a relative
reduction of a system deviation in overrun operation.
11. Apparatus according to one of Claims 7 to 10, characterized in that at least one
of the precontrol values is combined with a precontrol value which is formed as a
function of the load of the internal-combustion engine.
12. Apparatus according to claim 11, characterized in that this additional precontrol
value becomes effective when loads are switched on.
1. Procédé pour la régulation de la vitesse du ralenti pour des moteurs à combustion
interne, avec une régulation basée sur une valeur nominale de la vitesse, par l'intermédiaire
d'un élément de réglage déterminant la quantité d'air introduite, en combinaison avec
au moins une valeur de pré-commande, caractérisé en ce qu'il est introduit entre le
régulateur et la ligne (16) de régulation (moteur à combustion interne), et qu'il
est formé en tant que fonction avec le paramètre de l'état de démarrage, identifié
dans l'exploitation combinée de la température du moteur et du signal de la vitesse.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la valeur de pré-commande
est formée par la suite à partir d'au moins un des paramètres suivants :
a) Température du moteur,
b) Vitesse de rotation réelle,
c) Pression d'air et/ou température ambiante.
3. Procédé selon la revendication 2, caractérisé en ce que la valeur de pré-commande
de la vitesse de rotation réelle est modifiée par les paramètres d'identification
du ralenti ou de poussée.
4. Procédé selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que la valeur de pré-commande
de la vitesse de rotation réelle agit dans le sens d'une diminution relative de la
variation de réglage dans des conditions de poussée.
5. Procédé selon l'un quelconque des procédés 1 à 4, caractérisé en ce qu'au moins
une des valeurs de pré-commande est combinée avec une valeur de pré-commande qui est
formée en fonction de la charge du moteur à combustion interne.
6. Procédé selon la revendication 5, caractérisé en ce que cette valeur supplémentaire
de pré-commande devient efficace lors de l'opération d'embrayage par les utilisateurs.
7. Dispositif pour la réalisation du procédé selon la revendication 1, pour la régulation
de la vitesse du ralenti pour des moteurs à combustion interne, avec un régulateur
(12, 15) auquel sont transmises une valeur nominale Ns et une valeur réelle Ni de la vitesse, et qui détermine la vitesse du moteur (16)
à combustion interne par l'intermédiaire d'un élément (15) de réglage, lequel détermine
la quantité d'air admise, en combinaison avec une valeur (18) de pré-commande, caractérisé
en ce qu'il est introduit entre le régulateur et la ligne (16) de régulation (moteur
à combustion interne), et qu'il est formé en tant que fonction avec le paramètre de
l'état de démarrage, identifié dans l'exploitation combinée de la température du moteur
et du signal de la vitesse.
8. Dispositif selon la revendication 7 pour l'application du procédé selon la revendication
2, caractérisé en ce que la valeur de pré-commande est formée à partir d'au moins
un des paramètres suivants :
a) Température du moteur,
b) Vitesse de rotation réelle,
c) Pression d'air et/ou température ambiante.
9. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que des moyens sont disponibles,
qui modifient la valeur de pré-commande de la vitesse de rotation réelle par les paramètres
d'identification du ralenti ou de la poussée.
10. Dispositif selon la revendication 8 ou 9, caractérisé en ce que les moyens sont
formés de telle façon que la valeur de pré-commande de la vitesse réelle agit dans
le sens d'une diminution relative d'une variation de réglage dans les conditions de
poussée.
11. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 7 à 10, caractérisé en ce
qu'au moins une des valeurs de pré-commande est combinée avec une valeur de pré-commande
qui est formée en fonction de la charge du moteur à combustion interne.
12. Dispositif selon la revendication 11, caractérisé en ce que cette valeur supplémentaire
de pré-commande devient efficace lors de l'opération d'embrayage par les utilisateurs.
