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EP 0 123 022 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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26.11.1986 Patentblatt 1986/48 |
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Anmeldetag: 28.01.1984 |
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Hub- bzw. Absetzvorrichtung für transportable Behälter, z.B. Kabinen, Container, Shelter
oder dergleichen
Lifting or depositing device for transportable containers, e.g. cabins, containers,
shelters or the like
Dispositif pour lever ou déposer des conteneurs transportables, par exemple des cabines,
des containers, des abris ou similaires
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Benannte Vertragsstaaten: |
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FR GB IT |
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Priorität: |
19.02.1983 DE 3305847
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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31.10.1984 Patentblatt 1984/44 |
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Anmelder: Haacon Hebetechnik GmbH |
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D-97896 Freudenberg (DE) |
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Erfinder: |
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- Riedl, Reinhold
D-8760 Miltenberg (DE)
- Lazarus, Conrad
D-6982 Freudenberg/Main (DE)
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Vertreter: Fuchs, Richard |
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Kantstrasse 18 D-97074 Würzburg D-97074 Würzburg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Hub- bzw. Absetzvorrichtung für transportable
Behälter, z.B. Kabinen, Container, Shelter oder dergleichen, mit an den Behälterecken
mittels Ausleger zu befestigenden Zahnstangenwinden, deren Zahnstangen an vorzugsweise
rohrförmigen Stützen befestigt sind, die in etwa behälterhohen rohrförmigen Windenschäften
geführt sind, an welchen die Ausleger und je ein Windengetriebe befestigt sind.
[0002] Eine derartige Hub- bzw. Absetzvorrichtung ist z.B. durch die DE-C- 25 40 400 oder
das DE-U-7 502 135 bekannt geworden. Eine jede dieser Vorrichtungen weist vier Zahnstangenwinden
auf, die jeweils mittels zweier Ausleger und einer Zugstrebe an den genormten Eckbeschlägen
eines Behälters angesetzt werden. Durch entsprechende Betätigung der Zahnstangenwinden,
die in der Regel durch eine Kupplungswelle paarweise antriebsmäßig miteinander verbunden
sind, kann der betreffende Behälter, z.B. von einer Ladefläche eines Lastkraftwagens
abgehoben und anschließend z.B. auf dem Boden abgesetzt oder umgekehrt vom Boden angehoben
und auf der Ladefläche abgesetzt werden. Problematisch bei diesen Zahnstangenwinden
ist die Führung der Stützen einschließlich ihrer Zahnstangen in denetwa behälterhohen
rohrförmigen Windenschäften. Bei ungünstigen Toleranzadditionen und daraus resultierender
mangelhafter Führung der Stützen in den Windenschäften besteht nämlich die große Gefahr,
daß die Antriebsritzel der Windengetriebe nicht exakt in die Zahnstangen eingreifen,
was zu vorzeitigem Verschleiß und einer insgesamt schlechten Zahns tangentriebfunktion
führt. Zur Vermeidung obiger Nachteile bzw. zur Erzielung einer verbesserten Stützenführung
bzw. eines Toleranzausgleichs ist es auch bereits bekannt, in den rohrförmigen Windenschäften
toleranzausgleichende Gleitlagerstücke einzubauen. Diese Maßnahme ist jedoch, insbesondere
bei einer Serienproduktion unwirtschaftlich, da die passende Auswahl der Gleittagerstücke
für die einzelnen Zahnstangenwinden relativ viel Zeit in Anspruch nimmt.
[0003] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, bei einer Hub- bzw. Absetzvorrichtung
mit Zahnstangenwinden der eingangs bezeichneten Bauart die Führung der Stützen, einschließlich
ihrer Zahnstangen in den rohrförmigen Windenschäften mittels einfacher baulicher Maßnahmen
so zu verbessern, daß einwandfreie Zahnstangentriebfunktionen erhalten werden und
eine wirtschaftliche Fertigung in der Serienproduktion gewährleistet ist.
[0004] Gemäß er Erfindung wird obige Aufgabe dadurch gelöst, daß zur passgenauen Führung
jeder Stütze mit Zahnstange, mit dem unteren Ende der rohrförmigen Windenschäfte der
Zahnstangenwinden je ein Führungsrohrstück verbunden ist, dessen Länge nur ein Bruchteil
von derjenigen des rohrförmigen Windenschaftes beträgt und an dem das Windengetriebe
angeordnet ist. Die exakte Führung der Stützen mit ihren Zahnstangen wird dadurch
auf ein relativ kurzes Rohrstück an den unteren Enden der rohrförmigen Windenschäfte
konzentriert und damit vorteilhaft auf den Getriebebereich, so daß gewährleistet ist,
daß die Antriebsritzel der Windengetriebe funktionsgerecht in die Zahnstangen an den
Stützen eingreifen können. Die erforderliche genaue Bearbeitung der Führungsflächen
in jedem relativ kurzen Führungsrohrstück kann wirtschaftlich durch spanabhebende
Bearbeitung erfolgen. Die weiterhin erforderliche genaue achsgleiche Verbindung der
Führungsrohrstücke mit den Windenschäften kann gleichfalls in einer Serienproduktion
kostengünstig durchgeführt werden, z.B. unter Verwendung entsprechender Spannvorrichtungen
und Schweißverfahren oder dergleichen. Bei Anwendung einer Leichtbauweise für die
Zahnstangenwinden der Hub- bzw. Absetzvorrichtung, d.h. bei Herstellung sämtlicher
Teile der Zahnstangenwinden - die Getriebeteile ausgenommen - aus Leichtmetall, wird
durch die Erfindung ein weiterer Vorteil erzielt. Man braucht nämlich in diesem Fall
nur an den Lager- bzw. Führungsflächen in den relativ kurzen Führungsrohrstücken sowie
am Außenumfang der rohrförmigen Stützen eine entsprechende Oberflächenbehandlung vornehmen.
Dadurch wird eine beträchtliche Kosteneinsparung erzielt.
[0005] Weitere Ausgestaltungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen hervor. So wird
durch die Merkmale des Anspruches 2 oder 3 die erforderliche exakte Verbindung der
Führungsrohrstücke mit den rohrförmigen Windenschäften vereinfacht. Die angeformte
muffenartige Erweiterung oder die getrennte Verbindungsmuffe erleichtern nämlich den
achsgleichen Zusammenbau der Führungsrohrstücke mit den rohrförmigen Windenschäften.
[0006] Die genaue Bearbeitung der Führungsflächen in dem Führungsrohrstück wird weiter vereinfacht,
wenn entsprechend dem Anspruch 4 das Führungsrohrstück mit einer Anzahl von durch
Längsnuten voneinander seitlich beabstandeten bzw. getrennten Führungsflächen für
die Stütze und deren Zahnstange mit geringem Spiel aufnehmenden Längsaussparungen
versehen ist.
[0007] Eine weitere Fertigungsvereinfachung und damit Kosteneinsparung wird durch das Merkmal
des Anspruches 5 erreicht.
[0008] Wenn entsprechend Anspruch 6 die Wandung des Führungsrohrstücks über die axiale Länge
der Führungsflächen am oberen und unteren Ende des Führungsrohrstücks verstärkt ist,
können vorteilhaft die restlichen Teile des Führungsrohrstücks mit einer relativ geringeren
Wandungsdicke ausgeführt werden, was Gewichts- und Kosteneinsparung bedeutet.
[0009] Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird das Windengetriebegehäuse einstückig
mit dem Führungsrohrstück ausgebildet. Dadurch sind Montagefehler und eine daraus
resultierende Beeinträchtigung der Zahnstangentriebfunktion von vornherein ausgeschaltet.
[0010] Zweckmäßig sind ferner mit dem Führungsrohrstück der untere Ausleger oder Lageraugen
für den unteren Ausleger einteilig verbunden.
[0011] Aus den Ansprüchen 9 und 10 gehen zweckmäßige querschnitte für den Windenschaft hervor,
die Gewichtseinsparungen bringen.
[0012] Die Erfindung wird anschließend anhand der Zeichnungen von Ausführungsbeispielen
erläutert. Es zeigen:
Figur 1 eine Seitenansicht einer an einer Behälterecke angesetzten Zahnstangenwinde
der Hub- bzw. Absetzvorrichtung, die ebenso wie der Behälter, von dem nur ein Teil
gezeigt ist, auf dem Boden abgestützt ist;
Figur 2 eine Schnittansicht eines Führungsrohrstücks mit angeformtem Windengetriebegehäuse
und einem Teil des rohrförmigen Windenschaftes, mit dem das Führungsrohrstück verbunden
ist, sowie mit einem Teil der darin zu führenden Stütze mit Zahnstange;
Figur 3 eine Schnittansicht entlang der Linie 111-111, in Figur 2 ohne rohrförmigen
Windenschaft;
Figur 4 eine Draufsicht auf die Zahnstangenwinde der Figur 1 ohne praxisüblichen Deckel
in etwas vergrößertem Maßstab;
Figur 5 eine Querschnittsansicht eines Windenschaftes mit einer anderen Querschnittsform,
die dem Umriss der Stütze mit ihrer Zahnstange eng folgt und
Figur 6 eine der Figur 1 ähnliche Seitenansicht, jedoch von einer Variante der Hub-
bzw. Absetzvorrichtung, bei der die Zahnstangenwinden schwenkbar an den Behälterecken
gelagert sind.
[0013] Die Hub- bzw. Absetzvorrichtung ist für Behälter 10 mit vorzugsweise rechteckigem
Grundriß bestimmt, die z.B. vom Boden anzuheben und auf der Ladefläche eines Lastkraftwagens
abzusetzen oder umgekehrt von dieser anzuheben und auf dem Boden abzusetzen sind.
Die Hub- bzw. Absetzvorrichtung kann jedoch auch den Behälter in einem mehr oder weniger
großen Abstand vom Boden frei tragen. Für diese Zwecke weist die Hub- bzw. Absetzvorrichtung
vier gleichartige Zahnstangenwinden 11 (Fig. 1) oder 11' (Fig.6) auf, die bei der
Ausführungsform nach Figur 1 in bekannter Weise lösbar an den Behälterecken befestigt
sind und im Falle der Ausführungsform nach Figur 6 schwenkbar an den Behälterecken
angelenkt sind.
[0014] Es wird nun auf die Figuren 1 - 4 Bezug genommen und eine der vier gleichartigen
Zahnstangenwinden 11 ausführlicher beschrieben. Die Zahnstangenwinde 11 enthält einen
nahezu behälterhohen rohrförmigen Windenschaft 12, eine in diesem axial beweglich
angeordnete rohrförmige Stütze 13, an der entsprechend Figur 4 eine Zahnstange 14
befestigt ist und die an ihrem unteren Ende mit einer Fußplatte 15 versehen ist. Das
untere Ende des rohrförmigen Windenschaftes 12 ist passend in eine muffenartige Erweiterung
16 am oberen Ende eines Führungsrohrstückes 17 für die rohrförmige Stütze 13 mit ihrer
Zahnstange 14 eingesteckt und mit diesem Teil durch Schweißen oder dergleichen fest
verbunden. Dieses Führungsrohrstück 17 hat, wie z.B. aus Figur 1 hervorgeht, eine
Länge, die nur ein Bruchteil von derjenigen des rohrförmigen Windenschaftes 12 beträgt,
ist als Gußstück hergestellt und mit einem angeformten Gehäuse 18 für das Windengetriebe
verfarhen. Die Einzelheiten des Windeng s sind, da bekannt, nicht dargestellt. Betatigt
wird das Windengetriebe durch eine Handkurbel 19 und ein nicht gezeigtes Antriebsritzel
des Windengetriebes kämmt mit der Zahnstange 14 an der rohrförmigen Stütze 13. Je
nach Drehrichtung der Handkurbel 19 wird der Windenschaft 12 und das mit diesem fest
verbundene Führungsrohrstück 17 relativ zu der auf dem Boden ruhenden rohrförmigen
Stütze 13 nach oben oder unten bewegt, um den Behälter 10 anzuheben oder zu senken.
Im Ausführungsbeispiel sind je zwei Windengetriebe von seitlich benachbarten Zahnstangenwinden
11 durch eine Welle 20 antriebsmäßig verbunden, so daß zur Manipulation des Behälters
10 lediglich zwei Mann die entsprechenden Handkurbeln 19 betätigen müssen. Die Anordnung
der Zahnstangenwinden 11 kann so getroffen sein, daß sich die Wellen 20 parallel zu
den Stirnseiten (Fig. 1) oder parallel zu den Längsseiten des Behälters 10 erstrecken,
was die in Figur 1 in strichpunktierten Linien angedeuteten Windengetriebepositionen
voraussetzt.
[0015] Zur Verbindung jeder Zahnstangenwinde 11 mit dem Behälter 10 dient je ein unterer
Ausleger 21 und ein oberer Ausleger 22, die mit den genormten Eckbeschlägen 23 bzw.
24 am Behälter 10 in bekannter Weise in Eingriff gebracht werden können. Der untere
Ausleger 21 ist an zwei Lageraugen 25 angelenkt, die ihrerseits am Führungsrohrstück
17 angeformt sind. Der obere Ausleger 22 ist an zwei Lageraugen 26 (vergl.auch Fig.
4) angelenkt, die einstückig mit einer Hülse 27 verbunden sind, welche passend auf
den Windenschaft 12 aufgesteckt und durch Schweißen fest mit diesem verbunden ist.
Diese Schweißverbindung oder dergleichen kann, wie in Figur 4 durch strichpunktierte
Linien angedeutet ist, durch eine Schrube 28 zusätzlich gesichert oder ersetzt sein
Aus Figur 4 geht auch hervor, daß die hier gezeigte Querschnittsform des Windenschaftes
12 Freiräume 29 zwischen dem Windenschaft 12 und der Zahnstange 14 bzw. Stütze 13
schafft, die wahlweise den Kopf einer Sicherungsschraube 28 aufnehmen können, ohne
daß dadurch die erforderliche Relativbewegung zwischen Windenschaft und Stütze bzw.
Zahnstange beeinträchtigt würde.
[0016] Eine der Hülse 27 gleichartige Hülse 27' mit Lageraugen 26' ist in einem gewissen
Abstand von der Hülse 27 nach unten am Windenschaft 12 in der oben beschriebenen Art
und Weise befestigt. An den Lageraugen 26' dieser Hülse 27' ist das obere Ende einer
Zugstrebe 30 angelenkt, deren unteres Ende mit dem behälterseitigen Ende des unteren
Auslegers 21 bei 31 gelenkig verbunden ist. Die Hülsen 27 und 27' können vorteilhaft
in Abhängigkeit von der jeweiligen Höhe der zu manipulierenden Gattung von Behältern
10 optimal am Windenschaft 12 in der Höhe eingestellt und anschließend mit diesem
starr verbunden werden.
[0017] Während sich die rohrförmige Stütze 13 mit der an ihr befestigten Zahnstange 14 mit
einem gewissen seitlichen Spiel durch den Windenschaft 12 hindurcherstrecken kann,
dient das Führungsrohrstuck 17 zur passgenauen Führung der Stütze 13 mit Zahnstange
14. Da diese passgenaue Führung nahe dem Windengetriebe liegt, ist ein exakter Eingriff
von dessen Antriebsritzel in die Zahnstange 14 gewährleistet. Im einzelnen ist das
Führungsrohrstück 17 an seinem oberen und unteren Ende mit axial relativ kurzen Führungsflächen
32 versehen, die vorzugsweise durch Längsnuten 33 in Umfangsrichtung voneinander getrennt
sind. Diese Führungsflächen 32 stehen in Anlage mit allen vier Seiten der rohrförmigen
Stütze 13, während Längsaussparungen 34 im Führungsrohrstück 17 die Zahnstange 14
mit geringem Spiel aufnehmen. Die Wandungsabschnitte 35, welche sich um die Führungsflächen
32 herum erstrecken, sind gegenüber dem restlichen Teil des Führungsrohrstücks 17
erheblich verstärkt (vergl. Fig.21).
[0018] Mit Ausnahme der Getriebeteile können sämtliche Teile der Zahnstangenwinde 11 aus
Leichtmetall hergestellt sein, und in diesem Fall braucht man lediglich die Führungsflächen
32 und den ümfang der rohrförmigen Stütze 13, falls diese auch aus einer Leichtmetallegierung
besteht, durch bekannte Oberflächenbehandlungsverfahren zu härten.
[0019] Beim Ausführungsbeispiel nach Figur 5 ist der Querschnitt des Windenschaftes 12'
der Kontur der rohrförmigen Stütze 13 und dar an dieser angeordneten Zahnstange 14
relativ eng angepasst. Es sei noch bemerkt, daß die Zahnstange 14 an der rohrförmigen
Stütze 13 angeschraubt oder auch einteilig mit dieser ausgebildet sein kann.
[0020] Die Zahnstangenwinde 11' der Figur 6 entspricht in wesentlichen Teilen derjenigen
der Figur 1 und gleiche Teile sind daher mit den gleichen Bezugszahlen gekennzeichnet.
In Abweichung vom Ausführungsbeispiel nach Figur 1 ist hier jedoch der untere Ausleger
21 A am Führungsrohrstück 17 angeformt, d.h. Führungsrohrstück 17 und Ausleger 21
A (und Zugstrebe) bilden ein Teil. Der untere Ausleger 21 A und der obere Ausleger
22 A sind an den Eckbeschlägen 23 A bzw. 24 A des Behälters 10 um eine horizontale
Achse schwenkbar gelagert, so daß z.B. nach erfolgtem Anheben des Behälters 10 und
Absetzen desselben auf der Ladefläche eines Lastkraftwagens die Zahnstangenwinden
11'seitlich an den Behälter 10 angeklappt werden können. Das Führungsrohrstück 17
entspricht in seiner Ausbildung und Funktion demjenigen des ersten Ausführungsbeispiels.
1. Hub- bzw. Absetzvorrichtung für transportable Behälter, z.B. Kabinen, Container,
Shelter oder dergleichen, mit an den Behälterecken mittels Ausleger zu befestigenden
Zahnstangenwinden (11, 11'), deren Zahnstangen (14) an vorzugsweise rohrförmigen Stützen
(13) befestigt sind, die in etwa behälterhohen rohrförmigen Windenschäften (12) geführt
sind, an welchen die Ausleger (21, 22) und je ein Windengetriebe befestigt sind, dadurch
gekennzeichnet, daß zur passgenauen Führung jeder Stütze (13) mit Zahnstange (14)
mit dem unteren Ende der rohrförmigen Windenschäfte (12) der Zahnstangenwinden (11)
je ein Führungsrohrstück (17) verbunden ist, dessen Länge nur ein Bruchteil von derjenigen
des rohrförmigen Windenschaftes (12) beträgt und an dem das Windengetriebe (18) angeordnet
ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Ende des rohrförmigen
Windenschaftes (12) von einer muffenartigen Erweiterung (16) am oberen Ende des Führungsrohrstücks
(17) passend aufgenommen und mit dieser durch z.B. Klebung und oder Schweißung verbunden
ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß über das untere Ende des
rohrförmigen Windenschaftes und das obere Ende des Führungsrohrstücks eine Verbindungsmuffe
passend aufgesetzt ist, welche mit diesen beiden Teilen durch z.B. Klebung und /oder
Schweißung verbunden ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsrohrstück
(17) mit einer Anzahl von durch Längsnuten (33) voneinander seitlich beabstandeten
bzw. getrennten Führungsflächen (32) für die Stütze (13) und deren Zahnstange (14)
mit geringem Spiel aufnehmenden Längsaussparungen (34) versehen ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsflächen (32)
auf je einen axial kurzen Umfangsbereich am oberen und unteren Ende des Führungsrohrstücks
(17) begrenzt sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet. daß die Wanduna (351 des Führungsrohrstücks
(17) über die axiale Länge der Führungsflächen (32) am oberen und unteren Ende des
Führungsrohrstücks (17) verstärkt ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Windengetriebegehäuse
(18) einstückig mit dem Führungsrohrstück (17) ausgebildet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Führungsrohrstück
(17) der untere Ausleger (21 A) oder Lageraugen (25) für den unteren Ausleger (21)
einteilig verbunden ist bzw. sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt des rohrförmigen
Windenschaftes (12) sich zusammensetzt aus einem rechteckförmigen und trapezförmigen
Teil, wobei der erstere die Stütze (13) und der letztere die Zahnstange (14) aufnimmt.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt des rohrförmigen
Windenschaftes (12') der Kontur der Stütze (13) und der an dieser angeordneten Zahnstange
(14) relativ eng angepaßt ist.
1. Lifting and set-down gear for transportable receptacles, for example cabins, containers,
shelters or the like, having rack-and-pinion hoists (11,11') to-be attached to the
corners of the receptacle by means of arms and whose racks (14) are fixed to preferably
tubular supports (13) guided in tubular hoist shafts (12) of approximately receptacle
height to which the arms (21, 22) and one hoist drive each are attached, characterised
in that in order to guide each support (13) and rack (14) with a precise fit, to the
lower end of each of the tubular shafts (12) of the rack-and-pinion hoists (11) there
is connected a tubular guide piece (17) whose length is only a fraction of that of
the tubular hoist shaft (12) and on which the hoist drive (18) is arranged.
2. Gear according to claim 1, characterised in that the lower end of the tubular hoist
shaft (12) is received in fitting relationship by a socket-like widened portion (16)
at the upper end of the tubular guide piece (17) and is connected to this widened
portion by, for example, cementing and/or welding.
3. Gear accoiding to claim 1, characterised in that a connecting socket is mounted
in fitting relationship over the lower end of the tubular hoist shaft and the upper
end of the tubular guide piece and is connected to these two parts by, for example,
cementing and/or welding.
4. Gear according to claim 1, characterised in that the tubular guide piece (17) is
provided with a number of guide surfaces (32) for the support (13) spaced or separated
laterally from one another by longitudinal grooves (33), and with longitudinal recesses
(34) receiving the rack (14) of the support with a slight clearance.
5. Gear according to claim 4, characterised in that the guide surfaces (32) are limited
to an axially short circumferential zone in each case at the upper and lower ends
of the tubular guide piece (17).
6. Gear according to claim 5, characterised in that the wall (35) of the tubular guide
piece (17) is thickened over the axial length of the guide surfaces (32) at the upper
and lower ends of the tubular guide piece (17).
7. Gear according to claim 1, characterised in that the hoist drive housing (18) is
formed in one piece with the tubular guide piece (17).
8. Gear according to claim 1, characterised in that the lower arm (21 A) or bearing
eyes (25) for the lower arm (21) is or are connected in one piece to the tubular guide
piece (17).
9. Gear according to claim 1, characterised in that the cross-section of the tubular
hoist shaft (12) is composed of a rectangular and a trapezoidal portion, the former
accommodatine the support (13) and the latter the rack (14).
10. Gear according to claim 1, characterised in that the cross-section of the tubular
hoist shaft (12') is adapted relatively closely to the contour of the support (13)
and of the rack (14) arranged thereon.
1. Dispositif de soulèvement ou de dépose pour récipients transportables, par exemple
des cabines ou malles cabines, des conteneurs, des abris ou analogues, comportant
des crics (11, 11') à crémaillère à fixer aux coins des récipients à l'aide de flèches
et dont les crémaillères (14) sont fixées sur des supports (13) avantageusement tubulaires
qui sont guidés dans des corps tubulaires (12) ayant approximativement la hauteur
des récipients et sur lesquels les flèches (21, 22) et chaque dispositif d'entraînement
de cric sont fixés, dispositif caractérisé en ce qu'un morceau (17) de tube de guidage
est respectivement relié pour le guider convenablement à chaque support (13) comportant
une crémaillère (14) par l'extrémité inférieure des corps tubulaires (12) des crics
(11), morceau dont la longueur ne représente qu'une fraction de celle du corps tubulaire
(12) et auquel l'entraînement (18) du cric est associé.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'extrémité inférieure
du corps tubulaire (12) est logée de façon appropriée par une partie élargie (16),
en forme de manchon, à l'extrémité supérieure du morceau (17) de tube de guidage et
y est assujettie, par exemple par collage et/ou soudage.
3. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que, sur l'extrémité inférieure
du corps tubulaire et l'extrémité supérieure du morceau de tube de guidage, est monté
de façon convenable un manchon de liaison qui est relié à ces deux parties par exemple
par collage et/ou soudage.
4. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le morceau (17) de tube
de guidage est muni d'un certain nombre de surfaces (32) de guidage du support (13),
latéralement écartées ou séparées l'une de l'autre par des rainures longitudinales
(33) et de creux longitudinaux (34) logeant avec un faible jeu sa crémaillère (14).
5. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce que les surfaces (32) de
guidage sont limitées sur une courte zone axiale périphérique à l'extrémité supérieure
et à l'extrémité inférieure du morceau (17) de tube de guidage.
6, Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que la paroi (35) du morceau
(17) de tube de guidage est renforcée et épaissie sur la longueur axiale des surfaces
de guidage à l'extrémité supérieure et à l'extrémité inférieure du morceau (17) de
tube de guidage.
7. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le boîtier (18) de l'entraînement
du cric est réalisé d'une seule pièce avec le morceau (17) de tube de guidage.
8. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la flèche inférieure
(21A) ou les bossages (25) de palier pour la flèche inférieure (21) est ou sont reliés
d'une seule pièce avec le morceau (17) de tube de guidage.
9. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la section transversale
du corps tubulaire (12) du cric se compose d'une partie rectangulaire et d'une partie
trapézoïdale, la première logeant le support (13) et la dernière la crémaillère (14).
10. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la section transversale
du corps tubulaire (12') de cric épouse de façon relativement étroite le contour du
support (13) et de la crémaillère (14) qui y est associée.