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(11) |
EP 0 123 154 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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24.06.1987 Patentblatt 1987/26 |
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Anmeldetag: 23.03.1984 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: G08G 1/09 |
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Rundfunkempfänger mit Verkehrsfunkdecoder
Radio receiver with traffic decoder
Récepteur radio avec décodeur de trafic
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI NL |
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Priorität: |
24.03.1983 DE 3310792
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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31.10.1984 Patentblatt 1984/44 |
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Anmelder: Allgemeiner Deutscher Automobilclub (ADAC) e.V. |
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81373 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Flügel, Dietmar
D-8000 München 50 (DE)
- Linde, Rüdiger, Dipl.-Ing.
D-8000 München 82 (DE)
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| (74) |
Vertreter: Dipl.-Phys.Dr. Manitz
Dipl.-Ing. Finsterwald
Dipl.-Ing. Grämkow
Dipl.Chem.Dr. Heyn
Dipl.Phys. Rotermund
Morgan, B.Sc.(Phys.) |
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Postfach 22 16 11 80506 München 80506 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Rundfunkempfänger nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1.
[0002] Derartige Rundfunkempfänger werden hauptsächlich als Autoradios in Kraftfahrzeuge
eingebaut und arbeiten zum Empfang von Verkehrsdurchsagen auf Ultrakurzwelle. Ultrakurzwellenverkehrsfunksender
senden ausser einem Verkehrsfunk-Senderkennungsfrequenzsignal von z.B. 57 kHz auch
ein Durchsagekennungsfrequenzsignal von z.B. 125 kHz aus, solange eine Verkehrsdurchsage
durchgegeben wird. Mittels des Verkehrsfunk-Senderkennungsfrequenzsignals kann eine
Anzeigelampe beaufschlagt werden, die somit zur Anzeige bringt, wenn ein Verkehrsfunksender
eingeschaltet ist. Das Durchsagekennungsfrequenzsignal erscheint dagegen immer nur
dann, wenn vom Sender eine Verkehrsdurchsage durchgegeben werden soll. Mittels des
Durchsagekennungsfrequenzsignäls können im Rundfunkempfänger Umschaltungen ausgelöst
werden, die z.B. darin bestehen, dass der auf Stummschaltung geschaltete Empfänger
während der Verkehrsdurchsage eingeschaltet wird oder dass ein laufendes Tonbandgerät
zeitweise abgeschaltet wird, um während des Auftretens des Durchsagekennungsfrequenzsignals
über den Hochfrequenzempfangs-Niederfrequenzteil eine Verkehrsdurchsage zu empfangen
(Funk-Technik 37,1982, Heft 2, Seiten 53-57).
[0003] Es ist auch schon bekannt, einen besonderen Verkehrsfunkempfangsteil einem normalen
Autosuper parallel zu schalten (Funk-Technik 1970, Nr. 9, S. 346) und über einen von
einem Verkehrsfunkdecoder gesteuerten Umschalter entweder den Autosuperempfangsteil
oder beim Auftreten eines Durchsagekennungsfrequenzsignals den Verkehrsfunkempfangsteil
an die Autosuperendstufe anzulegen.
[0004] Ein Problem bei allen bekannten Rundfunkempfängern mit Verkehrsfunkempfang besteht
darin, dass stets nur die Verkehrsdurchsagen eines ganz bestimmten Verkehrsfunksenders
empfangen werden können, was insbesondere dann einen Nachteil darstellt, wenn ein
Autofahrer sich im Grenzbereich zwischen benachbarten Verkehrsfunksendern befindet.
Dies kann z.B. im Bereich der Grenzen von Bundesländern oder von Staaten, beispielsweise
Bundesrepublik Deutschland/Österreich problematisch sein, weil sich der Autofahrer
dann entscheiden muss, welchen der beiden gleich gut zu empfangenden Verkehrsfunksender
mit unterschiedlichen, ihn jedoch interessierenden Verkehrsdurchsagen er einstellen
soll.
[0005] Das Ziel der Erfindung besteht somit darin, einen Rundfunkempfänger der eingangs
genannten Gattung zu schaffen, mit dem der Autofahrer jederzeit, und zwar auch bei
Tonbandbetrieb die Verkehrsdurchsagen zweier in seinem Empfangsbereich liegender Verkehrsfunksender
empfangen kann, ohne dass ein übermässig hoher Schaltungsaufwand getrieben werden
muss.
[0006] Zur Lösung dieser Aufgabe sind die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Patentanspruchs
1 vorgesehen.
[0007] Da es vorkommen kann, dass auf beiden eingestellten Verkehrsfunksendern gleichzeitig
unterschiedliche Verkehrsdurchsagen ausgesendet werden, ist erfindungsgemäss die Prioritätsschaltung
vorgesehen, welche dem den Autofahrer am meisten interessierenden Verkehrsfunksender
die Priorität einräumt. Der Autofahrer selbst kann sich durch entsprechende Einstellung
des Rundfunkempfängers aussuchen, die Verkehrsdurchsagen welches Verkehrsfunksenders
er bevorzugt empfangen möchte. Auf diese Weise werden nicht nur beim normalen UKW-Empfang,
sondern auch beim Tonbandgeräteempfang die Verkehrsdurchsagen des ersten eingestellten
Verkehrsfunksenders vollständig, die des zweiten Verkehrsfunksenders dann zur Endstufe
durchgestellt, wenn nicht gleichzeitig auf dem ersten Verkehrsfunksender eine Verkehrsdurchsage
kommt. Da eine gleichzeitige Verkehrsdurchsage auf beiden eingestellten Verkehrsfunksendern
nicht sehr häufig vorkommt, wird der Autofahrer auf diese Weise also vollständig über
die Verkehrsdurchsagen beider eingestellter Verkehrsfunksender informiert. Da beide
Empfangsteile auf alle Verkehrsfunksender abstimmbar sind, kommt man ebenso wie der
vorbekannte Rundfunkempfänger mit besonderem Verkehrsfunkempfangsteil, der allerdings
nur einen Verkehrsfunksender zu empfangen gestattet, mit zwei Empfangsteilen aus.
Der zusätzliche Aufwand für die Prioritätsschaltung ist vergleichsweise gering.
[0008] Um für den Fall, dass die Empfangsfeldstärke des im ersten Hochfrequenzempfangs-Niederfrequenzteil
eingestellten Senders zu gering wird, den Autofahrer hierauf aufmerksam zu machen,
weist nach einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung der erste Hochfrequenzempfangs-Niederfrequenzteil
eine Schwellenwertschaltung auf, die beim Unterschreiten einer vorbestimmten Empfangsfeldstärke
des eingestellten Senders ein Steuersignal abgibt und an einen Warnsignalgenerator
angeschlossen ist, der beim Vorliegen des , Steuersignals ein Warnsignal abgibt. Das
Warnsignal kann akustischer oder optischer Natur sein. Aufgrund dieses Warnsignals
wird der Autofahrer in die Lage versetzt, einen besser zu empfangenden Verkehrsfunkdecoder
einzustellen. Bevorzugt ist die Ausbildung so, dass der Warnsignalgenerator ein elektrisches
Audiofrequenz-Warnsignal abgibt, das an den ersten Schaltkontakt des Niederfrequenzumschalters
angelegt ist und dass die Schwellenwertschaltung über eine Steuerleitung mit der Prioritätsschaltung
verbunden ist, welche ein beim Unterschreiten der vorbestimmten Empfangsstärke erscheinendes
Schwellenwertsignal mit den übrigen Steuersignalen derart verknüpft, dass die Steuerschaltung
den Schaltarm beim Erscheinen des Schwellenwertsignals in die erste Schaltstellung
bringt. Das Steuersignal kann auch dazu genutzt werden, den automatischen Sendersuchlauf
des ersten Hochfrequenzempfangs-Niederfrequenzteils zu starten und Verkehrssender
(mit/ohne Bereichskennung) zu suchen.
[0009] Falls der Autofahrer ein derartiges Warnsignal nicht wünscht, weil beispielsweise
im Ausland ein Verkehrssender überhaupt nicht zu empfangen ist, soll vorgesehen sein,
dass der Warnsignalgenerator und die Steuerleitung durch einen Handschalter von dem
Niederfrequenzumschalter und/oder der Verkehrsfunkdecoder des ersten Hochfrequenzempfangs-Niederfrequenzteils
von der Prioritätsschaltung abschaltbar sind, so dass eine etwaige dauernde Belästigung
durch einen Warnton oder eine Warnlampe oder die Umschaltung auf den ersten Hochfrequenzempfangs-Niederfrequenzteil
vermieden werden kann.
[0010] Entsprechend kann es auch zweckmässig sein, den ersten Hochfrequenzempfangs-Niederfrequenzteil
vom Niederfrequenzumschalter abschaltbar auszugestalten. Bevorzugt kann der gleiche
Handschalter für die Abschaltung des Warnsignalgenerators und des ersten Hochfrequenzempfangs-Niederfrequenzteils
verwendet werden, indem dieser erst nach der Zusammenführung dieser beiden Schaltstufen
vorgesehen wird.
[0011] Die Erfindung wird im folgenden beispielsweise anhand der Zeichnung beschrieben;
in dieser zeigt:
Fig. 1 ein schematisches Blockschaltbild eines Autorundfunkempfängers mit eingebautem
Kassetten-Tonbandgerät,
Fig. 2 eine schematische Vorderansicht einer ersten Ausführungsform der Frontseite
des Rundfunkempfängers nach Fig. 1,
Fig. 3 eine weitere Ausführungsform dieser Frontseite und
Fig. 4 eine dritte Variante der Frontseite des Rundfunkempfängers.
[0012] Nach Fig. 1 ist die Antennenleitung 30 eines Rundfunkempfängers an zwei parallel
geschaltete Hochfrequenzempfangs-Niederfrequenzteile 13 bzw. 14 angelegt, welche durch
getrennte Einstellknöpfe 29, 24 individuell auf eine gewünschte Empfangsfrequenz eingestellt
werden können. Beide Hochfrequenzempfangs-Niederfrequenzteile 13, 14 sind auf alle
Frequenzen des UKW-Bandes abstimmbar. Der Hochfrequenzempfangs-Niederfrequenzteil
14 enthält darüber hinaus weitere Rundfunkbänder, z.B. das Mittelwellen-, Kurzwellen-
und/oder Langwellenband. In beide Hochfrequenzempfangs-Niederfrequenzteile 13, 14
sind Verkehrsfunkdecoder 11 bzw. 11' eingebaut, deren Ausgänge über Schaltleitungen
37 bzw. 38 an eine Prioritätsschaltung 18 angelegt sind.
[0013] Weiter weist der Rundfunkempfänger ein eingebautes Kassettentonbandgerät 16 auf,
das beispielsweise mittels einer von aussen zu bedienenden Handhabe 31 oder durch
eine eingeschobene Kassette über einen eingebauten Schalter 17 einschaltbar ist, welcher
über eine Steuerleitung 32 ebenfalls mit der Prioritätsschaltung 18 verbunden ist.
[0014] Das Audio-Ausgangssignal der beiden Hochfrequenzempfangs-Niederfrequenzteile 13,
14 ist an Schaltkontakte I bzw. 11 eines Niederfrequenz- Umschalters 12 mit drei Schaltstellungen
angelegt. An den dritten Schaltkontakt 111 ist der Audio-Ausgang des Tonbandgeräts
16 angelegt. Eine Steuerschaltung 33, welche über eine Steuerleitung an den Ausgang
der Prioritätsschaltung 18 angelegt ist, gestattet es, den Schaltarm des Niederfrequenzumschalters
12 jeweils in eine der drei Schaltstellungen I, II oder III zu bringen. Der Schaltarm
des Niederfrequenzumschalters 12 ist an eine Leistungsendstufe 15 angeschlossen, die
beispielsweise einen Lautsprecher 34 speist.
[0015] Der ersten Hochfrequenzempfangs-Niederfrequenzstufe 13 ist eine Schwellenwertschaltung
19 zugeordnet, die bei Unterschreiten einer vorbestimmten Empfangsfeldstärke des im
Teil 13 eingestellten Senders ein Steuersignal abgibt, das über eine Verbindungsleitung
35 an einen Warnsignalgenerator 20 weitergegeben wird. Dieser liefert bei Erscheinen
des Steuersignals auf der Leitung 35 ein Audio-Warnsignal, das ebenso wie der Ausgang
des ersten Hochfrequenzempfangs-Niederfrequenzteils 13 an den Schaltkontakt I des
Niederfrequenzumschalters 12 angelegt ist. Ein mittels eines Bedienungsknopfes 36
von aussen betätigbarer Ein-/Ausschalter 21 gestattet es, den Warnsignalgenerator
20 und auch den ersten Hochfrequenzempfangs-Niederfrequenzteil 13 wahlweise vom Schaltkontakt
I abzuschalten. Mit dem Schalter 21 sind auch Ein-/Ausschalter 21', 21" in einer Steuerleitung
zwischen der Schwellenwertschaltung 19 und der Prioritätsschaltung 18 bzw. der Schaltleitung
37 gekuppelt, damit beim Öffnen des Schalters 21 auch die Steuerleitung 39 und die
Schaltleitung 37 unterbrochen werden.
[0016] Die Prioritätsschaltung 18 weist also drei Eingänge und einen Steuereingang auf,
von denen der eine über die Leitung 32 von dem Ein-AusSchalter 17 des Tonbandgeräts
16 und die beiden anderen von den Verkehrsfunkdecodern 11, 11' abgenommen sind. Der
Ausgang der Prioritätsschaltung 18 liegt an einer Steuerschaltung 33, welche je nach
dem ihr zugeführten Eingangssignal den Schaltarm des Niederfrequenzumschalters 12
in eine der drei Schaltstellungen I, 11 oder III bringt. Der Aufbau der Prioritätsschaltung
18 ergibt sich aus der folgenden Funktionsbeschreibung:
Die in Fig. 1 dargestellte Mittellage des Schaltarms des Niederfrequenzumschalters
12 (Schaltstellung II) ist die Normallage bei Rundfunkempfang mittels des (zweiten)
Haupt-Hochfrequenzempfangs-Niederfrequenzteils 14. Aufgrund der Tatsache, dass keinem
der drei Eingänge der Prioritätsschaltung 18 ein Signal zugeführt ist, bedingt das
Ausgangssignal der Prioritätsschaltung 18, dass die Steuerschaltung 33 den Schaltarm
am Schaltkontakt 11 belässt.
[0017] Der Hochfrequenzempfangs-Niederfrequenzteil 14 kann nunmehr mittels des Abstimmknopfes
24 auf irgendeinen beliebigen Sender, dessen Empfang gewünscht wird, eingestellt werden.
Der Autofahrer ist bei der Sendereinstellung völlig frei und kann nach Bedarf klassische
Musik, Unterhaltungsmusik oder Sprachprogramme einschalten. Von der gewünschten Einstellung
braucht er nicht abzuweichen, wenn er zusätzlich noch die Verkehrsdurchsagen eines
Verkehrsfunksenders anhören will. In diesem Fall muss er lediglich über den Abstimmknopf
29 den ersten Hochfrequenzempfangs- Niederfrequenzteil 13 auf den gewünschten Verkehrsfunksender
einstellen. Sobald jetzt ein Verkehrsfunksender empfangen wird, liefert der Verkehrsfunkdecoder
11 über die Steuerleitung 37 ein Schaltsignal an den dritten Eingang der Prioritätsschaltung
18. Hierdurch gibt die Prioritätsschaltung 18 an die Steuerschaltung 33 ein Steuersignal
ab, welches bewirkt, dass der Schaltarm des Niederfrequenzumschalters 12 in die untere
Schaltstellung I gelangt, in der der Ausgang des ersten Hochfrequenzempfangs-Niederfrequenzteils
13 an die Endstufe 15 angelegt ist. Nunmehr kann über den Lautsprecher 34 die Verkehrsdurchsage
abgehört werden, während die im Teil 14 eingestellte Sendung zeitweise unterbrochen
wird.
[0018] Nach dem Ende der Verkehrsdurchsage verschwindet das Schaltsignal auf der Leitung
37 wieder und der Schaltarm des Niederfrequenzumschalters 12 kehrt an den mittleren
Schaltkontakt II zurück. Die eingestellte Sendung kann jetzt weiter empfangen werden.
[0019] Wird das Tonbandgerät eingeschaltet, so gelangt über die Leitung 32 ein entsprechendes
Schaltsignal an den ersten Eingang der Prioritätsschaltung 18, wodurch die Steuerschaltung
33 veranlasst wird, den Schaltarm des Niederfrequenzumschalters-12 an den oberen Schaltkontakt
I anzulegen. Nunmehr ist der Audioausgang des Tonbandgeräts 16 an die Endstufe 15
angeschlossen und das Tonband kann über den Lautsprecher 34 abgehört werden. Wird
jetzt vom ersten Hochfrequenzempfangs-Niederfrequenzteil 13 eine Verkehrsdurchsage
empfangen, so erfolgt über die Schaltleitung 37, die Prioritätsschaltung 18 und die
Steuerschaltung 33 wieder eine Umschaltung des Schaltarms des Niederfrequenzumschalters
12 in die untere Schaltstellung I, so dass die Verkehrsnachricht nunmehr empfangen
werden kann. Zweckmässigerweise wird während dieses Zeitpunktes auch das Tonbandgerät
16 automatisch kurzzeitig abgestellt.
[0020] Sofern gemäss Fig. 1 auch der (zweite) Haupt-Hochfrequenzempfangs-Niederfrequenzteil
14 einen Verkehrsfunkdecoder 11' enthält, ist sein Ausgang über eine weitere Schaltleitung
38 an den zweiten Eingang der Prioritätsschaltung 18 angelegt. Das über die Schaltleitung
38 zugeführte Schaltsignal ist mit den anderen Schaltsignalen wie folgt logisch verknüpft:
Sofern das Tonbandgerät 16 abgeschaltet ist und der Decoder 11 kein Schaltsignal abgibt,
befindet sich der Niederfrequenz-Umschalter 12 in der mittleren Schaltstellung 11,
und die vom zweiten Hochfrequenzempfangs-Niederfrequenzteil 14 empfangene Sendung
wird dem Lautsprecher 34 zugeführt. Sollte der eingestellte Sender ein Verkehrsfunksender
sein, so ändert sich beim Erscheinen eines von diesem Sender stammenden Durchsagekennungsfrequenzsignals
an dieser Position nichts. Ist jedoch im ersten Hochfrequenzempfangs-Niederfrequenzteil
14 ein anderer Verkehrsfunksender eingeschaltet und sendet dieser eine Durchsagekennung
aus, so geniesst diese die Priorität auch dann, wenn gleichzeitig über die Schaltleitung
38 ein Schaltsignal vom zweiten Verkehrsfunkdecoder 11' durchgegeben werden sollte.
In erster Linie werden also die vom ersten Hochfrequenzempfangs-Niederfrequenzteil
13 durchgegebenen Verkehrsnachrichten empfangen.
[0021] Im Tonbandbetrieb erfolgt eine Umschaltung auf den betreffenden Hochfrequenz-Niederfrequenzteil
13 bzw. 14 sowohl beim Erscheinen eines Schaltsignals am Ausgang des Verkehrsfunkdecoders
11 als auch am Ausgang des Verkehrsfunkdecoders 11'. Für den Fall, dass gleichzeitig
an beiden Verkehrsfunkdecodern 11 und 11' ein Ausgangssignal vorliegt, gibt die Prioritätsschaltung
18 wieder dem ersten Hochfrequenzempfangs-Niederfrequenzteil 13 die Priorität, so
dass in diesem Fall der Umschalter 12 in die Schaltstellung I gelangt.
[0022] Der Niederfrequenzumschalter 12 ist nur rein schematisch als mechanischer Umschalter
veranschaulicht worden. Bevorzugt ist er als elektronisches Schaltelement ausgebildet.
[0023] Der erfindungsgemässe Rundfunkempfänger unterscheidet sich äusserlich bei einem ersten
Ausführungsbeispiel in der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise von einem normalen Autoradio.
Oberhalb der Haupt-Frequenzeinstellskala 22, die durch einen Einstellknopf 24 betätigt
wird, befindet sich eine parallel dazu verlaufende schmalere Neben-Frequenzeinstellskala
23, welche dem ersten Hochfrequenzempfangs-Niederfrequenzteil 13 zugeordnet ist und
auf der ein erwünschter Verkehrsfunksender eingestellt werden kann und zwar mittels
eines etwas kleineren Einstellknopfes 29. Eine Diode 25 kann über das Sendererkennungsfrequenzsignal
die Einstellung eines Verkehrssenders zusätzlich zur Anzeige bringen.
[0024] Die Schalter 24, 29 können auch als ein Zweiebenenschalter ausgebildet sein.
[0025] Eine vereinfachte Ausführung ist in Fig. 3 dargestellt. Hier liegt nur ein Hilfseinstellknopf
29 für den Verkehrsfunksender und eine Anzeigediode 25 vor. Sobald ein Verkehrsfunksender
ausreichender Empfangsstärke eingeschaltet ist, leuchtet die Anzeigediode 25 auf.
[0026] Nach Fig. 4 kann die Sendereinstellung auch mittels einer Digitalanzeige 28 für beide
Empfangsteile ermittelt werden. Durch Drücken von Tasten 26, 27 kann entweder der
Hochfrequenzempfangs-Niederfrequenzteil 13 oder der Hochfrequenzempfangs-Niederfrequenzteil
14 an die Digitalanzeige 28 angelegt werden, so dass nacheinander beide Empfänger
manuell oder automatisch auf die gewünschten Sender eingestellt werden können.
[0027] Für den Fall, dass die Empfangsfeldstärke des im ersten Hochfrequenzempfangs-Niederfrequenzteils
13 eingestellten Senders den in der Schwellenwertschaltung 19 eingespeicherten Wert
unterschreiten sollte, wird über die Leitung 35 ein Warnsignal an den Warnsignalgenerator
20 abgegeben, welcher dann über den in der unteren Schaltstellung befindlichen Schaltarm
des Umschalters 12 ein Audiowarnsignal an die Endstufe 15 und den Lautsprecher 34
abgibt. Damit in diesem Fall die Prioritätsschaltung 18 und die Steuerschaltung 33
den Schaltarm in die Schaltstellung I bringen, ist die Schwellenwertschaltung 19 über
eine Steuerleitung 39 mit der Prioritätsschaltung 18 verbunden, welche das Schwellenwertsignal
in der erforderlichen Weise mit den übrigen Steuersignalen verknüpft. Statt über einen
Warnsignalgenerator 20 ein Warnsignal auszulösen kann auch der Sendersuchlauf des
Hochfrequenzempfangs-Niederfrequenzteils 13 gestartet werden, falls ein solcher vorhanden
ist.
[0028] Mittels des Handbetätigungsknopfes 36 kann der Schalter 21 geöffnet werden, wodurch
der Signalgenerator 20 und der erste Hochfrequenzempfangs-Niederfrequenzteil 13 von
dem Schaltkontakt abgetrennt werden können. Gleichzeitig mit der Öffnung des Schalters
21 werden auch die mit ihm mechanisch gekuppelten Schalter 21', 21 " geöffnet. Auf
diese Weise wird verhindert, dass der Schaltarm des Niederfrequenzumschalters 12 in
die Schaltstellung I gelangen kann. Diese Schaltstellung ist zweckmässig in einem
Land, wo Verkehrsfunksender überhaupt nicht empfangen werden können oder wenn man
beispielsweise beim Anhören eines Konzerts nicht durch Verkehrsfunkmeldungen gestört
werden möchte.
1. Rundfunkempfänger mit einer Lautsprecher (34) und/oder Kopfhörer beaufschlagenden
Endstufe (15), der ein von einer Steuerschaltung (33) gesteuerter Niederfrequenz-Umschalter
(12) mit wenigstens zwei Schaltstellungen (I, 11) vorgeschaltet ist, an den ein erster,
zumindest auf alle Verkehrsfunksender abstimmbarer, einen Verkehrsfunkdecoder (11)
entahaltender Hochfrequenzempfangs-Niederfrequenzteil (13) und ein zweiter, unabhängig
vom ersten Hochfrequenzempfangs-Niederfrequenzteil im UKW-, Kurzwellen-, Mittelwellen-
und/oder Langwellenband abstimmbarer Hochfrequenzempfangs-Niederfrequenzteil (14)
angeschlossen ist und welcher sich normalerweise in der den zweiten Hochfrequenzempfangs-Niederfrequenzteil
(14) mit der Endstufe verbindenden, zweiten Schaltstellung (11) befindet und nur während
des Vorliegens eines Schaltsignals am Ausgang des Verkehrsfunkdecoders (11) des ersten
Hochfrequenzempfangs-Niederfrequenzteils (13) über die Steuerschaltung (33) in die
erste Schaltstellung (I) gelangt, in der er den ersten Hochfrequenzempfangs-Niederfrequenzteil
an die Endstufe anlegt, dadurch gekennzeichnet, dass der Niederfrequenz-Umschalter
(12) eine dritte Schaltstellung (III) aufweist, in der ein Tonbandgerät(16) an die
Endstufe angeschlossen ist, dass auch der zweite Hochfrequenzempfangs-Niederfrequenzteil
(14) auf alle Verkehrsfunksender abstimmbar ist und einen Verkehrsfunkdecoder (11')
enthält, dass die Ausgänge beider Verkehrsfunkdecoder (11, 11') über eine Prioritätsschaltung
(18) an die Steuerschaltung (33) des Niederfrequenz-Umschalters (12) angelegt sind,
welche dem Schaltsignal vom Verkehrsfunkdecoder (11) des ersten Hochfrequenzempfangs-Niederfrequenzteils
(13) die Priorität einräumt, derart, dass der Niederfrequenz-Umschalter (12) die erste
Schaltstellung (I) einnimmt, wenn beide Verkehrsfunkdecoder (11, 11') ein Schaltsignal
abgeben, und dass der Niederfrequenz- Umschalter (12) die dritte Schaltstellung (111)
einnimmt, wenn der Tonband-Schalter (17) eingeschaltet ist und kein Schaltsignal von
einem der Verkehrsfunkdecoder (11,11') vorliegt.
2. Rundfunkempfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Hochfrequenzempfangs-Niederfrequenzteil
(13) eine Schwellenwertschaltung (19) aufweist, die beim Unterschreiten einer vorbestimmten
Empfangsstärke des eingestellten Senders ein Steuersignal abgibt und an einen Warnsignalgenerator
(20) angeschlossen ist, der beim Vorliegen des Steuersignals ein Warnsignal abgibt.
3. Rundfunkempfänger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Warnsignalgenerator
(20) ein elektrisches Audiofrequenz-Warnsignal abgibt, das an den der ersten Schaltstellung
(I) entsprechenden Schaltkontakt des Niederfrequenzumschalters (12) angelegt ist,
und dass die Schwellenwertschaltung (19) über eine Steuerleitung (39) mit der Prioritätsschaltung
(18) verbunden ist, welche ein beim Unterschreiten der vorbestimmten Empfangsstärke
erscheinendes Schwellenwertsignal mit den übrigen Steuersignalen derart verknüpft,
dass die Steuerschaltung (33) den Schaltarm beim Erscheinen des Schwellenwertsignals
in die erste Schaltstellung (I) bringt.
4. Rundfunkempfänger nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Warnsignalgenerator
(20) und die Steuerleitung (39) durch einen Handschalter (21, 21') von dem Niederfrequenz-
umschalter (12) und/oder der Verkehrsfunkdecoder (11) des ersten Hochfrequenzempfangs-Niederfrequenzteils
(13) von der Prioritätsschaltung (18) abschaltbar sind.
5. Rundfunkempfänger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass auch das zweite Hochfrequenzempfangs-Niederfrequenzteil (14) eine Schwellenwertschaltung
aufweist, die beim Unterschreiten einer vorbestimmten Empfangsstärke des eingestellten
Senders ein Steuersignal abgibt und an einen Warnsignalgenerator angeschlossen ist,
der beim Vorliegen des Steuersignals ein Warnsignal abgibt.
6. Rundfunkempfänger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass dem zweiten Hochfrequenzempfangs-Niederfrequenzteil (14) die Haupt-Frequenzeinstellskala
(22) zugeordnet ist.
7. Rundfunkempfänger nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass dem ersten Hochfrequenzempfangs-Niederfrequenzteil
(13) eine Neben-Frequenzeinstellskala (23) zugeordnet ist, welche sich oberhalb oder
unterhalb der Haupt-Frequenzeinstellskala (22) befindet.
8. Rundfunkempfänger nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass dem ersten Hochfrequenzempfangs-Niederfrequenzteil
(13) ein Frequenzeinstellknopf (24) und eine Lampe (25) zugeordnet sind, welche durch
den Verkehrsfunkdecoder (11 )des ersten Hochfrequenzempfangs-Niederfrequenzteils (13)
gesteuert ist.
9. Rundfunkempfänger nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass dem ersten Hochfrequenzempfangs-Niederfrequenzteil
(13) eine Verkehrsfunksuchautomatik zugeordnet ist, die selbständig über den Schwellenwertschalter
und/ oder Bereichskennung sucht.
10. Rundfunkempfänger nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass
eine Empfangsfrequenz-Digitalanzeige (28) vorgesehen ist, welche wahlweise an den
ersten oder zweiten Hochfrequenzempfangs- Niederfrequenzteil (13 bzw. 14) anschliessbar
ist.
11. Rundfunkempfänger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass auch das zweite Hochfrequenzempfangs-Niederfrequenzteil (14) eine Schwellenwertschaltung
aufweist, die beim Unterschreiten einer vorbestimmten Empfangsstärke des eingestellten
Senders ein Steuersignal abgibt und an einen Warnsignalgenerator angeschlossen ist,
der beim Vorliegen des Steuersignals ein Warnsignal abgibt.
1. Récepteur de radio-diffusion comportant un étage terminal (15) alimentant un haut-parleur
34 et/ou un casque, et qui est monté après un inverseur basse fréquence (12) commandé
par un circuit de commande (33) et comportant au moins deux positions de commutation
(I, II), et sur lequel se raccordent une première partie basse fréquence de réception
haute fréquence (13) comportant un décodeur (11) de trafic et réglable au moins sur
tous les émetteurs radio de trafic et une deuxième partie basse fréquence de réception
haute fréquence (14) réglable indépendamment de la première partie basse fréquence
de réception haute fréquence dans les bandes FM, ondes courtes, ondes moyennes et/ou
ondes longues, l'inverseur basse fréquence (12) se trouvant normalement dans la deuxième
position de commutation (II) reliant la deuxième partie basse fréquence de réception
haute fréquence (14) à l'étage terminal et parvenant, seulement lors de la présence
d'un signal de commutation à la sortie du décodeur (11) de trafic de la première partie
basse fréquence de réception haute fréquence (13) par l'intermédiaire du circuit de
commande (33), dans la première position de commutation (I) dans laquelle il raccorde
la première partie basse fréquence de réception haute fréquence à l'étage terminal,
récepteur caractérisé en ce que l'inverseur (12) basse fréquence présente une troisième
position de commutation (III) dans laquelle un magnétophone (16) est raccordé sur
l'étage terminal, en ce que la deuxième partie basse fréquence (14) de réception haute
fréquence peut être également réglée sur tous les émetteurs de trafic et comporte
un décodeur (11 ') de trafic, en ce que les sorties des deux décodeurs de trafic (11,
11 ') sont appliquées par l'intermédiaire d'un circuit de priorité (18) sur le circuit
de commande (33) de l'inverseur (12) basse fréquence, le circuit de commande accordant
la priorité au signal de commutation du décodeur de trafic (11 ) de la première partie
basse fréquence de réception haute fréquence (13) de telle mqnière que l'inverseur
basse fréquence (12) prenne la première position de commutation (I) lorsque les deux
décodeurs de trafic (11, 11') délivrent un signal de commutation, et en ce que l'inverseur
basse fréquence (12) prend la troisième position de commutation (III) lorsque le commutateur
de magnétophone (17) est enclenché et qu'il n'y a aucun signal de commutation en provenance
de l'un des décodeurs de trafic (11,11').
2. Récepteur de radio-diffusion selon la revendication 1, caractérisé en ce que la
première partie basse fréquence de réception haute fréquence (13) présente un circuit
de valeur de seuil (19) qui délivre un signal de commande lorsqu'on se trouve en dessous
d'une amplitude de réception prédéterminée de l'émetteur réglé et est raccordé à un
générateur de signal d'avertissement (20) qui délivre un signal d'avertissement lorsqu'il
y a le signal de commande.
3. Récepteur de radio-diffusion selon la revendication 2, caractérisé en ce que le
générateur de signal d'avertissement (20) délivre un signal d'avertissement électrique
de fréquence audio qui est appliqué sur le contact de commutation de l'inverseur basse
fréquence (12) correspondant à la première position de commutation (I) et en ce que
le circuit de valeur de seuil (19) est connecté par l'intermédiaire d'un conducteur
de commande (39) au circuit de priorité (18) qui combine un signal de valeur de seuil
apparaissant lorsqu'on est en dessous de l'amplitude de réception prédéterminée avec
l'autre signal de commande de telle manière que le circuit de commande (33) amène
le bras de commutation dans la première position de commutation (I) lors de l'apparition
du signal de seuil.
4. Récepteur de radio-diffusion selon la revendication 3, caractérisé en ce que le
générateur de signal d'avertissement (20) et le conducteur de commande (39) peuvent
être mis hors circuit par un commutateur manuel (21, 21') d'avec l'inverseur basse
fréquence (12), et/ou le décodeur de trafic (11) de la première partie basse fréquence
de réception haute fréquence (13) peut être mis hors circuit d'avec le circuit de
priorité (18).
5. Récepteur de radio-diffusion selon l'une des revendications précédentes, caractérisé
en ce que la deuxième partie basse fréquence de réception haute fréquence (14) présente
également un circuit de valeur de seuil qui délivre un signal de commande lorsqu'on
est en dessous d'une amplitude de réception prédéterminée de l'émetteur réglé et qui
est raccordé à un générateur de signal d'avertissement lors de la présence du signal
de commande.
6. Récepteur de radio-diffusion selon l'une des revendications précédentes, caractérisé
en ce que la deuxième partie basse fréquence de réception haute fréquence (14) est
associée à l'échelle de réglage de fréquence principale (22).
7. Récepteur de radio-diffusion selon la revendication 6, caractérisé en ce que la
première partie basse fréquence de réception haute fréquence (13) est associée à une
échelle de réglage de fréquence secondaire (23) qui se trouve au dessus ou en dessous
de l'échelle de réglage de fréquence principale (22).
8. Récepteur de radio-diffusion selon la revendication 6, caractérisé en ce que la
première partie basse fréquence de réception haute fréquence (13) est associée à un
bouton de réglage de fréquence (24) et à une lampe (25) qui est commandée par le décodeur
de trafic (11) de la première partie basse fréquence de réception haute fréquence
(13).
9. Récepteur de radio-diffusion selon la revendication 6, caractérisé en ce que la
première partie basse fréquence de réception haute fréquence (13) est associée à un
dispositif automatique de recherche de trafic qui effectue la recherche indépendamment
par l'intermédiaire du commutateur de valeur de seuil et/ou l'identification de gamme.
10. Récepteur de radio-diffusion selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé
en ce qu'on prévoit un affichage digital de fréquence de réception (28) qui peut être
raccordé sélectivement sur la première ou la deuxième partie basse fréquence de réception
haute fréquence (13 ou 14).
11. Récepteur de radio-diffusion selon l'une des revendications précédentes, caractérisé
en ce que la deuxième partie basse fréquence de réception haute fréquence (14) présente
également un circuit de valeur de seuil qui délivre un signal de commande lorsqu'on
est en dessous d'une amplitude de réception prédéterminée de l'émetteur réglé et est
raccordé sur un générateur de signal d'avertissement qui délivre un signal d'avertissement
lorsqu'il y a le signal de commande.
1. Radio receiver having an end stage (15) which energizes a loudspeaker (34) and/or
head set, with the end stage being preceded by an audio frequency changeover switch
(12) controlled by a control circuit (3) and having at least two switch positions
(I, II); wherein a first r.f. re- ception/a.f. stage (13) containing a traffic decoder
which can be tuned, at least to all traffic information radio transmitters, and a
second r.f. reception/a.f. stage (14) independent from the first r.f. reception/a.f.
stage and tunable in the VHF band, short wave band, medium wave band and/or long wave
band, are connected to the audio frequency changeover switch (12); and wherein the
audio frequency changeover switch (12) is normally located in the second switch position
(II) which connects the second r.f. recep- tion/a.f. stage (14) with the end stage,
and only passes, with the aid of the control circuit (33), into the first switching
position (I), in which it connects the first r.f. reception/a.f. stage to the end
stage, during the presence of a switching signal at the output of the traffic information
radio decoder (11) of the first r.f. reception/a.f. stage (13), characterized in that
the audio frequency changeover switch (12) has a third switch position (III) in which
a tape recorder (16) is connected to the end stage; in that the second r.f. re- ception/a.f.
stage (14) can be tuned to all traffic information radio transmitters and contains
a traffic information radio decoder (11'); in that the outputs of both traffic information
radio decoders (1 1, 11') are applied to the control circuit (33) of the audio frequency
changeover switch (12) via a priority circuit (18) which gives priority to the switching
signal from the traffic information radio decoder (11) of the first r.f. reception/a.f.
stage (13) in such a way that the audio frequency changeover switch (12) adopts the
first switch position (I) when both traffic information radio decoders (11, 11') transmit
a switching signal; and in that the audio frequency changeover switch (12) adopts
the third switching position (III) when the sound tape switch (17) is switched-on
and no switching signal is present from one of the traffic information radio decoders
(11, 11').
2. Radio receiver in accordance with claim 1, characterized in that the first r.f.
reception/a.f. stage (13) has a threshold circuit (19) which transmits a control signal
when the strength of the signal from the selected transmitter falls below a predetermined
level and which is connected to a warning signal generator (20) which transmits a
warning signal when the control signal is present.
3. Radio receiver in accordance with claim 2, characterized in that the warning signal
generator -(20) transmits an electrical audio frequency warning signal which is applied
to the switch terminal of the audio frequency changeover switch (12) corresponding
to the first switch position (I); and in that the threshold switch (19) is connected
via a control line (39) with the priority circuit (18), which links a threshold signal
appearing when the received signal strength falls below the predetermined level with
the other control signals in such a way that the control circuit (33) brings the switch
arm into the first switch position (I) when the threshold signal appears.
4. Radio receiver in accordance with claim 3, characterized in that the warning signal
generator (20) and the control line (39) can be switched off by a hand switch (21,
21') from the audio frequency changeover switch (12) and/or that the traffic information
radio decoder (11) of the first r.f. reception/a.f. stage (13) can be switched off
from the priority circuit (18).
5. Radio receiver in accordance with one of the preceding claims, characterized in
that the second r.f. reception/a.f. stage (14) also has a threshold circuit which
generates a control signal when the strength of the signal received from the selected
transmitter falls below a predetermined level, and is connected to a warning signal
generator which transmits a warning signal when the control signal is present.
6.Radio receiver in accordance with one of the preceding claims, characterized in
that the main frequency adjustment scale (22) is associated with the second r.f. reception/a.f.
stage (14).
7. Radio receiver in accordance with claim 6, characterized in that a secondary frequency
adjustment scale (23) is associated with the first r.f. reception/a.f. stage (13)
and is located above or below the main frequency adjustment scale (22).
8. Radio receiver in accordance with claim 6, characterized in that a frequency adjusting
knob (24), and a lamp (25) controlled by the traffic information radio decoder (11)
of the first r.f. re- ception/a.f. stage (13), are associated with the first r.f.
reception/a.f. stage (13).
9. Radio receiver in accordance with claim 6, characterized in that an automatic traffic
information transmitter seeker is provided which is associated with the first r.f.
reception/a.f. stage (13) and seeks automatically with the aid of the threshold switch
and/or the regional code.
10. Radio receiver in accordance with one of the claims 1 to 6, characterized in that
a digital display (28) for the received frequency is provided which can be selectively
connected to the first or second r.f. reception/a.f. stage (13, 14, respectively)
.
11. Radio receiver in accordance with one of the preceding claims, characterized in
that the second r.f. reception/a.f. stage (14) also has a threshold circuit which
transmits a control signal when the strength of the signal received from the selected
transmitter falls below a predetermined level, and is connected to a warning signal
generator which transmits a warning signal when the control signal is present.
