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EP 0 123 063 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.01.1987 Patentblatt 1987/04 |
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Anmeldetag: 29.02.1984 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: F01L 1/46 |
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Gehäuse für eine Ventilbetätigungsstossstange
Valve-actuating push-rod housing
Boîtier pour un poussoir de soupape
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT DE FR IT |
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Priorität: |
22.04.1983 DE 3314721
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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31.10.1984 Patentblatt 1984/44 |
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Anmelder: KHD Canada Inc. DEUTZ R & D Devision |
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Montreal/Quebec (CA) |
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Erfinder: |
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- Hilker, Dieter
Mascouche Heights
Quebec J0N 1TO (CA)
- Slezak, Pavel Jan
Pierrefonds
Quebec (CA)
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| (74) |
Vertreter: Nau, Walter, Dipl.-Ing. |
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Johann-Pullem-Strasse 8 50999 Köln 50999 Köln (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Gehäuse für eine Ventilbetätigungsstoßstange einer
Brennkraftmaschine mit einem die Ventilbetätigungsstoßstange von einem Kurbelgehäuse
zu einem Zylinderkopf, Kipphebelgehäuse oder dergl. ummantelnden Schutzrohr, das jeweils
mit einem Rohrende einerseits in eine kurbelgehäuseseitige Öffnung und andererseits
in eine zylinderkopf- bzw. kipphebelgehäuseseitige Öffnung einsteckbar und innerhalb
der Öffnungen jeweils mittels eines Rundschnurringes abdichtbar ist, der in einer
Nut, Ausdrehung oder dergl. angeordnet ist.
[0002] Bei Ventiltrieben von Brennkraftmaschinen mit unten liegender Nockenwelle und insbesondere
hängenden Ventilen sind zur Ventilbetätigung u. a. Stoßstangen erforderlich. Da beispielsweise
bei luftgekühlten Brennkraftmaschinen die Stoßstangen durch den Kühlluftraum zwischen
Kipphebelgehäuse bzw. Zylinderkopf- und Kurbelgehäuse geführt sind, muß der Durchtritt
der Stoßstangen durch den Kühlluftraum öldicht abgeschlossen werden, um die Verschmutzung
der Kühlrippen mit Lecköl zu vermeiden. Dies geschieht üblicherweise durch ein Stoßstangengehäuse.
[0003] Verschiedenartige Konstruktionen von Stoßstangengehäusen sind aus « Die Konstruktion
schnellaufender Verbrennungsmotoren •, Hermann Mettig, Walter De Gryterverlag, Berlin,
New York, 1973, Bild 162 auf Seite 244 bekannt. Als drittes Ausführungsbeispiel ist
ein gattungsgemäßes Stoßstangengehäuse dargestellt, bei dem die zylinderkopf- und
kurbelgehäuseseitigen Verbindungen des Schutzrohres als Steckverbindungen ausgebildet
sind, die jeweils mittels eines Rundschnur- bzw. O-Ringes abgedichtet sind. Das kurbelgehäuseseitige
Rohrende des Schutzrohres wird durch ein Anschlagelement gebildet, das mit einer Ausdrehung
nach Rungschnurringnorm zur Aufnahme eines Rundschnurringes versehen ist und das im
montierten Zustand außen am Kurbelgehäuse anliegt. Hierdurch wird eine axiale Bewegungsmöglichkeit
des Schutzrohres begrenzt, so daß zum sicheren Halten des Schutzrohres zusätzlich
ein Halteelement erforderlich ist, das mit dem Kurbelgehäuse verschraubt ist. Diese
Lösung erfordert somit einen erheblichen Fertigungsaufwand in Form von Einzelbauteilen
und kann auch hinsichtlich der Montagefreundlichkeit nicht befriedigen, was aber insbesondere
bei einer Großserienfertigung von Brennkraftmaschinen von erheblicher Bedeutung ist.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein Gehäuse für eine Ventilbetätigungsstoßstange
der eingangs genannten Art unter Beibehaltung der als Steckverbindungen ausgebildeten
zylinderkopf- und kurbelgehäuseseitigen Verbindungen des Schutzrohres hinsichtlich
der für eine sichere dichtende Stoßstangenverkleidung aufzuwendenden Einzelbauteile
zu vereinfachen und den aufzubringenden Fertigungsaufwand und die Montage zu minimieren.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Rundschnurring eines Rohrendes
des Schutzrohres in einem Aufnahmeraum mit im wesentlichen trapez- bzw. rechteckförmigem
Querschnitt angeordnet ist, der gemeinsam durch eine im Schutzrohr vorgesehene Nut
und eine von der kurbelgehäuseseitigen oder zylinderkopf- bzw. kipphebelgehäuseseitigen
Öffnung ausgehende Nut gebildet wird, wobei die beiden Nuten additiv mit einer Nuttiefe
nach Rundschnurringnorm ausgebildet sind.
[0006] Durch diese erfindungsgemäßen Merkmale ist es in vorteilhafter Weise möglich, auf
jegliche zusätzlichen Bauteile zur axialen Sicherung des Schutzrohres zu verzichten,
da die axiale Sicherung innerhalb des gemeinsamen Aufnahmeraumes des einen Rundschnurringes
erfolgt, so daß diesem Aufnahmeraum bzw. diesem Rundschnurring eine doppelte Funktion
und somit Bedeutung zukommt. Der gemeinsame Aufnahmeraum ist im wesentlichen den Rundschnurringnormen
angepaßt, d. h., daß in Abhängigkeit der zu verwendenden Rundschnurringstärke beispielsweise
die Nutenbreite den für Rundschnurringe üblichen genormten Tabellen entnommen werden
kann, wobei jedoch die den genormten Tabellen ebenfalls zu entnehmbare Gesamtnutentiefe
sich additiv auf beide Nuten des Aufnahmeraumes verteilt. Hierdurch ist eine absolute
Dichtheit des Gehäuses sichergestellt. Die Montage des Stoßstangengehäuses ist bei
wesentlich geringerem Fertigungsaufwand erheblich vereinfacht, da außer dem Einlegen
der Rundschnurringe und dem Einstecken des Schutzrohres keine weiteren Montagearbeiten
mehr erforderlich sind. Das erfindungsgemäße Stoßstangengehäuse kann mit den gleichen
Vorteilen sowohl bei luftgekühlten als auch bei wassergekühlten Brennkraftmaschinen
vorgesehen werden.
[0007] Bevorzugt weist eine Nut des gemeinsamen Aufnahmeraumes einen abgerundeten Einlauf
auf, der mit einem Radius von 0,5-1,0 des Durchmessers des zu verwendenden Rundschnurringes
ausgebildet ist. Die mit dem abgerundeten Einlauf versehene Nut des gemeinsamen Rundschnurringaufnahmeraumes
ist bevorzugt entweder in der kurbelgehäuseseitigen oder der zylinderkopf- bzw. kipphebelgehäuseseitigen
Öffnung vorgesehen und die schutzrohrseitige Nut macht bevorzugt 80 % des gesamten
Aufnahmeraumes aus, was insbesondere weitere fertigungstechnische Vorteile beinhaltet.
Als besonders günstige Gestaltung der mit dem gemeinsamen Aufnahmeraum ausgebildeten
Steckverbindung des Schutzrohres hat es sich herausgestellt, wenn der Öffnungsdurchmesser
1,6 % bis 2,05 % kleiner ist als der maximale Durchmesser der von der Öffnung ausgehenden
Nut und wenn der maximale Durchmesser des in diese Öffnung einsteckbaren Rohrendes
2 % bis 3 % geringer ist als der entsprechende Durchmesser der kurbelgehäuseseitigen
oder zylinderkopf- bzw. kipphebelgehäuseseitigen Öffnung. Durch diese erfindungsgemäße
Gestaltung der Steckverbindung des Ventilbetätigungstoßstangengehäuses ist es in vorteilhafter
Weise möglich, der doppelten Funktion des Aufnahmeraumes hinsichtlich Abdichtung und
axialer Sicherung des Schutzrohres bei guter Montagemöglichkeit optimal Rechnung zu
tragen.
[0008] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind in den
Unteransprüchen angegeben.
[0009] Zur weiteren Erläuterung der Erfindung wird auf die Zeichnungen verwiesen, in denen
jeweils Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt sind.
[0010] Es zeigen :
Figur 1 eine schematische Querschnittsdarstellung eines Ausführungsbeispieles eines
erfindungsgemäß gestalteten Ventilbetätigungsstoßstangengehäuses ;
Figur 2 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäß gestalteten Ventilbetätigungsstoßstangengehäuses
;
Figur 3 einen vergrößerten Teilausschnitt nach Detail 111 in Fig. 2 in einer Querschnittsdarstellung.
[0011] In den Fig. 1 bis 3 sind grundsätzlich gleichwirkende Teile mit gleichen Bezugsziffern
versehen, wobei nur die zum Verständnis der Erfindung notwendigen Teile im Einzelnen
näher dargestellt sind. Mit 1 ist ein Kurbelgehäuse, mit 2 ein Kipphebelgehäuse und
mit 3 die Nockenwelle einer Brennkraftmaschine bezeichnet. Das Ventil 4 der Brennkraftmaschine
wird über einen Kipphebel 5 und eine Stoßstange 6 von der Nockenwelle 3 gesteuert.
Die Stoßstange 6 ist von der Nockenwelle 3 durch eine kurbelgehäuseseitige Öffnung
8 und eine kipphebelgehäuseseitige Öffnung 9 durch einen nicht im Einzelnen dargestellten
Raum 7 zum Kipphebel 5 geführt und wird zwischen dem Kurbelgehäuse 1 und dem Kipphebelgehäuse
2 von einem Schutzrohr 10 ummantelt. Die Rohrendbereiche des Schutzrohres 10 sind
in die Öffnungen 8 und 9 einsteckbar und mittels eines Rundschnur- bzw. O-Ringes abgedichtet.
In der kurbelgehäuseseitigen Offnung 8 ist erfindungsgemäß der Rundschnurring 11 in
einem Aufnahmeraum 12 angeordnet, der gemeinsam durch eine in dem Schutzrohr 10 vorgesehene
Nut 13 und eine von der kurbelgehäuseseitigen Öffnung 8 ausgehende Nut 14 gebildet
wird. Die Radien R und die Breite B der beiden Nuten 13 und 14 sind dabei entsprechend
der üblichen Rundschnurringnormtabellen ausgebildet, wobei jedoch die ebenfalls den
Rundschnurringnormtabellen entnehmbare Nuttiefe T additiv durch die Nuttiefen T
13 und T
14 der Nuten 13 und 14 gebildet werden. Durch den in der kurbelgehäuseseitigen Öffnung
8 in dem gemeinsamen Aufnahmeraum angeordneten Rundschnurring 11 ist somit das Schutzrohr
10 einerseits abgedichtet und andererseits axial gesichert. Zusätzlich zur axialen
Sicherung ist innerhalb dieser Öffnung noch ein Absatz 15 vorgesehen, der die axiale
Bewegungsmöglichkeit kurbelgehäuseeinwärts begrenzt. Der Rundschnurring 11 des in
die kipphebelgehäuseseitige Öffnung 9 einsteckbaren Rohrendes des Schutzrohres 10
ist ausschließlich in einer schutzrohrseitigen trapez- bzw. rechteckförmigen Nut 16
angeordnet. Diese Nut 16 ist mit den üblichen Abmessungen nach Rundschnurringnorm
ausgebildet.
[0012] In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ist die kurbelgehäuseseitige Öffnung 8 zum
Einstecken des Schutzrohres 10 durch ein am Kurbelgehäuse 1 beispielsweise mittels
Schrauben befestigbares Halteelement vorgesehen. Innerhalb des Halteelements 17 ist
wiederum ein Absatz 15 vorgesehen zur einseitigen Begrenzung der schutzrohrseitigen
Bewegungsmöglichkeit. Weiterhin weist in diesem Ausführungsbeispiel der in die Öffnungen
8 und 9 einsteckbare Rohrendbereich des Schutzrohres 10 einen erweiteren Querschnitt
auf, so daß zwischen den beiden Rohrendbereichen das Schutzrohr 10 enger an der Stoßstange
6 geführt sein kann. Ansonsten ist dieses Ausführungsbeispiel ähnlich gestaltet wie
das Ausführungsbeispiel nach Fig. 1.
[0013] In Fig. 3 ist ein stark vergrößerter Ausschnitt entsprechend der Detailmarkierung
Ili in Fig. 2 des gemeinsamen Aufnahmeraumes dargestellt, um insbesondere die Abmessungen
der beiden Nuten 13 und 14 des gemeinsamen Aufnahmeraumes 12 zu verdeutlichen. Hier
ist ein Rundschnurring 11 in seinem montierten Zustand, d. h. verformten Zustand geschnitten
und strichpunktiert in seinem Ursprungszustand mit dem Durchmesser D
R dargestellt. In Abhängigkeit des Rundschnurringdurchmessers D
R kann den üblichen Rundschnurringnormtabellen die Breite B, die Radien R und die Gesamtnuttiefe
T des gemeinsamen Aufnahmeraumes 12 entnommen werden. Die Gesamtnuttiefe T des gemeinsamen
Aufnahmeraumes 12 ergibt sich additiv aus der Nuttiefe T
13 der Nut 13 des Schutzrohres 10 und der Nuttiefe T
14 der von der Öffnung 8 ausgehenden Nut 14. Da für eine optimale Abdichtung der Gesamtnuttiefe
T vorgegeben ist aber dennoch die Verbindung als gut montierbare Steckverbindung ausgebildet
sein muß, sind die jeweiligen Nuttiefen T
13 und T,
4 und daraus resultierend die Durchmesser D
14 der Einstecköffnung 8 und der äußere Durchmesser D
13 des in die Öffnung 8 einsteckbaren Schutzrohres 10 erfindungsgemäß optimiert. Der
Durchmesser D
14 der Öffnung 8 ist 1,6 % bis 2,0 % kleiner als der Durchmesser D
T14 der Nut 14 und der maximale äußere Durchmesser D
13 des in die Öffnung 8 einsteckbaren Rohrendes des Schutzrohres 10 ist 2 % bis 3 %
geringer als der Durchmesser D
14 der Öffnung 8. Hieraus ergeben sich auch gleichzeitig die anteiligen Nuttiefen T,
3 und T
14. Der Radius des abgerundeten Einlaufes der Nut 14 ist mit einem Radius R
14 von 0,5 bis 1,0 des Durchmessers D
R des Rundschnurringes 11 ausgebildet.
1. Gehäuse für eine Ventilbetätigungsstoßtange (6) einer Brennkraftmaschine mit einem
die Ventilbetätigungsstoßstange (6) von einem Kurbelgehäuse (1) zu einem Zylinderkopf,
Kipphebelgehäuse (2) oder dergl. ummantelnden Schutzrohr (10), das jeweils mit einem
Rohrende einerseits in eine kurbelgehäuseseitige Öffnung (8) und andererseits in eine
zylinderkopf- bzw. kipphebelgehäuseseitige Öffnung (9) einsteckbar und innerhalb der
Öffnungen jeweils mittels eines Rundschnurringes (11) abdichtbar ist, der in einer
Nut (13, 14), Ausdrehung oder dergl. angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der
Rundschnurring (11) eines Rohrendes des Schutzrohres (10) in einem Aufnahmeraum (12)
mit im wesentlichen trapez- bzw. rechteckförmigem Querschnitt angeordnet ist, der
gemeinsam durch eine im Schutzrohr (10) vorgesehene Nut (13) und eine von der kurbelgehäuseseitigen
oder zylinderkopf- bzw. kipphebelgehäuseseitigen Öffnung (8, 9) ausgehende Nut (14)
gebildet wird, wobei die beiden Nuten (13, 14) additiv mit einer Nuttiefe (T) nach
Rundschnurringnorm ausgebildet sind.
2. Gehäuse für eine Ventilbetätigungsstoßstange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß eine der Nuten (13, 14) des gemeinsamen Aufnahmeraumes (12) einen abgerundeten
Einlauf (R14) aufweist.
3. Gehäuse für eine Ventilbetätigungsstoßstange nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die mit dem abgerundeten Einlauf (R14) versehene Nut (14) von der kurbelgehäuseseitigen oder der zylinderkopf- bzw. kipphebelgehäuseseitigen
Öffnung (8, 9) ausgeht und die schutzrohrseitige Nut (13) mehr als 80% des Aufnahmeraumes
bildet.
4. Gehäuse für eine Ventilbetätigungsstoßstange nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser (D14) der mit der Nut (14) für den gemeinsamen Aufnahmeraum (12) versehenen Öffnung (8)
1,6 % bis 2,05 % kleiner ist als der maximale Durchmesser der von dieser ausgehenden
Nut (DT14) und daß der maximale äußere Durchmesser (D13) des in diese Öffnung (8) einsteckbaren Rohrendes des Schutzrohres (10) 2% bis 3%
geringer ist als der Durchmesser (D14) dieser Öffnung (8).
5. Gehäuse für eine Ventilbetätigungsstoßstange nach einem der Ansprüche 2 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der abgerundete Einlauf (R14) der einen Nut (14) des gemeinsamen Aufnahmeraumes (12) einen Radius von 0,5 bis
1,0 des Durchmessers (DR) des aufzunehmenden Rundschnurringes (11) aufweist.
6. Gehäuse für eine Ventilbetätigungsstoßstange nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Rundschnurring (11) eines anderen Rohrendes des Schutzrohres
(10) ausschließlich in einer schutzrohrseitigen trapez- bzw. rechteckförmigen Nut
(16) vorgesehen ist.
7. Gehäuse für eine Ventilbetätigungsstoßstange nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Schutzrohr (10) an beiden in die kurbelgehäuseseitigen
und zylinderkopf- bzw. kipphebelseitigen Öffnungen (8, 9) einsteckbaren Rohrendbereichen
einen erweiterten Querschnitt aufweist.
8. Gehäuse für eine Ventilbetätigungsstoßstange nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb der kurbelgehäuseseitigen oder der zylinderkopf-
bzw. kipphebelgehäuseseitigen Öffnung (8, 9) ein Absatz (15) zur Begrenzung einer
axialen Bewegung des Schutzrohres (10) vorgesehen ist.
9. Gehäuse für eine Ventilbetätigungsstoßstange nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der durch die zwei Nuten (13, 14) gebildete gemeinsame
Aufnehmerraum (12) für den Rundschnurring (11) kurbelgehäuseseitig vorgesehen ist.
10. Gehäuse für eine Ventilbetätigungsstoßstange nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die kurbelgehäuseseitige Öffnung (8) zum Einstecken des
Schutzrohres (10) durch ein am Kurbelgehäuse (1) angeordnetes Halteelement (17) gebildet
ist.
1. A housing for a valve actuating push rod in an internal combustion engine, with
a protective tube enclosing the push rod from the crankcase to the cylinder head,
rocker arm housing, or the like, one end of the tube being adapted to be inserted
into an aperture in the crankcase, and the other end into an aperture in the cylinder
head or rocker arm housing, and the tube being adapted to be sealed in the apertures
by means of 0-rings, each arranged in a groove, a machined channel, or the like, characterized
in that said 0- ring at one end of the protective tube is arranged in a space of substantially
trapezoidal or rectangular crosssection formed by a groove provided in the protective
tube and a groove running from the aperture in the cylinder head or rocker arm housing,
said grooves uniting to form an 0-ring groove of standard depth.
2. A housing for a valve actuating push rod according to claim 1, characterized in
that one of the grooves of the common space has a rounded off lead-in (Rl4)-
3. A housing for a valve actuating push rod according to claim 2, characterized in
that the groove, provided with the rounded off lead-in (R14), runs from the aperture in the crankcase, the cylinder head, or the rocker arm housing,
while the groove in the protective tube forms more than 80 % of said space.
4. A housing for a valve actuating push rod according to claim 1, characterized in
that the diameter (D14) of the aperture provided for the common space is between 1.6 and 2.05 % smaller
than the maximal diameter of the groove (DT14) running from it, and in that the maximal outside diameter (D13) of the end, adapted to be inserted into said aperture of the protective tube is
between 2 % and 3 % smaller than the diameter (D14) of said aperture 8.
5. A housing for a valve actuating push rod according to one of claims 2 to 4, characterized
in that the rounded-off lead-in (R14) of the one groove of the common space has a radius of between 0.5 and 1.0 of the
diameter (DR) of the 0- ring to be accommodated.
6. A housing for a valve actuating push rod according to claim 1, characterized in
that the 0- ring at the other end of the protective tube is provided exclusively in
the trapezoidal or rectangular groove in said protective tube.
7. A housing for a valve actuating push rod according to claim 1, characterized in
that the protective tube has an expanded cross-section at the ends thereof which are
adapted to be inserted into the apertures in the crankcase, the cylinder head, on
the rocker arm housing.
8. A housing for a valve actuating push rod according to claim 1, characterized in
that a step, to limit the axial movement of the protective tube is provided within
the apertures in the crankcase, the cylinder head, or the rocker arm housing.
9. A housing for a valve actuating push rod according to claim 1, characterized in
that the common space for the 0-ring, formed by the two grooves is provided at the
crankcase end.
10. A housing for a valve actuating push rod according to claim 1, characterized in
that the aperture in the crankcase for insertion of the protective tube is formed
by a retaining element arranged on the crankcase.
1. Boîtier pour un poussoir de soupape (6) d'un moteur à combustion interne, avec
un tube de protection (10) enveloppant le poussoir de soupape (6) depuis un carter
de vilebrequin (1) jusqu'à une culasse de cylindre, un boîtier de culbuteur (2), ou
une structure analogue, une des extrémités de ce tube de protection étant susceptible
d'être emboîtée dans une ouverture (8) du côté du carter du vilebrequin tandis que
son autre extrémité est susceptible d'être emboîtée dans une ouverture du côté de
la culasse de cylindre ou bien du boîtier du culbuteur, et ce tube de protection étant
susceptible d'être étanché à l'intérieur de ces ouvertures respectivement par un joint
torique (11), disposé dans une gorge (13, 14), une saignée faite autour, ou une structure
analogue, boîtier pour un poussoir de soupape caractérisé en ce que le joint torique
(11) d'une extrémité du tube de protection (10) est disposé dans un espace de logement
(12) de section transversale essentiellement trapézoïdale ou bien rectangulaire, et
qui est constitué en commun par une gorge (13) prévue dans le tube de protection (10)
et par une gorge (14) partant de l'ouverture (8, 9) du côté du carter de vilebrequin
ou bien du côté de la culasse de cylindre ou boîtier de culbuteur, les deux gorges
(13, 14) en s'additionnant étant prévues avec une profondeur (T) correspondant à la
norme du joint torique.
2. Boîtier pour un poussoir de soupape selon la revendication 1, caractérisé en ce
qu'une des gorges (13, 14) de l'espace de logement commun (12) comporte une entrée
arrondie (Rl4).
3. Boîtier pour un poussoir de soupape selon la revendication 2, caractérisé en ce
que la gorge (14) munie de l'entrée arrondie (Rl4) part de l'ouverture (8, 9) côté carter de vilebrequin ou bien côté de la culasse
de cylindre ou du boîtier du culbuteur, tandis que la rainure (13) côté tube de protection
constitue plus de 80 % de l'espace de logement.
4. Boîtier pour un poussoir de soupape selon une des précédentes revendications, caractérisé
en ce que le diamètre (D,4) de l'ouverture (8) munie de la gorge (14) pour l'espace de logement commun (12)
est plus petit de 1,6 % à 2,05 % que le diamètre maximal de la gorge (DT14) partant de cette ouverture, et que le diamètre externe maximal (D,3) de l'extrémité du tube de protection (10) susceptible d'être emboîtée dans cette
ouverture (8) est inférieur de 2 % à 3 % au diamètre (D,4) de cette ouverture (8).
5. Boîtier pour un poussoir de soupape selon une des revendications 2 à 4, caractérisé
en ce que l'entrée arrondie (R14) de l'une (14) des gorges de l'espace de logement commun (12) a un rayon compris
entre la moitié du diamètre (DR) du joint torique (11) à loger, et ce diamètre.
6. Boîtier pour un poussoir de soupape selon une des précédentes revendications, caractérisé
en ce que le joint torique (11) de l'autre extrémité du tube de protection (10) est
exclusivement prévu dans une gorge trapézoïdale ou bien rectangulaire (16) côté tube
de protection.
7. Boîtier pour un poussoir de soupape selon une des précédentes revendications, caractérisé
en ce que le tube de protection (10) comporte une section transversale élargie à ses
deux extrémités susceptibles d'être emboîtées dans les ouvertures (8, 9) côté carter
de vilebrequin et côté culasse de cylindre ou boîtier de culbuteur.
8. Boîtier pour un poussoir de soupape selon une des précédentes revendications, caractérisé
en ce qu'à l'intérieur de l'ouverture (8, 9) côté carter de vilebrequin ou bien côté
culasse de cylindre ou boîtier de culbuteur, il est prévu un épaulement (15) pour
limiter le déplacement axial du tube de protection (10).
9. Boîtier pour un poussoir de soupape selon une des précédentes revendications, caractérisé
en ce que l'espace de logement commun (12) constitué par les deux gorges (13, 14)
est prévu pour le joint torique (11) côté carter de vilebrequin.
10. Boîtier pour un poussoir de soupape selon une des précédentes revendications,
caractérisé en ce que l'ouverture (8) côté carter de vilebrequin pour l'emboîtement
du tube de protection (10), est constituée par un élément de maintien (17) disposé
sur le carter de vilebrequin (1).

