| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 123 013 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
12.11.1986 Patentblatt 1986/46 |
| (22) |
Anmeldetag: 12.01.1984 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)4: B61G 11/18 |
|
| (54) |
Puffergehäuse, insbesondere für Schienenfahrzeuge
Buffer housing, especially for railway vehicles
Cage de tampon, en particulier pour véhicules ferroviaires
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT CH DE FR LI SE |
| (30) |
Priorität: |
26.04.1983 DE 3314982
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
31.10.1984 Patentblatt 1984/44 |
| (71) |
Anmelder: Ringfeder GmbH |
|
47829 Krefeld (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Wassenhoven, Jürgen, Dipl.-Ing.
D-4060 Viersen 1 (DE)
- Kreutzer, Wilfried, Ing.grad.
D-4150 Krefeld 29 (DE)
|
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
|
| |
|
|
|
|
| |
|
|
|
Bemerkungen: |
|
The file contains technical information submitted after the application was filed
and not included in this specification |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Puffergehäuse, insbesondere für Schienenfahrzeuge, bestehend
aus zwei teleskopartig ineinander geführten Gehäuseteilen, die an ihren voneinander
abgewandten Enden jeweils mit einer Grundplatte versehen sind. wobei innerhalb der
teleskopartigen Führung der Gehäuseteile ein im Rahmen üblicher Fertigungstoleranzen
liegender umlaufender Spalt vorhanden ist.
[0002] In ungünstigen Einsatzfällen - beispielsweise bei starkem Wasseranfall vom Fahrzeugdach
her - kann in Puffergehäuse der gattungsgemäßen Art (z. B. nach DE-A-27 08 367) durch
den fertigungsbedingten Spalt zwischen den beiden Gehäuseteilen Wasser in das Gehäuse
eindringen und über Zeit die Funktion der Pufferfeder beeinträchtigen. Zwischen den
Gehäuseteilen angeordnete Dichtungsmittel erbringen zwar eine gewisse Abhilfe, können
aber nicht verhindern, daß direkt auf das Gehäuse fließendes Wasser beim Rückhub des
Puffers angesaugt wird. Diese Saugwirkung entsteht durch Luftströmungen in dem besagten
Spalt.
[0003] Der Erfindung liegt demgemäß die Aufgabe zugrunde, ein Puffergehäuse der gattungsgemäßen
Art so zu gestalten, daß auch in ungünstigen Einsatzfällen des Gehäuses die Pufferfeder
vor Wasser wirksam geschützt ist.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das äußere Gehäuseteil in
dem von seiner Grundplatte abgewandten Endbereich eine umlaufende, die innere Mantelfläche
des äußeren Gehäuseteils und damit den Spalt wesentlich erweiternde Ausnehmung enthält
und seinem unteren Scheitelbereich eine Öffnung zum Abfließen von hinter die Ausnehmung
gelangtem Wasser aufweist.
[0005] Nach einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Öffnung
des äußeren Gehäuseteils im Bereich derteleskopartigen Führung der beiden Gehäuseteile
angeordnet ist.
[0006] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im
folgenden näher beschrieben. Die Zeichnung zeigt ein Puffergehäuse im Längsschnitt
durch die vertikale Mittenebene.
[0007] Das Puffergehäuse gemäß Zeichnung ist für eine beispielsweise als Reibungsfeder oder
als hydraulisch arbeitende Vorrichtung ausgebildete Pufferfeder bestimmt. Das Gehäuse
besteht aus einem äußeren Gehäuseteil 1 mit einer Grundplatte 1a. die unter Anordnung
eines Dichtungsringes 4 durch Schrauben 3 miteinander verbunden sind, und weiter aus
einem inneren Gehäuseteil 2 mit einer daran angeformten Grundplatte 2a. Die beiden
Gehäuseteile 1 und 2 sind unter Bestehen eines umlaufenden Spaltes 6 teleskopartig
ineinander geführt und gegen die Stoßrichtung durch einen Haltering 5 festgelegt,
der dazu in eine Nut 2b des inneren Gehäuseteils 2 eingreift und gegen einen Anschlagbund
1e des äußeren Gehäuseteils 1 anliegt.
[0008] Das äußere Gehäuseteil 1 enthält in dem von seiner Grundplatte 1a abgewandten Endbereich
eine umlaufende, im vorliegenden Beispiel zylindrische Ausnehmung 1c. Durch diese
Ausnehmung 1c werden die innere Mantelfläche 1b des äußeren Gehäuseteiles 1 und damit
der zwischen den Gehäuseteilen 1 und 2 umlaufende Spalt 6 wesentlich erweitert, mit
den günstigen Folgen, daß auf das Puffergehäuse fließendes Wasser nicht den gesamten
Spalt 6 benetzt und beim Rückhub des Puffergehäuses - wegen der durch die Ausnehmung
1c herabgesetzten Strömungsgeschwindigkeit der Luft am Spalt 6 - erheblich weniger
Wasser angesaugt wird. Der dennoch angesaugte Wasseranteil fließt durch eine im unteren
Scheitelbereich der teleskopartigen Führung befindliche Öffnung 1d des äußeren Gehäuseteils
1, also noch vor Eintritt in den Gehäuseinnenraum, ungehindert ab.
1. Puffergehäuse, insbesondere für Schienenfahrzeuge, bestehend aus zwei teleskopartig
ineinander geführten Gehäuseteilen (1 und 2), die an ihren voneinander abgewandten
Enden jeweils mit einer Grundplatte (1a bzw. 2a) versehen sind, wobei innerhalb der
teleskopartigen Führung der Gehäuseteile (1 und 2) ein im Rahmen üblicher Fertigungstoleranzen
liegender umlaufender Spalt (6) vorhanden ist, dadurch gekennzeichnet, daß das äußere
Gehäuseteil (1) in dem von seiner Grundplatte (1a) abgewandten Endbereich eine umlaufende,
die innere Mantelfläche (1b) des äußeren Gehäuseteils (1) und damit den Spalt (6)
wesentlich erweiternde Ausnehmung (1c) enthält und in seinem unteren Scheitelbereich
eine Öffnung (1d) zum Abfließen von hinter die Ausnehmung (1c) gelangtem Wasser aufweist.
2. Puffergehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung (1d) des
äußeren Gehäuseteils (1) im Bereich der teleskopartigen Führung der beiden Gehäuseteile
(1 und 2) angeordnet ist.
1. A buffer housing, especially for railway vehicles, comprising two housing parts
(1 and 2) which are telescopically guided one inside the other and which are each
provided at their ends remote from one another with a base plate (1 a and 2a respectively),
a continuous gap (6) within the limit of customary manufacturing tolerances being
present inside the telescopic guide of the housing parts (1 and 2), characterized
in that in its end region remote from its base plate (1a) the outer housing part (1)
contains a continuous recess (1c) which substantially enlarges the internal generated
surface (1b) of the outer housing part (1) and hence the gap (6), and in its lower
zenith region it comprises an opening (1d) for the discharge of water which has penetrated
behind the recess (1 c).
2. A buffer housing according to claim 1. characterized in that the opening (1 d)
of the outer housing part (1) is provided in the region of the telescopic guide of
the two housing parts (1 and 2).
1. Cage de tampon, en particulier pour véhicules ferroviaires, formé de deux parties
de cage (1 et 2) guidées télescopiquement l'une dans l'autre, qui sont munies chacune
d'une plaque de base (respectivement 1a, 2a) à leurs extrémités détournées l'une de
l'autre, un interstice circonférentiel (6) qui se situe dans le cadre de tolérances
usuelles de fabrication se trouvant à l'intérieur du guidage télescopique des parties
de cage (1 et 2), caractérisé en ce que la partie extérieure de cage (1) contient
dans la région terminale opposée à sa plaque de base (ta) un évidement circonférentiel
(1c) élargissant considérablement la surface latérale intérieure (1b) de la partie
extérieure de cage (1). et donc l'interstice, et présente dans sa région inférieure
de sommet une ouverture (1d) pour l'écoulement de l'eau parvenue derrière l'évidement
(1 c).
2. Cage de tampon selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'ouverture (1d)
de la partie extérieure de cage (1) est disposée dans la région de guidage télescopique
des deux parties de cage (1 et 2).
