(19)
(11) EP 0 121 602 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
17.10.1984  Patentblatt  1984/42

(21) Anmeldenummer: 83112879.8

(22) Anmeldetag:  21.12.1983
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)3D01H 7/92, D02G 1/04
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE FR GB IT LI NL

(30) Priorität: 12.04.1983 CH 1961/83

(71) Anmelder: MASCHINENFABRIK RIETER AG
CH-8406 Winterthur (CH)

(72) Erfinder:
  • Briner, Emil
    CH-8406 Winterthur (CH)
  • Hieronymi, Richard
    CH-8406 Winterthur (CH)

(74) Vertreter: Dipl.-Phys.Dr. Manitz Dipl.-Ing. Finsterwald Dipl.-Ing. Grämkow Dipl.Chem.Dr. Heyn Dipl.Phys. Rotermund Morgan, B.Sc.(Phys.) 
Postfach 22 16 11
80506 München
80506 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       


    (54) Falschdralleinheit


    (57) Eine Falschdralleinheit (1) umfaßt einen Ansaugteil (4) mit einem Ansaugkanal (7) und einem an dessen engster Stelle (8) erfindungsgemäß angeschlossenen Expansionsraum (9), der mittels eines Luftanschlusses (10) an eine Unterdruckquelle (11) angeschlossen ist. Eine Drosselstelle (5) verbindet den Expansionsraum (9) mit einem pneumatischen Drallgeber (6).
    Bei dem im wesentlichen aus der deutschen Auslegeschrift Nr. 2722319 bekannten pneumatischen Falschdrallspinnen wird ein von einem Ausgangswalzenpaar (2) eines Streckwerkes (nicht gezeigt) abgelieferten Band (B) durch den Ansaugkanal (7) in Richtung (R) und anschließend durch die Drosselstelle (5) in den Drallgeber (6) gefördert.
    Der Drallgeber (6) erzeugt einen sich im Garn (3) gegen das Ausgangswalzenpaar (2) im aufbauenden Falschdrall im Kern des Garnes (3).
    Die für das fertige Garn notwendigen Umwindefasern werden als Randfasern gleichzeitig mit dem Garnkern durch den Ansaugkanal (7) angesaugt.
    Mit dem Expansionsraum (9) erreicht man den Vorteil, daß der Luftstrom ohne wesentliche Störung des Garnlaufes in einer zum Garnlauf senkrechten Richtung abgesaugt werden kann.




    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Falschdralleinheit, insbesondere zum Falschdrallspinnen, mit einem einen verjüngten Ansaugkanal umfassenden Ansaugteil und eine, in Fadenlaufrichtung gesehen, darauf folgende Drosselstelle sowie einen dem Ansaugteil anschliessenden Drallgeber.

    [0002] Aus der Schweizer-Patentschrift Nr. 617465 ist eine Falschdralleinheit der vorgenannten Art bekannt, mit der von einem Streckwerk zugelieferte Fasern zu einem Garn versponnen werden. Beim Drallgeber handelt es sich um eine pneumatische Falschdralldüse, mit welcher einerseits dem Garn ein Drall erteilt und anderseits Luft durch den Ansaugkanal gesaugt wird.

    [0003] Der Nachteil besteht nun darin, dass die durch die Drosselstelle angesaugte Luftmenge ungenügend ist, um im Ansaugkanal eine für den Spinnvorgang optimale Luftgeschwindigkeit zu erreichen. Die Luftgeschwindigkeit derjenigen Luft, die benötigt wird, um Randfasern, die in diesem Spinnverfahren um den Garnkern gewunden werden, anzusaugen, sollte vorteilhafterweise im mindesten höher sein als die Vorschubgeschwindigkeit des Garnkerns.

    [0004] Im weiteren ist aus der Schweizer-Patentschrift Nr. 572 113 eine Vorrichttung zum Falschdrallspinnen bekannt, bei welcher ein von einem Drallgeber, in Fadenlaufrichtung gesehen, angeordneter Ansaugteil mit einem Ansaugkanal und einem im rechten Winkel dazu angeordneten Absaugrohr von ca. gleichem Durchmesser vorgesehen ist.

    [0005] Der Nachteil dieser Vorrichtung liegt bei genügender Ansaugluftmenge darin, dass infolge der starken Auslenkung der Luftströmung aus dem Fadenlauf das Ansaugen für das Anspinnen unterbrochen werden muss, was das Anspinnen entsprechend erschwert.

    [0006] Unter Anspinnen soll das beim Startvorgang notwendige Einführen des vom Ausgangswalzenpaar abgegebenen unverdrehten Faserbandes in den Drallgeber verstanden werden.

    [0007] Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, eine Luftansaugung zu schaffen, welche eine genügend hohe Luftgeschwindigkeit im Ansaugkanal erzeugt und andererseits die Trennung des Luftstromes vom Garn problemlos ermöglicht.

    [0008] Erfindungsgemäss wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass der Ansaugteil im weiteren einen ringförmigen Expansionsraum umfasst, der im Anschluss an den Ansaugkanal und vor der Drosselstelle vorgesehen ist, so dass der Ansaugkanal mit seiner engsten Stelle in den Expansionsraum mündet und dass der Expansionsraum mittels eines Luftauslasses an einer Unterdruckquelle angeschlossen ist. Die weiteren vorteilhaften Ausführungsformen sind in den weiteren Ansprüchen aufgeführt.

    [0009] Der Vorteil der Erfindung ist darin zu sehen, dass durch die Expansion des Luftvolumens nach der engsten Stelle die Luftgeschwindigkeit im wesentlichen derart abnimmt, dass dadurch praktisch keine Störung des Garn- resp. Faserlaufes durch Luftströmungen quer zum Garnlauf entsteht, so dass das Anspinnen vorteilhafterweise bei tätiger Absaugung durchgeführt wird. Dieser Vorteil wirkt sich beim Anspinnen wie auch im Betrieb aus, indem dadurch weniger Faserverlust entsteht.

    [0010] Die vorteilhafterweise exzentrische Anordnung der Ringkammer und/oder Verwendung zusätzlicher Spülluft bringen den Vorteil, dass weniger Gefahr von Faserablagerungen im Expansionsraum entsteht.

    [0011] Im folgenden wird die Erfindung anhand von lediglich Ausführungswege darstellenden Zeichnungen näher erläu- tert. Es zeigt:

    Fig. 1 einen Längsschnitt der erfindungsgemässen Falschdralleinheit im Anschluss an ein Streckwerk, halbschematisch dargestellt,

    Fig. 2-6 je eine Variante der Falschdralleinheit von Fig. l,

    Fig. 7 einen Querschnitt der Falschdralleinheit von Fig. 6, gemäss I - I,

    Fig. 8 eine Variante der Falschdralleinheit von Fig. 1 oder 2,

    Fig. 9 einen Grundriss der Falschdralleinheit von Fig. 8 im Schnitt entlang II - II,

    Fig. 10 eine Variante der Falschdralleinheiten von Fig. 1 bis 9,

    Fig. 11 einen Schnitt der Falschdralleinheit von Fig. 10, entlang der Linie III - III,

    Fig. 12 eine weitere Variante der Falschdralleinheiten von Fig. 1 bis 9, halbschematisch dargestellt,

    Fig. 13 einen Schnitt der Falschdralleinheit von Fig. 12, entlang der Linie IV - IV.



    [0012] Eine Falschdralleinheit 1 ist einem Ausgangswalzenpaar 2 eines Streckwerkes (nicht gezeigt) in Laufrichtung (R) des Garnes 3 gesehen, nachgeschaltet.

    [0013] Die Falschdralleinheit 1 umfasst einen Ansaugteil 4, eine Drosselstelle 5 und einen Drallgeber 6. Die Drosselstelle 5 und der Drallgeber 6 entsprechen im wesentlichen der in der deutschen Auslegeschrift Nr. 27 22 319 (aequivalent zu GB-PS 1578256) beschriebenen Ausführung. Das eigentliche Spinnverfahren an sich ist aus der vorgenannten Auslegeschrift bekannt. Darin wird ein vom Ausgangswalzenpaar 2 abgeliefertes Band B von einem zum Ansaugteil 4 gehörenden verjüngten Ansaugkanal 7 übernommen und infolge der Saugwirkung des Drallgebers 6 durch die Drosselstelle 5 gesaugt, sowie vom Luftstrom des Drallgebers einerseits in Drehung versetzt und andererseits in Fadenlaufrichtung R' gefördert. Durch die Drehung entsteht ein sich gegen das Ausgangswalzenpaar 2 aufbauender Falschdrall im Garnkern des Garnes 3. Die für das fertige Garn notwendigen Umwindefasern werden mit dem Luftstrom des Ansaugkanals 7 angesaugt.

    [0014] Im Anschluss an die engste Stelle 8 des Ansaugkanals 7 ist ein ringförmiger Expansionsraum 9 vorgesehen, mit einem Luftauslass 10, der an eine Unterdruckquelle 11 angeschlossen ist. Die Drosselstelle 5 schliesst unmittelbar an diesen Expansionsraum 9 an.

    [0015] Der Expansionsraum ist derart dimensioniert, dass die durch die engste Stelle 8 in diesen Expansionsraum 9 austretende Luft derart beruhigt und abgesaugt wird, dass keine wesentliche Störung resp. Abdrift des Garnes 3 und deren Umwindefasern in Richtung Luftauslass entsteht.

    [0016] In den mit den Figuren 2 bis 6 sowie 8, 10 und 12 gezeigten Varianten sind die mit der Figur l identischen Elemente mit gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet.

    [0017] Fig. 2 zeigt eine Falschdralleinheit 1' entsprechend der Falschdralleinheit l, jedoch zusätzlich mit einem der Drosselstelle 5 vorgeschalteten Trichter 12 und einem Spüllufteinlass 13, der mit einem einstellbaren Drosselventil 14 verbunden ist. Der Eingangsdurchmesser-Trichter 12 ist dabei vorteilhafterweise grösser als der Durchmesser der engsten Stelle 8, um dem angesaugten Garn 3 das Einfädeln in den Trichter 12 zu erleichtern.

    [0018] Der Spüllufteinlass 13 ist vorteilhafterweise dem Luftauslass 10 radial gegenübergesetzt, so dass zwei im wesentlichen symmetrische, halbkreisförmige, dem Luftauslass 10 zustrebende Luftströmungen entstehen, die ein Festsetzen von Faserteilen im Expansionsraum vermeiden. Die hierzu notwendige Spülluftmenge wird mittels dem einstellbaren Drosselventil 14 stufenlos oder in Stufen gewählt.

    [0019] Die Spülluft kann auch intermittierend dem Expansionsraum zugeführt werden. Im weiteren kann die Spülluft aus dem Spinnbereich angesaugt oder als Druckluft zugeführt und gegebenenfalls klimatisiert werden. Fig. 3 zeigt eine Falschdralleinheit 1" entsprechend der Falschdralleinheit 1', jedoch mit einem Expansionsraum 9', in welchen ein den Trichter 12 bildender Ringwulst 15 hineinragt. Der Vorteil dieses Ringwulstes liegt darin, dass die beiden vorgenannten Luftströmungen betonter halbringförmig dem Luftauslass 10 zustreben und dadurch weniger störende, zum Fadenlauf senkrecht gerichtete Luftströmungen entstehen können, da die an der engsten Stelle 8 austretende Luft im wesentlichen kreisförmig durch einen sich zwischen dem Ringwulst 15 und der an die engste Stelle 8 grenzende Wand 16 ergebenden ringförmigen Luftdurchtrittsquerschnitt 17 in den Expansionsraum 9 strömt.

    [0020] Fig. 4 zeigt eine weitere Variante einer Falschdralleinheit 1III, bei welcher die aus der engsten Stelle 8 austretende Luft, im Vergleich zur Variante von Fig. 3, zusätzlich noch weiter umgelenkt wird, bevor sie in den Expansionsraum 9II gelangt. Diese Umlenkung ergibt sich durch einen die engste Stelle 8 ergebenden konischen Fortsatz 18, der in einen Trichter 12 hineinragt und dadurch einen konischen Ringspalt 19 bildet. Der Trichter wird mindestens teilweise durch einen in den Expansionsraum 9 ragenden Wulst 20 gebildet. Diese Umlenkung vermindert, im Vergleich zur Variante von Fig. 3 zusätzlich die schädlichen, den Fadenlauf durchquerenden Strömungen.

    [0021] Die Falschdralleinheit 1IV von Fig. 5 entspricht der Variante von Fig. 3 mit dem Unterschied, dass der Wulst 15 so weit gegen die Wand 16 ragt, dass ein dazwischen gebildeter Luftdurchtrittsquerschnitt 21 eine kleinere Fläche aufweist als die engste Stelle 8. Die Differenz kann sehr klein sein, es genügt, dass der Luftwiderstand des Querschnittes 21 grösser ist als derjenige der engsten Stelle 8.

    [0022] Ist die Fläche des Ringspaltes wesentlich kleiner als die engste Stelle 8, so werden störende Querströmungen zum Garnlauf vermieden.

    [0023] Fig. 6 zeigt eine weitere Ausbildung der Variante von Fig. 4, mit einem gegenüber dem Expansionsraum 9II überhöhten Expansionsraum 9IV, in dem ein tangentialer Lufteinlass 22 im Bereich des Wulstes 20 und ein tangentialer Luftauslass 23, in dem, in axialer Richtung der Falschdralleinheit gesehen, dem Wulstbereich gegenüberliegenden Bereich des Expansionsraumes 9IV vorgesehen ist. Lufteinlass 22 und Luftauslass 23 sind dabei derart angeordnet, dass die am Lufteinlass 22 eintretende Spülluft auf spiralförmiger Bahn gegen den Luftauslass 23 strebt und dabei die durch den Ringspalt 19 eintretende Luft zusätzlich in derselben Richtung wie das Kerngarn in Rotation versetzt. Eine gewisse Rotation erfährt die Ansaugluft bereits durch die Rotation des Kerngarnes.

    [0024] Diese Massnahme hat den Vorteil, dass sie der Tendenz von Faserablagerungen in den mit den Fig. 3 - 6 gezeigten Expansionsräumen 9I, 9II, 9III und 9IV vermehrt entgegenwirkt.

    [0025] Eine weitere Massnahme zur Reduktion oder Vermeidung von Faserablagerungen im Expansionsraum 9 bis 9IV ist für den Expansionsraum 9 mit den Fig. 8 und 9 dargestellt.

    [0026] Die Massnahme besteht darin, dass, wie mit der Falschdralleinheit 1VI gezeigt, der Expansionsraum 9 derart exzentrisch zur Garnachse (nicht gezeigt) oder zum Garnlauf 3 angeordnet ist, dass auch an der Stelle mit der entsprechend der Strömungsrichtung kleinsten Luftmenge noch eine genügend hohe Luftgeschwindigkeit resultiert, um Faserablagerungen zu vermeiden.

    [0027] Im weiteren soll mit den Fig. 10 bis 13 gezeigt werden, dass auch nicht-ringförmige Expansionsräume verwendet werden können.

    [0028] In diesen Figuren sind bisher gezeigte Elemente mit den bisherigen Kennzeichen bezeichnet.

    [0029] Fig. 10 resp. 11 zeigt eine Falschdralleinheit 1VII mit einem zylindrischen Expansionsraum 24 und einem daran angeschlossenen Luftauslass 25.

    [0030] Der Expansionsraum kann jedoch auch, wie in Fig. 11 mit strichpunktierten Linien angedeutet, einen quadratischen, gegebenenfalls recht- oder anderseckigen Querschnitt aufweisen.

    [0031] Eine weitere Variante zeigt Fig. 12 resp. 13 mit der Falschdralleinheit 1VIII, in welcher ein Expansionsraum 26 vorgesehen ist, der, wie aus Fig. 13 ersichtlich, einen ovalen Querschnitt aufweist. Ein daran angeschlossener Luftauslass 27 dient als Verbindungsstück zu einer Absaugeinheit (nicht gezeigt).

    [0032] Anstelle eines ovalen Querschnittes kann, wie in Fig. 13 mit strichpunktierten Linien angedeutet, der Querschnitt so geformt sein, dass der Lufteintrittsquerschnitt (nicht gezeigt), welcher von der von der engsten Stelle 8 in den Expansionsraum 26 strömenden Luft durchquert wird, in einer Art und Funktion gestaltet wird, wie dies mit den Fig. 3 bis 6 gezeigt und beschrieben ist.

    [0033] Der Vorteil der nicht-ringförmigen Querschnitte besteht darin, dass dadurch der Expansionsraum in die volle, d.h. nicht in zwei Teile getrennte Falschdralleinheit hinein bearbeitet werden kann.


    Ansprüche

    l. Falschdralleinheit (1), insbesondere zum Falschdrallspinnen, mit einem einen verjüngten Ansaugkanal (7) umfassenden Ansaugteil (4) und eine, in Fadenlaufrichtung (R) gesehen, darauf folgende Drosselstelle (5), sowie einen dem Ansaugteil (4) anschliessenden Drallgeber (6), dadurch gekennzeichnet, dass der Ansaugteil (4) im weiteren einen Expansionsraum (9) umfasst, der im Anschluss an den Ansaugkanal (7) und vor der Drosselstelle (5) vorgesehen ist, so dass der Ansaugkanal (7) mit seiner engsten Stelle (8) in den Expansionsraum mündet und dass der Expansionsraum (9) mittels eines Luftauslasses (10) an einer Unterdruckquelle (11) angeschlossen ist.
     
    2. Falschdralleinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dem Expansionsraum (9), in Fadenlaufrichtung (R), ein Trichter (12) angeschlossen ist, dessen Ausgang die Drosselstelle (5) ist und dessen Eingangsöffnung mindestens der engsten Stelle (8) des Ansaugkanales (7) entspricht.
     
    3. Falschdralleinheit nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Expansionsraum (9) ausserdem eine Lufteinlassöffnung (13) aufweist.
     
    4. Falschdralleinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Expansionsraum (9) ringförmig ist.
     
    5. Falschdralleinheit nach Anspruch2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein den Trichter (12) bildender Ringwulst (15) in den Expansionsraum hineinragt und dadurch ein zylindrisch/ringförmiger Luftdurchtrittsquerschnitt (17) gebildet wird.
     
    6. Falschdralleinheit nach Anspruch 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein die engste Stelle (8) beinhaltender Fortsatz (18) in den Trichter (12 hineinragt und dadurch ein konisch/ringförmiger Luftdurchtrittsquerschnitt (19) gebildet wird.
     
    7. Falschdralleinheit nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die engste Stelle (8) und der Luftdurchtrittsquerschnitt (17, 19) derart gestaltet sind, dass der Luftwiderstand der engsten Stelle (8) kleiner ist, als der Luftwiderstand des Luftdurchtrittsquerschnittes (17, 19).
     
    8. Falschdralleinheit nach Anspruch 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Lufteinlassöffnung (13) und der Luftauslass (10) derart angeordnet sind, dass die Luft im Expansionsraum (9IV) in Rotation um die Achse des Garnes (3) herum versetzt wird.
     
    9. Falschdralleinheit nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Lufteinlassöffnung (13) und der Luftanschluss (10) in zwei voneinander getrennten, gedachten und senkrecht zur Garnachse liegenden Ebenen angeordnet sind.
     
    10. Falschdralleinheit nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Lufteinlassöffnung (13) mit einem Drosselventil (14) kombiniert wird.
     
    11. Falschdralleinheit nach Anpruch 1 - 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Expansionsraum (9 - 9IV) derart exzentrisch zur Garnachse angeordnet ist, dass die Geschwindigkeit der Luftströmung im Expansionsraum, in Richtung Luftauslass (10), im wesentlichen konstant bleibt.
     
    12. Falschdralleinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet; dass der Expansionsraum (24, 26) nicht ringförmig ist.
     




    Zeichnung
















    Recherchenbericht