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(11) |
EP 0 122 256 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.01.1988 Patentblatt 1988/02 |
| (22) |
Anmeldetag: 21.10.1982 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: E04F 15/00 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/HU8200/055 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 8401/597 (26.04.1984 Gazette 1984/11) |
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VERANKERUNGSELEMENT ZUR BEFESTIGUNG VON INSBESONDERE FUSSBODENBELÄGEN AN EINEM UNTERGRUND
ANCHORING ELEMENT FOR SECURING PARTICULARLY FLOOR COVERINGS TO A SUBSTRATE
ELEMENT D'ANCRAGE POUR LA FIXATION SPECIALEMENT DE REVETEMENTS DE SOL A UN SUBSTRATUM
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE LI |
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.10.1984 Patentblatt 1984/43 |
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Patentinhaber: NOVEX TALALMANYFEJLESZTO
ES ERTEKESITO
KÜLKERESKEDELMI RT. |
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H-Budapest 1056 (HU) |
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Erfinder: |
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- TOTH, Ernó
H-2315 Szigethalom (HU)
- HORNIAK, Nandor
H-1213 Budapest XXI (HU)
- SERES, Péter
H-1072 Budapest VII (HU)
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| (74) |
Vertreter: Lehn, Werner, Dipl.-Ing. et al |
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Hoffmann Eitle,
Patent- und Rechtsanwälte,
Postfach 81 04 20 81904 München 81904 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DD-A- 87 386 FR-A- 1 537 048 SU-A- 796 489 US-A- 4 137 681
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DE-A- 2 338 704 FR-A- 2 352 130 US-A- 3 868 802
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verankerungselement zur Befestigung von Belagschichten
gemäß dem Obergriff des Anspruchs 1.
[0002] Zur Herstellung und zur Erneuerung von Fussböden von insbegondere Industriebetrieben
ist bereits seit längerer Zeit ein Verfahren bekannt, wonach zunächst ein lasttragender
Untergrund, vorzugsweise aus einem Betonmaterial von hinreichender Dicke und Stärke
errichtet und hierauf ein Fussbodenbelag von wesentlich geringerer Schichtdicke aufgetragen
wird. Insbesondere zur Ausbesserung von alten, gegebenenfalls auch oberflächenbeschädigten
Fussböden von Industriehallen, hat sich das oben genannte Verfahren als äusserst vorteilhaft
erwiesen, da dadurch der hohe Arbeits- und Zeitwand, der zum Aufbrechen und Ausheben
des alten Untergrundes und zur Einarbeitung des neuen Betonkörpers früher erforderlich
war, erspart werden konnte. Das Schlüsselproblem bei der Anwendbarkeit des oben genannten
Verfahrens lag in erster Linie darin, ein geeignetes Material für den relativ dünnen
Fussbodenbelag, welches hinreichend widerstandsfähig gegenüber Verschleiss, Schlagbeanspruchungen,
Vibration und Wärmespannungen ist, zu finden.
[0003] Insbesondere für den genannten Zweck haben sich bekannterweise stahlfaserverstärkte
Kunstharzmörtel gut bewährt, da sie sich schnell und einfach zubereiten, auftragen
und einarbeiten lassen und darüber hinaus auch in dünner Schicht aufgetragen hinreichend
widerstandsfähig und verschleißfest sind. Eine besonders geeignete stahlfaserverstärkte
Kunstharzmörtel-Zusammensetzung ist in der HU-A-174 992 ausführlich beschrieben.
[0004] Bei derartigen und ähnlichen, gegebenenfalls aus reinem oder verfülltem Kunststoffmaterial
erzeugten Fußbodenbelägen hat sich jedoch gezeigt, daß insbesondere bei größeren Oberflächen
eine zumindest in bestimmten Abständen angeordnete Verankerung der Deckschicht, d.h.
des Fußbodenbelages im Untergrund doch zweckmäßig, ja sogar erforderlich sein kann.
Es hat sich darüber hinaus gezeigt, daß bekannte Verankerungselemente unterschiedlicher
Bestimmung, wie sie beispielsweise als stabförmige Tragelemente für einen Putzträger
aus der DE-A-30 29 062 oder als Befestigungselemente enthaltend einen in einem Mauerwerk
mittels Schraube, Nagel oder dgl. verankerbaren Dübel aus der DE-A-30 51 697 bekannt
sind, für den genannten Zweck ungeeignet sind.
[0005] Es ist auch aus der FR-A-2 352 130 ein Verankerungselement zur Befestigung von Wandverkleidungselementen
an unverputzten oder allgemein im Rohzustand belassenen bzw. belaßbaren senkrechten
Wänden unter Einhaltung eines Zwischenraumes bekannt, mit einem in einer Bohrung im
Untergrund verankerbaren Dübel mit Innengewinde und einem im Dübel durch Spreizwirkung
mit dem Untergrund verankerten Schraubenschaft, einem mit einer einseitig nach oben
geöffneten Ausnehmung ausgebildeten, mit seinem zentral durchbohrten Bodenteil, auf
dem Untergrund aufliegenden, am Außenumfang mit mindestens einem radial nach außen
abstehenden Fortsatz versehenen, etwa schalenförmigen Grundkörper, durch dessen zentrale
Bohrung im Bodenteil der Schraubenschaft hindurchragt. Das bekannte Verankerungselement
ist mittels des Schraubenschaftes direkt und unbeweglich am Untergrund befestigt,
so daß es keine Bewegungen parallel zur Fläche des Untergrundes ausführen kann.
[0006] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist daher, ein Verankerungselement zu schaffen,
welches eine allen Ansprüchen gerechte örtliche Befestigung von relativ dünnschichtigen,
vorzugsweise aus Kunstharzmörtel bestehenden oder mit dem letzteren verfüllten Kunststoff-Fußbodenbelägen
an einem insbesondere aus Beton bestehenden Untergrund derart ermöglicht, daß im aufgebrachten
Belag durch Wärmedehnung hervorgerufene Spannungsspitzen nicht auftreten, wobei der
Belag doch in den erforderlichen Abständen auf eine Aufwölbung verhindernde Weise
im Untergrund verankert ist.
[0007] Zur Lösung ist ein Verankerungselement, ausgehend von der zuletzt genannten Ausführung,
gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß der Grundkörper um den Schraubenschaft
koaxial angeordnet ist und mittels einer auf dem Schraubenschaft aufgeschraubten,
vorzugsweise flachen, scheibenförmigen Spannmutter gegen den Untergrund verspannt
ist, daß die Außenkante der Spannmutter allseitig einen Abstand in radialer Richtung
von der Innenwand der Ausnehmung des Grundkörpers aufweist, und daß der Grundkörper
bzw. die Ausnehmung zur Erzielung einer mit den zu verankernden Belagsschichten ebenen
Oberfläche durch einen scheibenförmigen Deckel abgeschlossen ist.
[0008] Es wurde erkannt, daß die obigen Anforderungen durch Schaffung und durch Anwendung
eines Verankerungselementes gleichzeitig erfüllt werden können, welches eine zumindest
beschränkte Bewegung des aufgebrachten Fußbodenbelages gegenüber dem Untergrund bei
Überschreitung gewisser insbesondere Wärmespannungen im Belag lediglich in der Fußbodenebene
liegenden Richtungen zuläßt, Bewegungen des Belages in auf die Fußbodenebene senkrechter
Richtung jedoch völlig verhindert.
[0009] Insbesondere kann es erfindungsgemäß bei leicht unebenen, gegebenenfalls zu erneuernden
alten Untergründen von Vorteil sein, daß zwischen dem Bodenteil des Grundkörpers und
dem Untergrund auch eine nachgiebige bis elastische Unterlegscheibe vorhanden ist.
Eine insbesondere günstige leichte Montage- und Befestigungsmöglichkeit des erfindungsgemäßen
Verankerungselementes ergibt sich dadurch, daß zunächst von einer Schraube mit einem
bis zum Schraubenkopf reichenden Gewindeschaft ausgegangen und der Gewindeschaft im
bereits verspannten festgezogenen Zustand des Verankerungselementes in einer mit der
dem Untergrund abgewandten Stirnflächenebene der Spannmutter fluchtenden Ebene abgeschnitten
und/oder abgeschliffen ist, und die Tiefe der einseitigen Eindrehung im Grundkörper
größer als die Spannmutterhöhe bemessen ist. Hinreichend flache Verankerungselemente
für insbesondere dünnschichtige Fußbodenbeläge lassen sich konstruktiv und auch montagetechnisch
günstig ausgestalten, falls die Spannmutter mit auf einem Teilkreisumfang einander
diametral gegenüberliegenden mindestens zwei Durchbrüchen zur Aufnahme von entsprechend
geformten Krallen eines Spannwerkzeuges versehen ist. Aus herstellungstechnischen
Gründen haben sich Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Verankerungselementes für
günstig erwiesen, bei welchem der radial nach außen abstehende Fortsatz als ein scheibenförmiger
Ringflansch am Außenumfang des Grundkörpers angeformt ist, der sowohl von der Untergrundebene
als auch von der äußeren Deckelebene mit Abstand ausgebildet und gegebenenfalls auch
mit Durchbrüchen und/oder mit radialen Schlitzen versehen ist. Sowohl im Hinblick
auf die Herstellung als auch aus Gründen einer leichten Montage ist es von Vorteil,
falls der Deckel mit einem vorzugsweise angedrehten, nach dem Grundkörper hin gewandten
umlaufenden Rand ausgebildet und auf den entsprechend auf Maß gedrehten Außenumfang
des Grundkörpers mit engem Paßsitz aufgesetzt ist. Das erfindungsgemässe Verankerungselement
ist in erster Linie zur örtlichen Befestigung von Fussbodenbelägen zu vorzugsweise
vorbereiteten, zumindest gesäuberten Untergründen geeignet, indem der verspannt festgehaltene,
mit Deckel versehene Grundkörper in einen aus vorzugsweise stahlfaserverstärktem Kunstharzmörtel
auf den Untergrund aufgetragenen, mit der äusseren Deckalebene zumindest fluchtend
geglätteten Fussbodenbelag eingebettet wird.
[0010] Wird zum anzufertigenden Fussbodanbelag ein an sich bekanntes stahlfaserverstärktes
Kunstharzmörtel etwa gemäss HU-A-174 992 verwendet, so ist es empfehlenswert, alle
50 bis 70 m
2 Wärmedehnungsspalte vorzusehen. Die auf diese Weise vorgesehenen etwa kasettenartig
aufgeteilten Flächenelemente des Fussbodenbelages sind zumindest in jedem Eckbereich
durch Anwendung von erfindungsgemässen Verankerungselementen zum Untergrund zu befestigen.
Dadurch ist eine Wärmedehnungsmöglichkeit der Bodenbelagflächen durchaus gewährleistet,
während einer Aufwölbung hinreichend vorgebeugt ist.
[0011] Bie Erfindung wird nachstehend an einem Ausführungsbeispiel anhand der beiliegenden
Zeichnung, welche ein beispielsweises Verankerungselement im Schnitt darstellt, ausführlicher
beschrieben.
[0012] In einem aus Beton bestehenden Untergrund 1 von hinreichender Dicke und Tragfestigkeit
ist in einer Bohrung 10 ein an sich bekannter Stahldübel 30, vorzugsweise vom TYP
HILTI MKD-M12 mittels einer Schraube 32 fest verspannt durch Spreizwirkung fest verankert.
Dies geschieht auf die Weise, dass man nach Anfertigug der Bohrung 10 mit Hilfe eines
Hartmetall-Steinbohrers vom Durcbmesser 0 15 mm unter Zuhilfenahme einer Schlagbohrmaschine
zunächst den Dübel 30 in die Bohrung 10 einlegt. Hiernach wird eine vorzugsweise aus
Gummiplatte angefertigte, weichelastische Unterlegscheibe 35 und hierauf ein Grundkörper
31 mit seinem mit einer zentralen Bohrung 314 versehenen Bodenteil 311 etwa koaxial
zur Bohrung 10 auf die vorzugsweise durch Reinigung vorbereitete Oberfläche des Untergrundes
1 aufgesetzt. Auf dem Gewindeschaft 321 der Schraube 32 wird dann eine flachscheibenförmige
Spannmutter 33 bis zur Kopfnähe lose aufgeschraubt. Hiernach schraubt man die Schraube
32 in das Innengewinde des Dübels 30 hinein, und die Schraube 32 wird so fest wie
möglich angezogen, wodurch sie durch Spreizwirkung über den Dübel 30 im Untergrund
1 auf an sich bekannte Weise fest verankert ist. Hierauf folgend wird der Grundkörper
31 mit Hilfe der Spannmutter 33 gegen die Oberfläche des Untergrundes 1 (unter Zwischenklemmung
der weichelastischen Unterlegscheibe 35) verspannt am Untergrund 1 befestigt. Zum
Anziehen der Spannmutter 33 verwendet man zweckmässig ein mit Krallen versehenes (nicht
dargestelltes) Zielwerkzeug, dessen Krallen in einander diametral gegenüberliegend
ausgebildete Bohrungen 331 der Spannmutter 33 eingreifen können. Im auf obiger Weise
festgezogenen Zustand der Spannmutter 33 wird der Gewindeschaft 321 der Schraube 32
zweckmässig in einer mit der oberen Stirnebene der Spannmutter 33 unmittelbar fluchtenden
Ebene abgeschnitten und/oder vorzugsweise mit Hilfe einer Eckschleifmaschine abgeschliffen.
Hiernach wird auf den entlang seiner äusseren Mantelfläche passgedrehten oberen Rand
des Grundkörpers 31 ein mit einem auf seiner Innenfläche ebenfalls passgedrehten umlaufenden
Rand 341 ausgebildeter Deckel 34 mit engem Paßsitz aufgesetzt. Somit entsteht ein
Verankerungselement 3, welches im Sinne der Erfindung folgende Merkmale und Eigenschaften
zeigt.
[0013] In gemäss der Zeichnung vertikaler Richtung ist der Grundkörper 31 spielfrei, d.
h. ohne Bewegungsfreiheitsgrad mit dem Untergrund 1 verbunden. Ber Grundkörper 31
weist ferner einen an seinem Aussenumfang radial abstehenden umlaufenden Ringflansch
313 auf, der sowohl von der Oberfläche des Untergrundes 1, wie auch von der äusseren,
gemäss der Zeichnung oberen Deckelebene um Abstand verlaufend ausgebildet, und vorzugsweise
mit Durchbrüchen oder mit radialen Schlitzen zwecks einer erleichterten Ausfüllung
des darunterliegenden lichten Raums mit der Mörtelmasse eines Fussbodenbelages 2 versehen
ist.
[0014] Die um die abgeschnittene Gewindeschaft 321 festgezogene Spannmutter 33 sitzt in
einer ursprünglich einseitig (in der Zeichnung nach oben hin) geöffneten, mit dem
Deckel 34 nunmehr abgeschlossenen Eindrehung 312 des Grundkörpers 31 mit rings herum
hinreichend grossen Spielraum umgeben, da einerseits der Durchmesser der Eindrehung
312 grösser als derjenige der Spannmutter 33, andererseits die Tiefe t der Eindrehung
312 grösser als die Spannmutterhöhe h ist. Somit ist einerseits ein umlaufender lichter
Ringspalt um die Spannmutter 33, andererseits ein lichter Abstand (der allerdings
vernachlässigbar klein sein kann) zwischen der oberen Stirnfläche der Spannmutter
33 und der inneren Stirnfläche der mit dem Grundkörper 31 praktisch eine Einheit bildenden
Deckels 34 vorhanden. Hieraus resultiert, dass sicb ein vorzugsweise aus stahlfaserverstärktem
Kunstharzmörtel auf den Untergrund 1 aufgebrachter, das erfindungsgemässe Verankerungselement
3 oder mehrere desselben einbettender Fussbodenbelag 2 lediglich in der Fussbodenebene
in allen Richtungen frei bewegen kann, was insbesondere zum ausgleich und zur aufnahme
von Wärmedehnungen zwecks Vermeidung der Entstehung von Spannungsspitzen im Belag,
die gegebenenfalls zu Rissen und Brüchen führen könnten, von Vorteil, ja sogar oft
erforderlich ist. Die Dicke des Fussbodenbelages 2 ist dabei mindestens so zu wählen,
dass die geglättete Belagoberfläche mit der oberen Deckelfläche zumindest fluchtet.
1. Verankerungselement zur Befestigung von Belagsschichten, insbesondere Fußbodenbelägen,
an einem Untergrund (1) mit einem in einer Bohrung (10) im Untergrund verankerbaren
Dübel (30) mit Innengewinde und einem im Dübel durch Spreizwirkung mit dem Untergrund
(1) verankerten Schraubenschaft (321), einem mit einer einseitig nach oben geöffneten
Ausnehmung (312) ausgebildeten, mit seinem zentral durchbohrten Bodenteil (311), auf
dem Untergrund (1) aufliegenden, am Außenumfang mit mindestens einem radial nach außen
abstehenden Portsatz (313) versehenen, etwa schalenförmigen Grundkörper (31), durch
dessen zentrale Bohrung (314) im Bodenteil (311) der Schraubenschaft (321) hindurchragt,
dadurch gekennzeichnet, daß der Grundkörper (31) um den Schraubenschaft (321) koaxial
angeordnet ist und mittels einer auf dem Schraubenschaft (321) aufgeschraubten, vorzugsweise
flachen, scheibenförmigen Spannmutter (33) gegen den Untergrund (1) verspannt ist,
daß die Außenkante der Spannmutter (33) allseitig einen Abstand in radialer Richtung
von der Innenwand der Ausnehmung (312) des Grundkörpers (31) aufweist, und daß der
Grundkörper (31) bzw. die Ausnehmung (312) zur Erzielung einer mit den zu verankernden
Belagsschichten ebenen Oberfläche durch einen scheibenförmigen Deckel (34) abgeschlossen
ist.
2. Verankerungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Bodenteil
(311) des Grundkörpers (31) und dem Untergrund (1) eine nachgiebige bzw. elastische
Unterlegscheibe (35) vorgesehen ist.
3. Verankerungselement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schraubenschaft
(321) im verspannten, festgezogenen Zustand des Verankerungselementes (3) in einer
mit der dem Untergrund (1) abgewandten Stirnflächenebene der Spannmutter (33) fluchtenden
Ebene abgeschnitten und/oder abgeschliffen ist, und daß die Tiefe (t) der Eindrehung
(312) im Grundkörper (31) größer als die Spannmutterhöhe (h) ist.
4. Verankerungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Spannmutter (33) mit mindestens zwei auf einem Teilkreis einander diametral gegenüberliegenden
Durchbrüchen (331) zur Aufnahme von entsprechend geformten Krallen eines Spannwerkzeuges
ausgestattet ist.
5. Verankerungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
der radial nach außen abstehende Fortsatz (313) als ein scheibenförmiger Ringflansch
am Außenumfang des Grundkörpers (31) angeformt ist, der im Abstand sowohl von der
Untergrundebene, als auch von der äußeren Ebene des Deckels angeordnet und gegebenenfalls
mit Durchbrüchen und/oder radialen Schlitzen versehen ist.
6. Verankerungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
der Deckel (34) mit einem vorzugsweise angedrehten, dem Grundkörper (31) zugewandten
umlaufenden Rand (341) ausgestattet und auf den entsprechend auf Maß gedrehten Außenumfang
des Grundkörpers (31) mit engem Paßsitz aufgesetzt ist.
7. Verankerungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
das Verankerungselement (3) in die Belagschicht (2) eingebettet ist und die äußere
Ebene des Deckels (34) mit der Belagschichtoberseite fluchtet.
1. Anchoring element for securing covering layers, in particular floor coverings,
to a substrate (1) having:
a plug (30) with an internal thread anchorable in a hole (10) in the substrate and
a bolt shank (321) anchored with the substrate (1) due to an expansion effect in the
plug,
an approximately cup-shaped main body (31) formed with a one sided upwardly open recess
(312), whose centrally bored out bottom part (311) lies on the substrate (1), and
is provided on the outside circumference with at least one radial outwardly protruding
extension (313), the bolt shank (321) protruding through the central hole (314) of
said main body in the bottom part (311), characterized in that
the main body (31) is coaxially arranged around the bolt shank (321) and is tensioned
against the substrate (1) by way of a disc-shaped preferably flat tension nut (33)
screwed onto the bolt shank (321 ),
in that the outer edge of the tension nut (33) has a separation in the radial direction
on all sides from the internal wall of the recess (312) of the main body (31) and
that the main body (31) alternatively the recess (312), is closed off by a disc-shaped
cover (34) to achieve a planar surface with the covering layers to be anchored.
2. Anchoring element according to claim 1, characterized in that
between the bottom part (311) of the main body (31) and the substrate (1), a non-rigid,
alternatively elastic, washer (35) is provided.
3. Anchoring element according to claim 1 or 2, characterized in that
the bolt shank (321) is cut off and/or ground off in a plane which is flush with the
plane of the top face of the tension nut (33) facing away from the substrate (1) when
the anchoring element (3) is in the tensioned and tightened condition, and that the
depth (t) of the turned out recess (312) in the main body (31) is greater than the
height (h) of the tension nut.
4. Anchoring element according to any one of the claims 1 to 3, characterized in that
the tension nut (33) is constructed with at least two breaches (331) lying diametrically
opposite to each other on a reference circle.
5. Anchoring element according to any one of the claims 1 to 4, characterized in that
the radially outwardly protruding extension (313) is formed as a disc-shaped ring-flange
on the outer circumfernece of the main body (31), which is arranged with a separation
from the plane of the substrate as well as from the outer plane of the cover and is
provided optionally with breaches and/or radial slits.
6. Anchoring element according to any one of the claims 1 to 5, characterized in that
the cover (34) is formed with a surrounding, preferably turned, lip (341) projecting
towards the substrate (31) and which is located on the outer circumference of the
main body (31) which has been correspondingly turned to fit with a tight fit.
7. Anchoring element according to any one of the claims 1 to 6, characterized in that
the anchoring element (3) is embedded in the covering layer (2) and that the outer
plane of the cover (34) is flush with the upper side of the covering layer.
1. Elément d'ancrage pour la fixation de couches de revêtement, spécialement de revêtements
de sol, à un support (1), comprenant une cheville (30) avec taraudage, pouvant être
ancrée dans un trou (10) dans le support; une tige de vis (321) engagée dans la cheville
pour l'ancrage de cette dernière effet d'expansion dans le support (1); un corps de
base (31) à peu près en forme de cuvette, réalisé avec un évidement (312) ouvert unilatéralement
vers le haut, reposant par sa partie de fond (311), percée au centre, sur le support
(1), et pourvu sur sa périphérie extérieure d'au moins un prolongement (313), faisant
saillie radialement vers l'extérieur, la tige de vis (321) passant à travers le perçage
central (314) de la partie de fond (311) de ce corps, caractérisé en ce que le corps
de base (31) est disposé de façon coaxiale autour de la tige de vis (321) et est serré
contre le support (1) au moyen d'un écrou de serrage (33) de préférence plat et en
forme de disque, qui est vissé sur la tige de vis (321), que le bord extérieur de
l'écrou de serrage (33) est espacé sur tous les côtés, dans le sens radial, de la
paroi intérieure de l'évidement (312) du corps de base (31 et que le corps de base
(31) ou l'évidement (312), pour l'obtention d'une surface supérieure de niveau avec
les couches de revêtement à ancrer, est fermé par un couvercle (34) en forme de disque.
2. Elément d'ancrage selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'entre la partie
de fond (311) du corps de base (31) et le support (1) est prévue une rondelle (35)
déformable ou élastique.
3. Elément d'ancrage selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la tige
de vis (321), à à l'état serré de l'élément d'ancrage (3), est coupée et/ou meulée
dans un plan qui est de niveau avec la surface frontale de l'écrou de serrage éloignée
du support (1) et que la profondeur (t) de l'évidement (312) dans le corps de base
(31) est supérieure d'la hauteur (h) de l'écrou de serrage.
4. Elément d'ancrage selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé
en ce que l'écrou de serrage (33) est pourvu d'au moins deux perçages (331), opposés
l'un à l'autre diamétralement sur un cercle, pour la réception de griffes de forme
correspondante d'un outil de serrage.
5. Elément d'ancrage selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé
en ce que le prolongement (313), faisant saillie radialement vers l'éxtérieur, est
formé en tant que collerette annulaire plate sur la périphérie extérieure du corps
de base (31), cette collerette étant espacée aussi bien de la surface du support que
de la surface extérieure du couvercle et compartant le échéant des perçages et/ou
des fentes radiales.
6. Elément d'ancrage selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé
en ce que le couvercle (34) est équipé d'un bord (314) périphérique, de préférence
formé lors de l'usinage au tour du couvercle et tourné vers le corps de base (31),
et est rapporté à ajustement serre sur la périphérie extérieure, tournée avec des
cotes correspondantes, du corps de base (31).
7.Elément d'ancrage selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en
ce que l'élement d'ancrage (3) est noyé dans la couche de revêtement (2) et que la
surface extérieure du couvercle (34) est de niveau avec la face supérieure de la couche
de revêtement.
