(19)
(11) EP 0 123 088 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
15.01.1986  Patentblatt  1986/03

(21) Anmeldenummer: 84102571.1

(22) Anmeldetag:  09.03.1984
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)4F15B 13/08

(54)

Hydraulisches Wegeventil zum Steuern eines doppeltwirkenden Motors

Hydraulic directional valve for controlling a double-acting servo motor

Valve hydraulique directionnelle pour la commande d'un servomoteur à double effet


(84) Benannte Vertragsstaaten:
DE FR GB IT

(30) Priorität: 25.03.1983 DE 3310863

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
31.10.1984  Patentblatt  1984/44

(71) Anmelder: ROBERT BOSCH GMBH
70442 Stuttgart (DE)

(72) Erfinder:
  • Kötter, Wolfgang, Dipl.-Ing.
    D-7145 Markgröningen (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung

    Stand der Technik



    [0001] Die Erfindung geht aus von einem hydraulischen Wegeventil zum Steuern eines doppeltwirkenden Motors mit einem 3Wege-Stromregelventil nach der Gattung des Hauptanspruchs. Es ist schon ein solches hydraulisches Wegeventil aus der US-A-3 3 901 264 bekannt, das für eine Steuerung im offenen Kreis einen mit drei Kammern ausgebildeten Neutralumlaufkanal aufweist, der im Gehäuse mittig zwischen den Motorkammern und den Rücklaufkammern angeordnet ist. In der gleichen Querschnittsebene wie die Umlaufkammern ist senkrecht zum Steuerschieber ein 3-Wege-Stromregelventil angeordnet, dessen zugehörige Verstelleinrichtung an der Oberseite des Ventilgehäuses zwischen den beiden Motoranschlüssen nach außen ragt. Von Nachteil bei diesem Wegeventil ist, daß die Verstelleinrichtung durch ihre Lage zwischen den an die Motoranschlüsse heranführenden Rohrleitungen schlecht zugänglich ist. Zudem führt die nach oben herausgeführte Verstelleinrichtung auch häufig zu Einbauproblemen beim Wegeventil. Die zueinander senkrechte Lage von Steuerschieber und Stromregelventil führt ferner dazu, daß Schieberbohrungen in zwei zueinander senkrecht stehenden Achsen bearbeitet werden müssen, was sich kostenerhöhend ausvirkt. Weiterhin führt diese senkrechte Anordnung zu einer relativ komplizierten und damit teueren Bauart des Stromregelventils, bei der ferner enge Querschnitte auftreten können. Diese Anordnung des Stromregelventils hat ferner den Nachteil, daß sie sich schlecht zur Anordnung von Zusatzventilen im Bereich der Motoranschlüsse eignet. Auch können bei der bekannten Bauart nur gleich große Konstantströme zu den Motoranschlüssen gesteuert verden. Darüber hinaus hat dieses Wegeventil vor allem den Nachteil, daß der Konstantstrom des Stromreglers nur zu dem betreffenden, einen Wegeventil gesteuert werden kann und nicht für einen Blockabschnitt aus mehreren Wegeventilen zur Verfügung steht.

    [0002] Ferner ist aus der US-A-3 415 265 ein hydraulisches Wegeventil bekannt, bei dem beide Motoranschlüsse mit einem Konstantstrom vom 3-Wege-Stromregelventil versorgbar sind. Dabei sind die Kammern für Versorgung, Motor und Rücklauf symmetrisch zu einem aus drei Kammern bestehenden Neutralumlaufkanal angeordnet, so daß das Wegeventil für eine sogenannte Links- oder Rechtsausführung verwendbar ist. Nachteilig bei diesem Wegeventil ist jedoch, daß die beiden Stromregelventile in dem hohlen Steuerschieber angeordnet und damit von außen nicht verstellbar sind. Der überschüssige Reststrom eines Stromreglers wird zudem in den Rücklaufkanal geleitet. Auch dieses Wegeventil ist nicht mit einfachen Mitteln so veränderbar, daß der Konstantstrom der Stromregelventile für einen Blockabschmitt aus mehreren Wegeventilen zur Verfügung steht.

    Vorteile der Erfindung



    [0003] Das erfindungsgemäße hydraulische Wegeventil mit den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs hat demgegenüber den Vorteil, daß seine Verstelleinrichtung des Stromregelventils von außen leicht zugänglich ist und zudem eine gleiche Grundausführung für beide Schaltungsarten des Stromregelventils ermöglicht. So läßt sich lediglich mit einfachen Maßnahmen aus der Grundausführung ein Wegeventil realisieren, bei dem nur das betreffende Wegeventil mit dem Konstantstrom des Stromregelventils versorgt wird oder es läßt sich eine Ausführung erreichen, bei welcher der Konstantstrom einem Blockabschnitt aus mehreren Wegeventilen zur Verfügung steht. In jedem Fall wird dabei der Reststrom des Stromreglers in den Neutralumlaufkanal geleitet. Die Verstelleinrichtung des Stromreglers ist nun von den zu den Motoranschlüssen führenden Rohrleitungen weit entfernt und kann deshalb gut bedient werden. Alle Schieberbohrungen im Gehäuse sind nun von der gleichen Stirnfläche aus bearbeitbar, was sich kostensenkend auswirkt. Zweckmäßig ist ferner, daß sich die Ausdehnung des Gehäuses in Längsachse des Steuerschiebers durch diese Anordnung des Stromregelventils nicht vergrößert. Besonders vorteilhaft ist ferner, daß sich diese Bauart für die sogenannte Links- und Rechtsausführung eignet.

    [0004] Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen des im Hauptanspruch angegebenen Wegeventils möglich. Besonders vorteilhaft ist eine Ausbildung gemäß Anspruch 2, weil dies einen Einbau von Zusatzventilen wie z.B. Sperrventilen im Gehäuse im Bereich der Motor-anschlüsse begünstigt. Gemäß Anspruch 3 läßt sich in zweckmäßiger Weise eine Ausführung erreichen, bei welcher der Konstantstrom des Strom regelventils für einen Blockabschnitt aus mehreren Wegeventilen zur Verfügung steht, wobei gemäß Anspruch 4 diese besonders kompakt baut. Gemäß Anspruch 5 läßt sich in vorteilhafter Weise eine Ausführung erreichen, bei welcher der Konstantstrom des Stromregelventils einem einzelnen Wegeventil zur Verfügung steht. Eine zweckmäßige Ausbildung ergibt Anspruch 6, wodurch der Konstantstrom zu beiden Motoranschlüssen gesteuert werden kann. Gemäß Anspruch 7 läßt sich eine Ausführung realisieren, bei der für beide Motoranschlüsse unterschiedliche Konstantströme möglich sind. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den übrigen Ansprüchen, der Beschreibung sowie der Zeichnung.

    Zeichnung



    [0005] Drei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen

    Figur 1 eine Steuereinrichtung mit einem ersten Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Wegeventils in vereinfachter Darstellung

    Figur 2 einen Längsschnitt durch das erfindungsgemäße Wegeventil nach Figur 1,

    Figur 3 einen Querschnitt nach I-I in Figur 2 und

    Figur 4 einen Querschnitt nach II-II in Figur 2.

    Figur 5 zeigt eine Steuereinrichtung mit einer zweiten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Wegeventils in vereinfachter Darstellung,

    Figur 6 einen teilweisen Längsschnitt durch das erfindungsgemäße Wegeventil nach Figur 5 und

    Figur 7 einen teilweisen Längsschnitt durch eine dritte Ausführungsform des Wegeventils.


    Beschreibung der


    Ausführungsbeispiele



    [0006] Die Figur 1 zeigt eine Steuereinrichtung 10, bei der ein erstes, zweites bzw. drittes Wegeventil 11, 12, 13 zwischen eine Anschlußplatte 14 und eine Endplatte 15 geflanscht sind. Alle Wegeventile 11 bis 13 sind als 6-Wege-3Stellungs-Ventile ausgebildet und hintereinander in einen Neutralumlaufkanal 16 geschaltet, der von einer Pumpe 17 über die Anschlußplatte 14 und die Wegeventile hinweg zur Endplatte 15 und wieder zurück in einen Tank 18 geführt ist. In der Anschlußplatte 14 zweigt von dem Neutralumlaufkanal 16 ein Zulaufkanal 19 ab, an den die einzelnen Wegeventile 11 bis 13 jeweils über einen Versorgungskanal 21, 22 bzw. 23 parallel angeschlossen sind.

    [0007] In dem erfindungsgemäßen Wegeventil 12 ist in den Zulaufkanal 19 ein 3Wege-Stromregelventil 24 geschalet, das von außen verstellbar ist. Sein Eingang 25 ist mit dem stromaufwärts liegenden Abschnitt des Zulaufkanals 19 verbunden, während sein Konstantstrom-Ausgang 26 so mit dem stromabwärts liegenden Zulaufkanal 19 verbunden ist, daß die Versorgungskanäle 22 und 23 parallel zueinander verlaufen. Von einem Reststrom-Ausgang 27 des Stromregelventils 24 führt ein Reststromkanal 28 zum Neutralumlaufkanal 16 im Bereich zwischen zweitem (12) und drittem Wegeventil 13.

    [0008] Das zweite Wegeventi) 12 hat eine dem ersten Wegeventil 11 zugewandte erste Flanschfläche 29 sowie eine dem dritten Wegeventil 13 zugewandte zweite Flanschfläche 31. In der ersten Flanschfläche 29 bilden der Zulaufkanal 19 sowie der Neutralumlaufkanal 16 die jeweils stromaufwärts liegenden Öffnungen 32 bzw. 33, während die gleichen Kanäle 19, 16 in der zweiten Flanschfläche 31 die ablaufseitigen Öffnungen 34 bzw. 35 bilden.

    [0009] Wie Figur 2 als Längsschnitt durch das zweite Wegeventil 12 näher zeigt, weist es in einem Gehäuse 36 eine durchgehende Längsbohrung 37 auf, im der ein Steuerschieber 38 dicht und gleitend geführt ist. In der Längsbohrung 37 sind durch ringförmige Erweiterungen für die Druckmittelsteuerung insgesamt neun Kammern ausgebildet. Davon dienen drei, in der Mitte des Gehäuses 36 angeordnete Kammern als Umlaufkammern 39,41,42, welche dem Neutralumlaufkanal 16 zugeordnet sind. Wie dabei Figur 4 näher zeigt, sind die beiden äußeren Umlaufkammern 39,42 mit der stromaufwärts liegenden Öffnung 33 in der ersten Flanschfläche 29 verbunden, während die mittlere Umlaufkammer4l mit der stromabwärts liegenden Öffnung 35 in der zweiten Flanschfläche 31 Verbindung hat. Zu beiden Seiten der Umlaufkammern 39, 41, 42 liegen angrenzend an letzere eine erste (43) bzw. zweite Versorgungskammer44, eine erste (45) bzw. zweite Motorkammer 46 sowie eine erste (47) bzw. zweite Rücklaufkammer 48. Die beiden Rücklaufkammern 47,48 sind über einen Querkanal 49 miteinander verbunden, der seinerseits mit einem Rücklaufkanal 51 in Verbindung steht. Den beiden Motorkammern 45, 46 sind in an sich bekannter Weise Motoranschlüsse 52 bzw. 53 zugeordnet. Sämtliche Kammern 39 bis 48 in Längsbohrung 37 sind somit symmetrisch zu einer Mittelachse ausgebildet, die durch die mittlere Umlaufkammer41 verläuft.

    [0010] Wie Figur 2 ferner zeigt, verläuft im Gehäuse 36 ausgehend von der mittleren Umlaufkammer 41 ein gabelförmig sich verzweigender Bruckenkanal 54 nach unten, in bezug auf die Längsbohrung 37 also in eine zur Lage der Motoranschlüsse 52, 53 entgegengesetzt verlaufende Richtung. Der Brückenkanal 54 gabelt sich in zwei Zweige 55, 56, deren zueinander parallel verlaufende Enden eine erste (57) bzw. eine zweite Hilfsbohrung 58 kreuzen und dort Reststromkammern 59 bzw. 61 bilden. Die beiden Hilfsbohrungen 57, 58 liegen im Gehäuse 36 koaxial zueinander und verlaufen parallel zur Längsbohrung 37. Die von beiden Stirnseiten des Gehäuses her eingebrachten Hilfsbohrungen 57, 58 enden in einer mittig liegenden Zulaufkammer 62, die von beiden Zweigen 55,56 eingeschlossen wird und die über die Öffnung 32 mit dem stromaufwärts liegenden Abschnitt des Zulaufkanals 19 Verbindung hat. Angrenzend an die Reststromkammern 59, 61 ist nach außen hin eine erste (63) bzw. eine zweite Konstantstrom-Kammer 64 angeordnet. Die beiden Hilfsbohrungen 57, 58 sowie die diesen zugeordneten Kammern liegen somit ebenfalls symmetrisch zu der erwähnten Mittelachse.

    [0011] Wie die Figur 2 in Verbindung mit Figur 3 und 4 näher zeigt, sind die beiden Konstantstrom-Kammern 63, 64 durch eine nach außen verschlossene Quernbohrung mit einander verbunden. Die Querbohrung 65 verläuft im Gehäuse 36 ebenfalls parallel zur Längsbohrung 37 und in einem Bereich zwischen letzterer (37) und den Hilfsbohrungen 57, 58. Wie Figur 3 näher zeigt, führt von der Querbohrung 65 der stromabwärts liegende Abschnitt des Zulaufkanals 19 zu der zugeordneten Öffnung 34 in der zweiten Flanschfläche 31. Von der ersten Flanschfläche 29 ausgehend sind im Gehäuse 36 symmetrisch zu einer Mittelebene zwei Sacklochbohrungen 66, 67 angeordnet, die jeweils in die Querbohrung 65 hinein verlaufen. Diese beiden Sacklochbohrungen 66, 67 nehmen ein erstes (68) bzw. ein zweites Rückschlagventil 69 auf, welche die zugeordneten Versorgungskammern 43,44 absichern. Die erste Konstantstrom-Kammer 63 steht auf diese Weise über die Querbohrung 65 und die beiden Rückschlagventile 68, 69 mit beiden Versorgungskammern 43, 44 in Verbindung. Wie Figur 3 somit näher zeigt, ist im Gehäuse 36 die unmittelbare Verbindung zwischen den zugeordneten Öffnungen 32 und 34 des Zulaufkanals 19 unterbrochen.

    [0012] Der in der Längsbohrung 37 geführte Steuerschieber 38 ist in an sich bekannter Weise symmetrisch ausgebildet und weist fünf Kolbenabschnitte 71 bis 75 auf. An dem aus dem Gehäuse 36 herausragenden Ende 75 ist er der Bedienseite 76 des Wegeventils 12 zugeordnet, während seinem gegenüberliegenden Kolbenabschnitt 71 eine doppeltwirkende Rückholeinrichtung 77 zugeordnet ist. Mit seinen mittleren Kolbenabschnitten 72 bis 74 hält er in der gezeichneten Neutralstellung den Neutralumlaufkanal 16 offen und die beiden Motorkammern 45,46 sind hydraulisch blockiert. Bei Auslenkungen in beiderseits der Neutralstellung liegende Arbeitsstellungen wird der Neutralumlaufkanal 16 zugesteuert und eine der Versorgungskammern 43 bzw. 44 mit der Motorkammer 45 bzw. 46 verbunden, während die andere Motorkammern 46 bzw. 45 mit der zugeordneten Rücklaufkammer 48 bzw. 47 Verbindung erhält.

    [0013] Im Gehäuse 36 ist in die erste Hilfsbohrung 57 ein an sich bekannter Ventileinsatz 78 eingebaut, der ein Teil des 3Wege-Stromregelventils 24 bildet. Der Ventileinsatz 78 weist eine nach außen ragende, im Gehäuse 36 eingeschraubte Verstelleinrichtung 79 auf, die auf der gleichen Seite wie die doppeltwirkende Rückholeinrichtüng 77 angeordnetist. Zu dem Ventileinsatz 78 gehört ein in der ersten Hilfsbohrung 57 gleitender, als Regelschieber dienender Hohlschieber 81, der durch einen gehäusefesten Bolzen 82 axial beweglich aber gegen Verdrehung gesichert geführt ist. Der Hohlschieber 81 legt sich unter der Kraft der Regelfeder 83 an diesen Bolzen 82 in seiner Ausgangsstellung an, wobei er mit einer Steuerkante 84 die Verbindung von der Zulaufkammer 62 zur ersten Reststromkammer 54 unterbricht. Der Hohlschieber 81 ist stirnseitig zur Zulaufkammer 62 hin offen und weist im Bereich der ersten Konstantstrom-Kammer 63 liegende, radiale Steueröffnungen 85 auf, wobei ein von außen durch die Verstelleinrichtung 79 verstellbarer Drosselkolben 86 die verstellbare Meßblende 87 bildet.

    [0014] In der zweiten Hilfsbohrung 58 ist ein Verschlußstopfen 88 angeordnet, der die Zulaufkammer 62 von der zweiten Reststromkammer 61 sowie von der zweiten Konstantstrom-Kammer 64 trennt und diese nach außen hin absperrt.

    [0015] Die Wirkungsweise des Wegeventils 12 innerhalb der Steuereinrichtung 10 wird wie folgt erläutert, wobei auf die Figuren 1 bis4 Bezug genommen wird:

    Befindet sich der Steuerschieber 38 des zweiten Wegeventils 12 ebenso wie die Steuerschieber der anderen Wegeventile 11 und 13 in ihren jeweiligen Mittelstellungen, so fließt das von der Pumpe 17 geförderte Druckmittel über den Neutralumlaufkanal 16 zur Endplatte 15 und über den Rücklaufkanal 51 zurück zum Tank 18. Im Wegeventil 36 sind dabei die beiden Zweige 55, 56 des Brückenkanals 54 einmal durch den Hohlschieber 81 des Stromregelventils 24 und zum anderen durch den Verschlußstopfen 88 hydraulisch blockiert.



    [0016] Wird allein der Steuerschieber 38 des zweiten Wegeventils 12 nach rechts bewegt in seine erste Arbeitsstellung 89, so unterbricht der Steuerschieber 38 den Neutralumlaufkanal 16. Die Pumpe fördert nun Druckmittel in den Zulaufkanal 19, das über die Öffnung 32 in der ersten Flanschfläche 29 in die Zulaufkammer 62 strömt. Von dort gelangt Druckmittel durch den Hohlschieber 81 hindurch und über die Meßblende 87 in die erste Konstantstrom-Kammer 63 und weiter über das erste Rückschlagventil 68 in die erste Versorgungskammer 43, sowie über die erste Motorkammer 45 zum ersten Motoranschluß 52. Die Größe dieses zum Motoranschluß 52 fließenden Konstantstroms kann von außen mit Hilfe der Verstelleinrichtung 79 durch Einstellen der Meßblende 87 variiert werden. Zugleich wird der über den Konstantstrom hinausgehende Reststrom in den Zweig 55 des Brückenkanals 54 gesteuert, wenn die Steuerkante 84 am Hohlschieber 81 die Verbindung von der Zulaufkammer 62 zur ersten Reststromkammer 59 aufsteuert. Dieser Reststrom gelangt vom Brückenkanal 54 weiter in die mittlere Umlaufkammer 41 und somit zu der stromabwärts liegenden öffnung 35 des Neutralumlaufkanals in der zweiten Flanschfläche 31 und weiter über den offenen Neutralumlaufkanal 16 im dritten Wegeventil 13 zurück zum Tank 18. Während also der erste Motoranschluß 52 mit einem Konstantstrom versorgt wird, fließt gleichzeitig der vom Verbraucher zurückkommende Druckmittelstrom vom zweiten Motoranschluß 53 über die zweite Motorkammer 46, die zweite Rücklaufkammer 48, den Querkanal 49 und den Rücklaufkanal 51 zum Tank 18.

    [0017] Wird der Steuerschieber 38 des zweiten Wegeventils 12 aus seiner Mittelstellung nach links bewegt in seine zweite Arbeitsstellung 91, so wird in entsprechender Weise nun der zweite Motoranschluß 53 mit einem Konstantstrom versorgt, während der erste Motoranschluß 52 zum Tank 18 entlastet wird. Der von der Zulaufkammer 62 über das Stromregelventil 24 in die erste Konstantstrom-Kammer 63 gelangende Konstantstrom fließt hierbei über die Querbohrung 65 und das zweite Rückschlagventil 69 nun in die zweite Versorgungskammer 44. Uber die ablaufseitige Öffnung 34 in der zweiten Flanschfläche 31 kann hierbei kein Druckmittel abströmen, da der stromabwärts liegende Abschnitt des Zulaufkanals 19 sowie der Versorgungskanal 23 zum dritten Wegeventil 13 hydraulisch blockiert sind. Auch in der zweiten Arbeitsstellung 91 fließt der vom Stromregelventil 24 über die Umlaufkammer 41 in den Neutralumlaufkanal 16 gesteuerte restliche Druckmittelstrom zum Tank 18 ab.

    [0018] Wird das dritte Wegeventil 13 allein betätigt, so wird dessen zugeordneter Verbraucher ebenfalls mit einem Konstantstrom vom Stromregelventil 24 über den dritten Versorgungskanal 23 versorgt. Da hierbei der Neutralumlaufkanal 16 im dritten Wegeventil 13 unterbrochen wird und somit auch der Reststromkanal 28 hydraulisch blockiert ist, arbeitet das Stromregelventil 24 nun als 2Wege-Regelventil. Darüber hinaus können beide Wegeventile 12 und 13 auch gleichzeitig betätigt werden, wobei in an sich bekannter Weise zuerst der Verbraucher mit niedrigerem Lastdruck versorgt wird.

    [0019] Die Figur 5 zeigt eine zweite Steuereinrichtung 100 mit einem erfindungsgemäßen zweiten Wegeventil 101, das sich vom zweiten Wegeventil 12 nach Figur 1 wie folgt unterscheidet, wobei für gleiche Teile auch gleiche Bezugszeichen verwendet werden:

    Im zweiten Wegeventil 101 ist das Stromregelventil 24 nicht mehr in den Zulaufkanal 19, sondern in den davon abgehenden, stichförmigen Versorgungskanal 22 geschaltet. Auf diese Weise wird der Konstantstrom des Stromregelventils 24 lediglich dem zweiten Wegeventil 101 zugeführt.



    [0020] Figur 6 zeigt nun einen teilweisen Längsschnitt durch das zweite Wegeventil 101, wobei sich dessen Gehäuse 102 vom Gehäuse 36 des zweiten Wegeventils 12 in einfacher Weise dadurch unterscheidet, daß der die Zulaufkammer 62 durchdringende Zulaufkanal 19 nun als eine durchgehende Bohrung ausgebildet ist, welche die beiden zugeordneten Öffnungen 32 bzw. 34 in den Flanschflächen 29 und 31 miteinander verbindet. Damit dieser Zulaufkanal 19 nun durchgehend ausgebildet werden kann, wird die Funktion der Querbohrung 65 im Gehäuse 36 nach Figur 2 nun von einem Konstantstrom-Kanal 103 übernommen, der beide Konstantstrom-Kammern 63, 64 miteinander verbindet. Dieser Kanal 103 liegt nun unterhalb der Hilfsbohrungen 57, 58.

    [0021] Die Wirkungsweise des zweiten Wegeventils 101 innerhalb der zweiten Steuereinrichtung 100 unterscheidet sich von derjenigen des zweiten Wegeventils 12 in der Steuereinrichtung 10 lediglich dadurch, daß nun der Konstantstrom des Stromregelventils 24 lediglich dem einzigen Wegeventil 101 zur Verfügung steht.

    [0022] Die Figur 7 zeigt einen teilweisen Längsschnitt durch eine dritte Ausführungsform eines zweiten Wegeventils 110, daß sich von demjenigen nach Figur 6 wie folgt unterscheidet, wobei für gleiche Teile gleiche Bezugs-Zeichen verwendet werden: Das Wegeventil 110 hat ein Gehäuse 111, das sich vom Gehäuse 101 nur dadurch unterscheidet, daß der Konstantstrom-Kanal 103 entfällt. Anstelle des Verschlußstopfens 88 in der zweiten Hilfsbohrung 58 ist dort ein zweiter Ventileinsatz 112 eingebaut, so daß für beide Motoranschlüsse 52 bzw. 53 verschieden große Konstantströme einstellbar sind. Im übrigen entspricht die Wirkungsweise des Wegeventils 110 derjenigen des Wegeventils 101.

    [0023] Die aufgezeigten Wegeventile 12, 101, 110 lassen sich somit in vorteilhafter Weise durch geringfügige änderungen aus einem einzigen Grundgehäuse in einer Weise realisieren, daß zwei unterschiedliche Schaltungsanordnungen des Stromregelventils möglich sind und dessen Verstelleinrichtung von außen stets leicht zugänglich ist. Vorteilhaft ist ferner, daß die Wegeventile 12 und 101 von der gezeichneten Linksausführung leicht in eine Rechtsausführung umstellbar sind, Hobei die Zugänglichkeit der Verstelleinrichtung 79 erhalten bleibt. Wenn bei einer Rechtsausführung die Rückholeinrichtung 77 auf die dem Kolbenabschnitt 75 zugeordnete Stirnseite des Gehäuses zu liegen kommt, so kann auch der Ventileinsatz 78 in die zweite Hilfsbohrung 58 verlegt werden und die erste Hilfsbohrung 57 einen Verschlußstopfen 88 aufnehmen. Die Anordnung von Stromregelventil und Motoranschlüssen aufeinander gegenuberliegenden Seiten relativ vom Steuerschieber 38 ergibt im Bereich der Motoranschlüsse ausreichend Raum, um dort Zusatzventile wie z.B. Sperrventile im Gehäuse anzuordnen. Ferner führt die durchgehend ausgebildete Längsbohrung 37 sowie die Anordnung der Hilfsbohrungen 57, 58 zu einer kostengünstigen, leicht herstellbaren Lösung. Die Verwendung eines Ventileinsatzes mit Hohlschieber 81 ermöglicht eine kompakte, variable Bauweise und vermeidet Mehrfachführungen des Hohlschiebers. Bei derjenigen Variante, bei der nur einem einzigen Wegeventil ein Konstantstrom zur Verfügung gestellt werden soll, kann durch unterschiedliche Konstantströme für beide Motoranschlüsse die freie Wahl der Geschwindigkeit von Vorwärts-und Rückwärtsbewegung ermöglicht werden. Dies läßt sich durch einfaches Austauschen eines Verschlußstopfens durch einen zweiten Ventileinsatz erreichen.

    [0024] Selbstverständlich sind an den gezeigten Ausführungsformen änderungen möglich, ohne vom Gedanken der Erfindung abzuweichen.


    Ansprüche

    1. Hydraulisches Wegeventil (12; 101; 110) zum Steuern eines doppeltwirkenden Motors, mit einem Gehäuse (36; 102; 111), das in einer Längsbohrung (37) einen axial beweglichen Steuerschieber (38) aufnimmt, der in einer Neutralstellung einen Neutralumlaufkanal (16) für einen von der Pumpe (17) zum Tank (18) fließenden Druckmittelstrom aufsteuert und zwei Motorkammern (45, 46) jeweils von einer Versorgungskammer (43,44) und einer Rücklaufkammer (47,48) trennt, sowie in zwei Arbeitsstellungen den Neutralumlaufkanal (16) sperrt und eine der Motorkammern mit einer der Versorgungskammern und die andere Motorkammer mit einer der Rücklaufkammern verbindet, und mit einem von außen verstellbaren 3-Wege-Stromregelventil (24), das zwischen einen im Gehäuse (36; 102; 111) angeordneten Zulaufkanal (19) und die Versorgungskammern geschaltet ist und letztere mit einem Konstantstrom versorgt, während sein Reststrom in die stromabwärts liegende Umlaufkammer (41) des Neutralumlaufkanals (16) ist führt wird, die Teil des symmetrisch ausgebildeten, drei Kammern (39,41,42) aufweisenden Neutralumlaufkanals (16) ist, dadurch gekennzeichnet, daß im Gehäuse (36; 102; 111) zwei parallel zur Längsbohrung (37) verlaufende Hilfsbohrungen (57, 58) angeordnet sind, die von beiden Stirnseiten des Gehäuses (36; 102; 111) her in eine mittig angeordnete Zulaufkammer (62) verlaufen, daß von der mittleren Umlaufkammer (41) ein gabelformig sich verzweigender Brückenkanal (54) ausgeht, dessen beide Zweige (55,56) die Zulaufkammer (62) zwischen sich einschließen und jeweils eine der Hilfsbohrungen (57, 58) kreuzen, daß neben jedem Zweig (55, 56) in jeder Hilfsbohrung (57, 58) eine Konstantstrom-Kammer (63, 64) ausgebildet ist, die jeweilsmit der zugeordneten Versorgungskammer (43,44) verbindbar ist. und daß wenigstens eine Hilfsbohrung (57) einen ein Teil des von außen verstellbaren Stromregelventils (24) bildenden Ventileinsatz (78) mit einem Hohlschieber (81) aufnimmt, wobei der Hohlschieber die Verbindung zwischen der Zulaufkammer (62), der Kontantstromkammer (63) und der Reststromkammer (59) steuert.
     
    2. Wegeventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Motoranschlüsse (52, 53) einerseits und die Hilfsbohrungen (57, 58) andererseits im Gehäuse (36) relativ zur Längsbohrung (37) des Steuerschiebers (38) auf einander gegenüberliegenden Seiten angeordnet sind.
     
    3. Wegeventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (36) in seinen beiden Flanschflächen (29, 31) jeweils eine dem Zulaufkanal (19) zugeordnete Öffnung (32, 34) aufweist, daß der Zulaufkanal (19) zwischen beiden Öffnungen (32, 34) unterbrochen ist und die stromaufwärts liegende Öffnung (32) mit der Zulaufkammer (62) verbunden ist, während die ablaufseitig liegende Öffnung (34) mit einer Querbohrung (65) Verbindung hat, die beide Konstantstrom-Kammern (63, 64) miteinander verbindet.
     
    4. Wegeventil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Querbohrung (65) zwischen Längsbohrung (37) und Hilfsbohrungen (57, 58) und parallel zu letzteren angeordnet ist.
     
    5. Wegeventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in beiden Flanschflächen (29, 31) des Gehäuses (102) jeweils eine dem Zulaufkanal (19) zugeordnete Öffnung (32, 34) liegt, die durch den die Zulaufkammer (62) durchdringenden Zulaufkanal (19) miteinander verbunden sind.
     
    6. Wegeventil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß beide Konstantstrom-Kammern (63, 64) über einen Kanal (103) miteinander Verbindung haben und eine der Hilfsbohrungen (57) den Ventileinsatz (78) aufnimmt, während die andere Hilfsbohrung (58) durch einen Stopfen (88) verschlossen ist.
     
    7. Wegeventil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder Hilfsbohrung (57, 58) ein Ventileinsatz (78, 112) angeordnet ist.
     
    8. Wegeventil nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß jede Versorgungskammer (43, 44) durch ein Rückschlagventil (68, 69) abgesichert ist, das jeweils zwischen Steuerschieber (38) und Hilfsbohrung (57, 58) angeordnet ist, und das insbesondere in einer zu einer Flanschfläche (29) hin offenen Sacklochbohrung (66, 67) liegt.
     
    9. Wegeventil nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstelleinrichtung (79) des Stromregelventils (24) und die Rückholeinrichtung (77) des Steuerschiebers (38) auf der gleichen Stirnseite des Gehäuses (36) liegen.
     


    Revendications

    1°) Vanne directionnelle hydraulique (12, 101, 110) pour commander un moteur à double effet, comportant un boîtier (36, 102, 111) qui reçoit un tiroir de commande (38) mobile axialement dans un perçage longitudinal (37), tiroir qui, en position neutre, ouvre un canal de dérivation (16), neutre, pour un courant de fluide comprimé allant de la pompe (17) au réservoir (18) et sépare deux chambres de moteur (45, 46) respectivement d'une chambre d'alimentation (43,44) et d'une chambre de retour (47, 48) et ferme le canal de dérivation neutre (16) dans deux positions de travail et relie l'une des chambres de moteur à l'une des chambres d'alimentation et l'autre chambre de moteur à l'une des chambres de retour, et une vanne de réqlage de courant à trois voies (24), reglable de l'exterieur, qui est branchée entre un canal d'alimentation (19) prévu dans le boîtier (36, 102, 111) et les chambres d'alimentation (43,44) et alimente ces chambres par un courant constant pendant que son courant résiduel est envoyé dans la chambre de dérivation (41) du canal de dérivation neutre (16), située en aval, chambre qui fait partie du canal de dérivation, neutre (16), et qui est réalisée de façon symétrique et ayant trois chambres (39,41, 42), caractérisée en ce que deux perçages auxiliaires (57, 58) sont prevus dans le boîtier (36, 102, 111) parallélement au perçage longitudinal (37), ces deux chambres partant des deux faces frontales du boîtier (36, 102, 111) débouchant dans une chambre d'alimentation (62) médiane, en ce qu'un canal de pont (54), à dérivation en forme de fourche, part de la chambre de dérivation médiane (41), et les deux branches (55, 56) du canal viennent de part et d'autre de la chambre d'alimentation (62) et croisent respectivement l'un des perçages auxiliaires (57, 58), en ce qu'à côté de chaque branche (55, 56) dans chaque perçage auxiliaire (57, 58) il y a une chambre à courant constant (63, 64) qui peut être respectivement reliée a la chambre d'alimentation (43,44) correspondante et en ce qu'au moins un perçage auxiliaire (57) reçoit une partie de la vanne de réglage de courant (24) réglable de l'extérieur et formant la garniture de vanne (78) avec un tiroir creux (81), le tiroir creux commandant la liaison entre la chambre d'alimentation (62), la chambre à courant constant (63) et la chambre à courant résiduel (59).
     
    2°) Vanne directionnelle selon la revendication 1, caractérisée en ce que d'une part les ajutages de moteur (52, 63) et d'autre part les perçages auxiliaires (57, 58) sont prévus sur des côtés respectivement opposés dans le boîtier (36), par rapport au perçage longitudinal (37) du tiroir de commande (38).
     
    3°) Vanne directionnelle selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le boîtier (36) comporte dans ses deux surfaces de bridage (29, 31) respectivement un orifice (32, 34) associé respectivement au canal d'alimentation (19), en ce que le canal d'alimentation (19) est interrompu entre les deux ouvertures (32, 34) et l'ouverture (32) qui se trouve en amont est reliée à la chanbre d'alimentation (62) alors que l'ouverture (34) qui se trouve en aval est reliée à un perçage transversal (65) qui relie entre elles les deux chambres à courant constant (63, 64).
     
    4°) Vanne directionnelle selon la revendication 1, caractérisée en ce que le perçage transversal (65) est prévu entre le perçage longitudinal (37) et le perçage auxiliaire (57, 58) parallèlement à ces derniers.
     
    5°) Vanne directionnelle selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que dans les deux surfaces de bridage (29, 31) du boîtier (102), il y a respectivement une ouverture (32, 34) associée au canal d'alimentation (19), ouvertures qui sont reliées par le canal d'alimentation (19) traversant la chambre d'alimentation (62).
     
    6°) Vanne directionnelle selon la revendication 5, caractérisée en ce que les deux chambres à courant constant (63, 64) sont reliées par un canal (103) et l'un des perçages auxiliaires (57) reçoit la garniture de soupape (78) alors que l'autre perçage auxiliaire (58) est fermé par un bouchon (88).
     
    7°) Vanne directionnelle selon la revendication 5, caractérisée en ce qu'une garniture de soupape (78,112) est prévue dans chaque perçage auxiliaire (57, 58).
     
    8°) Vanne directionnelle selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que chaque chambre d'alimentation (43,44) est protégée par un clapet anti-retour (68, 69) qui est prévu respectivement entre le tiroir de commande (38) et le perçage auxiliaire (57, 58) et qui se trouve notamment dans un trou borgne (66, 67) ouvert en direction de l'une des surfaces de bridage (29).
     
    9°) Vanne directionnelle selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que l'installation de réglage (79) de la vanne de réglage de courant (24) et l'installation de rappel (77) du tiroir de commande (38) sont situées sur la même face frontale du boîtier (36).
     


    Claims

    1. Hydraulic directional control valve (12; 101; 110) for controlling a double-acting motor, having a housing (36; 102; 111) which accommodates in a longitudinal bore (37) an axially movable control slide valve (38) which, in a neutral postion, controls a neutral circulation channel (16) for a pressure medium flow flowing from the pump (17) to the tank (18) and separates two motor chambers (45, 46) in each case from a supply chamber (43, 44) and a return chamber (47, 48) and also closes the neutral circulation channel (16) in two working positions and connects one of the motor chamber to one of the supply chambers and the other motor chamber to one of the return chambers, and having a three-way flow regulating valve (24) which is adjustable from outside and is connected between a feed channel (19) arranged in the housing (36; 102; 111) and the supply chambers (43,44) and supplies the latter with a constant flow, whereas its residual flow is fed into the circulation chamber (41) of the neutral circulation channel (16), which circulation chamber (41) is located downstream and is a part of the symmetrically made neutral circulation channel (16) having three chambers (39, 41, 42), characterised in that two auxiliary bores (57, 58) running parallel to the longitudinal bore (37) are arranged in the housing (36; 102; 111), which auxiliary bores (57, 58) run from both end faces of the housing (36; 102; 111) into a centrally arranged feed chamber (62), that a fork-shaped, branching bridge channel (54) emerges from the centre circulation chamber (41), the two branches (55,56) of which bridge channel (54) enclose the feed chamber (62) in between them and in each case cross one of the auxiliary bores (57, 58), that, next to each branch (55, 56), a constant flow chamber (63, 64) is made in each auxiliary bore (57, 58), which constant flow chamber (63, 64) can in each case be connected to the allocated supply chamber (43, 44), and that at least one auxiliary bore (57) accommodates a valve insert (78) having a hollow slide valve (81), which valve insert (78) forms a part of the flow regulating valve (24) adjustable from outside, with the hollow slide valve controlling the connnection between the feed chamber (62), the constant flow chamber (63) and the residual flow chamber (59).
     
    2. Directional control valve according to Claim 1, characterised in that the motor connections (52, 53) on the one hand and the auxiliary bores (57, 58) on the other hand are arranged on opposite sides in the housing (36) relative to the longitudinal bore (37) of the control slide valve (38).
     
    3. Directional control valve according to CLaim 1 or 2, characterised in that the housing (36), in its two flange surfaces (29, 31), in each case has an opening (32, 34) allocated to the feed channel (19), that the feed channel (19) is interrupted between both openings (32, 34) and the opening (32) located upstream is connected to the feed chamber (62), whereas the opening (34) located on the discharge side is connected to a transverse bore (65) which connects the two constant flow chambers (63, 64) with one another.
     
    4. Directional control valve according to Claim 3, characterised in that the transverse bore (65) is arranged between the longitudinal bore (37) and the auxiliary bores (57, 58) and parallel to the latter.
     
    5. Directional control valve according to CLaim 1 or 2, characterised in that an opening (32, 34) allocated to the feed channel (19) is in each case located in the two flange surfaces (29, 31) of the housing (102), which openings (32, 34) are connected to one another by the feed channel (19) penetrating through the feed chamber (62).
     
    6. Directional control valve according to Claim 5, characterised in that the two constant flow chambers (63, 64) are connected to one another via a channel (103) and one of the auxiliary bores (57) accommodates the valve insert (78), whereas the other auxiliary bore (58) is closed by a plug (88).
     
    7. Directional control valve according to Claim 5, characterised in that a valve insert (78, 112) is arranged in each auxiliary bore (57, 58).
     
    8. Directional control valve according to one of claims 1 to 7, characterised in that each supply chamber (43, 44) is safeguarded by a non-return valve (68, 69) which in each case is arranged between the control slide valve (38) and the auxiliary bore (57, 58) and which is located in particular in a blind bore (66, 67) which is open towards one flange surface (29).
     
    9. Directional control valve according to one of claims 1 to 6, characterised in that the adjusting device (79) of the flow regulating valve (24) and the restoring device (77) of the control slide valve (38) are located on the same end face of the housing (36).
     




    Zeichnung