| (19) |
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(11) |
EP 0 123 684 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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30.12.1986 Patentblatt 1986/52 |
| (22) |
Anmeldetag: 06.10.1983 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP8300/262 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 8401/300 (12.04.1984 Gazette 1984/10) |
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| (54) |
GERÄT ZUR RETTUNG VON PERSONEN IN LAWINEN
APPARATUS FOR RESCUING A PERSON FROM AN AVALANCHE
APPAREIL DE SAUVETAGE DE PERSONNES PRISES DANS DES AVALANCHES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT DE FR SE |
| (30) |
Priorität: |
06.10.1982 DE 3237060
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.11.1984 Patentblatt 1984/45 |
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Anmelder: Firma Peter Aschauer |
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D-8032 Gräfelfing (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- ASCHAUER, Peter
D-8032 Gräfelfing (DE)
- ASCHAUER, Michael
D-8032 Gräfelfing (DE)
- BAUER, Helmuth
D-8336 Malgersdorf (DE)
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| (74) |
Vertreter: Grättinger, Günter |
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Grättinger & Partner
Postfach 16 49 D-82306 Starnberg D-82306 Starnberg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Gerät gem. Oberbegriff von Patentanspruch 1.
[0002] Ein derartiges Gerät ist in der deutschen Patentschrift 23 26 850 beschrieben.
[0003] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein derartiges bekanntes Gerät
so auszugestalten, daß es den Anforderungen des praktischen Gebrauchs hinsichtlich
Funktionssicherheit bei der Auslösung, beim Aufblasen des Ballons, während des eigentlichen
Einsatzes, sowie bei wiederholter Verwendung gewachsen ist; dabei soll die Aufrechterhaltung
einer körpernahen Verbindung zwischen Ballon und Benutzer sichergestellt werden, um
den Kopf des Verunglückten möglichst an der Oberfläche der Lawine zu halten.
[0004] Bei einem automatischen Rettungsgerät mit einem aufblasbaren Rettungsring (CH-A-569
611) besitzt der Rettungsring einen Aufblasstutzen aus Kunststoff, der über einen
Anschlußstutzen eines Ventilbetätigungsmechanismus an eine Druckgasflasche angeschlossen
ist.
[0005] Das eigentliche Rettungsgerät und der zusammengefaltete Rettungsring sind dabei in
je einer Hälte eines zweiteiligen Gehäuses untergebracht. Das bekannte Rettungsgerät
dient als Wurfgerät, bei welchem die Problematik einer körpernahen Verbindung demzufolge
nicht auftritt.
[0006] Die oben bezeichnete Aufgabe wird an einem Gerät der eingangs genannten Art gem.
dem Kennzeichen von Patentanspruch 1 gelöst. Die Unteransprüche betreffen mehrere
erfinderische Ausgestaltungen, wobei das Auslösen des Rettungsgeräts bzw. das Aufblasen
des Ballons auf mechanische Weise mittels einer Reißleine oder auf pneumatische Weise
mittels einer weiteren Druckgasflasche vorgesehen ist, welche neben den eigentlichen,
mit dem Füllgerät direkt verbundenen Druckgasflaschen zum Befüllen des Ballons vorgesehen
ist.
[0007] Hinsichtlich der Funktion des Rettungsgeräts ist wesentlich, daß im Öffnungsmoment
des Ballons der volle Gasdruck aus den am Füllgerät angeschlossenen Druckgasflaschen
zur Verfügung steht und daß der Venturieffekt der das Füllen des Ballons bewirkenden
Venturidüsen geringfügig verzögert einsetzt. Beim weiteren Aufblasen des Ballons kommt
dann der Venturieffekt zum tragen, d. h. in einem Bereich verringerten hydrostatischen
Drucks aber hoher Strömungsgeschwindigkeit der Venturidüsen wird Umgebungsluft angesaugt
und zusätzlich zur Druckgasfüllung beim Aufblasen des Ballons ausgenutzt. Dadurch
kann man mit kleineren Druckgasflaschen auskommen.
[0008] Beim selbsttätigen Öffnen des Ballons ist die Funktion eines Rückschlagventils im
Bereich der Luft-Ansaugöffnung von besonderer Bedeutung. Dieses Rückschlagventil verschließt
die Luft-Ansaugöffnung im Moment des Anstechens der Druckgasflasche, welche im Bereich
der Venturidüsen einen kurzzeitigen Staudruck entgegen der Befüllrichtung erzeugen.
Erst nach dem Abfallen des Ballongegendrucks, d. h. nach dem Ausfalten des Ballons
werden die Venturidüsen in Füllrichtung durchflossen. wobei durch die gleiche Luftansaugöffnung
bei jetzt geöffnetem Rückschlagventil Umgebungsluft angesaugt wird. Die Luftansaugöffnung
ist zweckmäßig im Inneren eines Gehäuses geschützt angeordnet, so daß eine Verstopfung
im Einsatzfall ausgeschlossen ist. Aus Sicherheitsgründen ist die vorhandene Druckgasmenge
jedoch so zu wählen, daß der Ballon eine ausreichende, wenn auch ohne Einbeziehung
von Umgebungsluft geringere Füllung als normalerweise vorgesehen erhält. Ein derartiger
Fall kann in der Praxis dann eintreten, wenn der Benutzer des Rettungsgeräts dieses
verspätet betätigt, also erst nachdem er samt Rettungsgerät sich bereits im Inneren
der Schneemassen einer Lawine befindet.
[0009] Der zusätzlichen Sicherheit bei der Befüllung des Ballons dient die neben den eigentlichen,
am Füllgerät.angeschlossenen Druckgasflaschen vorhandene weitere Druckgasflasche wenn
entsprechend einer wesentlichen Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung eine gasbetätigte
Auslösevorrichtung vorgesehen ist. Die Gasfüllung dieser weiteren Druckgasflasche
dient zunächst zur Betätigung der Kolben, an denen die Ventilnadeln zum Öffnen der
am Füllgerät angeschlossenen Druckgasflaschen befestigt sind. Nach dem Durchschlagen
des Druckgasflaschenverschlusses durch die Ventilnadeln kann auch die Druckgasflasche
der gasbetätigten Auslösevorrichtung ihren Beitrag zur Ballonfüllung leisten.
[0010] Nach dem Entleeren der Druckgasflaschen ist die Sogwirkung der Venturidüsen beendet,
so daß der Ballondruck in entgegengesetzter Richtung am Rückschlagventil der Luft-Ansaugöffnung
ansteht, ein Entleeren des Ballons somit wirksam verhindert wird. Im Rahmen der Erfindung
sind zahlreiche Ausgestaltungen einerseits der gasbetätigten andererseits der mechanischen
Auslösevorrichtung denkbar. Das im Inneren eines Gehäuses angeordnete Füllgerät ist
durch das Gehäuse geschützt untergebracht. Das Gehäuse selbst kann über Gurte auf
dem Rücken des Benutzers befestigt sein : es kann auch in eine Verschlußklappe auf
dem Rücken einer Jacke oder eines Overalls oder ähnlichen Kleidungsstücks eingearbeitet
sein ; schließlich kann es auch in einer Rucksacktasche untergebracht sein. Bei der
Unterbringung ist stets darauf zu achten, daß die selbsttätige Öffnung des Ballons
nicht behindert wird. Zweckmäßig sind daher Verschlußklappen. die mittels Klettverschlüssen
gesichert sind.
[0011] Anstelle eines frei schwingenden Rückschlagventils kann auch ein zwangsgesteuertes,
z. B. gegen Federbelastung betätigbares Ventil vorgesehen sein, welches abhängig von
Druck bzw. Gegendruck auf der Ventilklappe eine Öffnungs- oder Schließstellung einnimmt.
Geeignete Ausgestaltungen können hier dem Fachmann überlassen werden.
[0012] Während das Gehäuse, in dessen Inneren das Füllgerät angeordnet ist, aus Gründen
der Gewichtsersparnis bevorzugt aus einem steifen Kunststoff, wie Polyamid gefertigt
ist, eignet sich als Gehäusewerkstoff für das Füllgerät selbst Aluminium : jedoch
kommen auch hier tieftemperaturbeständige Kunststoffe, wie z. B. PTFE in Frage. Auch
der Druckschlauch für die gasbetätigte Auslösevorrichtung besteht bevorzugt aus PTFE
oder einem ähnlichen geeigneten Werkstoff, welcher sicherstellt, daß unter den tiefen
Temperaturen des expandierenden Druckgases eine ausreichende Elastizität erhalten
bleibt. Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung
erläutert, wobei die Auslösevorrichtung in zwei Varianten, nämlich einer mechanischen
und einer pneumatischen beschrieben wird. Die Figuren der Zeichnung zeigen.
[0013]
Figur 1 einen mittels des Rettungsgeräts auf einer Lawine schwimmenden Skifahrer,
Figur 2 eine Person mit einem Rettungsgerät auf dem Rücken,
Figur 3 das Füllgerät mit Gehäuse in der Ansicht auf seine dem Rücken des Benutzers
abgewandte Seite,
Figur 4 einen Querschnitt durch das das Füllgerät enthaltende Gehäuse,
Figur 5 einen Querschnitt durch das Füllgerät in einer Ebene durch die Längsachsen
der Ventilnadeln,
Figur 6 einen Querschnitt durch das Füllgerät in einer Ebene durch die Längsachsen
der Venturidüsen und
Figur 7 einen Querschnitt durch das Füllgerät mit mechanischer Auslösevorrichtung.
Figur 8 einen Querschnitt gemäß Fig. 4 mit zusätzlicher Ventilvorrichtung und
Figur 9 einen vergrößerten Ausschnitt IX in Fig. 8.
[0014] Fig. 1 zeigt einen auf den Schneemassen einer Lawine schwimmenden Skifahrer, mit
einem Rettungsgerät auf dem Rücken, dessen Ballon 1 aufgeblasen ist und somit an der
Oberfläche der Lawine nach unten schwimmt. Infolge der körpernahen Verbindung zwischen
Ballon und Benutzer wird dessen Kopf nahe an der Oberfläche der Lawine gehalten. Die
körpernahe Verbindung ist hier dargestellt durch einen kurzen Ballonhals 25, der die
Füllöffnung des Ballons definiert und mit seinem Ende 26 über ein Kragenteil 4 (Fig.
4) des Gehäuses 5 des Rettungsgeräts gestülpt ist. Hinter dem Kragenteil 4 ist das
Ende 26 des Ballonhalses 25 um einen Gummiring 27 umgeschlagen. Der umgeschlagene
Teil liegt auf einer ringförmigen Gummieinlage 28 auf und wird von außen durch ein
Stahlband 29 dichtend zusammengeschnürt.
[0015] Gern. Fig. 2 ist das Rettungsgerät auf dem Rücken des Benutzers mittels Gurten 6
befestigt. Derartige Gurte verlaufen über die Schultern und um den Brustumfang und
sind durch nicht dargestellte Schließen festgelegt und gesichert. Zusätzlich können
auch noch zwischen die Beine durchgeführte Gurte vorgesehen sein. Eine solche Maßnahme
kann jedoch dann entfallen, wenn das Rettungsgerät fest mit einem Overall vernäht
ist. Zur Erhöhung der Sicherheit können aber die genannten Gurte auch zusätzlich zu
einer Integration des Rettungsgeräts in ein Kleidungsstück vorgesehen sein. Nach außen
ist das Rettungsgerät durch eine Verschlußklappe 30 abgedeckt. wobei der gefaltete
Ballon innerhalb der Verschlußklappe 30 gehalten wird. Nach oben ist die Verschlußklappe
30 durch einen Verschlußdeckel 31 geschlossen. Verschlußklappe 30 und Verschlußdeckel
31 sind zweckmäßig lediglich längs ihrer unteren bzw. oberen Kanten mit dem Rücken
des Kleidungsstücks vernäht, an den Seiten jedoch durch Klettverschlüsse festgelegt.
Diese werden beim Aufblasen des Ballons aufgerissen, so daß sich der Ballon nach dem
Abfallen der Verschlußklappe 30 bzw. des Verschlußdeckels 31 frei nach hinten öffnen
kann. An der Vorderseite, d. h. auf der Brust des Benutzers ist eine Auslösevorrichtung
vorgesehen, wobei im Falle der Fig. 2 eine pneumatische Auslösevorrichtung gezeigt
ist. Diese umfaßt im wesentlichen eine Druckgasflasche 16, die auf ein Ventil 17 aufgeschraubt
ist, welches durch Ziehen am Handzug 32 geöffnet wird. Über einen Druckschlauch 15
steht das Ventil 17 mit dem Füllgerät auf dem Rücken des Benutzers in Verbindung.
[0016] Fig. 3 zeigt das Füllgerät 2, in der Gewählten Darstellung verdeckt durch den Boden
des Gehäuses 5 des Rettungsgeräts. Das Gehäuse 5 besitzt etwa die Form eines Topfes,
wobei der Topfrand 12, der dem Rücken des Benutzers zugekehrt ist, flanschartig nach
außen gebogen ist. Er besitzt über seinen Umfang verteilt angeordnete kreisbogenförmige
Schlitze 33 zur Anbringung von Gurten. Auf seiner Bodenseite besitzt das topfförmige
Gehäuse 5 ein Kragenteil 4, um welches die Ballonöffnung gezogen ist, wie in Fig.
4 deutlicher erkennbar. Durch den Topfboden hindurch ragen die Ausblasöffnungen 34
zweier Venturidüsen 7, welche im Inneren des Füllgeräts 2 angeordnet sind. Ein Gehäusedeckel
35 an der Unterseite des Füllgehäuses 2 enthält in der Schnittdarstellung gem. Fig.
5 näher dargestellte Anschlußkanäle, welche das Druckgas aus dem Druckschlauch 15
der Auslösevorrichtung zur Beaufschlagung von Kolben 23, welche Ventilnadeln 18 zum
Durchstechen des Verschlusses der beiden Druckgasflaschen 3 dienen. Die mit Außengewinde
versehenen Hälse der Druckgasflaschen 3 sind in entsprechende Gewindebohrungen des
Füllgeräts 2 eingeschraubt. Die Enden der Druckgasflaschen 3 ragen durch die Seitenwand
des Gehäuses 5 des Rettungsgeräts hindurch, so daß sie von außen eingeschraubt bzw.
entfernt werden können.
[0017] Fig. 4 zeigt einen Querschnitt gem. IV-IV der Fig. 3 durch das Rettungsgerät. Man
erkennt zusätzliche Öffnungen 10 in der Seitenwand des Gehäuses 5. Durch diese Öffnungen
kann Luft in das Innere des Gehäuses 5 eintreten, so daß sie für die Ansaugung durch
die Venturidüsen 7 zur Verfügung steht. Hinter der Verschlußklappe 30 bzw. dem Verschlußdeckel
31 und im Inneren des Kragenteils 4 liegt der Ballon 1 in gefaltetem Zustand auf dem
Gehäuseboden 11. Das Füllgerät 2, welches als Aluminiumblock ausgebildet ist, ist
am Topfboden durch die beiderseitige Verschraubung der über das Füllgerät 2 hinausragenden
Verlängerungen der Venturidüsen 7 befestigt. Dieser Verschraubung dienen eine gehäuseinnere
Mutter 36 sowie eine gehäuseäußere Mutter 37, welche über Einlagscheiben 38 gegen
den Topfboden 11 erspannt sind. Darüberhinaus können selbstverständlich noch zusätzliche,
nicht gezeigte Befestigungsmittel zur Festlegung des Füllgeräts 2 im Inneren des Gehäuses
5 vorgesehen sein. Am Gehäuse 5 befestigte Gurte 6 verlaufen durch eine Jacke 39 hindurch
über den Rücken 40 des Benutzers, so daß das Rettungsgerät insgesamt zwischen dessen
Schulterblättern fest angezurrt ist.
[0018] Gem. Fig. 5 (Schnitt V-V in Fig. 4) besitzt der Gehäuseblock 20 des Füllgeräts 2
eine Luft-Ansaugöffnung 9 zwischen den beiden Druckgasfiaschen 3. Die Luft-Ansaugöffnung
9 ist bei aufgeblasenem Ballon durch den Gegendruck aus dem Balloninnenraum in der
hier dargestellten Stellung des Rückschlagventils 8 verschlossen. Die gleiche Stellung
nimmt dieses schwimmend gelagerte Rückschlagventil 8 auch in dem Moment ein, wo der
Gasdruck aus den Druckgasflaschen 3 auf den noch eingefalteten Ballon trifft, so daß
der Gegendruck des Ballons zurückgestaut wird. Hingegen gibt das Rückschlagventil
8 die Luft-Ansaugöffnung 9 während des Füllen des Ballons unter Ausnutzung des Venturieffekts
der beiden Venturidüsen frei, d. h. das Ventil befindet sich in Fig. 5 gestrichelt
dargestellten unteren Lage.
[0019] Gem. Fig. 5 sind die Ventilnadeln 18, mit welchen die Verschlußpfropfen 19 der Druckgasflaschen
3 durchstoßen werden in unterschiedlichen Stellungen gezeichnet. Bei drucklosem Verbindungskanal
41 befindet sich der Kolben 23 mit der Ventilnadel 18 in der rechts gezeichneten Stellung,
d. h. die Spitze der Ventilnadel 18 befindet sich kurz unterhalb des Verschlußpfropfens
19 der entsprechenden Druckgasflasche 3. Wird der Verbindungskanal 41 aus dem Druckschlauch
15 aus der Druckgasflasche 16 der pneumatischen Auslösevorrichtung beaufschlagt, so
befindet sich der Kolben 23 in der Stellung des linken Kolbens gem. Fig. 5. In dieser
Stellung hat der Kolben den Verschlußpfropfen 19 der entsprechenden Druckgasflasche
3 durchstoßen, so daß sich deren Inhalt durch die Bohrung 21 der Ventilnadel 18 entleert.
Die Ventilnadei 18 besitzt eine Seitenbohrung 42, welche in einen Ringraum 43 mündet.
Der Ringraum 43 wiederum ist. wie in der Schnittdarstellung gem. Fig. 6 gezeigt, über
eine Stichbohrung 44 mit einer Querbohrung 45 verbunden. Die Querbohrung 45 mündet
in die zugeordnete Venturidüse 7. Deren Luft-Ansaugschlitz 22 wiederum ist durch eine
Sacklochbohrung 46 mit der Austrittsöffnung 9 verbunden. Im jeweiligen Zylinderraum
24 der Kolben 23 befindet sich ein Führungszapfen 47, der in eine Mittelbohrung 48
des Kolbens eingreift. In die Mittelbohrung 48 mündet die Bohrung 21 der Ventilnadel
18. Solange der Führungszapfen in die Mittelbohrung 48 eingreift, wirkt der volle
Gasdruck aus dem Verbindungskanal 41 gegen den Kolben 23, bis dieser den Verschlußpfropfen
19 der Gasflasche 3 durchstoßen hat. Erst danach gibt der Führungszapfen 47 die Mittelbohrung
48 frei, so daß das weiter durch den Verbindungskanal 41 strömende Druckgas aus der
Druckgasflasche 16 der Auslösevorrichtung durch die Mittelbohrung 48 über die Bohrung
21 der Ventilnadel 18 und deren Seitenbohrung 42 zu den Venturidüsen 7 gelangt. Somit
kann auch die Druckgasmenge aus der Druckgasflasche 16 der Auslösevorrichtung zum
Befüllen des Ballons mit herangezogen werden.
[0020] Gem. Fig. 6 ist deutlich erkennbar, wie die Querbohrung 45 einerseits nach außen
durch einen Gewindepfropfen 49 verschlossen ist, andererseits in den Füllraum 50 der
Venturidüse 7 mündet. Die Venturidüse 7 ist zweiteilig ausgebildet. Eine Eingangsdüse
51 steht mit dem Füll. raum 50 in Verbindung. Von dort gelangt das Druckgas über mehrere
Querbohrungen 52 in den axialen Düsenkanal 53, durchströmt am verengten Austritt des
axialen Düsenkanals 53 den Luft-Ansaugschlitz 22 und gelangt als Gasluftgemisch in
den axialen Düsenkanal 54 des Ausgangsdüsenteils 55 der Venturidüse 7. Zwischen den
beiden Venturidüsen 7 ist im Schnitt der Ventilstössel 56 des Rückschlagventils erkennbar,
der in einer Bohrung 57 des Gehäuseblocks 20 locker geführt ist.
[0021] Gem. Fig. 7 ist eine Alternative der Auslösevorrichtung dargestellt, und zwar ist
hier die hydraulische Auslösevorrichtung ersetzt durch eine mechanische. In einem
druckfesten Schlauch 14 ist in Art eines Bowdenzugs eine Reißleine 13 geführt. Durch
Ziehen an der Reißleine gem. Pfeil F1 wird eine keilförmige Betätigungsleiste 58 zwischen
zwei Walzen, nämlich einer unteren Walze 59 und einer oberen Walze 60 hindurchgezogen.
Die obere Walze 60 ist in einem Querbalken 61 gelagert, an welchem Kolbenteile 62
befestigt sind, die in entsprechende Bohrungen des Gehäuseblocks 20 eingreifen und
an ihrer Oberseite die Ventilnadeln 18 tragen. Bei Bewegung der Betätigungsleiste
58 gem. Pfeil F2 schlägt der Querbalken 61 die Ventilnadeln 18 nach oben, wo sie entsprechende
Verschlußpfropfen der Druckgasflaschen 3 durchschlagen. Das Rückschlagventil 8 ist
gem. Fig. 7 in der unteren Stellung gezeigt, wo dessen Stössel 56 am Boden der Bohrung
57 aufliegt. Der Strömungsweg des Druckgases, welches aus den geöffneten Druckgasflaschen
3 ausströmt ist wie bei der Ausführungsform gem. den Fig. 5 und 6.
[0022] Der Querbalken 61 wird durch zwischen diesem und dem Gehäuseblock 20 abgestützte,
die beiden Kolbenteile 62 umgebende Druckfedern 65 in Richtung gegen die untere Walze
59 gedrückt. Dadurch wird eine Rückstellung der Ventilnadeln 18 aus ihrer Gebrauchslage
in ihre Ausgangslage, also entgegen der Betätigungsrichtung gemäß Pfeil 66 erzielt.
Diese Rückstellung wird durch Verstellen der Betätigungsleiste 58 nach links, also
durch Ziehen an der Betätigungsschnur 67 in Richtung des Pfeils 68 möglich.
[0023] Gemäß Fig. 8 besitzt der Gehäuseboden 11 eine Bohrung 69, die auf der dem Ballon
1 abgewandten Seite in ein Ventilgehäuse 70 einer Ventilvorrichtung 71 mündet, welche
in Fig. 9 vergrößert dargestellt ist. Das Entleeren des aufgeblasenen Ballons erfolgt
durch Fingerdruck am Betätigungsknopf 72, wodurch nach außen mündende Bohrungen 73
im Ventilgehäuse 70 freigegeben werden. Durch eine Druckfeder 74 wird der Betätigungsknopf
72 in der Verschlußstellung gehalten. Durch Ziehen an der Leine 75 eines in das Ventilgehäuse
70 eingesetzten, unter der Wirkung des Balloninnendrucks stehenden Rückschlagventils
76 in Richtung des Pfeils 77 werden dessen Dichtlippen 78 auseinandergezogen und das
Füllgas des Ballons 1 strömt aus dem Innenraum 79 des Ventilgehäuses 70 durch einen
an das Rückschlagventil 76 angeschlossenen Schlauch 80, der in diesem Fall als Entnahmeschlauch
dient. Dies kann von Bedeutung sein, wenn ein durch eine Lawine Verschütteter sich
mit Luft aus dem Ballon versorgen muß. In umgekehrter Richtung durchströmt, dient
der Schlauch 80 zum Befüllen des Ballons mit dem Mund oder mittels einer Luftpumpe.
Dabei öffnen sich die Dichtlippen 78 unter dem Druck der einströmenden Luft.
[0024] Umgekehrt kann, wie oben geschildert, das Rückschlagventil 76 durch Ziehen an der
Leine 75 auch gegen die Wirkung des Innendrucks des aufgeblasenen Ballons geöffnet
werden. Dabei werden durch seitlich angreifende Druckfedern 81 gegen die Dichtlippen
78 vorgespannte Druckglieder 82 unter der Spreizwirkung einer Spreizzange 83 auseinandergedrückt.
1. Gerät zur Rettung von Personen in Lawinen mit einem über eine körpernahe Verbindung
mit dem Benutzer verbundenen zerreißfesten Ballon (1 der im Rettungseinsatz mittels
Druckgas aufgeblasen wird, so daß er wie ein Auftriebskörper seinen Benutzer an der
Lawinenober fläche hält, und mit einem Füllgerät (2), an welchem eine oder mehrere
Druckgasflaschen (3) direkt angeschlossen sind und welches über eine Ventilbetätigung
einer nach dem Venturiprinzip arbeitenden Düsenanordnung und eine Rückschlagsicherung
mit dem Innenenraum des Ballons verbunden ist, dadurch gekennzeichnet. daß der Ballon
(1) mit einem eine Füllöffnung definierenden, kurzen Ballonhals (25) über einen auf
der dem Körper des Benutzers abgewandten Seite eines steifen. topfförmig ausgebildeten
Gehäuses (5) angeordneten Kragenteil (4) greift. daß im Inneren des Gehäuses (5) das
Füllgerät (2) angeordnet ist, daß an dem Gehäuse (5) mit dem Benutzer verbindbare
Gurte (6) befestigt sind, und daß das Gehäuse (5) über Öffnungen (10) mit der Umgebung
verbunden ist.
2. Gerät nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet. daß der Kragenteil (4) eine oder
mehrere der Füllung dienende Venturidüsen (7) umschließt.
3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Füllgerät (2) eine
mit einem Rückschlagventil (8) gesicherte Luft-Ansaugöffnung (9) aufweist, welche
in das Innere des Gehäuses (5) mündet.
4. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3. dadurch gekennzeichnet, daß beim topfförmig
ausgebildeten Gehäuse (5) der Gehäuseboden (11) der Füllöffnung des Ballons (1) und
der Topfrand (12) dem Rücken des Benutzers zugewandt ist.
5. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4. dadurch gekennzeichnet, daß zur Ventilbetätigung
eine Reißleine (13), welche in einem flexiblen schlauch (14) geführt ist, vorgesehen
ist.
6. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Ventilbetätigung
eine gasbetätigte, über einen flexiblen Druckschlauch (15) mit dem Füllgerät (2) verbundene
Auslösevorrichtung vorgesehen ist.
7. Gerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß an dem nicht mit dem Füllgerät
(2) verbundenen Ende des Druckschlauchs (15) eine weitere Druckgasflasche (16) über
ein manuell betätigbares Ventil (17) zu deren Öffnung angeschlossen ist.
8. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Füllgerät
(2) für jede daran direkt angeschlossene Druckgasflasche (3) eine beim Auslösen des
Geräts bewegliche Ventilnadel (18) zum Durchstechen des Druckgasflaschenverschlusses
(19) sowie in einem Gehäuseblock (20) des Füllgeräts (2) vorgesehene Kanäle umfaßt,
welche die Bohrung (21) jeder Ventilnadel (18) mit einer Venturidüse (7) und deren
Luft-Ansaugschlitz (22) mit der Luft- Ansaugöffnung (9) des Füllgeräts (2) verbinden.
9. Gerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß jede Ventilnadel (18) auf einem
Kolben (23) sitzt, welcher in einem Zylinderraum (24) im Gehäuseblock (20) des Füllgeräts
(2) geführt ist und mittels der Reißleine (Anspruch 5) oder der gasbetätigten Auslösevorrichtung
(Anspruch 6) betätigbar ist.
1. Apparatus for rescuing persons in avalanches. comprising a tear-resistant balloon
(1) secured close to the user's body, said balloon being inflated for rescue purposes
with compressed gas, so as to keep the user's body like a floating body on the surface
of the avalanche, and comprising an inflating device (2), to which one or more compressed
gas bottles (3) are directly connected, and which is connected through a valve actuating
means having a nozzle device operating on the venturi principle and a non- return
safety device to the interior of said balloon, characterized in that the balloon (1)
with a filling orifice defining a short collar member (25) is engaged about a neck
member (4) being located on a pot-like housing at its side remote from the user's
body, that in the interior of the housing (5) the inflating device (2) is positioned,
that on the housing (5) strap means (6) which can be connected with the user are attached
and that the housing (5) has openings (10) to the surrounding.
2. Apparatus according to claim 1, characterized in that the neck member (4) encloses
one or more venturi nozzles for filling purposes.
3. Apparatus according to claims 1 or 2, characterized in that the inflating device
(2) comprises an air inlet aperture (9) controlled by a check valve (8), said aperture
opening into the interior of the housing (5).
4. Apparatus according to one of claims 1 to 3, characterized in that with the pot-like
shaped housing (5) the bottom (11) is oriented to the filling orifice of the balloon
(1) and the pot edge (12) is facing the user's back.
5. Apparatus according to one of claims 1 to 4, characterized in that in order to
actuate the valve a rip cord (13) which runs in a flexible hose (14) is provided.
6. Apparatus according to one of claims 1 to 4, characterized in that in order to
actuate the valve a gas-operable actuating means is provided which is connected to
the inflating device (2) over flexible pressure hose (15).
7. Apparatus according to claim 6, characterized in that at the end of the pressure
hose (15) not connected to the inflating device (2) a further compressed gas bottle
(16) is connected with over a manually operable valve (17) to open said bottle (16).
8. Apparatus according to one of claims 1 to 7, characterized in that the inflating
device (2) comprises for each compressed gas bottle (3) directly connected hereto
a valve needle (18) movable when starting the apparatus in order to pierce the closing
of the pressure gas bottle (19), further comprising channels in a housing (20) of
the inflating device (2), connecting the bore (21) of each valve needle (18) with
a venturi nozzle (7) and its air-suction slot (22) with the air suction opening (9)
of the inflating device.
9. Apparatus according to claim 8, characterized in that each valve needle (18) sits
on a piston (23), said piston being positioned in a cylinder space (24) in the housing
(20) of the inflating device (2) and being operable by means of the rip cord (claim
5) or the gasoperable actuating means (claim 6).
1. Appareil pour le sauvetage de personnes dans des avalanches, muni d'un ballon (1)
résistant à la rupture relié à l'utilisateur par l'intermédiaire d'une liaison proche
du corps et que l'on gonfle, dans l'utilisation pour le sauvetage, au moyen de gaz
sous pression, de sorte que comme un flotteur il maintient son utilisateur à la surface
de l'avalanche, et d'un dispositif de remplissage (2) auquel sont raccordées directement
une ou plusieurs bouteilles de gaz sous pression (3) et qui est relié à l'intérieur
du ballon par l'intermédiaire d'un actionnement par valve d'une disposition de buse
fonctionnant selon le principe Venturi et d'une protection antiretour, caractérisé
par le fait que le ballon (1) s'engage, par un col de ballon court (25) définissant
une ouverture de remplissage, par-dessus une partie de collet (4) disposée sur le
côté opposé au corps de l'utilisateur, d'un carter rigide (5) conçu en forme de pot,
qu'à l'intérieur du carter (5) est disposé le dispositif de remplissage (2), qu'au
carter (5) sont fixées des sangles (6) pouvant être reliées à l'utilisateur, et que
le carter (5) est relié à l'environnement par des ouvertures (10).
2. Appareil selon la revendication 1, caractérisé par le fait que la partie de collet
(4) entoure une ou plusieurs buses de Venturi (7) servant au remplissage.
3. Appareil selon l'une des revendications 1 et 2, caractérisé par le fait que le
dispositif de remplissage (2) présente une ouverture d'aspiration (9) protégée par
une valve antiretour (8) et qui débouche à l'intérieur du carter (5).
4. Appareil selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé par le fait que dans
le carter (5) constitué en forme de pot, le fond de carter (1) est tourné vers l'ouverture
de remplissage du ballon (1) et le bord (12) du pot, vers le dos de l'utilisateur.
r.
5. Appareil selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé par le fait que pour
l'actionnement de la valve est prévue une corde de déclenchement (13) qui est guidée
dans un tuyau flexible (14).
6. Appareil selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé par le fait que pour
l'actionnement de la valve est prévu un dispositif de déclenchement actionné par gaz,
relié au dispositif de remplissage (2) par l'intermédiaire d'un tuyau de pression
flexible (15).
7. Appareil selon la revendication 6, caractérisé par le fait qu'à l'extrémité du
tuyau de pression (15) qui n'est pas reliée au dispositif de remplissage (2), une
autre bouteille de gaz sous pression (16) est raccordée, pour son ouverture, par l'intermédiaire
d'une valve (17) pouvant être actionnée manuellement.
8. Appareil selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé par le fait que le dispositif
de remplissage (2) comprend, pour chaque bouteille de gaz sous pression (3) qui lui
est raccordée directement, une aiguille de valve (18) pouvant se mouvoir lors du déclenchement
de l'appareil pour percer le bouchage (19) de la bouteille de gaz sous pression ainsi
que des canaux prévus dans un bloc de carter (20) du dispositif de remplissage (2)
et qui relient l'alésage (21) de chaque aiguille de valve (18) à une buse de Venturi
(7) et sa fente d'aspiration d'air (22) à l'ouverture d'aspiration d'air (9) du dispositif
de remplissage (2).
9. Appareil selon la revendication 8, caractérisé par le fait que chaque aiguille
de valve (18) est montée sur un piston (23) qui est guidé dans une cavité de cylindre
(24) du bloc de carter (20) du dispositif de remplissage (2) et peut être actionné
au moyen de la corde de déclenchement (revendication 5) ou du dispositif de déclenchement
actionné par gaz (revendication 6).